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Denken Menschen mit Abitur oder Studenten, sie wären was besseres?

1.152 Beiträge, Schlüsselwörter: Abitur, Arrogant, Bessere Menschen Durch Studium

Denken Menschen mit Abitur oder Studenten, sie wären was besseres?

24.04.2012 um 00:56
Ich kann da nur von mir selbst ausgehen: Habe zwar Abi & Ausbildung, aber das bedeutet mir gar nichts.

Kenne einige Leute ohne Abi bzw "vernünftigem" Abschluss, die es weiter gebracht haben als ich. Letztlich hängt es nämlich immer von der einzelnen Person ab. Im Leben kommt es darauf an, irgendwo seine Nische / seinen Platz zu finden, und seine Stärken & Fähigkeiten möglichst sinnvoll in die Gesellschaft einzubringen. Entweder durchsetzungsfähig oder anpassungsfähig sein. Sich irgendwie durchschlagen, unabhängig sein (= für sich selbst und ggf. Familie sorgen können), mit anderen Menschen gut auskommen und niemandem schaden. Das ist (für mich) Intelligenz. Das was heutzutage als Schulbildung gepriesen wird, ist dazu nicht zwingend nötig. Zumindest habe ich nicht wirklich was Nützliches aus der Schule mitgenommen. Das meiste für mich Wichtige habe ich erst im Anschluss gelernt, durch Selbststudium, eigenständige Recherche und Aneignung. Die Motivation dazu setzt Interesse und Muße voraus statt Druck.

In der Schule lernt man oft nur für die nächste Klausur bzw die Abschlussprüfung, statt fürs Leben. Essentielle Komponenten wie Soziale Kompetenz & emotionale Intelligenz werden kaum gelehrt. Auch werden Leute nicht gemäß ihren Fähigkeiten gefördert, sondern möglichst soll man überall mindestens "gut" abchneiden, soll als ein kleines Universaltalent da raus gehen oder wenigstens die Punktezahl so kombinieren können dass es "reicht" für den Abschluss.

Nützt Dir aber am Ende alles nichts (Wirtschaftslage, Arbeitsmarkt, System), denn da bist Du ganz auf Dich gestellt. Da kommt es dann nicht unbedingt drauf an ob Du Goethe rezitieren kannst, mathmatische Formeln runterbeten, perfekt Französisch verstehst, den Namen des ersten Bundeskanzlers kennst, Noten lesen oder an nem Seil nach oben klettern kannst. Da sind vorrangig andere Dinge gefragt die Du nicht oder nur eingeschränkt in der Schule vermittelt bekommst.

Und letztlich kann auch jeder durch physische oder psychische Faktoren oder sonstige Einschränkungen zum Sozialfall werden und sich mit dem Abi nur noch den Hintern abwischen.


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Denken Menschen mit Abitur oder Studenten, sie wären was besseres?

24.04.2012 um 07:47
@horusfalk3

An der ETH zu teilzeit zu studieren ist unmöglich, vergiss es. Das ist so was, das macht man entweder ganz oder gar nicht, sonst geht das nämlich hundertprozentig schief... Was man machen kann, sind Gelegenheitsjobs zwischendurch und Dinge wie Nachhilfe. Das kann sich sehr rentieren, aber zur vollständigen Finanzierung reicht es allerhöchstens extrem knapp aus. Dies nicht wegen den Studiengebühren - die sind hier ja sehr tief -, sondern wegen den Lebenskosten. ---> http://www.tagesschau.de/ausland/zuerichteuerstestadt100.html

An der Uni gibt's halt Semesterferien, in denen man wirklich Zeit hat, da die Prüfungen am Anfang kommen und man dann nichts zu tun hat, da kann man schon mehr verdienen.


@Michael2505
Michael2505 schrieb:Ich bin froh das ich nicht studiert habe... Es geht auch anders, ja klar... aber die meisten enden doch wie die zwei oder nicht??
Sicher nicht. Was meinst du, wo all die Manager, Ingenieure, (Geistes-)Wissenschaftler, Forscher etc. herkommen?

Gut, ich persönlich schaffe es nicht, für BWL-Studis besonders viel Sympathie aufzubringen - die sollen gefälligst mal VWL machen -, aber es gibt recht viele, die schnell einen sehr guten Job finden. Können tun sie grösstenteils nichts, das stimmt, aber das lernt man ja 'on the job', das Studium ist eher eine Art Bewilligung, in so einem Job überhaupt einzusteigen, ausserdem kennt man dann den Fachjargon und kann sich besser verkaufen.


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Denken Menschen mit Abitur oder Studenten, sie wären was besseres?

24.04.2012 um 09:36
Also so richtige Langzeitstudenten wie früher gibt es kaum noch.

In fast jedem Studiengang, der mir bislang begegnet ist, gibt es Mechanismen, die das verhindern. Bei uns z.B. war es so, dass man bestimmte Prüfungen bis zu einem bestimmten Semester abgelegt haben musste und wenn man sie nicht bestanden hatte innerhalb einer bestimmten Frist wiederholen musste oder bei Nichtteilnahme eben automatisch den zweiten Fehlversuch bekam. Sobald man in 3 Fächern den zweiten Fehlversuch gesammelt hatte, wars das mit dem Studium.

Seit der Umstellung auf Bachelor/Master hat sich das Studium in einigen Aspekten grundlegend geändert. Teilweise zum Guten aber leider auch teilweise zum Schlechten. Ich bin grundsätzlich für eine Straffung des Studiums mit entsprechendem Fokus auf Leistung ... aber an manchen Stellen wurde dies leider zu Lasten der Persönlichkeitsbildung und dem "über den fachlichen Tellerrand blicken" umgesetzt.


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missdixie
ehemaliges Mitglied

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Denken Menschen mit Abitur oder Studenten, sie wären was besseres?

24.04.2012 um 17:57
@Schandtat

Jedenfalls würde ich nicht das Wort "viele" zu einer Diskussion machen^^

Scheinst mächtig langeweile zu haben, wenn Dir nix besseres dazu einfällt.

Viele, viele, viele, viele..... :-)

Viiiiel langeweile hast Du.....


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Denken Menschen mit Abitur oder Studenten, sie wären was besseres?

24.04.2012 um 18:47
@Thawra

Danke für die Erklärung. Ich hab eh meinen Studienplatz und werde hier wohl auch noch zu Ende studieren ^^
Aber es ist immer ganz interessant mal zu schauen wie es bei den Anderen läuft :D


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Denken Menschen mit Abitur oder Studenten, sie wären was besseres?

24.04.2012 um 19:22
@masadaman
ja in der (regel) schon


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24.04.2012 um 22:57
@missdixie
das stimmt leider
Dein Beitrag hätte mich aber auch so aufgeregt.


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Denken Menschen mit Abitur oder Studenten, sie wären was besseres?

25.04.2012 um 16:51
Denken kann jeder, was er will. Was zählt, ist die PS-Zahl:

tXiBK6n 20100527131104 hauptschule-72-vs-abi-03


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DieSache
ehemaliges Mitglied

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Denken Menschen mit Abitur oder Studenten, sie wären was besseres?

25.04.2012 um 17:15
Also ich denke erstmal gut, dass es das Studium gibt, und dass gewisse Inhalte vermittelt werden (im Grund ist das aber erstmal das Fundament), in vielen Fachbereichen die man als beruflichen Werdegang und Wunschberuf sieht, ist eine vernünftige Ausbildung über das nötige Vorwissen imens wichtig, auch wenns reiner, trockener Theoriekrahm ist.

Leider hat man von Studenten oft ein zu verallgemeinderndes Bild auf anderen Bildungsebenen und denkt das wären alle samt arrogante und ignorante Schnößel aus "besserem" Haus, der Sproß ner Art gesellschaftlicher Elite...

Ob wer narzisstisch, selbstherrlich und überheblich wirkt liegt sicher nicht am Bildungsstand ;)


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DieSache
ehemaliges Mitglied

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25.04.2012 um 17:17
Wollte sagen, Volldeppen gibts auf jeder Schule ;)


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25.04.2012 um 19:56
@DieSache
DieSache schrieb:Volldeppen gibts auf jeder Schule
Viele von ihnen sind sogar erwachsen und kassieren Geld für ihren Aufenthalt an der Schule.


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Denken Menschen mit Abitur oder Studenten, sie wären was besseres?

25.04.2012 um 20:24
Hier im Thread wird teilweise ein recht eindimensionales Bild von Studenten gezeichnet. Als ehemaliger Student scheint mir das Bild vom faulen Studenten aber definitiv zu einfach gestrickt. Denn den typischen (faulen) Studenten gibt es nicht.

Es gibt eine Vielzahl von Studienrichtungen und natürlich gibt es anspruchsvolle Studiengänge und andere. Studieren eröffnet einem aber immer neue Horizonte und man wird durch die Studienzeit auch neu geformt, in welcher Art und Weise, kann man zu einem guten Teil auch selbst beeinflussen. Das ist bei anderen Ausbildungen nicht unbedingt so, man wird dort viel schneller zu einem kleinen Zahnrad, das entweder ordnungsgemäss rotiert oder aber aussortiert wird. Natürlich müssen sich auch Studenten irgendwann in diesen Mechanismus eingliedern, allerdings kennen sie dann (im Idealfall) nicht nur ihren kleinen Bereich, sondern auch ein paar Zusammenhänge, die darüber hinaus gehen.

Dass Studenten aber jetzt automatisch auf Nichtstudenten herabsehen würden, glaube ich eher nicht. Meine Erfahrung ist eigentlich eher diese, dass Nichtstudenten dauernd erwähnen müssen, dass sie es auch ohne Studium zu etwas gebracht haben.

Emodul


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25.04.2012 um 20:31
Der Student ist faul. Der Abiturient ist eingebildet. Der Hauptschüler ist doof. Die Welt ist einfach. Ach ja, und eine Scheibe ist sie auch noch.


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25.04.2012 um 20:31
Kann man ja wohl gar nicht verallgemeinern :|


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25.04.2012 um 20:31
@Doors
Das wollte ich sagen :D


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25.04.2012 um 20:32
Naja, es gibt solche und solche auf beiden Seiten.

Den Studenten/Absolventen, der meint sich vom einfachen Handwerker oder Lehrkaufmann nix sagen lassen zu müssen. Und der überzeugte Handwerker, der jeden ablehnt, der nicht sein praktisches Wissen besitzt.

Aber die Mehrheit weiß ganz genau, dass sie aufeinander angewiesen sind. Und Berufswahl ist ja nun auch nicht Alles im Leben.


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Denken Menschen mit Abitur oder Studenten, sie wären was besseres?

25.04.2012 um 20:33
Ich bin meist ganz froh, wenn mein Arzt studiert hat und der Elektriker sein Handwerk gelernt hat.
Bevor ich mir die Strippen vom Doc ziehen lasse und mich vom Elektrolurch behandeln lasse...


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trailerguy
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Denken Menschen mit Abitur oder Studenten, sie wären was besseres?

25.04.2012 um 21:07
Meiner Meinung nach kann man das so pauschal überhaupt nicht sagen. Wie oben schon erwähnt, dass ist einfach von Fall zu Fall unterschiedlich.

In meinem momentanen Tätigkeitsfeld konnte ich das sehr gut erkennen.
Und auch ganz allgemein in meinem Freundeskreis habe ich da sehr viele interessante Erfahrungen sammeln können.

Der Freundeskreis bestehend aus:
Einem Schulabbrecher, einem Hauptschüler, einem Abiturient, einem Student der mal den Doc machen will und ein Realschüler. Existiert aber in der Form nicht mehr. Dennoch kann ich sagen,
dass wir uns verstanden haben auch wenn es immer mal wieder Streitigkeiten gab.

Jedoch, die Tendenz das sich ein Student schnell langweilt bzw. ein anderes Niveau hat
als beispielsweise der Hauptschüler, ist gegeben. Und das macht dann wohl den Unterschied.
Man befindet sich einen großen Teil des Tages in verschiedenen sozialen Umfeldern. Was bedeutet das auch verschiedene soziale Verhaltens,- und Ausdrucksweisen auf die jeweilige Person übertragen werden. Nicht immer es gibt da auch ausnahmen, aber in der Regel ist das so.

Da prallen mit unter Welten aufeinander und das wird dann so interpretiert, als wolle sich der eine über den anderen Stellen.

Eine Sache noch:

Das solch ein Thread eröffnet wird zeugt alleine schon davon, dass hier ein Stereotyp existiert und dadurch möglicherweise ein tendenziöses Denken entsteht/ entstanden ist.
Wenn ein "Vorbelasteter Mensch" einen Studenten trifft und der sich entsprechend verhält,
dann wird wohl mitunter jede Kleinigkeit auf die Goldwaage gelegt und das kann dann sowas wie eine "Selbsterfüllende Prophezeiung" provozieren.
Nur mal so zur Info ;)


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Denken Menschen mit Abitur oder Studenten, sie wären was besseres?

25.04.2012 um 21:24
Ich bin ein strunzdummer Schulversager. Mit 16 Schule ohne Abschluss geschmissen und arbeiten gegangen.


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chiave
ehemaliges Mitglied

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Denken Menschen mit Abitur oder Studenten, sie wären was besseres?

25.04.2012 um 21:26
@trailerguy
Du hast doch selbst zugegeben, selbst erfüllend-tendeziöses Denken zu haben. Zum Beispiel finde ich nicht, dass ich mich als Magister Artium, der gerade promoviert, schneller langweile als Nicht-Studierte, sondern ich habe mich eher an der Uni gelangweilt, jedoch nicht in der Schule und schon gar nicht in sozialen Zusammenhängen mit Nicht-Studentinnen, weil mir eher das Verhalten der Studierenden vorhersagbar ist, das der Nicht-StudentInnen jedoch eher nicht.


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