Aniara
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Du redest in Rätseln.Aniara schrieb:Das ist die logische Schlussfolgerung...
aber nein, das würde doch das reflexhafte Antworten und Schuld suchen bei bestimmten Bevölkerungsgruppen verzögern oder gar unmöglich machenGroucho schrieb:Wenn du den link angeklickt und gelesen hättest, wüsstest du die Antworten.
Wenn du daraus beharrst ist dass "der Transmensch" ein Mann und "die Transperson" eine Frau soweit man diese Begriffe so wählt?Tussinelda schrieb:nein das stimmt nicht, bitte hier nachlesen
Das es dir Regel gibt bei Nomen mit Endung -er den männlichen Artikel zu nutzen wird nicht abgestritten. Das haben wir so gelernt.paxito schrieb:Es geht um eine Substantivierung eines Verbs mit -er Endung. Die sind immer männlich und werden nicht durch Zufall oder Angewohnheit männlich. Auch der Artikel ist da nicht wahllos. Es gibt im deutschen genug Wörter wo es wirklich keine nachvollziehbare Erklärung mehr gibt, warum das nun dieses oder jenes grammatische Geschlecht hat (der Löffel... why?), aber du hast dir nun ausgerechnet einen Bereich rausgesucht wo man das tatsächlich logisch herleiten kann.
Aus dem Zitat heraus wäre interessant was den Zufall männlich macht und was die Angewohnheit weiblich macht? Ich sage es dir, allein der Artikel! Und das nicht aus einem Sinn heraus, sondern einer Sprachentwicklung der man bei den Artikeln schon Gewohnheit und Zufall zuordnen kann. Der/Die/Das so in der Vielfalt und Unterschiedlichkeit ist in anderen Sprachen wesentlich vereinfacht.paxito schrieb:Deine Argumentation das es sich hier nur um Zufall und Angewohnheit handelt
Ich rede über Nomen nicht Personen.Groucho schrieb:Das ist und bleibt Unsinn, denn bei der Zuordnung von Artikel zu Person, haben männliche Personen (fast*) immer den männlichen Artikel und weibliche Personen (fast*) immer den weiblichen Artikel.
:D So ein Quatschgagitsch schrieb:Das Nomen ist neutral, erst der Artikel macht es M/W....
Und ich rede über Personenbezeichnungen.gagitsch schrieb:Ich rede über Nomen nicht Personen.
Der Quatsch ist also männlich! Wenn dir deine Lehrerin beigebracht hätte Quatsch heißt die Quatsch wäre er aber weiblich?!Groucho schrieb::D So ein Quatsch
Den Quatsch hast du nicht gelernt, den hast du dir ausgedacht. :Dgagitsch schrieb:Und auch wenn mir keiner folgt, habe ich es ja auch mir dem der,die,das so gelernt und mir eingeprägt.
Nö. Keine Ahnung wo du den Schwurbel her hast, aber Artikel zeigen den Genus des Nomens an, die werden nicht durch den Artikel verliehen. Wie ein Nomen dekliniert wird ist abhängig vom Genus - und das hat mit dem Artikel herzlich wenig zu tun.gagitsch schrieb:Nomen werden aber durch den Artikel (Genus) erst Männlich, Neutral oder Weiblich.
Nochmal, wo hast du den Unfug her?gagitsch schrieb:Das Nomen allein hat kein Geschlecht inne, erst der Artikel belegt das Nomen in der deutschen Sprache als M/W/S.
Was auch schlicht falsch wäre, es geht nicht um die -er Endung. Siehe das Wasser.gagitsch schrieb:-er als Endung für männliche Wörter für den Artikel der sind da nicht die einzigen Beispiele.
Entschuldige, aber hast du eine Leseverständnisschwäche in Sachen Grammatik? Beide Worte stehen in dem Satz OHNE Artikel und haben trotzdem das jeweilige grammatische Geschlecht. Sorry, aber du hast dir da offenkundig selbst Unfug eingetrichtert.gagitsch schrieb:Aus dem Zitat heraus wäre interessant was den Zufall männlich macht und was die Angewohnheit weiblich macht? Ich sage es dir, allein der Artikel!
Und in anderen komplexer. Auf mein wesentliches Argument, jetzt noch mal deutlicher, das die Substantivierung von Verben mit -er als Personenbezeichnung definitiv über das rein grammatische Geschlecht hinausweist und die patriarchalen Strukturen ihrer Entstehungszeit offenlegen sagst du einfach Null. Obwohl das ziemlich einleuchtend ist, das man "denjenigen der Korn mahlt" als "der Müller" bezeichnet, weil es eben nur Männer gemacht haben. Und nicht "aus Zufall und Angewohnheit" wie du nicht müde wirst zu behaupten.gagitsch schrieb:Der/Die/Das so in der Vielfalt und Unterschiedlichkeit ist in anderen Sprachen wesentlich vereinfacht.
Ja. Den einfachen Dingen kann ich noch folgen, und bis zu einem gewissen Grad finde ich es auch interessant.mousquetaire schrieb:hoffe Gendern ist nur ein Trend, der vorbeigeht. es ist zu übertrieben.
Die Frage ist, ob das Sinn ergibt...paxito schrieb:Der Genus ist eine inhärente Eigenschaft jedes Nomens
nee, das ist nicht die Frage. Der Sinn ist ja jedem, der die deutsche Sprache einigermaßen beherrscht, klar.philae schrieb:Die Frage ist, ob das Sinn ergibt...
ja, ich dachte darüber sprichst Du. Oder was meinst Du genau? Ist vielleicht einfacher, wenn Du etwas mehr von Dir gibst.philae schrieb:der Sinn eines Genus?
paxito schrieb:
Nö. Keine Ahnung wo du den Schwurbel her hast, aber Artikel zeigen den Genus des Nomens an, die werden nicht durch den Artikel verliehen. Wie ein Nomen dekliniert wird ist abhängig vom Genus - und das hat mit dem Artikel herzlich wenig zu tun.gagitsch schrieb:Nomen werden aber durch den Artikel (Genus) erst Männlich, Neutral oder Weiblich.
Nomen - ist ja strengenommen ein Oberbegriff, der Substantive (Hauptwörter) einschliesst.paxito schrieb:Der Genus ist eine inhärente Eigenschaft jedes Nomens
Ich habe mal geschaut, ob es Sprachen gibt, die ohne Genus auskommen.philae schrieb:der Sinn eines Genus?
Kein Genus, mehr Gleichberechtigung?
Tatsächlich sind die indogermanischen Sprachen die einzigen weltweit, die ursprünglich über drei Genera verfügten, auch wenn manche von ihnen später dieses System reduziert haben. Tatsache ist allerdings, dass das Vorhandensein von Genera nicht automatisch mit mehr Gleichberechtigung Hand in Hand geht. Spitzenreiter Island hat das klassische System mit drei Genera bewahrt, Finnland nimmt zwar eine führende Position ein, nicht aber Estland oder Ungarn. Würde die Behauptung „Sprache prägt das Bewusstsein“ zutreffen, müssten Länder wie Japan, Korea oder die Türkei klar an der Spitze und Estland deutlich vor Lettland liegen, während Schweden, Norwegen und Dänemark bestenfalls auf mittlere Plätze kämen.
Wenn ich aus Sprachen ohne Genus wie Estnisch übersetze, muss ich mir in vielen Fällen überlegen, ob ich im Singular eine feminine oder maskuline Berufsbezeichnung wähle, und das ist dann umso schwieriger, wenn der Vorname nicht angegeben ist. „Kaptein A. Ojasoo“ kann also sowohl ein Kapitän A. Ojasoo als auch eine Kapitänin A. Ojasoo sein. Ist mir der Vorname nicht geläufig oder wird er gar nicht erst erwähnt, muss ich nach anderen Hinweisen Ausschau halten – oder verwende eben das generische Maskulinum (wohl gemerkt: nicht im Sinne von aufoktroyierter „Männlichkeit“) und verweise in einer Fußnote darauf.
Dass Esten mit ihrer Sprache ohne Genus nicht wesentlich anders oder gar fortschrittlicher denken als wir, wird im Übrigen auch dadurch deutlich, dass Bezeichnungen für Frauen durch die Vorsilbe nais- (abgeleitet von naine „Frau“) gekennzeichnet werden können, wenn ein Beruf oder eine Position erst einmal ungewöhnlich für eine Frau erscheint. So wurde bei der Wahl von Angela Merkel ins Kanzleramt in der estnischen Presse gerne der Begriff „naiskantsler“ gewählt.Quelle: https://forssman-uebersetzer.de/baltikum/sprachen-ohne-genus/
Das Zweitglied „mees“ (Mann) wird dagegen keineswegs automatisch als „Mann“ gedeutet – ein esimees kann also ein Vorsitzender oder eine Vorsitzende sein, wenn es in diesem Zusammenhang keine größere Rolle spielt. Soll dagegen hervorgehoben werden, dass es sich um eine Frau handelt, ist die Bildung esinaine möglich oder – das finde ich besonders schön – naisesimees („Frau-Vor-Mann“).
Hier bezeichnet die Artikelprobe, dass man sich den mit dem Subjektiv mitgelernten Artikel ins Gedächnis ruft:Tussinelda schrieb:bei der Artikelprobe geht es darum herauszufinden, ob es sich um ein Nomen handelt, nicht darum, das Genus sichtbar zu machen.
Grammatische ProbenQuelle: https://grammis.ids-mannheim.de/vggf/2220?termini=term
Artikelprobe:
Wenn man vor das jeweilige Nomen den Artikel setzt, kann man das Genus erkennen:
Hund → der Hund = Maskulinum;
Katze → die Katze = Femininum;
Pferd → das Pferd = Neutrum.
Der Artikel zeigt es an, weil er sich nach dem Genus richtet. Es gibt noch andere Wortarten bei denen das ebenfalls der Fall ist. Macht das „schöne“ das männliche aus beim „schönen Mann“? Oder wird das erst männlich wenn wir ein „der“ davor setzen? So ein Käse, mit Verlaub. Es wird nicht besser, wenn man Unsinn zurecht biegen will.Jan_ schrieb:Substantiven ist ein Genus (Geschlecht) inhärent - und dieses wird durch den Artikel ausgedrückt,
Siehe @TussineldaJan_ schrieb:Wenn man das Genus 'sichtbar' machen möchte, nimmt man den Artikel dazu; macht also die Artikelprobe.
Wenn du den Genus des Substantives nicht kennst, kannst du auch nicht den richtigen Artikel bestimmen. Frag mal jemanden der Deutsch als Fremdsprache lernt.Tussinelda schrieb:bei der Artikelprobe geht es darum herauszufinden, ob es sich um ein Nomen handelt