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Kinderfreie Feierlichkeiten, finde ich gut oder total daneben?

161 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Kinder, Erziehung, Restaurants ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kinderfreie Feierlichkeiten, finde ich gut oder total daneben?

15.06.2026 um 08:24
Zitat von LepusLepus schrieb:Was auch vorkommt, sind Kinder, die die ganze Zeit ein Geräusch oder Wort wiederholen, wenn die Mutter nicht sofort reagiert, das macht mich wahnsinnig!
Was ich wirklich stressig finde: wenn (manche) Kinder extrem laut und hoch schreien. Manche Kinder haben die Fähigkeit, sehr laute und spitze Schreie auszustoßen, die jedem Feuermelder Konkurrenz machen würden. Da habe ich schon Fälle erlebt, da hatte ein Kind so dermaßen ohrenzerfetzende Schreie ausgestoßen, dass ich mir die Ohren zuhalten musste. Seltsamerweise scheinen die Eltern meistens immun zu sein (oder das Gehör hat schon Schaden genommen).


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Kinderfreie Feierlichkeiten, finde ich gut oder total daneben?

15.06.2026 um 08:36
@martenot
So ein Kind haben wir in der Nachbarschaft...
Das Problem ist:
Es schreit so nicht nur mit den anderen um die Wette.
Es hat auch bei normalen Unterhaltungen und beim Spielen eine laute Stimme und dazu noch eine sehr hohe und nervige.

Ich frage mich da auch nicht wirklich, warum die Mutter das Gebrülle immer ignoriert, wenn das Kind wieder mal vorm Balkon steht und nach ihr kreischt.
Sie will einfach nur ihre Ruhe, könnte ich mir vorstellen.

Und bei anderen, die nicht reagieren überlege ich oft, ob das Absicht ist, weil sie wissen, dass das Geschrei dann noch unterträglicher wird, weil die Kinder nicht auf sie hören?
Oder weil sie wissen, dass sie sich dann stattdessen mit ihnen beschäftigen müssten und keinen Bock darauf haben, weil das Handy interessanter ist?


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Kinderfreie Feierlichkeiten, finde ich gut oder total daneben?

15.06.2026 um 09:01
Zitat von LepusLepus schrieb:So ein Kind haben wir in der Nachbarschaft...
Wir auch. Den kleinen Gustav. Schlim ist, dass die Eltern den im Sommer um 6 Uhr in den Garten lassen, was an Wochentagen noch erträglich ist aber an Sonn- und Feiertagen schon extrem nervt. Er scheint auch nicht ausgeschlafen zu haben, denn sobald er draussen ist geht das Geheule und Gebrülle nach Mama los.
Niemand sagt was, auch ich habe es nur 1 Mal etwas humorig versucht, was gar nicht gut ankam. Alle haben Angst als kinderfeinlich abgestempelt zu werden.
Es ist jetzt der zweite Sommer und man hofft nur, dass er nächstes Jahr vernünftiger ist.


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Kinderfreie Feierlichkeiten, finde ich gut oder total daneben?

15.06.2026 um 14:31
Ich bin da zwiegespalten.

Als Mama von zwei Kindern kenne ich beide Seiten. Schon immer habe ich meine zwei fast überall mit hin genommen. Sie können sich aber auch benehmen. Sich einzubilden, ein kleines Kind sitzt stundenlang ruhig am Tisch im Restaurant ist ein Fehler und eine Zumutung für andere Gäste. Und eine Zumutung für den Sprössling.

Normales Kinderverhalten ist zu tolerieren, finde ich. Kinder gehören dazu und fertig.

Mich nerven andere Kinder auch oft - bzw. deren Eltern und deshalb buchen mein Mann und ich, wenn wir alleine unterwegs sind und uns erholen wollen, schon Hotels oder Thermen wo nur Erwachsene zutritt haben.

Aber im Alltag wünsche ich mir ein besseres Miteinander mit mehr Rücksichtnahme von allen Seiten.


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15.06.2026 um 16:28
Zitat von Dini1909Dini1909 schrieb am 10.06.2026:Schaut ihr im Urlaub extra auf "Only Adults" Hotel?
Nein
Zitat von Dini1909Dini1909 schrieb am 10.06.2026:Wie denkt ihr als Familie darüber wenn auf der Einladung steht "Kinder unerwünscht"
Dann komme ich auch nicht.
Auf den meisten Feiern war ich froh, wenn die Kinder dabei waren, dann hatte ich wenigstens interessante Menschen, mit denen ich mir da die Zeit vertreiben konnte.

Oder anders gesagt: Bei feiern, die Tagsüber beginnen, finde ich das bescheuert und wäre raus.
Bei Feiern, die erst abends beginnen, ist das für mich okey.


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Kinderfreie Feierlichkeiten, finde ich gut oder total daneben?

16.06.2026 um 08:13
Ich verstehe den Bedarf für kinderfreie Hotels oder Thermen absolut. Gerade für Menschen, die mit Kindern arbeiten, kann (nicht muss, aber kann!) es wichtig sein, wirklich kinderfreie Freizeit zu haben, um abzuschalten.
Dazu kommt, dass der falsch verstandene Stil der bedürfnisorientierten Erziehung derzeit häufig dazu führt, dass Erwachsene von fremden Kindern einfach nur genervt sind, weil diese Kinder sich nicht in einem gesellschaftlich akzeptierten Handlungsrahmen bewegen. Wenn die Therme gut besucht ist von tobenden Kindern, man selbst aber Entspannung und Ruhe sucht und eben diese dann dort nicht findet, bleibt man weg.
Dass dann die Konsequenz ist, dass man Kinder ausschließt, ist für die Kinder selbst schade, aber eine nachvollziehbare Entwicklung.

Auf privaten Feiern sehe ich das aber, wie viele andere hier, auch durchaus anders. Und in Bezug auf sehr kleine Kinder tatsächlich auch. Ja, Babygeschrei kann anstrengend sein. Aber so ein Säugling schreit nun mal, manche mehr, manche weniger, weil sie sich nicht anders ausdrücken können. Das ist für mich nichts, woran andere Leute sich stören sollten. Andererseits, wenn man so manche Anekdoten liest, wie Eltern ihre Kleinstkinder im Restaurant auf dem Tisch wickeln, bekomme ich auch da eine Vorstellung, warum der Ausschluss eine gute Idee sein könnte.

Ich nehme generell von nicht wenigen Eltern eine Haltung wahr, die erwartet, dass man jegliches Verhalten von Kindern toleriert. Ich hab mich mal erdreistet, einen etwa Siebenjährigen darauf anzusprechen, dass es nicht in Ordnung ist, beim Einsteigen in den Bus derart zu drängeln (der stand eigentlich hinter mir und meiner Tochter, war dank des Einsatzes von Ellenbogen und Schultern aber vor uns im Bus). Sofort wurde ich von, ich denke mal der Mutter, angeblafft „Das ist ein Kind!“. Dass genau die Kindheit die Zeit ist, in der Erwachsene ihnen beibringen, wie man sich verhält, geht meiner Wahrnehmung nach nicht selten einfach unter.
Und dass dann in der Konsequenz Kinder ausgeschlossen werden, ist schade für Familien, aber eine absolut nachvollziehbare Entwicklung.


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Kinderfreie Feierlichkeiten, finde ich gut oder total daneben?

16.06.2026 um 13:44
Zitat von IlvarethIlvareth schrieb:Dass genau die Kindheit die Zeit ist, in der Erwachsene ihnen beibringen, wie man sich verhält, geht meiner Wahrnehmung nach nicht selten einfach unter.
Dito...
Ich sehe sehr viel ein von Kindern die sich einfach noch nicht anders verhalten, ausdrücken können - wie das von dir erwähnte schreiende Baby, ein so kleines Kind kann sich nunmal noch nicht anders ausdrücken. Oder dass einem Kleinkind bei einem Tag oder offenen Tür nach einem Gegenstand vor ihm zumindest zu greifen versuchen wird oder bei einer Mitmachaktion zum Anfassen mal etwas herunterfällt (da muss ich (die Person die bei einer solchen Aktion etwas vorführt) dann selbst vorsorgen und stelle kein zu fragiles Modell ungeschützt auf).
Drängeln etwa, Tischmanieren/ Verhalten bei Einladungen und in Restaurants, situationsabhängig sich zurücknehmen, sich mal etwas zu verkneifen... sind aber m.E., wie du auch schreibst, genau die Dinge, die man in der Kindheit mit Unterstützung von Erwachsenen lernen würde.
Zitat von IlvarethIlvareth schrieb:Andererseits, wenn man so manche Anekdoten liest, wie Eltern ihre Kleinstkinder im Restaurant auf dem Tisch wickeln, bekomme ich auch da eine Vorstellung, warum der Ausschluss eine gute Idee sein könnte.
Gehört hatte ich davon auch schon, gesehen noch nie (gehe privat selten essen, bin ab und zu aus beruflichen Gründen in Restaurants ganz unterschiedlicher Art).
Ein Restaurant hat definitiv eine Toilette. Dort sollte sich ein Wickeltisch befinden (muss ggf. in manchen Ländern auch vorhanden sein?).
Warum nicht diesen nutzen und vor Besuch des Restaurants anfragen ob ein Wickeltisch vorhanden ist? Hätte ich ein Kind, das noch gewickelt werden muss, dabei, kämen Restaurants, Museen... ohne Wickeltisch solange nicht in Frage (das "sortiert" auch in die Richtung, die Einrichtungen zu bevorzugen die diese anbieten).

Was manche zu stören scheint, was mich nicht stört: Wenn ein Baby in der Öffentlichkeit gestillt wird. Beim Füttern mit dem Fläschchen (scheint akzeptierter zu sein?) sieht man mehr vom ganzen Vorgang, und Mutter mit Baby fürs Stillen auf die Toilette zu verweisen finde ich unmöglich, niemand muss auf dem Klo essen.


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Kinderfreie Feierlichkeiten, finde ich gut oder total daneben?

16.06.2026 um 16:33
Zitat von MondwindMondwind schrieb:Normales Kinderverhalten ist zu tolerieren, finde ich. Kinder gehören dazu und fertig.

Mich nerven andere Kinder auch oft - bzw. deren Eltern und deshalb buchen mein Mann und ich, wenn wir alleine unterwegs sind und uns erholen wollen, schon Hotels oder Thermen wo nur Erwachsene zutritt haben.

Aber im Alltag wünsche ich mir ein besseres Miteinander mit mehr Rücksichtnahme von allen Seiten.
so sehe ich das auch..

anzudenken wäre auch noch für Orte wo man keine Kinder haben will, z.b. beim Wellness, wenn die Einrichtung noch eine Kitagruppe anbietet. während also die Eltern zur Massage sind wird sich um die Kleinen gekümmert.. so etwas könnte man auch machen bei Festlichkeiten wenn wirklich Schreihälse dabei sind und die Familie das weiß, einen Nebenraum mieten wo sich die Kinder beschäftigen..


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16.06.2026 um 18:40
Wir feiern im nächst und haben ein Lokal gemietet extra auch vor Kinder. Sie können draußen fussball spielen. Es ist ein extra raum vor film schauen, und ecken zum spielen. Wir haben zurzeit viel Kinder in unsere Umgebung.


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16.06.2026 um 18:48
Zitat von IlvarethIlvareth schrieb:Dass genau die Kindheit die Zeit ist, in der Erwachsene ihnen beibringen, wie man sich verhält, geht meiner Wahrnehmung nach nicht selten einfach unter.
Absolut. Dazu kommt, dass heutzutage viele Eltern einfach völlig überfordert wirken. Keinerlei Geduld etc
Neulich erst in nem Laden gesehen - der Vater war schon beim dritten Versuch, den Schuh neu anzuziehen ungeduldig und blaffte das Kind (vielleicht zwei?) an. Dann kam die Mutter und beide diskutierten mit dem Kind, ob es denn nun die Jacke anzieht, da es kalt sei. Kind wollte natürlich nicht .."dann musst Du halt frieren" (total genervt nach bestimmt 5 Minuten). Hallo? Da diskutier ich doch nicht. Jacke anziehen, kalt - fertig.
Viele junge Eltern so dermaßen ungeduldig, nervös, nicht entspannt, genervt...lieber Smartphone daddeln
Zitat von klompje1klompje1 schrieb:Wir feiern im nächst und haben ein Lokal gemietet extra auch vor Kinder. Sie können draußen fussball spielen. Es ist ein extra raum vor film schauen, und ecken zum spielen
Find ich super


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Kinderfreie Feierlichkeiten, finde ich gut oder total daneben?

16.06.2026 um 23:01
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Was manche zu stören scheint, was mich nicht stört: Wenn ein Baby in der Öffentlichkeit gestillt wird. Beim Füttern mit dem Fläschchen (scheint akzeptierter zu sein?) sieht man mehr vom ganzen Vorgang, und Mutter mit Baby fürs Stillen auf die Toilette zu verweisen finde ich unmöglich, niemand muss auf dem Klo essen.
Das „Problem“ ist für die Leute nicht, dass man etwas vom Vorgang sieht. Das Problem ist die Sexualisierung der weiblichen Brust. Tatsächlich ist dieses Körperteil dazu da, ein Baby zu ernähren. Manche Menschen scheinen aber zu glauben, die weibliche Brust wäre in erster Linie zur Freude der Männer da und können das dann offenbar nicht vertragen, wenn sie zu anderen Zwecken eingesetzt wird als zu ihrem persönlichen Amusement.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:genau die Dinge, die man in der Kindheit mit Unterstützung von Erwachsenen lernen würde.
Selbst wenn die Kinder das noch nicht drauf haben, fände ich einen Ausschluss falsch, denn wie man sich in der Gesellschaft benehmen sollte, lernt man eben am Besten in der Gesellschaft. Benimmt ein Kind sich mir gegenüber daneben und wir dann von den Eltern entsprechend darauf hingewiesen, eben in dem Moment erzogen, kann ich damit auch super leben. Aber dass man Kinder einfach gewähren lässt, das ist das, was mich tatsächlich stört.


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Kinderfreie Feierlichkeiten, finde ich gut oder total daneben?

17.06.2026 um 03:47
Zitat von IlvarethIlvareth schrieb:Das „Problem“ ist für die Leute nicht, dass man etwas vom Vorgang sieht. Das Problem ist die Sexualisierung der weiblichen Brust. Tatsächlich ist dieses Körperteil dazu da, ein Baby zu ernähren. Manche Menschen scheinen aber zu glauben, die weibliche Brust wäre in erster Linie zur Freude der Männer da und können das dann offenbar nicht vertragen, wenn sie zu anderen Zwecken eingesetzt wird als zu ihrem persönlichen Amusement.
Das ist es wohl.
"Komischerweise" sind weit ausgeschnittene Kleidungsstücke, bei denen man von der Brust mehr sieht denn wenn beim Stillen ein Baby davorgehalten wird, völlig in Ordnung, auch bei der gleichen Aktivität.
Zitat von IlvarethIlvareth schrieb:Selbst wenn die Kinder das noch nicht drauf haben, fände ich einen Ausschluss falsch, denn wie man sich in der Gesellschaft benehmen sollte, lernt man eben am Besten in der Gesellschaft.
Genau das meine ich: Das ist die Zeit in der man das lernt, in Gesellschaft. (Woanders, aber auch hier, schrieb ich es mal als "Kinder sind für mich Menschen, die noch viel zu lernen haben".) Deshalb finde ich einen Ausschluss auch nur ausnahmsweise in Ordnung: Wenn die Veranstaltung absolut nicht für Kinder geeignet ist.
Zitat von IlvarethIlvareth schrieb:Benimmt ein Kind sich mir gegenüber daneben und wir dann von den Eltern entsprechend darauf hingewiesen, eben in dem Moment erzogen, kann ich damit auch super leben. Aber dass man Kinder einfach gewähren lässt, das ist das, was mich tatsächlich stört.
Exakt das.
Auch, was einfach noch nicht anders geht, stört mich nicht, z.B. ein Baby das schreit (es kann eben noch nicht anders auf Hunger, Unwohlsein, Irritation... hinweisen) oder wenn bei einer Aktivität mit Kindern etwas kaputt geht das nicht mutwillig zerstört wird (z.B.: zeige ich bei einem "Tag der offenen Tür" etwas herum das zum Anfassen ist, ist bei der Zielgruppe "3-6 Jahre" damit zu rechnen, dass es von nicht ganz sauberen Händen berührt wird, oder auch, dass es herunterfällt). Grundlegendes Daraufachten des begleitenden Elternteils (oder anderen Erwachsenen) sollte aber da sein, Beispiel: Uns hat mal ein auf der Schulter getragenes Kleinkind etwas aus der Wohnung "geklaut", Puzzleteil aus einem Puzzlebild herausgepult (Anführungszeichen um darauf hinzudeuten, dass mir bewusst ist dass das passieren kann und ich niemandem sauer war). Kurz nach dem Besuch klingelte die Mutter mit dem Teil in der Hand. Wir haben bemerkt dass die Mutter das auch gegenüber dem Kind kommentiert hat.


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Kinderfreie Feierlichkeiten, finde ich gut oder total daneben?

17.06.2026 um 08:37
Dieses Jahr hatten wir für unseren Urlaub im Mai in Südtirol extra nach Hotels gesucht, die Adults friendly oder Adults Only geführt sind.
Beim Frühstück und Abendessen oder am Pool war es eine viel angenehmere und ruhigere Atmosphäre.

Auch in einer Therme erwarte ich eine entsprechende Atmosphäre. Ich würde hier grundsätzlich den Eintritt erst ab 16 freigeben.
Die Therme bei uns in der Stadt verlangt mittlerweile selbst für Säuglinge den normalen Eintrittspreis eines Erwachsenen.
Spaßbäder mit Rutschen und Sprungturm gibt es ja als Alternativen für Familien mit Kindern.

Bei Feierlichkeiten am Tag können von mir aus Kinder mit dabei sein. Für eine Geburtstagsfeier am Abend haben wir der Einladung immer ein "ohne Kinder" mitgegeben. Bisher hat es jeder hinbekommen, dass sich jemand um die Kinder zu Hause kümmert.


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Kinderfreie Feierlichkeiten, finde ich gut oder total daneben?

17.06.2026 um 13:44
Zitat von Obse89Obse89 schrieb:Bei Feierlichkeiten am Tag können von mir aus Kinder mit dabei sein. Für eine Geburtstagsfeier am Abend haben wir der Einladung immer ein "ohne Kinder" mitgegeben. Bisher hat es jeder hinbekommen, dass sich jemand um die Kinder zu Hause kümmert.
Interessehalber, nicht als Kritik: Wo setzt ihr die Grenze bzgl. "Kind"? Bei 18 Jahren, oder darunter (16, 14)? Oder ist generell jeglicher "Anhang" ausgeschlossen, d.h. nur exakt die auf der Einladung erwähnten Personen sind zulässig?


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Kinderfreie Feierlichkeiten, finde ich gut oder total daneben?

17.06.2026 um 13:56
(Meine persönliche Grenze, wenn denn etwas "ohne Kinder" sein soll, wäre: 14 Jahre. Ansonsten: Erwähnung "ohne Anhang", wenn man z.B. vermeiden möchte, dass Personen mitgenommen werden die man nicht kennt, oder mit denen man bereits zuvor nicht ausgekommen ist.)


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17.06.2026 um 16:56
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:14 Jahre. Ansonsten: Erwähnung "ohne Anhang", wenn man z.B. vermeiden möchte, dass Personen mitgenommen werden die man nicht kennt, oder mit denen man bereits zuvor nicht ausgekommen ist.)
Ich bin da etwas strikter. Keine Kinder erwünscht - ich bleib fern - egal wo und egal zu welcher Uhrzeit.
Ohne Partnerin - ich bleib fern .
Feiern in Restaurants - ich bleib, wenn möglich, fern.
Ich mag es einfach lockerer. Grillhütte, Wald, Wiese, Schützenhaus oder so. Und dann mit Spielecke etc
Und irgendwelche Kumpels bringt ja wohl niemand mit. Außer man ist 16 und es geht zur Wiesenparty. Da natürlich ohne Kinder, aber da ging man ja auch mit 16-20 hin. Nicht als Erwachsener. So große Wiesen- und Weinbergparties mit hunderten von Leuten und dann Bier,Cola ein Euro gibt es heute auch kaum noch, glaub ich. Da käm ja gleich die Polizei. In den 90ern hat die das gar nicht interessiert.


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17.06.2026 um 17:15
Zitat von abberlineabberline schrieb:Ich bin da etwas strikter. Keine Kinder erwünscht - ich bleib fern - egal wo und egal zu welcher Uhrzeit.
Ohne Partnerin - ich bleib fern .
Würde ich auch so machen. (Außer es ist mir bzgl. des Sinn und Zwecks der Veranstaltung einsichtig, z.B.: Das ist für einen geschlossenen Kreis wie ein Geschäftsessen, bei dem andere allenfalls auf explizite Einladung mitzubringen sind*. Oder das ist ein anspruchsvoller Wanderausflug, der ggf. noch mit Baby in der Trage, aber nicht für "junge Selbstläufer" schaffbar ist weil die beileibe noch keine 20 km schaffen, die aber ggf. eine Gruppe an wandererfahrenen Erwachsenen zurücklegen kann und möchte.)
Bei einer privaten Einladung unter Freunden hätte es für mich einen merkwürdigen Beigeschmack, warum ich nun z.B. für einen Geburtstag nicht meinen Partner mitbringen dürfte. (Kinder haben wir nicht.)

Worauf ich mich bezog bzgl. 14, 16, 18: Welche "Kinder" diejenigen denn in der Einladung meinen. Ob da etwa auch der 17-jährige, der in einer Woche 18 wird, oder die 30-jährige Tochter ausgeschlossen sind.

*Wo ich aber, zumindest in meinem Beruf, auch schon gesehen habe dass die Mitnahme von Säuglingen, z.B. im Tragetuch, okay war. Für Kleinkinder die laufen und spielen wollen eher nicht geeignet.
Bei wissenschaftlichen Kongressen sehe ich immer häufiger, dass die Mitnahme von Kindern möglich ist (was m.E. auch sinnvoll ist: viele in meinem Beruf leben nicht in ihrem Heimatland, oft zudem Fernbeziehung trotz Kinder; ein Kind kann so häufig nicht für eine Woche vom anderen Elternteil oder von Verwandten betreut werden). Es gibt dann extra Kinderbetreuung. Ich sehe da Kinder vom Säuglingsalter bis deutlich ins Schulalter hinein. Ältere Kinder gehen ggf. mal in einen Vortrag mit. Bei den Mahlzeiten sind die Kinder mit dabei.
Verhalten das ich als Danebenbenehmen bezeichnen würde (also etwas, bei dem Eltern oder die Kinderbetreuung eingreifen müssten aber das nicht tun) habe ich persönlich dabei noch nicht erlebt.
Zitat von abberlineabberline schrieb:Feiern in Restaurants - ich bleib, wenn möglich, fern.
Ebenso. Grund oft: Lärm, teils auch immer noch die Speisenauswahl (am unangenehmsten: Es kann nur von einer sehr geringen Auswahl an Speisen bestellt werden, oder es gibt für alle die selbe Speise, nichts Vegetarisches dabei). Ich persönlich mag auch große Gruppen nicht, und "groß" geht bei mir schon bei dem los, was viele noch als "im kleinen Kreis" bezeichnen. (Andererseits sehe ich ein, dass die wenigsten mehr als fünf, erst recht mehr als 10 Gäste zu Hause bewirten können und daher ein Restaurant aufsuchen. So große Gruppen mag ich persönlich aber auch nicht.)
Ob ich da eine Ausnahme mache, wäge ich genau ab und gerade wenn ich da kaum jemanden kennen würde werde ich nicht hingehen. Nein, ich muss nicht zum Geburtstag der Tante der Schwiegermutter (die für mich genau das ist).


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17.06.2026 um 17:20
Was mich hier wundert, ist, das viele von einem "kinderfreien Tag" in der Therme schreiben: Unsere (große) Therme in der Nachbarschaft bietet im Gegensatz nur einen einzigen "Familientag" an. Ich frage mich schon da immer, ob Kinder in einer Therme wirklich Spaß haben ...

Dass es wirklich sehr auf das spezielle Kind ankommt, habe ich an meinen Nachbarn gemerkt: Als mein altes Nachbars-Ehepaar gestorben, bzw. ausgezogen war, dachte ich noch: Na, hoffentlich niemand mit Kind als Nachfolger ... Und bei der Vorstellung als neue Nachbarn stelle ich fest: Sie ist schwanger. Na, toll! - Das ist jetzt zwölf Jahre her. Die inzwischen beiden Kinder (elf und acht) sind dermaßen lieb, hilfsbereit und "normal", dass es eine Freude ist! Gar nicht mal sehr ruhig! Sie toben im Garten rum, haben Freunde da - aber das auf eine so kindgerechte, un-nervige Art, dass es nicht mal mich stört.


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17.06.2026 um 17:44
Zitat von Cleo13Cleo13 schrieb:Ich frage mich schon da immer, ob Kinder in einer Therme wirklich Spaß haben ...
Bei ruhigen Kindern die überhaupt nicht das typische "spielen-schreien-toben"-Verhalten zeigen und auch davon überfordert sind wenn solches stattfindet (solche gibt es in der Tat), oder noch sehr kleinen Kindern die in einem Spaßbad "überrannt" werden kann ich mir das schon vorstellen zwecks "Wassergewöhnung".
(Da sind ggf. aber auch separate Babyschwimmen-Termine in Hallenbädern, sofern angeboten, eine Option.)
Zitat von Cleo13Cleo13 schrieb:Dass es wirklich sehr auf das spezielle Kind ankommt, habe ich an meinen Nachbarn gemerkt:
Vor etlichen Jahren suchten mein heutiger Mann (damals noch unverheiratet) und ich nach der ersten "besseren" Wohnung zur Miete. Endlich raus aus den 30 qm mit Kochnische. Bei einer Wohnung die uns gut zusagte (60 qm, separater Raum als Arbeitzimmer nutzbar, Küche mit Glaskeramikherd und Umluftbackofen ausgestattet (eigentlich "normal", wir hatten aber vorher nur zwei Rillenkochplatten), kleiner Balkon, ruhige da etwas abgelegene Lage, auch ein bisschen günstiger als ähnlich ausgestattete Wohnungen da kein Parkplatz verfügbar war) stellte sich das Vermieterpaar mit Kleinkind und wenige Wochen altem Säugling vor.
Wir haben die Wohnung genommen. Klar, man hat das Baby mal schreien gehört, einmal im Jahr war (natürlich) auch Kindergeburtstag, öfter waren andere Kinder eingeladen. Es war aber viel unauffälliger als der "Erwachsenenlärm" der Nachbarn in der vorherigen Wohnung, wo man sehr häufig Partygeräusche (laute Musik, laute Gäste, Gäste auf dem Gang wenn die gar nicht mehr alle in die Wohnung passten...), lautes Jubeln und Kreischen (Sportveranstaltungen im Fernsehen schauen, Computerspiele spielen) hörte.
Verhalten der Kinder wie von dir beschrieben.
Wir haben endlich wieder gut geschlafen, konnten konzentrierter arbeiten (mein Mann und ich waren damals in der Abschlussphase des Studiums), während wir in der vorherigen Wohnung echt andauernd am Hoffen waren dass der Nachbarschaftslärm nicht ausgerechnet wieder losgeht wenn man dringend guten Schlaf braucht (den wir eigentlich immer brauchen konnten, aber nachts Halligalli vor einer Prüfung ist nochmals extremer). Und gegen den Geräuschpegel "zahnendes Baby" halfen notfalls auch mal Ohrstöpsel, während sie gegen "Nachbar dreht den Bass voll auf, anderer Nachbar will die Tür eintreten und erwischt fast unsere" in der anderen Wohnung nicht halfen.


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17.06.2026 um 19:59
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Interessehalber, nicht als Kritik: Wo setzt ihr die Grenze bzgl. "Kind"? Bei 18 Jahren, oder darunter (16, 14)? Oder ist generell jeglicher "Anhang" ausgeschlossen, d.h. nur exakt die auf der Einladung erwähnten Personen sind zulässig?
Nee, jeglicher Anhang ist nicht ausgeschlossen. Über 18 darf gerne mit. Mag aber in den meisten Fällen keiner, da auf eigenen Wegen.

Ab 10/11 war ich selbst abends alleine zu Hause wenn meine Eltern wo eingeladen waren. Da war es für mich wichtiger ungestört an der Konsole zu zocken oder am TV zu sitzen.


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