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Denken Menschen mit Abitur oder Studenten, sie wären was besseres?

1.152 Beiträge, Schlüsselwörter: Abitur, Arrogant, Bessere Menschen Durch Studium

Denken Menschen mit Abitur oder Studenten, sie wären was besseres?

27.10.2013 um 12:19
@behind_eyes
behind_eyes schrieb:Das stimmt schon, nur geht es damit nicht mehr um Gerechtigkeit. Es geht um Gerechtigkeit wie sie das Gesetz vorgibt.
Und was genau ist tatsächliche Gerechtigkeit? M.E. etwas vollkommen subjektives, das meistens darauf hinausläuft, dass sich jemand nicht ungerecht behandelt fühlt. Und selbst Ungerechtigkeit kann niemand beschreiben, man erkennt sie nur, wenn man sie sieht. Subjektiv, jeder für sich anders.


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Denken Menschen mit Abitur oder Studenten, sie wären was besseres?

27.10.2013 um 12:26
@behind_eyes
behind_eyes schrieb:Das stimmt schon, nur geht es damit nicht mehr um Gerechtigkeit. Es geht um Gerechtigkeit wie sie das Gesetz vorgibt.
Das ist so nicht richtig. Erstens sind Deutsche Gesetze an vielen Stellen unpräzise, es kommt daher darauf an diese Stellen möglichst "gerecht" auszulegen. Zweitens können Gesetze ja auch geändert werden, und die Beurteilung welches Gesetz geändert werden muss, setzt meiner Meinung nach voraus, das man sich angewöhnt hat über Gerechtigkeit nachzudenken.
behind_eyes schrieb:Vielmehr ist es doch so das ein Jurist lernt frei von seiner persönlichen Meinung aufgrund von Fakten, Aktenlage und Gesetzestreue zu handeln.
Streich Aktenlage und Gesetzestreue, dann stimmt der Satz.
behind_eyes schrieb:Werte wie Vertrauen gehen fast komplett verloren, weil es sowas im Gesetz nicht gibt
Das Jura auch im Privatleben eine Rolle spielt heißt nicht, das man seine Werte nur an Deutschen Gesetzen orientiert. Wie kommst du überhaupt auf so etwas? Was man in die eigene Denkweise übernimmt ist gerade NICHT einfach alles ohne zu hinterfragen zu übernehmen, sondern sich die eigene Meinung aufgrund von Fakten selbst zu bilden. Und Werte wie Vertrauen werden von Deutschen Gesetzen an allen Ecken und Enden geschützt. Die Norm, die besagt, dass Vertragsklauseln, die man nicht erwarten muss (wie beispielsweise: "Der Unterzeichner verpflichtet sich außerdem mir sein gesamtes Eigentum zu übertragen" in einem Vertrag) schützt doch zum Beispiel das Vertrauen.
Übrigens: JEDER Prozess in dem der Grundsatz von Treu und Glauben missachtet wurde, wird mit dem Hinweis auf den Grundsatz von Treu und Glauben gewonnen.


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27.10.2013 um 12:41
Schandtat schrieb:Das Jurastudium sollte dieses politische Geschwurbel eigentlich ausradieren. Wie ein studierter Jurist noch so unpräzise Schlagwörter wie "soziale Gerechtigkeit" in den Mund nehmen kann ist mir unbegreiflich. Schon klar, "Gerechtigkeit" ist halt etwas, was die meisten Menschen offenbar gerne hören, aber eigentlich müsste sich einem Menschen, der es vom Studium her gewohnt ist Begriffe zu Verwenden die er auch definieren kann, der Magen umdrehen.
Also mit dem Geschwurbel habe ich mich jetzt eigentlich eher auf die nicht öffentlichen Gespräche von Politikern bezogen. Als Nichtjurist ist man da chancenlos, wenn man da mit 5 Juristen am Tisch sitzt.
Und dass Recht überhaupt nichts mit Gerechtigkeit zu tun hat, das lernen Jurastudenten doch schon im ersten Semester.

Emodul


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27.10.2013 um 12:45
@emodul
Dazu kann ich natürlich nichts sagen, an solchen Gesprächen hab ich bisher noch nicht teil genommen.
Jurastudenten lernen aber nicht das Recht "überhaupt nichts mit Gerechtigkeit zu tun hat", sondern dass Recht und Gerechtigkeit häufig nicht dasselbe ist. Kleiner aber wichtiger Unterschied.


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27.10.2013 um 12:55
Schandtat schrieb:Jurastudenten lernen aber nicht das Recht "überhaupt nichts mit Gerechtigkeit zu tun hat", sondern dass Recht und Gerechtigkeit häufig nicht dasselbe ist. Kleiner aber wichtiger Unterschied.
Für die Betroffenen spielt das aber keine Rolle. Was bringt es den unterlegenen Prozessteilnehmern denn, wenn die Juristen (insgeheim) zwar anerkennen, dass das Urteil eigentlich ungerecht ist, aber halt der Rechtslage entspricht? Genau, das bringt nichts.

In meinem Studium, das so ziemlich gar nichts mit Recht zu tun hatte, gab es auch Vorlesungen zum Thema Recht. Unser Rechtsdozent (menschlich gesehen ein netter Kerl) hat uns das Thema Recht ziemlich gut erläutert und wer nicht gerade völlig begriffstutzig war, der hat schnell verstanden, dass Recht bekommen und Recht haben (fast) nichts miteinander zu tun haben. Er selbst hat das offen zugegeben (und sich beinahe dafür entschuldigt). Dass Juristen generell unbeliebt sind, hat nichts damit zu tun, dass sie sich für die Schwachen einsetzen, sondern (etwas überspitzt formuliert) nur damit, dass sie Unrecht in Recht umwandeln können.

Emodul


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27.10.2013 um 13:04
@emodul
emodul schrieb: Was bringt es den Unterlegenen Prozessteilnehmern denn, wenn die Juristen (insgeheim) zwar anerkennen, dass das Urteil eigentlich ungerecht ist, aber halt der Rechtslage entspricht? Genau, das bringt nichts.
Das stimmt auf den Prozess bezogen. Aber Juristen können wie du gesagt hast auch politische Rollen übernehmen und sich daher auch an der Gesetzgebung beteiligen. Und da bringt es dem Prozessteilnehmer schon etwas wenn der Jurist eine durchdachte Vorstellung von Gerechtigkeit hat, oder?
emodul schrieb:Dass Juristen generell unbeliebt sind, hat nichts damit zu tun, dass sie sich für die Schwachen einsetzen, sondern (etwas überspitzt formuliert) nur damit, dass sie Unrecht in Recht umwandeln können.
Ja, das ist leider ein Aberglaube der weit verbreitet ist. In der Vorstellung vieler Menschen ist ein Jurist irgendwie eine Art Zauberer, der den Ausgang eines Prozesses nach seinen Wünschen bestimmen kann. Das ist aber totaler Blödsinn! Ganz im ernst, setzt dich einfach mal mit dem Thema auseinander bevor du so etwas behauptest.


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25h.nox
ehemaliges Mitglied

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27.10.2013 um 13:06
behind_eyes schrieb:Ich denke hinter verschlossenen Türen wird deutlich fundierter Argumentiert, das Geschwurbel der Politiker ist vielmehr ein Ablenkungsmanöver vor laufenden KAmeras oder der hilflose Versuch dem Volke etwas beizubringen was sich in Fachbegriffen nicht vermitteln lässt.
bei der csu glaub ichs nicht, und auch die fdp hat so schlechte gesetzes schreiber gehabt das sie alles 1 zu 1 von den lobbys abschreiben mussten...


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Denken Menschen mit Abitur oder Studenten, sie wären was besseres?

27.10.2013 um 13:29
Schandtat schrieb:Ja, das ist leider ein Aberglaube der weit verbreitet ist. In der Vorstellung vieler Menschen ist ein Jurist irgendwie eine Art Zauberer, der den Ausgang eines Prozesses nach seinen Wünschen bestimmen kann. Das ist aber totaler Blödsinn! Ganz im ernst, setzt dich einfach mal mit dem Thema auseinander bevor du so etwas behauptest.
Wäre ja schön, wenn das nur ein Aberglaube wäre. Ich kenne mehrere Fälle, die für sich eigentlich glasklar waren, aber dank Juristen so gedreht werden konnten, dass es gar nie um die besagten Fälle ging, sondern um irgendwelche Nebenschauplätze. Ein anderer Fall wurde mit Rechtsmitteln so lange verschleppt, bis irgenwann die Verjährung einsetzte. Und natürlich ist es so, das häufig derjenige gewinnt, welcher mehr monetäre Mittel für die Juristen zur Verfügung hat. Wer das nicht wahrhaben will, der sollte besser etwas anderes als Jura studieren ...

Meine schlechte Meinung von Juristen wirst du sicher nicht ändern können.

Emodul


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Denken Menschen mit Abitur oder Studenten, sie wären was besseres?

27.10.2013 um 13:31
Nenn mal einen solchen Fall.
Ja, ich weiß :) Man wirft gerne anderen Leuten vor, dass sie ein einfaches Weltbild oder Vorurteile haben, aber sich einzugestehen, dass man da keine Ausnahme bildet gefällt den wenigsten.


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27.10.2013 um 14:31
Ja viele , aber zum Glück nicht alle.


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BigBangII
ehemaliges Mitglied

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Denken Menschen mit Abitur oder Studenten, sie wären was besseres?

27.10.2013 um 14:38
.... und wenn ich Sonderschule habe mit Lernbehinderung bin ich dann Nichtsbesseres ?

Die Psyche, der Geist, die Seele, die Erfahrungen im Leben, Alltag, Beruf, Familie..... ist ausschlaggebend aber natürlich hat auch eine Bildung etwas dazu beizutragen, ob ABI, Study, Prof, Akademiker kürzere Zeit benötigt als ich mit " Lernbehinderung " um die Formel E = mc² zu lösen und zu beschreiben ist fraglich.


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Heimli1978
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27.10.2013 um 15:15
@emodul
Wag ich zu bezweifeln. Im Zivilrecht wir die Verjährung durch ein Streitverfahren gehemmt und läuft erst sechs Monate nach dem rechtskräftigen Urteil weiter.

Auch im Strafrecht wird die Verjährung gem. Paragraph 78 c unterbrochen. Das heißt, lege ich Rechtsmittel ein, wir die Verjährung sofort unterbrochen, bis zum Ende des Hauptverfahrens. Eine Unterbrechung darf höchstens das doppelte der jeweiligen Verjährungsfrist dauern. Beträgt z. B. die Verjährungsfrist 10 Jahre, darf bis höchstens 20 Jahre unterbrochen werden. Heißt auf gut deutsch, es ist faktisch unmöglich durch das Einlegen von Rechtsmitteln um eine Strafe herumzukommen, zumal die Frist zur Einlage von Rechtsmittel ein bis zwei Wochen beträgt.


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Denken Menschen mit Abitur oder Studenten, sie wären was besseres?

27.10.2013 um 16:52
Zunächst: Erschreckend, was hier zum Teil für einfältige, stereotype Aussagen fallen.

Als Vertreter der These Studenten seien ja ach so arrogant und faul sollte man sich mal fragen, wieso besagte denn so handeln, dass so mancher es als Arroganz auslegt. Und wieso man selbst sich so sehr darüber aufregt, denn nur getroffene Hunde bellen ja bekanntlich.

Selbstverständlich unterstelle ich nicht jedem Hauptschüler oder Schulabbrecher einen niedrigen Intellekt, ich finde es jedoch genauso- wenn nicht sogar mehr als anmaßend, Dinge und Tätigkeiten in die man selbst nie Einblick hatte als anspruchslos und nicht respektabel zu titulieren!

Ich belächel es zwar auch es öfteren, wenn manche Abiturienten oder Erstsemester sich auf ihrem Höhenflug befinden, sehe allerdings keinen Grund mich davon persönlich angegriffen oder bedroht zu fühlen. Vielmehr denke ich mir, dass die Selbsterkenntnis und der Sinn für die Realität mit zunehmender Persönlichkeitsreifung schon noch kommen wird. Außerdem ist es in gewissen Maße auch völlig rechtens und doch auch schön sich über einen gemeisterten Lebensabschnitt zu freuen.

Wer der Meinung ist, dass lediglich die böse unfaire Umwelt, das Elternhaus oder die letzte Prophezeiung der Wahrsagerin vom Rummelplatz Schuld am eigenen Versagen hat, ist meiner Meinung nach lediglich zu feige sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, denn wo ein Wille ist ist auch ein Weg! Meine Güte ich bin selbst einem Trümmerhaufen namens Familie entsprungen wo es immer hieß ich sei "dumm" und eingebildet, weil ich eben schon relativ früh durch meine gewählte Ausdrucksweise auffiel, sehr wissbegierig war aber später auch zum kompletten Leistungsverweigerer wurde. Generell habe ich den Begriff "dumm" auch in der Schule von Lehrern und Schülern zu hören bekommen. "Die kann ja garnix", "du kannst ja nichtmal 1x1 zusammen zählen, die Oberstufe schaffst du nie".

Als ich anfing zu studieren haben meine ehemaligen Mitschüler mich ausgelacht, wieso denn DIE eine Naturwissenschaft studiert und auch heute wenn in einer Vorlesung fast nur Männer sitzen wird man häufig belächelt frei nach dem Motto "was will die Tussi denn hier?" Ich stehe inzwischen aber über den Dingen und erlaube mir auch mal ein wenig stolz über meinen- wenn auch holprigen Werdegang zu sein. Und das sollte auch jeder sein dürfen, der seinen Weg sucht oder schon gefunden hat und sich nicht unterkriegen lässt! Ja, ich bin in vielem "besser" als jemand der sich nicht um seine Weiterbildung kümmert aber wieso soll ich mich dafür schämen uns es nicht zeigen dürfen? Seine eigene Leistung anzuerkennen impliziert nicht, dass ich auf alle anderen herab blicke nur weil ich vllt mein Abi auf einer Arschbacke abgesessen habe.

Finanzieren darf ich mir den Spaß übrigens selbst, da mein Vater der Meinung ist ich sei ein dummer, fauler Schmarotzer der gefälligst arbeiten gehen solle anstatt ihm auf der Tasche zu liegen (seiner Meinung nach sind auch Anwälte, Ärzte etc. alle dummes Pack denn er weiß eh alles besser).

Wenn einem hier dann noch vorgeworfen wird man schmarotze ja gemütlich Bafög, dann platzt mir innerlich der Kragen.. scheinbar pflegen viele Menschen die Vorstellung des gemeinen Studenten- er beziehe mit reibenden Fingern genüsslich sein Bafög um sich jeden Abend königlich zu betrinken und den Poolboy zu bezahlen- man will seinen königlichen Lebensstandard ja schließlich halten *Ironieoff* In der Realität zählt das Bafög zu den größten Stressfaktoren derer die darauf angewiesen sind (Stichwort: Immer mehr Studierende aber gleich bleibender Etat sowie horrende Bearbeitungszeiten). Wenn man zudem Pech hat und die Eltern aus welchen Gründen auch immer ihre Unterlagen nicht einreichen bekommst du halt nichts! Wer sein Studium in der Regelzeit nicht schafft bekommt ebenfalls nicht (ob man krank ist oder hui das interessiert niemanden).
Viele Kommilitonen von mir haben aus diesem Grund einen Kredit aufnehmen müssen und da noch von schmarotzen zu sprechen ist eine Frechheit- Bildung und Engagement sollte viel intensiver gefördert werden als dies momentan der Fall ist. Zudem zahlt wer ein höheres Gehalt sein eigen nennen kann auch bedeutend mehr Steuern ein. Aber wer so denkt dem ist eh nicht mehr zu helfen.

Zudem erfordert jedes Studium das gemeistert werden will ein gewisses Maß an Disziplin, Fleiß, und Intelligenz- wofür man auch noch seine 600,- im Jahr Semestergebühren exklusive Bücher zahlen darf. Sofern man nicht zur priviligierteren Schicht gehört und sich alleine durchschlagen muss, ist dieser Lebensabschnitt somit IMMER mit Verzicht, Belohnungsaufschub und einer entsprechenden Frustrationstoleranz verbunden. Unter diesen Umständen ist es fast schon natürlich, seine eigenen menschlichen Bedürfnisse zeitweilig zurück zu stellen und dem "Ziel" unterzuordnen, was auf andere Menschen vielleicht kalt und berechnend wirken mag. Es ist eine Überlebensstrategie, zumindest für mich.

Mir selbst kommt es zwar so vor als beträfe der Zeitaufwand eines geisteswissenschaftlichen Studium nur den Bruchteil dessen, was in den Naturwissenschaften gefordert wird. Ich merke dies auch immer wieder an den entsetzten Blicken, wieso man denn in den FERIEN nicht mitkommt um so ordentlich "abzufeiern", als würde ich mich der Profilierung wegen als besonders beschäftigt darstellen doch Fakt ist: Es ist harte Arbeit- und irgendwo hat auch jedes Fach seine Berechtigung und Anerkennung verdient. Genauso wie ich auch die Leistungen von Verkäufern, Köchen und Friseuren respektiere. Das es Energie bedarf um eine Arbeit zu verrichten sollte sich auch Nicht- Physikern erschließen können, das betrifft körperliche UND geistige Arbeit.

Ich habe im Übrigen auch Freunde die nicht studieren (sondern im Einzelhandelarbeiten zB) und kein Problem damit, solange ich Ehrgeiz und den Willen etwas aus sich zu machen erkennen kann. Genauso gut komme ich aber auch mit sehr, sehr erfolgreichen Leuten klar und ich komme mir keineswegs auch nur von einem herabgesetzt vor. Viele von ihnen sind froh und positiv überrascht, wenn man normal und unbefangen mit ihnen interagiert und ich frage auch gerne mal nach ihrem "Erfolgsrezept". Und einige von denen haben auch mal ganz klein angefangen.

So nach diesem Roman weiß ich wieder, wieso ich mich zunächst nicht zu dieser Thematik äußern wollte..


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crusi
ehemaliges Mitglied

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27.10.2013 um 17:32
@C.elegans
Deinem Statement ist leider nicht viel hinzuzufügen.


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Robert80
ehemaliges Mitglied

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Denken Menschen mit Abitur oder Studenten, sie wären was besseres?

27.10.2013 um 17:45
@C.elegans
Schön geschrieben und bringt es auf den Punkt ! *zustimm*


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25h.nox
ehemaliges Mitglied

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Denken Menschen mit Abitur oder Studenten, sie wären was besseres?

28.10.2013 um 17:17
C.elegans schrieb:Mir selbst kommt es zwar so vor als beträfe der Zeitaufwand eines geisteswissenschaftlichen Studium nur den Bruchteil dessen, was in den Naturwissenschaften gefordert wird.
wenn du keine wissenschaft betreibst kannste deinen studenten auch nicht viel beibringen...


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Badbrain
ehemaliges Mitglied

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Denken Menschen mit Abitur oder Studenten, sie wären was besseres?

28.10.2013 um 18:50
@C.elegans
Respekt für Deinen Werdegang, ganz ehrlich. Aber weißt Du, ich erlebe auch, wie Studenten sein können. Ich sehe sie, wie sie meinen, nach ihrem Studium die fette Kohle abgreifen wollen(was die Arbeitgeber schließlich zahlen sollen für eine wie sie, der studiert hat). Berufspraxis bringen die Wenigsten mit, sie meinen aber, schon alles zu wissen. Vor allem mit großem Löffel im Topf der Weisheit gelangt zu haben.
Und damit hier kein falsches Bild entsteht. ich habe ein Fernstudium gemacht, neben meinem normalen Job und meiner Familie samt Kleinkind. Ich kenne den Stress.


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Helenus
ehemaliges Mitglied

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Denken Menschen mit Abitur oder Studenten, sie wären was besseres?

28.10.2013 um 18:53
Bei unserer Einführungsveranstaltung an der Uni ( Rechtswissenschaften ) hat die Spektabilität, der Dekan der Fakultät, darauf hinweisen müssen, dass sich die Studenten doch bitte gut und anständig gegenüber den "nicht-akademischen" Mitarbeitern wie Pedellen und Hausmeister benehmen sollen.

Ich glaube nicht, dass er das umsonst gesagt hat. Da kamen in der Vergangenheit scheinbar oft Klagen ( und das ist jetzt kein Wortwitz wegen Juristen :D )!


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Feind
ehemaliges Mitglied

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Denken Menschen mit Abitur oder Studenten, sie wären was besseres?

28.10.2013 um 18:55
die person eines menschen muss ja nix damit zu tun haben, wie erfolgreich er irgendwoe ist. es gibt auch erfolgreiche leute, die grässlich sind zu ihren mitmenschen. sie haben einstellungen über die welt, das wünsch ich keinem. und diese einstellungen werden durch viele erfahrungen gemacht, das sich dann im verhalten einer person niederschlagen. das liegt größtenteils in der familie vor allem früh. die schule ist noch nichtmal halb so einflussreich wie die umgebung des menschen der ihn formen kann. in der schule geht es nur darum, vorgefertigtes zu reproduzieren meistens und dafür ist einfach fleiß gefordert (je mehr zeit und energie reingesteckt wird, desto erfolgreicher wird man in dem fach) ist halt alles wieder zu verallgemeinert


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28.10.2013 um 22:22
@Badbrain

Danke. Ja solche Leute kotzen mich auch an, glücklicherweise ist das bei uns an der Fakultät aber eher selten. Solche Aufschneider ändern sich aber auch nicht mehr und ich strafe sie lieber mit Desinteresse anstatt mich daran aufzureiben.

Was ist aber auch verwunderlich finde ist, das viele meiner Kommilitonen sich noch nicht einmal Gedanken darüber machen wo sie später arbeiten wollen und das im 5. Semester?! Mein Plan für die nächsten 5 Jahre steht schon längst und klar will ich ein gutes Gehalt später aber eins nach dem anderen. Ein Fernstudium neben dem regulären Alltsag stelle ich mir schwierig vor.. allerdings werde ich meinen Master wohl auch dual zum Job machen.


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