Tussinelda schrieb:Du findest nicht, es sollte vernunftbegründet sein, wenn das Töten von Menschen staatlich legitimiert wird?
Nein, ich will es dir erklären.
Ich halte es für extrem wichtig, vernünftig, fair, menschlich und ethisch zu handeln, egal ob Menschen der Natur oder Tieren gegenüber.
Vernunft als Basis braucht man mir nicht absprechen wollen.
Ich denke aber, dass Menschen die so unethisch, so unvernünftig, so unmenschlich gehandelt haben, einfach nichts mehr "verdient" haben.
Diese Täter oder "Bestien" wie ich letztens schrieb, kann ich nicht mehr als Teil einer Gesellschaft ansehen.
Für mich, damit es klar wird, gilt der Grundsatz behandle Jeden und Alles wie du selbst behandelt werden willst. Also zeige Respekt, sei freundlich usw, werfe kein Dreck in den Straßengraben, schlage und verletzen keine Tiere.
Der Täter der vergewaltigt oder aus hinterlistig oder aus niederen Gründen mordet, hat das nicht verdient, der hat nicht mal den Dreck unter meinen Nägeln verdient. Das ist meine Einstellung.
Und trotz dieser zu Mördern und Vergewaltigern, halte ich Vernunft für eine der wichtigsten Basics einer guten Gesellschaft. Die Frage ist wohl, aus meiner Sicht, ist es vernünftig Mörder und Vergewaltiger lebenslang zu versorgen auf Kosten der Gesellschaft oder sogar den Versuch zu starten die Mörder und Vergewaltiger wieder ins "System" einzubinden? Für mich ist das keine Vernunft sondern eine Risikoabwägung.
Tussinelda schrieb:Für mich hört sich das alles nur nach Rache und Vergeltung an und ganz ehrlich, für mich persönlich unterscheidet das dann nicht großartig von dem verurteilten Mörder.
Ich will mich nicht rächen, ich bin ja nicht Opfer und nicht Opferfamilie. Von daher ist der Vorwurf für mich persönlich eine typische Ablenkung. (Meine ich nicht persönlich auf dich, sondern allgemein)