martenot schrieb:Dann geb ichs jetzt auf. Versteht es oder nicht. Was sollte ich auch noch schreiben? Es ist so wie ich es empfinde, und Gefühle lassen sich nicht immer rational erklären. Wenn es bei Euch anders ist, seid froh.
Ich versteh das und kenne das, wenn man sich gefühlt sein ganzes Leben die Frage stellt, wann spricht man darüber. Jetzt geht es bei mir nicht um die Sexualität, bei der ich befürchten müsste angefeindet zu sein. Sobald ich innerlich nur etwas aufgeregt bin, legt sich das auf meine Hände nieder und die beginnen zu zittern und seit der Jugendzeit. Das hat nichts allein mit Angst zutun, das kann auch positiver Stress sein. Unter Freunden ist das kein Problem. Da nenne ich mich auch selbstironisch Captain Zitterhand mit dem chronischen Winken. Bei Fremden ist das sehr unangenehm. Ich habe öfters mal die Frage bekommen ob alles in Ordnung sei und gerade als junger Mensch fragt man sich, was denken die anderen? Ab wann sagt man das man kein Drogenproblem hat.
martenot schrieb:Geht mir auch so. Bei Gruppen, deren Bestand nicht längerfristig geplant ist (z.B. bei einem Seminar) halte ich mich meistens auch zurück und rede gar nicht über Privates oder die Partnerschaft. Manche können das vielleicht nicht verstehen, aber ich kann die Leute ja oft nicht einschätzen und weiß nicht, wie sie reagieren würden bei einem Outing.
Auch das ist verständlich! Ich find es allgemein schade so viele Menschen entweder für oder gegen Homosexualität ist, weil (das ist zumindest meine Meinung) Homophobie hat eine Gesellschaft erst hinter sich gelassen, wenn die Sexualität egal ist. Diese macht einen Menschen weder besonders wertvoll, noch wertet sie einen Menschen ab.
Ich bin ganz ehrlich, auch ich wäre erstmal erstaunt wenn sich ein Freund "outen" würde. Allerdings hätte ich auch da ein offenes Gehör und würde ihn nicht fallen lassen oder sowat.
Bumst mit wem ihr wollt. Einvernehmlich versteht sich. ^^