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Die Angst vorm Zahnarzt paradox?

395 Beiträge, Schlüsselwörter: Angst, Zahnarzt

Die Angst vorm Zahnarzt paradox?

05.08.2016 um 17:31
@Kältezeit

Huch, bei mir war genau das Selbe der Fall, ebenfalls Kieferchirurg, allerdings musste ich nur 1 Weisheitszahn, heraus operieren lassen, anstatt 2! Da bei mir zu wenig Platz im Mund vorhanden war und dieser langsam Probleme bereitete. Ähm, wann war das denn gewesen, erst in jüngerer Zeit oder eher schon 20 Jahre zurück? Weil: Ich habe einmal gelesen, dass es vor dem Jahr 2000 noch eine veraltete Technik gegeben hat, bei der die Spritze direkt durch die Knochenhaut direkt in den Nerv gestochen wurde! Und diese Technik heute nicht mehr angewendet wird, da sie zu schmerzhaft sei!


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Die Angst vorm Zahnarzt paradox?

05.08.2016 um 17:31
@Kältezeit
Wer geht denn mit so etwas auch zum Kieferorthopäden.
Das ist die Sache eines Kieferchirurgen.
In Deutschland würde sich kein Kieferorthopäde daran versuchen.
Ist einfach nicht sein Job.


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Die Angst vorm Zahnarzt paradox?

05.08.2016 um 17:42
@whiteIfrit
Das ist 7 Jahre her etwa.

Bei mir wurd aber auch gepfuscht. Eine Zahnärztin hat bei 2 Zähnen eine Zahnwurzelbehandlung vorgenommen, meine spätere Zahnärztin meinte dann, das kann doch nicht sein, die Technik wird seit 20 Jahren so nicht mehr angewandt. Ende vom Lied: Zähne wieder geöffnet und die "Metall"Stäbe entnommen und es dann richtig gemacht.

Zahnarzt ist für mich mittlerweile nur noch Horror und ich zeige ganz krasse körperliche Reaktionen, wenn ich auf dem Behandlungsstuhl sitze und sich der Arzt über mich beugt. Finger werden ganz nass, ich zittere, Puls geht hoch.
Als Kind / Jugendliche hatte ich da nie Probleme, auch wenn (ohne Betäubung) gebohrt wurde und witzig ist das halt einfach überhaupt nicht.

@Zyklotrop
Ja, war dann wohl ein Kieferchirurg.


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Die Angst vorm Zahnarzt paradox?

05.08.2016 um 17:59
Ich finde es schon Wahnsinn, was es so alles für Geschichten gibt und kann selbst leider auch sehr viel Negatives berichten weshalb ich auch eine extreme Zahnarztphobie habe.

Als ich noch klein war hat mir meine damalige Zahnärztin zwei Zähne gezogen und vergessen zu betäuben, ich brauche wahrscheinlich nicht dazu zu sagen, was das für Schmerzen waren....
Einige Jahre später benötigte ich eine Spange und der ZA wollte vorher einen Abdruck machen bevor er mich zum Kieferorthopäden schickte. Das Ende vom Lied war, dass er den Gipsabdruck nicht mehr aus meinem Mund bekommen hat und ich dachte zu ersticken.

Das waren jetzt nur zwei Geschichten aber ich habe noch etliches mehr erlebt. Ich bin dann vor 2 Jahren weg gezogen und habe einen neuen und einfühlsamen ZA gesucht, da ich seit 8 Jahren nicht mehr zur Kontrolle war. Über jameda habe ich dann auch einen mit Topbewertungen gefunden. Als ich dann dort war, hat er mir mitgeteilt, dass ich an 10 (!!) Zähnen Karies hätte und das unbedingt gebohrt werden müsse, insgesamt ein Betrag von 1100 EUR.
Da ich totale Angst hatte und mir das komisch vorkam, habe ich mir eine Zweitmeinung eingeholt bei einem superlieben ZA, bei dem ich jetzt noch bin. Aussage war, dass alle meine Zähne vollkommen in Ordnung sind und auch auf dem Röntgenbild nichts zu sehen ist, höchstens an zwei Zähnen Initialkaries, die aber nicht gebohrt werden müsse...
Dieser andere ZA hätte mich total abgezockt und ich war so verärgert, dass ich ihm eine negative Bewertung auf dem Portal gegeben habe, welche nach einiger Zeit gelöscht wurde. Ich habe es noch einmal versucht und bekam dann mitgeteilt, dass der ZA einen Rechtsanwalt habe und alles löschen lässt. Ich habe das dann mal etwas genauer beobachtet und festgestellt, dass zwei mittelmäßige Bewertungen (die ironisch geschrieben waren) 20 "Likes" hatten und die positiven Bewertungen nicht als hilfreich angesehen wurden, außerdem wurden auch zukünftige negative Bewertungen immer wieder entfernt....

Ich bin jetzt aktuell soweit, dass ich nun das zweite mal bei meinem ZA zur Kontrolle war und sogar eine Zahnreinigung habe über mich ergehen lassen - für mich ein wahnsinnig großer Schritt! :) Ich kann allerdings nur hoffen, dass nicht doch irgendwann mal etwas gefunden wird....


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Die Angst vorm Zahnarzt paradox?

05.08.2016 um 18:04
@Lumina85
Sachen gibs.
Ich glaube nur Onlinebewertungen die ich selber gefälscht habe.;-) Ja Zahnärzte sind auch Gewinnorientiert. Und es gibt viele Kurpfuscher.


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Die Angst vorm Zahnarzt paradox?

05.08.2016 um 18:08
@Lumina85
Ja, das ist schon echt irre. Bei der Zahnarztpfuscherin musste ich die Füllungen selbst bezahlen. Das ging damals nur auf Rate, da ich noch in der Ausbildung war. Bei der späteren Zahnärztin musste ich überhaupt nix aus eigner Tasche zahlen, obwohl die auch Füllungen vorgenommen hat.

Wenn man den Mumm hat, sich eine Zweitmeinung in solchen Fällen einzuholen, sollte man das wirklich machen.


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Die Angst vorm Zahnarzt paradox?

05.08.2016 um 18:12
@Kältezeit

Das sind doch diese Billig-Zahnärzte von denen es in Deutschland nur zu Hauf gibt? Vor denen wird in der Schweiz immer wieder ausdrücklich gewarnt! Die sind sogar in der Schweiz verboten! Hier sind nur SSO-Mitglieder zugelassen und bei der SSO sind immer wieder Weiterbildungen Pflicht! Wer da nicht mitmacht; verliert die Zulassung als Zahnarzt! Aber: Dafür sind die Preise auch auf exorbitantem Niveau, etwa mindestens 3mal so teuer wie in Deutschland!


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Die Angst vorm Zahnarzt paradox?

05.08.2016 um 18:12
@Hyperborea
Vielleicht war es tatsächlich naiv gewesen aber ich hatte wirklich gehofft, dass ich durch dieses Portal einen einfühlsamen Zahnarzt finden würde - was im Endeffekt auch geklappt hat, auch wenn er etwas weiter weg ist.
Den Kostenvoranschlag hatte ich übrigens einer bekannten Zahnarzthelferin gegeben und die Sätze waren um den 4fachen Faktor erhöht, also alles reine Abzocke.

@Kältezeit
Es kommt wohl auch darauf an, wo die Füllungen genau sind. Es gibt aber eben auch Zahnärzte (wie bei deiner späteren Zahnärztin), bei denen es dann eben doch ohne Zuzahlung geht und die nicht nur auf Gewinnmaximierung aus sind.

Bei meinem vorherigen ZA war der Kostenvoranschlag ja schon direkt auf dem Tisch von der Fachangestellten. Es schien so, als hätte es eine Liveschaltung gegeben :D

Ich hatte mehr Mumm mir eine Zweitmeinung einzuholen, als mir die ganzen Zähne bohren zu lassen und im Endeffekt bin ich wahnsinnig froh darum, auch wenn ich aktuell noch nicht glaube, dass ich eine Behandlung wirklich überleben würde ;)


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Waldkind
ehemaliges Mitglied

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Die Angst vorm Zahnarzt paradox?

05.08.2016 um 23:40
Ein Besuch beim Zahnarzt ist auch nicht schlimmer als alle andere unangenehmen Dinge im Leben. Beim Zahnarzt ein Bohrer im Mund ist nicht mehr unangenehm als ein Finger im Rektum. Auf beide hat man keinen Bock, dennoch geht auch beides vorbei. Die paar Minuten alle paar Monate oder Jahre kann man sich ja mal zusammenreißen. :cool:


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08.08.2016 um 21:35
@Waldkind
glaub mir, ich gehe 1000 mal lieber zum Proktologen als zum Zahnarzt :D


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Waldkind
ehemaliges Mitglied

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Die Angst vorm Zahnarzt paradox?

09.08.2016 um 01:33
@Lumina85
Dann ist das halt dein spezieller fetisch, für andere ist doch recht unangenehm :cool:


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Die Angst vorm Zahnarzt paradox?

09.08.2016 um 01:42
Hatte auch das zweifelhafte Vergnügen, im Teenageralter an eine völlig inkompetente und/oder sadistische Zahnärztin zu geraten, die mich nur unzureichend (oder gar nicht?) narkotisierte, bevor sie ihr grausames Werk an mir zu verrichten begann.
Da all meine tränenreich und flehentlich dargebotenen Versuche, ihr das Ausmaß meines nervenplagenden Martyriums begreiflich zu machen, mit einem lakonischen "Na, nun haben wir uns mal nicht so" beiseite gewischt wurden, bis diese schließlich unter umso entschlossenerem, bald angestrengtem Bohrersirren erstarben (zugegeben, ein aus dem Augenwinkel erhaschtes sinistres Grinsen ihrerseits mag meiner dramatisierenden Erinnerung geschuldet sein), lebte ich fortan also in der Annahme, solch infernalischen Schmerz als unvermeidbare, nein, gängige Unannehmlichkeit des Dentisten(un)wesens betrachten zu müssen - und trug mich mit dem zweifellos naheliegenden Gedanken, kommende Zahnarztbesuche dann mal lieber auf das nächste Leben zu verschieben: gelitten hatte ich in diesem bereits zu genüge!
Eine Dekade gelegentlichen, duldsam ertragenen Zahnwehs später zwang mich ein Backenzahnunfall zur gefürchteten Einsicht, die so beharrlich gemiedene Bürde eines
Zahnarztbesuchs nun nicht mehr aufschieben zu können. Schicksalsergeben, wenn auch zaghaft, überantwortete ich mich und mein kümmerliches Leben dem mir empfohlenen Zahnmediziner, der, über mein Trauma in Kenntnis gesetzt, sich aufs rührendste meiner annahm - beruhigend auf mich einwirkte, während er die Spritzen setzte, geduldig wartete, bis die Betäubung sicher anschlug, aufmerksam auf meine Reaktion achtete, während er bohrte und mir schließlich den unrettbar verunfallten Unhold von Backenzahn krachend und splitternd aus dem Kiefer hebelte.
Und was spürt der werte Hasenfuß? Nichts, in Worten: N I C H T S.
Die Verwunderung des verdatterte Blicke mit seiner Zahnarzthelferin tauschenden Patientenflüsterers - Gott hab ihn selig - wurde nur übertroffen von dem Freudentaumel, in dem ich beide stürmisch an meine Brust riss und dabei nicht zu versichern vergaß, dass ich kein Geisteskranker, sondern nur furchtbar erleichtert sei, dass Schmerzfreiheit selbst bei dieser doch recht brutalen Prozedur möglich ist.
Wer vergönnt mir, dass ich seit dieser geradezu kathartischen Behandlung erst recht der Zahnärztin meiner Jugendtage, diesem Teufelsweib, mit reinstem Gewissen Tod und Pestilenz an den Hals wünsche.
;) :troll:



Jetzt mal ohne Spaß: Angst vor dem Zahnarzt ist weder paradox noch Ausweis übertriebener Dünnhäutigkeit, sondern nur folgerichtig, wenn man derartige Erfahrungen machen musste, von denen ja auch etliche User hier berichtet haben. Dabei denke ich schon, dass schmerzfreie Behandlungen selbst bei so herausfordernden Geschichten wie Wurzelbehandlungen etc. möglich sind, wenn sie fachgerecht durchgeführt werden.
Umso ärgerlicher ist es, wenn inkompetente oder auch nur wenig einfühlsame Zahnärzte ohne Not schmerzhafte Behandlungen billigend in Kauf nehmen und dadurch Patienten dauerhaft verprellen bzw. die vorherrschende Vorstellung, die Angst vor Zahnarztbesuchen sei berechtigt, unnötigerweise zementieren.

Leute, die nur Angst haben, weil es ihnen unangenehm ist, sich dem Zahnarzt ausgeliefert zu fühlen, halte ich allerdings auch für Schisser. :troll:


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Die Angst vorm Zahnarzt paradox?

09.08.2016 um 01:48
Mir wurde vor 3 wochen oben der Weisheitszahn rausgenommen das war bis jetzt wenn man routine Untersuchungeb weglässt mein einziger besuch wo etwas an den zähnen gemacht wurde.....

Ich hatte nicht wirklich angst aber war schon etwas angespannt wegen der spritze in den mundraum...

Muss aber sagen das es alles ganz easy war hatte weder etwas von der spritze noch vom zahnziehen ansich gemerkt und auch keine schmerzen hinterher gehabt von daher bin ich eher positiv überrascht und würde auch wieder hingehen ohne ein schlechtes gefühl zu haben.....aber auch nicht mit freudiger Erwartung^^


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Die Angst vorm Zahnarzt paradox?

24.10.2016 um 12:44
Im Kindesalter wurde bei mir einige Male derart scheisse gespritzt, dass eine echte Angst vor Spritzen entstanden ist.
War sehr schmerzhaft und sehr prägend.

Hat einer von Euch auch so ´ne Phobie vor Spritzen?


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migrantbird
ehemaliges Mitglied

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Die Angst vorm Zahnarzt paradox?

24.10.2016 um 13:41
Kennt ihr noch die Perlweißwerbung mit der Kindergärtnerin?:D

So liebe Kinder, welche Farbe haben denn meine Zähne,mhh?!

Schweigen, letzter prüfender Blick zur Farbpalette in der Hand der Kindergärtnerin und verunsichert zurück zu ihrem aufmunternd lächelnden Mund... :ask:

mhh, so ein bisschen gelb?...beige?.. dunkelweiß...???

Der ZA! oh furchtbar...bin so schmerzempfindlich, ich brauch schon vor ner Zahnreinigung rituelle Beschwörungen und so...
Paradox würde ich diese Angst nun nicht nennen, sind so ziemlich alle medizinischen Sachen am Kopf einfach grenzwertig vom Nervenreiz. Meine Meinung, aber so eine Wurzelbehandlung (zum Glück nur von gehört), oder tief bohren oder meine Weisheitszahn-OP ... nicht ohne Elefantenspritze(n). Lauf danach immer noch ne Weile rum wie nen Schlaganfallpatient, aber was soll's.
Frag mich auch immer wie es denn Leuten geht, die sich so ne vollverschraubte Zahnverblendung legen lassen... implantating... wooaaaa... :cry:


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Die Angst vorm Zahnarzt paradox?

24.10.2016 um 14:09
Sagen wir so, die Angst an sich, bringt nichts, die eventuell unangenehme Behandlung beim Zahnarzt, die hat man sowieso. Ob ich jetzt Angst habe, oder nicht, ändert daran ja nichts. Warum sollte ich mich vorher schon damit belasten? Merke ich dann eh.

Aber was gerade den Zahnarzt betrifft, also ich gehe "gerne" hin, denn ich stell mir immer vor, daß nachher die Schmerzen, oder was auch immer anliegt, dann vorbei sind und mein Zähne dann in Ordnung sind und das ist es mir wert.


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aero
ehemaliges Mitglied

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Die Angst vorm Zahnarzt paradox?

24.10.2016 um 14:14
Ich bin sogar schon mal von einem zahnarzt, Bud Spencer-typ, in einem etwas merkwürdigen ton angegangen worden als er mit einem bein knieend auf meinen knien, mit einer zange versuchte einen dicken backenzahn bei mir hin und her zu bewegen,

..."...Sie geben aber auch keinen mucks von sich....".^^

Da hatte ich aber in krankenhäusern durch unfälle in den jahren vorher schon ganz andere sachen erlebt.


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Die Angst vorm Zahnarzt paradox?

25.10.2016 um 09:31
@styx
Normalerweise merkt man überhaupt nichts wenn man eine spritze in den mundraum bekommt...

Daher ist eine angst davor unbegründet wenn der zahnartzt es natürlich vorher ausreichend erläutert^^


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Die Angst vorm Zahnarzt paradox?

18.03.2019 um 19:36
Ich habe 2016 hier das letzte Mal geschrieben. Heute habe ich es endlich mal zum Zahnarzt geschafft. War eine ziemlich große Überwindung und es werden wohl noch einige Behandlungen dazu kommen bis alles wieder in Ordnung gebracht ist. Aber ich hab's geschafft und die Zahnärztin hat direkt zwei Zähne behandelt.

Nächste Woche ist der nächste Termin, ich hoffe, dass ich weiter durchhalte und regelmäßig hingehe.


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19.03.2019 um 03:12
Die Zahnärztin bei der ich mal gearbeitet habe hat sich mal geweigert ein kleines Mädchen zu behandeln(5 Jahre ) weil es angefangen hat zu weinen und Angst hatte . die Mutter wollte sie gewaltsam festhalten aber die Ärztin hat sie gerügt und gemeint das käme einer Vergewaltigung gleich und das sie dadurch ein Trauma bekommen würde.


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