@Kangaroo
Das wird noch spannend, weil es da die Besonderheit gibt, dass mit dem ok zur Exekution, automatisch auch der Appeal eingereicht wird. Beim Militar ist das alles noch mal anders, als bei regulären Todeskandidaten.
Aber ich muss ehrlich sein, dieser Typ, der hat 13 Menschen hinterhältig ermordet u noch etliche schwer verletzt. Er hat bei der Befragung wohl lapidar gesagt: ich wollte töten / fertig. Keine geistigen Störungen nichts. Töten aus Hass und Mordlust bei vollem Verstand. Wirklich gruselig, wozu manche in ihrer ideologischen Verblendung im Stande sind.
Ich glaube es sitzen im Militärgefängnis da sowieso nur 4 Personen in der Todeszelle.
Ich kenne vor allen den Fall von Timothy Hennis. Der ist wirklich sehr speziell. Er war beim Militär und hat die Frau eines Militärs und ihre zwei kleinen Kinder kaltblütig ermordet, während ihr Ehemann im Dienst war. Der Fall ist bekannt als „ the eastburn murder“.
Zuerst ist der zum Tode verurteilt worden, dann in neuem Prozess sozusagen nach einem Appeal wurde sein Urteil aufgehoben und er kam frei aus der Todeszelle. Dann, sehr viele Jahre später, ( DNA Testungen wurden weiterentwickelt) kam heraus, er war doch der Täter, seine DNA am Tatort und an den Opfern.
Nur darf man ja niemanden zweimal wegen der gleichen Sache anklagen. Also was tun?
Trick 17… man hat ihn nochmal zum Reserve Dienst zur Army einberufen. Dann wurde er vom Militär verhaftet, Prozess und dann Todesstrafe. Weil er damals zum Tatzeitpunkt beim Militär war und die Frau eines Militärs ermordet hat, konnten sie ihn noch mal vor ein Militärgericht stellen.
Der sitzt da nun schon so 15/16 Jahre? Bin gespannt, wann er seinen Termin bekommt.