passato schrieb:
Lass mich mal zusammenfassen:
Der Schnee lässt das Zelt vollkommen kollabieren. Dabei werden 4 Menschen verletzt. Sie befreien sich aus dem Zelt und versuchen es wieder aufzustellen. Da dies misslingt, und sie kein Feuer haben, beschliessen sie, ohne Schuhe, erst mal die Verletzten zum Waldrand zu bringen und später zurückzukehren, der Weg wurde mit den Taschenlampen markiert. Da sie die Entfernung und die Höhe des Schnees unterschätzten, schafften sie es nicht mehr zurück.
Zwei Personen (das sind die zwei Spuren, die einige Dutzend Meter von den Spuren der Hauptgruppe entfernt sichtbar waren) aufstellten nur den vorderen Teil des Zeltes, damit man es später überhaupt finden kann. Ansonsten würde es komplett durch Schneemassen verschüttet und man findet es nicht.
Der Rest stimmt.
passato schrieb:
1. Wenn die Verletzten schon im Zelt verletzt wurden, wie sollen sie denn dann in den Bach gekommen sein?
Zu Fuß mit gegenseitiger Unterstützung. Tibo (Thibeaux) wurde warscheinlich getragen.
passato schrieb:
Ihre Freunde werden sie ja sicher nicht in den Bach geschmissen haben.
Bach mit viel Wasser gabs im Winter nicht. Es gab ein Bachbett (vielleicht mit paar Tropfen Wasser zwieschen den Steinen und unter dem Schnee), was schutz vom Wind bieten konte. Die Gruppe war völlig platt als sie die Verletzten im tiefen Schnee schlepten.
https://i.imgur.com/8q2aP9s.jpg
https://i.imgur.com/4bVzQEV.jpgNach dem Bach beginnt der Aufstieg. Sie wussten nicht, welche Art von Aufstieg, vielleicht ein anderer Berg. Die Kräfte gingen zu Ende. Es geht nicht weiter. Sie haben den Bodenbelag aus den kleinen Tannen gemacht. Und die Verletzten auf ihn gelegt. Dann gingen ein paar Leute auf Erkundung. Sie fanden den Zeder und wollten dort in der Nehe (wo kein Wind gab) das Hauptlager machen (Doroschenko, Krivonischenko). Aber die Kraft für das danze, die war nicht da.
Lagerfeuer am Zeder hatten sie als Leuhtsignal fur die Beiben (Dyatlov, Slobidin), die zuruck zum Zelt gegangen gemacht.
Als die Verletzten auf dem Boden zu sterben begannen, wurden sie ein paar Meter weggeschlept. Sie liegen daher abseits vom Bodenbelag. Später, war dieser Ort mit Schnee bedeckt und die Leichen lagen in einer Tiefe von zwei Metern.
Sie haben da keine Schneehöhle gemacht!!!
Kolmogorova ist zum Zelt gegangen, als ale anderen tod waren, also, viel später.
passato schrieb:
2. Das sich eine so grosse Schneelast auf einem Spitzdach gar nicht bilden kann, schon gar nicht in so kurzer Zeit, hatte ich ja schon angeführt.
Siehe meinen Beitrag davor. Es gibt da ein Video, in dem Herr Ptitsyn erzählt, wie viel Schnee auf so einem Zelt, wie bei den Dyatloviten ansammeln kann. Leider ist das Video auf russisch.
passato schrieb:
3. Warum konnten sie kein Feuer am Zelt machen. Sie hatten doch den Ofen und Zeugen haben auch Feuerholz gesehen.
150 sm. Loch auf dem Dach und nur ein Stück vom Baumstamm, was bei besten Bedienungen nur für eine Stunde reicht. Was willst du da bei dem Wetter machen?
passato schrieb:
4. Ich kann mir immer noch nicht erklären warum sie, selbst wenn sie Verletzte hatten, nicht mehr Kleidung angezogen haben. Nachdem sie die Seiten wieder aufgestellt hatten, waren die Sachen im Zelt doch wieder zugänglich. Der Suchtrupp konnte ohne Probleme hineinschauen. Und die Taschenlampe am Zelt war auch voll funktionsfähig. Wenigstens ein paar Decken hätte man doch mitnehmen können.
Die Zwei konten nur ein Stück von dem Eingang hoch zihen und an die Schier anbinden. Alles anderes war unter dem Schee begraben. Mehr Zeit hatten sie nicht, weil die Hauptgruppe schon losgegangen ist und wenn sie da länger geblieben sind, hätten sie die Gruppe auf dem Hang in der Dunkelheit und bei Schneesturm nie finden können.
Original anzeigen (0,6 MB)https://i.imgur.com/oLYvDLH.jpg(Magenta - Gruppe 7 Leute. Grün - zwei Leute)
Die Sachen wollten sie spätestens in eine Stunde holen - die Taschenlampen konnten maximal eine Stunde leuchten.
passato schrieb:
5. Die Spuren zeigten keinerlei Anzeichen von schleppendem oder ungewöhnlichen, Gang, auch kein Tropfen Blut wurde am Zelt gefunden, es gab eigentlich überhaupt keine Anzeichen in der Umgebung vom Zelt die auf eine Verletzung hindeuteten.
Es gab ihnere Verletzungen. Und nich jeder Boxer blütet wenn er auf die Schnauze kriegt. Vielleicht gabs auch Blütspuren (aus den Nasen) im Schnee um den Zelt, aber sie wurdem mit dem Schnee auch weggeweht.
"keinerlei Anzeichen von schleppendem oder ungewöhnlichen, Gang" - "
Spuren liefen in parallelen Ketten nahe beieinander, als ob die Leute sich gegenseitig festhielten"- Zeuge Tschernyschov
passato schrieb:
6. Ausserdem sind beim Abstieg immer zwei Personen seitlich nach links und rechts ausgeschwärmt, das hätten sie bestimmt nicht gemacht wenn da 4 Verletzte waren denn das würde bedeuten es wären dann nur 2 Personen gewesen (einer kam ja erst später nach, die neunte Spur) um 4 Verletzte zu stützen. Sehr unplausibel.
"immer zwei Personen seitlich nach links und rechts ausgeschwärmt" Wo hast du das gelesen? Die haben "ausgeschwärmt" als sie die Steinansamlüngen (Reihen von Steinen) überquert hatten.
passato schrieb:
(Im übrigen erscheinen mir diese Schnitte auch gegen ein vom Schnee plattgedrücktes Zelt zu sprechen, denn dann hätten sie ja im Dach sein müssen und nicht in der Seite, und dann auch noch schräg, das geht eigentlich gar nicht wenn da eine Schneelast drauf war.... die rechteckigen waren ja vom Suchtrupp.... aber das ist wohl eher etwas für Wladimir)
- Das Dach des Zeltes ist geschnitten und dieser Schnitt ist leicht aus der liegenden Position zumachen.
https://img-fotki.yandex.ru/get/510105/534563157.0/0_1775a8_9accfd64_XXL.jpg
https://img-fotki.yandex.ru/get/508799/534563157.0/0_1773c3_79df5c82_XL.jpg
https://img-fotki.yandex.ru/get/233577/534563157.0/0_1773dc_b1b5c40a_XXXL.jpgpassato schrieb:
1. Zolotaryov und Thibeaux-Brignolle waren wahrscheinlich gar nicht im Zelt als das Ereignis passierte da sie perfekt für die Kälte gekleidet waren. Somit können sie auch nicht von Schnee aufs Zelt verletzt worden sein.
Thibeaux lag am Eingang - als Erster. Zolotaryov lag ganz hinten als Letzter. Da und da ist am Kältesten.
passato schrieb:
2. Thibeaux-Brignolles Schädel Fraktur war so schwer, dass er nicht mehr bei Bewusstsein gewesen sein konnte, somit auch nicht den Berg herunter gehen konnte.
Er wurde bis zum tiefen Schnee getragen.

http://kursak.net/wp-content/uploads/2013/04/image0301.jpg Aber es gibt auch Berichte, dass auch mit solchen Verletzungen die Leute gehen und sprechen konnten.
Übrigens, die Verletzungen von Zolotarev sind gar nicht soooo schlimm. Nach der Obduktion weißt man, dass er die Rippen 3,4,5 gebrochen, und die Rippen 2 und 6 nur angebrochen sind. Außerden sind auch Bruche am rechten Schulterblatt (rote Pfeile). Und dass kann nur Position "im liegen" bedeuten
https://i.imgur.com/CHqSNJh.png
https://i.imgur.com/4urzv3D.jpg