abberline schrieb:Ich bin da etwas strikter. Keine Kinder erwünscht - ich bleib fern - egal wo und egal zu welcher Uhrzeit.
Ohne Partnerin - ich bleib fern .
Würde ich auch so machen. (Außer es ist mir bzgl. des Sinn und Zwecks der Veranstaltung einsichtig, z.B.: Das ist für einen geschlossenen Kreis wie ein Geschäftsessen, bei dem andere allenfalls auf explizite Einladung mitzubringen sind*. Oder das ist ein anspruchsvoller Wanderausflug, der ggf. noch mit Baby in der Trage, aber nicht für "junge Selbstläufer" schaffbar ist weil die beileibe noch keine 20 km schaffen, die aber ggf. eine Gruppe an wandererfahrenen Erwachsenen zurücklegen kann und möchte.)
Bei einer privaten Einladung unter Freunden hätte es für mich einen merkwürdigen Beigeschmack, warum ich nun z.B. für einen Geburtstag nicht meinen Partner mitbringen dürfte. (Kinder haben wir nicht.)
Worauf ich mich bezog bzgl. 14, 16, 18: Welche "Kinder" diejenigen denn in der Einladung meinen. Ob da etwa auch der 17-jährige, der in einer Woche 18 wird, oder die 30-jährige Tochter ausgeschlossen sind.
*Wo ich aber, zumindest in meinem Beruf, auch schon gesehen habe dass die Mitnahme von Säuglingen, z.B. im Tragetuch, okay war. Für Kleinkinder die laufen und spielen wollen eher nicht geeignet.
Bei wissenschaftlichen Kongressen sehe ich immer häufiger, dass die Mitnahme von Kindern möglich ist (was m.E. auch sinnvoll ist: viele in meinem Beruf leben nicht in ihrem Heimatland, oft zudem Fernbeziehung trotz Kinder; ein Kind kann so häufig nicht für eine Woche vom anderen Elternteil oder von Verwandten betreut werden). Es gibt dann extra Kinderbetreuung. Ich sehe da Kinder vom Säuglingsalter bis deutlich ins Schulalter hinein. Ältere Kinder gehen ggf. mal in einen Vortrag mit. Bei den Mahlzeiten sind die Kinder mit dabei.
Verhalten das ich als Danebenbenehmen bezeichnen würde (also etwas, bei dem Eltern oder die Kinderbetreuung eingreifen müssten aber das nicht tun) habe ich persönlich dabei noch nicht erlebt.
abberline schrieb:Feiern in Restaurants - ich bleib, wenn möglich, fern.
Ebenso. Grund oft: Lärm, teils auch immer noch die Speisenauswahl (am unangenehmsten: Es kann nur von einer sehr geringen Auswahl an Speisen bestellt werden, oder es gibt für alle die selbe Speise, nichts Vegetarisches dabei). Ich persönlich mag auch große Gruppen nicht, und "groß" geht bei mir schon bei dem los, was viele noch als "im kleinen Kreis" bezeichnen. (Andererseits sehe ich ein, dass die wenigsten mehr als fünf, erst recht mehr als 10 Gäste zu Hause bewirten können und daher ein Restaurant aufsuchen. So große Gruppen mag ich persönlich aber auch nicht.)
Ob ich da eine Ausnahme mache, wäge ich genau ab und gerade wenn ich da kaum jemanden kennen würde werde ich nicht hingehen. Nein, ich muss nicht zum Geburtstag der Tante der Schwiegermutter (die für mich genau das ist).