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"Missing 411", David Paulides/mysteriöse Vermisstenfälle

2.080 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Vermisst, Mysteriös ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

"Missing 411", David Paulides/mysteriöse Vermisstenfälle

12.06.2018 um 09:38
Ein wirklich sehr interessantes Thema meiner Meinung nach.
Danke fürs Vorstellen in diesem Thread :)
Ich les mich da mal ein


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"Missing 411", David Paulides/mysteriöse Vermisstenfälle

13.06.2018 um 01:36
@Alarmi
Zitat von AlarmiAlarmi schrieb:Wie gut oder wie schlecht ich mich jetzt dadurch mit dem Thema auskenne, kann ich selbst schwer beurteilen.
Alles gut. Mehr habe ich gar nicht erfragen wollen.
Zitat von AlarmiAlarmi schrieb:Beinahe taeglich? Ich muss zugeben, von "beinahe taeglich" habe ich nun noch nichts gehoert. Kannst Du das belegen? Gibt es dafuer Quellen?
Es gibt dafür keine Statistiken, da die wie bereits erwähnt, von den Behörden ja nicht geführt werden! Das heißt es kann sein, dass dort im Jahr hunderte verschwinden, vielleicht aber auch in einem Monat. Das zeigt eigentlich wie verheerend diese "Schlampereien" der Behörden sind.
Man munkelt von mehreren Hunderten bis an die Tausender Grenze verschwinden jährlich in den Nationalparks. Die meisten davon werden aber auch wieder gefunden. Ich bezog meine Aussage auch auf alle Verschwundenen, nicht nur auf die Paulides Fälle.

Ich bin in einer 411 FB Gruppe Mitglied und dort hast du beinahe tägliche neue Vermisstenmeldungen. Erst vor ein paar Tagen ist wieder ein Wanderer tot aufgefunden worden, der wahrscheinlich in das 411-Raster fällt.


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"Missing 411", David Paulides/mysteriöse Vermisstenfälle

13.06.2018 um 01:42
Zitat von LaKaveliLaKaveli schrieb:Wer David Paulus kennt weiss warum er keine Erklärung anbietet.
Diese Taktik brachte in in den USA in die Nachrichten und Shows.
Hätte er gesagt was er wirklich glaubt, hätten alle gelacht und das Buch hätte sich auch weniger gut verkauft.
Die Bücher verkaufen sich nach wie vor hervorragend. Außerdem beharrt Paulides nicht auf die von dir angedeutete Bigfoot Theorie. Das ist nur eben etwas, was er davor auch schon betrieben hat und aufgrund einiger Zeugenaussagen bei den Vermisstenfällen immer mal wieder aufgreift.


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"Missing 411", David Paulides/mysteriöse Vermisstenfälle

13.06.2018 um 06:49
Zitat von JonsonJonson schrieb:Es gibt dafür keine Statistiken, da die wie bereits erwähnt, von den Behörden ja nicht geführt werden!
Aber es muss doch Berichte geben. Es wird ja Leute geben, die diese verschwundenen Menschen vermissen!
Zitat von JonsonJonson schrieb:Die meisten davon werden aber auch wieder gefunden.
Und was war in diesen Faellen die Ursache des Verschwindens und wie lange dauerte es? Ich meine, dass jemand in einem solchen Gelaende verloren geht, halte ich erstmal nicht fuer ungewoehnlich oder unwahrscheinlich, besonders, wenn es sich um unbedarfte, unvorsichtige Touristen handelt. Ich wohne an einem eher kleinen Wald, in dem man eigentlich unmoeglich verlorengehen kann, und selbst in dem wurden schon Menschen gesucht, die die Orientierung verloren hatten, weil sie sich nicht auskannten und in Panik geraten sind.
Zitat von JonsonJonson schrieb:Ich bin in einer 411 FB Gruppe Mitglied und dort hast du beinahe tägliche neue Vermisstenmeldungen. Erst vor ein paar Tagen ist wieder ein Wanderer tot aufgefunden worden, der wahrscheinlich in das 411-Raster fällt.
Ich interessiere mich fuer Verschwundenefaelle insgesamt sehr, besonders, wenn sie merkwuerdig erscheinen, und finde es immer schwierig, ueber die 411-Faelle im gesamten zu sprechen. Es ist weit einfacher, spezielle Faelle detailliert zu betrachten. Koenntest Du zu diesem Fall mehr sagen?


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"Missing 411", David Paulides/mysteriöse Vermisstenfälle

13.06.2018 um 12:24
Zitat von AlarmiAlarmi schrieb:Aber es muss doch Berichte geben. Es wird ja Leute geben, die diese verschwundenen Menschen vermissen!
Natürlich gibt es Leute, die diese Menschen vermissen. Nach den Menschen wird ja dann auch immer recht schnell gesucht und sollte man sie nicht gleich finden, wird auch um Mithilfe von den Parks und der Polizei gebeten. Es werden aber warum auch immer keine Statistiken und Berichte von den Nationalparks dazu verfasst, weil die Behörden das scheinbar nicht für nötig halten. Ohne die Ranger, die damals auf Paulides zukamen und auch später mit ihm kooperierten, wäre das Ganze vielleicht auch nie so ein großes Thema geworden, bzw. überhaupt aufgedeckt worden.
Wie ich bereits sagte, kommt es für mich so rüber, als würde man dieses Thema absichtlich klein halten wollen. Dafür spricht zum einen diese Unsumme für eine solche Liste, zum Anderen dass aufgefordert wurde nicht mit Paulides zu sprechen. Ob es dabei wirklich nur darum geht, dass die Nationalparks so vermutlich Rückschläge in Sachen Besucherzahlen in Kauf nehmen müssten - Spekulation..
Zitat von AlarmiAlarmi schrieb:Und was war in diesen Faellen die Ursache des Verschwindens und wie lange dauerte es?
Ja, die meisten verschwinden eben dadurch, dass sie sich in den großen Arealen verlaufen. Erst letztens wurde eine 2-Jährige zum Glück nach stundenlanger Suche wohlbehalten wiedergefunden, weil sie voraus gerannt war und irgendwann ihre Eltern aus den Augen verloren hatte.
Wie du sagst ist es nicht ungewöhnliches sich dort zu verlaufen und es ist ja auch keine Seltenheit. Diese Areale sind teilweise riesig und nur ein paar Schritte zu viel nach links oder nach rechts und dann musst du erstmal überlegen, aus welcher Richtung du eigentlich kamst. Das ist für Touristen oft gar nicht so einfach. Aber man muss natürlich die Fälle einzeln betrachten. Sind es erfahrene Wanderer, sind es Kinder, sind es Touristen. Wie werden sie gefunden, wo werden sie gefunden, werden sie lebend gefunden, wenn nicht, woran sind sie gestorben?
Wie ja auch unbestritten der Fakt sich darstellt, ist es so, dass die meisten Fälle absolut harmlos sind und zum Glück auch gut ausgehen.
Zitat von AlarmiAlarmi schrieb: Ich wohne an einem eher kleinen Wald, in dem man eigentlich unmoeglich verlorengehen kann, und selbst in dem wurden schon Menschen gesucht, die die Orientierung verloren hatten, weil sie sich nicht auskannten und in Panik geraten sind.
Ja wie ich bereits erwähnte, kommt es dann natürlich von Fall zu Fall auf die Einzelheiten an. Manch ein Nationalpark ist größer als ein deutsches Bundesland, nur um mal die Vorstellung zu erschaffen, wie es sich in einem solchen Gebiet anfühlen muss sich zu verlaufen.
Zitat von AlarmiAlarmi schrieb:und finde es immer schwierig, ueber die 411-Faelle im gesamten zu sprechen
Ich halte es eben so, dass ich nach Gebieten trenne. Also z.B. die Fälle Nationalparks einzeln betrachte usw. Es steckt ja durchaus ein Raster in all diesen Fällen, die nicht von der Hand zu weisen sind.
Klar verhält sich jeder Fall im Detail irgendwo anders, dennoch haben sie alle ihre Gemeinsamkeiten. Z.B. Bobby Billzup und DeOrr Kunz sind Fälle die auf den ersten Blick absolut identisch wirken, was das Verschwinden angeht. Einer wurde wieder gefunden, der andere nicht.


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"Missing 411", David Paulides/mysteriöse Vermisstenfälle

13.06.2018 um 12:35
Zitat von AlarmiAlarmi schrieb:Koenntest Du zu diesem Fall mehr sagen?
Der 71-Jährige Wanderer Bruce L. Decker wurde 4 Monate nach seinem Verschwinden tot aufgefunden.
Seine Überreste fand ein Wanderer abseits eines Wanderpfandes, der am selben Tag neueröffnet wurde, nachdem im Jahr zuvor eine Frau dort durch einen Unfall umkam.
Die Überreste von Decker wurden in einem schwer erreichbaren Gebiet gefunden. Man hat bisher noch keine genauen Untersuchungen durchgeführt und wartet auf die endgültige Analyse. Allerdings scheint es so, als könne man ausschließen, dass er durch einen Unfall starb, sprich kein Steinschlag oder ähnliches.
Die Überreste hingen wohl über einer Böschung in ungefähr 68 Metern Tiefe.
Die Suche wurde im Feburar begonnen, wurden allerdings durch die schwierigen Wetterumstände erschwert, so dass Helikopter und Spürhunde keine Spur von Decker fanden.

Das ist der aktuelle Sachstand. Also alles wie so oft in den 411-Fällen.


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"Missing 411", David Paulides/mysteriöse Vermisstenfälle

13.06.2018 um 12:38
Zitat von JonsonJonson schrieb:Wie ich bereits sagte, kommt es für mich so rüber, als würde man dieses Thema absichtlich klein halten wollen.
Wenn die meisten dieser Verschwundenen wieder auftauchen (was ja nicht nur in Nationalparks der Fall ist, sondern allgemein bei allen Vermisstenfaellen), gibt es ja auch keinen wirklichen Anlass, das Thema groesser zu machen.
Zitat von JonsonJonson schrieb:.B. Bobby Billzup und DeOrr Kunz sind Fälle die auf den ersten Blick absolut identisch wirken, was das Verschwinden angeht. Einer wurde wieder gefunden, der andere nicht.
Vermutet man bei DeOrr Kunz nicht ein Verbrechen hinter dem Verschwinden?

Bei Bruce L. Decker find ich jetzt auf den ersten Blick absolut nichts, was irgendwie mysterioes erscheint, wie ich ehrlich zugeben muss. Siehst Du das anders? Falls ja, wieso? Und wenn Du meinst, es ist in diesem Thread fehl am Platz, bin ich gerne bereit ueber PN zu diskutieren.


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"Missing 411", David Paulides/mysteriöse Vermisstenfälle

13.06.2018 um 12:49
Zitat von AlarmiAlarmi schrieb:Wenn die meisten dieser Verschwundenen wieder auftauchen (was ja nicht nur in Nationalparks der Fall ist, sondern allgemein bei allen Vermisstenfaellen), gibt es ja auch keinen wirklichen Anlass, das Thema groesser zu machen.
Es geht aber mittlerweile in die Tausende, dass Menschen entweder gar nicht mehr gefunden werden oder sie tot wiedergefunden werden und keiner weiß wie sie dort hinkamen oder woran sie starben. Ich finde schon, dass man das Thema ruhig etwas größer machen dürfte, wenn es sich um ein wiederholendes "Phänomen" handelt, was mittlerweile wirklich riesige Ausmaße hat. Auch wenn das für dich nicht so wirken mag.
Zitat von AlarmiAlarmi schrieb:Vermutet man bei DeOrr Kunz nicht ein Verbrechen hinter dem Verschwinden?
Ich habe mir den 411 Film auf Amazon angeschaut. Dort war DeOrr Kunz das Hauptthema. Jeder Angehörige wurde interviewt und es wurden auch Behörden, Reporter und beteiligte SAR interviewt. Es war u.a. ein Reporter eines dort ansäßigen großen Radiosenders dort für Paulides unterwegs. Bei diesem Fall erwähnte ich ja bereits, dass ein sogenanntes Foul Play möglich ist. Ich da aber geteilter Meinung bin. Wo soll der Junge denn bis heute abgeblieben sein, wenn man ihn hat verschwinden lassen? Für mich ist es unmöglich, dass ihn jemand fremdes entführt haben könnte.
Zitat von AlarmiAlarmi schrieb:Bei Bruce L. Decker find ich jetzt auf den ersten Blick absolut nichts, was irgendwie mysterioes erscheint, wie ich ehrlich zugeben muss. Siehst Du das anders?
Hmm, nicht unbedingt, aber ich habe auch Diskussion dazu noch nicht verfolgt. Es ist halt merkwürdig, dass man ihn erst so spät fand, weil der Pfad ja praktisch ein ganzes Jahr lang für die Neueröffnung vorbereitet wurde. Ich werde mich später mal genauer dazu einlesen.
Zitat von AlarmiAlarmi schrieb: Und wenn Du meinst, es ist in diesem Thread fehl am Platz, bin ich gerne bereit ueber PN zu diskutieren.
Nein, ich finde schon, dass das hier hingehört :)


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"Missing 411", David Paulides/mysteriöse Vermisstenfälle

13.06.2018 um 13:03
Zitat von JonsonJonson schrieb:Wo soll der Junge denn bis heute abgeblieben sein, wenn man ihn hat verschwinden lassen? Für mich ist es unmöglich, dass ihn jemand fremdes entführt haben könnte.
Was spricht dagegen, dass es die Familienmitglieder waren? Die verhalten sich ja auch nicht gerade unverdaechtig! Es gibt einige Moeglichkeiten, Leichen so verschwinden zu lassen, dass sie nie wieder auftauchen, und es werden so viele erst zufaellig nach Jahren gefunden. Ich denke da zum Beispiel an Tanja Graeff!
Zitat von JonsonJonson schrieb:Hmm, nicht unbedingt, aber ich habe auch Diskussion dazu noch nicht verfolgt. Es ist halt merkwürdig, dass man ihn erst so spät fand, weil der Pfad ja praktisch ein ganzes Jahr lang für die Neueröffnung vorbereitet wurde.
Vielleicht wurde er in der Gegend nicht vermutet. Offensichtlich hing die Leiche ja auch in unwegsamem Gelaende, wenn ich die Information richtig verstehe.
Zitat von JonsonJonson schrieb:Es geht aber mittlerweile in die Tausende, dass Menschen entweder gar nicht mehr gefunden werden oder sie tot wiedergefunden werden und keiner weiß wie sie dort hinkamen oder woran sie starben.
Gemessen an der Zeitspanne, in der diese Faelle vorkommen, sind es aber dann wieder relativ wenige. Dass Menschen nicht wiedergefunden werden, halte ich nicht fuer so mysterioes - sobald ein Verbrechen dafuer in Frage kommt, ein freiwilliges Untertauchen oder ein Unfallgeschehen in unwegsamem Gelaende oder mit der Beteiligung von Wasser, ist es eher ein Gluecksfall, wenn eine Leiche gefunden wird.

Die Todesursache festzustellen ist, sobald die Verwesung ein gewisses Stadium erreicht hat, ohnehin nur noch ein Gluecksspiel.


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"Missing 411", David Paulides/mysteriöse Vermisstenfälle

13.06.2018 um 18:12
Zitat von AlarmiAlarmi schrieb:Die verhalten sich ja auch nicht gerade unverdaechtig!
Was macht sie denn in deinen Augen so verdächtig?
Was sollen sie denn davon haben?
Es ist doch logisch, dass bei einem solchen Fall die Familie irgendwann zu den Hauptverdächtigen zählt.
Für mich wirkten sie aber bei den Dreharbeiten relativ authentisch. Dennoch misstrauen sie sich aber auch irgendwo gegenseitig. Den Eltern traue ich das eher nicht zu. Wie gesagt, ich bin geteilter Meinung und in keinem anderen Fall ist ein Verbrechen vermutlich so wahrscheinlich hier, aber letztendlich gibt es auch keinerlei Beweise und so lange bin ich immer noch irgendwo auf der Seite der Beschuldigten.
Zitat von AlarmiAlarmi schrieb:Vielleicht wurde er in der Gegend nicht vermutet. Offensichtlich hing die Leiche ja auch in unwegsamem Gelaende, wenn ich die Information richtig verstehe.
Naja, das stellt für Helikopter mit Wärmebildkameras und Spürhunde eigentlich kein Problem dar. Solche Hunde sind es gewohnt Menschen teilweise in Meterschichten Dreck oder Schnee zu erfassen.
Zitat von AlarmiAlarmi schrieb:Gemessen an der Zeitspanne, in der diese Faelle vorkommen, sind es aber dann wieder relativ wenige. Dass Menschen nicht wiedergefunden werden, halte ich nicht fuer so mysterioes - sobald ein Verbrechen dafuer in Frage kommt, ein freiwilliges Untertauchen oder ein Unfallgeschehen in unwegsamem Gelaende
Naja, dann solltest du diese Fälle anhand von Beispielen doch auch vorbringen.
Zitat von AlarmiAlarmi schrieb:Die Todesursache festzustellen ist, sobald die Verwesung ein gewisses Stadium erreicht hat, ohnehin nur noch ein Gluecksspiel.
Das ist richtig, aber einen Mord oder einen Unfall auszuschließen ist dennoch relativ gut möglich.


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"Missing 411", David Paulides/mysteriöse Vermisstenfälle

14.06.2018 um 07:13
Zitat von JonsonJonson schrieb:Was macht sie denn in deinen Augen so verdächtig?
Die Familie faengt ja selbst an, sich gegenseitig zu beschuldigen. Und fuer so unwahrscheinlich halte ich das nicht. Es muss ja nicht einmal mit Vorsatz etwas passiert sein. Nicht aufgepasst, ein Unfall passiert, das Kind kommt um, derjenige, in wessen Obhut es war, laesst es verschwinden.
Zitat von JonsonJonson schrieb:Naja, das stellt für Helikopter mit Wärmebildkameras und Spürhunde eigentlich kein Problem dar. Solche Hunde sind es gewohnt Menschen teilweise in Meterschichten Dreck oder Schnee zu erfassen.
Ja, aber gerade Spuerhunde erweisen sich nicht unbedingt immer als so zuverlaessig. Zu dem Fall um den es hier gerade geht weiss ich jetzt halt auch nicht, wie lange nach dem Verschwinden gesucht wurde und wo. Das spielt ja dann auch eine Rolle.
Zitat von JonsonJonson schrieb:Naja, dann solltest du diese Fälle anhand von Beispielen doch auch vorbringen.
Was fuer Beispiele von Menschen, die nicht wieder aufgetaucht sind, soll ich dazu denn bringen? Vor allem, was wuerden solche Beispiele ohne den Menschen bringen? Man kann ja nur spekulieren was passiert sein kann!
Zitat von JonsonJonson schrieb:Das ist richtig, aber einen Mord oder einen Unfall auszuschließen ist dennoch relativ gut möglich.
Das kommt drauf an woran die Person letzten Endes gestorben ist. Wenn nur noch Knochen uebrig sind, sind manche Mordmethoden trotzdem nicht mehr nachweisbar, genausowenig eine natuerliche Todesursache wie Schlaganfall oder Herzinfarkt.


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"Missing 411", David Paulides/mysteriöse Vermisstenfälle

14.06.2018 um 15:42
@Alarmi
Zitat von AlarmiAlarmi schrieb:Die Familie faengt ja selbst an, sich gegenseitig zu beschuldigen.
Das ist aber, so traurig es klingt, im Grude genommen nicht verdächtig, sondern eine Folge von Misstrauen, erzeugt von Schmerz, Trauer, Wut. Da vertraut man jemanden sein Kind an, und dann das. Da Menschen ohnedies dazu neigen, in jedem Unglück einen personifizierten Verursacher zu sehen, liegt es nahe, die Menschen zu verdächtigen, die Kontakt hatten.
Auch unschuldige.
Es ist auch eine Form von Projektionen der eigenen Schuldgefühlen. So verlagert man seine Wut nach außen.


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"Missing 411", David Paulides/mysteriöse Vermisstenfälle

14.06.2018 um 16:05
@Alarmi
Sehe das so wie @off-peak .
Überleg mal du vertraust dein Kind deinem Großvater an, der mit einem Freund dort aufgekreuzt ist, den man selbst nicht kennt, der alles andere als einen seriösen Eindruck macht, und wie sich nachher noch herausstellt, ein verurteilter Sexualverbrecher ist.
Du willst ja an sich nur dein Kind wieder und umso länger die Ungewissheit andauert und sich zieht, umso wütender und verzweifelter wirst du. Dann gerätst du selbst in Verdacht dein Kind entführt zu haben, dabei willst du einfach nur wissen wo dein Kind ist. Du fängst auf Verzweiflung an jedes erdenkliche Szenario durchzugehen und aus Wut suchst du dir einen Schuldigen für die Situation. Natürlich fängt man dann sich gegenseitig zu verdächtigen und misstrauisch zu werden. Das kommt nach Außen für Unbeteiligte vielleicht verdächtig rüber, aber es ist ein ganz normales, menschliches Verhalten. Für mich spricht dieses Verhalten aber auch gegen die Theorie, dass die Familie dahinter steckt.
Wie in so ziemlich jedem Fall kann man hier nur aus der Ferne beurteilen. Es gibt jedoch keinerlei Beweise, dass ein Familienmitglied oder auch dieser ominöse Freund des Großvaters den Jungen entführt hat. Ich sehe wie gesagt auch kein wirkliches Motiv.. Und ich schätze die Familie jetzt mal nicht als so ausgefuchst ein, es zu schaffen, den Jungen ohne jegliche Spur bis heute verschwinden lassen zu haben und ohne dass sich jemand verplappert.
Zitat von AlarmiAlarmi schrieb: wie lange nach dem Verschwinden gesucht wurde und wo
Weiß ich auch nicht genau, nur dass die Suchmaßnahmen relativ zügig eingeleitet wurden.
Zitat von AlarmiAlarmi schrieb:Was fuer Beispiele von Menschen, die nicht wieder aufgetaucht sind, soll ich dazu denn bringen?
Ich wollte damit nur sagen, dass mir solche Fälle im Allgemeinen nicht bekannt sind, weil die Menschen meist auch nicht alleine unterwegs waren als sie verschwanden.


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"Missing 411", David Paulides/mysteriöse Vermisstenfälle

14.06.2018 um 18:33
@Jonson
den Jungen ohne jegliche Spur bis heute verschwinden lassen zu haben und ohne dass sich jemand verplappert.
Da bin ich anderer Meinung, es gibt zig Vermisstenfälle die seit Jahren ungeklärt sind, wo sich der Täter teils seit Jahren nicht verplappert hat, gerade Familien bauen eine Mauer des Schweigens auf um die Schande über die Familie ab zu wenden. Vielleicht klärt sich das irgendwann auf wer weiß es schon...


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"Missing 411", David Paulides/mysteriöse Vermisstenfälle

14.06.2018 um 19:41
Zitat von wanagiwanagi schrieb:der Täter
Hier hättest du es aber mit mehreren zu tun.
Zitat von wanagiwanagi schrieb:Familien bauen eine Mauer des Schweigens auf um die Schande über die Familie ab zu wenden.
Von Schweigen kann bei dieser Familie aber keine Rede sein. Wie bereits erwähnt verdächtigt man sich teilweise ja auch untereinander.
Zitat von wanagiwanagi schrieb:Vielleicht klärt sich das irgendwann auf wer weiß es schon
Das wäre wünschenswert.


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14.06.2018 um 22:16
@Jonson
Von Schweigen kann bei dieser Familie aber keine Rede sein. Wie bereits erwähnt verdächtigt man sich teilweise ja auch untereinander.
Ich habe von keiner spezifischen Familie gesprochen, sondern allgemein wie man sich am logischsten verhalten würde.


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"Missing 411", David Paulides/mysteriöse Vermisstenfälle

15.06.2018 um 06:59
Zitat von JonsonJonson schrieb:Ich wollte damit nur sagen, dass mir solche Fälle im Allgemeinen nicht bekannt sind, weil die Menschen meist auch nicht alleine unterwegs waren als sie verschwanden.
Was an sich auch nicht so mysterioes ist. Es ist schon vorgekommen, dass Kinder entfuehrt wurden, als die Eltern ihnen fuer kuerzeste Zeit den Ruecken zugedreht hatten. Genauso schnell kann ein Mensch, ob Kind oder Erwachsener, in dicht bewaldetem, unwegsamem Gelaende verschwinden, wenn er die falsche Abzweigung nimmt.

Aber nicht jeder, der spurlos verschwindet, war in der Gruppe unterwegs. Die Faelle, in denen die Leute allein waren (der klassische "bin Zigaretten holen"-Fall) ueberwiegen.


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"Missing 411", David Paulides/mysteriöse Vermisstenfälle

15.06.2018 um 09:24
@Alarmi
@Jonson

Ein 2-jähriges Kind, wie DeOrr Kunz, das direkt neben einem Wildbach mit Steilufer spielt, würde ich keine Sekunde aus den Augen lassen.
DeOrr Kunz wurde aber nicht lückenlos beaufsichtigt, das sieht man schon daran, dass niemand weiß, was ihm während der 15-minütigen Abwesenheit seiner Eltern zugestossen ist.

Teile des Bachs könnten unterirdisch verlaufen, außerdem mündet der Bach kurz darauf in einen See.
Es gibt also einige Möglichkeiten wo sich die Leiche von DeOrr Kunz befinden könnte, ohne dass sie gefunden wird.


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18.06.2018 um 07:14
@Tajna
Absolut richtig. Kinder in dem Alter koennen sehr schnell spurlos verschwinden, und es gibt da einige sehr unmysterioese Erklaerungen!


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"Missing 411", David Paulides/mysteriöse Vermisstenfälle

21.06.2018 um 23:30
Ich lese das Thema nun schon eine ganze Weile mit.

Da immer wieder bei Paulides Fälle aus USA, Kanada und UK auftauchen und sonst eher weniger, kann sicher auch stark damit zusammenhängen, dass er dem Englischen mächtiger ist, als einer der europäischen Sprachen.

Außerdem gibt es durch die vielen Nationalstaaten und Europa vermutlich zu viele Behörden, die als mögliche Quellen für Informationen zu vermissten in Fragen kämen, als dass man sie regelmäßig auf Neuigkeiten prüfen kann.


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