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Habt ihr was gegen Homosexualität?

28.016 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Liebe, Sex, Homosexualität ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Habt ihr was gegen Homosexualität?

01.02.2013 um 12:35
@Doors
Für viele ist die Ehe heilig (nicht im religiösen sinne). In vielen Kulturen gibt es ähnliche Rituale. Ursprünglich als Ausdruck des Besitzanspruches auf einer Frau (denk ich mir, wer andere Gründe dafür hat, immer her damit), hat sie sich im Laufe der Zeit mit der Gesellschaft verändert. Der Ausdruck, oder die Symbolik der Ehe erfüllen noch heute ihren eigentlichen Zweck. Auch wenn viele es mit der "Liebe" in Verbindung bringen, steht dahinter ein ganz rationaler Urgedanke und zwar eben der, des symbolisierten Besitzanspruchs. Im Grunde genommen ist sie längst überfällig. Ein Mensch ist schon lange kein Besitz mehr (theoretisch). Somit ist die Frau frei von jeglicher Bindung und kann nach Laune mit jedem anderen Mann befreundet (auch intim) sein. Man heiratet heute nur noch aus Tradition, oder eben – und das finde ich ungerecht – aus finanziellen Gründen. Aber denn noch gilt die Ehe für viele als Symbol der besonderen Bindung zwischen Mann und Frau, welche durch fremde Bindungen (Mann-Mann, Frau-Frau) entwertet würde. Darauf gilt es auch zu achten. Niemand hat die Hoheit über die Auslegung der Ehe, weder die einen, noch die andere. Aber den meisten Menschen jetzt gegen den Kopf zu treten, indem man ihnen ihre eheliche Besonderheit nimmt, halte ich für falsch.


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Habt ihr was gegen Homosexualität?

01.02.2013 um 12:45
Zitat von whatsgoinonwhatsgoinon schrieb:Jep! Diese alte Kamelle gehört abgeschafft.
Mit so was wäre ich vorsichtig. Es könnte sein das eines Tages auch etwas abgeschafft wird, was dir am Herzen liegt.
Zitat von whatsgoinonwhatsgoinon schrieb:Der Mythos Ehe und die gleichzeitige Unzulänglichkeit wird im realen Leben zur Genüge demonstriert.
Gut, also sind wir uns einig, dass "homo-Ehen" nicht nötig sind.
Zitat von whatsgoinonwhatsgoinon schrieb:In diesem Sinne ist die Ehe nichts anderes als die heutzutage überflüssigen Religionen: ein Mittel um sich abzugrenzen.
Die Religion hat die davor schon lange bestehende Tradition der Ehe übernommen und in ihrem System integriert. Was wiederum heißt, dass die Ehe auch außerhalb existieren kann. Und außerdem: Ich grenze mich gerne ab und aus, denn mit bestimmten Dingen will ich einfach nichts zu tun haben.


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Habt ihr was gegen Homosexualität?

01.02.2013 um 12:53
Zitat von FossFoss schrieb:Mit so was wäre ich vorsichtig. Es könnte sein das eines Tages auch etwas abgeschafft wird, was dir am Herzen liegt.
Kein Problem wenn etwas - auch wenn es mir am Herzen liegen würde - einer kritischen Begutachtung standhalten müsste. Solange es im Einklang mit Respekt, Toleranz und Gleichberechtigung ist.
Zitat von FossFoss schrieb:Gut, also sind wir uns einig, dass "homo-Ehen" nicht nötig sind.
Jep, genau so unnötig wie all die anderen Ehen.
Zitat von FossFoss schrieb:Und außerdem: Ich grenze mich gerne ab und aus, denn mit bestimmten Dingen will ich einfach nichts zu tun haben.
Da stimme ich dir ebenfalls zu. Allerdings verdrehst du es im Sinne meiner Aussage. In Bezug auf Eheschliessung/Religion bedeutet es nichts anders, als dass sich eine Gruppe auf eine höhere Treppe stellt und einen Nutzen daraus zieht.


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Habt ihr was gegen Homosexualität?

01.02.2013 um 12:57
Zitat von whatsgoinonwhatsgoinon schrieb:In Bezug auf Eheschliessung/Religion bedeutet es nichts anders, als dass sich eine Gruppe auf eine höhere Treppe stellt und einen Nutzen daraus zieht.
1. hat jeder Mensch das Recht sich als etwas Besseres zu fühlen. Und 2. was für ein Nutzen sollen sie denn daraus ziehen?


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Habt ihr was gegen Homosexualität?

01.02.2013 um 13:02
Zitat von FossFoss schrieb:Für viele ist die Ehe heilig
Darum darf man nicht daran rütteln?
Zitat von FossFoss schrieb:Und 2. was für ein Nutzen sollen sie denn daraus ziehen?
Ehe: finanzieller Art
Religion: Machtausübung, Unterdrückung, Indoktrination


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Habt ihr was gegen Homosexualität?

01.02.2013 um 13:28
Zitat von whatsgoinonwhatsgoinon schrieb:Darum darf man nicht daran rütteln?
Das hat mit dürfen nichts zu tun. Der Grundsatz ist: Alles ist erlaubt was nicht ausdrücklich verboten ist. Die Ehe als Ritual und Zustand verstößt nicht gegen das Gesetz, sondern hat ihre internen Regeln. Es ist so eine Art Club mit bestimmten Beitrittsbedingungen. Wenn ich ein Verein gründe und die Hauptbedingung dafür ist, nur blondhaarige Leute Zutritt zu gewähren, dann kann sich keiner hinstellen und erwarten, dass er auf Grund der Gleichberechtigung rein gelassen wird. Die Gleichberechtigung gilt nur für das allgemeine Gesetzt und nicht für Organisationen, Vereine, Clubs usw.
Zitat von whatsgoinonwhatsgoinon schrieb:Ehe: finanzieller Art
Religion: Machtausübung, Unterdrückung, Indoktrination
Das bezog sich auf das besser gestellt sein. Zumal das Grundgesetz klar die Familie und die Ehe in besonderen Schutz nimmt und den Fokus darauf setzt. Also nicht so wie in der DDR und dem 3. Reich.


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01.02.2013 um 13:57
Ich würde nicht sagen, dass Ehe etwas ist, was man abschaffen muss. Sie braucht nur keinen besonderen Schutz, weil Ehe auch ohne existiert - als ihr Kern, den symbolischen Bund. Es gibt auch keinen besonderen Schutz für Weihnachtsbäume oder Schoko-Osterhasen oder Actionfiguren und trotzdem gibt es all das und wird es wohl auch immer geben. Daher ist der besondere Schutz der Ehe aus dem Grundgesetz auch zu entfernen, weil vollkommen unnötig und eine absurde Priviligierung ohne Sinn und Verstand.


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Habt ihr was gegen Homosexualität?

01.02.2013 um 14:01
@Foss
Gelungener Vergleich, nur dass ein Verein unter drei Mitgliedern im engeren Sinne kein Verein mehr ist. Und wie sehen eig. die Beitrittsbedingungen im Eheclub aus? Männlein und Weiblein? Das sind ja lasche Anforderungen, besonders in der heutigen Zeit.

Um mal auf die Eingangsfrage der Seite zu kommen, so lange die Ehe als probates Mittel legitim ist, besteht da auch in Punkto Homo-Ehe Nacholbedarf.

Zumal das Grundgesetz klar die Familie und die Ehe in besonderen Schutz nimmt und den Fokus darauf setzt. Also nicht so wie in der DDR und dem 3. Reich

Gerade im dritten Reich war die Ehe, die Familie und der Stand als treusorgende Mutter ein wichtiger Faktor in der Propagandamaschinerie. Bei der DDR weiss ich es nicht genau, kann ich mir aber ebenfalls gut vorstellen. Ein Staat, der von vielen Arbeitsdrohnen lebt, der liebt auch seine Familien.


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01.02.2013 um 14:03
Zitat von SethSteinerSethSteiner schrieb: Daher ist der besondere Schutz der Ehe aus dem Grundgesetz auch zu entfernen, weil vollkommen unnötig und eine absurde Priviligierung ohne Sinn und Verstand.
Dann kennst du dich nicht so gut mit der Geschichte des Grundgesetzes aus. Es hat natürlich einen Grund, warum genau diese Dinge besonders hervorgehoben wurden. Das Gesetz stammt aus einer Zeit, die mit der heutigen nicht mehr zu vergleichen ist. Deshalb sollte man sich mal damit auseinander setzen, das gebe ich zu, aber ohne Sinn und Verstand ist da gar nichts.


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01.02.2013 um 14:14
Oh ja, die Gesellschaft wäre untergegangen, hätte man auf einen besonderen Schutz der Ehe verzichtet.. oh wait! Und vermutlich hatte es auch einen Sinn, Frauen zu bevormunden, so dass sie sich ihre Rechte erst erkämpfen mussten und die ganze Zensur über all die Jahrzehnte war sicher auch sinnvoll.. na oder auch nicht. Eher nicht.


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01.02.2013 um 14:34
Zitat von univerzaluniverzal schrieb: nur dass ein Verein unter drei Mitgliedern im engeren Sinne kein Verein mehr ist.
Ein Verein vereint. Wenn sich zwei vereinen, dann ist es ein Verein. Zwei reichen also schon aus.
Zitat von univerzaluniverzal schrieb:Und wie sehen eig. die Beitrittsbedingungen im Eheclub aus?
Das mit dem Verein war ein Vergleich, um verständlich zu machen, dass die Leute die heiraten, darin auch einen Wert sehen, der symbolisch zum Ausdruck kommt. Jemand hat mal gesagt: „Ein Denkmal zu errichten ist ein Symbol, eines abzureißen auch!“ Viele empfinden darin explizit die Bindung zwischen Mann und Frau und empfinden jegliches "daran rütteln" als Angriff auf eben diese Empfindung.
Zitat von univerzaluniverzal schrieb:Gerade im dritten Reich war die Ehe, die Familie und der Stand als treusorgende Mutter ein wichtiger Faktor in der Propagandamaschinerie. Bei der DDR weiss ich es nicht genau, kann ich mir aber ebenfalls gut vorstellen. Ein Staat, der von vielen Arbeitsdrohnen lebt, der liebt auch seine Familien.
Oh ha! Dir ist schon klar, dass der Status "Familie" im 3. Reich nur so viel Bedeutung hatte, wie Kinder, bzw. Volk aus ihr entsprang. Es ging nicht um die Bindung der einzelnen innerhalbe dieser Familien, sondern um die "Produktion" von Menschen. Sie sollten im Gegensatz zu heute eben keine Bindung zu ihrer Familie aufbauen. HJ, BDM und selbst in der DDR die FDJ waren dazu da, um die Menschen früh und in geordneten Massen zu beeinflussen und folge dessen zu kontrollieren. Aber immer wieder schön zu sehen, wie die Geschichte sich der modernen Zeit anpasst.


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01.02.2013 um 14:41
@SethSteiner
Vorsicht, Du lässt etwas ausser Acht: die Ehe war ursprünglich eine juristische Regelung, die Rechte und Pflichten für beide Eheleute regelte. Die Sache mit der Moral hat damit nur zweitrangig zu tun.
Die Frau war also nicht dadurch zum "Eigentum" des Mannes deklariert worden, sondern es wurden ihr auch explizit Rechte zugebilligt, unter anderem für den Fall einer Scheidung.
Natürlich hatte es sich auf die Dauer dann doch sehr zuungunsten der Frau entwickelt.

Und heute ist die Ehe deshalb wichtig, weil damit auch so hässliche Sachen wie Erbschaften geregelt werden. Anders, als durch Heirat, kannst Du einen geminsam angeschafften Besitz nicht dem Lebenspartner vererben. In meinem Bekanntenkreis gab es einen Fall, in dem es durch den Unfalltod des Freundes genau zu der Situation kam: die unverheiratete Freundin wurde nach wenigen Wochen von der Familie des Mannes wegen "Eigenbedarf" aus der Wohnung gekündigt, die beide gemeinsam gekauft und bezahlt hatten, die aber auf den Namen des Mannes lief.
Auch alle Möbel und das Auto hatte er formell angeschafft ... die Frau sass ohne alles da, nach sechs Jahren Beziehung. Eine andere Frau musste sich mit den Söhnen des verstorbenen Mannes um ihren Anteil am Haus streiten, in das sie ihr bischen Erspartes und sehr viel Eigenleistung gesteckt hatte. Eine dritte hatte den Mann jahrelang gepflegt, die Kinder hatten keinen Kontakt mehr zu ihm. Als er starb, bekam sie nur ein paar Andenken und musste natürlich sofort aus der Wohnung ausziehen, weil sie sich die alleine nicht leisten konnte. Auf seinem Konto war noch genug Geld, um die Miete für zwei Jahre zu zahlen ... aber das haben die Kinder bekommen.

Klingt total profan und für einen jüngeren Menschen abstrakt, aber auch sowas ist für eine Beziehung und ein gemeinsames Leben wichtig.
Andere Situation: Partner muss operiert werden oder fällt ins Koma ... entscheiden die Verwandten, die sich seit Jahren nicht um ihn gekümmert hatten, oder kann der Partner Entscheidungen treffen, der ihm viel näher ist?

Man kann alles das auch anders juristisch regeln, aber nach Aussage von Juristen, die ich kenne, sähe der Vertrag in etwa so aus wie das heutige Eherecht, bloss komplizierter.
Es geht juristisch nicht darum, einander ewig treu zu sein, sondern Vorsorge für alle möglichen Eventualitäten - auch eine Trennung - zu treffen.

Alles das gilt natürlich auch für gleichgeschlechtliche Beziehungen.


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01.02.2013 um 14:46
Zwei reichen also schon aus.

Nope, informiere dich einfach mal.

dass die Leute die heiraten, darin auch einen Wert sehen, der symbolisch zum Ausdruck kommt

Viel zu pauschale Aussage. In Zeiten von Steuererleichterungen und sonstigen Besserstellungen wird vielfach die Zweckehe praktiziert. Und diese Praxis ist nichtmal neu. Den ideellen Wert einer Ehe als Argument für ihren besonderen Status hervorzuheben, trifft schon längst nicht mehr den Zeitgeschmack. Denn gerade das System der Zweck- und auch Scheinehe unterläuft deren Hintergrund und Sinn um ein vielfaches mehr, als es die Homo-Ehe je könnte. Schliesslich will man sich ja nur der Vorteile bedienen.

Oh ha! Dir ist schon klar, dass der Status "Familie" im 3. Reich nur so viel Bedeutung hatte, wie Kinder, bzw. Volk aus ihr entsprang

Nochmal oha, du hast wohl das Konzept durchschaut. Gut, keine sonderliche Leistung, vor allem weil ich ja bereits 'Propagandamaschinerie' erwähnte, aber ich will jetzt mal nicht auf deinem Textverständnis rumhacken, wie du es sonst zu pflegen scheinst. Weiterhin gilt, auch im dritten Reich war das Familienbild und die Ehe sehr geschätzt, entgegen deiner Aussage. @Foss


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01.02.2013 um 14:48
Ehe ist nach meinem Verständnis der Abschluss eines Rechtsgeschäftes, ähnlich der Gründung einer GmbH.


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01.02.2013 um 14:51
@FF
Die Ehe hat tausend Formen. In jeder Kultur ist sie anders, zu jeder Zeit ist sie anders. Ist damit mal mehr, mal weniger verbunden, heiratet man da einen Baum, dort einen Gegenstand und da wieder nur Mann und Frau. Letztendlich hat die Regelung Eheleute besser zu stellen allerdings nichts weiter geschafft als andere Menschen schlechter zu stellen, obwohl außer einem Ring am Finger überhaupt kein Unterschied besteht. Dementsprechen sinnvoller wäre es, die Ehe endlich juristisch in die Mülltonne zu werfen und sich eine Regelung für alle Beziehungen auszudenken, die ja gern nahezu identisch sein könnte mit der für die Ehe, nur eben dass es nicht nötig ist Geld aus dem Fenster zu werfen oder aber es sogar gar nicht darf, weil man wegen einer x-beliebig gewählten Sache als Mensch zweiter Klasse gilt, der froh sein kann nicht deswegen ins Gefängnis geworfen zu werden.


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01.02.2013 um 14:53
@Doors
Nüchtern betrachtet und nach deutschem Recht liegst du da ziemlich richtig.


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01.02.2013 um 15:02
@SethSteiner
Eine Regelung für alle Beziehungen kann es nicht geben. Manche wollen auch keine Verantwortung füreinander übernehmen, manche nur in bestimmten Bereichen.
Will man eine Regelung für Beziehungen haben, in denen die Partner Verantwortung füreinander tragen wollen, kann man es auch Ehe nennen.

(Übrigends stimmt es, dass ein Ehevertrag dem einer GmbH ziemlich ähnlich ist.)
Geld kostet das übrigends erstmal niemanden, sondern es gibt für Eheleute ein paar Privilegien, wie die Steuererleichterung ... aber auch Pflichten. Z.B. die Kosten für einen Pflegefall zu übernehmen, Schulden gemeinsam zu tragen, Unterhalt nach einer Scheidung zu zahlen u.s.w..

Sicher gibt es in anderen Kulturen andere Regelungen, aber vielleicht machen wir es uns hier erstmal etwas leichter und diskutieren über unsere kulturellen Vorraussetzungen.
Homosexualität wird bei uns ja auch anders beurteilt als anderswo .... zum Glück, wie man in den meisten Fällen sagen muss.


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01.02.2013 um 15:05
Zitat von univerzaluniverzal schrieb:Viel zu pauschale Aussage. In Zeiten von Steuererleichterungen und sonstigen Besserstellungen wird vielfach die Zweckehe praktiziert. Und diese Praxis ist nichtmal neu. Den ideellen Wert einer Ehe als Argument für ihren besonderen Status hervorzuheben, trifft schon längst nicht mehr den Zeitgeschmack. Denn gerade das System der Zweck- und auch Scheinehe unterläuft deren Hintergrund und Sinn um ein vielfaches mehr, als es die Homo-Ehe je könnte. Schliesslich will man sich ja nur der Vorteile bedienen.
Lustig ist doch auch das Phänomen der Scheidungen im Pensionsalter, um eine höhere Rente einzustreichen. Wie gesagt: zeitgemäss ist das Eheverständnis schon lange nicht mehr. Aber so lange daran festgehalten wird, sollen gleichgeschlechtliche Paare auch heiraten dürfen.


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01.02.2013 um 15:07
@whatsgoinon
Meine Meinung, so lange die Ehe als Konzept weiterhin ihren Status behält, sollten auch Homosexuelle dies in Anspruch nehmen dürfen.


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Habt ihr was gegen Homosexualität?

01.02.2013 um 15:11
@FF
Wer spricht schon von Verantwortung? Es geht einfach um pure Nachteile, die Nicht-Verheiratete haben aber Verheiratete nicht, um nichts weiter. Viel zu lange hat man einfach alles laufen lassen, ohne es mal zu hinterfragen, siehe Homosexualität. Bis 1997 unter Strafe gestellt, was für ein bescheuerter Staat ist das eigentlich? Eigentlich müsste man die ganze Politikerriege der gesamten Zeit vorher zusammentreiben und für diesen Quatsch verprügeln und den ganzen Rest gleich dafür hinterher, dass die ganzen Menschen noch nicht Rehabilitiert wurden. Oder anderes Thema Rente. Hat man einfach schleifen lassen, weil man völlig irrational annahm, eine Bevölkerung könne ewig wachsen. Und genau so ist es auch mit der Ehe. Man hat ernsthaft gedacht, die Leute würden allesamt bis in alle Ewigkeit heiraten, obwohl für eine Beziehung das ja genausowenig nötig ist wie für das Kinderkriegen. Die Konsequenz muss heissen, das ganze System zu überarbeiten und Notfalls was nicht mehr gebraucht wird einfach zu entsorgen. Und klar, von mir aus kann die Ehe gern erst Mal weiterbestehen aber für alle Menschen. Genau wie bei einer Fortsetzung der Wehrpflicht gefälligst Frauen miteinzuziehen wären, bis sie abgeschafft würde.


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