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Gründe für oder gegen Veganismus/Vegetarismus

7.721 Beiträge, Schlüsselwörter: Massentierhaltung, Veganismus, Fleischkonsum

Gründe für oder gegen Veganismus/Vegetarismus

01.11.2015 um 20:19
@Shionoro

Nunja, im gewissen Sinne "relativ einfach" ist es schon...
Mein Nachwuchs erfährt die Nahrungsmittelvielfalt, entscheidet selbst was aktuell schmeckt und bekömmlich ist, erfährt die verschiedensten Zubereitungsmöglichkeiten.
Wenn ich von einer Lebensmittelsparte nur ein bestimmtes Produkt kaufe - sonst aber nie Alternativen - dann presse ichja auch wieder in ein von mir gewünschtes Muster.


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Gründe für oder gegen Veganismus/Vegetarismus

01.11.2015 um 20:47
Edit:
slobber schrieb:Wenn ich von einer Lebensmittelsparte nur ein bestimmtes Produkt kaufe - sonst aber nie Alternativen - dann presse ichja auch wieder in ein von mir gewünschtes Muster.
Da ich aber vermeiden will "in ein Ernährungsmuster zu pressen" biete ich die ausgewogene umfassende Ernährung an. So kann man sich im Laufe des Heranwachsens selbst entscheiden was man mag und was nicht.

Oh, @Shionoro
falls dir der Punkt "Wo kommt das überhaupt her, das Steak, die Milch, etc..." durch den Kopf geht:
Für mich gehört es dazu zu erfahren woher die Lebensmittel eigentlich kommen (hab keine Lust das mein Nachwuchs irgendwann denkt das Fleisch speziell im Supermarkt hergestellt wird, das Milch in Milchkartons wächst). Das man beispielsweise auch aufzeigt wie Honig entsteht (herangereifte Bienenkotze).


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Gründe für oder gegen Veganismus/Vegetarismus

01.11.2015 um 21:15
@slobber

Ja aber wie machst du das denn z.b. als veganer ohne zu indoktrinieren?
Es ist verharmlosend so zu tun als würde es den meisten tieren die geschlachtet werden gut gehen, aber kindern irgendwelche horrorvideos zeigen geht ja auch schlecht.

genauso sehe ich das bei dem angebot anderer lebensmittel:

das Kind wird ja schon fragen, hey, elternteil, warum isst du das denn nicht bietest es mir aber an?
Und da kann man ja kaum anders als sich erklären und damit schon 'in ein muster pressen'.

Da wäre es eventuell sogar wesentlich weniger indoktrinierend einfach nur die sojamilch zu kaufen und keine normale und das kind beschäftigt sich erst damit wenn es so weit ist.


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Gründe für oder gegen Veganismus/Vegetarismus

01.11.2015 um 21:33
@Shionoro

Wie es ein Veganer handhabt weiß ich nicht. Ich als Omnivore habe es da wesentlich leichter.
Ich will nicht eintrichtern "dieses Essen ist bäh, jenes Essen ist gut".
Stattdessen biete ich so umfangreich wie möglich an mit der Zeit. Es wird immer mal was neues gemeinsam entdeckt und probiert. Das persönliche "mögen" oder "nicht mögen" entdeckt jeder für sich mit der Zeit. Und mancher Geschmack ändert sich ja auch im Laufe des Heranwachsens.

Käme mein Nachwuchs an "Mama, ich will das nicht essen, es schmeckt mir nicht" - kein Problem.
Käme mein Nachwuchs an "Mama, ich will das nciht essen... Ich finde es eklig das .../hier einfügen da es viele Gründe geben kann warum man etwas als eklig empfindet" - auch kein Problem. Wobei man hier durch ein gemeinsames Gespräch genaueres ergründen kann.

Oh und das Thema ""Wo kommt das Essen her" gabs bei uns daheim auch schon zur Genüge. War bisher für unseren Nachwuchs kein großartiges Problem. Die Milch kommt aus der Kuh... auf die und die Art und Weise (Besuch beim Bauern gab es schon). Etc pp.

Wie macht man das aber nun als Veganer?
Ja diese Frage kann ich mir auch nur theoretisch stellen.
Gibt viele Lebensweisen wo man automatisch so einiges vorlebt und somit weitergibt - bis der Nachwuchs irgendwann alt genug ist um dies entweder bewusst weiterzuführen oder anfängt sich bewusst anders zu entscheiden.

Du schreibst auch:
Shionoro schrieb:hey, elternteil, warum isst du das denn nicht bietest es mir aber an?

Das ist kein Problem meiner Ansicht nach.
Wenn man etwas absolut nicht mag, dann muss man es ja nicht essen.
Mein Mann will beispielsweise keinen Fisch - außer vielleicht mal Fischstäbchen. Oder er hasst Paprika roh oder gekocht. Oder mit Kürbis (egal wie zubereitet) kann man ihn jagen.
Das macht unserem Nachwuchs aber nichts aus. Schließlich hat jeder irgendwelche Abneigungen bei irgendwelchen Lebensmitteln.


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Gründe für oder gegen Veganismus/Vegetarismus

01.11.2015 um 21:35
@slobber

Ich glaube wir reden aneinander vorbei.
Bei veganismus geht es ja nicht darum was man mag und was man nicht mag.

Und ich würde meinen Kindern sicher nix vorlügen und sagen 'ich esse das nicht weil ich das nicht mag' sondern denen schon den Grund dafür sagen, warum ich kein Fleisch und keine Tierprodukte esse, und dafür wäre es unerlässlich zu sagen, dass dafür tiere leiden.

und das wäre ja schon eine indoktrinierung, nur weil man die Wahrheit sagt, vom Grundsatz her.


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Gründe für oder gegen Veganismus/Vegetarismus

01.11.2015 um 22:07
@Shionoro
Ich finde es bleibt sich gleich "warum" man bestimmte Lebensmittel nicht verzehrt.

Man macht es nicht - und das kann man respektieren.

Ein Veganer hat sicherlich auch etwas mehr Erklärungsnöte dem eigenen Nachwuchs gegenüber... je nachdem wie wortgewandt man ist und je nachdem wie alt der Nachwuchs ist.
Wobei, dieses "Warum gibts bei uns daheim eigentlich nie dieses oder jenes - bei meinem Schulfreund Paul gab es das aber als Geburtstagsessen" kommt früher oder später automatisch. Bei manchen Kindern schon im späteren Kindergartenalter, bei anderen Kindern im Grundschulalter.
Eben dann, wenn die Umwelt viel bewusster wahrgenommen wird und differenziert werden kann wie es in anderen Familien so abläuf.

Okay, da kann man also als Eltern sagen "Bei uns gibt es das nicht weil wir das einfach nicht mögen". Oder aber man sagt "Ich kaufe/koche/ esse es nicht weil ... hier kindgerechte/ altersgerechte Erklärung einfügen...".

Eine Indoktrinierung, weil man zur eigenen Einstellung steht? Nicht unbedingt.
Nicht, wenn man dem Kind vermittelt "Jeder mag etwas anderes aus anderen Gründen", "In anderen Familien wird anderes Essen gegessen weil sie es eben so gewöhnt sind", etc.
Schau dir mal die allgemeinen Mahlzeiten von beispielsweise Familien an, wo die Eltern aus Indien, aus der Türkei oder Asien, etc stammen.
Unter Umständen werden dort dann auch "mal" oder "bevorzugt" Mahlzeiten zubereitet und verzehrt die der landestypischen Küche der Vorfahren entsprechen.
Das ist im Prinzip zu vergleichen mit der Situation des Veganers in deiner Überlegung.
Es wird vorgelebt weil es einfach so ist....

Eine Indoktrination wäre meiner Meinung nach erst gegeben, wenn man dem Kind eintrichtert "Das und das darfst du nicht essen weil...".

Ein Zwang wäre meiner Meinung nach dann gegeben, wenn man daheim nicht auf einen etwaigen Wunsch des Kindes einginge dies oder jenes doch mal zuzubereiten und zu essen.... auch/ weil es das daheim normal nicht gibt.
Also wenn man sagt "Kommt nicht in Frage Kind, keine Diskussion. Bei uns gibts nur dies/ jenes zu essen".
Sinnvoll wäre das aber nicht. Kinder sind nicht doof... Kriegen sie daheim das verwehrt, dann holen sie es sich woanders und konsumieren dann so viel es geht - da sie daheim keinen vernünftigen Umgang damit beigebracht bekamen.
(Das kannst übrigens gleichermaßen anwenden beim Konsum von TV, Süßigkeit, Schokolade, Cola... etc).

Und mir persönlich ists wichtiger das mein Nachwuchs lernt, sich bewusst damit auseinander zu setzen - als mein eigenes Ego durchzusetzen.

Zur weiteren Erörterung "Wie macht man es, einem Kind vorzuleben "jenes" wird nicht von uns gegessen - ohne zu indoktrinieren" wäre es sicher hilfreich mal jemanden zu fragen der aus religiösen Gründen keine Kuh oder kein Schwein isst. Da steckt ja auch wieder eine bestimmte Überzeugung dahinter.


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Gründe für oder gegen Veganismus/Vegetarismus

01.11.2015 um 22:30
@Shionoro

PS:
Was ist so falsch oder indoktrinierend daran wenn man dem Nachwuchs sagt "Ich kaufe/koche/ esse XYZ nicht, weil ich persönlich es falsch finde das das Tier XYZ dafür sterben muss ... nur weil irgendwer es essen mag". Oder wenn man sagt das diese Tierart gefährdet wird durch den Konsum (gibts sicher bei manchen "exotischeren" Tierarten). Und so weiter.

Oder wenn man schlicht bei dem eventuell gegebenen Fakt bleibt "Bei uns gibts das nicht weil wir es noch nie gegessen haben, ich keine Zubereitungsart dafür kenne, ich es nicht gewohnt bin und mich der Gedanke daran abschreckt. Ich möchte es einfach weder zubereiten noch essen".
Ist man als Veganer recht offen in der eigenen Einstellung, könnte man die Option anbieten das der Nachwuchs dieses angesprochene Gericht bei der und der Gelegenheit ruhig mal probieren kann (im Restaurant, beim nächsten Oma-Besuch, im Urlaub,...).
Ist man eher ganz fest in der eigenen Einstellung und eher strikt, bliebe die Option "Wenn du erwachsen bist, irgendwann mal nicht mehr bei uns daheim wohnst, kannst du kaufen/ zubereiten/ essen was und wie oft es dir beliebt."
Das klingt zwar krass, aber eine andere Alternative fällt mir da aktuell nicht ein.

So kann man es als Nicht-Veganer auch erklären wenn ein Kind aus Neugier fragt "warum essen wir eigentlich keinen Hai/ Wal/ Schlange/ Schildkröte/ Känguruh/ Fischrogen/ Meerschweinchen/ Froschschenkel/ Schnecken/ Innereien/ Miesmuscheln".
Jepp, als Kind sind mir solche Gedanken auch mal gekommen.... "Warum essen wir das nicht, aber in anderen Ländern ist es ganz normal so etwas zu essen"


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Gründe für oder gegen Veganismus/Vegetarismus

02.11.2015 um 10:58
Kann schon verstehen, dass der Veganer seinem Kind die Beweggründe für seinen Verzicht auf Tierprodukte darlegt.
Die Frage ist doch, was macht er wenn der Filius vom Grillabend mit seinen Freunden nach Hause kommt und Fleisch total toll findet.
Brät er dann seinem Kind dann auch mal ein Steak (so wie eine gemischtköstlerische Mutter ihrem Kind, dass gerne vegtarisch/ vegan essen will, entsprechende Gerichte zubereitet) oder scheitert er da an ideologischen Schranken?


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Gründe für oder gegen Veganismus/Vegetarismus

02.11.2015 um 11:42
@Zyklotrop
Zyklotrop schrieb:Die Frage ist doch, was macht er wenn der Filius vom Grillabend mit seinen Freunden nach Hause kommt und Fleisch total toll findet. Brät er dann seinem Kind dann auch mal ein Steak (so wie eine gemischtköstlerische Mutter ihrem Kind, dass gerne vegtarisch/ vegan essen will, entsprechende Gerichte zubereitet) oder scheitert er da an ideologischen Schranken?
Ich persönlich halte es ja so, dass innerhalb der familie menschlichkeit den ton angibt und nicht irgendwelche ideologien. Ich kann nur für mich und bis zu einem teil bei meinem nicht vorhandenen kind entscheiden (so ca die ersten paar jahre), was auf den tisch kommt. Sobald der knirps eigene wünsche äußert, werde ich denen auch gehör schenken.

Da veganer aber bekanntlich nur menschen sind, wird das wohl jede familie so handhaben, wie es ihr passt. Das ist übrigens bei omnivoren eltern auch nicht anders. Einige kochen extra, andere lassen lediglich für den sprössling das fleisch weg und wieder andere packen trotzdem weiterhin fleisch auf den teller des kindes weil kinder ja unbedingt fleisch brauchen um sich vernünftig zu entwickeln und vegetarisch oder gar vegan ja mal soooo gaaar niiiicht geht.


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Gründe für oder gegen Veganismus/Vegetarismus

02.11.2015 um 22:53
@Zyklotrop
Zyklotrop schrieb:Kann schon verstehen, dass der Veganer seinem Kind die Beweggründe für seinen Verzicht auf Tierprodukte darlegt.
Die Frage ist doch, was macht er wenn der Filius vom Grillabend mit seinen Freunden nach Hause kommt und Fleisch total toll findet.
Brät er dann seinem Kind dann auch mal ein Steak (so wie eine gemischtköstlerische Mutter ihrem Kind, dass gerne vegtarisch/ vegan essen will, entsprechende Gerichte zubereitet) oder scheitert er da an ideologischen Schranken?
Also ich bin schon der Meinung, dass man seinem Kind wenn es danach fragt jegliche Lebensmittel (sofern natürlich gesund, je nach ernährung :p) geben sollte die es haben will.

Aber hier muss man ja auch unterscheiden:
War der Sohn da bei nem Grillfest und will jetzt wegen Peer Pressure FLeisch essen weil sich irgendwer über ihn lustig gemacht hat?
Dann sollte man erstmal darüber reden.

Kindergeburtstage und sowas SIND ja ein schwieriges Thema.
Egal wie du es machst bist du da als elternteil was irgendwas macht ja böse.
Wenn du dem Kind was mitgibst was es da grillen kann bist du der verrückte veganer der ihnen nix erlaubt, und wenn nicht hat das kind entweder nix zu essen oder du nervst die eltern des anderen kindes damit dass sie doch bitte irgendwas hinstellen sollen.

Da hat das Kind ja teils kaum ne wahl als das zu essen was es eben gibt wenn es nich taußen vor sein will, und das ist problematisch (und zieht sich auch noch durch das Jugendalter hindurch).


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Gründe für oder gegen Veganismus/Vegetarismus

08.11.2015 um 21:21
@Shionoro
Shionoro schrieb am 31.10.2015:Als veganes produkt bezeichne ich hier alles mit dem label vegan, also etwas, wo dem verbraucher zuvor nicht zwangsläufig klar wäre (durch anschauen des essens), ob es vegan ist, er es dadurch aber mitgeteilt bekommt.
Das betrifft dann natürlich keine Äpfel oder ähnliches, wohl aber die Apfeltasche beim Bäcker (wenn sie denn Vegan gemacht ist).
Ich verstehe immer noch nicht, inwiefern es den Zielen, die Veganer immer als Motivation für ihre Lebensweise angeben, in irgendeiner Form schaden sollte, wenn man mal ausnahmsweise beim Bäcker eine unvegane Apfeltasche erwischt und diese aus Versehen isst, aber ansonsten 24/7 angeblich gänzlich ohne tierische Produkte auskommt?

Mich erinnert das immer an religiöse Ernährungstabus, wo dieses Gericht nicht koscher und jenes nicht halal ist oder man sich bereits versündigt, wenn man am Karfreitag auch nur einen Bissen Fleisch isst.
Rational begründbar ist diese vegane Paranoia gegenüber jeglichen tierischen Produkten jedenfalls nicht. Vor allem weil sich diese in erster Linie auf die Ernährung bezieht, wo bereits auf geringste Spuren tierischer Bestandteile in Lebensmitteln ganz akribisch geachtet wird, während solche beim Konsum von anderen Produkten des täglichen Bedarfs, z.B. bei Kasein in Leim oder Farben, nur eine sehr untergeordnete Rolle spielen.

Irgendwo scheinen also bei religiösen und veganen Ernährungstabus die gleichen psychologischen Mechanismen zu wirken. Sowohl bei Muslimen, als auch bei Veganern ist es nämlich gleichermaßen lächerlich sofort in Panik zu verfallen, wenn man mal "aus Versehen" ein paar gelatinehaltige Gummibärchen gegessen hat.


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Gründe für oder gegen Veganismus/Vegetarismus

09.11.2015 um 15:51
@JohnDifool

Das ist schadet überhaupt nicht, kann man an sich machen.
Veganismus ist eben nicht religiös (auch wenn zugegeben manche veganer so agieren).
Man ist nicht unrein wenn man mal was unveganes gegessen hat und bricht sich damit meiner Meinung nach auch keinen Zacken aus der Veganerkrone.

Das sehen meines Erachtens nach auch die meisten Veganer so, dass da jemand direkt panisch wird wenn er aus versehen irgendwas tierisches gegessen hat ist eher ein Gerücht.

Problematisch ist hier nur, dass Menschen meist nach festgeschriebenen Verhaltensmustern verfahren.
Heißt, es gibt wenig 'heute mach ich mal ne ausnahme', sondern eher 'diese Situation ist für mich eine Ausnahmesituation'.

Heißt im Klartext: Wenn ich in einer bestimmten Situation sage, gut, hier esse ich jetzt mal was unveganes, dann werde ich es höchstwarscheinlich in derselben situation wieder tun.
Das ist ebenfalls nicht zwangsläufig schlimm: Wenn ich z.b. sage, wenn ich im Restaurant was bestelle wo mir nicht klar war, dass es unvegan ist, dann ess ich es anstatt es zurückzugehen lassen.
Das ist ne klar definierte kiste und wenn man es nicht gerade absichtlich macht auch ne legitime ausnahme, und kein regelfall.
Selbiges könnte man für viele Situationen für sich festlegen.
Man kann ja auch sagne, bei freunden auf dem Geburtstag wenn nix veganes da ist isst man eben was anderes. So oft haben ja die Freunde nun auch wieder nicht Geburtstag.
Schwierig wird es nur, wenn es alltäglich wird. Wenn man z.b. sagt: Naja , die Imbisse um meine Uni herum haben nix cooles was vegan ist, also ist es ne ausnahme, dass ich da halt zum Dönermann gehe.
Dann kann man sich das ganze halt irgendwo sparen. Muss dann ja jeder selbst natürlich, aber das find ich wären dann Dinge wo veganismus ja gerade dazu gedacht ist, bei solchen alltäglichkeiten andere Lösungen zu finden.

Zum Thema Panik noch: Es sind eher die anderen, nichtveganen beobachter, die dann sofort aus dem häusschen sind und einen beschuldigen inkonsequent zu sein wenn man doch mal irgendwas nichtveganes isst.
Ganz ehrlich: Ich hab schon Situationen, wo ich es opportun finden würde, etwas unveganes zu essen, es mir dann aber allein aus dem Grund spare, weil ich genau weiß dass dann direkt ein paar vollidioten angetanzt kämen und denken sie hätten mich entlarvt.


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Gründe für oder gegen Veganismus/Vegetarismus

18.12.2015 um 20:50
In einer Studie wurde jetzt festgestellt, dass der Anbau von Salat dreimal schädlicher ist wie die 'Produktion' von Speck.
Denkt mal darüber nach ;)

http://www.20min.ch/wissen/news/story/Salat-ist-dreimal-schaedlicher-als-Speck-17714515


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Gründe für oder gegen Veganismus/Vegetarismus

18.12.2015 um 23:32
@Issomad
Als würden sich Vegis ausschließlich von Kopfsalat ernähren. Was für eine Milchmädchenrechnung mit Äpfel und Birnen. :D

Und dann noch der Titel: "Salat ist dreimal schädlicher als Speck". Bildniveau ^^

Unten steht doch die "Auflösung":
Update von 15.10 Uhr: Erik Marcus, der Herausgeber von Vegan.com, hat als Reaktion auf die US-Studie vorgerechnet, dass vier Scheiben Speck so viele Kalorien (468 Kcal) haben wie 3,3 Kilogramm Kopfsalat. Er wirft den US-Forschern vor, ihre Berechnungsgrundlage sei vollkommen realitätsfremd, da niemand seinen Kalorienbedarf mit Kopfsalat decke.


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Gründe für oder gegen Veganismus/Vegetarismus

19.12.2015 um 01:52
@Shionoro
Shionoro schrieb am 09.11.2015:Veganismus ist eben nicht religiös (auch wenn zugegeben manche veganer so agieren).
Man ist nicht unrein wenn man mal was unveganes gegessen hat und bricht sich damit meiner Meinung nach auch keinen Zacken aus der Veganerkrone.

Das sehen meines Erachtens nach auch die meisten Veganer so, dass da jemand direkt panisch wird wenn er aus versehen irgendwas tierisches gegessen hat ist eher ein Gerücht.
Ganz offensichtlich schließt du viel zu sehr von dir und deinem veganen Umfeld auf die vegane Community allgemein. Ich bezweifle zwar überhaupt nicht, dass du und deine veganen Freunde absolut vernünftige und symphatische Zeitgenossen seid. Vielleicht fühlst du dich nur aufgrund all zu harscher Kritik, Polemiken und Provokationen in eine Position gedrängt, wo man sich permanent verteidigen muss. Daran bin ich sicher auch nicht ganz unschuldig. ;)

Allerdings ist die Kritik an Veganern und Tierrechtlern auch nicht frei erfunden!
Esoterisches, antiaufklärerisches, antiwissenschaftliches, antihumanes, rassistisches, faschistoides und rechtsextremes Gedankengut ist in der veganen Tierrechtsszene leider sehr weit verbreitet. Veganer zählen mit zu den größten Multiplikatoren von völlig hanebüchenem Bullshit. Da beißt die Maus keinen Faden ab!

Um so mehr freut es mich, dass es auch Gruppen von Veganern gibt, die sich vehement gegen die Vereinnahmung ihrer Lebensweise durch eine stetig wachsende Anzahl von menschenverachtenden, ideologisch verblendeten Spinnern wehrt, die Veganismus durchaus als eine Art Ersatzreligion praktizieren.

Sehr empfehlenswert halte ich diesbezüglich die Seiten https://www.facebook.com/veganmimikry/ und https://www.facebook.com/indyvegan/
:)

Anders als z.B. Antivegan, sind das Seiten, die von Veganern betrieben werden. Erstaunlicherweise unterscheiden sich deren Hauptkritikpunkte an der veganen Tierrechtsszene von denen der "Antiveganer" nur sehr marginal.

Kennst du diese Seiten und falls ja, wie findest du sie?


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Gründe für oder gegen Veganismus/Vegetarismus

19.12.2015 um 02:59
@Shionoro
Shionoro schrieb am 09.11.2015:Zum Thema Panik noch: Es sind eher die anderen, nichtveganen beobachter, die dann sofort aus dem häusschen sind und einen beschuldigen inkonsequent zu sein wenn man doch mal irgendwas nichtveganes isst.
Naja, da habe ich persönlich doch andere Erfahrungen gemacht. Wenns um die Ethik, also die Tieräää geht, ist so ein "Ausrutscher" nicht erlaubt. Bei Veganern.
Schon mal in Veganer-Foren gewesen? Dort ist das gegenseitige "Zerfleischen" (pun-intended) ein Massensport.

Ich habe beide Extreme erlebt; sowohl lediglich Fleischlose als auch ethische Vegetarierinnen. Die Eine mochte lediglich kein Fleisch und hat nie ein Theater veranstaltet, die Andere hätte am Liebsten Fleisch aus unserem Kühlschrank verbannt und andere Pfannen als ich zum Braten verwendet. Veganerinnen blieben mir bisher erspart.

Natürlich gibt es Veganer/Vegetarier, die daraus kein großes Ding machen. Aber abstreiten, dass es eine Menge durchgeknallter ReligiösVeganer gibt, entspricht einfach nicht der Realität.

Aktuell habe ich eine Cousine in der Verwandschaft, die alle Klischees erfüllt. "Naturduftend", missionarisch und letzterdings mit ihrer Menstruationsschale in Facebook hausierend. Ihre Einstellung zu Dingen wie Homöopathie oder Impfkritik habe ich zwar nicht erfragt, weiß aber dass ihr Haushalt ein Drecksstall ist, weil das ja "natürlich" sei. Und nein, das sind keine Hartzler, ihr Mann ist Grafik-Designer.
Hab einige Zeit nichts mehr von ihr gehört, da alle Verwandte die mit ihr "Facebook-Freund" waren, von der ständigen Vegan-Propaganda genervt waren.

Kurz gesagt: Man muss ja nicht sein Veganertum rausposaunen. Fleischlose Kost gibt es fast überall. Einfach bestellen und essen. Wer wundert sich heutzutage denn noch über Salat zum Mittag oder kohlehydratfreies Abendessen?

Wenn man seine Ernährungsform allerdings ideologisch auflädt...


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Gründe für oder gegen Veganismus/Vegetarismus

19.12.2015 um 08:28
@tiktaalik
tiktaalik schrieb:Schon mal in Veganer-Foren gewesen? Dort ist das gegenseitige "Zerfleischen" (pun-intended) ein Massensport.
Nicht falsch. Aber warste schonmal in nem Gaming forum? Da passiert genau das gleiche, obwohl mit sicherheit die meisten leute die videospiele spielen normale, rationale menschen sind.
oder in Politikforen.
Ja selbst auf allmy.
Facebook und Foren sind oft ein schlechter weg un adäquate beurteilungen einer gruppe durchzuführen.

Bei Leuten die, egal welche sache, quasi vereinsmäßig und hobbymäßig betreiben hast du immer den größeren anteil radikaler als in der gesamtgruppe, eben weil die leute die nicht radikal sind selten den drang habn sich organisieren zu müssen.
tiktaalik schrieb:Natürlich gibt es Veganer/Vegetarier, die daraus kein großes Ding machen. Aber abstreiten, dass es eine Menge durchgeknallter ReligiösVeganer gibt, entspricht einfach nicht der Realität.
Macht aber auch keiner, also das abstreiten.
Ich bestreite lediglich, dass sich da im großen und ganzen leute die fleisch essen weniger ignorant verhalten oder im allgemeinen jegliche gruppen mit irgendeiner bestimmten meinung zu etwas.

Wenn ich z.b. über linke nachdenke, kann ich mir die antifa und ein paar kommunistengruppen auf fb und anderswo im internet ansehen und zu der meinung kommen, dass radikalismus in der linken szene ein riesen problem ist.
Aber wenn ich insgesamt die leute betrachte, dann sehe ich, dass der großteil der leute die links eingestellt sind eigentlich ganz normale leute sind.
Und bei Veganern ist das ähnlich.
tiktaalik schrieb:Kurz gesagt: Man muss ja nicht sein Veganertum rausposaunen. Fleischlose Kost gibt es fast überall. Einfach bestellen und essen. Wer wundert sich heutzutage denn noch über Salat zum Mittag oder kohlehydratfreies Abendessen?

Wenn man seine Ernährungsform allerdings ideologisch auflädt...
Man darf über seine ideologischen vorstellungen sprechen und auch dafür werben.
Es ist aber wichtig da den ton und auch den ort zu kennen.

Wenn ich z.b. mich auf den weihnachtsmarkt stelle und veganes gebäck anbiete damit leute sehen dass man als veganer auf kuchen usw nicht verzichten muss, und dabei vllt noch flyer mitgebe, dann ist das okay.

Wenn ich natürlich mein soziales umfeld anfeinde, weil die andere vorstellungen haben als ich, dann ist das ein Vergriff im Ton und Ort.
Sowas passiert, gerade bei jungen leuten.

Ich finde es aber generell falsch, immer von irgendwelchen negativbeispielen die man kennt zu schließen.
Nicht nur, weil es auch positivbeispiele gibt, sondern auch, weil es ja für die sachfragen, ob veganismus ne vernünftige sache ist, unerheblich ist, wie veganer drauf sind.

Selbst wenn alle veganer furchtbare menschen sind macht es das, was sie sagne, nicht zwangsläufig falsch.

Und man muss auch verschiedene gruppen unterscheiden bei veganern.

Einer der Esoteriker ist und deswegen veganer wird weil er einen auf natur macht, der ist nicht mit mir zu vergleichen.
Das sind so unterschiedliche gründe für den verzicht auf schweinefleisch wie Gesundheitsgründe und Islam.

Der und ich, wir haben nix gemeinsam, außer dass wir keine Tierprodukte essen.

Genausowenig wie ich und deine cousine. Wenn ich über umweltschutz rede, dann rede ich doch auch nicht sofort über radikale gruppen die sogar bombendrohungen ausstoßen, sondern über die vernünftigen leute mit den vernünftigen ansichten aus dieser sparte.


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Gründe für oder gegen Veganismus/Vegetarismus

19.12.2015 um 09:01
@JohnDifool
JohnDifool schrieb:Ganz offensichtlich schließt du viel zu sehr von dir und deinem veganen Umfeld auf die vegane Community allgemein. Ich bezweifle zwar überhaupt nicht, dass du und deine veganen Freunde absolut vernünftige und symphatische Zeitgenossen seid. Vielleicht fühlst du dich nur aufgrund all zu harscher Kritik, Polemiken und Provokationen in eine Position gedrängt, wo man sich permanent verteidigen muss. Daran bin ich sicher auch nicht ganz unschuldig. ;)
Aber ich bin doch gar nich der, der immer irgendeinen arbeitskollegen kennt der komisch ist :p
Ich fühle mich ja auch nich nur in die Rolle gedrängt, es ist oft nunmal so, dass genau das von mir erwartet wird, even eine rechtfertigung oder wenigstens eine erklärung meines verhaltens.
Und da werden eben dann auch oft die geschichten von irgendwelchen bekannten usw. ausgepackt.
JohnDifool schrieb:Allerdings ist die Kritik an Veganern und Tierrechtlern auch nicht frei erfunden!
Esoterisches, antiaufklärerisches, antiwissenschaftliches, antihumanes, rassistisches, faschistoides und rechtsextremes Gedankengut ist in der veganen Tierrechtsszene leider sehr weit verbreitet. Veganer zählen mit zu den größten Multiplikatoren von völlig hanebüchenem Bullshit. Da beißt die Maus keinen Faden ab!
Das ist richtig, und das muss man auch so benennen. Darf man auch, und ich finde auch, mehr veganer sollten sich klar von so einem unfug abgrenzen.
Dass Veganer hier aber Multiplikatoren sind bestreite ich.
Eher neigen die entsprechenden leute zum veganismus, weil sie sich damit noch weiter von der mehrheitsgesellschaft entfremden können als sowieso schon und es nach ihren ansichten konsequent ist.
Gibt aber verschiedene möglichkeiten.

Es gibt leute die nunmal gleichzeitig z.b. nazi und veganer sind, oder esoterike rund veganer, aber komplett, ohne dass sich diese ding ebeeinflussen, und es gibt leute, die wegen eine rbestimmten grundideologie veganer sind, weil es ihnen eben als logische folge erscheint.

Das jetzt aber einer veganer ist und deswegen dann zu einer von den dir aufgezählten extremismusarten neigt würde ich bestreiten wollen. Vielleicht die, die im linksextremen spektrum aufgehen, aber auch da brauchst du, bis du wirklich extrem bsit, schon ne gewisse grundhaltung, die unabhängig davon ist, ob du nun vegan bist oder nicht.

Um so mehr freut es mich, dass es auch Gruppen von Veganern gibt, die sich vehement gegen die Vereinnahmung ihrer Lebensweise durch eine stetig wachsende Anzahl von menschenverachtenden, ideologisch verblendeten Spinnern wehrt, die Veganismus durchaus als eine Art Ersatzreligion praktizieren.

Sehr empfehlenswert halte ich diesbezüglich die Seiten https://www.facebook.com/veganmimikry/ und https://www.facebook.com/indyvegan/
:)

Anders als z.B. Antivegan, sind das Seiten, die von Veganern betrieben werden. Erstaunlicherweise unterscheiden sich deren Hauptkritikpunkte an der veganen Tierrechtsszene von denen der "Antiveganer" nur sehr marginal.

Kennst du diese Seiten und falls ja, wie findest du sie?
tiktaalik schrieb:Natürlich gibt es Veganer/Vegetarier, die daraus kein großes Ding machen. Aber abstreiten, dass es eine Menge durchgeknallter ReligiösVeganer gibt, entspricht einfach nicht der Realität.
Das macht aber auch wirklich keiner.
Man wehrt sich aber dagegen, dass daraus eine so große sache gemacht wird.
So radikal und nervig die auch sein mögen, gefährlich ist so ein öko extremist im allgemeinen nicht.
Wen stört er also, außer leute, die auf facebook entweder mit ihm befreundet sind oder aktiv nach seinen posts suchen um sich darüber aufzuregen?
Warum sollte diese leute eine rolle spielen bei einer debatte, in der durchaus auch vernünftige gesprächspartner da sind.
JohnDifool schrieb:Kennst du diese Seiten und falls ja, wie findest du sie?
Kannte ich nicht (ich bin auch wirklich niemand, der sich in seiner freizeit mit dem thema veganismus groß beschäftigt abgesehen eben von diskussionen ab und an), finde ich aber gut.
Hab jetzt nich so viel gelesen, vielleicht bin ich da ab und an auch nicht unbedingt einer meinung mit dem was die monieren, dafür hab ich zu wenig gelesen, aber die grundsätzliche kiste finde ich gut.
Auch dass sich da leute klar abgrenzen von diesem effekthascher veganismus, wenn irgendeiner tiere quält und sofort die leute nach mord schreien.

Alles in allem eine feine sache.


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Gründe für oder gegen Veganismus/Vegetarismus

22.12.2015 um 02:15
Shionoro schrieb:So radikal und nervig die auch sein mögen, gefährlich ist so ein öko extremist im allgemeinen nicht.
Naja, diese Bewertung mag überwiegend richtig sein. Allerdings gibt es da einige Leute, die einem schon etwas Angst machen können. Leute, die die Schlachtung eines Tieres für "Mord" halten, haben eine Haltung entwickelt, die Grund zur Sorge machen kann.
Wenn man Tiere und Menschen gleich stellt, muß man ja zu dem Schluß kommen, dass man umgeben ist von Mördern.
Auf antivegan machen wir uns gerade über "Bär" Läsker lustig, der in einer höchst aggressiven Art Mischköstler angeht.
Der dreht teilweise so sehr auf, dass man befürchten muß, er schnappt irgendwann über. Dazu kommen dann noch die zahlreichen Claqueure. Umgeben zu sein von Verbrechern, Umweltzerstörern und grausamen Mördern muß doch zwangsläufig Konsequenzen nach sich ziehen.


Ich wurde dazu zwar nicht von dir angesprochen, aber mir ist indyvegan bekannt. Ich finde die auch gut, weil die mal nicht alles gut finden, was "vegan geht", sondern auch die z.B. häufigen rechten Tendenzen kritisch ansprechen und sich distanzieren.

Was mich tierisch nervt, ist der Umgang mit Zahlen und Fakten. Die werden von veganer Seite, z.B. Peta, so dermaßen verbogen bis schlicht gelogen, dass man Kotzen könnte.
Der Wasser"verbrauch", Sojaanbau in Brasilien, CO2-Stempel... Da wird unentwegt mit falschen bis absurden Zahlen um sich geworfen dass es kracht.
Ich hab mal mit dem "Artgenossen" diskutiert. Das war einfach nur peinlich. Der gibt sich als veganes Aushängeschild und hatte entweder keine Ahnung oder verweigert einfach alles, was seine Welt ins Wanken bringen könnte. Argumentativ ein absolutes Armutszeugnus. Irgendwann ist er dann ausfällig geworden...
Bei spiegel-online das gleiche Spiel. Veganer mit Internet sind oft on-a-mission. Das Problem ist, auszumachen wie repräsentativ die für die Veganer sind.

Du scheinst die erfreuliche Ausnahme zu sein!


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Gründe für oder gegen Veganismus/Vegetarismus

22.12.2015 um 15:28
@tiktaalik

Mit Zahlen wird ja immer gern Schindluder getrieben, wenn man Leute von etwas überzeugen will.
Und ja, das ist falsch. Es gibt eben leider bei jeder Bewegung bei manchen einen reflex, sov iele leute wie möglich auf 'seine seite' zu sehen, selbst, wenn man sie für diese entscheidung anschwindeln muss.
Ich lehne das natürlich ab, und die meisten leute die vegan leben die ich kenne ebenso, aber existent ist soetwas schon.


Aber gefährlich?
Es ist halt ein emotionales thema, und, um das dazu zu sagen, emotionale reaktionen werden auch gern provoziert.
Ich würde nicht bei nem sehr emotionalen Umweltschützer hingehen und ihn absichtlich provozieren indem ich vor seinen Augen Müll irgendwo hinwerfe.
Mir ist es aber durchaus schon vorgekommen, dass leute einen auf 'hey guck mal, ich ess gerade ne leiche! MMMH! ' oder ähnliches gemacht haben.
Ich kann so wirklich blöde reaktionen abtun, aber es gibt nunmal emotionale menschen.
Wenn die dann aufbrausend werden ist das eine für die recht natürliche reaktion.

Wir haben aber noch nie erlebt, dass nen veganer in Deutschland irgendwen umbringen wollte oder, keine ahnung, ne metzgerei sprengt oder sowas. Das höchste der gefühle ist irgendne uni vorlesung zu sprengen oder ein internet shitstorm, und das war's auch.

Ich sehe nicht, warum man da irgendwie mehr provozieren oder sich vor sorgen sollte als vor religiösen fanatikern und jeglichen anderen gruppen die radikale elemente haben.

Die größte reale gefahr ist, dass esoteriker über vegan leuten ne falsche ernährung aufschwatzen die sie krank macht.
Das tun die aber auch bei Mischköstlern.


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