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Postmortem Fotografie

Postmortem Fotografie

18.08.2020 um 18:48
@Zunami

Deine Beiträge berühren mich sehr und ich kann total nachvollziehen das du dir ein Erinnerungsbild gewünscht hättest. Mir tut es von Herzen leid, dass dir das nicht mehr möglich war - aber versuch dir selbst keine Schuld aufzuladen. Sich ewig an geliebte Gesichter erinnern ist nicht möglich, da unser Gehirn mit zuvielen neuen Eindrücken, ja ich will fast sagen belastet, wird.
Auch wenn du dein Baby nicht mehr vor Augen hast, du hast es in deinem Herzen und genau da gehört es hin.
Ich wünsch dir nur das beste und vorallem viel Kraft.



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18.08.2020 um 19:19
@Zunami
@Bundeskanzleri
das werden hier die Mods, mehr als verstehen -ganz sicher.
ich habe mit Euch getrauert, auch wenn es schon so lange her ist....
wie grausam...

ihr habt nichts falsch gemacht..ihr standet ja auch unter unglaublichem stress...
ach - seht euch mal ganz lieb von mir gedrückt..-
aus ganzem Herzen..passt auf Euch auf..
Eure "Zwerge" sind immer bei Euch...ihr werdet sie wiedersehen...



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19.08.2020 um 01:05
@musikengel
@Stonechen

Dankeschön euch beiden



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19.08.2020 um 22:40
Es gibt in meiner Familie auch eine Totenfotografie, die meine Großmutter aber unter Verschluss hält.
Meine Großmutter wurde in Galizien geboren (nicht zu verwechseln mit dem spanischen Galicien), heute liegt ihr Geburtsort in der Ukraine.
Im zweiten Weltkrieg wurden die Galizianer erst in den Warthegau umgesiedelt und von dort dann vertrieben, auf der Flucht kam die ganze Familie in Gefangenschaft. Im Lager starb dann ihr jüngerer Bruder im Alter von zwei Jahren an einer Lungenentzündung. Mein Uropa soll darum gefleht haben, wenigstens ein Foto von seinem Kind haben zu dürfen. Es wurde dann eine Totenfotografie angefertigt, soweit ich das weiß als Familienbild. Man habe, so erinnert sich meine Oma, extra noch ordentliche Kleidung für die Familie zur Verfügung gestellt für das Foto.
Es ist das einzige Foto, dass es vom Bruder meiner Oma je gab.
Damals war es ein kleiner Akt der Menschlichkeit, dieses Foto zu ermöglichen, und bedeutet nach mehr als 80 Jahren doch immer noch so viel.



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20.08.2020 um 09:52
@Ilvareth
was für eine Geschichte. Schön, dass das noch ermöglicht wurde. So ein Foto ist dann ein kostbarer Schatz.



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20.08.2020 um 20:22
@Zunami
Sehr berührend, was du schreibst. Und ich kann dich heute gut verstehen. Als ich noch sehr jung war, verstarb mein Vater sehr unerwartet. Meine Mutter wollte unbedingt ein Foto von ihm, als er schon aufgebahrt war. Ich fand das damals entsetzlich.

Ich kann nich nicht mal sagen, warum. Meine Mutter wollte das Foto aber keinesfalls selbst machen und überredete jemanden dazu. Der das auch nur sehr widerstrebend tat.

Die Fotos hab ich in den fast 25 Jahren einmal gesehen. Es war und ist für mich irgendwie nix. Irgendwas hält mich davon ab.

Bei deinem Baby ist es für mich anders. Ich kann es nachvollziehen, dass du das kleine Gesicht in dein Herz einprägen willst und wolltest. Ich hab sogar meinen positiven Schwangerschaftstest von meiner Fehlgeburt verwahrt. Und da hab auch oft gedacht, ich hätte gern ein Ultraschallfoto von dem sehr kleinen Kind u hab keins....



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22.08.2020 um 03:06
Auch die Fotos aus dem Leichenschauhaus sind natürlich "inszeniert", der Künstler hat da nicht einfach ein paar Schnappschüsse gemacht. Er hat auf jedes Detail geachtet und seine Fotos sollen etwas "erzählen", es sind nicht die Bilder, die man z.B. von Gerichtsverfahren kennt, wo es um die Darstellung und Dokumentation von Verletzungen u.s.w. geht. Bei der jungen Frau, die im Schlaf verstarb, ist es gerade der große Gegensatz zwischen ihrer Haltung und ihrem Gesichtsausdruck, die sie aussehen lassen, als würde sie schlafen, und dem grob zugenähten Y-Schnitt von der Leichenschau, der unsere Synapsen (über-)fordert. Das Paar, jung, gutaussehend, im Tode auf tragische Weise vereint und doch getrennt, ein bisschen wie Romeo und Julia, wäre da nicht das Bein des Fotografen, das unseren Blick lenkt und diesen intimen Moment stört. Man wird sich der Umgebung bewusst und realisiert, dass die beiden im Kühlraum liegen, nur noch ein Motiv für den Mann mit der Kamera, ein letztes Mal zusammen, aber nicht vereint. Die Fotos von dem Baby finde ich sehr behutsam aufgenommen. Der Tod ist kaum sichtbar, aber vielleicht dadurch erst recht konfrontierend, weil das Leben in dem Alter doch erst anfangen sollte.

Was ich persönlich viel verstörender finde, sind Selfies mit Verstorbenen, das kann ich wirklich nicht nachvollziehen, es gibt sogar eine "Challenge":


da80335273d9eb9e602db2ba87af66f9
https://www.vice.com/es/article/wn4nvn/que-esta-pasando-con-la-generacion-del-selfie



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26.08.2020 um 12:40
Die Beispielbilder von Seite 1 zeigen alte Fotografien. Somit scheint es wohl zu einer bestimmten Epoche so üblich gewesen zu sein, vor allem bei verstorbenen Kindern. Heute würde man das als sehr pietätlos empfinden. Es werden heutzutage auch kaum mehr geöffnete Särge vor einer Beerdigung zur Schau gestellt. Nur auf ausdrücklichen Wunsch der Familie. Aber ehrlich gesagt: Wer will das denn sehen? Tote sehen nie so aus, wie zu Lebzeiten, mögen sie noch so gut geschminkt sein. Die Familie selbst darf sich vorher, kurz nach dem Ableben, den Wunsch nach dem Betrachten des Verstorbenen erfüllen. Dazu wird die Begegnung in einem speziellen Zimmer ermöglicht, sei es im Altenheim oder im Krankenhaus. Ich habe mir das nicht angetan, sondern die Leiche lag zugedeckt da und man konnte beten und Abschied nehmen. Schöner sind doch Fotos von Lebzeiten, die man ab und an betrachten kann. Das ist wenigstens mit Erinnerungen verbunden, die man mag. Mag man Totenbilder? Nicht wirklich.



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26.08.2020 um 20:15
Zitat von xoxalb
xoxalb
schrieb:
Es werden heutzutage auch kaum mehr geöffnete Särge vor einer Beerdigung zur Schau gestellt.
Das kommt auf das kulturelle Umfeld an. In den USA z.B. sind offene Särge durchaus üblich (daher auch die Selfies). In Deutschland war es bis in die 1950er Jahre vor allem die Aufgabe der Familie, den Verstorbenen für die Bestattung vorzubereiten, dazu gehörten oft auch eine Totenwache oder Besuche von Verwandten und Bekannten. Danach hat man diese Aufgaben immer mehr den Bestattungsunternehmen überlassen und das Thema Tod wurde verdrängt und tabuisiert. Die meisten Menschen sterben nicht mehr zu Hause, sondern in einem Krankenhaus. Es gibt die Ansicht, dass ein Abschied vom Verstorbenen besser verarbeitet werden kann, wenn man die Person noch einmal sieht, weil man dann "mit eigenen Augen" gesehen hat, dass die Person verstorben ist.

Hier mal das Foto der 18-jährigen Liana Kotsura (USA), die bei einem Autounfall aus dem Fahrzeug geschleudert wurde. Obwohl man Spuren der Verletzungen erkennen kann, hat das Bestattungsunternehmen hier eine hervorragende Arbeit geleistet, würde ich sagen.

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https://i.pinimg.com/originals/a1/ee/80/a1ee80c8fe87cfea980348afa62fd3f2.jpg
Sv Design Photography



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27.08.2020 um 08:38
Zitat von xoxalb
xoxalb
schrieb:
. Heute würde man das als sehr pietätlos empfinden.
Das stimmt so nicht ganz. Auch heutzutage sind Postmortem-Fotografien nicht unüblich und vom Bestattungsinstitut oftmals auch angeboten.
Gerade in der Trauerarbeit können diese Bilder helfen. Auch ich habe Fotos meiner Tochter. Es geht nicht darum, dass ich sie mir ständig anschaue. Aber ich weiß, dass ich sie haben und sie sind so ziemlich das einzige, was ich von ihr habe. Diese Bilder werden gehütet wie ein Schatz.

Auch Freunde, für ihre vierjährige Tochter verloren haben, besitzen solche Fotos. Es war für sie ein ganz wichtiger Bestandteil des begreifens. Sie haben sie nicht nur fotografiert, sondern im Bestattungsinstitut auch gewaschen, gekämmt, gecremt(?) und angezogen. Sie haben sich auf ihre Art von der Maus verabschiedet. Klingt für mich vll merkwürdig, aber es war ihre Art des Abschiednehmens.

Als meine Oma 2011 verstarb, war mein Dad total empört, dass seine Schwester nach dem Tod noch Fotos von ihr gemacht hat. Meine Tante hat ein Album erstellt mit Fotos aus dem Leben meiner Oma, das erste zeigt sie als Kleinkind, das letzte zeigt sie nach ihrem Tod. Ich fand das ganz gut, der Tod gehört zum Leben dazu, wie die Geburt.

Jeder empfindet sicher anders bei dem Thema, aber das sollte auch jeder dürfen.



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27.08.2020 um 11:36
@Mazehare
Der Beruf des „Mortitian“ ist in den USA auch ein sehr ehrenwerter. Sie beherrschen die absolute Kunst, den Toten so herzurichten, wie er/sie zu Lebzeiten aussah. Meine Schwiegermutter habe ich derart aufgebahrt gesehen. Ich hatte große Bedenken davor, sie war die erste Tote, die ich überhaupt sah. Da war sie frisch verstorben. Umso erstaunlicher war es für mich, sie im Sarg zu sehen. Es hat mich ergriffen, weil ich dachte, sie lebt. Man rechnet damit, dass sie einfach aufsteht. Mir hat das sehr geholfen, sie noch mehrmals sehen und berühren zu können.



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27.08.2020 um 11:38
Zitat von Mailaika
Mailaika
schrieb:
Klingt für mich vll merkwürdig, aber es war ihre Art des Abschiednehmens.
Für mich klingt das nach einem sehr liebevollen Abschied, würde ich genauso machen.



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04.09.2020 um 02:32
Ich finde solche Bilder wie auf Seite 1 verlinkt, gruselig.
Ich hatte auch Schwierigkeiten, mir meine tote Oma im Sarg anzusehen.
Hab danach entschieden, das nie wieder zu machen.



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04.09.2020 um 03:11
Zitat von Mazehare
Mazehare
schrieb am 26.08.2020:
Hier mal das Foto der 18-jährigen Liana Kotsura (USA), die bei einem Autounfall aus dem Fahrzeug geschleudert wurde. Obwohl man Spuren der Verletzungen erkennen kann, hat das Bestattungsunternehmen hier eine hervorragende Arbeit geleistet, würde ich sagen.
Absolut. Sie sieht wirklich aus, als wenn sie nur schlafen würde und gleich aufsteht. Bin mir aber nicht sicher, ob es den Abschied in dem Fall nicht vielleicht doch noch schwieriger macht, eben weil sie so lebendig aussieht.
Zitat von Mailaika
Mailaika
schrieb am 27.08.2020:
Meine Tante hat ein Album erstellt mit Fotos aus dem Leben meiner Oma, das erste zeigt sie als Kleinkind, das letzte zeigt sie nach ihrem Tod. Ich fand das ganz gut, der Tod gehört zum Leben dazu, wie die Geburt.

Jeder empfindet sicher anders bei dem Thema, aber das sollte auch jeder dürfen.
Das ist eine schöne Idee. Versteht wahrscheinlich wirklich nicht jeder, aber gerade das Album zeigt das "komplette" Leben deiner Oma. Und wie du es sagst, der Tod gehört dazu. Ich persönlich würde auch davon abrücken, wenn der/die Tote zB bei einem schweren Unfall umgekommen wäre und der Anblick zu schrecklich wäre. Aber ansonsten finde ich die Idee wirklich gut.

Ich habe mir bisher niemanden mehr angesehen, nach dem Tod. Nicht meinen Vater, nicht Omas, Opas, wollte das nie. Keine Ahnung, wovor ich da genau Angst habe, aber ich denke, das Bild würde mich nicht mehr loslassen. Bei Bildern ist das komischerweise anders, da hätte ich keinerlei Berührungsängste und würde sie mir auch anschauen, bzw habe auch selbst welche von meinen Vorfahren, bei denen ich mir ziemlich sicher bin, daß 2-3 Postmortem Fotografien dabei sind. Ich kann auf jeden Fall verstehen, daß solche Bilder für manche Menschen sehr wichtig sind. Als Außenstehender finde ich sie sehr interessant, besonders die ganz alten, ist man selbst Hinterbliebener, sind sie sicherlich ein ganz wertvoller Schatz.



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04.09.2020 um 11:40
Zitat von Photographer73
Photographer73
schrieb:
Absolut. Sie sieht wirklich aus, als wenn sie nur schlafen würde und gleich aufsteht. Bin mir aber nicht sicher, ob es den Abschied in dem Fall nicht vielleicht doch noch schwieriger macht, eben weil sie so lebendig aussieht.
Das Foto täuscht.
Ich hab mir noch andere Aufnahmen von ihr angesehen und da sieht man deutlich die Spuren des Unfalls und des Todes.
Das ist auch der Grund warum ich mir Angehörige von mir nicht mehr anschaue, ich krieg das dann nicht mehr aus dem Kopf und ich kriege noch mehr Angst vor dem Tod.
Bei meinen Kindern würde ich denke ich eine Ausnahme machen aber sonst will ich es nicht sehen.



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04.09.2020 um 17:15
@Mabel1999
Ich konnte mir auch nicht vorstellen, meine Lieben tot zu sehen, meine Großeltern habe ich jedenfalls nicht mehr gesehen, nachdem sie verstorben sind.
Bei meinem Papa war es anders, da war es mir ein sehr großes Anliegen. Und es war in Ordnung. Er hatte zwar nicht das selige Lächeln auf den Lippen, was ich mir gewünscht hätte, denn sein Mund stand offen. Aber er wirkte trotzdem friedlich, und irgendwie gelöst.
Mein Sohn konnte ihn leider nicht mehr sehen, da er er nicht in der Gegend war, die Bestatterin riet davon ab, noch schnell vor der Verabschiedung in den Sarg zu schauen (sie hätte es aber natürlich zugelassen), und da wir ihr vertrauten,sie wird schon wissen warum sie abrät, sah er seinen Opa nicht mehr. Das tat uns allen leid, es ist mMn doch ein persönlicherer Abschied.



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05.09.2020 um 07:52
Zitat von Mabel1999
Mabel1999
schrieb:
Das Foto täuscht.
Ich hab mir noch andere Aufnahmen von ihr angesehen und da sieht man deutlich die Spuren des Unfalls und des Todes.
Ich habe mir mittlerweile auch noch weitere Bilder von ihr angesehen. Ja, man sah Spuren, aber nach einem so schweren Autounfall, bei dem sie rausgeschleudert wurde, ist es dennoch erstaunlich, zu was praktische Thanatologen mittlerweile in der Lage sind.
Zitat von Mabel1999
Mabel1999
schrieb:
Das ist auch der Grund warum ich mir Angehörige von mir nicht mehr anschaue, ich krieg das dann nicht mehr aus dem Kopf und ich kriege noch mehr Angst vor dem Tod.
Ja, so geht es mir auch, mich würde das Bild verfolgen, nehm ich an, auch wenn ich keine Angst vor dem Tod habe.



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07.09.2020 um 02:47
Zitat von sylvana
sylvana
schrieb:
Das tat uns allen leid, es ist mMn doch ein persönlicherer Abschied.
Genau aus diesem Grund entscheiden sich auch heutzutage noch Menschen für Fotos von einer verstorbenen Person. Es gibt auch noch professionelle Fotografen, die Postmortemfotos anfertigen. Bei Unfällen o.Ä. ist es wohl auch so, dass einige Angehörige nicht "fassen können", dass die Person tatsächlich verstorben ist. Dann kann es helfen, Fotos als Beweis zu haben. Das muss man aber sicher vorsichtig abwägen, da vermutlich nicht jeder den Anblick ertragen könnte.

@Photographer73

Hier mal ein Beispiel dafür, wie eine Hand vor und nach dem Einbalsamieren aussehen kann.
(Quelle: Pinterest, leider ohne weitere Angaben)


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07.09.2020 um 09:58
@Mazehare
Ja, aber ein Foto für meinen Sohn von seinem verstorbenen Opa zu machen, das wäre mir trotzdem nicht in den Sinn gekommen. Das hätte ich einfach respektlos gefunden meinem Vater gegenüber. Aber das sind natürlich zutiefst persönliche Entscheidungen, da gibts wahrscheinlich viele verschiedene Meinungen.



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07.09.2020 um 11:51
In manchen Artikeln über das Einbalsamieren (Embalming) wird darauf hingewiesen, daß die Gliedmaßen des Verstorbenen aufgedunsen erscheinen. sollte Einbalsamierungsflüssigkeit mit zu hohem Druck in die Adern gepumpt werden.
Dem Betrachter erscheint es irrtümlicherweise die Person sei zu Lebzeiten vielleicht von fülliger "properer" Statur gewesen.

Es mag in den USA anerkannter Bestandteil der Trauerkultur sein, wenn Bestatter den Angehörigen ihren Verstorbenen möglichst gut aussehend, "lebendig" zur Bestattung präsentieren.
Übertrieben finde ich, daß es oft auch bei verstorbenen Kindern und Kleinkindern gehandhabt wird, die Körper einzubalsamieren und sie oft hinterher zu kleiden und zu schminken wie Filmstars.
Die Kinder sehen dann im Sarg eher eher "fremd" aus, wie kleine Puppen.



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