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Kinderfreie Feierlichkeiten, finde ich gut oder total daneben?

83 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Kinder, Erziehung, Restaurants ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kinderfreie Feierlichkeiten, finde ich gut oder total daneben?

13.06.2026 um 01:36
Nachtrag @Sterntänzerin

Ich finde es auch sehr schade (und habe es selbst leider auch schon erlebt, waren Veranstaltungen um Astronomie/ Naturwissenschaften Kindern näherzubringen), wenn Veranstaltungen, die es schonmal ermöglichen an einem Ort sich einfach kindlicher zu verhalten dann so ausarten.

Auch da ist es mir klar, dass etwas Dreck zurückbleibt (schon aufgrund der Besucherzahl), dass mal etwas das angefasst werden darf hinterher leicht beschädigt ist wenn so ein Modell durch x Hände ging und ggf. versehentlich runterfällt (darum wurde es unempfindlicher und reparierbar gebaut), nur Essen irgendwo reingedrückt oder im Grundschulalter noch schauen ob sich etwas absichtlich kaputtmachen lässt...
oder sich nicht an Regeln halten und die Eltern wundern sich dann.


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Kinderfreie Feierlichkeiten, finde ich gut oder total daneben?

13.06.2026 um 05:24
Zitat von Dini1909Dini1909 schrieb:Schaut ihr im Urlaub extra auf "Only Adults" Hotel?
Nein, ich achte da nicht drauf. Ich achte darauf, ob mir das Hotel gefällt und ob es zu mir passt.

In meinem letzten Urlaub sind mir die anwesenden Kinder nicht auf die Nerven gegangen. Wobei ich sagen muss, dass es schon eine Weile braucht, bis mir als kinderlose Frau Kinder auf den Keks gehen.


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Kinderfreie Feierlichkeiten, finde ich gut oder total daneben?

13.06.2026 um 07:50
Zitat von SterntänzerinSterntänzerin schrieb:Womit man dann aber vielleicht doch nicht rechnen muss: Kinder, die zum Teil mit zum Teil ohne Schuhe über Sitzbänke rennen, wiederholte Wettbewerbe, welches Kind am lautesten schreien kann, Kuchenreste in den Regalen und auf dem Boden und überhaupt diese unschöne Tendenz, halb aufgegessene Kuchenstücke in Massen zurückzulassen und ganz generell ein großes Chaos.

Die Eltern interessiert das Ganze größtenteils nicht. Die sitzen mit ihrem Käffchen zusammen und unterhalten sich. Irgendwann hörte ich mal ein zaghaftes "Vielleicht solltet ihr hier nicht so schreien, wir befinden uns hier in einer Bibliothek", aber als die Kids weitergemacht haben, hatte das auch keine Konsequenzen.
Das klingt so, als würden die Eltern erwarten, dass sich die Mitarbeiter der Bibliothek um die Kinder kümmern.
Nach dem Motto: Wir trinken Kaffee und ihr seid für die Kinder zuständig, so steht es im Programm.

Schreiwettbewerbe sind hier in der Nachbarschaft übrigens seit jeher "in" bei den Kindern. -.-
Was auch vorkommt, sind Kinder, die die ganze Zeit ein Geräusch oder Wort wiederholen, wenn die Mutter nicht sofort reagiert, das macht mich wahnsinnig!
Ich frage mich dann immer, ob die Mutter dann schon so abgestumpft ist, dass sie das nicht mehr wahrnimmt?

Und mir ist noch eine Situation eingefallen, die leider immer wieder vorkommt:
Supermarkt, es ist voll und laut und eine lange Schlange steht an der Kasse an.
Da gibt es leider immer wieder Eltern, die meinen, sie müssten ausgerechnet jetzt mit ihrem Kind einkaufen üben...
Dann legt das im Kindersitz des Einkaufswagens sitzende Kleinkind umständlich jedes Warenteil, welches ihm gegeben wird, einzeln und unter großen koordinatorischen Anstrengungen auf's Kassenband und ich meine wirklich jedes einzelne Warenstück und wir reden hier von einem großen Wocheneinkauf und nicht von fünf Teilen oder so.
Anschließend darf das Kind noch bezahlen, was auch nicht klappt, weil es entweder nicht versteht, was los ist, nicht die Koordination dazu hat und dann das Geld eher rumfliegt, als in der Hand der Kassiererin zu landen.
So was passiert, wenn die Eltern meinen, sie wären alleine auf der Welt.

Ich würde mir wirklich Eltern-mit-Kind-freie Supermarktzeiten wünschen.
Ich bleibe dabei: Ich bin elternfeindlich.
Nicht alle Eltern, aber Eltern.


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Kinderfreie Feierlichkeiten, finde ich gut oder total daneben?

13.06.2026 um 08:38
Mich nervt Kinderlärm auch, neben meiner Wohnung ist allerdings auch ein Spielplatz. Deswegen Kinder zu verbannen halte ich für krass. Genau so wie auf Feiern, in Hotels etc. Kinder gehören eben zum Leben dazu wie auch im allgemeinen Menschen die ,,zu laut" sind, dieses zu laut ist bei manchen zugegebener Maßen schnell erreicht.

Das man heutzutage keine Kinder will erkläre ich mir eher mit dem knappen Geld und das Leute heutzutage ziemlich ausgebrannt zu sein scheinen.


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13.06.2026 um 09:30
Wir wohnen neben ein Kindergarten.

Oft höre ich es gar nicht mal. Manchmal höre ich dann mal ein Kind schrecklich weinen, und sage dann auch göttchen da hat jemand kummer.
Ich finde die Kindergärtner machen das oft gut, was ich so mitbekomme.
Und wie geschrieben, ich bekomme es oft nicht mit. Wir können da gut abschalten.

Steiger mich da nicht rein.
Habe es selber total genießen können ein Kind zu haben. Fand es total spannend wie unser Sohn die Welt entdeckte. Ich entdeckte es teilweise auch wieder neu.

Was da manchmal in so ein Köpfchen vor geht :-)

Nur vorgestern war ein kleines Mädchen draußen, was nur am nörgeln war und weinen. Denke so um die 4 jahre. Die Eltern total drauf eingegangen jedesmal. Und dies dauerte drei stunden.
Das ging uns auf den keks.

Und manchmal denke ich auch, es mag systemsprenger geben, aber oft selten.

Nur im kindergarten, sie greifen durch mit ihre stimme, bestimmt, klar und deutlich. Und ich finde es eigentlich sehr ruhig und enstpannt abgehen dort.


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Kinderfreie Feierlichkeiten, finde ich gut oder total daneben?

13.06.2026 um 11:09
Zitat von LepusLepus schrieb:Das klingt so, als würden die Eltern erwarten, dass sich die Mitarbeiter der Bibliothek um die Kinder kümmern.
Nach dem Motto: Wir trinken Kaffee und ihr seid für die Kinder zuständig, so steht es im Programm.
Es gibt da tatsächlich Unterschiede. Manche Eltern bemerken, dass ihre Kinder laut sind und es ist ihnen egal. Beziehungsweise läuft das wohl nach dem Motto "Wenn das gerade alle tun und es für die Kinder keine Konsequenzen gibt, dann ist es okay, wenn meine Kinder das jetzt auch tun". Es eskaliert normalerweise auch umso mehr, je größer so eine Gruppe aus individuellen, aber doch zusammengehörenden Menschen ist. Trifft zu einem anderen Zeitpunkt Familie A auf Familie B werden sich die Kinder tendenziell eher keine Schreiwettbewerbe liefern. Aber wenn bei solchen Veranstaltungen 10-15 Familien mit ihren Kindern zusammenkommen, dann ist das Risiko, dass die Kids irgendwann "Herr der Fliegen" nachspielen, umso höher.

Andere Eltern scheinen sich nicht mal eingestehen zu können, dass sie und ihre Kinder Teil des "Problems" sind.

Zwei Mütter hatten beim Rausgehen auch genau die Diskussion. Die eine sagte grinsend zur anderen "Unsere Kinder waren heute aber ganz schön laut" und hat somit zugegeben, dass ihr bewusst war, wie sich ihr Kind verhält und das sie absichtlich nicht gegengesteuert hat und die andere hat sofort abgestritten, dass ihr Kind beim Rumschreien und Toben überhaupt mitgemacht hat. Vermutlich, weil sie irgendwann mal zwischendurch zu ihrem Kind "Du, wir sind hier aber schon in einer Bibliothek" gesagt hat (hat das Kind zu dem Zeitpunkt null interessiert und es folgte auch keine Konsequenz). Das ging dann auch noch hin und her bis sie zur Tür raus waren, weil keine von beiden von ihrem Blickwinkel abrücken wollte.

Je nachdem, an welchen Elterntyp man gerät, ist es dann entsprechend schwierig, wenn man als Personal drauf hinweist, dass hier gerade etwas geschieht, dass eigentlich von den Eltern erzieherisch begleitet werden müsste. Weil man eben nicht gemaßregelt werden möchte, wenn man der Meinung ist, dass das Kind in seinem Verhalten gar nicht korrigiert werden muss. Und noch blöder ist es, wenn ich die Kinder direkt anspreche, weil ich damit offensichtlich die Aufgabe der Eltern übernehme, die sie gerade nicht wahrnehmen wollen. Dann hast du neben schreienden Kindern plötzlich auch noch pampige Eltern.


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Kinderfreie Feierlichkeiten, finde ich gut oder total daneben?

13.06.2026 um 12:20
Zitat von SterntänzerinSterntänzerin schrieb:Andere Eltern scheinen sich nicht mal eingestehen zu können, dass sie und ihre Kinder Teil des "Problems" sind.
Genau so empfinde ich es auch!
Zitat von SterntänzerinSterntänzerin schrieb:Vermutlich, weil sie irgendwann mal zwischendurch zu ihrem Kind "Du, wir sind hier aber schon in einer Bibliothek" gesagt hat (hat das Kind zu dem Zeitpunkt null interessiert und es folgte auch keine Konsequenz).
Japp, das reicht den Eltern dann schon - sie haben es ja versucht... -.-
Zitat von SterntänzerinSterntänzerin schrieb:Je nachdem, an welchen Elterntyp man gerät, ist es dann entsprechend schwierig, wenn man als Personal drauf hinweist, dass hier gerade etwas geschieht, dass eigentlich von den Eltern erzieherisch begleitet werden müsste. Weil man eben nicht gemaßregelt werden möchte, wenn man der Meinung ist, dass das Kind in seinem Verhalten gar nicht korrigiert werden muss. Und noch blöder ist es, wenn ich die Kinder direkt anspreche, weil ich damit offensichtlich die Aufgabe der Eltern übernehme, die sie gerade nicht wahrnehmen wollen. Dann hast du neben schreienden Kindern plötzlich auch noch pampige Eltern.
So was habe ich auch schon öfter mal erlebt.
Deswegen würde ich niemals die Kinder ansprechen, sondern immer nur die Eltern, das gibt dann zwar immer noch Mimimi, aber nicht ganz so krass.
Aber ich traue mich so was eh nicht und halte es still aus. -.-


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Kinderfreie Feierlichkeiten, finde ich gut oder total daneben?

13.06.2026 um 15:10
Zitat von LepusLepus schrieb am 10.06.2026:Ich bin nicht Kinderfeindlich, ich bin elternfeindlich.
Danke, genauso geht es mir auch.

haben keine Kinder. Ich wollte nie so werden oder mich mit den Helikopter Müttern beschäftigen.

Wir haben Hunde :)
Und wir fahren nur in Hotels wo Haustiere erlaubt und Kinderfrei sind.


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Kinderfreie Feierlichkeiten, finde ich gut oder total daneben?

gestern um 08:55
Zitat von LepusLepus schrieb:So was habe ich auch schon öfter mal erlebt.
Deswegen würde ich niemals die Kinder ansprechen, sondern immer nur die Eltern, das gibt dann zwar immer noch Mimimi, aber nicht ganz so krass.
Aber ich traue mich so was eh nicht und halte es still aus. -.-
Ich habe auch schon erlebt, dass ein Kind zum Beispiel im Supermarkt direkt im Weg stand (an der Kasse, sodass ich gar nicht ans Kartenterminal zum bezahlen hinkam). Als ich das Kind freundlich darum gebeten habe, bitte durch zu dürfen, hat mich der Vater des Kindes total blöd angemacht. Das Kind hat sich sogar bei mir entschuldigt und hat mir Platz gemacht.


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Kinderfreie Feierlichkeiten, finde ich gut oder total daneben?

gestern um 09:06
Zitat von Jules20Jules20 schrieb:Ich habe auch schon erlebt, dass ein Kind zum Beispiel im Supermarkt direkt im Weg stand (an der Kasse, sodass ich gar nicht ans Kartenterminal zum bezahlen hinkam). Als ich das Kind freundlich darum gebeten habe, bitte durch zu dürfen, hat mich der Vater des Kindes total blöd angemacht. Das Kind hat sich sogar bei mir entschuldigt und hat mir Platz gemacht.
So was kenne ich auch:
Da sind die Kinder dann höflicher und vernünftiger als die Eltern.
Das freut mich dann immer und man kann nur hoffen, dass das auch so bleibt.


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Kinderfreie Feierlichkeiten, finde ich gut oder total daneben?

gestern um 09:09
Zitat von LepusLepus schrieb:
Zitat von Jules20Jules20 schrieb:Ich habe auch schon erlebt, dass ein Kind zum Beispiel im Supermarkt direkt im Weg stand (an der Kasse, sodass ich gar nicht ans Kartenterminal zum bezahlen hinkam). Als ich das Kind freundlich darum gebeten habe, bitte durch zu dürfen, hat mich der Vater des Kindes total blöd angemacht. Das Kind hat sich sogar bei mir entschuldigt und hat mir Platz gemacht.
So was kenne ich auch:
Da sind die Kinder dann höflicher und vernünftiger als die Eltern.
Das freut mich dann immer und man kann nur hoffen, dass das auch so bleibt.
Das stimmt :Y:.

Ich weiß auch gar nicht so wirklich, warum sich der Vater so aufgeregt hat. Ich hab doch nur das Kind freundlich gefragt, ob ich bitte durch darf. Und es hat ja gleich gesagt: "Oh tut mir leid. Hab gar nicht gemerkt, dass ich im Weg stehe!" War doch alles in Ordnung und ich hab mich dann bedankt und gelächelt - damit war die Sache zwischen dem Kind und mir auch eigentlich vorbei.


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Kinderfreie Feierlichkeiten, finde ich gut oder total daneben?

gestern um 09:19
@Jules20
Ich glaube, das ist übertriebener Beschützerinstinkt.
Viele Erwachsene ertragen keine Kritik mehr und wenn sie denken, dass ihr Kind "bemängelt" wird, machen sie gleich ein Fass auf, weil sie sich angegriffen fühlen.


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Kinderfreie Feierlichkeiten, finde ich gut oder total daneben?

gestern um 09:34
Kinder auf einer privaten Feier auszuschließen empfinde ich seltsam. Sie sind doch ein wichtiger Teil der Menschen, die ich um mich haben möchte.

Angebote wie Hotels oder Wellness-Einrichtung (tageweise) nur für Erwachsene anzubieten, finde ich okay. So wie es auch gut und richtig ist, dass sich einige Hotels eben auf Familie spezialisieren.

Manchmal würde auch schon bisschen mitdenken helfen. Im Gasthof, wo der Spielplatz mit dran ist und es gefühlt genau so viele "Kindergerichte" gibt, wie Angebote für Erwachsene, sollte man wohl eher nicht hingehen, möchte man einen ruhigen Abend. Umgekehrt nervt es mich tatsächlich,wenn ich um 20 Uhr in dem kleinen verwinkelten Restaurant sitze und ne Gruppe Kinder schreiend fangen spielt.

Wirklich schlimm finde ich Menschen, die sich im Zug ins Ruhe-Abteil setzen und dann selbst laut sind ( ständig telefonieren, laut Musik hören....) oder eben kleine Kinder dabei haben, die nachvollziehbar nicht über Stunden leise sein wollen und können.


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Kinderfreie Feierlichkeiten, finde ich gut oder total daneben?

gestern um 11:20
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb:Kinder auf einer privaten Feier auszuschließen empfinde ich seltsam. Sie sind doch ein wichtiger Teil der Menschen, die ich um mich haben möchte.
Soweit käm's noch. Auf eine solche Feier würd ich gar nicht erst gehen. Im Gegenteil - der Kindertisch ist immer der, wo am meisten Stimmung ist.
Aber Feiern, an denen alle an nem grossen Tisch sitzen müssen, vermeide ich nach Möglichkeit sowieso. Da schlafen ja die Füße ein.
Platzkarten, Dresscodes...brrrr...da verzichte ich dankend


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Kinderfreie Feierlichkeiten, finde ich gut oder total daneben?

gestern um 12:54
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb:Kinder auf einer privaten Feier auszuschließen empfinde ich seltsam. Sie sind doch ein wichtiger Teil der Menschen, die ich um mich haben möchte.
So sehe ich das auch :Y: - ich freu mich immer, die Kinder in der Familie zu sehen. Oft bin ich auch diejenige, die dann mit den Kids am Boden sitzt und Lego mit baut.
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb:Manchmal würde auch schon bisschen mitdenken helfen. Im Gasthof, wo der Spielplatz mit dran ist und es gefühlt genau so viele "Kindergerichte" gibt, wie Angebote für Erwachsene, sollte man wohl eher nicht hingehen, möchte man einen ruhigen Abend. Umgekehrt nervt es mich tatsächlich,wenn ich um 20 Uhr in dem kleinen verwinkelten Restaurant sitze und ne Gruppe Kinder schreiend fangen spielt.
Eben! Hatte es auch schon erlebt, dass ich im Mitarbeiterbereich des Betriebes (im Restaurant), in dem ich arbeite, fast von Kindern umgerannt würde. Fast ist mir mein Essen heruntergefallen. Zum Glück ist nichts passiert.


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Kinderfreie Feierlichkeiten, finde ich gut oder total daneben?

gestern um 14:59
Zitat von abberlineabberline schrieb:Platzkarten, Dresscodes...brrrr...da verzichte ich dankend
Finde ich auch sehr unangenehm, anmaßend vom Gastgeber und würde auch keine Feier derart ausrichten.


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Kinderfreie Feierlichkeiten, finde ich gut oder total daneben?

gestern um 16:30
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb:Kinder auf einer privaten Feier auszuschließen empfinde ich seltsam. Sie sind doch ein wichtiger Teil der Menschen, die ich um mich haben möchte.
Ich finde, das hängt von der Feier ab. Bei der Geburtstagsfeier einer meiner Tante waren/sind Kinder - abgesehen von ihrem eigenen Sohn als der noch minderjährig war - seit jeher nicht erwünscht gewesen.

Nun hat diese Tante ausgerechnet an Silvester Geburtstag und feiert auch an diesem Tag. Außerdem war es immer in ihrem Interesse, eher formal zu feiern. Das wiederum beißt sich natürlich total mit der Art, in der Kinder gerne Silvester feiern.

Ich habe einmal als Erwachsene mitgefeiert. Wir haben an einem Tisch gesessen, es gab gutes Essen, aber wir sind nicht mal bis Mitternacht dort geblieben. Das stelle ich mir mit Kids ziemlich stressig bzw. für die Kids selbst ziemlich blöd vor. Stundenlang am Tisch zu sitzen, um danach möglichst schnell nach Hause zu kommen, um noch rechtzeitig ein paar Raketen verschießen und ein paar typische Traditionen mitmachen zu können.

Andererseits: Warum sollte meine Tante ihre Wünsche ausgerechnet an ihrem Geburtstag unterordnen müssen? Sie hat gleichwohl natürlich akzeptiert, dass ihre Feier dadurch früher (keine Ahnung wie das heute ist, dass eine mal, dass ich dabei war, ist auch schon wieder 10 Jahre her) meist relativ klein ausgefallen ist, weil es in unserer Familie eben sehr viele Kinder gab/gibt und auch andere Leute Silvester womöglich lieber etwas lebhafter feiern.

Ich hätte das Verhalten folglich nur seltsam gefunden, wenn der Rahmen der Feier einer gewesen wäre, bei dem Kinder und ihr typisches Verhalten kein Problem dargestellt hätten. Zum Beispiel eine Grillparty im Sommer, bei der die Kinder schon damit zufrieden sein dürften, über den Rasen zu jagen, um fangen zu spielen.


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Kinderfreie Feierlichkeiten, finde ich gut oder total daneben?

gestern um 17:06
Zitat von SterntänzerinSterntänzerin schrieb:Andererseits: Warum sollte meine Tante ihre Wünsche ausgerechnet an ihrem Geburtstag unterordnen müssen?
Damit hast du absolut recht.

Ist wohl eine persönliche Sichtweise.
Ich habe keine Kinder, würde aber nirgendwo hingehen, wo diese ausdrücklich nicht erwünscht sind. Ich sortiere aber auch Menschen aus, die nicht verstehen, dass ich wegen meinen Tieren z. B Silvester niemals das Haus verlassen würde oder Termine absage, wenn mit den Tieren was ist. Nein, keiner muss (meine) Tiere mögen, aber wer mich mag, den sollte interessieren, was mir wichtig ist. Und so seh ich das eben auch bei Kindern.


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Kinderfreie Feierlichkeiten, finde ich gut oder total daneben?

gestern um 22:31
Zitat von SterntänzerinSterntänzerin schrieb:Bei der Geburtstagsfeier einer meiner Tante waren/sind Kinder - abgesehen von ihrem eigenen Sohn als der noch minderjährig war - seit jeher nicht erwünscht gewesen.

Nun hat diese Tante ausgerechnet an Silvester Geburtstag und feiert auch an diesem Tag. Außerdem war es immer in ihrem Interesse, eher formal zu feiern. Das wiederum beißt sich natürlich total mit der Art, in der Kinder gerne Silvester feiern.
Dann müsste besagte Tante halt ohne mich feiern und ich würd sie vermutlich auch nicht unbedingt besuchen. Das würde sie dann auch verkraften. Formale Feiern wären sowieso nicht meins


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Kinderfreie Feierlichkeiten, finde ich gut oder total daneben?

um 01:59
Zitat von SterntänzerinSterntänzerin schrieb:Andererseits: Warum sollte meine Tante ihre Wünsche ausgerechnet an ihrem Geburtstag unterordnen müssen?
Muss sie selbstverständlich nicht.* Sie muss aber auch damit rechnen - was ich überhaupt nicht böse meine - dass erstens zu Silvester andere ggf. lieber mit der Familie zu Hause feiern, zweitens die meisten mit Kindern fehlen, drittens einige gar nicht raus wollen (Silvester: die Böllerei, auch wegen Tieren zu Hause bleiben).
Da muss man sich (sie an ihrer Stelle) sich m.E. selbst überlegen was man möchte: Mit wenigen feiern, Menschen die man ggf. gerne dabei hätte fehlen, oder vielleicht die Feier um einige Tage verschieben, und ggf. die Feier auch zweiteilen (z.B. kurz Kaffee, Tee, Kuchen auch mit Gästen die mit Kindern kommen, abends dann schick essen, evl. etwas Alkohol, ohne Kinder)?

* Auch ich mache das nicht (und auch generell ordne ich meine Wünsche niemandem unter, außer es ist etwas, das ich - siehe nächster Punkt als Beispiel - als wichtig erachte, z.B. wirklich jemandem helfen). Laute Feiern mit vielen Menschen wären für mich z.B. inakzeptabel. Genauso wenn jemand wolle, dass ich mich regelrecht zu verkleiden habe.
Umgekehrt, nehme auf Gäste Rücksicht, sofern das irgendwie zu vereinbaren ist (ist es für mich z.B. beim Essen immer).
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb:Ich sortiere aber auch Menschen aus, die nicht verstehen, dass ich wegen meinen Tieren z. B Silvester niemals das Haus verlassen würde oder Termine absage, wenn mit den Tieren was ist.
Das ist mir sehr verständlich.
Einmal sagten unsere Schwiegereltern einen Besuch, der von unserer Seite auch Planung nötig machte (Urlaub nehmen, Einkaufen, Übernachtung für sie organisieren etc. - gut 600 km Anreise) am Vortag ab: Katze schwer krank. Meine Schwiegermutter hatte erst Bedenken, dass ich sauer wäre. Es war absolut kein Problem von unserer Seite, es war schade, natürlich, die Katze tat mir sehr leid (wurde wieder gesund :)) und so einen Besuch, kann man doch nachholen.
Genauso: Eine (nun ehemalige) Schulfreundin hat für ihre Hochzeit einen Dresscode vorgegeben der für mich (hatte damals sehr wenig Geld zur Verfügung) eine Anschaffung von Kleidung, die ich nie wieder hätte anziehen wollen (Sommerkeid mit Blumen, Handtäschchen etc.), und die teils aus gesundheitlichen Gründen unbedingt zu vermeiden gewesen wäre (hochhackige Schuhe) bedeutet hätte. Sie wollte dann auch noch ein paar andere Umstyling-Maßnahmen... So sorry, und tschüss. Ich mache für Freunde viel, aber mich so verbiegen, nein. Wer mich dabeihaben will, kriegt mich, und nicht mich in Verkleidung. (Hatte mich erstmal sogar auf die Feier gefreut und für die Anreise und ein Geschenk gespart, verschiedene Kombinationen von vorhandener Kleidung ausprobiert welche m.E. für so eine Feier gut aussehen würde und in der ich mich auch für mal einen Anlass wohlfühle, selbstzumachende "festliche" Frisuren im Internet angsehen und ausprobiert (durchaus ein bisschen "über den eigenen Schatten springen" aus eigenem Antrieb). Dann kam ihre "Ansage", und ich war nicht mehr dabei.)

Selbst hatten wir bei unserer Hochzeit keinen Dresscode. Kinder hätten auch nicht zu Hause bleiben müssen ("hätten", da wir damals keine Freunde oder Verwandten mit Kindern in der Nähe hatten, außer Onkel und Tante mit Baby-Cousine weit weg, die (verständlicherweise) die Strecke nicht anreisen wollten, aber wenn sie da Lust drauf gehabt hätten, definitiv willkommen gewesen wären).


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