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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

14.045 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vorfall, Dyatlov, Dyatlov Pass ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Dyatlov-Pass-Vorfall

11.04.2021 um 14:24
Zitat von NemonNemon schrieb:Du musst bitte auch qualitative Unterschiede würdigen: Kommt jemand auf gewissem Niveau in die Diskussion oder nicht?
Stellt er Fragen oder schüttet er einfach einen Kübel voll Wirrwar in den Thread? Das mit Respekt und Toleranz ist keine Einbahnstraße. Im Gegenteil, existieren in der echten Welt Gepflogenheiten, die man in Internet-Foren nicht voraussetzen kann.
Sehr gut formuliert.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

11.04.2021 um 15:18
@Nemon
@deim0s
Ihr müsst aber wohl damit leben dass Ihr niemanden hier den Mund verbieten dürft 💁🏼‍♂️


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

11.04.2021 um 15:19
Um Himmels Willen. Niemals meine Absicht.

Aber es wäre doch durchaus interessant, ob die Teilnehmer eines neuen Threads über Djatlow nach 700 Seiten nicht zum gleichen Punkt kommen.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

11.04.2021 um 15:20
Bitte diskutiert wieder zum Thema und nicht über die Mitdiskutanten.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

11.04.2021 um 22:48
Zitat von NemonNemon schrieb:Man müsste mehr über so etwas wissen.
Die Aussage mit dem geordneten Inhalt ist nicht wirklich belastbar. Und dies würde ja auch voraussetzen, dass der Sturm den Zeltboden heben können würde. Bei einem Versuch im Windkanal würde man sicher mehr herausfinden.
Ja klar. Ich habe versucht, möglichst viele Bilder und Videos mit Fallwindaufnahmen zu finden. Schwerpunkt Zelte und Schnee.
So viel gibt es da nicht. Das Problem dabei ist, daß die gezeigten Zelte alle neueren Datums sind.
Ich kann halt nur aus dem schließen, was ich als "Ergebnis" bei Zelten mit Gerüst sehe.
Wichtig ist natürlich auch die Lage zum Windstrom.
Im Endeffekt war ich schon bei der "Vorstellung" des Fallwindes als Theorie etwas davon "enttäuscht". Die Windgeschwindigkeiten bleiben eigentlich hinter dem zurück, was wir so "Orkan" nennen.
Windgeschwindigkeiten zwischen 60 bis unter ca.150km/h waren für die Wanderer der erwartbare Bereich. Und für darüber hat man schon noch so ein paar Handlungsmöglichkeiten parat.
Deshalb bin ich vom nicht unbedingt Erwartbaren ausgegangen. Starke Böen, Wirbel und Walzen.
Zumindest die beiden letzten Erscheinungen hätte man dem Zelt ansehen müssen.
Ich habe schon einmal gesehen, wie ein locker gespanntes Zelt angehoben wurde. Der Wind pumpte runter und zog regelrecht von oben. Obwohl er gar nicht so stark war. Nur stürmisch halt. Auf den ersten Blick stand das Zelt noch, aber noch lockerer und irgendwie schief, weil der untere Zeltrand unter die Zeltbasis geknuddelt war. Folglich waren alle Dinge in der Mitte des Zeltes aufgehäuft, weil der Boden beim Hochziehen des Zeltes einen "Beutel" bildete.
Aber natürlich läßt sich da nichts Definitives zu sagen.
Ich sehe es halt wieder so: Das Zelt war noch in Form und gerade ausgerichtet, fast alle Befestigungen intakt, die Plane nicht vom Wind zerrissen, keine Leinen oder Decken zusätzlich drüber gespannt, wie schlimm kann es da schon gewesen sein?
Nicht so schlimm, daß man das Zelt aufschneidet, es überstürzt unadäquat gekleidet verläßt und damit in den sicheren Tod läuft.

Schade, daß die Schneezeiten bei uns hier nur so kurz sind (wenn überhaupt), sonst würde ich nächsten Winter ein passendes Bivvi auf das Feld nebenan stellen und über die Zeit beobachten. Der Wind hier ist übers Winterhalbjahr häufig über 150 km/h und stark böig.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

12.04.2021 um 09:34
Zitat von PGR156PGR156 schrieb:Nicht so schlimm, daß man das Zelt aufschneidet, es überstürzt unadäquat gekleidet verläßt und damit in den sicheren Tod läuft.
Auch das ist meiner Ansicht nach wieder ein Punkt: Das Zelt war nicht mehr nutzbar, der Ausgang nicht erreichbar und deshalb wurde es aufgeschnitten. Die einzige Rettung bzw. Hoffung auf Überleben war der schnelle Marsch in Richtung Wald / Unterholz, um dort Feuer zu machen. Dabei gab es Stürze, Verletzungen etc., die in Kombination mit der unerträglichen Eiseskälte das Ende bedeuteten. Selbst das Feuer war nicht warm genug, siehe Ausführungen von Wab et.al.

Für mich der logischste und naheliegendste Grund.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

12.04.2021 um 11:13
Zitat von deim0sdeim0s schrieb:der Ausgang nicht erreichbar und deshalb wurde es aufgeschnitten.
Wie bringst du das in Einklang mit dem Zustand des Zeltes? Ich habe die Bilder kürzlich hier gepostet. Wenn das ein Schnitt ist da oben, muss der Ausführende unmittelbar am Ausgang gekniet haben. Gelegen wie bei WladimirP erschließt sich mir nicht, direkt neben dem stehenden Pfosten. Aber ich erinnere mich an diese Version auch nicht mehr genau. Man könnte dann noch in Erwägung ziehen, dass der Pfosten wieder aufgestellt und abgespannt wurde, nachdem das Zelt komplett platt gelegen hat? Irgend etwas wird dagegen sprechen, sonst wäre diese Version geläufig.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

12.04.2021 um 11:23
Bezüglich des Elchs wird m.E. erneut der Fehler begangen, sich in einen vermeintlichen Faktenabgleich ('das passt'/'das passt nicht') zu stürzen, anstatt zunächst einmal grundsätzliche Abwägungen vorzunehmen. Ich möchte mir erlauben, auf einige grundsätzliche Verhaltensweisen des Elchs hinzuweisen.

Elche sind Selektierer. Dies bedeutet, dass sie im Gegensatz zu den dem urbanen Deutschen bekannten Huftieren typischerweise nicht 'grasen', sondern sich von Trieben, Zweigen, Blättern, Eicheln usw. ernähren. Bevorzugte Winternahrung sind frische Zweige von Baum- oder Buschwerk, da diese den höchsten Proteingehalt der zu dieser Jahreszeit verfügbaren Nahrung haben. Daher hält sich der Elch insb. im Winter in bewaldeten Gebieten auf. Das Graben im Schnee nach frischen Trieben/verschneiten Büschen ist selten - und tiefer als einen halben Meter gräbt der Elch ohnehin nicht. Im Gegenteil meidet er tiefen Schnee grundsätzlich. Dies bedeutet, dass es am Zeltstandort selbst keine vernünftige Nahrungsquelle für einen Elch gibt, welche seine Anwesenheit erklären könnte.

Nun haben Elche durchaus große Reviere, was mittelbar dazu führt, dass die Tiere auch mal von Futterquelle zu Futterquelle wandern und dabei uninteressantes Gelände durchqueren müssen. Ich bitte hier jedoch zu bedenken, an welcher Position sich der Zeltstandort befand. Selbst wenn ich dem Elch andichten wöllte, er würde nachts Gebirgsmassive mit zum Teil erheblichen Schneemengen und gefährlichem Terrain queren wollen, dann würde er hierzu immernoch den leichtesten Weg (--> einen Pass) nutzen. Das Zelt befand sich jedoch nichtmehr unmittelbar an einem Pass. Die Gruppe hatte die heute als "Dyatlov-Pass" bekannte Stelle zwischen den Gipfeln des Kholat Syakhl und dem benachbarten Berg mit mir unbekanntem Name passiert. Anschließend wurde der direkte Weg am Hang des Kholat in Richtung Otorten eingeschlagen. Dieser Weg ist für Wild grundsätzlich und für einen Elch insbesondere zu dieser Jahreszeit jedoch vollkommen uninteressant, denn er stellt keine direkte Verbindung zwischen zwei Futterquellen dar und bietet auch selbst keine solche. Davon, dass ein Tier um diese Zeit bestrebt ist, den Energiebedarf zur Wärmeregulierung gering zu halten und sich daher nicht sinnlos an solch exponierten Punkten aufhält, mal ganz abgesehen.

Die von der geäußerte Idee, der Elch hätte sich nach oben - also in Richtung Gipfel des Kholat - entfernt oder sich sogar von dort genähert, wodurch am Weg nach unten keine Spuren erkennbar waren, ist vollkommen ausgeschlossen. Kein Tier wird diesen kräftezehrenden Gewaltmarsch auf sich nehmen. Ob es überhaupt einigermaßen gefahrlos möglich ist, zu dieser Jahreszeit den Kamm zu passieren, möchte ich außerdem bezweifeln. Wie gesagt: Der Elch würde den Weg mit den geringsten Höhenmetern zwischen zwei Futterplätzen nehmen. Auf diesem befand sich der Zeltplatz jedoch nicht. Und außerdem würde ich ohnehin bezweifeln, dass ein Elch im Winter einen teilweise im Tiefschnee befindlichen Gebirgspass überquert, wenn sich zu beiden Seiden abertausende Quadratkilometer Wald befinden. Der Winter soll nicht besonders hart gewesen sein. Ein ausgewachsener Elch (ein junges oder geschwächtes Tier ist in diesem Szenario ohnehin nicht vorstellbar) sollte keine größeren Probleme gehabt haben, dort ausreichend Nahrung zu finden.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

12.04.2021 um 11:44
Zitat von deim0sdeim0s schrieb:Auch das ist meiner Ansicht nach wieder ein Punkt: Das Zelt war nicht mehr nutzbar, der Ausgang nicht erreichbar und deshalb wurde es aufgeschnitten. Die einzige Rettung bzw. Hoffung auf Überleben war der schnelle Marsch in Richtung Wald / Unterholz, um dort Feuer zu machen. Dabei gab es Stürze, Verletzungen etc., die in Kombination mit der unerträglichen Eiseskälte das Ende bedeuteten. Selbst das Feuer war nicht warm genug, siehe Ausführungen von Wab et.al.

Für mich der logischste und naheliegendste Grund.
Genial Ihr habt das Rätsel gelöst. Das darauf noch keiner gekommen ist, ist erstaunlich. Jetzt müsst Ihr eure Theorie nur noch beweisen bzw das ein oder andere erklären.

- Wie lange dauerte der Fallwind an ?
- Wenn er nur kurz war :
- Wie konnte alles geordnet zurückbleiben. Schuhe Rucksäcke ect ?
- Warum haben Sie keine Schlafsäcke, Schuhe oder Oberbekleidung mit genommen? ( Auch wenn diese vielleicht nass waren)
- Was ist mit Lebensmitteln ?
- Warum haben Sie nicht wenigstens eine Axt mitgenommen ?
- Warum waren alle unterschiedlich bekleidet ? Kolevatov und Nikolay waren gut bekleidet. Die anderen nicht.
- Warum hat der Wind nicht alles weggerissen. Warum standen bei Auffindung noch Skier rum ?
- Welche Schäden hinterliess der Wind am Zelt ?
- Waren die besser angezogenen Jungs draussen oder drinnen ?
Wenn sie draussen waren, warum haben sie die im Zelt nicht befreit ?
- Warum haben Sie eine Taschenlampe draufgelegt. Es war doch windig.. Hielt die so einfach ?
- Warum habe nSie nicht alles mitgenommen. Zelt & Wandertour-Abbruch.

- Wenn der Wind länger andauerte:
- Haben sie dann während des Sturms das Zelt zerschnitten ? Warum sollte das Sinn machen ?
- Sie sind während des Sturms nach unten gegangen ? Berg ab ?
- Hatte das Zelt einen Zeltboden oder schliefen Sie auf Schnee ?
Wenn es einen Zeltboden hatte warum haben Sie das Zelt dann nicht so lange gesichtert auch wenn es zusammenbrach ?
- Was wäre ein natürliches Verhalten bei starkem Sturm ? Sich hinzulegen ? Versuchen weitere Deckung zuerlangen ?
usw.

Weitere Fragen kann man im ganzen Fred finden. Fallwind wurde über 300 Seiten immer wieder besprochen. Aber das setzt natürlich voraus ihn gelesen zu haben.
Zitat von BarabbasBarabbas schrieb:Davon, dass ein Tier um diese Zeit bestrebt ist
Wann soll das alles denn erfolgt sein ? War es noch Tag oder war es schon stock dunkel ?
Alle gehen davon aus, dass sich alles in der Nacht ereignete. Ob es so war .....
Zitat von BarabbasBarabbas schrieb:Die von der geäußerte Idee, der Elch hätte sich nach oben - also in Richtung Gipfel des Kholat - entfernt oder sich sogar von dort genähert, wodurch am Weg nach unten keine Spuren erkennbar waren, ist vollkommen ausgeschlossen
Die Fotos zeigen nur den Bereich auf der linken Seite. Wer sich aber in verschiedenen Videos oder auch auf Google Earth mal umgesehen hat, der erkennt, dass es auf der rechten Seite genau so schnell zum Wald geht. Von Wald zu Wald sind es gerade mal 2 km.
Und dafür muss man auch nicht auf die Berg-Spitze klettern.
Zudem sprechen wir hier nicht vom Hochgebirge oder ? Das Areal sieht aus wie eine ganz normale Bergzunge die 2 Wälder trennt.
Ich hab mich ca 3 Wochen mit Elchen beschäftigt. Bin natürlich kein Experte. Aber ausschliessen würde ich es nicht, dass dort oben mal ein Elch wandert. ;-)
Zudem hätte er ja auch auf der Fluch sein können.
Zitat von BarabbasBarabbas schrieb:Und außerdem würde ich ohnehin bezweifeln, dass ein Elch im Winter einen teilweise im Tiefschnee befindlichen Gebirgspass überquer
Das bezweifelt man bei Menschen auch. Ob dort oben wirklich Tiefschnee ? Auf einer Berguppe ? Wo der WInd den meisten Schnee ins Tal weht ? hmm also ich weiss nicht.
Zudem kannst du genügend Videos finden wo Elche genau durch diesen Tiefschnee ziehen und sogar rennen.
Wenn das kein Tiefschnee ist, dann weiss ich auch nicht mehr ;.)
https://www.youtube.com/watch?v=6GEhM2Byk7w
Zitat von BarabbasBarabbas schrieb:sollte keine größeren Probleme gehabt haben, dort ausreichend Nahrung zu finden.
Warum musste es um Nahrung gehen ?
Vielleicht wars ja auch nur Neugierde. ?


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

12.04.2021 um 12:14
@Tron42

Hör mal, ich bin nun nicht der Erste, der die sagt, dass es dir wahrscheinlich helfen würde, dich zunächst einmal eingehend mit dem Fall zu beschäftigen. Dann wüsstest du nämlich, dass der Dyatlov-Pass kein Pass über einen Kamm, Hauptkamm oder sonst irgendein Nadelöhr ist. Er ist schlicht und ergreifend eine Abkürzung ist, welche zwischen dem zum Hauptkamm gehörenden Kholat und jenem östlich vorgelagerten Gipfel ist, dessen Name ich nicht kenne. Diesen östlich vorgelagerten Gipfel kann man unterhalb der Baumgrenze mit ein paar Kilometern Umweg umgehen, ohne überhaupt nur einen Fuß (Huf) in unbewaldetes Gebiet setzen zu müssen.

Selbst wenn unser Elch also in dieser Nacht/an diesem Abend unbedingt zwischen den Wäldern nordöstlich und südöstlich des Dyatlov-Passes hätte wechseln wollen, dann hätte er dies auch unterhalb der Baumgrenze und dabei mit Zugang zu Nahrung tun können. In Anbetracht dessen, dass ein solches Tier keinen 'Zeitdruck' verspürt, sondern es ihm gerade im Winter quasi ausschließlich um Zufuhr von Nahrung geht, würde er sogar ganz sicher diesen Weg nehmen und dabei die Nahrungsaufnahme mit dem Strecke machen verbinden.
Zitat von Tron42Tron42 schrieb:Zudem hätte er ja auch auf der Fluch sein können.
Wenn du dich länger mit Elchen beschäftigt hast, dann ist dir sicherlich bekannt, dass der Elch auf der Flucht vor Raubtieren hindernisreiche Fluchtwege bevorzugt (Stämme, Sträucher, usw.), wo ihm seine langen Beine einen Vorteil verschaffen und sicherlich nicht freiwillig aufs offene Gelände flieht. Um mir einen Elch auf der Flucht am Hang unterhalb des Hauptkamms des Urals, einen guten Kilometer oberhalb der Baumgrenze vorzustellen, braucht es schon eine Menge Phantasie. Dies wäre dann schon ausschließlich möglich gewesen, wenn der Elch schon oberhalb der Baumgrenze auf seinen Fressfeind getroffen wäre. Beide hatten jedoch keinen Grund, sich oberhalb der Baumgrenze aufzuhalten.
Zitat von Tron42Tron42 schrieb:Ob dort oben wirklich Tiefschnee ? Auf einer Berguppe ?
Der Weg dorthin führte an Stellen, an denen der Wind Ablagerungen bilden konnte, zwangsläufig durch tiefen Schnee.
Zitat von Tron42Tron42 schrieb:Youtube: Trapped moose running past us
Trapped moose running past us
Ähm, dieses Video zeigt einen Elch, der in einem schmalen Tal zwischen zwei Wäldern durch den Tiefschnee pflügt. Offensichtlich aufgeregt durch die anwesenden Menschen. Wir befinden uns also im natürlichen Lebensraum eines Elchs. Mit einem exponierten unbewaldeten Berghang hat dies rein gar nichts zu tun.
Zitat von Tron42Tron42 schrieb:Vielleicht wars ja auch nur Neugierde. ?
Ein Elch macht also einen Aufstieg von rund zwei Stunden durch ein Gebiet ohne Nahrungsangebot, um seine Neugierde zu befriedigen. Verstehe. Wenn dem so ist, sollten wir den Alien-Yeti nochmal in Betrach ziehen.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

12.04.2021 um 13:01
Zitat von deim0sdeim0s schrieb:Das Zelt war nicht mehr nutzbar,
Es war aber erst durch die Schnitte nicht mehr OK
Zitat von NemonNemon schrieb:Man könnte dann noch in Erwägung ziehen, dass der Pfosten wieder aufgestellt und abgespannt wurde, nachdem das Zelt komplett platt gelegen hat?
Ja. Aber dann kommen die nächsten Fragen: Warum haben sie den Rest nicht auch aufgebaut? Und wofür den Eingang aufstellen? Das Zelt war im Dachbereich aufgeschnitten und alles an Equipment darüber erreichbar. Das kann auch nicht durch Schnee verschüttet gewesen sein, da sie ja wenigstens zum Teil durch das Loch raus sind.
Über das Loch hätte man eine Decke spannen können oder zwei. Besser als ohne Schutz draußen.
Es ist zum Verzweifeln.

Wie man sich auch dreht und wendet, der Arsch bleibt immer hinten. Wie mein Gruppenführer immer zu sagen pflegte.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

12.04.2021 um 13:19
Zitat von Tron42Tron42 schrieb:Aber das setzt natürlich voraus ihn gelesen zu haben.
Zitat von Tron42Tron42 schrieb:Jetzt müsst Ihr eure Theorie nur noch beweisen bzw das ein oder andere erklären.
Dann tu das doch gerne mal, den Thread lesen. Wobei das nicht reicht. Im Thread steht nicht alles. Aber einige deiner Irrtümer wären immerhin schon geklärt. Was mich betrifft: Ich habe keine Lust, dir noch etwas zu erklären.
Im Übrigen werden Theorien nicht bewiesen.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

12.04.2021 um 15:08
Ich habe jetzt sehr viel über Elche gelernt. Dafür ein großes Dankeschön.

Ein weiteres Thema, das mich interessieren würde, sind Asteroiden. Meteoriten und Kometen hatten wir hier ja schon, aber eben noch keine Asteroiden als Ursache. Die sind ja etwas komplett anderes. Und die Erdstrahlung von Uran im Ural fehlt auch noch. Ein entlaufener Orang-Utan passt dann sprachrhythmisch auch noch hierhin. Vielleicht war aber auch das Problem, dass es sich bei der Elchart um einen Kamtschatka-Elch oder den berüchtigten Yellowstone-Elch gehandelt hat, der sich hoffnungslos verlaufen hat und bei seiner Brautschau auf die falschen Adressaten getroffen ist? Oder eine Versuchsfahrt des ersten Schneemobils der Welt, das als Erlkönig auf Premierenfahrt außer Kontrolle geriet. Wer weiß das schon.

Wenn wir uns hier nicht komplett lächerlich machen wollen, sollten wir den Elch jetzt beerdigen. Er hatte seinen Spaß.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

12.04.2021 um 18:47
Zitat von StecknadelkopfStecknadelkopf schrieb:Oder eine Versuchsfahrt des ersten Schneemobils der Welt, das als Erlkönig auf Premierenfahrt außer Kontrolle geriet.
Ich sage es nur ungern, aber Schneemobile, Motorschlitten o.ä. gab es zu dieser Zeit schon eine Weile.

Verlaufener Elch. Mmmh. Kann sein. Ich habe auch noch nie einen Elch mit Karte oder GPS gesehen, von daher schon möglich.
Ich suche schon verzweifelt Bilder von Elchen mit Pickelhauben, aber die werden wohl global zensiert.

Vielen Dank an @Barabbas für die vielen elchigen Infos.
Ich habe die Tierchen zwar schon in freier Wildbahn gesehen, aber sie hatten mich nur insofern interessiert, daß ich sie nicht in meiner Windschutzscheibe haben wollte.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

12.04.2021 um 18:47
@Tron42
Lass dich nicht von den schreibenden Mitdiskutanten einlullen - du musst die auch gar nicht alle kommentieren. Das ist ein öffentliches Forum und da darf jeder seine Meinung äußern. Ich kenne wenigstens bisher keine Forumsregel, welche das untersagt. Wenn den Kollegen das nicht passt, haben die ja auch schon eine geschlossene Gruppe gegründet.
Die Wahrscheinlichkeit des Auftretens eines Elches in dieser Tragödie ist auf jeden Fall höher zu bewerten, als die Annahme von drastischen und bisher ohne Beispiel dastehenden Infraschallauswirkungen auf eine ganze Gruppe in freier Natur. Wenn der Elch eine Pickelhaube aufgehabt haben müsste, wäre ich skeptischer - die müsste dann schon wirklich eine Sonderanfertigung gewesen sein...


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

12.04.2021 um 18:48
Zitat von BarabbasBarabbas schrieb:Ein Elch macht also einen Aufstieg von rund zwei Stunden durch ein Gebiet ohne Nahrungsangebot
Warum ? Elche lieben Baumrinden ect und der Wald war so weit auch nicht weg.
Zitat von StecknadelkopfStecknadelkopf schrieb:Wenn wir uns hier nicht komplett lächerlich machen wollen, sollten wir den Elch jetzt beerdigen
Ok .. Einverstanden. Ich werde den Elch nicht mehr besprechen.
Macht ja auch keinen Sinn, wenn es sich niemand vorstellen kann.
Es wird zwar immer wieder auf die Fakten hingewiesen. Nur leider findet man nicht viel.
Frage mich ehrlich gesagt wo die alle stecken.
Also hier im Fred oder auf anderen Seiten / Foren ect .findet man sie definitiv nicht.
In anderen Foren, wird mehrheitlich vom KGB gesprochen. Hier gehts um Wind und Infrawellen.
Schade, dass es niemanden gibt der ernsthaft ein Tier besprechen will.
Nur weil Spuren fehlen ? Ich würde ja nichts sagen, wenn wirklich alles forensisch aufgearbeitet wäre.
Aber solange nicht einmal bekannt ist, ob die Rückseite des Zeltes auch aufgeschlitzt ist, geschweige dessen was überhaupt aufgeschlitzt wurde, wäre ich persönlich mit Fakten und Belegen ziemlich vorsichtig.
Zitat von NemonNemon schrieb:Dann tu das doch gerne mal, den Thread lesen
Ach hab ich doch schon gemacht. Hör doch mal auf damit. Soviel gibt es zu dem Fall jetzt auch wieder nicht was man aufarbeiten muss.
Zitat von BarabbasBarabbas schrieb:Dann wüsstest du nämlich, dass der Dyatlov-Pass kein Pass über einen Kamm, Hauptkamm oder sonst irgendein Nadelöhr ist. Er ist schlicht und ergreifend eine Abkürzung ist, welche zwischen dem zum Hauptkamm gehörenden Kholat und jenem östlich vorgelagerten Gipfel ist, dessen Name ich nicht kenne. Diesen östlich vorgelagerten Gipfel kann man unterhalb der Baumgrenze mit ein paar Kilometern Umweg umgehen, ohne überhaupt nur einen Fuß (Huf) in unbewaldetes Gebiet setzen zu müssen.
Das Lustige ist, dass ich davon gar nichts geschrieben habe ;-) Eine Bergzunge ist etwas anderes ;-) Und warum es in diesem Gebiet eine "Baumgrenze" gibt, solltest du vielleicht nochmals nachlesen.
Und wenn du das gelesen hast, dann kannst du auch erklären warum der Berg
Khrebet Karatash 1118 m
von Bäumen bedeckt ist und der Cholat Sjachl 1097 m nicht.
Zitat von BarabbasBarabbas schrieb:hm, dieses Video zeigt einen Elch, der in einem schmalen Tal zwischen zwei Wäldern durch den Tiefschnee pflügt.
Genau.. Es geht ja um Tiefschnee. ;-) Zudem erzähl mal, was man über den Tiefschnee tatsächlich weiss. Wie tief war er denn wirklich ? 80 cm 110 cm 150 cm ? Würdest du vielelicht auch mal was anderes als diesen Fred hier lesen, dann wüsstest du dass sich die Experten genau über diesen Punkt streiten.
Nicht einmal die Wetterlage vom 01.02 ist ausreichend bekannt. Aber das wurde ja hier im Fred auch zur genüge diskutiert.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

12.04.2021 um 18:53
Zitat von MasijanimaMasijanima schrieb:Wenn der Elch eine Pickelhaube aufgehabt haben müsste, wäre ich skeptischer - die müsste dann schon wirklich eine Sonderanfertigung gewesen sein
Eben. Und solange ist das auch kein Alien ;-)

Ich geb ja zu..es ist keine populäre Theorie... für mich am logischsten hörte sich anfangs die Ofen-Theorie an.. Aber da der nicht an war.. schwierig.


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12.04.2021 um 19:10
Zitat von PGR156PGR156 schrieb:Ich sage es nur ungern, aber Schneemobile, Motorschlitten o.ä. gab es zu dieser Zeit schon eine Weile.
Ich meinte ja auch das erste E-Schneemobil.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

12.04.2021 um 19:19
Zitat von StecknadelkopfStecknadelkopf schrieb:Ich meinte ja auch das erste E-Schneemobil.
Das macht es dann plausibel. Als das Ding dann E-Auto typisch in Flammen aufging, war die Panik groß. ;)


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12.04.2021 um 19:37
Zitat von PGR156PGR156 schrieb:Es war aber erst durch die Schnitte nicht mehr OK
Was noch zu belegen wäre.


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