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Ramadan am Arbeitsplatz

310 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Toleranz, Ramadan, Erhik ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Ramadan am Arbeitsplatz

um 13:37
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Jetzt auf einmal nimmst du den Chirurgen als Vorbild? Eben klang das noch ganz anders.
Ich verstehe nicht, worauf du eigentlich hinauswillst. Ist jetzt schon das zweite mal hier, dass du was aus dem Zusammenhang reist. Möchtest du lieber User thematisieren als das Thema?
Zitat von BumfuzzleBumfuzzle schrieb:Weil durch die EU Grenzen geöffnet wurden und ich glaube ich schon ein bisschen was darüber hier geschrieben habe. Religionsfreiheit, Grundgesetz, Recht als EU Bürger in anderen EU Ländern zu arbeiten… warte ich verlinke dir da meine Posting, dann musst du nicht alles nachlesen.
Danke fürs Verlinken, aber das Recht auf Religionsfreiheit hat ja nicht den Hintergrund nun bezogen auf die Ramadan-Zeit den Muslimen mehr Freiheiten oder gar mehr Rechte seitens der Arbeitgeber einzuräumen bzw. dass diese dafür Sorgen müssen, dass der Glaube und Rituale möglichst uneingeschränkt durchführbar werden.
Zitat von BumfuzzleBumfuzzle schrieb:für ein Miteinander muss es da zusammen einen mittelweg finden
Zitat von BumfuzzleBumfuzzle schrieb:Und dadurch Religion kein Hobby sondern Grundrecht ist, müssen sich beide Seiten also AG und AN, zusammensetzen und Verienbarungen treffen die für alle gleich gerecht sind.
Gesellschaftlich wird man ein Mittelweg finden müssen. In Bezug auf Arbeit sehe ich das wie gesagt nicht so. Nicht jeder Muslim fastet, nicht jeder Muslim betet fünfmal am Tag warum sollen dann ausgerechnet manche mehr Rücksicht und Sonderrechte bekommen als alle anderen bzw. warum sollte man hier irgendwas im Team aushandeln?


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Ramadan am Arbeitsplatz

um 13:39
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Da sind wir wieder bei der Gretchenfrage. Wieso muss sich der Arbeitgeber in einem nicht muslimischen Land anpassen und die Arbeitsstruktur Änderungen einfügen. Wieso darf es nicht andersherum sein? Warum muss sich der Arbeitsnehmer selbst offenbar keine Gedanken darum machen wir er aufgrund oder trotz seines Glaubes seiner Dienstpflicht nachkommt und zwar in vollem Umfang, wenn keine gesundheitlichen Einschränkungen vorliegen.
Stimmt ja auch nicht.
Rechtlicher Ausgangspunkt ist die arbeitsvertragliche Hauptleistungspflicht aus § 611a Abs. 1 BGB. Der Arbeitnehmer schuldet die vereinbarte Tätigkeit in der vereinbarten Qualität und Quantität.

Das Fasten stellt eine religiöse Selbstverpflichtung dar, ändert jedoch grundsätzlich nichts am Inhalt der arbeitsvertraglichen Pflichten. Solange Arbeitsfähigkeit vorliegt, ist die Tätigkeit ordnungsgemäß zu erbringen. Leistungsbeeinträchtigungen, die allein auf dem freiwilligen Fasten beruhen, sind regelmäßig dem persönlichen Lebensbereich zuzuordnen.

Kommt es zu einer krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit, greifen die allgemeinen Regeln der Entgeltfortzahlung gemäß § 3 EFZG.

Die arbeitsgerichtliche Rechtsprechung betont, dass religiöse Verpflichtungen grundsätzlich nicht von der Erfüllung arbeitsvertraglicher Pflichten entbinden (vgl. etwa Bundesarbeitsgericht, Urt. v. 24.02.2011 – 2 AZR 636/09).
Quelle: https://www.anwalt.de/rechtstipps/ramadan-im-arbeitsverhaeltnis-zwischen-religioeser-selbstverpflichtung-und-arbeitsrechtlicher-bindung-264513.html


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Ramadan am Arbeitsplatz

um 13:43
Zitat von TeegardenTeegarden schrieb:Da geht die Welt unter, es wird nichts gemeldet, stattdessen lässt man es lieber zusammenbrechen und zum Schluß begeht der Arbeitgeber noch Dinge die arbeitsrechtlich unter aller Sau sind.
Mit so einer Scheißegal-Einstellung und Handhabe seitens des Arbeitgebers und Vorgesetzten, können sie sich auch nochmal was ganz anderes einfangen. Lass nur mal dadurch was mit Patienten oder auch den überlasteten Mitarbeitern selbst passieren. Dann brennt die Hütte.

Arbeitgeber und Vorgesetzte haben nun mal Fürsorgepflicht und gilt selbstverständlich präventiv und nicht erst dann, wenn schon das Kind in den Brunnen gefallen ist/wäre.




Und das hier, sorry, könnte man ja sogar schon als Nötigung auslegen, da völlig unverhältnismäßig wegen sowas mit Kündigung zu drohen, fällt es ja auch zusammen mit den betroffenen Mitarbeitern in den Aufgabenbereich eines Betriebsrates.
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Dem letzte Betriebsrat wurde mit rechtlichen Schritten gedroht nach dem er eine Überlastungsanzeige geschrieben hat.
Unmöglich.

Würde auch versuchen so schnell es geht die Leine zu ziehen.


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Ramadan am Arbeitsplatz

um 13:43
Zitat von BumfuzzleBumfuzzle schrieb:nein, weder die medizinische noch die vertraglich vereinbarten Leistungen dürfen nicht eingeschränkt werden.
Hier fängt wieder das Messbarkeitsproblem an. Es ist nicht vertraglich festgehalten das BewohnerX sich im Heim nicht alleine fühlt. Rein ethisch sehe ich es als Pfleger aber als Pflicht an.
Ich kann jeden in ne Waschstraße stellen dann sind alle sauber.
Aber noch viel wichtiger ist die Kommunikation und das Wohlbefinden. Menschen sollen nicht nur hier leben sondern sollen hier ihren Lebensabend genießen so weit es geht.

Und im Endeffekt sind dann ja Menschen welche nichts mit dem Islam zu tun haben betroffen weil jener eben Auswirkungen auf die Mitarbeiter hat.


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Ramadan am Arbeitsplatz

um 13:45
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Danke fürs Verlinken, aber das Recht auf Religionsfreiheit hat ja nicht den Hintergrund nun bezogen auf die Ramadan-Zeit den Muslimen mehr Freiheiten oder gar mehr Rechte seitens der Arbeitgeber einzuräumen bzw. dass diese dafür Sorgen müssen, dass der Glaube und Rituale möglichst uneingeschränkt durchführbar werden.
Das Recht ist aber ein Grundgesetz und an das hat man sich zu halten, weil wenn sie jemand eingeschränkt fühlt er dagegen vorgehen kann.
Wo wird denn das gemacht? Mehr Rechte und mehr Freiheiten? Hast du die Links gelesen die von den Usern geteilt wurden? Ich suche die jetzt nicht für dich zusammen. Ein posting weil gerade geschrieben:

Beitrag von Bumfuzzle (Seite 13)

Es ist wahnsinnig anstrengend alles zu wiederholen was fast jede Seite schon dasteht.
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Gesellschaftlich wird man ein Mittelweg finden müssen. In Bezug auf Arbeit sehe ich das wie gesagt nicht so. Nicht jeder Muslim fastet, nicht jeder Muslim betet fünfmal am Tag warum sollen dann ausgerechnet manche mehr Rücksicht und Sonderrechte bekommen als alle anderen bzw. warum sollte man hier irgendwas im Team aushandeln?
Gesellschaft ist aber auch der Arbeitsplatz, überall wo menschen zusammen sind und darum habt ihr in der EU Gesetze die ermöglichen, dass sich alle entfalten können. Und durch das Gesetz ist jeder geschützt und nicht nur die Muslime. Du genauso. Und wer nicht im Team das aussprechen kann sondern nur in der Stillen Ecke mit den Finger zeigt, kann halt am gemeinsamen Verhandeln nichts beitragen.


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Ramadan am Arbeitsplatz

um 13:46
Zitat von stereotypstereotyp schrieb:Stimmt ja auch nicht.
Eben, wenn man sich gesundheitlich nicht fit fühlt, sollte man sich aus meiner Sicht gerade wenn man in einem vulnerablen Bereich arbeitet krankmelden oder andere Maßnahmen treffen, z.B. Teilzeitarbeit oder komplette Auszeit, d.h. gar nicht arbeiten während dem Ramadan.
Hatte ich auch gestern bereits geschrieben, wurde aber gekontert mit Fragen wovon man dann leben solle oder das man dem Staat auf zur Last fällt oder gar das typische "Du magst den Islam nicht".


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Ramadan am Arbeitsplatz

um 13:48
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Teilzeitarbeit oder komplette Auszeit, d.h. gar nicht arbeiten während dem Ramadan.
Und wer arbeitet dann? Die Betroffenen bleiben alle im Bett und bekommen kein Essen? Alle einen Katheter legen und nen Stuhlkatheter in den Hintern?
Wie stellst du dir das vor?


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Ramadan am Arbeitsplatz

um 13:50
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Dem letzte Betriebsrat wurde mit rechtlichen Schritten gedroht nach dem er eine Überlastungsanzeige geschrieben hat. Er wurde dann gegangen.
beides geht nicht und bei beidem hätte der AG vorm Arbeitsgericht den Kürzeren gezogen.
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Und im Endeffekt sind dann ja Menschen welche nichts mit dem Islam zu tun haben betroffen weil jener eben Auswirkungen auf die Mitarbeiter hat.
wenn sie denn überhaupt betroffen sind. Es handelt sich um einen Monat....wenn man da Kommunikation groß schreiben würde, dann ist ein vernünftiges und jede Seite zufriedenstellendes Ergebnis wohl kaum unmöglich.


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Ramadan am Arbeitsplatz

um 13:50
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Und wer arbeitet dann? Leute bleiben alle im Bett und bekommen kein Essen? Alle einen Katheter legen und nen Stuhlkatheter in den Hintern?
Wie stellst du dir das vor?
Wenn zeitliche Teilzeit erlaubt ist dann ist der Arbeitgeber dran Lösungen zu finden z.B. durch Leasingkräfte die o.ä. Die müssen ja auch Einspringen wenn jemand länger ausfällt.
Zitat von BumfuzzleBumfuzzle schrieb:Gesellschaft ist aber auch der Arbeitsplatz, überall wo menschen zusammen sind und darum habt ihr in der EU Gesetze die ermöglichen, dass sich alle entfalten können
Ich glaube du vermischt hier deine persönliche Meinung/Interpretation mit dem was im Gesetz steht, was hier schon teilweise zitiert wurde.
Die arbeitsgerichtliche Rechtsprechung betont, dass religiöse Verpflichtungen grundsätzlich nicht von der Erfüllung arbeitsvertraglicher Pflichten entbinden (vgl. etwa Bundesarbeitsgericht, Urt. v. 24.02.2011 – 2 AZR 636/09).
Quelle: https://www.anwalt.de/rechtstipps/ramadan-im-arbeitsverhaeltnis-zwischen-religioeser-selbstverpflichtung-und-arbeitsrechtlicher-bindung-264513.html[/quote]


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Ramadan am Arbeitsplatz

um 13:51
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Hier fängt wieder das Messbarkeitsproblem an. Es ist nicht vertraglich festgehalten das BewohnerX sich im Heim nicht alleine fühlt. Rein ethisch sehe ich es als Pfleger aber als Pflicht an.
Ich kann jeden in ne Waschstraße stellen dann sind alle sauber.
Aber noch viel wichtiger ist die Kommunikation und das Wohlbefinden. Menschen sollen nicht nur hier leben sondern sollen hier ihren Lebensabend genießen so weit es geht.

Und im Endeffekt sind dann ja Menschen welche nichts mit dem Islam zu tun haben betroffen weil jener eben Auswirkungen auf die Mitarbeiter hat.
Du machst nur grosses Blabla über szenairen die passieren können, aber passiert ist nichts. Das typische schwarz malen aber wenn da tipps, links und hilfe abgeboten wird, da kommt dann nur das geht nicht und das nicht und sowieso wird in Österreich gleich mal gekündigt weil man missstände aufdeckt.

Dabei hat sich 2026 schon sehr viel geändert. Pflegegelderhöhung, pflegezuschuss, der beruf wird als schwerstarbeit anerkannt, bildungs stipendium usw.

Das es an Personal mangelt, ist nicht bestritten. Das liegt aber nicht an fasten.


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Ramadan am Arbeitsplatz

um 13:52
Hab mir jetzt den kompletten Thread durchgelesen..

zum einen möchte ich sagen, dass ich verstehen kann, dass man sich Sorgen macht in so einem Bereich mit solchen langen Schichten, wenn da wirklich 12h keine Flüssigkeit zu sich genommen werden sollte.

auf der anderen Seite gibt es Merkwürdigkeiten.

im EP steht TE möchte nicht drüber sprechen mit denjenigen oder überhaupt um des Friedens in der Station.. aber dann im Thread gibt es mehrere Posts in denen doch was gesagt wurde mit ganz konkreten Antworten und Gesten.. außer dem in so kurzer Zeit schon doch so viel gesprochen drüber obwohl es laut eigener Aussage gerade der erste Tag war?

naja - diskussionswürdig ist das Thema allemal.

mein Ansatz wäre auch hier einen Aushang zu machen für die Mitarbeiter mit dem was bei einem der Links steht die hier geteilt wurden (Pflege und Ramadan) und darauf hinweisen was in der Situation in der konkreten Stelle möglich ist oder nicht (Nachtschichten für alle Muslime). Gleichzeitig würde ich auch den Kontakt eines Imam raussuchen und mit als Aushang vorbereiten (die Ausrede ich weiß nicht wo und wie lasse ich da nicht gelten, notfalls kann man direkt islamische (Dach)Verbände Deutschlands anschreiben). Dann weist man auf den Aushang hin und alle sind gewarnt und informiert, dass sie in der Pflicht stehen für einen reibungslosen Ablauf zu Sorgen. Dann braucht man sich keine Gedanken drüber machen dass man als Vorgesetzter irgendwie etwas versäumt hätte.


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Ramadan am Arbeitsplatz

um 13:52
Zitat von BumfuzzleBumfuzzle schrieb:Das Recht ist aber ein Grundgesetz und an das hat man sich zu halten, weil wenn sie jemand eingeschränkt fühlt er dagegen vorgehen kann.
Religionsfreiheit, auch diese am Arbeitsplatz ausleben zu dürfen, steht aber auch nicht ausnahmslos über allem anderen.

Zumindest in Deutschland nicht.

Und in Österreich sicherlich auch nicht.


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Ramadan am Arbeitsplatz

um 13:54
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:wenn sie denn überhaupt betroffen sind. Es handelt sich um einen Monat....
Naja. Ich finde ein Zwölftel der Zeit schon recht viel. Krankentage hatten die Deutschen 2025 im Schnitt 19,5, und das ist im internationalen oder auch europäischen Vergleich viel.


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Ramadan am Arbeitsplatz

um 13:54
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Ich glaube du vermischt hier deine persönliche Meinung mit dem was im Gesetz steht, was hier schon teilweise zitiert wurde.
Nein ich vermische gar nichts. Aber danke für deinen Hinweis.

Also wer hat mehr Rechte und wer wird mehr bevorzugt?? Der Muslime darf fasten, weil kann man nicht verbieten. Muss aber seine Leistung bringen, denn es kann auch arbeitsrechtliche Schritte geben.

So bevorzugt mehr rechte oder ist das eigentlich sogar in ordnung, da nicht diskriminierend und für alle gleich.


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Ramadan am Arbeitsplatz

um 13:55
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:beides geht nicht und bei beidem hätte der AG vorm Arbeitsgericht den Kürzeren gezogen.
War vor meiner Zeit. Hat mir der jetzige Betriebsrat erzählt.
Zitat von BumfuzzleBumfuzzle schrieb:Dabei hat sich 2026 schon sehr viel geändert. Pflegegelderhöhung, pflegezuschuss, der beruf wird als schwerstarbeit anerkannt, bildungs stipendium usw.
Woher nimmst du solche Behauptungen?
Hier ein Beispiel:
Der SWÖ Vertrag für Mitarbeiter wurde um ca 2,6 Prozent erhöht. Das Pflegegeld für Bewohner nur um ca 1,6 oder 1,8 Prozent.
Das resultiert das wir ab nächsten Monat 1 1/2 Stunden unbezahlte Mittagspause haben statt nur 1 Stunde.
Es ist defacto schlimmer geworden.


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Ramadan am Arbeitsplatz

um 13:57
Zitat von BumfuzzleBumfuzzle schrieb:Also wer hat mehr Rechte und wer wird mehr bevorzugt?? Der Muslime darf fasten, weil kann man nicht verbieten. Muss aber seine Leistung bringen, denn es kann auch arbeitsrechtliche Schritte geben.

So bevorzugt mehr rechte oder ist das eigentlich sogar in ordnung, da nicht diskriminierend und für alle gleich.
Kapiert das wer? Ich nicht.


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Ramadan am Arbeitsplatz

um 14:00
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Religionsfreiheit, auch diese am Arbeitsplatz ausleben zu dürfen, steht aber auch nicht ausnahmslos über allem anderen.

Zumindest in Deutschland nicht.

Und in Österreich sicherlich auch nicht.
Sag mal was redest du für Quatsch?? Wo steht denn das? Religion steht NICHT über dem Gesetz, sie wurde in verschiedenen EU Artikeln und wahrscheinlich auch in den ein oder anderen Staatsvertrag aufgenommen, dass du sie frei ausüben, dafür nicht diskriminiert werden darfst etc. Sie wurde teil des Grundrechts und da kannst du froh sein in Deutschland zu wohnen und das zu haben.

Um eine einheitliche Lösung zu finden wird sich halt allen möglichen angepasst.

Gutes Thema aber viel zu viel ungereimtes.


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Ramadan am Arbeitsplatz

um 14:05
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Woher nimmst du solche Behauptungen?
Ich habe das auf der seite einer AK in Österreich nachgelesen.

Zitat aus dem link:
Der Pflegebonus stellt eine Gehaltserhöhung für die Angehörigen dieser Berufsgruppe dar.
https://noe.arbeiterkammer.at/interessenvertretung/fuersieerreicht/Pflegebonus-fuer-Pflegekraefte-und-Unterstuetzung.html

Und hier ist ein bisschen was zu Schwerstarbeit Anerkennung und weiteren Änderungen 2026 nachzulesen:

https://www.medi-karriere.at/magazin/pflege-aenderungen-2026/


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Ramadan am Arbeitsplatz

um 14:05
Zitat von stereotypstereotyp schrieb:Naja. Ich finde ein Zwölftel der Zeit schon recht viel.
auf was denn bezogen? Ich beziehe es darauf, Lösungen zu finden.
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Der SWÖ Vertrag für Mitarbeiter wurde um ca 2,6 Prozent erhöht. Das Pflegegeld für Bewohner nur um ca 1,6 oder 1,8 Prozent.
Das resultiert das wir ab nächsten Monat 1 1/2 Stunden unbezahlte Mittagspause haben statt nur 1 Stunde.
Es ist defacto schlimmer geworden.
also wenn es nach dem SWÖ geht, dann ist bei euch ja nix so, wie da festgelegt. Fängt mit den Arbeitszeiten an.......


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Ramadan am Arbeitsplatz

um 14:06
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:wenn Du uns sagst, dass ein Mitarbeiter der fastet NACH der Arbeit erschöpft war, seine Arbeit aber korrekt erledigt hat, Du da aber ein Problem siehst, weil Religion ggf. höher gewertet wird als die Versorgung von Patienten? Wtf?
Wenn es aber wirklich kein überhaupt gar kein Problem wäre in der Pflege oder anderswo, dann würde wohl auch der Islamische Zentralrat nicht empfehlen, dass man für Nachtschichten einteilt? also scheint es ja doch Bedenken zu geben selbst vom Zentralrat?


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