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Habt ihr was gegen Homosexualität?

29.607 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Liebe, Sex, Homosexualität ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Habt ihr was gegen Homosexualität?

um 13:16
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Und ich bin grundsätzlich ein grüblerischer Mensch ;)
Ja, ich auch. Und auch mein Selbstbewusstsein ist nicht besonders stark ausgeprägt. Daher komme ich rasch ins Grübeln bzw. versuche zu antizipieren, was andere denken könnten, um mich dann vielleicht sicherheitshalber zurückzuhalten.


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Habt ihr was gegen Homosexualität?

um 13:16
Zitat von martenotmartenot schrieb:Kommt ein Heteropaar an, fallen diese falschen Annahmen weg und niemand fragt, ob man lieber zwei Zimmer oder zwei getrennte Betten hätte.
Es sei denn, es ist kein Paar, sondern möchte sogar getrennte Zimmer. Falsche Annahme geht auch umgekehrt.
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Aber vor allem bei flüchtigen Bekanntschaften, auch im beruflichen Kontext, überlege ich, ob ich Lust habe mich zu erklären,
Ich würde es nicht machen, weil ich in so einem Kontext nicht über Privates rede.


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Habt ihr was gegen Homosexualität?

um 13:16
@Dasdeeeeniz
Grübeln ist ja völlig okay aber letztlich denke ich mir, wenn jemand was "dagegen" hat (weil ersie's eklig findet oÄ) dann bricht man den Kontakt halt einfach unmittelbar ab
Gibt ja genug andere Leute die damit kein Problem haben (was auch darin liegen könnte, das es sie gar nicht betrifft)


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Habt ihr was gegen Homosexualität?

um 13:22
Zitat von philaephilae schrieb:Ich würde es nicht machen, weil ich in so einem Kontext nicht über Privates rede.
Wenn nicht über privates gesprochen wird, fange ich sicherlich nicht damit an. Aber zum Beispiel auf einem mehrtägigen Seminar kommt man ja durchaus mit den anderen Teilnehmern auch über private Dinge ins Gespräch, da könnten solche Situationen vorkommen. Aber auch bei beruflichen Terminen erzählt der eine oder andere doch durchaus mal von seiner Frau/ihrem Mann. Keine Ahnung, nicht das kreativste Beispiel: "Meine Frau sagt mir immer, ich solle langsam reden". Das mache ich beispielsweise äußerst selten.
Zitat von KFBKFB schrieb:Grübeln ist ja völlig okay aber letztlich denke ich mir, wenn jemand was "dagegen" hat (weil ersie's eklig findet oÄ) dann bricht man den Kontakt halt einfach unmittelbar ab
Natürlich :) Solche Leute brauche ich nicht in meinem Leben, habe ich auch nicht.

Aber gerade bei Kollegen habe ich mich anfangs schwer getan, denn da ist Kontaktabbruch etwas schwierig. Erst bei meiner dritten Stelle habe ich mich von Anfang an als schwul zu erkennen gegeben. Ich bin jetzt nicht zu jedem hingegangen und habe gesagt "ich bin schwul", aber ich habe eben von meinem Partner erzählt, wenn es Thema wurde.


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Habt ihr was gegen Homosexualität?

um 13:29
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Das mache ich beispielsweise äußerst selten.
Geht mir auch so. Bei Gruppen, deren Bestand nicht längerfristig geplant ist (z.B. bei einem Seminar) halte ich mich meistens auch zurück und rede gar nicht über Privates oder die Partnerschaft. Manche können das vielleicht nicht verstehen, aber ich kann die Leute ja oft nicht einschätzen und weiß nicht, wie sie reagieren würden bei einem Outing.

Beim nächsten Mal kann ich es aber ja einfach mal probieren, indem ich ohne weitere Erklärung von "meinem Mann" rede.


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Habt ihr was gegen Homosexualität?

um 13:29
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:aber ich habe eben von meinem Partner erzählt, wenn es Thema wurde.
Und genau diesen selbstverständlichen Umgang meinte ich.
Nicht groß "ankündigen", aber den Partner erwähnen, wenn es sich halt ergibt. Wie heterosexuelle Menschen das eben auch machen. So macht das eigentlich jede homosexuelle Person, die ich kenne. Und das sind nicht wenige.


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Habt ihr was gegen Homosexualität?

um 13:36
Zitat von PusemuckelPusemuckel schrieb:Und genau diesen selbstverständlichen Umgang meinte ich.
Nicht groß "ankündigen", aber den Partner erwähnen, wenn es sich halt ergibt. Wie heterosexuelle Menschen das eben auch machen. So macht das eigentlich jede homosexuelle Person, die ich kenne. Und das sind nicht wenige.
Klar, dennoch bekommt man relativ häufig eine Reaktion, die nicht mal negativ sein muss. Zum Beispiel "ach, das hätte ich ja nicht gedacht". Das erzeugt dann ggfls. wieder das Gefühl aus der Zeit des Heranwachsens, das Gefühl anders zu sein, nicht so zu sein wie die meisten anderen. (Mir ist klar, dass das "mein Problem" in solchen Situationen ist)

"Groß angekündigt" habe ich es den Wenigsten. Hauptsächlich der Familie, damit die nicht völlig überrumpelt sind, wenn ich einen Partner mit an die Kaffeetafel bringe.


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Habt ihr was gegen Homosexualität?

um 13:38
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Klar, dennoch bekommt man relativ häufig eine Reaktion, die nicht mal negativ sein muss. Zum Beispiel "ach, das hätte ich ja nicht gedacht"
Wem erzählst du das. Bin ne Transfrau, die grundsätzlich von jedem zunächst als Cisfrau eingeordnet wird.


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Habt ihr was gegen Homosexualität?

um 13:38
Zitat von martenotmartenot schrieb:Beim nächsten Mal kann ich es aber ja einfach mal probieren, indem ich ohne weitere Erklärung von "meinem Mann" rede.
Immerhin kannst du dich an so einer Unterhaltung beteiligen.

meine Erfahrung ist wie gesagt tatsächlich die, dass man eher schief angeschaut wird, vor allem ab einem bestimmten Alter, wenn man es nicht kann. Weil entweder kein Partner vorhanden ist, oder weil man halt nicht über Privates reden will.


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Habt ihr was gegen Homosexualität?

um 13:42
Zitat von PusemuckelPusemuckel schrieb:Wem erzählst du das. Bin ne Transfrau, die grundsätzlich von jedem zunächst als Cisfrau eingeordnet wird.
Das ist wahrscheinlich ähnlich oder genau so. Es ist keine negative Reaktion, aber man merkt mal wieder, dass man anders ist.
Zitat von philaephilae schrieb:meine Erfahrung ist wie gesagt tatsächlich die, dass man eher schief angeschaut wird, vor allem ab einem bestimmten Alter, wenn man es nicht kann. Weil entweder kein Partner vorhanden ist, oder weil man halt nicht über Privates reden will.
Da ist was dran.


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um 13:43
Zitat von PusemuckelPusemuckel schrieb:Wem erzählst du das. Bin ne Transfrau, die grundsätzlich von jedem zunächst als Cisfrau eingeordnet wird.
Spricht doch für ein gutes Passing, und ist ja eigentlich auch gewollt, oder?


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um 13:44
Zitat von philaephilae schrieb:Spricht doch für ein gutes Passing, und ist ja eigentlich auch gewollt, oder?
Ja, glücklicherweise.


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um 13:46
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:aber ich habe eben von meinem Partner erzählt, wenn es Thema wurde.
Das ist doch der ideale Weg in meinen Augen, machen Heten doch auch nicht anders 🤷‍♂️


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Habt ihr was gegen Homosexualität?

um 13:46
Zitat von martenotmartenot schrieb:Ich fühlte mich einfach rundherum falsch und wollte mich deswegen möglichst komplett aus dem Leben zurückziehen.
Japp. Ich stand kurz davor. Ein kleines Kind, gerade 6 Jahre alt, hat mich davon abgehalten. Und sie weiß es nicht.
Zitat von PusemuckelPusemuckel schrieb:Leute, die nicht damit klarkommen, dass ein Kind ein echter Mensch ist mit eigener Seele, eigenen Bedürfnissen und Ansprüchen, sollten sich vielleicht lieber eine Puppe kaufen als Kinder zu bekommen.
Es gibt auch Menschen denen es nie in den Sinn kommen würde. Sie machen es nicht absichtlich.
Zitat von martenotmartenot schrieb:Später kam es zu einer Art Übersprunghandlung, indem meine Eltern sich eine Katze anschafften, die verhätschelt wurde. Die Katze war meinem Eindruck nach ein Sohnersatz und wurde fast wie eine Art lebendige Puppe behandelt.
Sei froh dass es eine Katze war und kein weiteres Kind!
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Ich fühle mich schnell nicht dazugehörig.
Ja! Auch heute noch.
Zitat von Dini1909Dini1909 schrieb:Nicht das es dann am Ende heißt "Du bist schwul/lesbisch liebst du mich jetzt auch"
Interessant nicht wahr :D ein Kollege meinte einst, dass es ihm egal sein was ich bin solange ich ihn nicht anfasse. Habe ihm dann gesagt dass ich auch meinen stolz habe. Zack, Ruhe.


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um 13:48
Zitat von SuperuschiSuperuschi schrieb:Habe ihm dann gesagt dass ich auch meinen stolz habe. Zack, Ruhe.
Die einzige richtige Antwort auf so einen Scheiß.


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um 13:55
Zitat von KFBKFB schrieb:Das ist doch der ideale Weg in meinen Augen, machen Heten doch auch nicht anders
Sicherlich. Mit dem Unterschied, dass Heten sich dabei überhaupt keine Gedanken darüber machen.
Zitat von SuperuschiSuperuschi schrieb:Habe ihm dann gesagt dass ich auch meinen stolz habe. Zack, Ruhe.
Den merke ich mir ;)


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Habt ihr was gegen Homosexualität?

um 13:57
@Dasdeeeeniz
Ich glaub aber auch, dass das am jeweiligen Individuum liegt
Persönlich mach ich mir wenig bis gar keine Gedanken was irgendjemand über mich denkt in welcher Art auch immer


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Habt ihr was gegen Homosexualität?

um 13:58
Zitat von philaephilae schrieb:Leider ist es ja nicht nur heutzutage so, dass man sich wehren können sollte, verbal und zur Not auch physisch. Sonst wird man sehr leicht zum Opfer. Man sollte auch eine gewisse Resilienz entwickeln
Ich finde ja, den Menschen muss Anstand und Respekt vermittelt werden, dann muss sich niemand ein dickes Fell zulegen.
Zitat von philaephilae schrieb:Heute auch noch? Da würde ich schon behaupten, dass die Gesellschaft inzwischen weiter ist. Es gibt natürlich immer einige Rückwärtsgewandte
Ja, die Gesellschaft ist weiter. Es ist wie ein Trauma, es sitzt drin und das geht nur schwer weg.
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:In neuen Gruppen oder bei neuen Bekanntschaften überlege ich aber schon, ob ich mich oute oder nicht. Hängt immer ein bisschen davon ab, ob das längerfristige Bekannte werden könnten.
Ich finde nicht, dass man "es sagen" muss. Sexualität ist etwas privates. Geht niemanden etwas an.


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Habt ihr was gegen Homosexualität?

um 13:59
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Den merke ich mir ;)
Den Kollegen kenne ich schon sehr sehr lange, deswegen kann ich sowas bei ihm bringen ohne Angst haben zu müssen.


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um 14:04
Zitat von martenotmartenot schrieb:Dann geb ichs jetzt auf. Versteht es oder nicht. Was sollte ich auch noch schreiben? Es ist so wie ich es empfinde, und Gefühle lassen sich nicht immer rational erklären. Wenn es bei Euch anders ist, seid froh.
Ich versteh das und kenne das, wenn man sich gefühlt sein ganzes Leben die Frage stellt, wann spricht man darüber. Jetzt geht es bei mir nicht um die Sexualität, bei der ich befürchten müsste angefeindet zu sein. Sobald ich innerlich nur etwas aufgeregt bin, legt sich das auf meine Hände nieder und die beginnen zu zittern und seit der Jugendzeit. Das hat nichts allein mit Angst zutun, das kann auch positiver Stress sein. Unter Freunden ist das kein Problem. Da nenne ich mich auch selbstironisch Captain Zitterhand mit dem chronischen Winken. Bei Fremden ist das sehr unangenehm. Ich habe öfters mal die Frage bekommen ob alles in Ordnung sei und gerade als junger Mensch fragt man sich, was denken die anderen? Ab wann sagt man das man kein Drogenproblem hat.
Zitat von martenotmartenot schrieb:Geht mir auch so. Bei Gruppen, deren Bestand nicht längerfristig geplant ist (z.B. bei einem Seminar) halte ich mich meistens auch zurück und rede gar nicht über Privates oder die Partnerschaft. Manche können das vielleicht nicht verstehen, aber ich kann die Leute ja oft nicht einschätzen und weiß nicht, wie sie reagieren würden bei einem Outing.
Auch das ist verständlich! Ich find es allgemein schade so viele Menschen entweder für oder gegen Homosexualität ist, weil (das ist zumindest meine Meinung) Homophobie hat eine Gesellschaft erst hinter sich gelassen, wenn die Sexualität egal ist. Diese macht einen Menschen weder besonders wertvoll, noch wertet sie einen Menschen ab.

Ich bin ganz ehrlich, auch ich wäre erstmal erstaunt wenn sich ein Freund "outen" würde. Allerdings hätte ich auch da ein offenes Gehör und würde ihn nicht fallen lassen oder sowat.

Bumst mit wem ihr wollt. Einvernehmlich versteht sich. ^^


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