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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

14.500 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vorfall, Dyatlov, Dyatlov Pass ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Dyatlov-Pass-Vorfall

16.05.2021 um 21:35
Sehr geehrte Medizin-Fachkraft @wab,
Zitat von wabwab schrieb:Was Sie mit "Schlüpfen" gezeigt haben, sind innere Blutungen. Genauer gesagt, das und[ das vollständige Ergebnis.
Als er mit dem Kopf auf ein Hindernis aufschlug, erlitt Rustem ein inneres Schädel-Hirn-Trauma, das die Blutung verursachte. Beim Aufprall verschiebt sich der Hirnkörper im Inneren des Schädels durch Trägheit und bleibt abrupt an der Innenseite des Schädels hängen. Sie sind ungleichmäßig und verursachen großen Widerstand. Der Druck in den Gefäßen steigt stark an und ein Teil der Gefäße wird beschädigt. Daher die Blutung.
soweit kann ich ihnen folgen.
Zitat von wabwab schrieb:Erst denkt man sich irgendwelche Lügengeschichten aus, und dann verstrickt man sich selbst in sie. Was "öffnet" den Schädel auf beiden Seiten”? ©
An dieser Stelle leider nicht, aber sie sind bestimmt so freundlich und erklären es mir nochmal.
Zitat von wabwab schrieb:Ich möchte Sie daran erinnern, dass ein Schlag hier eine starke Verlangsamung der Bewegungsträgheit ist. Das geht auch im Tiefschnee, die Frage ist nur die Dichte und der Grad der Vereisungsanfälligkeit.
Also im nicht vereisten Tiefschnee kann ein solches Trauma nicht entstehen, dafür reicht die dort maximal mögliche Fallhöhe im Bezug zur maximal erreichbaren Verzögerung in tiefen Schnee nicht aus, das sollte ihnen klar sein.

Hingegen wäre das Verletzungsmuster bei einer vereisten Oberfläche durchaus vorstellbar.

Allerdings würde man bei einem Aufschlag auf eine harte/vereiste Oberfläche mindestens eine starke Prellung oder Platzwunde erkennen. Jedoch wurde von Vozrozhdenny und Laptev neben ein paar Abschürfungen am Kopf lediglich festgehalten:
"Die rechte Seite des Gesichts ist leicht geschwollen" (case-files, Blatt 98)

Oder sprechen sie den beiden Gerichtsmedizinern ihre beruflichen Fähigkeiten ab?
Zitat von wabwab schrieb:Soweit ich diesen speziellen Ort gut kenne, gibt es dort unten in fast jedem Jahr eine sehr geringe Schneedicke.
Es gibt also fast in jedem Jahr an dieser Stelle eine geringe Schneedicke.
Sie garantieren also, das es Anfang Februar 1959 eine dünne oder zumindest vereiste Schneedecke an der Stelle gab?

Und sie garantieren weiterhin, das Slobodin überhaupt in der von ihnen präferierten Richtung unterwegs war?


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

16.05.2021 um 21:45
Zitat von wabwab schrieb:Soweit ich diesen speziellen Ort gut kenne, gibt es dort unten in fast jedem Jahr eine sehr geringe Schneedicke. Dies ist eine Folge der aerodynamischen Eigenschaften des Anblasens dieses Ortes und der dortigen Schneebildung
Gut, dann hatten Sie die letzten Jahre vor Ort also auch schon eine Schneedecke von 3-4m Höhe ? ;)
Zitat von wabwab schrieb:Sie hatten (im Gegensatz zu Ihnen) keine Beschwerden
Natürlich nicht. :D
Sie hätten das eher in einem medizinischem Blatt veröffentlichen sollen :)
Und wenn Mediziner ihrer Theorie dann zustimmen, dann wird das vielleicht auch annehmbarer.
Haben Sie Ärzte befragt ? Kann man da was nachlesen ?
Zitat von wabwab schrieb:2. Bitte hören Sie auf, die ständige "Dummheit mit den Händen" zu wiederholen
Warum, er hat doch recht ! Der Hang soll lt. Ihnen bei 35 ° Grad liegen.

Zeichnen Sie doch einmal auf wie Sie sich das alles vorstellen.
Sind Sie fussvoraus hinuntergefallen ? Kopfvoraus ? Seitlich ? Kopfüber ?
Sie müssen verstehen, dass es für manche hier (mich eingeschlossen) sehr unverständlich ist, dass man bei solch einem Sturz sich "nur" die Rippen gebrochen hat.
Da hilft auch keine korrekte pysikalische Berechnung.
Sie scheinen andere Knochen, die eventuell leichter brechen gar nicht in Ihrer Berechnung zu berücksichtigen oder ?
Auf was sind sie dann geprallt ? Wer prallt auf was ?
-----------------------------------------------------------------

Zudem würde ich Sie bitten, nicht alle für dumm zu verkaufen.
Sie sind kein Fachmann bzw Experte für alles !
Ich persönlich finde das langsam unerträglich.
So etwas sollte ein seriöser Wissenschaftler nicht nötig haben.
Aber dies ist dann nur meine persönliche Meinung.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

16.05.2021 um 21:56
Zitat von Tron42Tron42 schrieb:Ich persönlich finde das langsam unerträglich.
So etwas sollte ein seriöser Wissenschaftler nicht nötig haben.
Ich finde es auch erstaunlich, dass er sich mit dem abgibt, was er hier geboten bekommt. Das ist in der Tat ein paar Ligen unter seinem Niveau.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

16.05.2021 um 22:10
Zitat von wabwab schrieb:Sie haben einen sehr gut ausgeprägten Sinn für Selbstkritik! :)
Ludovico schrieb:
Ich möchte mich an Ihre Darstellungen halten. Auf ihre Demagogie-Vorwürfe, Täuschungs-Vorwürfe und ihre wiederkehrenden Praxis andere Mitdiskutierende zu desavouieren, möchte ich jetzt nicht eingehen. Ein Spiegel stünde Ihnen gut zu Gesicht.
Zitat von wabwab schrieb:Soweit ich sehen kann, nehmen Sie nicht einmal das ursprüngliche Prozessmodell wahr. Daher die vielen "Strudel". Also, was ist los:
- Präsentieren Sie Ihr Prozessmodell! Dann können Sie vergleichen, inwieweit wir über dieselben Ereignisse und Parameter sprechen. Das Reden über verschiedene Konzepte Ihrerseits ist ein Zeichen für die Substitution dieser Konzepte oder, mit anderen Worten, für die Täuschung der Leser.
Ich sehe keine Notwendigkeit, ein Gegenmodell zu ihren Sturzversionen aufzustellen. Ich denke ohnehin, dass es aus wissenschaftlicher Sicht sehr bedenklich ist, unentwegt der Versuchung anheimzufallen, komplexe Sachverhalte in ein Theoriekorsett zu zwängen, um am Ende ein fix-fertige, leicht verdauliche Geschichte präsentieren zu können.
Ich habe auf ihre Geschwindigkeitsberechnung Bezug genommen – und selbige werden von ihnen als ungenau beschrieben, und viele hier empfinden selbige als unplausibel. Ein Fehler in den Berechnungen? Unweigerlich besteht ein Fehler in den Berechnungen, wenn man nicht weiß, wo was genau hinuntergefallen oder hinunterrutscht sein soll.

Warum stellen sie nicht ein gutes Foto dieses Hang zur Verfügung, auf dem klar die Neigung und man auch den genauen Ort des Absturzes bzw. der Rutschung erkennen kann? Die verfügbaren Fotos lassen kaum Schlüsse zu.
Selbst wenn die Wanderer auf dem Hang ausgerutscht sein sollten (Spuren gibt es ja keine), muss man festhalten, dass die aufgetretenen Brustverletzungen damit nur sehr schwer in Einklang zu bringen sind. Ich habe weiter oben zehn (10) Quellen angeführt, die triviale Sturzverletzungen in Abrede stellen. Wie soll z.B. Dubinina den Hang hinuntergerutscht sein, um sich die Brust vollständig einzudrücken? Sie haben ja sicher ein Bild hierfür im Kopf.

Ich muss nicht extra erwähnen, dass im Alpinsport oder bei anderen Sportarten (Rodeln, Wasserrutschen) derartige Verletzungen unter der Wahrnehmungsschwelle liegen. Kennen Sie einen anderen Fall, bei dem ein lokal eingedrückter Brustkorb aufgetreten ist? Wenn ja - in welchem Zusammenhang ist das passiert?
Ich muss auch nicht extra erwähnen, dass Sie selbst keinen Mediziner kennen (das schreiben Sie im anderen Thread), der ihre Version der Stürze aus wissenschaftlicher Sicht unterstützen würde. Zudem scheinen Sie mir selbst kein Mediziner zu sein.

Was erwarten Sie sich eigentlich?
Zitat von wabwab schrieb:Was hat die Reibung damit zu tun
Ja was hat Reibung mit einem Rutschprozess zu tun? Hmmm??? Tja....????
Vielleicht liegt da jetzt ja ein Übersetzungsfehler vor…
Zitat von wabwab schrieb:Nun, wie schätzen Sie seine (Schnee-)Gesamtdicke ein? Und unter welchen Bedingungen (die Sie meinen - und das sollte genau beschrieben werden!) ist es aufgetreten
Ich habe die Bedingungen beschrieben. Über die Gesamtdicke des Schnees kann ich keine Angaben machen. Ich habe die Information aus Lobatchev/Bosworth - das beruht auf Versuchen vor Ort. Ich nehme an, Sie kennen das Buch.
Zitat von wabwab schrieb:Meine (genauer gesagt unsere, denn wir hatten komplexe Forschungen, aber ich habe meinen Abschnitt selbst geschrieben) wurden z.B. in der Zeitschrift American Society of Mechanical Engineers(ASME) veröffentlicht. Sie hatten (im Gegensatz zu Ihnen) keine Beschwerden.
Sie haben also Gruppenmitglied in der Zeitschrift American Society of Mechanical Engineers publiziert.
Das ist schön. Hat das auch mit dem Fall etwas zu tun? Geht es da auch um die Rutschung im Gelände? Das würde wohl viele hier interessieren.
Generell stellt sich natürlich die Frage, warum Sie Ihre Erkenntnisse nicht schon längst in einem wissenschaftlichen Artikel zusammengefasst haben. Schließlich könnte die Medizin von ihren biomechanischen Erklärungsmodellen enorm profitieren, sollte man meinen.
Zitat von wabwab schrieb:Erklären Sie mir bitte: selbst wenn man hypothetisch die Möglichkeit einer "tiefen Vereisung" und überhaupt der "Platte" selbst annimmt, wie könnte diese Platte auf einem konkaven (abwärts) Hang rutschen?
Das war eine generelle Aussage. Ich nehme nicht an, dass die Wanderer auf diesem Hang ein Schneebrett ausgelöst haben. Ich nehme vielmehr an, dass sie sich nie dort befunden haben.
Zitat von wabwab schrieb:Übrigens ist dies ein gutes Beispiel dafür, wie nahe an der Demagogie Sie die Diskussion führen.
1. Woher haben Sie den "Ausrutscher", wenn das Plausibelste, was es gibt, in einer solchen Situation einer Gruppe von Menschen über den Kopf wächst? Daher die "schlupf"-bezogene Fälschung.
2. Bitte hören Sie auf, die ständige "Dummheit mit den Händen" zu wiederholen. Es ist nur mit bewusster Aktivität möglich, und hier eine unverständliche (für sie in diesem Moment) die Situation, und flüchtigen Prozess, wenn nicht, dass zu realisieren, auch eine Reaktion auf die Entscheidung hätte keine Zeit zu geschehen.
Was ist der Inhalt dieses Absatzes? Ich muss annehmen, dass Sie nicht glauben, dass zu Sturz kommende Leute, den Versuch starten, mit ihren Extremeitäten der Rutschung entgegenzuwirken. Ich nehme das zur Kenntnis.
Zitat von wabwab schrieb:Ja, Sie haben Recht. Es hat keinen Sinn mehr, Ihre Erfindungen zu kommentieren. Sonst müssen wir uns auf Ihr "Wissensniveau" herablassen ....
Ich bin ein sehr ergebnisoffener Mensch und schätze und respektiere auch die Ansichten anderer Leute. Allerdings erscheint es aus wissenschaftlicher Sicht problematisch, wenn hier ständig die Expertise anderer Mediziner und Zeitzeugen als Unsinn abgetan wird. Sie kommen somit garantiert durch keinen wissenschaftlichen Review.

Am Ende bleibt da eine Reihe von Punkte offen, die man nicht mit Shakespeare umschiffen kann.

--- Ihre Grafik, in der Sie Bewegungslinien der Wanderer ins Tal eingezeichnet haben, ist in KEINER WEISE mit den Aussagen der Suchmannschaft in Einklang zu bringen

--- die Auffassung, dass Stürze bzw. Rutschungen im Gelände, die schweren Brustkorbverletzungen hervorgerufen haben, wird von keinem Pathologen oder Mediziner unterstützt

--- es gibt kein präsentiertes, plausibles Rutsch/Sturzmodell, dass die Verletzung von Dubinina im Detail (Position der Rutschung, Geschwindigkeit Ort, etc.) beschreiben würde

--- die postulierte Lokalität des den steht im Widerspruch zu den Aussagen der Suchmannschaft

---- es gibt keinen Sportphysiologen oder Mediziner, der die Annahme stützen würde, dass Kolevatov die Schwerverletzten in Socken und ohne Handschuhen unter besagten Bedingungen (-20°C?) durch das Gelände mehrere hundert Meter hätte schleppen können. Er hätte (inklusive Bau von „den“) dafür, mitsamt Abstieg, Stunden benötigt. Zudem muss man generell davon ausgehen muss, dass man eine so schwer verletzte Person wie Dubinina nicht sinnlos durch den Tiefschnee schleppen würde.
Wie soll man sich erklären, dass genau jene Person, die der Witterung wohl am meisten ausgesetzt war, keine Erfrierungen aufweist, während die beiden Wanderer beim Feuer stärkste Erfrierungserscheinungen zeigten? Es macht leider keinen Sinn (für viele).


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

16.05.2021 um 22:17
Zitat von LudovicoLudovico schrieb:Ich habe weiter oben zehn (10) Quellen angeführt, die triviale Sturzverletzungen in Abrede stellen.
Das stimmt nicht. Du hast 1] nicht regelkonform zitiert und 2] Zitate manipulativ abgeschnitten.
Den Wortlaut der übersetzten Primärquelle habe ich einschlägig in diesem Thread aufgezeigt.

Auch der Rest deiner Ausführungen ist komplett daneben. Es lohnt sich aber nicht, das Punkt für Punkt aufzuarbeiten, da es sich um Taubenschach handelt. Du müsstest so viele Belege herankarren für all deine Behauptungen und Diekreditierungsversuche … dass du das nicht kannst, ist ja mittlerweile allzu deutlich geworden.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

16.05.2021 um 22:24
Zitat von NemonNemon schrieb:Auch der Rest deiner Ausführungen ist komplett daneben. Es lohnt sich aber nicht, das Punkt für Punkt aufzuarbeiten, da es sich um Taubenschach handelt.
Nemon, ich nehme dich nicht ernst.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

16.05.2021 um 22:25
Für alle, die sich hier als Verfechter der Wissenschaft ausgeben, de facto aber das Gegenteil betreiben, mal ein kleine Nachtlektüre (Übersetzer bitte selbst anschmeißen) . Eine forensische Expertise zu Tibos Sturzverletzung. Das ist das Niveau auf dem WAB arbeitet bzw. im Dialog mit Experten steht.
Sagt selbst, wo würdet Ihr euch da einsortieren? Auf Augenhöhe? Oder eher doch etwas weiter unten?

http://infodjatlov.narod.ru/rascet_cerep_p.doc


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

16.05.2021 um 22:27
Zitat von LudovicoLudovico schrieb:Nemon, ich nehme dich nicht ernst
Du hast dich nicht durch Sachbeiträge auf eine Position begeben, von der aus diese Aussage relevant wäre.
Fang erst mal an, sauber zu belegen, zu zitieren und Widerrede entsprechend diskutabel zu beantworten.


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16.05.2021 um 22:49
Zitat von off-peakoff-peak schrieb:Nein, die Gruppentrennung erfolgte meiner Meinung nach völlig unabsichtlich.
@ all: kann mir jemand sagen, bis wohin (vom Zelt ausgehend) man die Fußspuren sehen konnte, bzw. ab welchem Punkt sie sich nicht mehr weiter verfolgen ließen? Das müßte doch noch im baumlosen Gelände gewesen sein?
Wenn das so ist, könnten sie sich also theoretisch noch vor dem Wald getrennt haben und zumindest 2 Gruppen gebildet habe, eine hat bei Zeder/Feuer halt gemacht, die andere ist etwas weiter abseits in Richtung "Den" gelaufen.
Auch eine Trennung erst am Feuer wäre dann möglich gewesen.
Beide Szenarien setzen vorraus, das alle weitgehend unverletzt oder zumindest weitgehend aus eigener Kraft vom Zelt weg sind und sich die schweren Verletzungen erst im Wald zugezogen haben.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

16.05.2021 um 22:59
Zitat von Vomü62Vomü62 schrieb:kann mir jemand sagen, bis wohin (vom Zelt ausgehend) man die Fußspuren sehen konnte, bzw. ab welchem Punkt sie sich nicht mehr weiter verfolgen ließen?
Es war nicht die Rede davon, dass sich die Spuren verfolgen ließen. Irgendwie scheinen sie Richtung Wald zu verlaufen. Kein Wunder, oder?
Es gab Fragmente von Spuren, die sich an ein paar Stellen treffen. Einige vermutlich von Slobtsov & Co. selbst (Ski-Stiefel). Die Toten wurden nicht anhand einer Spurenverfolgung gefunden. Es gibt ja auch Fotos, die zeigen, wie knapp unter dem Bereich Zelt gesucht wird. Das wäre ja nicht nötig, wenn man nur den Spuren hätte folgen müssen. Ansonsten kann ich nur sagen: Wir haben hier im Thread alle Aussagen zu den Spuren zusammengetragen. Ich müsste jetzt genauso die Stichwortsuche anwenden wie du.
Zitat von Vomü62Vomü62 schrieb:Wenn das so ist, könnten sie sich also theoretisch noch vor dem Wald getrennt haben und zumindest 2 Gruppen gebildet habe, eine hat bei Zeder/Feuer halt gemacht, die andere ist etwas weiter abseits in Richtung "Den" gelaufen.
Nein, diese Wegeführung ergibt sich nicht von vor dem Wald aus.
Zitat von Vomü62Vomü62 schrieb:Auch eine Trennung erst am Feuer wäre dann möglich gewesen.
Es gibt einfach keinen logischen Grund, warum sie die Feuerstelle verlassen sollten.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

16.05.2021 um 23:13
Zitat von NemonNemon schrieb:wie knapp unter dem Bereich Zelt gesucht wird. Das wäre ja nicht nötig, wenn man nur den Spuren hätte folgen müssen.
Also gab es nur Spuren auf dem kahlen Hang weit oberhalb der Baumgrenze. Mehr wollte ich nicht wissen.
Zitat von NemonNemon schrieb:Nein, diese Wegeführung ergibt sich nicht von vor dem Wald aus.
Was unterhalb der letzten Fußspur passierte, ob sie sich da schon getrennt oder bis wohin sie zumindest in die gleiche Richtung gelaufen sind, ist erstmal nur Mutmaßung, weil es keine Spuren gibt.
Zitat von NemonNemon schrieb:Es gibt einfach keinen logischen Grund, warum sie die Feuerstelle verlassen sollten.
Wenn sie sich vorher getrennt haben (was ich nur als Möglichkeit ansehe, aber nicht als Tatsache behaupte), hat eine oder mehr Gruppen gar nicht die Zeder/Feuerstelle erreicht, hat sie demnach auch gar nicht verlassen. Sie (die 4ergruppe zumindest) könnten in einem leichten, mehr östlichem Bogen zu "Den" gelangt sein und das Feuer gar nicht gesehen haben, denn "Den" liegt wohl in einem anderen Tal mit einem leichten Hügel oder Rücken dazwischen, der die Sicht verdeckt, denn solche Bäche liegen ja immer in Senken.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

16.05.2021 um 23:23
Zitat von Vomü62Vomü62 schrieb:denn "Den" liegt wohl in einem anderen Tal mit einem leichten Hügel oder Rücken dazwischen, der die Sicht verdeckt, denn solche Bäche liegen ja immer in Senken.
Genau deshalb ist es auch sehr unwahrscheinlich von dort das Feuer gesehen zuhaben.
Einer vom Bach musste aber am Feuer gewesen sein.
Hätte man das Feuer von weiter oben gesehen, dann wäre man auch nicht weiter nach unten gegangen. Man wäre abgebogen oder ?
Schau dir nochmals Wabs Karte an. Auch das macht keinen Sinn.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

16.05.2021 um 23:26
Zitat von Vomü62Vomü62 schrieb:Also gab es nur Spuren auf dem kahlen Hang weit oberhalb der Baumgrenze. Mehr wollte ich nicht wissen.
Du kommst nicht drum herum, dir das mit den Spuren durchzulesen, imho. Das reduziert auch das Risiko, auf Spinner hereinzufallen.
Es ist einmal die Rede von Spuren weiter unten. Aber, wie alles andere, ohne Bezugspunkte oder Maßangaben.
Zitat von Vomü62Vomü62 schrieb:Was unterhalb der letzten Fußspur passierte, ob sie sich da schon getrennt oder bis wohin sie zumindest in die gleiche Richtung gelaufen sind, ist erstmal nur Mutmaßung, weil es keine Spuren gibt.
Ausgerechnet die Spuren taugen nicht dazu, die Sache aufzuklären. Vieles ist Mutmaßung. Aber, wie gesagt, gestützt durch einen plausiblen Zusammenhang insgesamt.
Zitat von Vomü62Vomü62 schrieb:Wenn sie sich vorher getrennt haben (was ich nur als Möglichkeit ansehe, aber nicht als Tatsache behaupte), hat eine oder mehr Gruppen gar nicht die Zeder/Feuerstelle erreicht, hat sie demnach auch gar nicht verlassen. Sie (die 4ergruppe zumindest) könnten in einem leichten, mehr östlichem Bogen zu "Den" gelangt sein und das Feuer gar nicht gesehen haben, denn "Den" liegt wohl in einem anderen Tal mit einem leichten Hügel oder Rücken dazwischen, der die Sicht verdeckt, denn solche Bäche liegen ja immer in Senken.
Dass sie nicht zusammen angekommen sind darf man mit Fug und Recht als die plausibelste Version annehmen (ich schreibe bewusst nicht: wahrscheinlich, weil es hier keinen Ansatz für Wahrscheinlichkeitsrechnung gibt. Jetzt aber scheinst du mir desorientiert: Vom Panorama-Punkt aus konnte man das Feuer sehen, das ist experimentell bewiesen. Und es nicht anzunehmen, dass 4 jemals am Den waren. Warum hätten sie dann nicht auch das Feuer erreichen sollen und warum hätten sie sich vom Den fortbewegen sollen, um sich in der ravine zum Sterben hinzulegen.
Es kann auch nicht die Rede von „einem anderen Tal“ sein. Das Ganze ist nicht mal ein Tal. Es gibt nur Hügel und Schneisen. Sieh dir doch das Panorama-Foto an …


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16.05.2021 um 23:39
Zitat von NemonNemon schrieb:Eine forensische Expertise zu Tibos Sturzverletzung. Das ist das Niveau auf dem WAB arbeitet bzw. im Dialog mit Experten steht.
Das haben die Herren ja schön gerechnet. Allerdings steht dem das Fazit der gerichtsmedizinischen Untersuchung entgegen. Nachzulesen auf Blatt 354 der Fallakten.


Вышеуказанный обширный многооскольчатый перелом кости свода и основания черепа прижизненного происхождения и является результатом воздействия большой силы с последующим падением, броском и ушибом Тибо-Бриньоля.

Die vorgenannte ausgedehnte multiaxiale Fraktur des Schädelgewölbes und der Schädelbasis ist vestibulären Ursprungs und das Ergebnis einer großen Kraft mit dem anschließenden Fallen, Schleudern und Erschüttern von Thibeaux-Brignolle.

Demzufolge gab es erst etwas gegen den Kopf bevor er stürzte, oder muss man das anders übersetzen?


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

16.05.2021 um 23:43
Zitat von Tron42Tron42 schrieb:Einer vom Bach musste aber am Feuer gewesen sein.
Woraus schließt Du das? Aus den Kleidungsstücken?
Zitat von Tron42Tron42 schrieb:Hätte man das Feuer von weiter oben gesehen, dann wäre man auch nicht weiter nach unten gegangen. Man wäre abgebogen oder ?
Sicher. Es sei denn, man wollte nicht dort hin, oder man war geistig nicht in der Lage, es überhaupt zu registrieren und als Zuflucht zu nutzen. Aber das ist schon wieder Mutmaßung.
Zitat von NemonNemon schrieb:Du kommst nicht drum herum, dir das mit den Spuren durchzulesen, imho.
Heute nicht mehr, wollte schon ins Bett...
Zitat von NemonNemon schrieb:Vom Panorama-Punkt aus konnte man das Feuer sehen, das ist experimentell bewiesen.
Damit ist der Hang beim Zelt gemeint? Ja, das denke ich auch. Weiter unten aber, in der Baumzone, sind ja dann Bäume im Weg. Wenn man sich irgendwo auf dem Weg zur Zeder trennt, kommt eine Gruppe irgendwo anders raus.
Zitat von NemonNemon schrieb:Warum hätten sie dann nicht auch das Feuer erreichen sollen
Weil sie es nicht gesehen haben, den es war ja ein Hügel dazwischen. Wenn ich in so einer Schneise bin, reicht ja schon ein Hügel oder Rücken von 3m Höhe, damit ich nicht mehr sehe, was dahinter los ist, selbst wenn es nur 50m weg ist. Das Feuer war nur klein und hat nicht den ganze Wald erhellt.
Zitat von NemonNemon schrieb:warum hätten sie sich vom Den fortbewegen sollen, um sich in der ravine zum Sterben hinzulegen.
Das weiß ich nicht, aber erstmal interessiert mich, wie sie dort hin gekommen sind, und wie sie verletzt wurden.
Aber nicht mehr heute.


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16.05.2021 um 23:51
Zitat von MettMaxMettMax schrieb:Demzufolge gab es erst etwas gegen den Kopf bevor er stürzte, oder muss man das anders übersetzen?
Selbstverständlich. Bzw. ist die Übersetzung missverständlich. Wir haben ja schon genug davon hier im Thread, wenn man die korrekt zitierten Quellen betrachtet. Aber gerne noch eine, schnell mal aus der Microssoft-Maschine:
Die oben erwähnte umfangreiche multiringed Fraktur des Knochens des Gewölbes und der Basis des Schädels von lebenslanger Herkunft und ist das Ergebnis des Einflusses der großen Kraft gefolgt von dem Sturz, Wurf und Prellung von Thibault-Brygnol.
Man muss es so verstehen, dass der Sturz eine große Krafteinwirkung mit sich brachte. Da gab es nichts auf den Schädel als Sturzursache. das steht nirgends.
Zitat von MettMaxMettMax schrieb:Das haben die Herren ja schön gerechnet. Allerdings steht dem das Fazit der gerichtsmedizinischen Untersuchung entgegen. Nachzulesen auf Blatt 354 der Fallakten.
Du hast zur Kenntnis genommen, von wem das Gutachten stammt?


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16.05.2021 um 23:53
Zitat von NemonNemon schrieb:Du hast zur Kenntnis genommen, von wem das Gutachten stammt?
Nun, ich kann lesen...


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16.05.2021 um 23:54
Zitat von Vomü62Vomü62 schrieb:Heute nicht mehr, wollte schon ins Bett...
Damit bist du aber nicht allein :sleepy:
Zitat von Vomü62Vomü62 schrieb:Nemon schrieb:
Vom Panorama-Punkt aus konnte man das Feuer sehen, das ist experimentell bewiesen.
Damit ist der Hang beim Zelt gemeint? Ja, das denke ich auch. Weiter unten aber, in der Baumzone, sind ja dann Bäume im Weg. Wenn man sich irgendwo auf dem Weg zur Zeder trennt, kommt eine Gruppe irgendwo anders raus
Nein, nein. Es geht um das sog. Panorama-Foto.


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16.05.2021 um 23:57
Zitat von MettMaxMettMax schrieb:Nemon schrieb:
Du hast zur Kenntnis genommen, von wem das Gutachten stammt?
Nun, ich kann lesen
Dennoch kommentierst du es so: …
Zitat von MettMaxMettMax schrieb:Das haben die Herren ja schön gerechnet. Allerdings steht dem das Fazit der gerichtsmedizinischen Untersuchung entgegen. Nachzulesen auf Blatt 354 der Fallakten.
…als sei es eine lächerliche Manipulation. Und das, was du mit dem Autopsiebericht behauptest, stimmt auch nicht.

Hatte ich irgendwann mal gefragt, was dich überzeugen könnte? Ob du das mal formulieren würdest, damit eine gewisse Verbindlichkeit Einzug hält? Und nicht immer die Torpfosten verschoben werden?


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17.05.2021 um 00:33
Zitat von NemonNemon schrieb am 05.05.2021:Ich beziehe mich auf die erwähnte Arbeit von @wab , in der er auf 130 Seiten ausführlich auf diese Themen eingeht und Buyanov widerlegt. Der Nachweis des von Buyanov bergab verlegten Zeltplatzes erfolgt in allen Details der Geodäsie, die anhand der alten und neuer Fotos erfolgt. Auch hat wab 2008 oder/und 2009 alle Hangabschnitte vermessen und die Steigungen ermittelt.
Wenn man behauptet das Zelt wurde nach unten verlegt obwohl in den Quellen das Gegenteil genannt wird dann sollte man das schon belegen können bzw. die Stelle nennen wo dies gemacht wurde.
Zitat von wabwab schrieb am 06.05.2021:Die Schlussfolgerung, dass es eine Lawine gegeben haben KÖNNTE, basierte auf Schürfungen an der Rinde der Bäume weiter unten am Hang. Sie haben keine anderen tatsächlichen Beweise gefunden. Aber nachdem ich Nazarov (in einer E-Mail-Korrespondenz) fragte, warum gab es so viele gleichhäutige Rinde auf der unteren Seite des Hanges dieser Bäume? Und noch etwas: Bedeutet es, dass Lawi
Das stimmt leider so nicht. Dort kann man sehen bzw. auch nachlesen:

"Alle Verletzungen befinden sich an der Seite des Abhangs, was auf ihre Entstehung hinweist - dies sind Verletzungen, die mit den Bewegungen von Schneemassen verbunden sind."

Wenn Sie das Gegenteil behaupten dann können das sicher belegen und widerlegen? Anderfalls bleibt es auch nur wieder eine Behauptung von vielen.

Es werden ebenfalls eine ganze Reihe von Fakten genannt wie:

- Schnee auf dem Zelt aber im Inneraum kein Schnee
- die Pelzjacke Dyatlovs die am in einen Spalt steckte
- der zweifach gebrochene Skistock
- die abgerissene hintere Abspannleine am Zelt
- das Unfallgebiet liegt in einen Lawinengebiet, so auch auf den Karten eingezeichnet
- der Bericht und die Berechnungen von Klimenko der zu der Einschätzung kam das am 1.Feb59 am Kholatchakhl eine 55%ige "durchschnittliche" Lawinengefahr bestand sowie Chistyakov diesen zustimmte
etc. etc.
Zitat von wabwab schrieb am 06.05.2021:Wie kommst Du drauf das man das Zelt nach unten verlegt hätte?

Wer hat das getan und warum?
Siehe oben sie bzw. ihr Padwan behaupten dies. Es wäre schön wenn sie das auch entsprechend belegen könnten.


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