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Beteiligung an Essenskosten, wenn man Freunde besucht?

192 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Geld, Freundschaft, Besuch ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Beteiligung an Essenskosten, wenn man Freunde besucht?

17.12.2025 um 10:30
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Selbst das habe ich noch nie bei irgendwem erlebt.
Wir sind im Herbst auf einer Hochzeit eingeladen gewesen (die in einem eher kleineren Rahmen gefeiert wurde). Da war es so, dass es für die Hochzeitsgäste im Restaurant eine spezielle Speisekarte gab, auf der drei Hauptgerichte standen, aus denen man auswählen konnte. Was die Getränke betrifft, weiß ich nicht mehr, ob es eine Einschränkung gab, ich glaube nicht.


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17.12.2025 um 10:33
Wenn eine Person bei mir übernachtet, gehen wir auch mal essen
Dann zahlt der eine oder der andere, je nachdem wer schneller ist oder wer vorher sagt „Ich möchte dich gern einladen“ oder „Lad mich mal zum Essen ein“

Geteilte Rechnung wäre möglich, gibts bei uns aber eigentlich nie 🤷‍♂️


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Beteiligung an Essenskosten, wenn man Freunde besucht?

17.12.2025 um 10:37
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Und in Restaurants, die ich mir nicht leisten könnte, besonders für mehrere Personen nicht, würde ich gar nicht erst hin einladen.
Viele von solchen teuren Schuppen mag ich aber auch schon von der Atmosphäre her nicht.

Mag es rustikal, gemütlich, locker und bodenständig und wo der Durschnitt so verkehrt und wo es ordentliche Portionen zu vernünftigen Preise gibt.

Mag keine Restaurants, wo ich mehr vom Teller als vom darauf liegenden Essen sehe und das Essen, was man suchen muss, dann auch noch zu astromischen Preisen, lol.
Zitat von martenotmartenot schrieb:Wir sind im Herbst auf einer Hochzeit eingeladen gewesen (die in einem eher kleineren Rahmen gefeiert wurde). Da war es so, dass es für die Hochzeitsgäste im Restaurant eine spezielle Speisekarte gab, auf der drei Hauptgerichte standen, aus denen man auswählen konnte. Was die Getränke betrifft, weiß ich nicht mehr, ob es eine Einschränkung gab, ich glaube nicht.
Die letzte Hochzeit, die ich erlebt habe, war die meines besten Kumpels. Da waren wir bei einem normalen Italiener und wir konnten frei von der Speisekarte wählen.

Deines klingt nach richtigem Hochzeitsessen mit speziellen Hochzeitsgerichten oder?


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17.12.2025 um 10:38
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Selbst das habe ich noch nie bei irgendwem erlebt.
Naja. Wenn du groß Geburtstag/Hochzeit usw. feierst ist es durchaus nicht unüblich und auch sinnvoll z.b Getränke zu beschränken. Einfach um zu vermeiden dass Tante Ursel und Cousine Melanie schon leicht angeschwippert auf die Idee kommen, den restlichen Abend Champagner für mehere hundert Euro zu trinken. Oder auch bei Wein gibt es Kategorien, die man vielleicht nicht unbedingt Flaschenweise finanzieren will oder kann. Da finde ich es sinnvoll und völlig akzeptabel,wenn es direkt eine eigene Karte gibt wo eben nur 2-3-4 gute aber eben "nur" mittelpreisige Weine zu Auswahl stehen.
Oder es Angebote Menüs gibt, der Hummer, der auf der normalen Speisekarte auch angeboten wird, aber eben nicht angeboten wird.
Kommt halt sehr auf die Art der Feier und die Gäste an.


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17.12.2025 um 10:41
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Deines klingt nach richtigem Hochzeitsessen mit speziellen Hochzeitsgerichten oder?
Nein, es waren Gerichte von der normalen Karte, aber wir sollten nur aus den drei Gerichten auf der Karte auswählen.

Aber ich glaube, es hatte auch damit zu tun, dass das relativ kleine Restaurant besser kalkulieren konnte, was man für die Hochzeitsgäste einkaufen musste.

Aus meiner Sicht war das aber kein Problem, zumal ich mich sowieso eher zurückhaltend verhalte und nicht dazu tendiere, die Luxusvarianten zu bestellen, die auf der Karte zu finden sind.


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17.12.2025 um 10:43
@rhapsody3004

War persönlich jetzt nicht oft auf solchen Geburtstagspartys, aber ich denk mal, das ist so usus, weil alles andere ja einen tatsächlich schnell in den finanziellen Ruin bringen könnte^^... persönlich kenne ich normalerweise Geburtstage ja eher im Garten oder halt ganz normal zu Hause. Einmal war ich aber bei so einer Feier in einem schon teuren Restaurant, da gabs dann ein festes Menü, das war auch wirklich gut organisiert, mit Vorspeise, Hauptgang und Nachtisch, sehr lecker und da war auch alles dabei, und am Ende war man auch satt und es war wirklich eine sehr schöne Erfahrung :)


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17.12.2025 um 10:53
Zitat von martenotmartenot schrieb:Nein, es waren Gerichte von der normalen Karte, aber wir sollten nur aus den drei Gerichten auf der Karte auswählen.
Ok.
Zitat von martenotmartenot schrieb:Aber ich glaube, es hatte auch damit zu tun, dass das relativ kleine Restaurant besser kalkulieren konnte, was man für die Hochzeitsgäste einkaufen musste.
Ja, kann ja sein.
Zitat von martenotmartenot schrieb:Aus meiner Sicht war das aber kein Problem, zumal ich mich sowieso eher zurückhaltend verhalte und nicht dazu tendiere, die Luxusvarianten zu bestellen, die auf der Karte zu finden sind.
Hauptsache es hat am Ende gemundet.


Am besten steht man sich eh bei Buffet‐Restaurants. Ok, nicht unbedingt zu ner Hochzeit, aber ansonsten.

Da können die dahin eingeladenen Gäste dann so viel fressen wie sie und was sie wollen.

Und gerade die Chinesen können fantastische Buffets zaubern und je nach Restaurant gibt es auch weit mehr Auswahl beim Buffet. Sogar deutsche Küche.


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17.12.2025 um 11:35
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Ach was. Und zumal ja auch nicht jeder studiert. In Ausbildung bereits verdient man sein eigenes Geld und wenn schon ausgelernt und arbeitet noch mehr.
Ja, solche jungen Leute soll es tatsächlich auch heutzutage noch geben, lol. Die mit 17 in die Lehre gehen und ab da eigenes Geld, wenn auch noch nicht so viel, verdienen.
Ich habe selbst eine Ausbildung gemacht und mit 19/20 schon recht gut verdient. (Ausbildung 16 - 18 und die letzten Monate der Ausbildung 19 geworden, übernommen worden, gleich solides Gehalt. Studiert habe ich erst danach. Auch ab 18/19 dann keine elterliche Unterstützung mehr.)
Menschen die eine Ausbildung machen statt zu studieren sind in meinem Umfeld sogar die Regel :)

Und meine Meinung ist ja klar die umgekehrte: Natürlich kann man dann auch schon Leute einladen :) Voll zahlen für 2 - 4 Wochen wohl eher nicht, aber das würde ich auch niemandem zumuten, sondern man beteiligt sich gegenseitig bei den Kosten, ganz natürlich, so wie du das beschrieben hast. Wir hatten in dem Alter öfter Einladungen, Unternehmungen zusammen, warum denn auch nicht.


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17.12.2025 um 12:43
Nachtrag:
Mit "Mitte 20" kenne ich aber zumindest aus meinem Umfeld einige die, auch wenn sie nicht studieren, vielleicht mal weniger Geld haben da sich schon das erste Kind ankündigt (ungeplant oder geplant), im Extremfall schon gebaut wird, die Ausbildung evl. unvergütet war (Berufsfachschule), vielleicht nach der Ausbildung keinen Arbeitsplatz gefunden.
Dass es bis Mitte 20 eher finanziell nicht so dicke ist, ist IMHO doch eher typisch. Aber - genau um den Punkt ging's mir - das sollte einen mit etwas Vernunft und freundschaftlichem Umfang miteinander doch nicht davon abhalten, sich einzuladen. Die ungefähre Lebenssituation (es geht nicht um den genauen Kontostand) sollte Freunden eigentlich bekannt sein und man richtet sich danach.
Sowas wie von einigen genannte teure Einladungen ins Restaurant und dann kommt die Rechnung an den Gast hat m.E. nichts mit knapper Kasse, sondern mit mangelnder Empathie und ggf. einer Portion Dreistigkeit zu tun. Ebenso, Hausparty, keine Kostenteilung/ was mitbringen vorher kommunizieren: mangelnde Planungsfähigkeit, ggf. auch sich erstmal spendabel darstellen wollend damit mehr Gäste erscheinen.


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17.12.2025 um 12:55
Zitat von yariyari schrieb:Wenn ich doch weiss, dass meine Freunde/Verwandte sich solch einen Lifestyle nicht leisten können, lass ich mich doch nicht einladen.
Oder man findet einen Weg, den Gastgeber wenigstens ein Bisschen zu entlasten. Und wenn es zur Not der Geldschein ist, den man heimlich irgendwo in der Wohnung liegen lässt, bevor man geht. :D
Zitat von joleenjoleen schrieb:Wenn man sich sehen möchte und die Freundschaft aufrechterhalten, dann sollte man da wirklich mal in Ruhe über den finanziellen Aspekt reden. Es bringt ja nichts, wenn es dich stört und du es hier ansprichst, aber nicht der Freundin ggü.
Das war ursprünglich gar nicht als versteckte Frage gedacht, wie ich mit dieser Situation umgehen soll. Hatte mir eher so grundsätzlich Gedanken drüber gemacht, weil mir das irgendwie wieder eingefallen ist und auch das mit den Getränkekisten bei dieser Party damals. Wollte wirklich mal wissen, wie die Leute so darüber denken. Hätte ja sein können, dass das allgemein üblich ist.

Aber eure Antworten regen mich tatsächlich zum Nachdenken an.
Zitat von joleenjoleen schrieb:Ich würde sie fragen, wie sie das machen würde, wenn sie zu dir käme. Ob sie dann auch die teuren Fahrtkosten aufbringen könnte + die Verpflegung. Denn würdest du nicht fahren, würdest du dir die Fahrtkosten sparen.
Sie würde nicht fahren, wenn sie die finanzielle Belastung als zu groß empfinden würde. Allerdings hat sie (anders als ich) generell kein großes Bedürfnis, Menschen zu treffen, auch nicht die, die sie mag, und würde sich deshalb dafür kein Bein ausreißen.
Zitat von bumfuzzlebumfuzzle schrieb:wenn alles es machen ist es nur mehr halb so ‚schlimm‘.
Ich hatte mal eine Kollegin aus Kamerun. Irgendwann hat sie mir mal gesagt, dass sie niemandem mehr was abgibt (außer mir :D) wenn sie was zu knabbern dabei hat, weil die anderen umgekehrt nie was abgeben. Sie hatte auch nichts zu verschenken und die Leute in ihrer früheren Heimat auch nicht, aber von dort kannte sie es so, dass jeder mal was abgibt. Wenn man sich drauf verlassen kann, dass man bei nächster Gelegenheit auch was von anderen bekommt, kann man großzügig sein. Aber in Deutschland wurde ihr das regelrecht aberzogen. Wenn einer immer nur gibt, steht der irgendwann dumm da, und das ist echt nicht in Ordnung.


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17.12.2025 um 12:59
Wie unangenehm überhaupt über sowas nachzudenken. Auf so eine Freundschaft hätte ich keine Lust. Zum Glück ticken meine Freunde und ich bei sowas anders. Sowas wäre nie ein Thema.
Zitat von KFBKFB schrieb:Wenn eine Person bei mir übernachtet, gehen wir auch mal essen
Dann zahlt der eine oder der andere, je nachdem wer schneller ist oder wer vorher sagt „Ich möchte dich gern einladen“ oder „Lad mich mal zum Essen ein“

Geteilte Rechnung wäre möglich, gibts bei uns aber eigentlich nie 🤷‍♂️
This. Machen wir auch immer so und wenn man sich ungefähr abwechselt passt es und man hat immer ein schönes Gefühl, weil man entweder eingeladen wird oder einlädt.


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17.12.2025 um 13:06
Zitat von M1ndCon7rolM1ndCon7rol schrieb:Wie unangenehm überhaupt über sowas nachzudenken. Auf so eine Freundschaft hätte ich keine Lust. Zum Glück ticken meine Freunde und ich bei sowas anders. Sowas wäre nie ein Thema.
Ich hatte mal eine andere Freundin, die wirklich angefangen hat, die Einkäufe auf dem Kassenzettel auszurechnen (abzüglich der Dinge, die nur eine für sich wollte) und dann durch 2 zu teilen. Centbeträge haben wir gerundet. 🤡

(Sie hat irgendwann mir den Freundschafts-Laufpass gegeben, nicht ich ihr. Vielleicht sollte ich wirklich mal über mein Selbstwertgefühl nachdenken. :troll: )


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17.12.2025 um 13:08
Zitat von KitriKitri schrieb:Ich hatte mal eine Kollegin aus Kamerun. Irgendwann hat sie mir mal gesagt, dass sie niemandem mehr was abgibt (außer mir :D) wenn sie was zu knabbern dabei hat, weil die anderen umgekehrt nie was abgeben. Sie hatte auch nichts zu verschenken und die Leute in ihrer früheren Heimat auch nicht, aber von dort kannte sie es so, dass jeder mal was abgibt. Wenn man sich drauf verlassen kann, dass man bei nächster Gelegenheit auch was von anderen bekommt, kann man großzügig sein. Aber in Deutschland wurde ihr das regelrecht aberzogen. Wenn einer immer nur gibt, steht der irgendwann dumm da, und das ist echt nicht in Ordnung.
Kann ich durchaus verstehen.

Wir haben am Arbeitsplatz diese Woche eine "jeder bringt was mit"-Weihnachtsfeier - nette Sache (auch toll: Kollegen aus verschiedenen Herkunftsländern, jeder versucht etwas mitzubringen das etwas damit zu tun hat, ich nehme selbstgebackene deutsche Lebkuchen mit), und das hat nicht den faden Beigeschmack als würde man direkt für die Weihnachtsfeier bezahlen.

Wir werden im Frühjahr (Frühjahr auf der Nordhalbkugel, für uns ist es Herbst) die Eltern/Schwiegereltern in Deutschland besuchen. Ein Gegenbesuch für sie geht nicht (schon älter, teils mit gesundheitlichen Problemen, Schwiegereltern haben Haustiere und eine Tierpflegestation), das ist uns völlig verständlich. Wir werden uns bestimmt, wie immer, einfach mal unkompliziert an einem Einkauf beteiligen, auch wenn damit die Besuchskosten für uns (Flug, mal einkaufen, Bahnfahrt vom Flughafen bis zum dem Wohnort nächstgelegenen Bahnhof) höher sind als für sie (Abholung vom Bahnhof per Auto, die meiste Verpflegung). Das ist IMHO aber auch fair so - schließlich sind wir weggezogen, nicht sie, und uns geht es finanziell schon besser als ihnen.


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Beteiligung an Essenskosten, wenn man Freunde besucht?

17.12.2025 um 13:08
Zitat von KitriKitri schrieb:Wollte wirklich mal wissen, wie die Leute so darüber denken. Hätte ja sein können, dass das allgemein üblich ist.
Also ganz generell finde ich es nicht ok, wenn sie da was verlangt. Wie die meisten schon schrieben, du nimmst den Weg und die damit verbundenen Kosten in Kauf und sagst ja selbst, dass es finanziell auch gestimmt werden muss. Entweder beschränkt man den Besuch auf ein Wochenende, damit es nicht zu viel wird oder man wird erfinderisch. Es gibt günstige Gerichte zum kochen, die man am Folgetag abändern kann.
Wenn der Besuch freiwillig was gibt, ist es was anderes. Aber das zu verlangen finde ich nucht Gastfreundlich.
Zitat von KitriKitri schrieb:Allerdings hat sie (anders als ich) generell kein großes Bedürfnis, Menschen zu treffen, auch nicht die, die sie mag, und würde sich deshalb dafür kein Bein ausreißen.
Mhm, vllt sollte man sich da aber fragen, welchen Stellenwert Freundschaften bei ihr haben.
Es kann immer Phasen geben, wo man sich zurückzieht. Aber wenn das etwas dauerhaftes bei ihr ist, weil sie das als normal empfindet..hm. Wenn mir meine Freundschaften wichtig sind, dann pflege ich sie auch.


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Beteiligung an Essenskosten, wenn man Freunde besucht?

17.12.2025 um 13:13
Zitat von KitriKitri schrieb:Ich hatte mal eine Kollegin aus Kamerun. Irgendwann hat sie mir mal gesagt, dass sie niemandem mehr was abgibt (außer mir :D) wenn sie was zu knabbern dabei hat, weil die anderen umgekehrt nie was abgeben.
süss das sie dir etwas gegeben hat :D das sind halt dann auch arsch wenn die nur nehmen und ich denke die wurden eher weniger zu freunden irgendwann? keine ahnung warum das so ist das die nicht ab und an was abgeben, kann vlt an der verbindung liegen, sprich ist ja nur ein kollege warum soll ich den was abgeben?
Zitat von KitriKitri schrieb:Sie hatte auch nichts zu verschenken und die Leute in ihrer früheren Heimat auch nicht, aber von dort kannte sie es so, dass jeder mal was abgibt. Wenn man sich drauf verlassen kann, dass man bei nächster Gelegenheit auch was von anderen bekommt, kann man großzügig sein. Aber in Deutschland wurde ihr das regelrecht aberzogen. Wenn einer immer nur gibt, steht der irgendwann dumm da, und das ist echt nicht in Ordnung.
die wenig haben (zumindest war das meine erfahrung im in- und ausland) teilen eigentlich ohne viel nachzudenken. Kann man fast denken in reichen Ländern ist mehr futterneid? :D


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17.12.2025 um 19:47
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Wir haben am Arbeitsplatz diese Woche eine "jeder bringt was mit"-Weihnachtsfeier
War bei uns auch mal. Eine zusätzliche Weihnachtsfeier fand bei einer Kollegin statt, die nah bei der Firma wohnte. Sie stellte die Örtlichkeit und wir anderen brachten alle irgendetwas Selbstgebackenes mit. Es war herrlich, und zum Essen hatte man eine größere Auswahl als in jedem Café.


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Beteiligung an Essenskosten, wenn man Freunde besucht?

17.12.2025 um 20:29
ich wohne in einem ziemlich blöd ausgedrückt ärmeren viertel. hier ist thanksgivin oder an anderen feiertagen fast normal das wir uns alle treffen und jeder bringt mit was er bringen kann. es gibt sehr viele die nichts bringen können, das ist aber kein problem. gast ist hier gast und alleine das man kommt und die Gesellschaft sucht reicht. mir wäre jetzt auch nicht aufgefallen das dies irgendwie ausgenutzt wird.

deswegen finde ich diese internen wenn man so sagen kann feiern echt nice. Ist bestimmt lustiger als das offizielle :) man ist da bestimmt viel lockerer weil freiwillig und so sehe ich das auch bei gast besuch. bist eingeladen, wenn du dich beteiligst okay wenn nicht auch okay. Hauptsache schöne zeit :)


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Beteiligung an Essenskosten, wenn man Freunde besucht?

17.12.2025 um 21:14
Hab ich noch nicht erlebt, dass jemand ne Beteiligung von mir wollte, wenn ich "Gast" bin. Man selbst kann ja im Gegenzug andere Kosten übernehmen. Ein Essen außerhalb, Eis, Kino, Kaffee, selber dort mal kochen und alles dafür einkaufen usw - als Revanche für die Gastfreundschaft.

Leute, die immer nur nehmen, die muss man einfach mal spiegeln. Oder eben künftig ignorieren.
Beides wirkt irgendwann, wenn ein Stück weit Reflexion vorhanden ist.

@bumfuzzle
Das hört sich ziemlich nice an! :)


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Beteiligung an Essenskosten, wenn man Freunde besucht?

17.12.2025 um 22:02
Zitat von KitriKitri schrieb:Oder ist die Erwartung, bei Freundesbesuchen Verpflegungskosten zu zahlen, überhaupt etwas kleinkariert?
Wenn das grundsätzlich so ist, fände ich es tatsächlich etwas kleinkariert.
Ich kann dennoch beide Seiten nachvollziehen.
Trotzdem denke ich grundsätzlich: Besuch ist Besuch. Besuch muss sich hier weder an Kosten noch an den anfallenden Arbeiten beteiligen. Etwas anderes zu *erwarten*, würde ich als unpassend empfinden. Sollte der Besuch über mehrere Wochen oder Monate bleiben, wäre das etwas anderes.
Nun ist Deutschland nicht unbedingt für eine überschäumende Gastfreundschaft bekannt. Ich kenne es aber aus anderen Ländern: Man reisst sich eher ein Bein aus, als einen Gast nicht gut zu "bewirten". Und: Wo eine Familie satt wird, kommt es auf einen mehr oder weniger nicht an.
Andererseits kenne ich durchaus auch Situationen, wo man sich das eigentlich beim besten Willen wirklich nicht leisten kann. Ich finde, da ist dann Kommunikation im Vorwege gefragt. Ich finde es keine Schande, das anzusprechen. Das muss nur vor dem geplantem Besuch erfolgen und geklärt sein, damit sich alle Beteiligten darauf einstellen können. Wenn sich jemand den Besuch nicht leisten kann, sollte man über eine Verteilung der Kosten sprechen können. Das gilt für den, der den Besuch empfängt, ebenso wie für den Besucher, denn beiden entstehen ja u.U. höhere Kosten. Ich finde das keine Schande, allerdings setzt das natürlich eine gewisse offene Kommunikation voraus. So what, bei wem läuft das Leben denn immer wunschgemäß?
Viel wichtiger als etwaige Kosten wäre mir, dass man sich sehen kann. Wenn das beiden Seiten so geht, wird sich sicherlich eine gute Lösung finden lassen.

Meine ganz persönliche Meinung dazu.


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Beteiligung an Essenskosten, wenn man Freunde besucht?

18.12.2025 um 05:49
Zitat von KitriKitri schrieb:Situation, wenn der besuchende Freund eine längere Anreise und damit höhere Reisekosten hat als wenn er etwa im Umkreis wohnt, und entsprechend auch nicht nur 1-2 Tage bleibt.
Zitat von KitriKitri schrieb:die Erwartung, bei Freundesbesuchen Verpflegungskosten zu zahlen, überhaupt etwas kleinkariert?
Ich kenne das jetzt so nicht, ich persönlich würde nicht erwarten, dass mein Besuch mir etwas für den Aufenthalt bezahlt.
Es sollte aber auch möglich sein, in einer Freundschaft diesen Punkt anzusprechen,vor allem wenn
Zitat von KitriKitri schrieb:Manchem ist es vielleicht auch einfach nicht möglich, für z. B. eine Woche jemanden zu beherbergen ohne dass derjenige sich an den Kosten beteiligt.
Zitat von KitriKitri schrieb:der Gast die Reise ja nicht machen muss, wenn er finanziell so knapp dran ist.
Zitat von locutuslocutus schrieb:Dann müsste man auch die hälfte der Reisekosten tragen
Das kenne ich jetzt auch nicht so. Allerdings ist es auch doof, wenn es wie hier sehr einseitig ist.
Zitat von KitriKitri schrieb:Allerdings hat sie (anders als ich) generell kein großes Bedürfnis, Menschen zu treffen, auch nicht die, die sie mag, und würde sich deshalb dafür kein Bein ausreißen.
Zitat von KitriKitri schrieb:Ich habe eine Freundin am anderen Ende der Republik, die nicht reisen kann.
Wohl eher, dazu zu phlegmatisch ist?
Zitat von KitriKitri schrieb:mit der Bahn zu ihr fahre. Das dauert je nach Verbindung 6-7 Stunden, WENN alles gut geht. Am Zielort muss ich dann nochmal ca. 45 Minuten durch die Stadt bis zu ihr fahren.
Das ist ja schon eine sehr weite und auch anstrengende Anreise! Da bist Du ja quasi fast den halben Tag unterwegs.
Zitat von KitriKitri schrieb:Wir sind beide finanziell ähnlich knapp dran, aber trotzdem erwartet sie, dass ich mich zusätzlich an den Essenskosten beteilige. Wir rechnen das nicht penibel aus, aber machen beim Einkaufen so Pi mal Daumen / nach Gefühl ungefähr die Hälfte.
Das finde ich schon okay, vor allem, wenn der Gast spezielle Lebensmittel wünscht/benötigt.
Zitat von KitriKitri schrieb:wenn das Geld knapp ist, verstehe ich, wenn ein Gastgeber das nicht leisten kann. Zumal es bei dem, was ich meine, um tendenziell teurere Sachen geht. Zum Beispiel habe ich längere Zeit keine Milchprodukte gegessen und getrunken, dafür aber reichlich von diesen teuren Ersatzprodukten.
Zitat von KitriKitri schrieb:Die hatten kistenweise Limo angeschleppt, aber ich trinke überhaupt keine Limo.
Man versucht ja, auf Wünsche einzugehen.
Meine eine Schwester hat sich früher immer, wenn sie zu Besuch kam, Radler gewünscht und sie trinkt auch sehr gerne Sekt. Ich hatte das dann immer eingekauft aber es kam auch schon vor, dass ich darauf "sitzen" blieb. Da wir beides eigentlich nicht trinken habe ich ihr das dann mitgegeben. Habe keine Lust, dass das bei mir rumsteht und am Ende schlecht wird.

Was ich an ihr oft beobachtet habe, wenn sie früher mir war und auch übernachtet hat: Sie hat sich eine große Tasse Kaffee gemacht (man muss da ja nur auf einen Knopf am Automaten drücken) und da gibt sie immer jede Menge Milch rein. Dann trinkt sie aber so langsam, dass der Kaffee kalt wird (durch die viele Milch ist der Kaffee ja schon nicht mehr so warm) und kippt die kalte Hälfte weg. Das hat sie ganz oft gemacht. Das finde ich echt unnötig. Deswegen machte ich ihr auch nur noch eine kleinere Kaffeemenge, wenn sie mal zu Besuch kommt (sind wenn nur noch Tagesbesuche). Allerdings wollte sie die letzten Male lieber Wasser und Wein, es war Sommer. Der Partner ist sehr glücklich mit Kaffee und trinkt den auch ordnungsgemäß aus 😄
Da Treffen bei meiner Schwester in den letzten Jahren nie geklappt haben, sind wir gar nicht so scharf darauf, dass sie kommt. Sie lädt nie zu sich ein, und wenn wir mal in ihrer Stadt waren (Hotel oder Campingplatz) war es ihr auch angeblich nicht möglich, sich in einem Café oder Restaurant zu treffen. Nach ein paar Mal gibt man es dann auch auf.

Deswegen kann ich es nachvollziehen @Kitri dass Du auch nicht so glücklich darüber bist, dass Du stets die Anstrengungen und Kosten der Reise schultern musst.
Zitat von BoboKGBBoboKGB schrieb:Wenn ich jetzt wüsste, dass ich für ein paar Tage bei jemandem zu Gast bin, dem es finanziell nicht gut geht, würde ich vielleicht von mir aus mal anbieten, bestelltes Essen zu bezahlen oder ähnliches.
So würde ich das machen, bzw. als Dankeschön in ein nettes Lokal einladen.
Zitat von RotmilanRotmilan schrieb:Sie lud zum Beispiel in ein eher teures Restaurant zu ihrem Geburtstag zum Essen ein. Mit der Ansage, dass sie jeweils 1 Getränk für jeden Gast bezahlt, das Essen selbst und weitere Getränke sollten von den Gästen selbst bezahlt werden.
So etwas habe ich noch nie gehört und das ist für mich eigentlich auch keine Einladung.
Zitat von RotmilanRotmilan schrieb:Ich habe eine Anreise mit Bahn und Bus, was auch kostet.
Dazu muss ich auch etwas Gepäck mitnehmen.
Obwohl es unbequem und auch etwas unangenehm für mich ist, da ich dann gegen Mitternacht alleine zum Hauptbahnhof einer Großstadt muss, um die Rückfahrt anzutreten, habe ich bisher ihre Einladungen nicht ausgeschlagen.
Zitat von RotmilanRotmilan schrieb:Sie sagte mir, ich solle bitte einen Kuchen backen
Zitat von RotmilanRotmilan schrieb:Den Kuchen zu transportieren wäre mehr als unpraktisch gewesen, womöglich hätte der die Fahrt nicht unbeschadet überstanden.
Ergo habe ich einen Fertigkuchen mittlerer Preisklasse direkt am Ort gekauft und ein bisschen nett verpackt.
Allerdings ist so etwas total schwierig. Dass Deine Bekannte so etwas nicht versteht lässt den Rückschluss zu, dass mit ihr irgend etwas nicht stimmt.
Zitat von RotmilanRotmilan schrieb:Nach der Feier bekam ich dann per WhatsApp eine Nachricht, dass sie wahnsinnig enttäuscht sei, da ich keinen Kuchen selbst gebacken hätte, sondern einen Kuchen gekauft hätte und der nicht geschmeckt hätte und dass ich einfach keine Freundin sei.
Nicht zu fassen. Sei froh, dass Du Dich zukünftig nicht mehr über diese Person ärgern musst. Ein gekaufter Kuchen muss doch nicht schlechter schmecken und meist ist er auch noch teurer als selbst gebackener.
Es ist super, dass Du überhaupt etwas mitgebracht hast.
Zitat von klompje1klompje1 schrieb:Aber im grunde konnten wir es uns nicht erlauben. Es war damals auch irgendwie selbstverständlich das es so gemacht würde.
Würde also davon ausgegangen das dies selbstverständlich war.
Schon vor Jahren haben wir im Niederländischkurs gelernt, dass es dort üblich ist, wenn man z.B. mit Freunden zusammen essen geht, dass einer zahlt und die anderen einem später ihren Anteil geben oder überweisen.
In der Familie kann das ja anders sein. Gab es denn auch Gegeneinladungen? Das hätte ich dann ja schon erwartet.
Zitat von klompje1klompje1 schrieb:Uns Frauen geht es schon besser heutzutage.
Weil? Es heute mehr Convenience-Produkte gibt oder mehr Männer kochen oder wieso?
Zitat von martenotmartenot schrieb:Wir sind im Herbst auf einer Hochzeit eingeladen gewesen (die in einem eher kleineren Rahmen gefeiert wurde). Da war es so, dass es für die Hochzeitsgäste im Restaurant eine spezielle Speisekarte gab, auf der drei Hauptgerichte standen, aus denen man auswählen konnte.
Sowohl bei meiner ersten wie auch bei der zweiten Hochzeit hatten wir vorher ein Büffet ausgewählt mit verschiedenen Speisen. Jeder konnte sich nach eigenem Geschmack und Appetit bedienen.
Was natürlich richtig reinhaut sind die Getränke. Aber das sind ja auch spezielle Anlässe und man bekommt ja auch Geldgeschenke...
Zitat von martenotmartenot schrieb:Was die Getränke betrifft, weiß ich nicht mehr, ob es eine Einschränkung gab, ich glaube nicht.
Als ich 50 wurde, habe ich auch recht "groß" eingeladen. Da hatte ich eine Location gebucht, wo es sonntags ein tolles Buffet gab. In einer Zeit von 3 Stunden konnte man da essen und trinken, was man wollte. Viele Getränke waren inkludiert, aber nicht alle. Pro Gast wurde ein bestimmter Betrag fällig.
Das hielt die Kosten einigermaßen überschaubar.
Zitat von martenotmartenot schrieb:zumal ich mich sowieso eher zurückhaltend verhalte und nicht dazu tendiere, die Luxusvarianten zu bestellen, die auf der Karte zu finden sind.
Mache ich auch nicht, brauche ich auch nicht.


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