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Kinder in die heutige Welt setzen?

599 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gesellschaft, Kinder, Geburt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kinder in die heutige Welt setzen?

08.05.2018 um 15:39
@josie321

Ich stand von heute auf morgen nahezu komplett ohne Geld da. Sie war als Ärztin die Einkommensstütze der Familie, während ich als freier Journalist quasi nichts verdiente. Da kein Totenschein vorlag, die Falange stellte im Bürgerkrieg derartiges verständlicherweise nicht aus, gab es nicht mal Geld von ihrer Lebensversicherung. Da folgten dann unsere Hunger- und Wanderjahre. Rein in die Kita, raus aus der Kita, rein in die Schule, raus aus der Schule. Rein in die Wohnung oder ins WG-Zimmer - und wieder raus. Kreuz und quer durch die Republik - immer einem Hungerlohn-Schreiberlingsjob hinterher. Es waren harte Jahre, es waren anstrengende Jahre - aber es waren auch schöne Jahre, in denen wir viel von einander und über einander gelernt haben.


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Kinder in die heutige Welt setzen?

08.05.2018 um 15:43
Zitat von BeckyBecky schrieb:Nur ist es halt auch so, dass es niemandem in den Gegenden, die von Nahrungsmittel- und Wasserknappheit bedroht sind, etwas nützt, wenn wir hier in Europa weniger Kinder bekommen. So viel zum "Blick über den Tellerrand".
Das nicht,aber man könnte ein Kind von dort aufnehmen bevor man mehr eigene bekommt.1 Eigenes,1 Adoptiertes wäre eine Option,z.B.
Oder bevor man eine künstliche Befruchtung vornehmen lässt,ja ein Kind aus der 3.Welt adoptieren,damit es eine Chance hat!Bevor man ein eigenes High-Tech Kind kriegt!


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Kinder in die heutige Welt setzen?

08.05.2018 um 16:09
@AngieOnly

Das hat ja viel mit Selbstbewusstsein zu tun. Wenn ich als Kind merke, meine Mutter fühlt sich minderwertig, weil sie kein Iphone hat, werde ich das auch vermissen. Wenn ich als Kind sehe, meine Mutter hat gar kein Handy, und sagt zu den Kindergärtnerinnen, die das nicht glauben können: "Wenn es nicht so wichtig ist, kann es warten, bis die Abholzeit gekommen ist. Wenn es wichtig ist, gibt es immer eine Notfalltelefonnummer, wo jemand anders zu erreichen ist. Wenn es ganz dringend ist, muss eh der Krankenwagen geholt werden."; werde ich einen anderen Blick auf fehlende Dinge bekommen und auch auf die Notwendigkeit von Dingen.

Vielleicht sehen die anderen Kinder auch, dass außer den bunten Haaren bei der Mutter nix bunt ist. Kinder haben feine Antennen, wenn das Gesamtbild nicht stimmt. Ja Kinder scheinen manchmal grausam, aber wenn noch nicht verhunzt, meinst nur ehrlich.

Selbstbewusst-sein heißt auch, dazu zustehen, eine Akzeptanz, dass man eine Behinderung hat, das der Vater Alkoholiker ist, das es an vielen Dingen fehlt, das die Mutter keine Ordnung halten kann, dass es eben keine Bücher im Haushalt gibt. Wo ist das Problem? Ja und es gibt Kinder, an denen perlt das sozusagen ab, und andere zerbrechen daran.

Bei den sieben Säulen der Resilienz ist die wichtigste, das Verlassen der Opferrolle. Wer das schafft, kriegt die anderen fast gratis obendrauf.

@josie321

Ne, nicht schon wieder die Adoption, als Argument. Einfach mal einlesen darüber, ich wundere mich echt, dass das hier zu so vielen Themen eingeworfen wird.


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Kinder in die heutige Welt setzen?

08.05.2018 um 17:39
@tonnenfieber

Warum denn keine Adoption?Kann ja was Tolles sein,jemanden bei sich aufzunehmen,der sonst keine Chance hat!
Und wenn sie dir hierzulande zuviel Probleme machen,fahre ich nach Russland und hole mir da eines!
Wo liegt hier das Problem?

Und hierbei greife ich sehr wohl die Leute an,die keine finanziellen Probleme haben.Dann klappt es mit der künstlichen Befruchtung nicht,dann verzichten sie ganz darauf und denken nicht mal daran,ein armes Kind bei sich aufzunehmen.
Das nenne ich Egoismus!


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08.05.2018 um 17:48
Zitat von tonnenfiebertonnenfieber schrieb: Ja Kinder scheinen manchmal grausam, aber wenn noch nicht verhunzt, meinst nur ehrlich.
Verhunzt sein-hin oder her!Was ist mit den erwachsenen Lehrern,die Mobbing zum Teil unterstützen oder sogar fördern?


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Kinder in die heutige Welt setzen?

08.05.2018 um 21:40
Zitat von DoorsDoors schrieb:Reich werden durch Kinder? Was ist denn das für ein Irrglaube?
Die du vergisst, sind die die nichts haben.
Zitat von DoorsDoors schrieb:Die Vereinbarkeit von Kinderaufzucht und Erwerbstätigkeit, gar "Karriere"
Deine Rechnung ist halt für andere Leute.


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Kinder in die heutige Welt setzen?

22.05.2020 um 09:06
Kinder in die Welt zu setzen ist fast immer sehr egoistisch und oft unverantwortlich. Menschen gibt es schon viel zu viele.


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22.05.2020 um 09:50
@symbiotic
Das, mit Verlaub, ist Blödsinn. Zum einen sind Kinder das wundervollste auf der Welt und zum andere, ohne die emotionale Brille, braucht Deutschland in Zukunft viel mehr Kinder.


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22.05.2020 um 10:15
Es braucht nicht mehr Kinder, sondern mehr Kinder, denen es gut geht. Für einen globalen westlichen Standard gibt es nun einmal eben viel zu viele Menschen. Ein Kind, welches in Deutschland aufwächst, bindet Unmengen an Ressourcen. Ich sehe die Notwendigkeit nicht, gibt doch genug vernachlässigte Kinder.


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Kinder in die heutige Welt setzen?

22.05.2020 um 16:29
Das ist die blödeste Ausrede, die es überhaut gibt!

Wenn man keine Kinder haben will, soll man doch dazu stehen! Man ist niemandem eine Rechenschaft schuldig! Wenn man Kinder nicht mag oder keine Entbehrungen auf sich nehmen will, ist das ok.

Die "schlechte" heutige Welt, Überbevölkerung, Single bzw. nicht den idealen Partner haben, finanzielle Gründe..... das sind alles keine Gründe, um auf Kinder zu verzichten, wenn man welche haben will.

Ich würde niemals jemanden fragen, warum er/sie/es kinderlos ist - das geht nämlich niemandem etwas an!

Es gibt in jeder Zeit Vor- und Nachteile. Aber die Vorteile überwiegen in der heutigen Zeit. Auch wenn wir jetzt eine Krise haben - sie wird vorübergehen.


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Kinder in die heutige Welt setzen?

22.05.2020 um 17:24
Zitat von FerneZukunftFerneZukunft schrieb:Wenn man keine Kinder haben will, soll man doch dazu stehen! Man ist niemandem eine Rechenschaft schuldig! Wenn man Kinder nicht mag oder keine Entbehrungen auf sich nehmen will, ist das ok.
Das sehe ich auch so, allerdings ...
Zitat von FerneZukunftFerneZukunft schrieb:Single bzw. nicht den idealen Partner haben, finanzielle Gründe..... das sind alles keine Gründe, um auf Kinder zu verzichten, wenn man welche haben will.
... sind auch das für mich absolut akzeptable Gründe, wenn man keine Kinder bekommen möchte. Ein Single möchte eventuell nicht Alleinerziehend sein, weiß vielleicht auch gar nicht, wie er das zeitlich neben der Arbeit alleine bewerkstelligen soll. Andere können sich ein Kind nicht leisten, denn ja, Kinder sind verdammt teuer. Wenn man weiß, man hat nicht die finanziellen Mittel dafür, warum ist das beispielsweise für dich kein gerechtfertigter Grund, um auf Kinder zu verzichten?
Zitat von FerneZukunftFerneZukunft schrieb:Ich würde niemals jemanden fragen, warum er/sie/es kinderlos ist - das geht nämlich niemandem etwas an!
Fragen würde ich schon (kommt natürlich auf die Person drauf an), in dem Wissen, dass das ein sensibles Thema für mein Gegenüber sein kann und ich dementsprechend natürlich Rücksicht darauf nehme, wie und wem ich die Frage stelle und natürlich akzeptiere, wenn derjenige nicht darauf antworten möchte (was mMn nach sowieso bei allen anderen Themen ebenso tun sollte).


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Kinder in die heutige Welt setzen?

22.05.2020 um 18:01
Zitat von cherry.blossomcherry.blossom schrieb:warum ist das beispielsweise für dich kein gerechtfertigter Grund, um auf Kinder zu verzichten?
Ich kann nur für mich sprechen, warum es für mich keine Gründe sind.

Wenn ich aus gesundheitlichen Gründen keine Kinder bekommen hätte können, hätte ich mich damit abfinden müssen.

Ich wusste für mich, dass ich unbedingt Kinder wollte, deshalb hätte ich auch mindestens eines bekommen, wenn ich Single gewesen wäre.

Finanziell geht es immer irgendwie. Es ist nicht angenehm (weder für Eltern, noch für Kinder), aber möglich.
Bei uns ist noch niemand verhungert. Man muss sich halt mit einer einfachen Sozialwohnung zufrieden geben und darf sich nicht zu schade sein, bei Ämter und Hilfsorganisationen zu "betteln".

Als Alleinerzieher hat man es schwer, aber wenn der Kinderwunsch groß genug ist, nimmt man es in Kauf. Bei mir wäre der Kinderwunsch größer gewesen, als die Angst, alles alleine machen zu müssen.
Wenn ich alleine gewesen, hätte ich aber mit hoher Wahrscheinlichkeit nur ein Kind. Wenn ich gut damit zurechtgekommen wäre, hätte ich eventuell mit großem Altersunterschied ein Zweites.
Aber drei hätte ich alleine sicher nicht bekommen - das konnte ich nur, weil ich den richtigen Partner hatte (und habe).

Alleine hätte ich es so gemacht: nach der Ausbildung ein paar Jahre arbeiten und so viel wie möglich sparen. Ich hätte nur eine kleine Mietwohnung gehabt. Dann hätte ich das Kind bekommen und wäre zwei Jahre daheim geblieben. Vom Kindergeld und Familienbeihilfe kann man nicht leben, deshalb hätte ich in diesen zwei Jahren auf Ersparnisse zurückgegriffen.
Ab dem zweiten Geburtstag wäre ich wieder in Vollzeit bei der selben Firma arbeiten gegangen. Finanziell wäre es trotzdem eng geblieben, weil die Kinderbetreuung teuer ist.

Wenn ich meinen Kinderwunsch komplett unterdrückt hätte, wäre immer eine Unzufriedenheit in mir. Es hätte ständig in meinem Kopf "gerattert". Ich hätte immer gehofft und überlegt, wie ich doch noch zu einem Kind komme.

Bei mir war es wirklich so: als ich mein erstes Kind zur Welt brachte, fiel mir der berühmte Stein vom Herzen. Ich hatte das Gefühl, es ist erledigt!
Dieses befreiende Gefühl ist (für mich) mehr wert, als die Entbehrungen. Seit meinem ersten Kind (das ist 21 Jahre her) habe ich so ein wunderbares Gefühl der Zufriedenheit in mir.

Deshalb ließ ich mir auch mit den beiden jüngeren Kids lange Zeit (das Mittlere kam 11 Jahre und das Jüngste 12,7 Jahre nach der Erstgeborenen zur Welt) - Der "Druck" war nach dem ersten Kind weg und ich konnte in Ruhe hart arbeiten, um mir meine Wohnung zu ersparen, Urlaube machen,..... als ich das alles hatte, dachte ich mir, es ist der richtige Zeitpunkt für das zweite Kind - ich hatte das Glück sofort schwanger zu werden.
Die ersten beiden sind Mädchen, mein Partner wollte unbedingt einen Sohn, deshalb bekam ich ein drittes Kind. Es würde tatsächlich ein Junge.

Ich bin der Meinung, dass man einen Kinderwunsch nicht unterdrücken soll. Das muss aber jeder für sich entscheiden.


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Kinder in die heutige Welt setzen?

22.05.2020 um 18:03
Kinder oder keine ist eine Planung, die man nicht nur für sich, sondern in erster Linie auch für andere macht - und zwar für welche, die man nicht fragen kann, weil sie noch nicht da sind. Das macht die Planung so schwierig.

Die Entscheidung "Kinder oder keine" sollten die Beteiligten gemeinsam entscheiden. Dann kann sich später niemand davon distanzieren.

Ob Kinder oder keine, ist eine höchst individuelle Entscheidung, in die sich weder Staat noch Kirche, weder Familie noch Freundeskreis einzumischen haben. Zumindest letzteren sollte man das auch ganz nachdrücklich klar machen. Begründen muss man nichts. Schliesslich steht man nicht vor Gericht. Sonst trenne man sich von Familie oder Freundeskreis.

Ich kann Entscheidungen anderer nicht bewerten. Ich kann meine eigenen Entscheidungen fällen und vertreten - muss letzteres aber nicht unbedingt tun.

Ich muss derartige Entscheidungen anderer, soweit sie mich nicht persönlich tangieren, respektieren. Ich urteile ja auch nicht darüber, ob jemand Fleisch isst oder nicht, Alkohol trinkt oder nicht, schwul ist oder nicht, religiös ist oder nicht. Der Mensch wird seine guten Gründe haben - auch wenn ich sie nicht nachvollziehen kann oder teilen muss. Es sind seine höchst individuellen Entscheidungen - nicht meine.


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Kinder in die heutige Welt setzen?

24.05.2020 um 22:48
Ich bin sehr froh über meine Kinder. Die Entscheidung wurde für mich getroffen, da ich einfach außerplanmäßig schwanger wurde - zu dem Zeitpunkt hätte ich mich nie dafür entschieden. Heute bin ich froh, dass es so war, auch wenn es mein Leben in völlig andere Richtungen gelenkt hat.

Wir sind nun eine eher große Familie - und haben jede Menge "add ons". Gehen z.B. für die Nachbarn einkaufen, die zwar biologische Kinder haben, die auch in unmittelbarer Nähe leben, die aber in der Praxis ihre Eltern nicht unterstützen (auch nicht bei Corona). In der Coronakrise haben sich auch einige Kinder hier eingefunden (immer brav hintereinander), deren Eltern z.B. mit Homeoffice und Homeschooling überfordert waren und einfach mal einen Tag brauchten, wo sie sich 120% um den Job kümmern konnten, ohne dass sie alle fünf Minuten die Bruchrechnung erklären mussten. All das gibt deinem Tag Strukturen.

Ich kann aber auch gut verstehen, wenn man sich gegen Kinder entscheidet. Ich war ein Jahrzehnt aufgerieben zwischen Vollzeitstelle und der Bemühung, den Kindern das Optimum zu geben und sie entsprechend zu fördern und zu unterstützen. Jetzt sind sie Teenager und viel autarker. Auch finanziell ... Kinder kosten jede Menge. Mir ist jede Menge Freizeit und Geld flöten gegangen, während ich versucht habe, 120% zu geben, meine Kids großzuziehen. Für mich hat es sich gelohnt. Es waren echt die schönsten Jahre meines Lebens.


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Kinder in die heutige Welt setzen?

25.05.2020 um 16:08
Zitat von FerneZukunftFerneZukunft schrieb:Die "schlechte" heutige Welt, Überbevölkerung, Single bzw. nicht den idealen Partner haben, finanzielle Gründe.....
Wie soll ein Single, deiner Meinung nach, denn ein Kind bekommen können?
Bzw. hälst du es nicht für sinnvoll, den Kinderwunsch innerhalb einer festen, stabilen Beziehung wahr werden zu lassen?

Desweiteren spricht es, meiner Meinung nach, durchaus für Reife und Verantwortungsbewusstsein, ein Kind nicht gerade dann zu zeugen, wenn man selbst finanziell nur sehr schwach aufgestellt ist. Ich denke, oberste Priorität hat es immernoch, einem potentiellen Kind gerecht zu werden mit funktionierender Familie und einer eher sicheren finanziellen Lage. Dass später hinaus sich daran noch etwas ändern kann, ist klar.
Aber ich denke, das Fundament sollte erst einmal stehen, bevor man mit dem Dach anfängt.


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Kinder in die heutige Welt setzen?

25.05.2020 um 19:55
Zitat von veganvegan schrieb am 18.08.2006:Hi @ all!

Ich selbst habe zwar (noch?) keine Kinder, bin dem aber keinesfallsabgeneigt, mal selbst welche zu haben!
Nur wenn ich mir die Welt bzw. dieGesellschaft so angucke, denke ich mir:
"Willst du das wirklich dem Kindlein antun?".

Ich sehne mich schon nach einer Familie (muß dazu allerdings noch den richtigenPartner treffen *gg*), aber solange es so abgeht auf Mutter Erde, habe ich starkeZweifel, ob das wirklich gut ist.

Andererseits bin ich auch nicht abgeneigt zuAdoptieren, oder mich mit eventuellen, in die Beziehung mitgebrachten Kindern zubegnügen!
(Ich vertrete die Einstellung, Kind bleibt Kind, egal von wem es geborenworden ist! Ich hab alle Kinder (Menschen) gern!) =)

Wie seht ihr das ganze?
Sollte man mit der Familienplanung abwarten, bis die Menschheit vernünftiger gewordenist?

Alles Liebe
vegan
Hallo vegan,

da bin ich mit den Gedanken ganz bei Dir!

Bei mir ist es ähnlich. Ich hatte zwar Freundinnen mit Kinderwunsch, war aber als junger Mann "noch" nicht bereit. Dann war es zu spät, die Freundinnen waren weg und haben jetzt alle Kinder, Haus und Co. Die haben sich reiche Männer geangelt. Typisch^^

Ich halte wenig von der Gesellschaft/Masse und erlebe jeden Tag die Abgründe der Verrohung und INtelligenzabstinenz. Ich frage mich daher nicht nur, ob ich hier in der Welt falsch bin und die Leute einfach immer dümmer werden, sondern auch, warum zur Hölle man in diese Welt Kinder setzen soll(te).

Generell bin ich ja optimistisch und meine, dass man als Vorbild agieren und es besser machen sollte. Nur, so viel vorleben kostet Kraft und die Masse juckt es ja nicht. Also wofür dann die ganze Mühe? Gleiches denke ich über Kinder. MAn kann es besser machen, ein Vorbild sein und den Zögling dahingehend schulen. Nur, was bringt es, wenn dann der intelligente Nachwuchs die volle Breitseite abbekommt, Aussenseiter wird und überall aneckt?
Kein schönes Leben usw.

Die andere (schlechte) Seite ist die Finanzielle!
Mit den Jobs schaut es schlecht aus (fast nur Mini- und Midijobs), die Wirtschaft ist auch nicht mehr so rosig und der restliche Verfall lässt sich auch nicht mehr aufhalten.

Drittens meine ich, dass man als potentieller Elternteil durchaus Verantwortung hat.
Einfach so in die Welt setzen und dann mal "gucken"? Nee!
Da sollte man schon alles gut durchdenken.

Wenn ich fett Kohle hätte (gute Bildung für den Nachwuchs, UNI, Berufsaussichten usw.) und eine passende Freundin/Frau, dann würde das schon gehen. Nur weiß man letztendlich auch nicht, ob der Jüngling alles so 1:1 annimmt oder völlig eine andere Richtung einschlägt.
Ein Freund von mir ist der Sohn von Professoren. Ich beneide diesen Typen, aber der Typ ist lässig und macht sich nichts daraus. Eher chillig, Null Bock usw. Daher hat man dahingehend
auch keine Garantie, ob alles gut läuft, wenn man vorlebt.

Nicht alles kann man lenken und passend vorbereiten. Selbst in höheren Kreisen gibt es unschöne Kreise.

Adoption finde ich für mich nicht in Ordnung. Sicherlich mag es den KIndern "manchmal" dadurch besser gehen, aber so rosig schaut es bei den Adoptionen nicht aus.
Wenn, dann möchte ich schon mein eigenes Kind erzeugen, die Erzeugung 1000000x üben und dann auch passend umsetzen. Man merkt einfach, wenn es nicht das eigene Kind ist. Andere Verhaltensweisen usw. Leider nicht meins. Du hattest ja gefragt^^

Wenn man alles gut durchdenkt und plant, dann kann man das machen. Muss dann allerdings mit den KOnsequenzen rechnen. Wenn man anders als die Masse ist, wird man es immer schwer haben.


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25.05.2020 um 20:33
Zitat von ZilphaZilpha schrieb:sinnvoll, den Kinderwunsch innerhalb einer festen, stabilen Beziehung wahr werden zu lassen?
Das wahrscheinlich schon aber mittlerweile gibt es auch viele Frauen, die sich ein Kind wünschen ohne eine feste Partnerschaft.
Sie wollen allein für das Kind da sein und brauchen den Mann nur zum Schwanger werden.
Auch eine finanzielle Unterstützung seitens des Vaters des Kundes ist unerwünscht.

Ib das nun Sinnvoll ist oder nicht?


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Kinder in die heutige Welt setzen?

26.05.2020 um 01:04
@Clash-Angel
Es ist vor allem maßlos egoistisch, denn zum einen hat das Kind ein Recht auf Papa und Mama und zum anderen braucht auch der Vater den gleichen Bezug zum Kind wie die Mutter.


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26.05.2020 um 08:31
@abberline
Ich verstehe auch nicht wie man so drauf sein kann.
Zumal man es wohl kaum alleine schafft allen Ansprüchen des Kindes gerecht zu werden.
Damit meine ich zB die finanzielle Situation oder auch als Eltern für das Kind da zu sein.

Meine Mutter war selbst Alleinerziehende und ging arbeiten.
Für mich hieß das das ich schon mit 6 nach der Schule alleine zu Hause warund viel Geld war auch nie da um mir Wünsche zu erfüllen


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26.05.2020 um 09:05
Zitat von Clash-AngelClash-Angel schrieb:Ib das nun Sinnvoll ist oder nicht?
Für diese Damen macht das sicherlich voll Sinn, aber der Egoismus hinter solch einer Entscheidung ist ziemlich offensichtlich.


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