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Gendern zur Pflicht machen?

15.768 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Menschen, Weiblich, Transgender ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Gendern zur Pflicht machen?

04.05.2026 um 17:19
Sie war Vorständin und auch sonst von eher geringem Verstand.

Wer darauf besteht, als Mitglied des Vorstandes sein Geschlecht zu betonen, obwohl es sich dabei um eine völlig geschlechtslose Funktion handelt, hat halt meines Erachtens nach ein Problem und stellt sich und seine Identität über das Amt.


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Gendern zur Pflicht machen?

04.05.2026 um 18:01
Zitat von RerunRerun schrieb:Sie war Vorständin und auch sonst von eher geringem Verstand.

Wer darauf besteht, als Mitglied des Vorstandes sein Geschlecht zu betonen, obwohl es sich dabei um eine völlig geschlechtslose Funktion handelt, hat halt meines Erachtens nach ein Problem und stellt sich und seine Identität über das Amt.
Okey und was - außer deine Misogynie genußvoll auszubreiten(Frauen die als Frau bezeichnet werden wollen, sind in diesem Falle dumm und egozentrisch) - willst du uns damit sagen?
Dass du dein Argument selbst für zu schwach hältst, um es ohne Beleidigungen vor zu bringen?


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04.05.2026 um 19:13
Das war eine Abwandlung des bekannten Spruchs "Er war Jurist und auch sonst von mäßigem Verstand". Ist das für dich Misandrie?

Und ja, ich habe eine Abneigung gegen Frauen, die immer und überall betonen, dass sie eine Frau sind, so als wäre das ihre wesentliche Qualifikation. Es sexualisiert, spaltet die Geschlechter und schafft gerade keine Gleichberechtigung. Ich wende mich gegen dieses Geschlechtsbetonung also ein bestimmtes Verhalten und nicht gegen Frauen an sich, was Voraussetzung für Misogynie wäre.


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04.05.2026 um 19:43
Zitat von RerunRerun schrieb:Und ja, ich habe eine Abneigung gegen Frauen, die immer und überall betonen, dass sie eine Frau sind, so als wäre das ihre wesentliche Qualifikation. Es sexualisiert, spaltet die Geschlechter und schafft gerade keine Gleichberechtigung. Ich wende mich gegen dieses Geschlechtsbetonung also ein bestimmtes Verhalten und nicht gegen Frauen an sich, was Voraussetzung für Misogynie wäre.
wen interessiert denn bitte Deine Abneigung? Frauen dürfen sich bezeichnen, wie sie wollen und wenn sie die weibliche Form für sich benutzen, was in der deutschen Sprache so üblich ist, dann sollte man sich vielleicht fragen, warum dies eine Abneigung gegenüber diesen Frauen hervorruft (hoffentlich nicht pathologisch?) und warum - wenn grundsätzlich immer und überall weibliche Formen für weibliche Personen verwendet werden - sich diese Abneigung dann nur auf Frauen bezieht und nicht auf jede einzelne Person, die die weibliche Form für irgendwas verwendet und warum dies sexualisieren soll und die Geschlechter spaltet.
Erklär doch mal bitte.


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04.05.2026 um 20:13
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:und wenn sie die weibliche Form für sich benutzen, was in der deutschen Sprache so üblich ist, dann sollte man sich vielleicht fragen, warum dies eine Abneigung gegenüber diesen Frauen hervorruft
Abneigung gegen Frauen?
Hat er/sie doch gar nicht, sh hier, jetzt mit Unterstreichung:
Zitat von RerunRerun schrieb:Ich wende mich gegen diese Geschlechtsbetonung also ein bestimmtes Verhalten und nicht gegen Frauen an sich



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04.05.2026 um 20:15
Zitat von RerunRerun schrieb:Und ja, ich habe eine Abneigung gegen Frauen, die immer und überall betonen, dass sie eine Frau sind, so als wäre das ihre wesentliche Qualifikation.
[...]
Ich wende mich gegen dieses Geschlechtsbetonung also ein bestimmtes Verhalten und nicht gegen Frauen an sich, was Voraussetzung für Misogynie wäre.[/quote]
Ich habe ja gar nichts gegen alle Frauen, nur gegen die Selbstbewussten, die nicht funktionieren, ,wie ich es für richtig halte.
Doch, ich halte das für misogyn.
Zitat von RerunRerun schrieb:Es sexualisiert, spaltet die Geschlechter und schafft gerade keine Gleichberechtigung.
Spalten tun diejenigen, die so wie du argumentieren. ;-)
Und die beiden anderen Punkte in dem Satz sind einfach reiner Blödsinn.


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04.05.2026 um 20:27
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Abneigung gegen Frauen?
Hat er/sie doch gar nicht, sh hier, jetzt mit Unterstreichung:
könntest Du BITTE richtig lesen?
Zitat von RerunRerun schrieb:Und ja, ich habe eine Abneigung gegen Frauen, die immer und überall betonen, dass sie eine Frau sind, so als wäre das ihre wesentliche Qualifikation.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:warum dies eine Abneigung gegenüber diesen Frauen hervorruft



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04.05.2026 um 20:35
@Tussinelda
ich denke mal, man muss alle Aussagen heranziehen und im Zusammenhang sehen.
Diese Aussage:
Zitat von RerunRerun schrieb:Ich wende mich gegen diese Geschlechtsbetonung also ein bestimmtes Verhalten und nicht gegen Frauen an sich
...wäre ja im Widerspruch zu dieser:
Zitat von RerunRerun schrieb:Und ja, ich habe eine Abneigung gegen Frauen, die immer und überall betonen, dass sie eine Frau sind, so als wäre das ihre wesentliche Qualifikation
Also kann das zweite Zitat mMn nur unglücklich ausgedrückt worden sein und in diesem Sinne gemeint sein: ich habe eine Abneigung gegen das Verhalten von Frauen, wenn sie überall betonen...

Aber Rerun kann ja später selbst aufklären, ob ich das falsch interpretiere oder er/sie sich selbst tatsächlich total widerspricht.


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04.05.2026 um 20:51
Ich sehe den Widerspruch gerade nicht wirklich. Aber ja, du kannst es so interpretieren und so ist es gemeint, aber natürlich fällt das Verhalten von Menschen auch auf diese zurück. Wesentlich ist, dass meine Abneigung nicht darauf beruht, dass es Frauen sind.


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04.05.2026 um 20:54
Zitat von OptimistOptimist schrieb:ich denke mal, man muss alle Aussagen heranziehen und im Zusammenhang sehen.
und ich denke mal, Du solltest mich nicht korrigieren, wenn ich mich auf eine getätigte Aussage beziehe. Danke.
Zitat von RerunRerun schrieb:Wesentlich ist, dass meine Abneigung nicht darauf beruht, dass es Frauen sind.
natürlich, denn es stört Dich ja nur bei Frauen.


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04.05.2026 um 21:21
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Du solltest mich nicht korrigieren, wenn ich mich auf eine getätigte Aussage beziehe
wenn ich Aussagen kritikwürdig finde, wenn sie (eben wie weiter oben) aus dem Kontext gerissen wurden, dann tue ich das und muss nicht um Erlaubnis fragen.
Das ist ein Diskussionsforum, wo jeder seine Meinung zu etwas hat und dies auch kund tun können sollte.


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05.05.2026 um 00:49
@Optimist
Du hast nachweislich falsch gelegen, denn er hat geschrieben, dass er eine Abneigung gegen diese Frauen hat und das sogar nochmal bestätigt. Aber das kapierst Du nicht. Hauptsache sich sinnbefreit eingemischt, Appläuschen.


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05.05.2026 um 01:04
ENS menscheninnen müssen oft zum gendern gerade bei Namen von leutinnen erinnert werden. Das nervt uns und macht mich wütend. Wieso passen die sich nicht einfach an das neue Weltbild an? Ist das so schwer? ENS Namen kann jeder richtig gendern. Lernen, lernen, lernen. Wir menschinnen lernen ENS ganzes Leben lang.


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05.05.2026 um 02:59
Ne Mal im Ernst ich hoffe das macht mein Post deutlich, wer soll sowas noch verstehen?? Deutsch muss deutsch bleiben und nicht in eine Art "Fremdsprache" ungemodelt werden die keiner mehr verstehen kann. Grimm haben das Hochdeutsch so salonfähig gemacht vor langer Zeit. Was ist in anderen Ländern los? Etliche sprachabwandlungen die nichtmehr sich gegenseitig verstehen . Soll es bei uns auch soweit kommen, nur weil sich manche benachteiligt oder sonst was fühlen?? Klares nein. Sprache dient der Verständigung und missgendern ist Neuzeit Erfindung mMn . Man kann mit Hochdeutsch Alles ausdrücken und man braucht dafür keine neue Sprache!


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05.05.2026 um 04:21
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Appläuschen
danke danke, zu gütig 😃
------------------------
Zitat von rainloverainlove schrieb:ENS menscheninnen müssen oft zum gendern gerade bei Namen von leutinnen erinnert werden. Das nervt uns und macht mich wütend. Wieso passen die sich nicht einfach an das neue Weltbild an? Ist das so schwer? ENS Namen kann jeder richtig gendern. Lernen, lernen, lernen. Wir menschinnen lernen ENS ganzes Leben lang
😃
Das wird man dir aber sicherlich in der Luft zerreißen mit den Argumenten, dass du hier maßlos übertrieben hast und so ja niemand gemdern würde 😉
Zitat von rainloverainlove schrieb:Deutsch muss deutsch bleiben
da bekommst du evtl. entgegen gehalten, sowas wie LehrerInnen oder wahlweise mit Sternchen oder sonstwas ist trotzdem sowas von deutsch und sogar hochdeutsch 😉
Zitat von rainloverainlove schrieb:und nicht in eine Art "Fremdsprache" ungemodelt werden die keiner mehr verstehen kann
dazu kommt vielleicht: wo issn das eine Fremdsprache und wer versteht es denn nicht 😃
Zitat von rainloverainlove schrieb:Etliche sprachabwandlungen die nicht mehr sich gegenseitig verstehen
da wird dir vielleicht entgegen gehalten: Dialekte verstehen auch nicht Alle 😉


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05.05.2026 um 11:57
Zitat von RerunRerun schrieb:Und ja, ich habe eine Abneigung gegen Frauen, die immer und überall betonen, dass sie eine Frau sind, so als wäre das ihre wesentliche Qualifikation. Es sexualisiert, spaltet die Geschlechter und schafft gerade keine Gleichberechtigung. Ich wende mich gegen dieses Geschlechtsbetonung also ein bestimmtes Verhalten und nicht gegen Frauen an sich, was Voraussetzung für Misogynie wäre.
Ob Frauen immer und überall betonen, dass sei eine Frau sind, ist zu trennen von der Frage, wie sie sich bezeichnen. Ich halte es für sehr nachvollziehbar, dass eine Frau sagt: "Ich bin Ärztin/Lehrerin/Facharbeiterin" wie auch "Ich bin Mutter von drei Kindern". Und es ist in meinen Augen selbstverständlich zu sagen: "Sie ist Ärztin/Lehrerin/Facharbeiterin" oder "Mutter". Und wenn sie sich als "Vorständin" bezeichnet, darf sie das, ohne als doof angesehen zu werden. Nur ist es dann nicht selbstverständlich zu sagen "Sie ist Vorständin". Darauf gibt es auch keinen Anspruch (wie auch nicht auf die Nennung des "Doktor" vor dem Namen - das ist reine traditionelle Höflichkeit).

Ich würde halt sagen: "Sie ist im Vorstand des xy-Vereins".

Davon zu trennen sind die Sammelbezeichnungen bzw. zwingenden Doppelnennungen in weiblicher und männlicher Form. Und alle sonstigen Verrenkungen, die begangen werden, damit die Sprache ordentlich "gegendert", aber nicht mehr gut verständlich ist und mehr Fehler passieren, weil die Genderei mehr Aufmerksamkeit frisst denn der Inhalt. Sprache wird aufgebläht, der Informationsgehalt bleibt gleich, denn dass das BGB von 1898 auch für alle weiblichen Bürger(-innen) gilt, ist auch ohne gegenderten Gesetzestext klar.

Und ich halte es auch für eine große Illusion, dadurch werde tatsächlich etwas im Bewusstsein verändert. Das mag ja noch teileweise für die 50/60/70er Jahre zutreffen, als bestimmte Berufsgruppen (Professoren/Politiker usw.) fast ausschließlich eine männliche Domäne waren. Aber seitdem wir 16 Jahre eine Bundeskanzlerin hatten, wird den Frauen jetzt auch alles, aber wirklich auch alles, zugetraut.

Hohles Phrasendreschen - nichts anderes ist die Genderei - nervt nur und bewirkt quasi nichts. Und missachtet wird:
Zitat von rainloverainlove schrieb:Sprache dient der Verständigung und missgendern ist Neuzeit Erfindung mMn
Nun, die Neuzeit gibt es schon seit 1492 und sie ist noch nicht vorbei. Diese "Erfindung" wird in einigen Jahren oder spätestens Jahrzehnten wieder auf ein gesundes Mittelmaß zusammen schrumpfen. Es geht nicht anders, da ist keine Legitimation vorhanden. Ich denke, der "Peak" ist schon überschritten. Denn viele Menschen, die mit den Belangen der Frauen, ihrem Kampf um Emanzipation und Gleichstellung sympathisieren, denen gehen die ganzen Pflichtübungen "Lehrerinnen und Lehrer/Fußgehende und Radfahrende/Vorständinnen und Vorstehende usw." ziemlich auf den Senkel.

Die gesellschaftlichen Änderungen sind anderswo. Bei der AfD z.B. Oder Trump. Und das lässt sich nicht mit Sprache aufhalten, sondern mit einem gerechten Sozialstaat, mit Empathie statt Technokratie und mit einer weiblicheren (=unmännlicheren) Politik, die den Kapitalismus nicht als etwas Gottgebenes oder gar zu Förderndes hinnimmt.


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05.05.2026 um 12:57
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Aber seitdem wir 16 Jahre eine Bundeskanzlerin hatten, wird den Frauen jetzt auch alles, aber wirklich auch alles, zugetraut.
das meinst Du nur. Geschlechterrollen und Geschlechtsstereotype sind ja nicht verschwunden, nur weil man eine Bundeskanzlerin hatte.
Seit über 100 Jahren dürfen Frauen wählen und gewählt werden. Obwohl Frauen in den letzten Dekaden in Politik und Gesellschaft deutlich sichtbarer geworden sind und mit Angela Merkel von 2005 bis 2021 erstmals eine Frau als Bundeskanzlerin die Regierung in Deutschland anführte, ist der Blick in die deutschen Parlamente ernüchternd. Sei es auf kommunaler Ebene, auf Landes- oder Bundesebene: In allen Parlamenten sind Frauen in der Minderheit, ihr Anteil ist sogar rückläufig.

Die Ursachen sind vielfältig und haben ihren Kern in sich hartnäckig haltenden tradierten Rollenerwartungen an Frauen und Männer. Gleichstellung ist hier noch nicht erreicht. Strukturelle Barrieren und männlich geprägte Parteikulturen erschweren Frauen noch immer den Zugang zu politischen Ämtern. Wie die Beteiligung von Frauen in der Politik künftig erhöht werden kann und politische Mandate zu gleichen Anteilen an Frauen und Männer verteilt werden können (Parität), wird in Politik und Zivilgesellschaft intensiv diskutiert. In vielen anderen Ländern ist eine gleichberechtigte politische Teilhabe von Frauen und Männern längst normal. Mit Platz 58 im weltweiten Ranking weiblicher Anteile in nationalen Parlamenten hat Deutschland viel aufzuholen.
Quelle: https://www.bundesstiftung-gleichstellung.de/wissen/themenfelder/repraesentanz-und-teilhabe-von-frauen-in-der-politik/


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05.05.2026 um 14:01
Zitat von GrouchoGroucho schrieb am 28.04.2026:ch fragte nach Belegen für die Behauptung, dass man eine Person nicht Vorstand nennen kann/darf
§ 26 BGB Absatz 2 plus gesunder Menschenverstand: "Besteht der Vorstand aus mehreren Personen, so wird der Verein durch die Mehrheit der Vorstandsmitglieder vertreten." Du wirst meiner Meinung sein, dass ein Mensch nicht aus mehreren Menschen bestehen kann? Wie also wäre dieser Passus zu verstehen?

Leider bist Du auf mein Beispiel mit der Wache nicht eingegangen. Was sagst Du dazu?


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05.05.2026 um 14:03
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Das mag ja noch teileweise für die 50/60/70er Jahre zutreffen, als bestimmte Berufsgruppen (Professoren/Politiker usw.) fast ausschließlich eine männliche Domäne waren.
Dazu fällt mir gerade ein: Es gibt da so eine Szene, die auf Film festgehalten wurde, Göring bei einer Weihnachtsaktion oder so, beim Geschenkeverteilen an die Kinder. Er fragt dann eines der Kinder, dem er gerade etwas gibt "Was willst du denn werden, wenn du mal gross bist? ... Ach so, du bist ja 'n Mädchen" - deutlicher kann man die damaligen Vorstellungen kaum präsentieren.


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05.05.2026 um 14:19
In allen Parlamenten sind Frauen in der Minderheit, ihr Anteil ist sogar rückläufig.
Wenn sie weniger als die Männer in die Parlamente wollen, dann ist das das Ergebnis.

Und wenn man es mal andersrum betrachtet, ist der Unterschied auch nur sehr gering. Ganz ungefähr möchten 98% aller Männer und 99% aller Frauen nicht ins Parlament.
Strukturelle Barrieren und männlich geprägte Parteikulturen erschweren Frauen noch immer den Zugang zu politischen Ämtern.
Wenn man es genau betrachtet, ist das überhaupt nicht der Fall. Im Parlament ist soweit ich weiss der Anteil an Frauen höher als in den Parteien. Von einem erschwerten Zugang kann also nicht die Rede sein.
Wie die Beteiligung von Frauen in der Politik künftig erhöht werden kann und politische Mandate zu gleichen Anteilen an Frauen und Männer verteilt werden können (Parität), wird in Politik und Zivilgesellschaft intensiv diskutiert.
Die Beteiligung könnte vor allem dadurch erhöht werden, wenn sich Frauen mehr beteiligen und dementsprechend häufiger in die Parteien eintreten. Eine Benachteiligung von Frauen beim Parteieintritt findet nicht statt. Sie beteiligen sich aber nach wie vor seltener als Männer.

Eine Parität aufgrund eines relativ zufälligen Körpermerkmals ist nicht anzustreben und wäre sogar Sexismus.

Viel wichtiger wäre die Repräsentation der verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Mir wäre aber nicht bekannt, dass im Bundestag 8% Bürgergeldempfänger sitzen würden (bzw. die direkt von dort kommen), oder dass eine Ingenieurs- (zu wenige) und Rechtsanwalts- (zu viele) Quote im Parlament angestrebt würde.


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