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Feministen

2.109 Beiträge, Schlüsselwörter: Videospiele, Feminismus, Frautv, Regine Pfeiffer
CosmicQueen
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12.01.2013 um 22:12
@CrvenaZvezda
Was ist das denn? "Scheidung: Belastend besonders für Problemkinder." Also waren die Kinder schon vor der Scheidung Problemkinder?

Außerdem brauchst du wohl eine Statistik, die aufzeigt in wie vielen Haushalten es Problemkinder gibt und in welchen Verhältnissen sie zu dem Zeitpunkt sind.


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CrvenaZvezda
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12.01.2013 um 22:13
@KillingTime

Und das fehlen des anderen Elternteils wirkt sich sehr wohl prägend auf das Kind aus, nicht nur die neuen Umstände der Scheidung


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CosmicQueen
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12.01.2013 um 22:16
CrvenaZvezda schrieb:Und das fehlen des anderen Elternteils wirkt sich sehr wohl prägend auf das Kind aus, nicht nur die neuen Umstände der Scheidung
Ach ja? Welche Erfahrungen hast du denn gemacht?


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CrvenaZvezda
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12.01.2013 um 22:23
@CosmicQueen

Offenbar kannst du lesen....gut. Verstanden hast du nicht ganz.

Wenn du interessiert an einer Statistik bist, bitteschön.....ich habe an einem Samstag Abend echt besseres vor, als Leuten die so verbissen und sturrköpfig sind, irgendwelche Statistiken aufzusuchen für Sachen, die eigendlich jedem halbwegs normal denkendem Mensch ersichtlich sein sollten.

Oder willst du mir sagen, es spiele keine Rolle ob das Kind mit einer Vater/Mutterrolle aufwächst oder ohne diese auskommen muss?? Falls ja, dann habe ich dir nichts mehr zu sagen....einfach weil es keinen Sinn macht.

Welche Erfahrungen ich gemacht habe? Mein bester Freund der mit mir aufgewachsen ist, ist ohne Vater aufgewachsen.....Es gab keine Person, die ein Machtwort sprechen konnte, er verlor sich immer mehr und wurde auch immer auffälliger. Er hatte keine Vaterfigur, die mit Ihm zum Sport ging und mal mit Ihm Fussball spielte. Im Vergleich wuchsen wir anderen, die etwa alle gleich alt waren und alle nah beieinander wohnten mit beiden Elternteilen auf....so ein Verhalten stellte sich nur bei Ihm heraus.

Zufall? Oder ist es einem Kind egal, Wenn es keine Vaterfigur hat, mit der es mal kämpfen kann, sport gucken kann oder auch mal die Regeln vorgeschrieben bekommt. Oder eine Mutterrolle, die das Kind nach einem Unfall verpflegt, mit der das Kind über alles reden kann, über was es mit dem Vater vllt nicht reden könnte.

!!ICH WIEDERHOLE, ES GIBT VAETER, DIE KOENNEN GENAUSOGUT REDEN WIE MUETTER UND ES GIBT GENAUSO MUETTER DIE SPORT MIT DEN KINDERN GUCKEN KOENNEN, DAS SIND ABER AUSNAHMEN!!


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CosmicQueen
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12.01.2013 um 23:41
@CrvenaZvezda
Es steht ja außer Frage, dass es sicherlich zu Problematiken kommen kann, wenn sich Eltern scheiden lassen. Nur habe ich was gegen deine Behauptung, dass dieses in erster Linie eine Problematik ist, die auschließlich nur in diesem Bereich zu finden ist. Es gibt genügend Problemkinder in noch intakten Familien. Gerade die Kinder die von ihren Eltern oder Schule überfordert werden, sind dann die Leidtragenden. Ich kenne auch Menschen die kommen aus geschiedenen Verhältnissen und da gab es keine Probleme. Es kommt immer noch darauf an wie die Eltern damit umgehen und das Beste drauß machen. Denn wenn dem Kind nichts fehlt, dann bekommt es auch keine Probleme, egal wer nun welche Rolle übernimmt...


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CrvenaZvezda
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12.01.2013 um 23:43
@CosmicQueen

Das ist ja wohl klar, nur ist das nicht das Thema. Probleme entstehen auf viele Arten. Eine fehlende Vater/Mutterrole ist aber sehr wohl entscheidend


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12.01.2013 um 23:44
@KillingTime

Genau wie man auch rassismus in Kindergärten bekämpft: man steht zur pluralität und , um zum thema zurückzukommen, können wir es außerdem eindämmen indem wir in den medien verschiedene frauen und männer bzw. jungs und mädchen zeigen die eben nicht ihr Rollenklischee einnehmen.

Mit identifikationswürdigen weiblichen charakteren fänden es jungs weit weniger schlimm weibliche dinge zu tun weil sie auch weibliche vorbildrollen sehen

Man steigert dieses mobbing jedoch, wenn man kinder sogar aktiv in diese rollen hineindrängt und sogar selbst so denkt ,dass es eben unnormal ist.

gemobbt wird jeder der nicht normal ist, und du nennst dieses verhalten ja selbst unnormal und teils unnatürlich.
Das sehen die Kinder natürlich dann.

@CrvenaZvezda

>>
Nach eurer Logik würden dan Vater und Mutterrolle entfallen, weil sich doch Pappi und Mammi einfach plötzlich nicht mehr als das fühlen könnten, und plötzlich vorgeben, ein Vogel zu sein, weil sie es möchten....sehr förderlich für das Kind.....
Klar soll man frei entscheiden, aber entschliesst man sich, eine Familie zu gründen, BRAUCHT ES EINE VATER UND MUTTERROLLE<<

Nein.
Es kann auch genausogut ein homosexuelles paar ein Kind erziehen.
Wir haben zwei verschiedene menschen die beide mit ihren charaktereigenschaften eine vorbildrolle für das Kind haben.
Es muss nicht die klischeemutter und den klischeevater geben

Ein Kind sucht sich seine Rollenvorbilder aus, wenn beide partner starke gleichberechtigte persönlichkeiten sind, dann kann das eigentlich nur förderlich sein.


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CosmicQueen
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12.01.2013 um 23:47
CrvenaZvezda schrieb:Eine fehlende Vater/Mutterrole ist aber sehr wohl entscheidend
Denke ich nicht. Wenn es dem Kind an nichts fehlt, dürfte es egal sein ob nun Vater oder Mutterrolle vorhanden ist.


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CrvenaZvezda
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12.01.2013 um 23:49
@shinoro

Mal abgesehen von meiner Meinung bezüglich der Adoption von Kleinkindern durch Homosexuelle, Es sind keine Klischeerollen sondern "Rollen", die schon durch die gesammte Menschheitsgeschichte ein Erfolgsrezept der Natur sind, durch alle Epochen hindurch.
Also bleiben solche Familienbilder die du hier beschreibst eine Ausnahme.

Aber ich bin deiner Meinung, das sich das Kind seine Vorbildfigur frei auswählen soll, solange sie nicht negativ oder schädlich ist, sprich Verbrecher etc. Dabei spielt es gar keine Rolle, ob es sich seine Homosexuellen Eltern als Vorbild nimmt oder seine "normalen" leiblichen Eltern oder sonst wen, freie Entscheidung


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CrvenaZvezda
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12.01.2013 um 23:50
@CosmicQueen

Ok, wir haben verschiedene Ansichten diesbezüglich. Akzeptiere deine Meinung, akzeptiere du auch die meine und gut ist


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12.01.2013 um 23:50
@CrvenaZvezda
können können es beide, es ist wohl eher die Frage, ob sie es machen......ob es ihnen gelingt, mal aus der Rolle zu fallen......
Ich verstehe, Du hast eine Erfahrung zwar nicht gemacht, sondern Du hast erlebt, wie es einem Freund von Dir ergangen ist, was aber ja keine unbedingt allgemein gültige Aussage ist......denn ich habe viele Freunde, deren Eltern geschieden sind und die trotzdem zu gut funktionierenden teilen dieser Gesellschaft wurden. Ist das ein Beweis? Ich weiss es nicht, ich denke nicht, also braucht es den Vergleich zwischen Scheidungskindern und Problemkindern, wobei beachtet werden muss, ob die Kinder schon vor der Trennung auffällig waren oder nicht, wie die Trennung verlief, ob es neue Partner gibt, wie viel Zeit dieses Kind mit dem jeweiligen Elternteil verbringt, der soziale Status, um dann zu sehen, bei wie vielen Kindern mit intakten Familien aber ansonsten gleichen Ausgangspunkten sich die Kinder zu Problemkindern entwickeln.
Und genau das alles solltest Du vielleicht hier erbringen, um Deine Thesen zu belegen.....und nicht ständig vom gesunden Menschenverstand brabeln oder uns unterstellen, dass wir keine normal denkenden Menschen sind, weil wir es anders sehen als Du, denn das zeugt nicht gerade von einem guten Diskussionsstil.


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12.01.2013 um 23:54
@shionoro
danke für deine Geduld...

Schau mal, ich weiß doch, dass man mit mehr Toleranz wesentlich friedlicher lebt. Ich bin jetzt auch nicht der Mensch, der überall hingeht und alles zurechtrücken will. Das einzige Problem was ich sehe, ist, dass es mit Toleranz von wenigen nicht getan ist. Es gibt immer Kräfte in der Gesellschaft, die dagegen arbeiten. Und darum stehe ich auf dem Standpunkt, dass man nicht nachgeben darf, keine Schwäche zeigen darf, dass man lieber intolerant in Rollen verharrt, anstatt sich der Übermacht zu ergeben. Ich weiß nicht, wie ich es ausdrücken soll, ich hoffe du verstehst was ich meine.

@Tussinelda


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12.01.2013 um 23:56
@CrvenaZvezda
durch alle Epochen? Ich erinnere mich dunkel, dass früher, vornehmlich in besonders gutem Hause, die Kinder quasi keinen Kontakt zu ihren Eltern hatten, von Kindermädchen großgezogen wurden, im Internat unterrichtet etc. da hat man sich mit so etwas wie um Kinder kümmern einen Dreck geschert; die armen Kinder mussten arbeiten, deren Eltern auch, da gabs Familie, wie Du es Dir vorstellst auch nicht, es ist im echten Leben nicht wie bei den Waltons, wo man sich noch jeden Abend liebevoll gute Nacht sagt und John Boy das Licht ausknipst.


@KillingTime
ich verstehe es nicht, versuch mal, es anders auszudrücken


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CrvenaZvezda
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12.01.2013 um 23:58
@Tussinelda

Im Vergleich zur gesamten Menschheitsgeschichte, wie lange dauerte diese Zeitspanne? Und wurde dieses ungesunde Verhalten Global praktiziert?


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13.01.2013 um 00:00
@CrvenaZvezda

zu deinem langen post, jetzt habe ich die zeit:

>>

Schau, ich probiere jetzt sachlich kühl zu bleiben und meinen Standpunkt zu erklären.
Ich will und werde meinen Kindern den Weg weisen, der bisher sehr gut funktioniert hat in der Evolution...Ein Mann ist ein Mann und eine Frau ist eine Frau. Wie Insideman schon gesagt hat, ein Mann "spielt" nun mal nicht mit Püppchen Teeparty....mir wurde NIE aufgezwungen, etwas zu sein, was ich nicht bin. Ich wollte instinktiv mit Autos und Baggern und Waffen spielen als ich klein war, ganz einfach, weil es mir und allen anderen freunden damals einen riesen Spass gemacht hat. <<



Du schließt da von dir. Ich hab auch als Kind immer in der Bauecke rumgehangen.
Wir sehen aber z.b. am beispiel DDR; wo mädchen bis zu einem späten zeitpunkt naturwissenschaftlichen Unterricht von den Jungs getrennt hatten, dass man dort weit mehr frauen in der forschung hatte und auch bessere ergebnisse von frauen bei naturwissenschaften erzielt hat.

Das heißt, in der DDR, in der man gleichstellung sehr ernst nahm und auch versuchte ohne große Rollenklischees vorzugehen hat das auch so funktioniert und es gab mehr an naturwissenschaft interessierte frauen in nur kurzer zeit.

Das zeigt uns bereits, wie viel das mit prägung zu tun hat, und wie wenig das gerede vom 'rationalen mann und der emotionalen frau' wert ist.



>>
Das da Ausnahmen kommen, ist gut möglich und nicht weiter verwunderlich....aber das sind nun mal seltene ausnahmen, wenn ein Junge einen Drang verspührt, sich die Nägel zu lackieren oder mit einen rosa Tütü durch die Welt zu tänzeln. <<



Warum muss es immer direkt ein Rosa tütü sein?
NAgellack ist btw nun wirklich nix besonderes mehr seit wir eine goth und emo szene haben, und das sind meist leute mit freundinnen und vielen sexualkontakten.

Ein Mann de rnicht dem Rollenbild entspricht ist nicht gleich ne drag queen.



>>
Und da wir, Gott sei dank, Zwei total verschiedene Geschlechter sind mit total verschiedenen geschlechtsspezifischen Stärken und Schwächen ausgestatten sind, weichen solche Ausnahmen von dem "Normalbild" der menschlichen Natur ab, deswegen werde ich einen Gender oder einen Homosexuellen Menschen nie als 100% männlich oder weiblich betrachten, was nicht mit Hass oder Diskriminierung zu tun hat, sondern ganz einfach damit, das dieses Verhalten nicht spezifisch für das Geschlecht der betroffenen Person ist.<<


Eben nicht.
Es gibt keine geschlechtsspezifischen stärken und schwächen in dem maß wie du sie ausmachst.
Und natürlich hat es mit sexismus zu tun, wenn du einen homosexuellen nicht als mann siehst.
Das ist nun wirklich blödsinnig, homosexualität kommt in der tierwelt vor, ca 10% der MEnschen sind Homosexuell, vielleicht mehr, dazu noch einige bisexuell oder asexuell.
Das als randphänomen zu beurteilen und zu sagen jemand sei kein echter mann wenn er schwul ist IST diskriminierung.

Du kannst nicht einfach sagen, nur weil es nicht deinem verhalten oder nicht dem verhalten der mehrheit entspricht sei es abnorm, denn damit förderst du eben unterdrückung und stigmatisierung, und das wiederum sorgt dafür, dass solche menschen ausgestoßen werden oder gegen ihren willen konformieren müssen.

Und nur darauf entstehen solche deutlichen rollenbilder, weil niemand unnormal sein will.



>>
Und, mein lieber @shinoro, es hat nichts mit einer femininen Seite zu tun, wenn ich mich mit meinen Kumpels nach einem Tor umarme und freue und lauthals schreie....das ist eine völlig natürliche Reaktion und man braucht da echt nicht zu kommen mit.....ach all diese brüllenden, stadionbesuchenden Männer die so klischeehaft ein Fussballspiel anschauen, sind latente Homosexuelle. DAS ist purer Unsinn, und hat mit dem Thema hier nix zu tun.<<


Nö, wenn du behauptest homosexuelle seien keine richtigen männer, selber aber küsschen gibst, umarmst und rumtanzt mit denen wenn du froh bsit oder säufst ist das ziemlich doppelmoralisch.

Ich bin der letzte der sagt jemand sei latent homosexuell weil mich das gar nix angeht, bei manchen ist es so bei manchen nicht.

Dennoch ist es offensichtlich voll okay und 'männerspezifisches verhalten' wie du sagst wenn man mit den kumpels quatsch macht, aber bei anderen die offen dazu stehen auch außerhalb von fußball karneval und alkoholkonsum ist das dann voll abnorm.

Für mich hat das einfach damit zu tun, dass man nur zu bestimmten anlässen eskalieren kann weil man sich sonst nicht traut, aber das is ja schließlich deine sache, ich kenn dich ja nicht.



>>
Worauf ich hinaus will....
Es kann und darf nicht sein, das man sich bemüht, den Kindern erklären zu wollen, sie seien doch alle gleich und sollten geschlechtsneutral spielen und sich entwickeln....dadurch gehen unter Anderem eben diese geschlechtsspezifischen Stärken und Schwächen, die eine Person ausmachen, verloren.<<


Schau, das sagt niemand.
Niemand schreibt irgendwem vor wie er spielen soll außer DIR wenn du sagst hey, das ist nicht normal was du da machst, oder das wenigstens unterschwellig zeigst und wegerziehst.

Damit geht eine ganzeseite des kindes, die vielleicht vorhanden war die es dann aber ablegt um normal zu sein verloren.
Ich sage, jeder soll spielen wie er mag ohne in eine richtung gezwungen zu werden.

Und ich enne auch niemanden unnormal für seine vorlieben, DU aber schon.



>>
Will ein Junge sich die Nägel färben und mit Barbie spielen, um jeden Preis und ein Mädchen mit einer Pistole und einem Bagger, dann soll es das auch und dann soll man auch akzeptieren. Dieser Fall ist und wird auch immer eine Ausnahme bleiben.....ausser man "züchtet" geschlechtsneutrale Kinder .<<

Siehst du, du wertest es als ausnahme und abnormal, wenn du das so siehst und es daher quasi marginalisierst kannst du kaum kindern erklären das das aber ja trotzdem voll okay und gleichwertig ist.

Denn du siehst das nicht als gleichwertig an zu der üblichen rollenverteilung, sondern lehnst es eigentlich ab.
Das tun viele leute und aus dieser ablehnung entsteht dann diskriminierung für diese leute, selbst wenn du das eigentlich gar nicht willst.



>>
Ich hoffe, du verstehst diesen doch langen Text nicht als ein sexistishes, hasserfülltes und diskriminierendes Schreiben. Und wenn doch, dann kann ich Nichts mehr tun, um dir und anderen "Kritikern" meinen Standpunkt und den der grossen Mehrheit näher zu bringen. Versucht habe ich es.
<<


Ich kenne doch den standpunkt der Mehrheit, den brauchst du mir nicht näherzubringen.
Den lehne ich aber auch bei genug anderen themen zurecht ab.

Ich nehme dich nicht als hasserfüllt wahr, aber was du schreibst finde ich sehr wohl sexistisch.
Wenn ich das sage hat das aber nix damit zu tun dass ich wütend bin oder groß was gegen dich hätte, sondern ich sage einfach, dass ich es eben für sexistisch halte.

Dann halt mich aber dennoch bitte nicht für jemanden der schäumend vorm screen sitzt deswegen nur weil sich das wie ein großes wort anhört.


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13.01.2013 um 00:03
@Tussinelda
Mit diesen Kräften meine ich jene Gruppierungen (ich hoffe das ist jetzt deutlich genug), die eben nicht "unsere" Art von Toleranz zeigen können und wollen. Minderheiten werden nicht plötzlich zu Mehrheiten, ich schätze, wir kommen mit unserer Toleranz nicht weit.


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13.01.2013 um 00:08
@CrvenaZvezda
Im Grunde sind es die Religionen die die Rollen bestimmen, die Familie bestimmen, nicht die Natur.......


Seit Beginn der Neuzeit befindet sich die Ehe in vielen Ländern einem voranschreitenden Prozess der Säkularisierung und Verrechtlichung. Ideell behielt die christliche Kirche dort jedoch bis weit ins 20. Jahrhundert hinein einen großen Einfluss auf die Form des partnerschaftlichen Zusammenlebens. Die christliche Ehe sollte garantieren, dass Nachkommen gezeugt würden und in einem geschützten Raum aufwüchsen und wies den Eltern dabei geschlechtergetrennte Aufgabenbereiche zu.[6] Das Eintreten in eine Ehe war für Frauen fast unumgänglich, da die meisten Familien nicht die finanzielle Möglichkeit aufbringen konnten, eine Frau in ihrer Ehelosigkeit zu unterhalten (etwa bei einem Klostereintritt). Für Männer stellte die Ehe aufgrund der fast kostenlosen Abnahme häuslicher Arbeit und Versorgung der gemeinsamen Nachkommen einen erstrebenswerten Zustand dar. Die Ehe entwickelte sich von einem mittelalterlichen Instrument dynastischer Vernetzung zu einer Wirtschaftsverbindung. Je nach sozialem Status der Eheleute wurden durch sie politische und wirtschaftliche Interessen verfolgt oder war sie unerlässlich für das Überleben beider Partner.[7]


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13.01.2013 um 00:09
@CrvenaZvezda

>>
Mal abgesehen von meiner Meinung bezüglich der Adoption von Kleinkindern durch Homosexuelle, Es sind keine Klischeerollen sondern "Rollen", die schon durch die gesammte Menschheitsgeschichte ein Erfolgsrezept der Natur sind, durch alle Epochen hindurch.
Also bleiben solche Familienbilder die du hier beschreibst eine Ausnahme.<<

Doch es sind klischeerollen, die in verschiedenen regionen und zeiten in de rwelt schon immer sehr unterschiedlich funktionierten.

Genausogut könntest du argumentieren, dass demokratie in der Menschheitsgeschichte die ausnahme bildet und nicht normal wäre, oder pazifismus, oder umweltaktivismus.
Das sind aber trotzdem gute Sachen die wir jetzt anerkannt haben, wobei es zeiten gab, in denen kein Mensch ein Problem mit Krieg sah, oder mit Umweltverschmutzung, oder mit Diktatur.

Heute sieht keiner ein Problem in den Rollenbildern die wir haben, das heißt nicht, dass kein Problem gegeben ist und das alles so kritiklos hingenommen werden sollte ohne es zu hinterfragen.

Wir wissen, dass das allermeist den Menschen anerzogen wird.
Evolutionär macht es sinn eine solche aufteilung zu haben, aber evolutionär macht vieles sinn was wir heute abgelegt haben, besonders hinsichtlich unserer ausübung von gewalt leben wir heute absolut unnatürlich, weil es in unserer zeit so besser ist.

In unserer heutigen zeit wäre es ebenfalls viel vernünftiger, wenn wir nichts zwanghaft menschen in rollenklischees drücken.


>>
Aber ich bin deiner Meinung, das sich das Kind seine Vorbildfigur frei auswählen soll, solange sie nicht negativ oder schädlich ist, sprich Verbrecher etc. Dabei spielt es gar keine Rolle, ob es sich seine Homosexuellen Eltern als Vorbild nimmt oder seine "normalen" leiblichen Eltern oder sonst wen, freie Entscheidung<<

Richtig.
Ich weite das eben nur darauf aus, dass es irrelevant ist welche charakterzüge die eltern haben solange es liebende eltern sind mit einem gesunden charakter.

Denn auch hetero eltern können ja ganz unterschiedlich sein, also eine starke unabhängige frau und ein eher passiver mann.

Insofern wäre es ja widersinnig zu sagen, dass das ganze davon abhängig ist ob sich die mutte rweiblich und der vater männlich verhält.

Schließlich sieht in diesen beiden worten jeder auch etwas anderes.


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13.01.2013 um 00:10
@KillingTime
na und? Heisst das, wenn ich mich mit meiner Toleranz nicht durchsetze (was ein Widerspruch in sich ist), soll ich lieber gar nicht tolerant sein? Irgendwie macht das für mich keinen Sinn, ich schlafe erstmal drüber


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13.01.2013 um 00:11
@KillingTime

>>
danke für deine Geduld...

Schau mal, ich weiß doch, dass man mit mehr Toleranz wesentlich friedlicher lebt. Ich bin jetzt auch nicht der Mensch, der überall hingeht und alles zurechtrücken will. Das einzige Problem was ich sehe, ist, dass es mit Toleranz von wenigen nicht getan ist. Es gibt immer Kräfte in der Gesellschaft, die dagegen arbeiten. Und darum stehe ich auf dem Standpunkt, dass man nicht nachgeben darf, keine Schwäche zeigen darf, dass man lieber intolerant in Rollen verharrt, anstatt sich der Übermacht zu ergeben. Ich weiß nicht, wie ich es ausdrücken soll, ich hoffe du verstehst was ich meine.
<<

Ich verstehe was du meinst, aber gerade deswegen weil ich mich nicht der intoleranz ergeben möchte stelle ich mich ja vehement dagegen.

Ich werde sicher nicht irgendwelche konflikte mit der gesellschaft auf dem rücken meiner kinder austragen, aber ich werde meinen kindern, sollte ich mal welche haben, klarmachen, dass es okay ist sich so zu verhalten auch wenn leute etwas dagegen sagen und sie niemanden mobben sollen weil er anders ist, und wenn sie selbst anders sind und ihnen was freude bereitet sie auch weitermachen sollen damit , egal was irgendwer sagt.

Und ich würde mir menschen, dass das jeder täte


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