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Misanthropen - die "anderen" Menschen

hawaii
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Misanthropen - die "anderen" Menschen

28.05.2013 um 20:30
@sanatorium

Wieso willst Du dann zum Therapeuten gehen?
Wäre doch sinnlos oder?

Warum lässt sich Zeo da behandeln, wenn der Psychologe keine Ahnung hat?


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Misanthropen - die "anderen" Menschen

28.05.2013 um 20:32
@sanatorium

Ja doch, es wird schon behandelt. Allerdings ist es natürlich wirklich keine psychische Erkrankung in dem Sinne, sondern halt eine alternative weltsicht oder lebenseinstellung. Was aber nicht heisst, dass darunter keine psychischen störungen als ursache oder begleiterscheinung fallen könnten, aber das hat man ja bei so ziemlich jeder lebensweise, die aussergewöhnlich genug ist, als dass man sie in der psychologie überhaupt erwähnen möchte.


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sanatorium
ehemaliges Mitglied

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Misanthropen - die "anderen" Menschen

28.05.2013 um 20:47
@aseria23
Joa, bei mir hat es sich ja auch verschlimmert seit die psychischen Probleme schlimmer geworden sind.

@hawaii
Ich schrieb das DIE WENIGSTEN einen Misanthropen verstehen und sein Verhalten nachvollziehen können, wenn sie nicht selbst schon ähnlich drauf waren/sind.

Warum Zeo zum Psychodoc geht musst du ihn selbst fragen. Vielleicht damit er keine Auflagen vom Amt erfüllen muss und seine Psychopharmaka kriegt? Das wären in seiner Lage meine Motive.


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hawaii
ehemaliges Mitglied

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Misanthropen - die "anderen" Menschen

28.05.2013 um 21:27
@sanatorium

sanatorium schrieb:Ich schrieb das DIE WENIGSTEN einen Misanthropen verstehen und sein Verhalten nachvollziehen können, wenn sie nicht selbst schon ähnlich drauf waren/sind.
Da shinoro und ich schon mal schrieben, dass wir auch mal so drauf waren, heißt das ja - nach deiner Logik - das wir euch ja eigentlich verstehen müssten.
Doch ihr gebt uns ständig zu verstehen, dass wir euch nicht verstehen.
Könnte daran liegen, dass wir euch etwas vom Pferd erzählen oder deine Logik nicht hinhaut.

Denn dürfte ja ein Psychologe nur die Weltansichten eines Menschen verstehen, wenn er selbst mal so drauf war oder ist.

Da dies bei all den tausenden Weltansichten des menschlichen Geistes die es gibt nicht geht, wäre sein Job sinnlos.


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Misanthropen - die "anderen" Menschen

28.05.2013 um 21:28
@aseria23
aseria23 schrieb:Allerdings ist es natürlich wirklich keine psychische Erkrankung in dem Sinne, sondern halt eine alternative weltsicht oder lebenseinstellung.
Bist du dir sicher, dass man das so leicht unterscheiden kann...?


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hawaii
ehemaliges Mitglied

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Misanthropen - die "anderen" Menschen

28.05.2013 um 21:33
Kann ein Übermaß an Hass krank machen?

Oder ist ein Übermaß an Hass krank?
@Thawra


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Sidhe
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Misanthropen - die "anderen" Menschen

28.05.2013 um 21:39
@Peisithanatos
Alles hängt vom Gehirn ab, was du bist, denkst, fühlst, hoffst, genießt, erleidest!
Das beste Beispiel dafür sind Gehirnverletzungen, oder Erkrankungen des Gehirns, die deine Persönlichkeit, dein Gemüt, dein Empfinden, dein Denken, deine Fähigkeit Entscheidungen zu treffen verändern... etc., etc.... die Palette ließe sich hier ewig erweitern, deswegen verstehe ich nicht, wie man trotz dieser Evidenz, die Funktion des Gehirns leugnen kann.
Ich wüßte nicht, wo ich die Gehirnfunktion geleugnet haben sollte. Ich lehne aus Erfahrung und vor allem Logik aber die Sichtweise ab, das Gehirn würde für unser Menschsein verantwortlich sein, da es bei genauer Betrachtung nichts gibt, was dafür spricht.
Wie bereits gesagt, ist das Gehirn ein Mittler und kein eigenständiger Akteur, grob gesagt übermittelt es die Informationen und Impulse des Geistes an den Körper, mithilfe dessen sich der menschliche Geist in der Materie aufhalten kann.
Du kannst noch so viele philosophische/naturwissenschaftliche Erklärungsmodelle anführen -darauf kommt es nicht an, es ist das eigene Denken, was zählt, und die Empfindung, die man verspüren sollte, wenn Wahrheit in einem selber anklingt, als ein untrügliches Zeichen derselben. Entweder man hat sich schon so entwickelt, daß dies einem gelingt, oder eben nicht.

Aber die ganzheitliche Sichtweise, nämlich, daß der Geist aufgrund eines beeinträchtigten Gehirnes lediglich keine irdische Möglichkeit mehr hat, sich verständlich zu machen, schüttet man mit der Hirn-Focussierung wie das Kind mit dem Bade aus.
Wenn ein Radio nicht mehr funktioniert, kann man zwar keine Sender mehr empfangen, die Existenz der Radiowellen wird dadurch aber nicht beeinträchtigt.

Wenn Gehirnfunktionen ausfallen kann man das natürlich auch auf eine so oberflächliche und reduzierte Weise wie du betrachten, kommt dabei aber nicht umhin, das eigentliche Wahrnehmungspotential des Menschen, nämlich seine intuitiven, inneren Wahrnehmungsmöglichkeiten, bewußt zu leugnen, denn derartige Erfahrungen macht jeder Mensch täglich und es bedarf starker Verdrängung, um sich damit nicht auseinanderzusetzen.


Zudem ist es gerade die Kausalität, die den freien Willen beweist.
Daß sich der wie alles Existierende innerhalb gewisser Gesetzmäßigkeiten bewegt, ist nur logisch.
Die Willensentscheidung ist der Impuls und zieht aufgrund der Kausalität dem Impuls ähnliche Auswirkungen an. Einfach gesagt, man erntet, was man sät, und entweder tut man das bewußt, indem man sich der Gesetzmäßigkeiten bewußt wird und somit bewußt sein Leben in die richtige Richtung lenken kann, oder unbewußt, was zur Folge hat, daß an sich oft als Opfer des Schicksals und Spielball irgendwelcher Mächte fühlt. Unbewußt oder bewußt - dazwischen gibt es nichts.
Jede Freiheit hat bekanntlich ihre Grenzen -die Gesetzmäßigkeiten - und definiert sich genaugenommen sogar erst durch ihre Grenzen. Denn das Wort Freiheit würde gar nicht existieren wenn es das Wort Grenze nicht gäbe.
Anders ausgedrückt, Du hast den freien Willen aus dem Fenster zu springen aber Du hast aufgrund Deines freien Willens nicht die Möglichkeit, nach oben zu fliegen sondern Du wirst natürlich zu Boden stürzen.
Wenn man das als eine Einschränkung des Begriffes vom freien Willen siehst, dann ist das nicht richtig, denn es steht dir ja frei dich mit den Konsequenzen deines Entschlusses vorher zu beschäftigen.
Es gibt nunmal Naturgesetze - wie in diesem Fall die Schwerkraft - und denen hat sich der freie Wille unterzuordnen.

Zu postulieren, der Mensch wäre nur eine Art durch das Gehirn programmierte biologische Maschine grenzt nicht nur an Nihilismus, da es jede eigene Erkenntnis negiert, sondern impliziert auch, daß der Betreffende keinerlei Erfahrungen bezüglich seiner intuitiven Wahrnehmungsfähigkeiten gemacht hat, und da so etwas nicht möglich ist, leugnet er es für sich selbst und vor Anderen, und begibt sich lieber auf das Glatteis intellektueller Spitzfindigkeiten.
Dabei bemerkt jeder Mensch tagtäglich im Umgang mit anderen Menschen, daß ihm weit mehr als seine 5 Körpersinne zur Wahrnehmung zur Verfügung stehen. Und das ist selbsterschaffene Beschränkung, die ihm bei Aufrechterhaltung gar nicht mehr erlaubt, weitergreifender wahrzunehmen.

Doch das ist wie gesagt intellektuelle Spitzfindigkeit von Verstandesmenschen, die jeden völlig natürlichen und alltäglichen Empfindungsprozess ausklammern wollen. Was ihnen für sich selber auch gelingt, aber normal empfindene Menschen werden sie damit niemals beeindrucken können.


Aber was nützt es, wenn ich das jemandem erkläre, der sämtliche diesbezügliche Erfahrungen negiert und somit gar nicht mitreden kann? Der sich nur auf Forschungsergebnisse verläßt und keine eigene Meinung gebildet hat? Denn sich eine Meinung zu bilden heißt nicht, der Wissenschaft blind zu vertrauen. Aber wo sind die Lösungsmöglichkeiten der so klugen Wissenschaft denn, wenn es um die existierenden Probleme geht? Sagt der Eine dies, sagt der Andere das, und wird einmal ein Körnchen Wahrheit gefunden wird darum ein Tatamm gemacht, als hätte man die gesamte Weltformel entdeckt, nur um beim nächsten Körnchen wieder alles umzuwerfen und weiterzujubeln.
Weißt du, was das für ein armseeliger Haufen ist, und wie minderwertig und winzig er vor der Wahrheit steht?
Dieses ständige Gerede über die ach so wichtige Hirnforschung .... das soll der ganze Mensch mit seinen Möglichkeiten sein? Ist mir unbegreiflich, wie man das widerspruchslos hinnehmen kann.
Das geht nur mit ganz viel Eigenbetrug, und du kannst alle meine Aussagen jederzeit an dir selber nachprüfen, denn die Weiterentwicklung des Menschen besteht darin, seinen Geist und die damit verbundene Empfindung zu wecken - was dir als Mensch also möglich ist.
Das kann man dann als holistische/intuitive Wahrnehmung bezeichnen.
Wer das aber nicht tut, der bleibt in seinem Entwicklungspotential stecken und wird nie mehr sein als eine Art Krüppel, eine funktionierende Maschine, aber kein Mensch.
Denn Menschsein ist nun einmal viel mehr, als Fleisch und Blut.

Wer sich auf die beschränkten Ansichten der Wissenschaft verläßt und alles Lebendige ausblendet, der wird früher oder später große Probleme bekommen, da deutlich zu erkennen ist, daß der Mensch in dieser Hinsicht mit seinem Latein am Ende ist.
Man muß erst sehend werden für den Geist, der hinter allem wirkt. Und dazu müßtest du erstmal dein innerstes Bewußtseinszentrum wachküssen ;)

Somit ist es nichts als eine Frage der eigenen Verantwortung, und genau die ist es nämlich, welche diejenigen die sich für Opfer von Umständen und Hirnaktivitäten halten, gerne von sich abgewälzt sähen^^
Darum wird euer Elend auch immer größer werden, Sinnlosigkeit, Depressionen, Lebensunmut, die ganze Palette. Und das alles sind immer wieder getroffene Willensentscheidungen, FÜR oder GEGEN das Leben, das Leben an sich. Es hängt wohl tatsächlich viel mit Angst zusammen, eines Tages erkennen zu können, daß man doch die Hauptverantwortung für sein Leben trägt und sich für alles verantworten muß.

Die Entscheidungen sollten grundsätzlich nicht von außen beeinflußt werden.
Man kann dies zwar zulassen und trägt dann auch die Konsequenzen dafür, aber es liegt bei dir welche Werte und Prioritäten für dich maßgeblich sind und ob du deine Entscheidungen aus deinem Herzen (Intuition) oder nach der Vorgabe von den Prioritäten anderer triffst.
Das bleibt dir überlassen, aber den Unterschied würdest Du bald bemerken, wenn du deine eigenen souveränen Entscheidungen treffen würdest.
Es würde dir nicht entgehen, daß du an dem guten Verlauf einer Situation ganz
wesentlich beteiligt wärst.
So wie du überhaupt ganz wesentlich an deinem Leben beteiligt bist.


---- das war jetzt wohl genug Input, um sich länger damit auseinanderzusetzen, dafür brauchst du nun aber deinen Geist, deine Empfindung, um nicht direkt in eingeprägter abwehrender Manier mit deinem angelernten "Wissen" jede aufkeimende Intuition, jedes Erkennen, zu ertöten.

Mehr werde ich zum freien Willen nicht schreiben.


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Sidhe
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Misanthropen - die "anderen" Menschen

28.05.2013 um 21:41
@hawaii
hawaii schrieb:Kann ein Übermaß an Hass krank machen?
Es gibt kein Übermaß, da das impliziert, eine kleinere Dosis würde nicht krank machen.
Doch Hass macht IMMER krank.


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Misanthropen - die "anderen" Menschen

28.05.2013 um 21:43
@hawaii

Wieso nicht?

Und es gibt ja definitiv Weltanschauungen, die man als 'normaler' Mensch als psychisch krank betiteln würde.


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Misanthropen - die "anderen" Menschen

28.05.2013 um 21:49
@Thawra

Ich sagte nicht das man misanthropie nicht mit psy. krankheiten in verbindung bringen kann. Auch gibt es natürlich auch weltanschauungen, die man so betiteln würden, aber eigentlich vermeidet man das als psychologe. Denn dann könnte man jede weltanschauung als psychisch krank bezeichnen.


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Misanthropen - die "anderen" Menschen

28.05.2013 um 21:52
@aseria23

Ja, das ist ja das Problem - wo zieht man die Linie, und gibt es überhaupt eine?


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hawaii
ehemaliges Mitglied

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Misanthropen - die "anderen" Menschen

28.05.2013 um 21:57
Sidhe schrieb: Doch Hass macht IMMER krank
Dann bedeutet das, dass Misanthropen krank sind oder werden, weil sie hassen?


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Misanthropen - die "anderen" Menschen

28.05.2013 um 22:01
@Thawra

In der Theorie gibt es keine Linie. Jede Weltanschauung ist erst einmal berechtigt und es steht jedem zu, die für ihn passende zu wählen. Es gibt also auch nicht DIE Weltanschauung. Gehandelt wird dann erst, wenn man sich und/oder anderen über ein normales Maß hinaus schadet. Das ist dann zum beispiel der moment, wo psychische Störungen auftreten, die man behandeln sollte/muss.


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Misanthropen - die "anderen" Menschen

28.05.2013 um 22:08
@aseria23

Manche Weltanschauungen sind nicht wirklich von einer psychischen Erkrankung zu unterscheiden. Wenn z.B. einer allen Ernstes dafür eintritt, alle Angehörigen einer andere, ev. bestimmten Religion müssten gewaltsam bekehrt und bei Widerstand getötet werden... ich meine... .... ?


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Misanthropen - die "anderen" Menschen

28.05.2013 um 22:11
@Thawra

Genau das ist das Ding, wenn jetzt dieser jemand aus deinem Beispiel in diesem Moment deinen Text lesen würde, wäre er vielleicht ebenso der Ansicht, dass du und deine Weltanschauung psychisch krank wären ;)!


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Sidhe
ehemaliges Mitglied

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Misanthropen - die "anderen" Menschen

28.05.2013 um 22:11
@hawaii


Jeder, der hasst, wird krank. Ob's nun ein Misanthrop ist, oder nicht.


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Misanthropen - die "anderen" Menschen

28.05.2013 um 22:12
@aseria23

Sag ich ja, da ist das Problem der Definition...


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hawaii
ehemaliges Mitglied

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Misanthropen - die "anderen" Menschen

28.05.2013 um 22:13
@Sidhe


Ist das deine Sicht oder sieht man das auch wissenschaftlich so?


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Misanthropen - die "anderen" Menschen

28.05.2013 um 22:15
@Thawra

Und deswegen bleibt es generell dabei, das weltanschauungen, gleich welcher art in ihrer ursprünglichen form nicht als psychisch krank gelten ;)! Zumindest nicht aus Sicht von Psychologen.


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Sidhe
ehemaliges Mitglied

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Misanthropen - die "anderen" Menschen

28.05.2013 um 22:17
@hawaii

Lustige Frage^^
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