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Gründe für oder gegen Veganismus/Vegetarismus

7.721 Beiträge, Schlüsselwörter: Massentierhaltung, Veganismus, Fleischkonsum

Gründe für oder gegen Veganismus/Vegetarismus

18.10.2016 um 22:56
@gastric

Hast dich auf mich eingeschossen, was? :D

ich liebe ja diese Doppelmoralisten, ehrlich ! :D

Fleischesser anprangern und sie am Elend der Welt schuldig sprechen und nun vom hundersten ins tausendstel kommen, von wegen Plastik im Meer, um vom wesentlichen abzulenken.

Thema Pflanzen:
Deine vegetarischen oder veganen Produkte sind in Papier eingewickelt?
Aus Bäumen hergestellt? Ach nein, Pflanzen sind ja keine wertigen Lebewesen. Die kann man ja in Massen vertilgen, um die armen Tiere und Massentierhaltung zu verschonen. Dass diese Pflanzen, eure Lebensmittel, aber nachhaltig für den Treibhauseffekt etc. sorgen und ihr somit freilebenden Tieren wiederum die Lebensräume und Nahrungsräume raubt, das fällt natürlich nicht ins Gewicht.


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Gründe für oder gegen Veganismus/Vegetarismus

18.10.2016 um 22:58
gastric schrieb:Nur stell ich mich als veganer dem problem des billigfleisches. Ich stelle mich dem problem soja, indem ich es soweit wie möglich meide. Ich verleugne keinerlei probleme und suche erst recht nicht die schuld bei anderen
Na Glückwunsch dann gehörst zu der Minderheit bzw nicht zu den Populär Veganern.
gastric schrieb: Ich als veganer bin aber nunmal nicht daran schuld, dass hähnchenkeulen nach afrika geschifft werden, weil sie in europa anscheinend keinen absatz finden.
Klar bist du mitschuld, weil Bürger immer die Verantworung für die Politik tragen.

es geht auch gar nicht um Hühnerkeulen sondern um die Reste die hier keiner Essen will.

DAs ganze liegt aber auch nicht wirklich am Fleischkonsum sondern eher an einer Subventionsgeschichte.

Im Überigen ein lustiges Gegenbeispiel zu den Milchmädchenrechnungen bzgl Essen und Hunger in der Welt oder wie Hilfe aussieht für diese Länder.
gastric schrieb:Nur eins möchte ich wissen:
Wie stellt man sich einem problem, wenn man die mitschuld durch den eigenen konsum an eben diesem problem leugnet?
Man sollte sich mehr mit der Subventionspolitik der EU beschäftigen.

Dein Konsum ändert daran recht wenig. Generell muss man auch dort in Afrika die Volkswirtschaftlichen Auswirkungen betrachten.

Verringerung der Einkünfte der dortigen Viehzüchter, contra erhöhter Wohlstand der Bevölkerung durch mehr und günstigeres Angebot.

Wobei wir da auch wieder stark differenzieren müssen zwischen Billig Export, Verursachung von Hunger
gastric schrieb:Von mir wurdest du angeraunzt, weil du das problem der hungernden kinder in afrika ansprechen willst, aber nicht wahrhaben willst, dass deine ernährungsgewohnheiten daran mitschuld tragen. Aber du tust ja keinem weh mit deinem fleischkosnum.
Wir haben doch geklärt das Afrika da eher ein schlechtes Beispiel ist. Oder welche Futterpflanzen importieren wir denn aus Afrika in signifikanter Menge?


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18.10.2016 um 23:43
@Tautropfen
Tautropfen schrieb:Hast dich auf mich eingeschossen, was? :D
Nö.... nur hab ich dich "angegriffen"... ich wollte nur richtig stellen, dass dies dies nicht aufgrund des fleischessens war.
Tautropfen schrieb:Fleischesser anprangern und sie am Elend der Welt schuldig sprechen und nun vom hundersten ins tausendstel kommen, von wegen Plastik im Meer, um vom wesentlichen abzulenken.
Wenn du schon davon anfängst, dass sich kaum jemand um leergefischte meere kümmert, dann muss ich dir eben auch mal erzählen, dass sich jemand sogar um die ollen müllstrudel sorgt, die nicht nur in deinem nahrungskrieslauf landen, sondern auch in meinem.

Ich schreibe übrigens immer wieder, dass JEDER konsum einen rattenschwanz hat, der am elend der welt beteiligt ist.... nicht nur die fleischesser, aber das wird irgendwie andauernd erfolgreich überlesen.
Tautropfen schrieb:Deine vegetarischen oder veganen Produkte sind in Papier eingewickelt?
Mein obst und gemüse liegt lose im korb, fertigprodukte meide ich, weil sie mir in der anfangszeit schon nicht geschmeckt haben und ich dementsprechend nicht (mehr) durchprobiere. Getränke GRUNDSÄTZLICH aus glasflaschen (schmeckt mir besser), getrocknetes in jutesäcken (erbsen, linsen, reis ect). Einige alltagsgegenstände (nicht ernährungsbedingt) in plaste, da alternativen fehlen. Sowas wie klopapier und waschmittel gibts hier eben leider nicht im glas oder lose. Papier bekomm ich nur vom postboten in den briefkasten gelegt, in pappe eingepackt sind bei mir nur möbel oder andere gegenstände, die nur bei notwendigkeit gekauft werden.
Tautropfen schrieb: Ach nein, Pflanzen sind ja keine wertigen Lebewesen. Die kann man ja in Massen vertilgen, um die armen Tiere und Massentierhaltung zu verschonen.
Was glaubst du wievile plfanzen ein einzelnes tier so in seinem leben futtert? Und diese menge ist dann für dich in form eines stück fleisches eine mahlzeit, die mit noch mehr pflanzen als beilage garniert wird. Willst du dieses argument wirklich weiter behandeln? Willst du wirklich weiter über die wertigkeit von pflanzen reden, wenn für dich indirekt durch die tiermast mehr pflanzen drauf gehen, als für mich? Bist du dir absolut sicher, dass du das genau durchdacht hast?
Tautropfen schrieb: Dass diese Pflanzen, eure Lebensmittel, aber nachhaltig für den Treibhauseffekt etc. sorgen und ihr somit freilebenden Tieren wiederum die Lebensräume und Nahrungsräume raubt, das fällt natürlich nicht ins Gewicht.
Hier gibt es zb unzählige futtermaisfelder, die in tiermägen landen. Dafür kann ich nix und davon bekomm ich auch nix. Hinzu kommen noch eingezäunte weideflächen, die zur grasgewinnung für kühe dienen. Für uns beide geht sicherlich genug landwirtschaftliche fläche drauf und sicherlich sterben dabei einiges an tieren + unbrauchbarer lebensraum für eben diese. Nur wenn du mir ins gewissen reden willst, dann musst du zwangsläufig die landwirtschaftlich genutzte fläche miteinbeziehen, die auch für nutztiere draufgeht. Ebenfalls ein rattenschwanz, der für fleischesser weitreichender ist, als bei veganern, dafür haben veganer an anderer stelle den größeren.

Wie gesagt ich spreche mich nicht frei, aber ich leugne keine probleme, die mein konsum verursacht und versuche erst recht nicht meinen eigenen konsum zu rechtfertigen. Ich konsumiere, wie ich konsumiere, du konsumierst, wie du konsumierst. Nur im gegensatz zu dir hab ich eine ungefähre vorstellung davon, was ich anrichte und spreche auf keinen fall davon, dass ich aus gewohnheit weiter mache, weil ich niemandem weh tue, denn nur wegen dieser deiner aussage hab ich dich überhaupt angeblagt.

@Fedaykin
Fedaykin schrieb:es geht auch gar nicht um Hühnerkeulen sondern um die Reste die hier keiner Essen will.
Was unter anderem die keuchen sind, wie ich dir verlinkt habe.
Fedaykin schrieb:DAs ganze liegt aber auch nicht wirklich am Fleischkonsum sondern eher an einer Subventionsgeschichte.
Sowohl als auch. Die subvention machts aber lediglich billig. Der konsument entscheidet, dass er unbeliebte teile des huhns nicht essen will und erst dadurch wird der export überhaupt reizvoll. Hinzu kommt die allgemeine erwartungshaltung immer und auch kurz vor ladenschluss eine große auswahl an allem zu haben. Überproduktion + selektive auswahl + absatzmöglichkeit in anderen ländern ist keine gute kombination.
Fedaykin schrieb:Verringerung der Einkünfte der dortigen Viehzüchter, contra erhöhter Wohlstand der Bevölkerung durch mehr und günstigeres Angebot.
Nur werden die einkünfte nicht verringert, sie brechen ein und dort fängt einen kein sozialsystem auf.
Fedaykin schrieb:Wir haben doch geklärt das Afrika da eher ein schlechtes Beispiel ist. Oder welche Futterpflanzen importieren wir denn aus Afrika in signifikanter Menge?
Ähm ich spreche eindeutig von der marktzerstörung durch billigfleisch, die dafür sorgen, dass dort ansäßige bauern mal eben ihrer existenzgrundlage beraubt werden. Im normalfall haben diese bauern kinder, die zwangsläufig hungern, wenn papa kein geld mehr für seine waren bekommt, aber auch sein vieh nicht mehr halten kann aufgrund von zuhohen kosten.

Das afrikas wirtschaft im grunde auf export ausgerichtet ist, aber sich nichteinmal selbst ernähren kann, ist bekannt. Dass afrika nicht für den export von futtermitteln bekannt ist, ist für die grundporblematik der hungernden kinder aufgrund des verlustes der existenzgrundlage von mami und papi als fleischproduzenten irgendwie irrelevant. Fakt ist sie hungern und das unter anderem (nicht alleinschuldig ;) ) aufgrund der hier herrschenden angewohnheit am liebsten hühnchenbrust zu vertilgen.


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19.10.2016 um 00:56
@Fedaykin
Fedaykin schrieb:Wie definieren wir denn die Versorgung vom Fleisch?

Der Preis würde sich ändern.. aber momentan hat man eh einen zu hohen Fleischkonsum.
Einschränken reicht da nicht. Versorgung definiere ich als grundsätzliche möglichkeit, tierprodukte zu erschwinglichen preisen zu erstehen.

Du kannst nicht jedes tierprodukt zum luxusprodukt machen. Zumindest wäre ich gespannt, wie du dem verbraucher erklärst, dass er sich jetzt eier, milch, fleisch und leder nur noch ab und zu leisten kann.
Fedaykin schrieb:Na weil bei einer Ausgewogenen Ernährung keine Nahrungsergänzung nötig wäre.
Doch, weil die ergänzung zur ernährung gehört.
Fedaykin schrieb:Das mag sein, ist aber abhängig wo wir die Grenze zwischen Natürlich und Künstlich setzen.
Warum ist ne B12 tablette als der pure stoff den man sowieso zu sich nehmen muss künstlicher als ein mastschwein was oft selbst mit allerlei medikamenten oder anabolika gefüttert wurde, dessen fleisch maschinell verarbeitet wurde und teils mit zusatzstoffen versehen?
Sehe ich nicht wirklich ein, genau dasselbe bei eiern und milch usw.
Ob die maschine jetzt aus milch käse macht oder aus mikroorganismen b12, das ist doch irrelevant.

Letztendlich ist 'natürlich' eine art von ästhetik, nichts wirklich greifbares.
Die meisten leute die nen problem damit haben, ne tablette zu schlucken, trinken z.b. sicherlich cola oder ähnliche getränke.
Da ist man dann weniger zimperlich, weil es flüssig ist.
Und darauf wird in der vegan szene sogar reagiert, mit b12 versetzten getränken.
Die kommen bei einigen leuten teils besser an.


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Gründe für oder gegen Veganismus/Vegetarismus

19.10.2016 um 10:05
gastric schrieb:Sowohl als auch. Die subvention machts aber lediglich billig. Der konsument entscheidet, dass er unbeliebte teile des huhns nicht essen will und erst dadurch wird der export überhaupt reizvoll.
Ja und das änderst du auch nicht durch den Konsum. Die Teile wurden hier in Friedenszeiten eigentlich nie konsumiert.

Der Export wird nur Reizvoll wenn man es zu einem guten Preis noch zum Markt bekommt. In diesem Fall Afrika und das klappt durch Subventionen.
gastric schrieb:Hinzu kommt die allgemeine erwartungshaltung immer und auch kurz vor ladenschluss eine große auswahl an allem zu haben. Überproduktion + selektive auswahl + absatzmöglichkeit in anderen ländern ist keine gute kombination.
Es macht keinen Sinn das auf Nationaler Ebenen zu betrachten. Bedenken wir das Nahrungsmittel schon länger International gekauft und verkauft werden.
gastric schrieb:Nur werden die einkünfte nicht verringert, sie brechen ein und dort fängt einen kein sozialsystem auf.
Auch das muss man Volkswirtschaftlich gesamt betrachten. Wir könnten hier auch natürlich zum Wohle einiger und ihrer Einnahmen das Fleisch oder andere Produkte küntlich hoch halten in dem wir den Markt isolieren.

Nur wie erwähnt wenn ich mir hier Rind, Schwein und Geflügel mehr oder weniger esse, ändert das nix an der Situation in Afrika

Es wurde ja auch davon geredet das wir dort Futtermittel abkaufen.
gastric schrieb:Ähm ich spreche eindeutig von der marktzerstörung durch billigfleisch, die dafür sorgen, dass dort ansäßige bauern mal eben ihrer existenzgrundlage beraubt werden.
Und viele andere Bekommen günstiges Fleiscb. Nur wurde eben auch explizit die Futtermittelproblematik genannt, die sollte man aber trennen von Billigexport.
gastric schrieb: Im normalfall haben diese bauern kinder, die zwangsläufig hungern, wenn papa kein geld mehr für seine waren bekommt, aber auch sein vieh nicht mehr halten kann aufgrund von zuhohen kosten.
Also einiges weden sie, aber hungern nicht. Wenn er soviel Produziert das er es auf dem Markt verkaufen kann wird wohl Narhung für die Familie nicht das PRoblem sein.

DAs Problem des Billigfleisch benachteiligt natürlich eine Gruppe der dortigen Gesellschaft, Die Fleischproduzenten.


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Gründe für oder gegen Veganismus/Vegetarismus

19.10.2016 um 10:07
gastric schrieb:Das afrikas wirtschaft im grunde auf export ausgerichtet ist, aber sich nichteinmal selbst ernähren kann, ist bekannt
Erstmal großer Fehler Afrika pauschal als ganzes zu sehen. Wir haben da einen ganzen Kontinent mit höchst unterschiedlichen Wirtschaften.

Du denkst eher an das Klischee des Armen AFrikas.

Und Export ist dort auch nicht überall oder Wirtschafsfaktor. Eher sind sie jenseits bestimmter Produkte vom Weltmarkt ausgeschlossen.

Handel würde im normalflall auch Sinn machen, sofern man dort Stabile Staaten hätte mit geringerer Korruption.
. Dass afrika nicht für den export von futtermitteln bekannt ist, ist für die grundporblematik der hungernden kinder aufgrund des verlustes der existenzgrundlage von mami und papi als fleischproduzenten irgendwie irrelevant.t
NA es ist nru ein Argument was hier ins Feld gefühlt wurde. Wie erwähnt der Landwirt kann im zweifel seine Hühner auch selber essen.
Fakt ist sie hungern und das unter anderem (nicht alleinschuldig ;) ) aufgrund der hier herrschenden angewohnheit am liebsten
hühnchenbrust zu vertilgen.t
Belege diesen Fakt bitte mal. Welches Land, wieviel, wer.


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Gründe für oder gegen Veganismus/Vegetarismus

19.10.2016 um 11:29
Shionoro schrieb:Einschränken reicht da nicht. Versorgung definiere ich als grundsätzliche möglichkeit, tierprodukte zu erschwinglichen preisen zu erstehen.
Na was verstehen wir denn unter Erschwinglichen Priesen? Oder Volkswirtschaftlich Betrachtet wieviel % des Netto darf in Lebensmittelwandern bis es erschwinglich gilt?

Hier in der BRD liegen wir mal so 13%
Shionoro schrieb:Du kannst nicht jedes tierprodukt zum luxusprodukt machen. Zumindest wäre ich gespannt, wie du dem verbraucher erklärst, dass er sich jetzt eier, milch, fleisch und leder nur noch ab und zu leisten kann.
Muss auch nicht jedes Tierprodukt zu einem Luxusprdukt machen. Aber mal Ehrlich 1 Liter Milch darf ruhig soviel kosten wie 1 Liter Tafelwasser oder dergleichen.


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Gründe für oder gegen Veganismus/Vegetarismus

19.10.2016 um 11:31
Shionoro schrieb:Warum ist ne B12 tablette als der pure stoff den man sowieso zu sich nehmen muss künstlicher als ein mastschwein was oft selbst mit allerlei medikamenten oder anabolika gefüttert wurde, dessen fleisch maschinell verarbeitet wurde und teils mit zusatzstoffen versehen?
Sehe ich nicht wirklich ein, genau dasselbe bei eiern und milch usw.
Na du hast auch recht vereinfachte Vorstellung, möglich mal alles was man gehört hat in das Thema hineinprojeziert.

Ganz so simpel ist hier die Tierzucht und ihre Vorgaben auch nicht.


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Gründe für oder gegen Veganismus/Vegetarismus

19.10.2016 um 12:05
@Fedaykin
Fedaykin schrieb:Ja und das änderst du auch nicht durch den Konsum. Die Teile wurden hier in Friedenszeiten eigentlich nie konsumiert.
Also wird der umstand doch durch konsum geändert. Nichtkonsum macht die produktion auf lange sicht weniger lukrativ, konsum von flügeln und keulen verringert die exportmenge.
Fedaykin schrieb:Der Export wird nur Reizvoll wenn man es zu einem guten Preis noch zum Markt bekommt. In diesem Fall Afrika und das klappt durch Subventionen.
Und handelsabkommen und korruption und und und. Subvention ist wie der konsum nur ein teil des problems, welches in diesem fall angegangen werden müsste.
Fedaykin schrieb:Wir könnten hier auch natürlich zum Wohle einiger und ihrer Einnahmen das Fleisch oder andere Produkte küntlich hoch halten in dem wir den Markt isolieren.
Wer spricht davon den markt zu isolieren?
Fedaykin schrieb:Nur wie erwähnt wenn ich mir hier Rind, Schwein und Geflügel mehr oder weniger esse, ändert das nix an der Situation in Afrika
Die menge machts.... wie im umgekehrten fall auch. Wenn nur eine hand voll hansel keine flügel oder keulen essen würden, dann wäre die situation in sachen billigfleisch dort entspannter.
Fedaykin schrieb:Und viele andere Bekommen günstiges Fleiscb.
Jain. Das fleisch war mal billiger. Mit zunehmendem ausschalten der einheimischen konkurenz wurde das importfleisch teurer. Zudem gibt es eine häufung von salmonellenerkrankungen, weil die kühlkette unterbrochen ist. Eigentlich werden die hühner dort auf dem markt lebend verkauft. Jetzt kannst du dir vlt denken, dass man nach einer durchgemachten salmonellenerkrankung mehr energie, nährstoffe und wasser verloren hat, als das es das fleisch eingebracht hat.
Fedaykin schrieb:Also einiges weden sie, aber hungern nicht. Wenn er soviel Produziert das er es auf dem Markt verkaufen kann wird wohl Narhung für die Familie nicht das PRoblem sein.
Produktion kostet dort wie hier geld. Tiere brauchen futter, wasser, platz. Will man den markt versorgen, dann muss man einges an tieren halten, angestellte einstellen, land erwerben, gebäude aufbauen. Ab einer bestimmten anszahl an tieren muss man zwangsläufig futter zukaufen, sollte das eigene land nicht ausreichen. Für all das werden von kleinbauern sehr regelmäßig kredite aufgenommen. Zur kostenersparnis werden die hühner nach und nach abgeschafft, meistens bleibt nur eine kleine anzahl. Man hat mit der abzahlung der schulden schon mehr als genug zutun, zudem kann ohne mitarbeiter die menge an tieren gar nicht vernünftig versorgt werden.
https://www.greenpeace-magazin.de/das-globale-huhn

Mal beispiele, die nun ums überleben kämpfen müssen. Wie es aber den mitarbeiten ergeht, steht dort leider nicht ausser eben der kündigung.
Fedaykin schrieb:Du denkst eher an das Klischee des Armen AFrikas.
Nein denke ich nicht. Ich denke lediglich an das afrika, welches auf landwirtschaft ausgelegt ist (immerhin ca 60% aller erwerbstätigen arbeiten in dem bereich), aber in der lebensmittelproduktion eher mies dasteht. Eben unter anderem aus dem grund, dass geflügelfleisch nicht lukrativ ist, eier haben aufgrund des hohen angebotes ebenfalls einen tiefstpreis erreicht, weil viele gescheiterte fleischproduzenten dort ihr glück versuchen. Die lebensmittelproduktion wird fast nur noch ausschließlich für den eigenbedarf betrieben. Diejenigen, die lediglich mitarbeiter waren und entlassen werden mussten, haben dahingehend weniger glück. Ihnen fehlt ganz einfach das land.
Fedaykin schrieb:NA es ist nru ein Argument was hier ins Feld gefühlt wurde. Wie erwähnt der Landwirt kann im zweifel seine Hühner auch selber essen.
Und so dazwischen? Also in der zeit, in der die eier bebrütet werden bzw die tiere ersteinmal an masse zulegen müssen? Sich von eiern ernähren fällt weg, da in diesen die nachkommen heranwachsen. Solange gebrütet wird, werden keine neuen eier gelegt. Das heranwachsen der küken dauert dort länger, weil es keine hochleistungsrassen sind. Ein geflügelbauer hat in den selteneren fällen genug fläche, um getreide für sich und die tiere anzubauen. Was also isst man so das jahr über, wenn man aus kostengründen seinen tierbestand auf ein minimum reduzieren musste?


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Gründe für oder gegen Veganismus/Vegetarismus

19.10.2016 um 12:57
gastric schrieb:Also wird der umstand doch durch konsum geändert. Nichtkonsum macht die produktion auf lange sicht weniger lukrativ, konsum von flügeln und keulen verringert die exportmenge.
Es geht darum ob das hier die Gelüfgelrest die ganz billig nach Afrika kommen eh nicht verzehrt wurden.

Klar wobei das auch zu kurz greift. Aber ich sage ja auch esst mehr Schwein.

Allerdings wirst du EU Weit geschweige denn Global die Hühner durch Konsumwechsel dermaßen verringern das dieses Problem nicht besteht.

Vor allem weil man den Gesamtwirtschaftlichen Nutzen/Schaden abwägen muss.

Und handelsabkommen und korruption und und und. Subvention ist wie der konsum nur ein teil des problems, welches in diesem fall angegangen werden müsste. t
Muss nicht zwingend Korruption sein. Aber ja ich sag mal fahr nach Benin und Togo um das Problem anzugehen.

Tatsache ist unser Fleichskonsum ist nicht die Ursache perse.
gastric schrieb:Wer spricht davon den markt zu isolieren?
Du sprichst davon. Wenn man den Schaden von Einfuhren durch das Ausland als Schädlich hält muss man eben einen Embargo, Einfuhrzolle etc regeln. Du planst in diesen Ländern den Volkwirtschaftlichen Vorteil der GEsellschaft durch zugang zu günstigeren Hühnerfleisch zugunsten der Geflügelzüchter zu nehmen damit die ihr "AngebotsOligopol" aufrecht erhalten können.
gastric schrieb:Die menge machts.... wie im umgekehrten fall auch. Wenn nur eine hand voll hansel keine flügel oder keulen essen würden, dann wäre die situation in sachen billigfleisch dort entspannter.
Halte ich für fraglich,
gastric schrieb:Jain. Das fleisch war mal billiger. Mit zunehmendem ausschalten der einheimischen konkurenz wurde das importfleisch teurer.
Na ist doch gut, Die Eintrittsbarrieren bei entsprechen Preisen wieder Lokale Anbieter zu bekommen ist eher gering.
gastric schrieb:Zudem gibt es eine häufung von salmonellenerkrankungen, weil die kühlkette unterbrochen ist
KEin Wunder in den Ländern. Auch das Heimische Huhn dürfte nur kurze Halbwertszeit haben angesichts der Infrastruktur.
gastric schrieb: Eigentlich werden die hühner dort auf dem markt lebend verkauft. Jetzt kannst du dir vlt denken, dass man nach einer durchgemachten salmonellenerkrankung mehr energie, nährstoffe und wasser verloren hat, als das es das fleisch eingebracht hat.
Mag sein, Aufgen auf beim Hühnerkauf. Bin sicher Samonellen ist dort die Gefährdung schlechthin.

Aber dafür müsste man Fallzahlen kennen.
gastric schrieb:Produktion kostet dort wie hier geld. Tiere brauchen futter, wasser, platz. Will man den markt versorgen, dann muss man einges an tieren halten, angestellte einstellen, land erwerben, gebäude aufbauen. A
Tja wenn einer den Markt versorgen will schon. Angesichts der Infrastruktur dort wird es wohl eher um Klein und mittelmastbetriebe gehen.

Hühner sind überigens recht leicht in der HAltung weswegen auch hier viele Hobbymäßig welche Halten.
gastric schrieb:Ab einer bestimmten anszahl an tieren muss man zwangsläufig futter zukaufen, sollte das eigene land nicht ausreichen.
Das Stimmt , wobei wir dann aber nicht mehr bei den armen KLeinbauern sind dessen Kinder nix zu Essen haben weil er seine Hühner nicht verkaufen kann...


Dein Greenpeacefall war ja shcon weit etwas weit weg von Landwirtschaft, Sprich er war ja schon in der Profleger Wenn auch etwas unprodkutiv wenn er 25 Angestellte hatte für recht Bescheidene Hühnerzahlen.
gastric schrieb: Für all das werden von kleinbauern sehr regelmäßig kredite aufgenommen. Zur kostenersparnis werden die hühner nach und nach abgeschafft, meistens bleibt nur eine kleine anzahl. Man hat mit der abzahlung der schulden schon mehr als genug zutun, zudem kann ohne mitarbeiter die menge an tieren gar nicht vernünftig versorgt werden.
Oh ja wird ein Personalaufwand herrschen. Wenn ich bendenk wie hoch hier der Personalaufwand war..

Über wieviel 1000 Masthühner reden wir denn so in den Ländern?

reden wir in der Mehrheit nicht über sowas?

spenden-shop-landwirtschaft-huehner-armu

Bestenfalls sowas, oder wir sind schon in ähnlcihen Verhältnissen wie in Europa.
gastric schrieb:Nein denke ich nicht. Ich denke lediglich an das afrika, welches auf landwirtschaft ausgelegt ist (immerhin ca 60% aller erwerbstätigen arbeiten in dem bereich), aber in der lebensmittelproduktion eher mies dasteht.
Afrika ist nicht auf Landwirtschaft augelegt, es ist nie über den Agrarlandstatus hinausbekommen.

Wobei wir auch hier wieder jedes Land differenziert betrachten müssen. Die Landwirtschaft ist natürlich bestenfalls Stand 19 Jahrhundert von den Eterägen. und eben schwerpunktmäßig Eigenbedarf.

Die Teuern Exportfruchte ist da eigentlich der BEssere Ansatz, sofern man denn den Mehrgewinn nutzen würde um auf dem Weltmarkt kostengünsti die Grundnahrungsmittel einzukaufen. Sprich sie könnten die Komperativen Vorteile nutzen.
gastric schrieb:Eben unter anderem aus dem grund, dass geflügelfleisch nicht lukrativ ist, eier haben aufgrund des hohen angebotes ebenfalls einen tiefstpreis erreicht, weil viele gescheiterte fleischproduzenten dort ihr glück versuchen
Ja, wenn die Preisschine nicht klappt muss man anderse sein Produkt an den Mann bringen. ICh denke auch die Afrikaner können ja den Unterschied zwischen Hühnerresten und einem Kompette Huhn unterscheiden.
gastric schrieb:. Die lebensmittelproduktion wird fast nur noch ausschließlich für den eigenbedarf betrieben. Diejenigen, die lediglich mitarbeiter waren und entlassen werden mussten, haben dahingehend weniger glück. Ihnen fehlt ganz einfach das land.
Ja aber hat auch nix mit meinem Schwein, Rind oder auch mal Geflügelschnitzel zu tun.


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19.10.2016 um 13:00
gastric schrieb:Und so dazwischen? Also in der zeit, in der die eier bebrütet werden bzw die tiere ersteinmal an masse zulegen müssen? S
Wie gut das man das eigentlich Timen kann, das man immer entsprechende Reife Hühner hat. Da ist der Vorteil bei der Geflügelzucht gegenüber zb Pflanzenanbau.
ich von eiern ernähren fällt weg, da in diesen die nachkommen heranwachsen.t
Aha, wie gut das man auch das nicht Steuern kann, und alle Hühner immer gleichzeitig befruchtete Eier brüten.
gastric schrieb:Das heranwachsen der küken dauert dort länger, weil es keine hochleistungsrassen sind. Ein geflügelbauer hat in den selteneren fällen genug fläche, um getreide für sich und die tiere anzubauen.
Hühner müssen je nach Umgebung nur Beding zugefüttert werden. Was also isst man so das jahr über, wenn man aus kostengründen seinen tierbestand auf ein minimum reduzieren musste? Frag
Das was man Gegessen hat bevor man die Gelfügelzucht favorisierte.

Btw Greenpeace ist nicht immer die Sachlichste Quelle, also wie eine Doku von Disney.

aber mit Emotionen wird man diese Themen nicht lösen können.


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19.10.2016 um 13:30
Mal ganz neben bei. In der baby und Familie Zeitschrift hab ich neulich nen beitrag von nem Arzt gelesen das rein vegane Ernährung für Kleinkinder nicht ausreicht und ihnen dadurch gerade in der Wachstumsphase wichtige Stoffe fehlen und es so zu einem geringerem Wachstum etc kommt.

So nun dürft ihr euch weiter zerfleischen :-)


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19.10.2016 um 13:51
@Fedaykin
Fedaykin schrieb:Tatsache ist unser Fleichskonsum ist nicht die Ursache perse.
Ich sagte doch ein grund von vielen.
Fedaykin schrieb:Na ist doch gut, Die Eintrittsbarrieren bei entsprechen Preisen wieder Lokale Anbieter zu bekommen ist eher gering.
Eigentlich schlecht: die preise werden wieder fallen bei steigender einheimischer konkurenz. So wird das fleisch nun künstlich teurer gehalten, weniger können es sich leisten, der wiedereinstieg in den verkauf lohnt sich immernoch nicht, da produktionskosten immernoch teurer als kosten billigfleisch.
Fedaykin schrieb:Über wieviel 1000 Masthühner reden wir denn so in den Ländern?
Früher landesweit über mehrere millionen. Heute ... schwer zu sagen. Man findet eher zaheln über arbeitslosigkeit aufgrund schließender betriebe. Bspw kamerun mit 110.000 arbeitslosen nur aus geflügelbetrieben. Inkl deren familie rechnet man mit ca 1/2 mio betroffenen ..... nur in kamerun. Und da sind futterlieferanten und wanderarbeiter noch nicht miteingerechnet.
http://www.deutschlandfunk.de/gefrorenes-huehnerfleisch-zerstoert-maerkte-in-afrika.697.de.html?dram:article_id=74081
Fedaykin schrieb:reden wir in der Mehrheit nicht über sowas?
Nö über sowas:
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Fedaykin schrieb:Wie gut das man das eigentlich Timen kann, das man immer entsprechende Reife Hühner hat. Da ist der Vorteil bei der Geflügelzucht gegenüber zb Pflanzenanbau.
Fedaykin schrieb:Aha, wie gut das man auch das nicht Steuern kann, und alle Hühner immer gleichzeitig befruchtete Eier brüten.
Das ist das tolle an der geflügelzucht. Der nachteil daran ist, dass man eine entsprechende anzahl an tieren benötigt, um als familie davon leben zu können.
Fedaykin schrieb:Das was man Gegessen hat bevor man die Gelfügelzucht favorisierte.
Achso das, was man sich nun aufgrund der schulden nicht leisten kann, weil der eigene betrieb den bach runterging und nun die einkünfte im keller sind.

@pure-life
pure-life schrieb:In der baby und Familie Zeitschrift hab ich neulich nen beitrag von nem Arzt gelesen das rein vegane Ernährung für Kleinkinder nicht ausreicht und ihnen dadurch gerade in der Wachstumsphase wichtige Stoffe fehlen und es so zu einem geringerem Wachstum etc kommt.
Ärzte haben auch nur rudimentäre kenntnisse über die vegane ernährung.
Ich hab mal im guardian einen netten bericht über eltern gelesen, die ihre (klein)kinder vegan ernähren. So mal einfach aus dem alltag genommen und nicht die trockene theorie.
Leider auf englisch :/
https://www.theguardian.com/commentisfree/2016/jul/19/parents-raising-vegan-babies


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Gründe für oder gegen Veganismus/Vegetarismus

19.10.2016 um 16:17
gastric schrieb:Eigentlich schlecht: die preise werden wieder fallen bei steigender einheimischer konkurenz. So wird das fleisch nun künstlich teurer gehalten, weniger können es sich leisten, der wiedereinstieg in den verkauf lohnt sich immernoch nicht, da produktionskosten immernoch teurer als kosten billigfleisch.
Also entweder ist das Fleisch günstiger als die heimische Produktion hinbekommt (Wobei die wohl ihre Möglichkeiten nicht zwingend ausgeschöpft haben) oder es ist Teurer.

Und wenn es fast Identisch ist, werden die Menschen dort abwegen ob sie für 20 Cent das "Restfleisch" kaufne oder das ganze Huhn.

DA die LEute eh schon noch Eigenbedarf haben können sie bei Preisanstieg bis zu einem gewissen Punkt (An dem Investitinoen nötig sind aufbauen)
gastric schrieb:Früher landesweit über mehrere millionen. Heute ... schwer zu sagen. Man findet eher zaheln über arbeitslosigkeit aufgrund schließender betriebe. Bspw kamerun mit 110.000 arbeitslosen nur aus geflügelbetrieben
Wow soviel arbeiten in ganze Deutschland wahrscheinlich nicht mal in der Geflügelzucht. Merkst du das Problem?
gastric schrieb:Inkl deren familie rechnet man mit ca 1/2 mio betroffenen ..... nur in kamerun. Und da sind futterlieferanten und wanderarbeiter noch nicht miteingerechnet.
Ist interessant das bei dem niedrigen Lohniveau die Europäer die Preise schlagen können.

Wie man sieht liegt das Problem wohl woanders. Aber dafür müssten wir ins Detail der Afrikanischen Mastbetriebe.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-52985286.html

Aber ja Schutzzölle könnten da helfen, wenn auch nicht wirklich das Problem lösen
gastric schrieb:Das ist das tolle an der geflügelzucht. Der nachteil daran ist, dass man eine entsprechende anzahl an tieren benötigt, um als familie davon leben zu können.
Ja dürfte schwer werden bei mehr als 500 Hühner 20 für die Täglichen Eier beseite zu legen, oder 1 Huhn pro Woche als Fleischlieferant zu halten... na gut bei deren Familien sagen wir mal 3.


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Gründe für oder gegen Veganismus/Vegetarismus

19.10.2016 um 16:18
gastric schrieb:Achso das, was man sich nun aufgrund der schulden nicht leisten kann, weil der eigene betrieb den bach runterging und nun die einkünfte im keller sind.
So ist das mit Investitionen, Manche klappen manche Nicht. Willkommen in der Welt des Unternehmrischen Risikos.


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Gründe für oder gegen Veganismus/Vegetarismus

19.10.2016 um 16:24
aus dem Beitrag 2007


Die Weigerung der Konsumenten, das Huhn am Stück zu kaufen und zu verwerten, hält gigantische Handelsströme am Laufen. Allein die Mäster der EU liefern pro Jahr 225 000 Tonnen Geflügelteile in die ehemalige Sowjetunion, 144 000 Tonnen nach Afrika, 170 000 Tonnen in den Nahen Osten, 50 000 Tonnen nach Fernost.



u welchem Preis das in Europa unerwünschte Fleisch im Zielland angeboten wird, bestimmen nicht so sehr die Produktionskosten in den Herstellungsländern, sondern die Kosten seiner Entsorgung im Fall des Nichtverkaufs. Seinen Gewinn hat der Produzent in der Regel schon mit dem Erlös des Brustfilets erwirtschaftet. Die Vermarktung der Reste muss nur noch kostendeckend sein. So kann Fleisch für 80 Cent das Kilo verschifft, für 1,20 Euro verkauft werden, Tausende Kilometer vom Herkunftsland entfernt.
In Kamerun sollte Bernard Njonga die Invasion der Hähnchenschenkel stoppen. Aber wie? Das Fleisch wurde den Menschen in Kamerun ja nicht aufgezwungen.


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Gründe für oder gegen Veganismus/Vegetarismus

19.10.2016 um 19:11
@Fedaykin
Fedaykin schrieb:Also entweder ist das Fleisch günstiger als die heimische Produktion hinbekommt (Wobei die wohl ihre Möglichkeiten nicht zwingend ausgeschöpft haben) oder es ist Teurer.

Und wenn es fast Identisch ist, werden die Menschen dort abwegen ob sie für 20 Cent das "Restfleisch" kaufne oder das ganze Huhn.
Es ist nicht teurer als die heimische marke sondern teurer als zu beginn des exportes, aber immernoch billiger als das einheimische.
Fedaykin schrieb:Wow soviel arbeiten in ganze Deutschland wahrscheinlich nicht mal in der Geflügelzucht. Merkst du das Problem?
Ja industrialisierung fordert arbeitsplätze :D Es ist eben ein unterschied, ob man in einen fast vollständig automatisierten zuchtbetrieb arbeitet oder aber in einem, in dem alles per hand erledigt wird. Das ist aber nicht das problem an der geschichte. Das problem ist, dass diese arbeitspätze notwendig sind.
Fedaykin schrieb:Ist interessant das bei dem niedrigen Lohniveau die Europäer die Preise schlagen können.

Wie man sieht liegt das Problem wohl woanders. Aber dafür müssten wir ins Detail der Afrikanischen Mastbetriebe.
Niedrige löhne wegen niedrigen unterhaltskosten. Im grunde verdienen die nicht mehr oder weniger als wir im vergleich zu den notwendigen kosten für unterkunft, essen ect. Find hier mal nen huhn für 2,50€.
Fedaykin schrieb:Ja dürfte schwer werden bei mehr als 500 Hühner 20 für die Täglichen Eier beseite zu legen, oder 1 Huhn pro Woche als Fleischlieferant zu halten... na gut bei deren Familien sagen wir mal 3.
Wie werden die 20hühner versorgt? Ausreichend wasser muss ran, welches in den seltesten fällen nach der pleite aus nem wasserhahn kommt. Futter muss ran, die kinder wollen zur schule und woher kommt nun das geld für eine wenigstens einigermaßen ausgewogene ernährung, die aus mehr als nur huhn und ei besteht, während man gleichzeitig seine schulden abbezahlt?
Fedaykin schrieb:So ist das mit Investitionen, Manche klappen manche Nicht. Willkommen in der Welt des Unternehmrischen Risikos.
Der großteil der kleinbetriebe und nahezu alle kleinstbetriebe nennst du manche :/


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Gründe für oder gegen Veganismus/Vegetarismus

19.10.2016 um 19:56
Meine Meinung als Fleischesser:

Pro Veganismus:
-Moralisch richtig.
-Gut für die Umwelt.


Contra Veganismus:
-Schmeckt nicht.
-Kompliziert, wenn mans richtig machen will.


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Gründe für oder gegen Veganismus/Vegetarismus

20.10.2016 um 10:37
gastric schrieb:Ja industrialisierung fordert arbeitsplätze :D Es ist eben ein unterschied, ob man in einen fast vollständig automatisierten zuchtbetrieb arbeitet oder aber in einem, in dem alles per hand erledigt wird. Das ist aber nicht das problem an der geschichte. Das problem ist, dass diese arbeitspätze notwendig sind.
Es geht darum das Geflügelzucht gar nicht so kapitalintensiv ist. Arbeistplätze machen nur Sinn wenn sie am Ende dem Volkswirtschaftlichen gesamtwohl dienen. In diesem Fall hat man aber abzuwegen zwischen dem Nutzen der Bevölkerung an dem Importfleisch un der Wirtschaft des Einheimischen Geflügelzucht.

Was wird denn dort von Hand erledigt? Die Hühner Futtern und Fangen, und in Käfige Sperren. (wenn wir beim Fleisch bleiben)

Die Verkaufen die Hühner ja lebend (Was durchaus Sinn machen kann in ERmangelung von Kühlketten).

https://www.youtube.com/watch?v=Elgex2d3X1c


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Gründe für oder gegen Veganismus/Vegetarismus

20.10.2016 um 10:50
gastric schrieb:Niedrige löhne wegen niedrigen unterhaltskosten. Im grunde verdienen die nicht mehr oder weniger als wir im vergleich zu den notwendigen kosten für unterkunft, essen ect. Find hier mal nen huhn für 2,50€.
http://www.mytime.de/product.php?Merhttp://www.mytime.de/product.php?MerchantID=gaw&product_sku=4503100071&campaign=pla&...


Ein TK Hähnchen für 3 Euro.
Wie werden die 20hühner versorgt? Ausreichend wasser muss ran, welches in den seltesten fällen nach der pleite aus nem wasserhahn kommt. Futter muss ran, die kinder wollen zur schule und woher kommt nun das geld für eine wenigstens einigermaßen ausgewogene ernährung, die aus mehr als nur huhn und ei besteht, während man gleichzeitig seine schulden abbezahlt?
t
Weiß nicht wie stark die Wasseknappheit in Togog und co ist Ein Brunnen dürfte riechen. Hühner brauchen nicht zwingend Wasser auf unserem Trinkwasserniveau.

Futter dürften sie zu einem gewissen Teil auf natürlichen Wege bekommen. Sosos Und jetzt geht es darum das die Kinder zur SChule gehen und eben waren diese Mittelgroßen Hühnerbetriebe bzw ihre Famlien noch am Verhungern..
gastric schrieb:Der großteil der kleinbetriebe und nahezu alle kleinstbetriebe nennst du manche :/
Wenn es Kleinsbetriebe sind dürften die kaum soviel Investiert haben.

http://www.brandenburg1260.de/gefluegel.html

Geflügelhaltung hat eine lang Geschichte.

http://www.3sat.de/page/?source=/nano/astuecke/122605/index.html


Hier noch mal die Volkswirtschaftliche Problematik


aber anbei müsst man schauen das die Entsorgungsgesetze geändert werden (Moralische Frage ob man noch essbares Vernichtet) das würde den Export zumindest von den Resten größtenteils unterbinden.


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