Gendern zur Pflicht machen?
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Menschen, Weiblich, Transgender ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Justsaying
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Gendern zur Pflicht machen?
06.03.2026 um 22:47Wohl wahr.paxito schrieb:Wenn du den Genus des Substantives nicht kennst, kannst du auch nicht den richtigen Artikel bestimmen.
Genus - das Genus = Neutrum
Kennen: etwas (Akk.) kennen
Bringen wir es zusammen:
Wenn Du das Genus des Substantives nicht kennst,....
Quellen:
https://www.duden.de/rechtschreibung/Genus
https://www.dwds.de/wb/kennen
Aber zu dem, was Du sagen wolltest:
Wenn Du das erste Mal damit konfrontiert wirst, das Genus eines Substantives zu bestimmen, geschieht das doch (in aller Regel) zu Grundschulzeiten in deiner Muttersprache (wenn Du eine indogermanische Sprache sprichst).
Und das wird doch über den Artikel geübt:
Geschlecht von Nomen bestimmen:Quelle: https://www.grundschule-arbeitsblaetter.de/arbeitsblaetter/geschlecht-von-nomen-bestimmen-thema-tiere.php
Beschreibung Arbeitsblatt
Bei diesem Übungsblatt geht es um die Bestimmung des Geschlechts von Nomen zum Thema Tiere.
Insgesamt besteht das Arbeitsblatt aus zwei Aufgaben. In der ersten Aufgaben erhalten die Schüler verschiedene Nomen zu Tieren vorgegeben. Diese lauten wie folgt: Katze, Elefant, Nashorn, Taube, Schaf, Fohlen, Strauß, Maus, Pferd, Esel, Hund und Spinne
Unterhalb der Nomen zu den Tieren ist eine Tabelle zu sehen. Die Tabelle besitzt 3 Spalten mit den Überschriften Männlich (der), Weiblich (die) und Sächlich (das). Wie ihr schon richtig vermutet, sollen die Kinder die Wörter zu den Tieren nun richtig entsprechend des Geschlechts in die Tabelle einsortierten.
Klicke mal rechts unter 'Zusatzmaterialien' 'Grammatische Proben' an.Tussinelda schrieb:Der zweite link zeigt nicht das, was Du zitiert hast
Justsaying
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06.03.2026 um 23:07Äh - nein.gagitsch schrieb:Das Nomen ist neutral, erst der Artikel macht es M/W....
Es ist an sich M/W/N:
Nomina sind eine deklinierbare Wortart, die attributfähig sind sowie über ein inhärentes Genus (Maskulinum, Femininum oder Neutrum) verfügen.
Artikel sind eine deklinierbare, nicht komparierbare Wortart ohne festes Genus. Artikel stehen nicht selbstständig und treten mit einem Nomen auf, mit dem sie eine Nominalphrase bilden. Artikel erfüllen die Funktion der Determination.Quelle:
https://grammis.ids-mannheim.de/terminologie/254
https://grammis.ids-mannheim.de/terminologie/32
Vielleicht erinnere Dich doch mal an Deine Grundschulzeit zurück :-)
Die Hinzunahme des Artikels war damals nur eine Brücke, um das richtige Geschlecht herauszufinden.
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07.03.2026 um 02:59Groucho schrieb:
Optimist schrieb:Deiner Theorie nach - wonach Frauenfeindlichkeit damit zu tun habe (zumindest impliziert das ja deine Aussage) - müssten diejenigen Frauen also gegen sich selbst feindlich gesinnt sein? Das ist ja absurd
sehe ich ganz und gar nicht so.Groucho schrieb:Ja, das ist absurd, aber leider Fakt
Die Frauen in meinem Umfeld die nach wie vor gerne das gM benutzen sind mitnichten frauenfeindlich.
Was mich selbst betrifft, ich bins ja auch nicht. Prangere ja selbst gerne mal an, dass manche Menschen den Frauen zu wenig Rechte zugestehen.
Nach wie vor verstehe ich also nicht, wo du es her nimmst, dass Frauen welche nichts vom Ausmerzen des GM halten, angeblich frauenfeindlich seien.
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leider sehe ich dieses Bestreben, unbedingt Beidnennung und/oder substantivierte Partizipien zu kreieren, nicht nur als eine Modeerscheinung, sonder in manchen Bereichen der Gesellschaft (z.B. Unis) als usus an.sacredheart schrieb:Die Frage des Threads hat langsam einen eigenen Humor. Es war mal eine Mode, so wie Arschgeweihe, Lederkrawatten, Schuhe mit Bömmelken und Sponti Sprüche, ist aber eher schon wieder durch
Denen wird das schon so in Fleisch und Blut übergegangen sein, dass sie gar nicht mehr anders können 😉 (und natürlich auch nicht wollen)
Gendern an sich ist nichts Schlimmes, nur die Auswüchse davon (sh oben) gefallen einer Mehrheit nicht.mousquetaire schrieb:hoffe Gendern ist nur ein Trend, der vorbeigeht. es ist zu übertrieben
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07.03.2026 um 07:08Genau darum ging es doch @JustsayingJustsaying schrieb:Äh - nein.
Es ist an sich M/W/N
Die Artikel bestimmen nicht das Genus, man kann ihn nur mit ihnen bestimmen. Sie folgen dem Geschlecht und legen ihn nicht fest. Und nochmal, auch wenn es weiter großzügig ignoriert wird: im Fall von substantivierten Verben mit -er handelt es sich absolut nicht zufällig um männliche Worte, bei Berufen ganz sicher nicht.
Wären Bäcker vorwiegend Frauen gewesen, wären es keine Bäcker sondern Bäcke. Und weil es eben so überwiegend männliche Bezeichnungen sind die aus einer patriarchalen Zeit stammen, hat man jedes gute Recht das zu kritisieren und modernisieren zu wollen.
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07.03.2026 um 07:23Fazit:
Deutsche Sprache folgt nicht dem.sunjektiven Empfinden.
Ich finde übrigens "la luna" und "el sol" gefühlsmäßig viel sinniger.
Deutsche Sprache folgt nicht dem.sunjektiven Empfinden.
Ich finde übrigens "la luna" und "el sol" gefühlsmäßig viel sinniger.
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07.03.2026 um 07:31@Justsaying
bei dieser Probe kann man das Genus nur erkennen, wenn man den richtigen Artikel kennt. Wenn man den kennt, dann kennt man ja sowieso das Genus. Also absurd, das Thema hier betreffend.
bei dieser Probe kann man das Genus nur erkennen, wenn man den richtigen Artikel kennt. Wenn man den kennt, dann kennt man ja sowieso das Genus. Also absurd, das Thema hier betreffend.
welche Sprache folgt denn dem subjektiven Empfinden? Und wie soll man sich dann verständigen?sooma schrieb:Deutsche Sprache folgt nicht dem.sunjektiven Empfinden.
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07.03.2026 um 08:26Witzig wie über Wochen und Monaten die Wichtigkeit der Sprache versucht wird herauszustellen. Man bei der Rassismusthematik immer noch von Schwarz und Weiss redet.
Man prüft sich ja immer wieder neu, bzw sollte sich und ich muss sagen, dass sich meine Überzeugungen in den letzten Jahren nicht verändert haben.
Jedes staatlich behördliche Schreiben muss gegendert sein, da bin ich zu 100% überzeugt von.
Dies ist eine IT Einstellung und kein Hexenwerk. Was Privatwirtschaft und Personen machen, sollte weiterhin absolut egal sein.
Man prüft sich ja immer wieder neu, bzw sollte sich und ich muss sagen, dass sich meine Überzeugungen in den letzten Jahren nicht verändert haben.
Jedes staatlich behördliche Schreiben muss gegendert sein, da bin ich zu 100% überzeugt von.
Dies ist eine IT Einstellung und kein Hexenwerk. Was Privatwirtschaft und Personen machen, sollte weiterhin absolut egal sein.
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07.03.2026 um 08:44so etwas wie Studenten kann man doch aber so lassen, das ist ein lateinisches Partizip Aktiv, kann männlich oder weiblich sein, Studenten bedeutet also eigentlich "studierende Personen".
auch Mandanten, Klienten, Patienten, etc.
irgendjemand hat dann erfunden, dass Student nur für Männer gilt und die Form Studentin erfunden. erstmal ok, aber der Plural kann weiterhin Studenten heißen.
die heute verwendete Form Studierende ist das Partizip Aktiv im Deutschen, also das Gleiche wie Studenten, das vom lateinischen Partizip Aktiv hergeleitet wird.
auch Mandanten, Klienten, Patienten, etc.
irgendjemand hat dann erfunden, dass Student nur für Männer gilt und die Form Studentin erfunden. erstmal ok, aber der Plural kann weiterhin Studenten heißen.
die heute verwendete Form Studierende ist das Partizip Aktiv im Deutschen, also das Gleiche wie Studenten, das vom lateinischen Partizip Aktiv hergeleitet wird.
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07.03.2026 um 09:17wie soll man denn das sonst bezeichnen, wenn die Muttersprache von paar "Besserwissenden" verhunzt wird.paxito schrieb:Ein Unvermögen kann ich da nicht erkennen.
zumal in einer dümmlich, lächerlichen art und weise.
"es fühlen sich nicht alle genannt" - na, guten tag auch!
:D
logisch doch, wenn ich von z.b. Bürgern und Zuschauern rede, dass da männlein & weiblein gemeint sind.
(es können unter umständen auch manchmal Hunde dabei sein - unbenannt...)
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07.03.2026 um 09:19Das hat niemand „erfunden“, auch hier ist das schlicht historische Konsequenz. Zu der Zeit als überhaupt angefangen wurde von Studenten zu sprechen, gab es schlicht nur männliche Studenten. Darum bezeichnet „Student“ von Anfang an im Deutschen nur Männer.mousquetaire schrieb:irgendjemand hat dann erfunden, dass Student nur für Männer gilt
Als Frauen in Universitäten relevant wurden (Ende 19 Jhd., lange vor der heutigen Genderdebatte) sprach man dann von Studentinnen, weil Studenten eben nur Männer bezeichnete.
Die heutige Verwendung von „Studierende“ kommt dann dem lateinischen „studens“ tatsächlich am nächsten, näher als Studenten und Studentinnen alle mal.
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07.03.2026 um 09:31Du kannst doch reden wie du willst. Deine „Muttersprache“ verhunzt schon keiner.Alien_pns schrieb:wie soll man denn das sonst bezeichnen, wenn die Muttersprache von paar "Besserwissenden" verhunzt wird.
zumal in einer dümmlich, lächerlichen art und weise.
"es fühlen sich nicht alle genannt" - na, guten tag auch!
:D
Das hat meines Wissens auch nie jemand angezweifelt. Aber das es höflicher ist von Bürgern und Bürgerinnen zu sprechen - das ist doch hornalt, aus den 70igern? Das macht man schon lange vor dieser unseligen Debatte. Dahinter sollte man jetzt auch nicht zurückfallen und plötzlich wieder dem Sprachgebrauch aus den 50igern huldigen.Alien_pns schrieb:logisch doch, wenn ich von z.b. Bürgern und Zuschauern rede, dass da männlein & weiblein gemeint sind.
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07.03.2026 um 11:09Ich verstehe den Sinn eben nicht - hat man mir in der Schule wohl vergessen zu erklären.Tussinelda schrieb:ja, ich dachte darüber sprichst Du. Oder was meinst Du genau? Ist vielleicht einfacher, wenn Du etwas mehr von Dir gibst.
Man kann sagen "ist halt so", man kann aber auch hinterfragen. Gerade in der Gender-Thematik stößt man ja immer wieder auf das Problem.
Aber nicht alle dazwischen und außerhalb. :-) Oder doch?Alien_pns schrieb:logisch doch, wenn ich von z.b. Bürgern und Zuschauern rede, dass da männlein & weiblein gemeint sind.
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07.03.2026 um 11:11gagitsch schrieb:-er als Endung für männliche Wörter für den Artikel der sind da nicht die einzigen Beispiele.
Der Mutter. Der Schwester. Der Tochter. ;)paxito schrieb:Was auch schlicht falsch wäre, es geht nicht um die -er Endung. Siehe das Wasser.
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07.03.2026 um 11:35@paxito
Wollte nur aufzeigen, dass es sogar noch viel deutlichere Gegenbeispiele gibt. Beispiele wie "Wasser", "Messer" o.ä. bezeichnet ja zumindest auch keine Personen. @gagitsch hätte also bspw. einwenden können, dass die von ihm genannte Regel sich dann halt nur auf Personen beschränkt. Aber auch das wäre falsch, wie die von mir genannten Beispiele eindrucksvoll zeigen.
Wollte nur aufzeigen, dass es sogar noch viel deutlichere Gegenbeispiele gibt. Beispiele wie "Wasser", "Messer" o.ä. bezeichnet ja zumindest auch keine Personen. @gagitsch hätte also bspw. einwenden können, dass die von ihm genannte Regel sich dann halt nur auf Personen beschränkt. Aber auch das wäre falsch, wie die von mir genannten Beispiele eindrucksvoll zeigen.
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07.03.2026 um 11:41@Noumenon
nur ist bei Deinen Beispielen das Geschlecht Bestandteil der Wortbedeutung. Und die Worte bilden sich nicht aus einem Verbstamm, wie bei Fahrer zum Beispiel.
nur ist bei Deinen Beispielen das Geschlecht Bestandteil der Wortbedeutung. Und die Worte bilden sich nicht aus einem Verbstamm, wie bei Fahrer zum Beispiel.
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07.03.2026 um 12:18@Tussinelda
Okay, aber inwiefern stützt dein Einwand jetzt die These von @gagitsch, dass der Artikel das Genus von Nomen bestimmt?
Okay, aber inwiefern stützt dein Einwand jetzt die These von @gagitsch, dass der Artikel das Genus von Nomen bestimmt?
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07.03.2026 um 12:26wieso, wollte ich denn die These stützen :ask:Noumenon schrieb:Okay, aber inwiefern stützt dein Einwand jetzt die These von @gagitsch, dass der Artikel das Genus von Nomen bestimmt?
Deine Beispiele waren nur schlecht gewählt für das, worum es Dir offenbar ging
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07.03.2026 um 13:00Ich denke, man muss schon sehr radikal unterwegs sein, wenn die Ideologie, der man anhängt, sich sogar schon in der Sprache niederschlägt...
Privat kann natürlich jeder reden, wie er möchte, auch in irgendwelchen Fantasiesprachen, aber in Ämtern, und Behörden hat sowas natürlich nichts verloren...
Privat kann natürlich jeder reden, wie er möchte, auch in irgendwelchen Fantasiesprachen, aber in Ämtern, und Behörden hat sowas natürlich nichts verloren...













