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Gendern zur Pflicht machen?

15.667 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Menschen, Weiblich, Transgender ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Gendern zur Pflicht machen?

gestern um 14:24
Zitat von Cleo13Cleo13 schrieb:§ 26 BGB Absatz 2
Nöö, da steht sowas immer noch nicht.
Ansonsten: Zitieren!
Zitat von Cleo13Cleo13 schrieb:plus gesunder Menschenverstand:
Ach herrje.....wenn jemand schon mit "gesundem Menschenverstand" argumentieren muss, kann es mit richtigen Argumenten nicht weit her sein.
Zitat von Cleo13Cleo13 schrieb:"Besteht der Vorstand aus mehreren Personen, so wird der Verein durch die Mehrheit der Vorstandsmitglieder vertreten." Du wirst meiner Meinung sein, dass ein Mensch nicht aus mehreren Menschen bestehen kann? Wie also wäre dieser Passus zu verstehen?
Der Passus ist so zu verstehen, dass er definiert, was juristisch ein Vorstand ist.
Das sagt aber nichts darüber aus, wie man die Mitglieder des Vorstandes korrekt zu bezeichnen hat.
Zitat von Cleo13Cleo13 schrieb:Leider bist Du auf mein Beispiel mit der Wache nicht eingegangen. Was sagst Du dazu?
Kann mich nicht erinnern, wahrscheinlich fand ich es untauglich und habe es deshalb ignoriert.


Aber was ich schon sehr sehr , also SEHR erstaunlich finde:

Die Fraktion, die hier so vehement Funktion von Funktionär trennen möchte, dies geradezu als Gesetz sieht, hat beim Bäcker null Probleme das mal als Funktion (Bäckerei) und auch als Funktionär (der Bäcker, die Bäckerin) zu verstehen.

Komisch, oder... :D

Zwei mal drei macht vier....


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Gendern zur Pflicht machen?

gestern um 17:25
In allen Parlamenten sind Frauen in der Minderheit, ihr Anteil ist sogar rückläufig.
Kann ja sein, aber woran liegt es? Kommen nicht genug Frauen rein? Wollen nicht genug Frauen? Das sollte man korrekt untersuchen und nicht einfach auf "typische Geschlechterrollen" schieben.


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Gendern zur Pflicht machen?

gestern um 17:40
@zaeld

Also widersprichst Du einem Beleg mit Quellenverweis ohne Beleg und ohne Quellen. Aha.


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Gendern zur Pflicht machen?

gestern um 17:50
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Geschlechterrollen und Geschlechtsstereotype sind ja nicht verschwunden, nur weil man eine Bundeskanzlerin hatte.
Das habe ich auch nicht behauptet. Sondern nur, dass Frauen heute alles machen können und dürfen, was früher nur Männern vorbehalten war. Damit sind Geschlechterrollen und Geschlechtsstereotype nicht verschwunden, nein. Sie haben sich aber verändert. Nur wären sie verschwunden, wenn überall Frauen zu 50% vertreten sind? Was sagt das aus? Kommen wir dem Ziel damit näher?

Vielleicht. Aber verschwunden ist damit eine Differenz noch lange nicht.
Zitat von AniaraAniara schrieb:Kann ja sein, aber woran liegt es? Kommen nicht genug Frauen rein? Wollen nicht genug Frauen? Das sollte man korrekt untersuchen und nicht einfach auf "typische Geschlechterrollen" schieben
Wenn ich mir das Leben eines Abgeordneten oder Ministers so ansehe, dann den Politikbetrieb als solchen, schließlich die Prinzipien, die in der Politik herrschen (Macht) und zuletzt das System, in dem diese Gesellschaft agiert (Kapitalismus), dann ist das schon ein ganz schöner Jahrmarkt der Eitelkeiten, der Gockelhuberei, der Ranküne und Intrigen, der Macht- und Mediengeilheit und Aufmerksamkeitsneurosen.

Das will nicht jeder mitmachen. Und dass es Frauen nicht mitmachen wollen, das kann ich gut verstehen. Ich hätte da auch keinen Bock darauf, gerade weil es zu meinem Beruf gehört, das zu beobachten. Und so hat sich der Politikbetrieb nicht sehr gewandelt, als wir eine Kanzlerin hatten. Beherrschend blieben die typischen Machtmenschen, mit markigen Sprüchen und allen Attributen des Testosterons.

Besonders rabiat hat sich das auf der rechten Seite entwickelt, wo Frauen dann mit den dicken Männern mitmachen dürfen, wenn sie genauso rüpelhaft, zynisch, kämpferisch und radikal sind. Manche meinen ja, das sei eine Folge der ganzen "Verweiblichung". Ich teile das nicht, die AfD kam nicht wegen der Gendersternchen, sondern wegen einer fundamentalen Enttäuschung der (vermeintlichen) Verlierer der gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahre und Jahrzehnte.

Meine Beobachtung: Will eine Frau erfolgreich sein, egal ob in der Politik, den Medien, der Wirtschaft, der Wissenschaft oder sonstigen Machtpositionen, muss sie sehr wie ein Mann agieren. Oder darf die Blase der Frauensolidarität nicht verlassen, was ebenfalls die Bereitschaft zur Machtpolitik und zu Intrigen voraussetzt.

Kurz und gut: Mehr Frauen machen die Welt nicht weiblicher. Die Welt und unsere Gesellschaft sind vielmehr in den letzten Jahrzehnten immer ungerechter geworden. Einkommen, Vermögen, Chancen, Optimismus und Sicherheit sind ungleich verteilt. Und immer ungleicher verteilt. Und da hängt eben nicht nur am Geschlecht, sondern auch und vor allem an der Herkunft, an der Bildung, am Habitus, am Erbe.

Für mich ist der ganze Geschlechterkampf ein Kampf um Ressourcen in einer Wettbewerbs- und Leistungsgesellschaft. Und die ändert sich nicht mit 60% MdB oder 60% der Vorstandsmitglieder von Dax-Konzernen. Vom Kuchen gibt es ein Stück mehr ab, ja, aber von der Emanzipationsbewegung der 1960/70er Jahre, die die Emanzipation des Individuums - also auch der Frau - in den Mittelpunkt stellen, haben sich heutige Diskussionen weit entfernt. Entweder geht es um den eigenen Vorteil oder um die Betonierung der Geschlechter in der Sprache.


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Gendern zur Pflicht machen?

gestern um 19:10
Zitat von zaeldzaeld schrieb:Die Beteiligung könnte vor allem dadurch erhöht werden, wenn sich Frauen mehr beteiligen und dementsprechend häufiger in die Parteien eintreten. Eine Benachteiligung von Frauen beim Parteieintritt findet nicht statt. Sie beteiligen sich aber nach wie vor seltener als Männer.

Eine Parität aufgrund eines relativ zufälligen Körpermerkmals ist nicht anzustreben und wäre sogar Sexismus.

Viel wichtiger wäre die Repräsentation der verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Mir wäre aber nicht bekannt, dass im Bundestag 8% Bürgergeldempfänger sitzen würden (bzw. die direkt von dort kommen), oder dass eine Ingenieurs- (zu wenige) und Rechtsanwalts- (zu viele) Quote im Parlament angestrebt würde.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Also widersprichst Du einem Beleg mit Quellenverweis ohne Beleg und ohne Quellen. Aha.
Aus deinem Beitrag: Beitrag von Tussinelda (Seite 787)
Wie die Beteiligung von Frauen in der Politik künftig erhöht werden kann und politische Mandate zu gleichen Anteilen an Frauen und Männer verteilt werden können (Parität), wird in Politik und Zivilgesellschaft intensiv diskutiert. In vielen anderen Ländern ist eine gleichberechtigte politische Teilhabe von Frauen und Männern längst normal. Mit Platz 58 im weltweiten Ranking weiblicher Anteile in nationalen Parlamenten hat Deutschland viel aufzuholen.
Quelle: https://www.bundesstiftung-gleichstellung.de/wissen/themenfelder/repraesentanz-und-teilhabe-von-frauen-in-der-politik/
Zitat von AniaraAniara schrieb:Kann ja sein, aber woran liegt es? Kommen nicht genug Frauen rein? Wollen nicht genug Frauen? Das sollte man korrekt untersuchen und nicht einfach auf "typische Geschlechterrollen" schieben.
Das ist sexistische Propaganda. Tussinelda hat keine Ahnung von Diskriminierung, deswegen denkt sie, das ist ein Beweis für Frauendiskriminierung. Im Gegenteil.

Es sind weniger Frauen in politischen Parteien.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/192247/umfrage/frauenanteil-in-den-politischen-parteien/

Wenn man davon ausgeht, dass die Qualifikation unter allen Frauen und Männer gleich verteilt ist, gibt es natürlich mehr Männer die qualifiziert sind, da mehr Männer in politischen Parteien sind siehe LInk oben.

Und hier ist der Anteil im Bundestag:
Am höchsten ist der Anteil weiblicher Abgeordneter bei Bündnis 90/Die Grünen mit 61,2 Prozent (2021: 58,5 Prozent), am niedrigsten bei der AfD mit 11,8 Prozent (2021: 13,3 Prozent).

Bei der CDU liegt der Frauenanteil bei 22,6 Prozent (2021: 23,8 Prozent), bei der SPD beträgt er 41,7 Prozent (2021: 41,8 Prozent), bei der Linken 56,2 Prozent (2021: 53,9 Prozent) und bei der CSU 25 Prozent (2021: 22,2 Prozent).
Quelle: https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2025/kw09-wahlergebnis-statistik-1055550

Man kann aber auch nicht von der Verteilung auf Diskriminierung schließen, da man nicht weiß, welche Qualifikation die Frauen und Männer in den Parteien haben. Es kann sein das bestimmte Parteien mehr qualifizierte einer Gruppe haben, dann kommen dort mehr rein.

Wenn man allerdings wie Tussinelda argumentiert, dass es paritätisch sein muss, sonst ist es eine Diskriminierung.

Dann muss man wie zaeld gesagt hat auch den genauen Prozentsatz von Bürgergeldempfängern im Bundestag vertreten haben, wie auch den genauen Prozentsatz von jeder anderen Gruppe.

Ansonsten macht man sich unglaubwürdig, da es bei diesen Gruppen auch Diskriminierung wäre, wenn man die Annahme der Parität der Geschlechter macht.




Wobei man anmerken sollte, dass Repräsentation gerade oft Parteilichkeit ist. Wenn du Fußballfans hast und die gleichmäßig verteilt sind, favorisiert fast jeder seinen Verein.

Wenn du Nicht-Fußballfans hast, dann ist es eher so dass diese neutral sind gegenüber jedem Verein.

Repräsentierung ist gerade oft das Problem, da das oft ähnlich wie Lobbyismus der eigenen Gruppe ist.


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Gendern zur Pflicht machen?

gestern um 19:25
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Das habe ich auch nicht behauptet. Sondern nur, dass Frauen heute alles machen können und dürfen, was früher nur Männern vorbehalten war. Damit sind Geschlechterrollen und Geschlechtsstereotype nicht verschwunden, nein. Sie haben sich aber verändert. Nur wären sie verschwunden, wenn überall Frauen zu 50% vertreten sind? Was sagt das aus? Kommen wir dem Ziel damit näher?

Vielleicht. Aber verschwunden ist damit eine Differenz noch lange nicht.
Geschlechtsstereotype ist auch nicht gleich Diskriminierung. Es kann diskriminierend sein, muss es aber nicht.

Sonst wären Transpersonen, die Hormone nehmen, auch automatisch alle diskriminierend, da die an Stereotypen glauben. Man nimmt schließlich die Hormone, da man das Aussehen stereotyp ändern will. Man assoziiert ein Aussehen mit männlich und ein anderen Aussehen mit weiblich.


Ein Beispiel für Stereotypen: Alle FRauen fahren gerne Fahrrad. Alle Männer joggen gerne.

Wenn du in Stereotypen denkst, heißt es nicht das du Leute deswegen anders behandelst. Da du nicht unbedingt Leute anders behandelst, wenn sie gerne Fahrrad fahren oder joggen. Nur wenn das der Fall ist, ist das Stereotyp diskriminierend. Ansonsten ist es nur ein Stereotyp.
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Wenn ich mir das Leben eines Abgeordneten oder Ministers so ansehe, dann den Politikbetrieb als solchen, schließlich die Prinzipien, die in der Politik herrschen (Macht) und zuletzt das System, in dem diese Gesellschaft agiert (Kapitalismus), dann ist das schon ein ganz schöner Jahrmarkt der Eitelkeiten, der Gockelhuberei, der Ranküne und Intrigen, der Macht- und Mediengeilheit und Aufmerksamkeitsneurosen.
Das hat nichts mit dem Kapitalismus zutun. Im Kapitalismus ist man sogar solidarischer als im Sozialismus, zumindest war das in Deutschland so. Und man hatte auch in Deutschland im Kapitalismus mehr Geld für denselben Job, als im Sozialismus also ist es vorzuziehen.

https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/experiment-ostdeutsche-verhalten-sich-weniger-solidarisch-a-781920.html
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Für mich ist der ganze Geschlechterkampf ein Kampf um Ressourcen in einer Wettbewerbs- und Leistungsgesellschaft. Und die ändert sich nicht mit 60% MdB oder 60% der Vorstandsmitglieder von Dax-Konzernen. Vom Kuchen gibt es ein Stück mehr ab, ja, aber von der Emanzipationsbewegung der 1960/70er Jahre, die die Emanzipation des Individuums - also auch der Frau - in den Mittelpunkt stellen, haben sich heutige Diskussionen weit entfernt. Entweder geht es um den eigenen Vorteil oder um die Betonierung der Geschlechter in der Sprache.
Das ist genau dasselbe wie mit den Parteien. Man muss die Geschlechtsverteilung der Leute ansehen, die sich bewerben und in diesen Berufen gibt es weniger Frauen, deswegen haben die Firmen weniger Frauen.

Frauen müssten anfangen, das zu studieren, was bei Firmen gefragt ist. Dann wird es anders aussehen.

Was man ändern sollte ist das man Mütter bevorzugt, da wir mehr Kinder wollen und nicht die Frau an sich diskriminiert ist sondern die Mutter, da sie z.b. eine Zeit lang nicht arbeiten kann und es schlecht für den Arbeitgeber ist.

Eine Frau die bei der Vorstellung sagt, die ist unfruchtbar und will keine Kinder, hat keine Nachteile.


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gestern um 19:48
@blueavian
Die Bundesstiftung für Gleichstellung betreibt sexistische Propaganda? Denn die habe ich zitiert. Ich habe also gar nicht argumentiert, sondern Belege geliefert, warum eine Bundeskanzlerin offenbar keine große Bedeutung hat, die Gleichstellung betreffend.
Also wende Dich mit Deinen Kommentaren an die Stiftung. Danke


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gestern um 21:38
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Ich habe also gar nicht argumentiert, sondern Belege geliefert, warum eine Bundeskanzlerin offenbar keine große Bedeutung hat, die Gleichstellung betreffend.
Und jetzt wäre es doch mal interessant, zu analysieren, warum das so ist. Können Frauen nicht? Dürfen Frauen nicht? Wollen Frauen nicht? Das sind doch die wichtigen Fragen, die man mal beantworten sollte.
Wann immer man auf Führungsebene ein Bild sieht, mit deutlich mehr Männer als Frauen, wird immer rumgeheult und so getan, als würde man die Frauen proaktiv zurückhalten oder benachteiligen. Dabei ist es genau das Gegenteil. Frauen werden sogar bevorzugt.


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Gendern zur Pflicht machen?

gestern um 21:55
Zitat von AniaraAniara schrieb:Und jetzt wäre es doch mal interessant, zu analysieren, warum das so ist. Können Frauen nicht? Dürfen Frauen nicht? Wollen Frauen nicht? Das sind doch die wichtigen Fragen, die man mal beantworten sollte.
in dem link steht doch was dazu......

aber hier gerne noch etwas:
Nur knapp ein Drittel weiblich
:
Warum wieder weniger Frauen im Bundestag sind
von Lina Schmidt

08.03.2025 | 08:12

|

Im neuen Bundestag sind nur 32,4 Prozent Frauen, der Trend geht damit wieder zurück. Vor allem AfD und Union tragen dazu bei. Ein Grund ist zudem die Zunahme von Anfeindungen.
Quelle: https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/bundestag-frauen-frauenanteil-rueckgang-100.html

aber bedenke, alles was von mir kommt auch wenn es links sind, die ich nur zitiere, ist dann sexistische Propaganda von mir ;)


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gestern um 22:02
Im neuen Bundestag sind nur 32,4 Prozent Frauen, der Trend geht damit wieder zurück. Vor allem AfD und Union tragen dazu bei. Ein Grund ist zudem die Zunahme von Anfeindungen.
Das ist ziemlich dünn. Mehr Gründe gibt es nicht? Männliche Politiker sehen sich keinen Anfeindungen ausgesetzt? Und wie tragen Union und die AfD dazu bei?


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gestern um 22:08
Zitat von AniaraAniara schrieb:Das ist ziemlich dünn. Mehr Gründe gibt es nicht? Männliche Politiker sehen sich keinen Anfeindungen ausgesetzt? Und wie tragen Union und die AfD dazu bei?
lies doch mal die links. Ich kann hier keine Vollzitate reinsetzen.


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gestern um 22:11
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:lies doch mal die links. Ich kann hier keine Vollzitate reinsetzen.
Es wäre trotzdem schön und würde den Forenregeln entsprechen, wenn du die entsprechenden Stellen zitieren würdest, auf die du dich beziehst. Ich sehe in dem Artikel keine gezielte Unterdrückung oder Benachteiligung von Frauen.


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gestern um 22:27
@Aniara
bitte
Ursachen für die geringe Repräsentanz von Frauen
Für die geringe Vertretung von Frauen in den Parlamenten lassen sich verschiedene Ursachen identifizieren. Zum einen sind es vor allem strukturelle Benachteiligungen, die sich auf die Teilhabemöglichkeit von Frauen auswirken und sich auf veraltete Rollenbilder des 19. Jahrhunderts zurückführen lassen, in denen Männer für die Politik und Öffentlichkeit zuständig waren und Frauen für das Private und die Familie. Die Folgen dieser Aufteilung haben bis heute Einfluss auf die Studien- und Berufswahl von jungen Frauen und Männern, auf die Zuschreibung der Zuständigkeit von Frauen für die Familie, auf zeitliche und materielle Ressourcen und nicht zuletzt auf die geringe Präsenz von Frauen in Parteien und Parlamenten (Lukoschat et al. 2019: 19). Zum anderen stellt für die politische Karriere von Frauen vor allem der Aufstieg die größte Herausforderung dar. Im Wesentlichen werden sie seltener nominiert. Um auf den Landeslisten oder für ein Direktmandat aufgestellt zu werden, müssen Frauen durch ein langwieriges internes, mitunter intransparentes, Personalauswahlverfahren. Über den Erfolg bestimmen insbesondere Netzwerke, Machtstrukturen und die Organisationskultur der Parteien, die oft kulturell stark männlich und von Diskriminierung geprägt sind. Das zeigt sich darin, dass Frauen weniger zugetraut wird, sie auf familienpolitische Themen reduziert werden, ihren Redebeiträgen weniger Bedeutung beigemessen wird oder sie sexistischen Sprüchen ausgesetzt werden (ebd.; Lukoschat/Belschner 2019: 10; Kletzing/Lukoschat 2010: 8 ff.; Lukoschat/Köcher 2021: 13 f.).

Untersuchungen auf kommunaler Ebene zeigen, dass Frauen oft erst dann nominiert werden, wenn der Platz als zu wenig aussichtsreich erscheint oder sich schlicht niemand anderes zur Wahl aufstellt (Lukoschat et al. 2019: 19 f.). Insbesondere Direktmandate erringen Frauen deutlich seltener (Bundeswahlleiter 2022: 12; Blome/Müller 2021: 715). Dazu fehlt Frauen vielmals die Zeit und das Geld, um Netzwerke zu knüpfen, sie zu pflegen, an zeitintensiven Gremiensitzungen, die oft erst spät am Abend stattfinden, teilzunehmen oder einen Wahlkampf zu finanzieren. Denn es sind immer noch Frauen, die, neben familiären und beruflichen Verpflichtungen, den höchsten Anteil unbezahlter Sorgearbeit übernehmen und die, wegen ihrer oft schlechteren Stellung auf dem Arbeitsmarkt, weniger verdienen als Männer. Gesellschaftliche Strukturen und das parteiinterne Nominierungsverfahren des geltenden Wahlrechts erschweren Kandidaturen von Frauen (Lukoschat et al. 2019: 19; Lukoschat/Belschner 2019: 10; Kletzing/Lukoschat 2010: 8 ff.).
Quelle: vorherige Seite


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gestern um 22:35
Zum einen sind es vor allem strukturelle Benachteiligungen, die sich auf die Teilhabemöglichkeit von Frauen auswirken und sich auf veraltete Rollenbilder des 19. Jahrhunderts zurückführen lassen, in denen Männer für die Politik und Öffentlichkeit zuständig waren und Frauen für das Private und die Familie. Die Folgen dieser Aufteilung haben bis heute Einfluss auf die Studien- und Berufswahl von jungen Frauen und Männern, auf die Zuschreibung der Zuständigkeit von Frauen für die Familie, auf zeitliche und materielle Ressourcen und nicht zuletzt auf die geringe Präsenz von Frauen in Parteien und Parlamenten (Lukoschat et al. 2019: 19).
Ok, habe ich so gelesen, aber von welchen "strukturelle Benachteiligungen" ist hier denn konkret die Rede? Da fehlt mir ein konkretes Beispiel.
Über den Erfolg bestimmen insbesondere Netzwerke, Machtstrukturen und die Organisationskultur der Parteien, die oft kulturell stark männlich und von Diskriminierung geprägt sind.
Klingt für mich erstmal nach einem leeren Vorwurf oder gar einer Vermutung. Wie gesagt, Frauen werden ja sogar bevorzugt, sie Frauenquote.


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