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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

4.122 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Glaube, Außerirdische, Bibel, ET, Andere Dimension

Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

11.08.2014 um 11:24
@-Therion-
T: also für mich ganz und garnicht

->O:
Warum nicht?
In der Bibel kommt zum Ausdruck, dass die Menschen Jesus folgen sollen - ihm zuliebe ->

-->
warum sollte ich etwas jemanden anderen zu liebe tun der mir das auch noch nahelegt - da passt das motiv nicht !
Es ging doch nicht darum, ob Du ihm folgen willst oder nicht, sondern um eine Parallele zu etwas anderem bzw. eine Metapher von mir (weiß schon gar nicht mehr was es war ;) ).


Im Folgenden ging es auch nicht darum, was Du wölltest oder nicht, sondern da ging es z.B. darum, dass Du angezweifelt hattest, dass meine Parallele oder Metapher die ich für irgendwas benutzt hatte in der Bibel genauso zum Ausdruck kommt - ich hatte also nur auf Dein Anzweifeln reagiert und wollte belegen, dass es so in der Bibel zum Ausdruck kommt :) :
Ich möchte, dass Du mir zuliebe dieses und jenes machst

-->
Es kommt darin auch zum Ausdruck, dass Gott nicht alles bis in kleinste erklären konnte -> Jesus sagte mal: "Ihr würdet es jetzt noch nicht verstehen"

-->
das wäre für mich keine erklärung oder ein grund warum ich jesus folgen sollte -...
Hier noch mal Teile des Gesprächverlaufes (es ging um einen Menschen, NICHT um Jesus):
Oder er würde sagen: Ich möchte, dass Du mir zuliebe dieses und jenes machst, ich kann es Dir aber im Einzelnen nicht so richtig ausführlich erklären, warum es sein muss – weil du es jetzt noch nicht verstehen würdest ....

Würdest Du auf ihn hören?

-->T:
das enstpricht schon eher meiner vorstellung von einem liebenden gott den ich akzeptieren könnte.
Und DAZU (nachdem du gesagt hattest, dass du das vorhergehende schon eher akzeptieren könntest) hatte ich dann geschrieben:
das entspricht ... sinngemäß den Bibelaussagen. ;)
--------------------------------------------------------------

Hier wundere ich mich etwas (warum, steht dann am Ende):
etta schrieb:
Dann haben sich die abgetriebenen Kinder sich auch diese Mutter ausgesucht? ...

Ich denke das bei Therion Hopfen und Malz verloren sind. da könnte selbst ein Wunder nichts mehr bewirken denke ich.


-->Therion:

@Optimist
ja sie haben es sich ausgesucht auch wenn du dir das nicht vorstellen kannst - ...
...
wenn du die grundlegenden mechanismen nicht verstehst dann solltest du es lieber lassen darüber zu spotten denn damit machst du dich nur selbst lächerlich.
Etta hatte gespottet, aber dann hattest Du bei der Antwort MICH geaddet? Sicher ein Versehen? :)

Ansonsten Deine Erklärung zum Thema lasse ich so stehen, finde kein Gegenargument. :)


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

11.08.2014 um 11:29
Sideshow-Bob schrieb:Wenn ich Dein Weltbild richtig verstanden haben, dann ist so gut wie alles denkbar, Evolution, Außerirdische, Paralleluniversen, Reinkarnation & Karma...., ausgenommen 2 Dinge: eine göttliche Persönlichkeit & und das die Bibel die direkte Wahrheit enthält. Weil der “Alleinanspruch“ der Bibel stört UND Du “andere“ Erwartungen an eine göttliche Persönlichkeit hast? Soweit richtig?
so ungefähr - richtigiger wäre, dass ich aus der bibel und den büchern der anderen religionen versucht habe die quintessenz herauszufiltern und die hat für mich ergeben das dieser gott von kultur zu kultur zwar anders dargestellt wird aber dennoch eigentlich der selbe gott ist. daraus schlussfolgerte ich, dass entweder alle religionen (gottesvorstellungen) falsch sind oder alle religionen richtig sein müssen.

da jedoch auf grund der unterschiede beides nicht zutreffen kann habe ich die bücher rediziert auf die glaubensinhalte (eine personifizierung ausgegrenzt weil sie unterschiedlich sind) und versucht sie miteinander in einklang zu bringen und daraus endstand schlussendlich meine derzeitige überzeugung.
Sideshow-Bob schrieb:Das bedeutet aber auch, wenn man vom Weltbild der Reinkarnation und Karma ausgehen möchte, dann müsste man alle anderen Religionen ( usw.) mit ihren Individuellen Gesetzmäßigkeiten unterordnen, oder diese religiösen Referenzen im Konfliktfall ( und den wird es geben ) als “Metapher“ degradieren?
alle religionen können eigentlich nur eine metapher sein denn sonst würde es nicht solche unterschiede geben wenn völlig klar wäre wer dieser gott eigentlich ist oder ?
Sideshow-Bob schrieb:Damit hält das Reinkarnation/ Karma – Weltbild aber auch den kritisierten Alleinanspruch ( wie die Bibel)!!
es ist die quintessenz aus allen religionen die keinerlei anspruch stellt - so stelle ich mir auch eine religion vor - ein glaube aus überzeugung ohne ansprüche.

und nein es würde nicht krieg und totschlag bedeuten denn wenn jeder mensch sich seiner selbst und den gesetzmäßigkeiten bewusst wäre wie zb. ein mönch - ( ich ziehe nur zur veranschaulichung einen mönch als beispiel heran um zu verdeutlichen was ich meine von der gesinnung her und will damit nicht aussagen dass jeder mönch sein muss/soll ) - dann würde es kein chaos geben.
Sideshow-Bob schrieb:Kann es nicht auch sein – das Reinkarnation/ Karma eine spirituelle “Metapher“ ist, weil es den Menschen schwer fällt eine göttliche Persönlichkeit wahrzunehmen?! ;)
wäre natürlich auch möglich will ich jedenfalls nicht ausschließen nur wie kommt es dann deiner meinung nach zu den unterschiedlichsten auffassungen von religion und den gottesdarstellungen oder auch zum atheismus wenn es so offensichtlich sein soll das gott als persönlichkeit wahrnehmbar ist ?
Sideshow-Bob schrieb:Ok - aber damit überziehst Du quasi noch das Argument, was Du beim Zirkelschluss zur Bibel erhoben hast – denn danach gibt es eigentlich überhaupt keine Grenzen und Ansprüche für Realität mehr – wer in seinem früheren Leben Harry Potter und Herr der Ringe gelesen hat, materialisiert sich im passenden Paralleluniversum um entsprechende Erkenntnis zu erleben?
natürlich nicht - mein beispiel mit dem film diente der vorstellung des grundprinzips der nichtveränderung von äußeren einflüssen in bezug auf ein rechstsystem und nicht zur wortwörtlichen auslegung.
Sideshow-Bob schrieb:Mit den Film hast Du es mir im Grunde recht greifbar erklärt – doch das Problem sind hier die anderen "Schauspieler" – ihr freier Wille, ihre Aufgaben stehen doch eigentlich im Konflikt zu meiner Aufgabe und Erkenntnis - Bringe mal 8 Milliarden Menschen in einem Film unter, in dem jeder die Hauprolle spielen soll ( !! ) Dazu kommt das alle Naturgesetze nur noch für diesen Film abgestimmt sind. Sie stehen nicht für ihre Natürlichkeit, sondern für die exakte Kulisse der Lebensaufgabe:
genau so könnte man es ausdrücken - kennst du den schmetterlingseffekt ..... demnach könnte ein flügelschlag eines Schmetterlings in brasilien einen tornado in texas auslösen.

ich denke dass vom großen bis ins kleinste detail miteinander alles kollektiv zusammenarbeitet unbewusst natürlich und unsere aufgabe ist es bewusst wahrzunehmen. falls wir mal aus der reihe tanzen werden wir durch krankheit, schicksalschläge aber auch durch vermeintliche zufälle wieder auf den richtigen weg gebracht.

alles aber auch wirklich alles steht miteinander in einer beziehung zueinander auch vermeintlich leblose materie !

an dieser stelle tauchen wir ein in die quantenphysik

ich möchte dir folgende interessante studie lesen lassen:

Beeinflussung von Zufallsgeneratoren durch Bewusstsein

1988 veröffentlichte Professor Robert Jahn von der Princeton Universitiy eine Studie, die wissenschaftlich belegte, dass es möglich ist, mit dem menschlichen Bewusstsein eine Maschine zu beeinflussen. Er hatte festgestellt, dass Zufallsgeneratoren aufhören Zufälle zu produzieren, sobald sie unter Einfluß jeglicher Art von Bewußtsein stehen. Dazu wurde zwischen Bewußtsein und Computer ein Zufallsgenerator geschaltet, eine sogenannte Diode mit weißem Rauschen, die sich als besonders gute Schnittstelle zwischen Bewußtsein und Maschine erwiesen hat. Indem jemand vor einem Monitor sitzt und die Kurve, die der Zufallsgenerators produziert, willentlich beeinflusst, kann diese auch tatsächlich verschoben werden.
Im Verlauf dieser Versuche zeigte es sich, daß die Baseline (BL) für jeden Probanden reproduzierbar und charakteristisch war. Der an die Diode mit dem weißen Rauschen angeschlossene Computer registrierte, wer da im Raum saß und sich nichts dabei dachte .
Daß das tatsächlich so funktioniert, wurde im November 1998 vom amerikanischen Patentamt durch Erteilung eines Patents bestätigt (Patent Nr. US05830064).

Als Versuchspersonen wurden bewusst nur Menschen ausgewählt, die ihres Wissens über keine besonderen seelisch-geistigen Kräfte verfügten. Zahlreiche Wiederholungen dieser Experimente durch circa 38 Forscher mit circa 6000 Experimentalstudien belegen, dass durchschnittliche Menschen auf direktem geistigen Weg auf unbelebte Materie oder maschinelle Systeme einwirken können. Meta-Analysen errechneten eine statistische Sicherheit von 1:10. Es wurde auch festgestellt, dass jede Versuchsperson ein individuelles Muster hat, das sich bei Wiederholungen identifizieren lässt und dass zwei gemeinsam arbeitende Versuchspersonen ein neues charakteristisches Muster hervorbringen, das nicht als die Summe der individuellen Muster erscheint. Die Wirkung von Operatorenpaaren war in der Regel stärker als die von Individuen, besonders stark bei gemischtgeschlechtlichen, miteinander harmonisierenden Paaren.

Weiterhin stellte man fest, dass die Beeinflussung aus beliebiger irdischer Distanz erfolgen kann und sogar zeitlich verschoben, sowohl aus der Zukunft wie aus der Vergangenheit wirksam ist.

In einem Experiment, über das Rupert Sheldrake in seinem Buch "Der siebte Sinn der Tiere" berichtet, wir deutlich, dass auch Tiere auf Maschinen Einfluss nehmen können: Hierbei wurden im ersten Teil des Experiments Küken beim Schlüpfen auf einen Roboter konditioniert, der seinerseits mit einem Zufallsgenerator für seine Steuerung bestückt war. Die Küken so auf einen Roboter zu konditionieren, daß sie ihn für ihre Mutter halten, ist, wie Konrad Lorenz in seinem berühmten Versuch mit den Graugänsen gezeigt hat, sehr einfach: der erste Gegenstand, den die Küken nach dem Schlüpfen als erstes in Bewegung sehen, wird für die Mutter gehalten

Dieser sensationelle Versuch gibt zu denken, denn Ein-Tages-Küken wissen weder, was ein Roboter, noch was ein Zufallsgenerator ist, noch wie dieser Generator die rechts-links-Bewegungen des Roboters auslöst. Es ist also der unbewußte Wunsch, die Erwartung der Küken, die den Roboter steuert. Das wiederum läßt aber nur einen Schluss zu: Die (unbewusste) Erwartung der Küken erzeugt ein Feld, dem eine Intelligenz inne wohnt, das heißt, das aus sich selbst heraus sehr wohl weiß, wie dieser Roboter, der Zufallsgenerator und die Steuerung funktioniert.

Diese Ergebnisse könnten mit Phänomenen der Quantenphysik im Zusammenhang stehen, bei denen das Experiment unterschiedliche Ergebnisse bringt, je nachdem, ob es beobachtet wird oder nicht.

An der Universität von Princeton untersuchte man auch größere Gruppen wie Sportveranstaltungen, Gottesdienste oder Meditationsgruppen und stellte dort Abweichungen von der Zufallsverteilung fest, also Zustände erhöhter Ordung. Und seit Ende der 90er Jahre befasst sich das Forscherteam mit dem so genannten Global Consciousness Project (Projekt Globales Bewusstsein). Hierfür stehen auf der ganzen Welt verteilt 38 Zufallszahlen-Generatoren, welche einen ungebrochenen Strom von Zufallsdaten generieren, die im Zentralcomputer von Princeton laufend ausgewertet werden. Diese 38 Generatoren bilden so etwas wie ein EEG für den Planeten.

"Man könnte sagen, wir suchen nach einem sich entwickelnden globalen Bewusstsein, das wichtige Ereignisse nicht nur registriert, sondern auch darauf reagiert." Genau dies geschah am 11. September 2001. An jenem Morgen veränderten sich die Zufallsdaten auf sehr deutliche Weise" und formten ungewöhnliche Ausschläge gegenüber dem zufälligen Mittelwert. Extreme Abweichungen begannen kurz bevor der erste Turm des World Trade Centers getroffen wurde und dauerten drei Tage lang an bis zum Ende des 13. Septembers. "Wir wissen nicht, wie es möglich war; es scheint jedoch, dass die Kohärenz und Intensität unserer gemeinsamen Reaktion einen dauerhaften Ordnungsimpuls im zufälligen Zahlenfluss unserer Geräte erschaffen haben." Schon einmal hatten die Computer der Princeton-Wissenschaftler deutliche Zufallsabweichungen registriert: Das war beim Tod von Prinzessin Diana.

http://www.wahrheitssuche.org/gedankeneinfluss.html
Sideshow-Bob schrieb:Bin ich egoistisch, wenn ich meinen freien Willen zum “Gut Handeln“ nutze, um mich weiterzuentwickeln, ABER den Geholfenen eigentlich um seine gewählt schlechte Erkenntnis bringe – wenn das alles Plan war – dann frage ich mich, wo der freie Wille existiert??
der freie will liegt darin überhaupt erst mal ein bewusstsein für die gesetzmäßigkeiten zu entwickeln um erkenntnisse zulassen zu können oder anders ausgedrückt seine rolle im spiel des lebens zu erkennen um seine lebensaufgabe erfüllen zu können und um sich dadurch weiterzuentwickeln.

durch gutes handeln nimmst du niemanden etwas weil beide daraus erkentnisse gewinnen werden. grundsetzlich geht es nur um erkentnisse egal wie negativ oder positiv eine situation auch sein mag der einzige grund warum sie passiert ist das wir etwas daraus lernen sollen. wenn du alle situationen mit denen wir konfrontiert werden aus dieser perspektive siehst wird dir vielelicht klar werden was ich meine - lass dein leben mal revue passieren und hinterfrgae das erlebte von diesem standpunkt aus.
Sideshow-Bob schrieb:Für Gott ist Dein Beweisanspruch scheinbar doch viel höher, als für solch eine Gesetzmäßigkeit – ich fürchte, das eine Klärung zu den vorgebrachten Einwänden der Glaubwürdigkeit der Bibel für Dich gar keine Bedeutung hat, weil es offenbar gar nicht um die wirkliche Analyse geht, sondern um den prinzipiellen Einwand – daher spricht man dann auch schnell von 50000 Fehlern in der Bibel?!
( sollte das tatsächlich anders sein, gehe gerne auf die noch offenen Einwände ein...)
das geschrieben wort kann nicht annähernd dem entsprechen was gott wirklich ist oder darstellt zumal es von menschen geschrieben wurde sind fehler vorprogrammiert da ändert selbst die inspiration nichts daran.

und wenn ich in der bibel lese "gott ist unbeschreibllich" dann frage ich mich doch wirklich wie es sein kann dass anscheinend genug worte gefunden wurden um ihn zu beschreiben. und wenn es heisst "du sollst dir kein bild/abbild von gott machen" dann wurde durch die bibel durch gleichnisse, versinnbildlichung und symbolen sehr wohl auch ein bild erschaffen das sich in den vorstellungen der menschen widerspiegelt.

also wer liegt nun richtig - die jenigen welche sich durch die bibel ein bild von gott machen oder die jenigen welche sich ein solches bild nicht machen weil sie sich nur die quintessenz herausziehen ?

ich spreche in diesem beispiel garnicht von mir weil es auch gläubige gibt die an einen personifizierten gott glauben aber die bibel nicht wortwörtlich nehmen. die frage ist, will man den glauben wirklich anhand von buchstaben die wortwörtlich ausgelegt werden wollen festmachen und wenn ja warum ?


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

11.08.2014 um 11:31
ja sie haben es sich ausgesucht auch wenn du dir das nicht vorstellen kannst - ...
...
wenn du die grundlegenden mechanismen nicht verstehst dann solltest du es lieber lassen darüber zu spotten denn damit machst du dich nur selbst lächerlich.
Etta hatte gespottet, aber dann hattest Du bei der Antwort MICH geaddet? Sicher ein Versehen? :)

Ansonsten Deine Erklärung zum Thema lasse ich so stehen, finde kein Gegenargument. :)
ich wollte dass du meine erklärung dazu liest weil du auch weiter unten um antwort gebeten hattest


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

11.08.2014 um 11:35
@-Therion-
-Therion- schrieb:ich wollte dass du meine erklärung dazu liest weil du auch weiter unten um antwort gebeten hattest
Ja, vom Gefühl her hatte ich eigentlich auch sofort diesen Verdacht, dass das der Grund war. (ich sollte wirklich mehr auf mein Gefühl hören ;) )...
... allerdings hatte mich dann dieser Satz - in Verbindung mit meinem Namen - dann wieder abgebracht:
-Therion- schrieb:wenn du die grundlegenden mechanismen nicht verstehst dann solltest du es lieber lassen darüber zu spotten denn damit machst du dich nur selbst lächerlich.
Aber ich sollte mir sicher denken, dass das nicht mir gelten kann, alles klar jetzt ;)
Habs auch nicht wirklich angenommen gehabt, wollt nur mal die Bestätigung hören. :)


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

11.08.2014 um 14:10
Optimist schrieb:ich sollte wirklich mehr auf mein Gefühl hören ;) )...
ja, das hast du wohl richtig erkannt :) .... und wieder eine erkentniss gewonnen :-p


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

11.08.2014 um 16:52
Religionen – der Stoff aus dem unsere Realität ist?!

Bildschirmfoto 2013-05-03 um 01.45.56
-Therion- schrieb:
richtigiger wäre, dass ich aus der bibel und den büchern der anderen religionen versucht habe die quintessenz herauszufiltern und die hat für mich ergeben das dieser gott von kultur zu kultur zwar anders dargestellt wird aber dennoch eigentlich der selbe gott ist. daraus schlussfolgerte ich, dass entweder alle religionen (gottesvorstellungen) falsch sind oder alle religionen richtig sein müssen.

da jedoch auf grund der unterschiede beides nicht zutreffen kann habe ich die bücher rediziert auf die glaubensinhalte (eine personifizierung ausgegrenzt weil sie unterschiedlich sind) und versucht sie miteinander in einklang zu bringen und daraus endstand schlussendlich meine derzeitige überzeugung.


Ja, das ist wirklich die Frage, wie will man bei der Vielzahl an Weltbildern Orientierung finden ( bei mir war es ähnlich, und ich bin im Grunde froh, nicht religiös aufgewachsen zu sein, um relativ unbefangen zu sortieren...)

Es muss eine Hyperrealität geben ( es kann nicht gleichzeitig ein Gott geben – und keinen Gott geben).

Doch die Vielfalt an Widersprüchlichkeiten disqualifiziert nicht automatisch alles – wenn es bei einen Unfall widersprüchliche Aussagen zu dem Unfallverursacher gab ( das ist ja ein Klassiker: rotes , blaues Auto... ) bedeutet es ja nicht, das es wohl gar keinen gab ;)

Am Ende ist es doch wie mit dem Falschgeld – es gibt viele ziemlich gute Fälschungen – am Ende sind es eine ganze Reihe einzelner Merkmale die einen REALEN Schein ausmachen. Und nicht die Quintessenz aus allen falschen Scheinen.

Abgesehen von den vielen Abgründigen und widersprüchlichen Gottesvorstellungen – spricht vieles für das Wesen einer Persönlichkeit:

1 Gesetze erfordern einen Gesetzgeber – unsere Gesetze sind weder dem Zufall geschuldet noch einem unpersönlichen Mechanismus – warum sollte das bei universellen Gesetzen anders sein? ( gerade weil wir immer wieder feststellen, das sich Dinge im Kleinen, auch im Großen so verhalten).

2 Die persönliche Wahl des Geistes bestimmte Erfahrungen zu erleben, ist auf eine wesenhafte Persönlichkeit zurück zu führen. Und die Bewältigung der Lebensaufgabe passiert im Wesen einer Persönlichkeit. Warum sollten sich die Prozesse, die uns übergeordnet sind, nicht auch im Impuls einer wesenhaften Persönlichkeit abspielen?

3 Einfachste Ordnung, setzt nach unseren Verständnis sehr schnell, das kreative Wesen einer Person voraus – wie viele einfache Steine musst Du übereinander gestapelt vorfinden, damit Du das Wirken von automatischen Naturgesetzen ausschließt – zwei, drei, vier?


3 steine

Und extrem komplexe und zielgerichtete Ordnung soll dann einfach so existieren? Diese Formel spricht doch gegen alles was wir kennen und in der erfassbaren Realität anwenden, und würde bedeuten, das 3 lose übereinander gestapelte Steine eine kreative Persönlichkeit benötigt, aber die Steine für das Empire State Building in Selbstordnung passiert sind?!

4 Die subtilen Ausmaße von Leid, lässt sich eigentlich nicht mathematisch erheben, immer wieder stoßen unsere gesetzmäßigen Paragrafen an ihre Grenzen, weil sie einfach nicht dem persönlichen Ausmaß und Bedeutung gerecht werden. Hier wirkt im höchsten Maße persönliche Empathie, statt eine Gesetzmäßigkeit, um dem gerecht zu werden - es ist daher gegen alles was wir kennen und uns und unsere Empfindungen ausmacht, hier lediglich eine sehr komplexe Gesetzmäßigkeit, als “verständigen Regulator“ anzunehmen. Eine Gesetzmäßigkeit, die mit einer wesenhaften Persönlichkeit verbunden ist, ist wie bei der menschlichen Empathie, eher eine sinnvolle Erklärung.

5 Wen oder was die Menschen im Gebet auch immer suchen ( es gibt auch genügend Religionslose, die diesem Reiz anheim fallen) – es könnte auch ein Starkes Zeichen sein, das wir dafür gemacht / ausgerichtet sind, das Wesen hinter den Gesetzmäßigkeiten zu suchen. Wir besitzen nun mal eine neurale Schnittstelle, die dies bedient bzw. unterstützt. Eine globale Täuschung, die derart physisch im körperlichen Wesen verankert ist, spricht nicht für eine eindeutige materialisierte Gesetzmäßigkeit.


...so wie dieses 5 Punkte, gibt es eine ganze Reihe an Überlegungen, die einem Gotteswesen schon eine potenzielle Wahrscheinlichkeit aussprechen: Das Problem sind natürlich die abschreckenden Gottesbilder der vielfältigen Religionen – natürlich wer dreimal erfolglos mit Falschgeld einkaufen war, ist sicher nicht mehr besonders begeistert, von der Idee einer allgemeinen Währung ;)

Doch die Idee ist damit sicher nicht vom Tisch – und die Brisanz liegt einfach darin, das beide Modelle, die Bedeutung von unseren Leben, in eine völlig andere Konsequenz führen. Es ist nun mal ein Unterschied, wenn der Weg der Erleuchtung, in einem Prozess von unendlichen Leben und selbstgewählten Erfahrungswerten passiert – ODER eben allein in diesem Leben stattfindet – mit Ansprüchen einer Erkenntnisfindung, die in der Wechselwirkung mit dem göttlichen Wesen liegen würde!

Weil sich unser freier Wille im Wesen des Willens dieser göttlichen Gesetzmäßigkeit abspielt – ist das Wesen in dieser Gesetzmäßigkeit genauso bedeutend – Liebe scheint nur eine chemikalische Gesetzmäßigkeit, doch die Persönlichkeit einer geliebten Person kennenzulernen, ist immer wieder ein entschiedener Vorteil ;)

Das wir nur einen Bruchteil von einer göttlichen Persönlichkeit wahrnehmen können, ist doch genauso klar, wie das wir die Ausmaße und Komplexibilität der Reinkarnation auch nicht annähernd erfassen zu können. Doch ob groß oder klein, der entscheidene Unterschied zwischen einer Gesetzmäßigkeit und dem Wesen einer Persönlichkeit bleibt. Und genau hier beweist die Bibel doch viel Geschick, die unfassbare Persönlichkeit Gottes, auf ein menschenmögliches Verständnis zu dosieren, ohne zu einer 100% Metapher zu mutieren.

Das Hauptproblem bei Gesetzmäßigkeit vs. Göttlichen Wesen besteht einfach darin, das die Gefahr beseht, das man das Leben schlicht unter seinem Wert belichtet. Gerade die große Liebe zu einer Person zeigt doch schon, das alle anderen Gesetzmäßigkeiten, an Bedeutung verlieren, so das wir unmöglich allein der Gesetzmäßigkeiten wegen, unsere Sinnhaftigkeit sehen können.

Die unendlichen Lebensaufgaben unter müßigen Leid ( und das ist es nun mal in der gesamten Analyse unserer Geschichte und Weltordnung) stehen in einem sagenhaften Kontrast, zu dem was eine göttliche Persönlichkeit für das Leben eigentlich vorgesehen hat – nämlich nicht eine unendliche Erkenntnis von Leid – ( Schlimmers ist schlimm, was ist an dieser Erkenntnis schon erleuchtend ?):
Leid macht krank – es führt kaum zu einer vernünftigen Erkenntnis ( deswegen misshandeln misshandelte Kinder, auch wieder ihre Kinder usw. ) und deswegen sind wir im Zeitalter der psychischen Krankheiten – die Menschheit war einfach zu lange Leid ausgesetzt.

Jeder gute Moment im Leben, folgt nur die Dramatik, das er zerstört werden kann oder eben endet. Die Liebe zu einer Person, das Glück einer Familie oder die unendlichen Freuden und Faszination der Naturwunder, das sich in seiner friedlichen Vollständigkeit, eigentlich in keinem Leben in dieser Welt realisieren lässt, sieht eher nach einer Sehnsucht von einem künftigen Versprechen aus, das die Reinkarnation wie die Mohrrübe vor einem Laufrad, eigentlich nie erfüllt, wenn nach dem unendlichen Absolvieren von Leid, dann die Persönlichkeit aufgelöst wird...!

Diese Ideologie kann doch eigentlich nur dann einen Reiz haben, wenn man zu lange an Leid gewöhnt war!? Leid-Erkenntnis als Berechtigung für eine persönliche Seelen-Evolution - dann wären wir eigentlich nur Crash-Test-Dummies ;(

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...wäre es nicht tragisch, wenn hinter unserer Existenz doch mehr steckt?


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11.08.2014 um 19:23
@-Therion-
S:
Das bedeutet aber auch, wenn man vom Weltbild der Reinkarnation und Karma ausgehen möchte, dann müsste man alle anderen Religionen ( usw.) mit ihren Individuellen Gesetzmäßigkeiten unterordnen, oder diese religiösen Referenzen im Konfliktfall ( und den wird es geben ) als “Metapher“ degradieren?

-> T:
alle religionen können eigentlich nur eine metapher sein denn sonst würde es nicht solche unterschiede geben wenn völlig klar wäre wer dieser gott eigentlich ist oder ?
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S:
Kann es nicht auch sein – das Reinkarnation/ Karma eine spirituelle “Metapher“ ist, weil es den Menschen schwer fällt eine göttliche Persönlichkeit wahrzunehmen?! ;)

--> T:
wäre natürlich auch möglich will ich jedenfalls nicht ausschließen nur wie kommt es dann deiner meinung nach zu den unterschiedlichsten auffassungen von religion und den gottesdarstellungen oder auch zum atheismus wenn es so offensichtlich sein soll das gott als persönlichkeit wahrnehmbar ist ?
Was wäre mit der Möglichkeit dass die Bibel recht hat und die Unterschiedlichkeit der anderen Religionen von Satan verursacht wurden?

In diesem Sinne meinte ich es:
sideshow-bob:
Am Ende ist es doch wie mit dem Falschgeld – es gibt viele ziemlich gute Fälschungen – am Ende sind es eine ganze Reihe einzelner Merkmale die einen REALEN Schein ausmachen. Und nicht die Quintessenz aus allen falschen Scheinen.
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-Therion- schrieb:ich denke dass vom großen bis ins kleinste detail miteinander alles kollektiv zusammenarbeitet unbewusst natürlich und unsere aufgabe ist es bewusst wahrzunehmen. falls wir mal aus der reihe tanzen werden wir durch krankheit, schicksalschläge aber auch durch vermeintliche zufälle wieder auf den richtigen weg gebracht.
Wenn Du nicht aus der Reihe tanzen kannst, ohne dass es negative Konsequenzen hat,
dann kann man auch einem Gott gehorchen, kommt doch dann aufs Gleiche raus. ;)
-Therion- schrieb:Zahlreiche Wiederholungen dieser Experimente durch circa 38 Forscher mit circa 6000 Experimentalstudien belegen, dass durchschnittliche Menschen auf direktem geistigen Weg auf unbelebte Materie oder maschinelle Systeme einwirken können.
Ist schon wirklich alles sehr erstaunlich was in diesem Artikel geschrieben wurde.
Aber könnten das nicht einfach nur BioStröme (und/oder daraus resultierenden Felder) sein, welche gar nichts mit dem Bewusstsein (auch nicht mit dem Unterbewusstsein) zu tun haben, sondern dass die Beeinflussung einfach nur auf Grund der speziefischen Unterschiede der Ströme entsteht und so natürlich dann auch reproduzierbar ist (jeder Mensch hat ja sicher ein unterschiedliches Energiepotentioal).

Ich meine das so: Jeder Mensch sendet etwas aus (diese gewisse Energie). Alle Menschen - jeder individuell für sich - senden im neutralen Zustand (also wenn sie an nichts besonderes denken) jeweils eine unterschiedliche Energie.
Wenn nun irgendwelche Gedanken kommen, dann wird diese Energie höher oder niedriger.
Ist doch beim Lügendetektor auch nicht anders. :)

Nur hat das ja beim Lügendeketor nichts damit zu tun, dass das Gerät beeinflusst wird, sondern das Gerät misst lediglich die Ströme. Und so ungefähr stelle ich mir das Experiment vor - einfach nur ein übergroßer Lügendektor, der einfach nur die Bioströme auffangen und auswerten bzw. in die Kurven "einarbeiten" kann.
-Therion- schrieb:"Man könnte sagen, wir suchen nach einem sich entwickelnden globalen Bewusstsein, das wichtige Ereignisse nicht nur registriert, sondern auch darauf reagiert." Genau dies geschah am 11. September 2001. An jenem Morgen veränderten sich die Zufallsdaten auf sehr deutliche Weise" und formten ungewöhnliche Ausschläge gegenüber dem zufälligen Mittelwert
Wäre nach meiner These auch nicht so sehr verwunderlich. Die Bioströme haben sich – durch die weltweiten Gedanken der Menschenmassen – verändert, was dieses Gerät lediglich registriert und verarbeitet hat.


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

11.08.2014 um 19:37
Sideshow-Bob schrieb:Am Ende ist es doch wie mit dem Falschgeld – es gibt viele ziemlich gute Fälschungen – am Ende sind es eine ganze Reihe einzelner Merkmale die einen REALEN Schein ausmachen. Und nicht die Quintessenz aus allen falschen Scheinen.
das ist richtig aber dabei gebe ich zu bedenken, dass wir beim falschgeld genau wissen wie ein richtiger schein auszusehen hat weil der echte schein von uns angefertigt wurde. also nur durch den vergleich, weil wir wissen was echt ist und auf welche merkmale wir achten müssen können wir den falschen schein vom echten unterscheiden.

auf die religionen umgelegt haben wir nur viele scheine aber kein gegenstück womit man einen vergleich herstellen könnte und daher wissen wir auch nicht um die merkmale die zu einer identifizierung führen könnte.

eine auflösung dieses problems kann es eigentlich garnicht geben weil wir weder der hersteller diese geldscheines sind geschweige denn jemals einen echten schein in der hand hatten und daher garnicht über die merkmale bescheid wissen können.

alles was wir haben sind bücher die meinen zu wissen wie der richtig schein auszusehen hat.

ist es anhand dieser betrachtungsweise aus gesehen nicht nachvollziehbar diese bücher auf ihre quintessenz zu reduzieren um wenn auch nur ansatzweise dem originalschein auf die spur zu kommen ?

die nächste frage die sich daraus ableitet ist ----> gibt es überhaupt soetwas wie einen originalschein ?
Sideshow-Bob schrieb:1 Gesetze erfordern einen Gesetzgeber – unsere Gesetze sind weder dem Zufall geschuldet noch einem unpersönlichen Mechanismus – warum sollte das bei universellen Gesetzen anders sein? ( gerade weil wir immer wieder feststellen, das sich Dinge im Kleinen, auch im Großen so verhalten).
ich glaube hier muss man differenzieren zwischen gesetze und gesätzmäßigkeiten bzw. es aus einem anderen blickwinkel betrachten .....

- gesetze werden vom menschen "gemacht" auf grund von erfahrungen/erkentnissen die sich aus dem gesellschaftlichen zusammenleben ergeben haben bzw. dessen anwendung sich bewährt hat. im grunde bestehen die gesetze eigentlich nur aus diversen faktoren die uns bewusst wurden und die wir zu gesetzen zusammengefasst haben.

also die faktoren würde es auch geben ohne dieser gesetze somit sind wir nicht die erschaffer solcher gesetze sondern nur die "erkenner".

gesetzmäßigkeiten - universelle gesetze existieren und wir sind nur die jenigen welche ihnen ausgesetzt sind bzw. die wir auch nach und nach erkannt haben.

somit kann beides gesetze wie gesetzmäßigkeite reduziert werden auf das erkennen/deuten von gegebenen umständen. - beides lässt jedoch nicht auf einen gesetzgeber schließen sondern lediglich auf gegebenheiten die bestehen.

natürlich kann ein übergeordneter mechanismus immer noch existieren der diese gegebenheiten geschaffen hat nur denke ich, dass wir derzeit nicht in der lage sind und vielleicht auch niemals sein werden das gesamte ausmaß dieses mechanismuses erfassen zu können.

deshalb haben sich auch die unterschiedlichsten vorstellungen davon entwickelt ----> viele falschen "scheine" sind im umlauf aber ob der richtige "geldschein" wirklich darunter ist wage ich zu bezweifeln!
Sideshow-Bob schrieb:2 Die persönliche Wahl des Geistes bestimmte Erfahrungen zu erleben, ist auf eine wesenhafte Persönlichkeit zurück zu führen. Und die Bewältigung der Lebensaufgabe passiert im Wesen einer Persönlichkeit. Warum sollten sich die Prozesse, die uns übergeordnet sind, nicht auch im Impuls einer wesenhaften Persönlichkeit abspielen?
umgedreht könnte man sich die frage stellen -----> warum sollte sich eine wesenhafte persönlichkeit einmischen in des erleben von erfahrungen einer anderer person wenn diese erfahrungen der weiterentwicklung dienen soll ? - das wäre dann ziemlich kontraproduktiv.

Sideshow-Bob schrieb:3 Einfachste Ordnung, setzt nach unseren Verständnis sehr schnell, das kreative Wesen einer Person voraus – wie viele einfache Steine musst Du übereinander gestapelt vorfinden, damit Du das Wirken von automatischen Naturgesetzen ausschließt – zwei, drei, vier?
hier sind wir bei der chaostheorie angelangt :


Die Chaostheorie setzt gegen dieses umfassende, ausschliessliche mathematische Weltbild einen Kontrapunkt. Die wesentlichen Entdeckungen der Chaostheorie zeigen ein anderes Bild von Natur, das in Harmonie mit den gesicherten mathematischen Errungenschaften zu sehen ist: Sie machen uns mit mathematischer Präzision und Gültigkeit klar, dass selbst dort, wo strenge Gesetze sogar ohne jeden Einfluss von Zufall wirken, die exakte Kenntnis dieser Gesetze uns dennoch nicht erlaubt, praktische Vorhersagen zu treffen. Allzuoft ist die Kenntnis der Gesetze für die Beurteilung der Zukunft kaum nützlicher als hätte man einfach gewürfelt. Dies heisst, dass das in der Tat immer feinmaschiger werdende Netz, das Natur in Mathematik abbildet und kodiert, so etwas wie prinzipielle schwarze Löcher hat und für immer behalten wird.

Einen weiteren Kontrapunkt setzt die Chaostheorie gegen das verbreitete Paradigma der Kernphysik, Molekularbiologie und Gentechnologie, dass das Ganze aus dem Verständnis der Teile erschlossen werden kann. Mit mathematischer Präzision belegt die Chaostheorie, dass das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile. Hierfür stehen Phänomene von Selbstorganisation in der belebten und unbelebten Natur, die nach universellen Gesetzen ablaufen.

Für Jahrhunderte galt in den Naturwissenschaften das Paradigma, daß eine zu findende Regel um so komplexer zu erwarten sei, je komplexer die Struktur oder das Muster des zu Grunde liegenden Phänomens ist. Diese Annahme ist durch den Erfolg im Bereich von Strukturen und Mustern geleitet und gewachsen, die durch Menschen konstruiert oder gegeben sind. Von Menschen hergestellte Strukturen erfordern Baupläne, deren Komplexität in der Regel dem Reichtum und der Komplexität der Struktur entspricht. In diesen Bauplänen wird jede Form von zufälligen Einflüssen systematisch ausgeschlossen. Ergebnisse der Chaostheorie hingegen zeigen, dass höchst komplexe Strukturen und Muster das Ergebnis sehr einfacher, geradezu primitiver Regeln sein können.

Eine erstaunliche Eigenschaft natürlicher Muster und Strukturen besteht schliesslich in der Tatsache, daß ihr Entstehungsprozess stets einer gehörigen Portion Zufall ausgesetzt ist. Und doch entstehen immer wieder die gleichen Muster und Strukturen in makelloser Regelmässigkeit und Stabilität, gerade so, dass es schwerfällt zu glauben, dass Zufall überhaupt präsent war. Erkenntnisse aus der Chaostheorie haben die Sicht der Dinge fundamental verändert. Es gibt eine Reihe neuer Ergebnisse, die auf die grundlegende sowie notwendige Rolle von Zufall in der bemeerkenswerten Stabilität und Reproduzierbarkeit der Muster der Natur hinweisen.

http://www.ndt.net/article/dgzfp01/papers/v01/v01.htm
5 Wen oder was die Menschen im Gebet auch immer suchen ( es gibt auch genügend Religionslose, die diesem Reiz anheim fallen) – es könnte auch ein Starkes Zeichen sein, das wir dafür gemacht / ausgerichtet sind, das Wesen hinter den Gesetzmäßigkeiten zu suchen. Wir besitzen nun mal eine neurale Schnittstelle, die dies bedient bzw. unterstützt. Eine globale Täuschung, die derart physisch im körperlichen Wesen verankert ist, spricht nicht für eine eindeutige materialisierte Gesetzmäßigkeit.

...so wie dieses 5 Punkte, gibt es eine ganze Reihe an Überlegungen, die einem Gotteswesen schon eine potenzielle Wahrscheinlichkeit aussprechen: Das Problem sind natürlich die abschreckenden Gottesbilder der vielfältigen Religionen – natürlich wer dreimal erfolglos mit Falschgeld einkaufen war, ist sicher nicht mehr besonders begeistert, von der Idee einer allgemeinen Währung ;)
ich glaube diese suche nach dem wesen hinter den gesetzmäßigkeiten liegt daran dass wir die universellen gesetze nicht verstehen können, wir können uns nicht vorstellen dass sie einfach so existieren können ohne jemanden dafür verantwortlich zu sehen.

uns fällt es auch leichter anderen die schuld zu geben als uns selbst als schuldigen zu sehen. viele ordnen sich auch lieber einer autorität unter als selbst das ruder in die hand zu nehmen. das sind denkmuster die aufgebaut wurden um sich das leben einstückweit auch einfacher zu machen - lieber treiben lassen oder mitlaufen als selbst aktiv zu handeln - lieber andere fehler machen lassen als selbst für seine fehler gerade zu stehen.

ich denke dieses denken/einstellung ist die hauptursache warum man eine personifizierte wesenheit hinter den gesetzmäßigkeiten erkennen möchte bzw. es sich so vorstellt.

was natürlich nicht heisst, dass es kein personifiziertes wesen geben kann jedoch denke ich nicht, dass es für ein solches wesen einer notwendigkeit bedarf wenn sich das system selbstorganisiert.
wie wir wissen herrscht selbst in einem offensichtlichen chaos system also warum sollten sich die gesetzmäßigkeiten nicht selbst auch organisieren können.
Sideshow-Bob schrieb:Das Hauptproblem bei Gesetzmäßigkeit vs. Göttlichen Wesen besteht einfach darin, das die Gefahr beseht, das man das Leben schlicht unter seinem Wert belichtet.
das sehe ich eigentlich nicht so denn es ist doch genau das gegenteil der fall..... durch das erkennen und die annahme der gesetzmäßigkeiten lebt man viel bewusster, hinterfragt und zieht erkenntnisse - man wird sich seiner selbst bewusst, kontrollierter und wägt bei seinen handlungen das für und wieder ab und zieht auch die konsequenzen die daraus entstehen mitein.
Sideshow-Bob schrieb:Die unendlichen Lebensaufgaben unter müßigen Leid ( und das ist es nun mal in der gesamten Analyse unserer Geschichte und Weltordnung) stehen in einem sagenhaften Kontrast, zu dem was eine göttliche Persönlichkeit für das Leben eigentlich vorgesehen hat – nämlich nicht eine unendliche Erkenntnis von Leid – ( Schlimmers ist schlimm, was ist an dieser Erkenntnis schon erleuchtend ?):
Leid macht krank – es führt kaum zu einer vernünftigen Erkenntnis ( deswegen misshandeln misshandelte Kinder, auch wieder ihre Kinder usw. ) und deswegen sind wir im Zeitalter der psychischen Krankheiten – die Menschheit war einfach zu lange Leid ausgesetzt.
das schreibe ich dem negativen, kollektiven karma zu das förmlich nach auflösung schreit - den menschen muss es einfach nur noch bewusst werden - vielen ist es ja schon bewusst geworden wie uns die wir hier schreiben aber solange es nicht überall in jedem menschen gehör findet wird es wohl noch länger dauern bis wirklich eine veränderung stattfinden wird.
Sideshow-Bob schrieb:...wäre es nicht tragisch, wenn hinter unserer Existenz doch mehr steckt?
nein, es wäre wünschenswert nur denke ich sollte man sich auch keiner illusion hingeben, sich selbst etwas vomachen oder gegen seine eigenen überzeugungen handeln.


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

11.08.2014 um 19:43
Optimist schrieb:Was wäre mit der Möglichkeit dass die Bibel recht hat und die Unterschiedlichkeit der anderen Religionen von Satan verursacht wurden
bei diesem satz gehst du davon aus, dass die christliche religion die richtige ist und diese denkweise halte ich nicht für anbebracht .... lies bitte meinen letzten post an bob dann weisst du was ich meine.
Optimist schrieb:Wenn Du nicht aus der Reihe tanzen kannst, ohne dass es negative Konsequenzen hat,
dann kann man auch einem Gott gehorchen, kommt doch dann aufs Gleiche raus. ;)
nein tut es nicht weil dir dadurch die erfahrung genommen wird zu selbsterkentnissen zu kommen.


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

11.08.2014 um 19:52
@-Therion-
Wenn Du nicht aus der Reihe tanzen kannst, ohne dass es negative Konsequenzen hat,
dann kann man auch einem Gott gehorchen, kommt doch dann aufs Gleiche raus. ;)

-->
nein tut es nicht weil dir dadurch die erfahrung genommen wird zu selbsterkentnissen zu kommen.
Sehe ich nicht so. Ich bin doch trotz meines Gott-Glaubens auch zu Selbsterkenntnissen gekommen?
Manche Selbsterkenntnisse bekam ich sogar DURCH meinen Glauben - auch wenn das jetzt für Dich sicher nicht so richtig nachvollziehbar ist. :)
-Therion- schrieb:lies bitte meinen letzten post an bob dann weisst du was ich meine.
Ja, hab es gelesen und muss Dir leider zustimmen. Man kann nicht WISSEN, ob es das Original ist was man hat... man kann es nur GLAUBEN. ;)

Aber es ist doch schon mal schön, dass man sich erklären kann, woher die unterschiedlichen Religionen stammen könnten - als Gläubiger. :)


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

11.08.2014 um 21:42
@Optimist
@-Therion-
Optimist schrieb:Ja, hab es gelesen und muss Dir leider zustimmen. Man kann nicht WISSEN, ob es das Original ist was man hat... man kann es nur GLAUBEN. ;)
Hallo lieber Optimist!

Ich habe alle Posts von allen zum Thema gelesen und werde mich heute Nacht auch noch weiter dazu äussern.

Zu deiner obigen Äusserung:

"Man kann es nur Glauben!"

Für einen Ungläubigen hört sich diese Aussage ja leider so an, als wüßte ein bibelgläubiger Christ NICHTS und muss alles nur einfach Glauben ohne zu Wissen.

Deswegen gibt es im Volksmund ja auch folgenden bekannten Spruch:

"Glaube heisst nicht Wissen!"

Dem ist aber gemäß der Bibel ganz und gar nicht so, denn wir lesen im 11. Kapitel des Hebräerbriefes folgendes:
Hebräer 11: 1,2

"Der Glaube ist die gesicherte Erwartung erhoffter Dinge, der offenkundige Erweis von Wirklichkeiten, obwohl man sie nicht sieht. 

2 Denn durch diesen erlangten die Männer der alten Zeiten Zeugnis."


Paulus argumentierte hier: Die Männer der alten Zeiten erlangten Zeugnis!

Was war das für ein Zeugnis? Sie haben persönliche Erfahrungen mit Gott und durch Gott gemacht.
Diese Erfahrungen wurden dann im Bibelbericht festgehalten und wir können sie bis heute nachlesen.

Natürlich muss man Glauben, dass die niedergeschriebenen Berichte der Wahrheit entsprechen und das wir nicht angelogen werden.

Doch das muss jeder Mensch auf allen Wissensgebieten genauso tun. Ein Wissenschaftsgläubiger Mensch der aufgrund dessen vielleicht sogar Atheist ist, muss z. B. auch Glauben, dass die Analysen zu einer wissenschaftlichen These der Wahrheit entsprechen. So gut wie keiner hat all die Ergebnisse, die auf wissenschaftlichen Seiten veröffentlicht werden, selbst im Labor nachgeprüft!

Auch hier muss man sich auf die Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit von den Menschen verlassen, die dazu etwas niedergeschrieben haben.

Aus diesem Grund ist "Glaube", wenn er berechtigt ist, niemals als abwertend zu bezeichnen, also in dem Sinne: MAN KANN ES HALT NUR GLAUBEN!


Doch dazu etwas später mehr!


Gruß. Tommy


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

11.08.2014 um 22:31
@Tommy57
Tommy57 schrieb:Zu deiner obigen Äusserung: "Man kann es nur Glauben!"

Für einen Ungläubigen hört sich diese Aussage ja leider so an, als wüßte ein bibelgläubiger Christ NICHTS und muss alles nur einfach Glauben ohne zu Wissen.

Deswegen gibt es im Volksmund ja auch folgenden bekannten Spruch:
"Glaube heisst nicht Wissen!"

Dem ist aber gemäß der Bibel ganz und gar nicht so, denn wir lesen im 11. Kapitel des Hebräerbriefes folgendes:
Hebräer 11: 1,2

"Der Glaube ist die gesicherte Erwartung erhoffter Dinge, der offenkundige Erweis von Wirklichkeiten, obwohl man sie nicht sieht. 
Mit solch einem Bibelzitat wird der Glaube durch die Bibel belegt und man nimmt diesen Bibelbeleg dann als Wissen.

Aber im Grunde wurde doch lediglich die Bibel durch die Bibel belegt, denn unser (Bibel)Glaube begründet sich nur auf die Bibel und Therion wird Dir dann zurecht sagen, das sei ein Zirkelschluss ;)

Wenn man davon überzeugt ist, dass die Bibel inspiriert und wahr ist (so wie wir), dann kann man natürlich alles mit der Bibel belegen.
Nur, ein NICHT-Bibel-Gläubiger kann doch solche Beweise nicht anerkennen und somit kann man doch damit auch nicht argumentieren und einem Atheisten sagen, man würde nicht glauben, sondern WISSEN können.

Wenn man DAS sagt, dann ist das in Augen eines Atheisten eine bloße unbeweisbare Behauptung. :)
Tommy57 schrieb:Paulus argumentierte hier: Die Männer der alten Zeiten erlangten Zeugnis! ...
Um glauben zu können, dass es Paulus überhaupt gab und dass er dieses wirklich sagte, muss man - wie gesagt - zuvor erst mal daran GLAUBEN (man kann es nicht WISSEN oder gar beweisen), dass die Bibel von Gott inspiriert ist.

Siehst Du, hier sagst Du es selbst (hatte ich noch gar nicht gelesen, ich lasse das obige trotzdem so stehen) :) :
Tommy57 schrieb: Natürlich muss man Glauben, dass die niedergeschriebenen Berichte der Wahrheit entsprechen und das wir nicht angelogen werden.
----------------------------------------------------------
Tommy57 schrieb:Doch das muss jeder Mensch auf allen Wissensgebieten genauso tun. Ein Wissenschaftsgläubiger Mensch der aufgrund dessen vielleicht sogar Atheist ist, muss z. B. auch Glauben, dass die Analysen zu einer wissenschaftlichen These der Wahrheit entsprechen.
Hier gibt es einen Unterschied:
Die Ergebnisse könnte jeder - wenn er es darauf anlegen würde, wenn er die finanziellen Mittel und sonstige Möglichkeiten hätte - selbst nachprüfen und dann hätte man seine Beweise und somit WISSEN.

Was die Inspiration betrifft, dafür haben wir zwar Indizien, das sind jedoch keine Beweise. Wir können es also nicht BEWEISBAR nachprüfen, wir können es wirklich nur glauben - somit bliebt es im Unterschied zu oben GLAUBEN.
Tommy57 schrieb:So gut wie keiner hat all die Ergebnisse, die auf wissenschaftlichen Seiten veröffentlicht werden, selbst im Labor nachgeprüft!
Ja sicher. Aber theoretisch könnte man sich Beweise verschaffen. Beim Glaube an Gott gelingt dies nicht. :)
Tommy57 schrieb:Aus diesem Grund ist "Glaube", wenn er berechtigt ist, niemals als abwertend zu bezeichnen, also in dem Sinne: MAN KANN ES HALT NUR GLAUBEN!
Das war von mir auch keinesfalls abwertend gemeint, ich hatte es nur als Fakt festgestellt - ganz ohne Wertung.
... und ich denke, Therion weiß auch ganz genau, dass ich es nur SO gemeint hatte. :)


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

11.08.2014 um 22:33
“Zwei Fliegen mit einer Klappe“
Sideshow-Bob schrieb:
Am Ende ist es doch wie mit dem Falschgeld – es gibt viele ziemlich gute Fälschungen – am Ende sind es eine ganze Reihe einzelner Merkmale die einen REALEN Schein ausmachen. Und nicht die Quintessenz aus allen falschen Scheinen.

-Therion- schrieb:
das ist richtig aber dabei gebe ich zu bedenken, dass wir beim falschgeld genau wissen wie ein richtiger schein auszusehen hat weil der echte schein von uns angefertigt wurde. also nur durch den vergleich, weil wir wissen was echt ist und auf welche merkmale wir achten müssen können wir den falschen schein vom echten unterscheiden.
Nein – das ist in der Praxis überhaupt nicht so – vielen sind nicht alle genauen Merkmale bekannt, noch führen sie ihr Geld in die Prüfung dieser Merkmale, sondern sie vertrauen dem Gefühl der Situation. Wenn wir diese Phase von Erlangen eines Scheines bis zu Anwendung mit unseren Leben und der vermeintlichen Religion vergleichen, passiert hier in der Praxis schon eine sehr ähnliche Situation. Wo erst mit dem Schaden, das Bewusstein kommt.
-Therion- schrieb: auf die religionen umgelegt haben wir nur viele scheine aber kein gegenstück womit man einen vergleich herstellen könnte und daher wissen wir auch nicht um die merkmale die zu einer identifizierung führen könnte
( Mache missverstehen diese unglückliche Lage damit, nun Geld nach eigenem Ermessen zusammenzustellen)

Doch die Situation ist nicht ganz so:
In der groben Sortierung wissen wir eigentlich schon mal angesichts, der offenkundigen Ansprüche universeller Gesetzmäßigkeiten, was es nicht ist.
Dann:
-Therion- schrieb:
eine auflösung dieses problems kann es eigentlich garnicht geben weil wir weder der hersteller diese geldscheines sind geschweige denn jemals einen echten schein in der hand hatten und daher garnicht über die merkmale bescheid wissen können.
Doch “wir“ hatten schon mal so einen Schein in der Hand - es ist nur schon sehr lange her. So fing nämliche die menschliche Geschichte mal an ( deshalb findet sich der Aspekt vom goldenen Zeitalter auch in vielen Kulturen und auch Religionen wieder).

Da wir und unsere Umwelt auch von diesem Hersteller stammen, lassen sich zudem schon verschiedene Ansprüche herauslesen. Doch das kann nur eine grobe Rahmenbedingung schaffen.

Daher ist ein wesentlicher Faktor, die Praxistauglichkeit ( wenn ich das Geld zur Anwendung bringe, kommen natürlich die Prüfmechanismen des Handels zum Einsatz) Kommunismus war z.B. eine gute Idee, aber absolut nicht praxistauglich, so auch viele Religionen.

Am ersten praktischen Faktor, den Bibel nennt: "seinen Nächsten zu Lieben" versagen bereits über 90% aller Religionen und Denkmodelle im Kriegsfall. Hier wäre man im Ausschlußverfahren der praktischen Anwendung, auf einen Schlag sehr weit!
(wie Du schon mit Deinem Beispiel von einem Mönch gezeigt hast, ist die praktische Umsetzung ein wesentlicher Faktor und nicht das berüchtigte Mundbekenntnis).

Das Leben Jesu und die Bibel ist einfach eine viel zu besondere Erscheinungsform, um sie am Rand liegen zulassen. Und damit sind wir wieder an dem Punkt:
-Therion- schrieb:
alles was wir haben sind bücher die meinen zu wissen wie der richtig schein auszusehen hat.
Nun wir haben nun mal die Bibel, die behauptet vom Hersteller, genau für diese Unterscheidung und Orientierung bereit gestellt zu sein.

- die Bibel beschreibt genau die Umstände und die Schwierigkeit der Orientierung
- die Bibel beschreibt die Prozesse und Beweggründe der "Falschgeldbande"
- die Bibel liefert die Merkmale, die ein Original aus machen,
und für diesen Indikator benötigt man auch kein Theologiestudium
Das kommt damit doch einer Broschüre von der Bundesnotenstelle schon sehr nahe.

( und zum großen Erstauen treffen die Merkmale auf einen Großteil der christlichen Religionen auch nicht zu, deshalb konnte Ghandi den biblischen Rat auch einer vermeintlich christlichen Nation nahelegen - daher richtet sich die Bibel wohl auch an den einzelnen Menschen)
-Therion- schrieb:
ist es anhand dieser betrachtungsweise aus gesehen nicht nachvollziehbar diese bücher auf ihre quintessenz zu reduzieren um wenn auch nur ansatzweise dem originalschein auf die spur zu kommen
Nein, wenn sie sich als falsch erweisen, dann ist das die Quintessenz – viele falsche Ergebnisse, ergeben ein großes falsches Ergebnis, wenn dann ist nur eines korrekt, und die anderen scheiden aus – es gibt nur eine echte Währung.

Die Deutsche Bundesbank schreibt zum Thema Fälschung:
Fälscher konzentrieren sich meistens bei der Nachahmung auf ein oder wenige Sicherheitsmerkmale, so dass es deshalb ratsam ist, mehrere Merkmale einzubeziehen. Das Papier der Banknoten besteht aus Baumwolle. Es fühlt sich griffig und fest an. Mit Erfahrung und Praxis kann man echtes Geld bereits am Material erkennen.
Es geht also um eine ganze Reihe Merkmale, die gleichzeitig zutreffen müssen - und nicht nur ein gutes Gefühl, das 90% der Überzeugung einnimmt. Erfahrung und Praxis war auch hier als ein wesentlicher Faktor - "frag mal, ob allen die genauen vielfältigen Merkmale unserer Scheine überhaupt bekannt sind?!" - oder warum manche lieber erst gar nicht prüfen wollen?



Angesichts der unglaublich vielfältigen oder damit gar widersprüchlichen Ansichten zu den genauen Details und Ausmaßen der Reinkarnation, wäre die Quintessenz doch auch, es gibt keine ??
Jedenfalls vermisse ich hier das Instrument für den genauen Indikator von der tatsächlichen Gesetzmäßigkeit, statt eine spirituelle Einladung, sich seine eigene Realität zusammen zu meditieren....

Es bleibt dabei, die Bibel als Messinstrument für solch einen Indikator zu prüfen – übermenschlichen Einfluss haben wir schon festgemacht....( zur Zeit behaupte ich noch, das Deine Einwände gegen die Bibel noch sehr fragwürdig sind).

Die eindeutigen praktischen Ratschläge von Jesus, reichen ohne weiters aus, um auch die Ansprüche der Reinkarnation zu erfüllen, darum haben genau diese Worte Gandhi zum korrekten Handeln motiviert, und er hat sie daher auch anderen empfohlen.


Wenn der Rat der Bibel tatsächlich die Ansprüche von Karma/ Reinkarnation erfüllt bzw. in der Lage ist Menschen dafür auszurüsten "gut" zu handeln, und auch den Kontakt zu einem vermeintlichen Gotteswesen fördert – DANN hat man doch zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen!


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

11.08.2014 um 22:56
@Sideshow-Bob
Wieder ein sehr guter Beitrag. :)

Möchte Euch beide, also Dich und @Tommy57 mal nebenbei was anderes fragen.

Wie erklärt Ihr es Euch, dass wir in unserem Kulturraum - wo der evangelische Glaube und somit auch die Bibel verbreitet ist - sozusagen zu den "Begünstigten" gehören, welche nicht erst nach dem "echten Geldschein" kramen müssen, sondern dieser für uns auf dem "Silbertablett" schon bereit liegt? ...

Ist das den Anderen gegenüber nicht irgendwie ungerecht? (z.B. Moslems gegenüber).


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

11.08.2014 um 23:15
@-Therion-
sideshow-bob:Am Ende ist es doch wie mit dem Falschgeld – es gibt viele ziemlich gute Fälschungen – am Ende sind es eine ganze Reihe einzelner Merkmale die einen REALEN Schein ausmachen. Und nicht die Quintessenz aus allen falschen Scheinen.

Therion:
das ist richtig aber dabei gebe ich zu bedenken, dass wir beim falschgeld genau wissen wie ein richtiger schein auszusehen hat weil der echte schein von uns angefertigt wurde. also nur durch den vergleich, weil wir wissen was echt ist und auf welche merkmale wir achten müssen können wir den falschen schein vom echten unterscheiden.

auf die religionen umgelegt haben wir nur viele scheine aber kein gegenstück womit man einen vergleich herstellen könnte und daher wissen wir auch nicht um die merkmale die zu einer identifizierung führen könnte.

eine auflösung dieses problems kann es eigentlich garnicht geben weil wir weder der hersteller diese geldscheines sind geschweige denn jemals einen echten schein in der hand hatten und daher garnicht über die merkmale bescheid wissen können.

alles was wir haben sind bücher die meinen zu wissen wie der richtig schein auszusehen hat.

ist es anhand dieser betrachtungsweise aus gesehen nicht nachvollziehbar diese bücher auf ihre quintessenz zu reduzieren um wenn auch nur ansatzweise dem originalschein auf die spur zu kommen ?
Hallo Therion!


Thema: Falschgeld:

Ein Zweifler, der zweifeln möchte, könnte bist zuletzt sogar den echten Geldschein anzweifeln, selbst wenn er ihn in den Händen hält!

Er könnte theoretisch im Extremfall sogar soweit gehen, das er den echten Schein mit seinen Merkmalen erst dann anerkennt, wenn er persönlich mit jedem Einzelnen gesprochen hat, die für die Festlegung der Merkmale eines echten Geldscheines verantwortlich waren.

Sollte inzwischen einer oder mehrere aus dieser Gruppe verstorben sein, könnte er bis an sein Lebensende die Echtheit der Merkmale eines echten Geldscheines anzweifeln, weil er von einigen Verantwortlichen keine persönliche Bestätigung mehr erhalten hat.

Doch nur wann würde jemand soweit gehen?
Entweder wenn er den Geldschein nicht braucht oder aus verschiedenen Gründen nicht haben will.

In diesem konstruierten Beispiel geht es aber dann der Person offensichtlich nicht mehr um das Herausfinden der Wahrheit!
Denn immerhin gäbe es noch andere Wege um die tatsächliche Echtheit eines Geldscheines zu beweisen.

Thema: Echtheit der Bibel:

Auch zu diesem Thema spielen offensichtlich die Beweggründe einer Person eine bedeutende Rolle.

Ein Zweifler, der um des zweifelns Willen zweifelt, wird nie zu dem Schluss kommen, den Berichten der Bibel glauben schenken zu wollen, selbst wenn er dafür keine Beweise anführen könnte.

Der Grund: Er möchte dem Bibelbericht nicht glauben, was verschiedene persönliche Gründe haben kann.


Ein aufrichtiger Wahrheitssucher wird jedoch objektiv an die Analyse des Bibelberichts herangehen.

Er wird sich auch nicht von den negativen Beurteilungen anderer beeinflussen lassen wollen, weil eben ein aufrichtiger Wahrheitssucher sich sein eigenes Bild machen möchte.

Ein bedeutendes Merkmal der Bibel ist ihre Prophetie!

Und es gibt durchaus eine ganze Anzahl Prophezeiungen der Schrift, denen man nicht unterstellen kann, dass Fälscher sie erst im Nachhinein in die Bibel übernommen haben.


Wenn die Bibel tatsächlich echte Prophetie enthält, das natürlich zuerst einmal nachzuprüfen wäre, dann gäbe es einen Beweis für Inspiration.

Warum?

Weil in Wahrheit KEIN Mensch wirklich weiß, was morgen geschieht, geschweige denn in Jahren, Jahrzehnten oder Jahrhunderten!

Wenn dem so wäre, dann trifft folgende Aussage des Apostel Petrus zu:

2.Petrus 1: 20,21

"Denn dies wißt zuerst, daß keine Prophezeiung der Schrift irgendeiner privaten Auslegung entspringt. 21 Denn Prophetie wurde niemals durch den Willen eines Menschen hervorgebracht, sondern Menschen redeten von Gott aus, wie sie von heiligem Geist getrieben wurden."

Die Echtheit einer Prophezeiung mißt sich natürlich an ihrer genauen Erfüllung!

Wichtig!

Wenn die Erfüllung einer echten Prophezeiung der Schrift z. B. durch die Weltgeschichte nachgewiesen werden kann, dann wäre das auch KEIN Zirkelschluss!! in dem Sinne, dass man die Bibel durch die Bibel beweisen wollte.

Gibt es solche Prophezeiungen in der Bibel?

Ja, sehr viele!

Übrigens: Mir ist keine einzige Prophezeiung der heiligen Schrift bekannt, die sich bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt der Geschichte bereits erfüllen musste und sich nicht erfüllt hat.

Auch keine, die sich anders oder gar nicht erfüllt hat!

Die Prophetie der Bibel ist einzigartig und wer sich dieser vorurteilsfrei widmet, wird erstaunliche Erkenntnisse erlangen.

Vor allem aber auch die Erkenntnis die bereits der Apostel Petrus niederschrieb:

Es gibt einen wahren Gott, eine höchste Intelligenz, der für alles Sein und Werden die Ursache ist.




Gruß, Tommy


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

12.08.2014 um 00:26
@Optimist
Optimist schrieb:Wie erklärt Ihr es Euch, dass wir - in unserem Kulturraum, wo der evangelische Glaube und somit auch die Bibel verbreitet ist - sozusagen zu den "Begünstigten" gehören, welche nicht erst nach dem "echten Geldschein" kramen müssen, sondern dieser für uns auf dem "Silbertablett" schon bereit liegt? ...
Ist das den Anderen gegenüber nicht irgendwie ungerecht? (z.B. Moslems gegenüber).
Könnte man denken - ist aber nicht so - Denn "begünstigt" ist in der Sache ( sofern man das überhaupt so sagen kann ) eher der "Unwissende".

Für den "Informierten" gab es in der biblischen Historie, steht's weit höhere Ansprüche, als für den, der nicht über entsprechendes Wissen verfügen konnte ( gleichzeitig gibt es den ständigen Anspruch von Joh 17:3 einschließlich des Anspruches Wissen weiterzuvermitteln.)

Das zeigt das Beispiel der Philister, die mit einer völlig anderen Religion, die Bundeslade weggeschleppt haben: das war im Prinzip ein tödlicher Fehler, den sie in ihrem religiösen Weltbild aber nicht wussten. Ich wüsste was ein Gesetzmäßigkeit jetzt gemacht hätte, aber eine göttliche Persönlichkeit differenzierte den Rechtsfall auf interessante Weise - so das ihr Fehlverhalten nicht annähernd die Konsequenzen hatte, wie für das informierte Volk Israel üblich ( 1. Samuel 6 ).

Allerdings machte Gott ihnen anders unmissverständlich klar, das sie ein Problem hatten: denn nachdem sie die Bundeslade in ihren Tempel reingestellt hatten, mussten Sie am nächsten Tag feststellen, das ihr Gott Dagon zerbrochen davor lag, außerdem bekamen sie alle Hämorriden. - Nachdem das Problem mit der Bundeslade erkannt wurde, schleppten sie das gute Stück wieder zu den Israeliten zurück und gut war ;)

Das hast fast eine eigenwillige Komik, und ist doch ein gutes Beispiel für Gottes persönliche Art - alle Menschen im Verhältnis zu ihrem Wissen und ihren Möglichkeiten fair zu behandeln.


Dazu kommt, das wir, die wir uns so bevorrechtigt mit unser christlichen Kultur fühlen, eigentlich mit den besten Fälschungen zu tun haben - nämlich den "christlichen" - das ist,wie beim Falschgeld viel schwieriger zu differenzieren, weil einige Merkmale u.U bereits passen.

( das zeigt ja auch die geschichtliche Abfolge, in Babylon begründen sich die wesentlichen religiösen Alternativen zum biblischen Gott - nachdem sich unabhängig davon die Linie von Noah auf Abraham zum Jüdischen Volk zog, stand die jüdischen Kultur vielfach in der Gefahr von der Karte zu verschwinden, nach dem das nicht möglich war, gab es viele massive Einflüsse die das biblische Religionswesen abgefälscht haben, vom Baalskult usw. bis zu den Überlieferungen, die das Gesetz durch die Pharisäer ins Absurde geführt haben, so das Jesus schon eher als Fremdkörper auftrat und daher auch nicht lange lebte ( Abgesehen davon das man ihn schon unbedingt gleich nach seiner Geburt töten wollte) – und der jüdische Glaube eine eigne Entwicklung nahm ( so das ca. 1000 Jahre später auch schon die Reinkarnation in der jüdischen Mystik auftaucht) Die ersten Christen standen, als neuer Vertreter des biblischen Indikators, natürlich wieder unter Verfolgung und der Gefahr von Ausrottung.

Eine Verbreitung der Bibel wurde mit allen Mitteln ( Verbrennen auf dem Scheiterhaufen ) zu verhindern gesucht, allein die Übersetzer mussten Ihr Leben dafür einsetzen usw.
Nach dem die Ausrottung nicht möglich war und die Verbreitung der Bibel nicht aufzuhalten war, wurde der christliche Grundgedanke, wie schon das religiöse Wesen im alten Israel, verwässert und mit Bestimmungen vom heidnischen Kaiser usw. gestaltet und mit babylonischen Lehren vielfach gekreuzt ( bei Ausgrabungen im alten Babylon, dachte man, bei den vorgefundenen Kultgegenständen aus dem Tempel, man wäre in einer heutigen christlichen Kirche ( ;) ) - mit nun 37000 verschiedenen christlichen Richtungen, extrahiere nun mal wieder das Original raus !?
)

Daraus kann man schon eine klare Dynamik gegen den biblischen Indikator des Originals erkennen, und dennoch findet sich heute der Umstand, das der Indikator mit der Bibel, eigentlich so gut wie für jeden Menschen zur Verfügung steht - und da es nur eine Handvoll Merkmale sind, dürfte das auch jeder schaffen....


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

12.08.2014 um 01:12
@Optimist
Optimist schrieb:Wie erklärt Ihr es Euch, dass wir in unserem Kulturraum - wo der evangelische Glaube und somit auch die Bibel verbreitet ist - sozusagen zu den "Begünstigten" gehören, welche nicht erst nach dem "echten Geldschein" kramen müssen, sondern dieser für uns auf dem "Silbertablett" schon bereit liegt? ...
Hallo lieber Optimist!

Die Begünstigung ist vielleicht nur oberflächlich, denn in Wirklichkeit haben die christlichen Kirchen durch ihre Greueltaten und ihren Machtmißbrauch, vor allem im Mittelalter, viel dazu beigetragen, die christliche Religion und vor allem die Bibel in Mißkredit zu bringen.

Die Erfahrungen zeigen, dass heute Länder mit nichtchristlichem Hintergrund oft viel objektiver und vorurteilsfreier die biblische Botschaft annehmen.

Ein gutes Beispiel, was mir gerade dazu einfällt, ist Japan.


Gruß, Tommy


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

12.08.2014 um 02:28
@Optimist
Optimist schrieb:Hier gibt es einen Unterschied:
Die Ergebnisse könnte jeder - wenn er es darauf anlegen würde, wenn er die finanziellen Mittel und sonstige Möglichkeiten hätte - selbst nachprüfen und dann hätte man seine Beweise und somit WISSEN.
Hallo lieber Optimist!

Das ist richtig, nur macht das in der Regel keiner!

Man GLAUBT den veröffentlichten Ergebnissen, obwohl gerade auch auf diesem Gebiet die Versuchung des Betrugs sehr groß ist, denn immerhin geht es um Rang, Ansehen, Ruhm und oft auch um viel Geld oder um eventuelle weitere finanzielle Unterstützung, die nur gewährleistet ist, wenn den Geldgebern der Eindruck vermittelt wird, dass sich die Forschung auf diesem Gebiet lohnt.

Ein Beispiel für eine solche Fälschung, die sich später als übler Scherz herausstellte:

Hast du schon einmal von dem Piltdown - Menschen gehört?

Hierzu ein Bericht:

"Der Piltdown-Mensch, der 1912 entdeckt wurde, ist laut der Londoner Times „der berüchtigtste Wissenschaftsbetrug des Jahrhunderts“. Der Schwindel flog 1953 auf, als wissenschaftliche Untersuchungen ergaben, daß der Schädel alles andere war als ein Missing link in einer vermeintlichen Kette evolutionärer menschlicher Fortentwicklung; der Schädel stammte von einem neuzeitlichen Menschen und der Unterkiefer von einem Orang-Utan. Wer hatte den schlauen Streich ausgeheckt?
Jahrelang verdächtigte man Charles Dawson, den Rechtsanwalt und Hobbygeologen, der die Überreste entdeckt hatte. Andere Verdächtigte waren Sir Arthur Keith, ein leidenschaftlicher Evolutionist und ehemals Vorsitzender der Königlichen Chirurgenkammer, der britische Schriftsteller Sir Arthur Conan Doyle und der französische Priester Pierre Teilhard de Chardin. Schlüssige Beweise fehlten jedoch, und letzten Endes galt Dawson als der Schuldige.
Vor einiger Zeit wurde der wahre Schuldige genannt: Martin A. C. Hinton, ehemaliger Kurator für Zoologie am Londoner Naturkundemuseum, der 1961 verstarb. Vor neun Jahren fand man im Museum eine Truhe, die Hinton gehört hatte. Darin befanden sich Elefantenzähne, Fragmente eines fossilen Flußpferdes sowie andere Knochen. Alles wurde sorgfältig untersucht. Die Fundstücke waren mit Eisen und Mangan gefärbt, und zwar im gleichen Verhältnis wie die Piltdown-Knochen. Der entscheidende Faktor war allerdings die Feststellung, daß die Zähne Spuren von Chrom aufwiesen, das ebenfalls im Färbungsprozeß verwendet wurde.
Professor Brian Gardiner vom King’s College in London, der die Fakten vorlegte, erklärte: „Hinton war dafür bekannt, daß er anderen gern Streiche spielte. . . . [Sein] Motiv wird durch einige Briefe deutlich.“ Professor Gardiner schloß mit den Worten: „Ich bin hundertprozentig davon überzeugt, daß er es war.“ Die Beweise lassen vermuten, daß sich Hinton an Arthur Smith Woodward rächen wollte, seinem Vorgesetzten, der ihm die seiner Meinung nach gebührende Anerkennung oder das ihm zustehende Geld vorenthielt. Woodward ging Hinton auf den Leim und war bis zu seinem Tod, fünf Jahre vor der Aufdeckung des Schwindels, davon überzeugt, daß der Piltdown-Mensch echt sei. Die einzige noch offene Frage lautet: Warum gab Hinton seinen Streich nicht sofort zu, nachdem Woodward die Fälschung öffentlich als echt anerkannt hatte? Weil der Piltdown-Mensch von der Wissenschaftsgemeinde dermaßen schnell akzeptiert wurde, war Hinton offensichtlich der Ansicht, er habe keine andere Wahl, als mit seiner Lüge zu leben."


Gruß, Tommy


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

12.08.2014 um 02:31
@Sideshow-Bob
Wie erklärt Ihr es Euch, dass wir - in unserem Kulturraum, wo der evangelische Glaube und somit auch die Bibel verbreitet ist - sozusagen zu den "Begünstigten" gehören, welche nicht erst nach dem "echten Geldschein" kramen müssen, sondern dieser für uns auf dem "Silbertablett" schon bereit liegt? ...
Ist das den Anderen gegenüber nicht irgendwie ungerecht? (z.B. Moslems gegenüber).

-->
Könnte man denken - ist aber nicht so - Denn "begünstigt" ist in der Sache ( sofern man das überhaupt so sagen kann ) eher der "Unwissende".

Für den "Informierten" gab es in der biblischen Historie, steht's weit höhere Ansprüche, als für den, der nicht über entsprechendes Wissen verfügen konnte
...

ist doch ein gutes Beispiel für Gottes persönliche Art - alle Menschen im Verhältnis zu ihrem Wissen und ihren Möglichkeiten fair zu behandeln.
Ja ich weiß was Du meinst.
Ein Moslem z.B. ist im Prinzip - aus dem Blickwinkel der Bibel - ein Unwissender. Denn bis zu dem Zeitpunkt wo er von den Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen Koran und Bibel erfährt, kannte er ja nur den Koran und musste annehmen, nur dieser ist die Wahrheit.
Bis er die Bibel kennenlernt gilt für ihn also "Unwissenheit schützt vor Strafe".

Wenn er nun jedoch irgendwann von der Bibel erfährt sehe ich ihn nun wirklich benachteiligt an - den Atheisten z.B. gegenüber, welche ja auch manchmal "Unwissende" sind).

Während der Atheist (falls er nichts wusste) lediglich sein Weltbild über Bord werfen muss, muss ein Moslem sein bisheriges Gottes"bild" ändern (Weltbild über Bord), aber gleichzeitig auch die eingeimpfte Unantastbarkeit seines Gottes ankratzen lassen.
Ich meine für einen Moslem ist es doch kaum vorstellbar, sich gegen seinen Gott und vor allem gegen den Koran zu stellen.
Für Bibelgläubige ist das zwar auch sehr schwer, aber doch irgendwie eifacher, weil der Nachfolgende Aspekt keine Rolle spielt, weil es ja SCHON anerkannt wird:

Zudem ist es für einen Moslem völlig undenkbar, dass ihr Gott auf einmal einen unehelichen Sohn haben solll....
Dass sie diesbezüglich um 100% umdenken müssten, das ist doch für Moslems ein Eingriff in ihre Identität, sie reagieren doch schon total empfindlich wenn jemand ihren Mohammed karikiert usw.

Weißt wie ich es meine und worin ich den Unterschied sehe?
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Sideshow-Bob schrieb:Allerdings machte Gott ihnen anders unmissverständlich klar, das sie ein Problem hatten: denn nachdem sie die Bundeslade in ihren Tempel reingestellt hatten, mussten Sie am nächsten Tag feststellen, das ihr Gott Dagon zerbrochen davor lag, außerdem bekamen sie alle Hämorriden. - Nachdem das Problem mit der Bundeslade erkannt wurde, schleppten sie das gute Stück wieder zu den Israeliten zurück und gut war ;)

Das hast fast eine eigenwillige Komik
Ja lustig, kannte ich noch gar nicht diese Geschichte. :)
Sideshow-Bob schrieb:Dazu kommt, das wir, die wir uns so bevorrechtigt mit unser christlichen Kultur fühlen, eigentlich mit den besten Fälschungen zu tun haben - nämlich den "christlichen" - das ist,wie beim Falschgeld viel schwieriger zu differenzieren, weil einige Merkmale u.U bereits passen.
Das stimmt. Aber gerade weil schon sehr viel passt, kann man es doch schon mal so sehen, dass eine bessere Grundlage da ist - nämlich z.B. das Anerkenntnis dass Jesus der Sohn Gottes ist.

In der Hinsicht müssen die Moslems und Juden z.B. total umdenken. Und DAS stelle ich mir dann doch etwas schwieriger vor, zumal sie ja auch von der Schrift her teilweise fast die gleiche Grundlage haben (Thora). Warum sollten sie dann auf einmal die Urschriften anzweifeln, nur weil es die Bibel sagt, dass IHRE Schriften gefälscht sein müssen?

Gerade DAS ruft ja direkt Oppossitionsgedanken hervor und ihnen fällt es dann noch schwerer, den Koran über Bord zu werfen.
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@Tommy57
Tommy57 schrieb:Die Begünstigung ist vielleicht nur oberflächlich, denn in Wirklichkeit haben die christlichen Kirchen durch ihre Greueltaten und ihren Machtmißbrauch, vor allem im Mittelalter, viel dazu beigetragen, die christliche Religion und vor allem die Bibel in Mißkredit zu bringen.
Ja schon. Aber das gilt eben wirklich nur für die damaligen und NICHT für die heutigen Christen.
Tommy57 schrieb:Die Erfahrungen zeigen, dass heute Länder mit nichtchristlichem Hintergrund oft viel objektiver und vorurteilsfreier die biblische Botschaft annehmen.
Genau. Das meinte ich weiter oben - sie sind noch nicht vorgeprägt, müssen nicht umlernen...
Tommy57 schrieb:nur macht das in der Regel keiner!
Man GLAUBT den veröffentlichten Ergebnissen, obwohl gerade auch auf diesem Gebiet die Versuchung des Betrugs sehr groß ist
Stimmt.
Tommy57 schrieb:Hast du schon einmal von dem Piltdown - Menschen gehört?
Ja die Geschichte kenne ich.


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Ist der Gott der Bibel im Grunde ein Außerirdischer?

12.08.2014 um 03:03
@Optimist
Optimist schrieb:Ja schon. Aber das gilt eben wirklich nur für die damaligen und NICHT für die heutigen Christen.
Hallo lieber Optimist!

Was sich vor allem der Klerus im Mittelalter erlaubt hat, hat sich unauslöschlich in das Bewusstsein
sehr vieler Menschen eingebrannt!

Bedenke bitte auch, dass gerade die Christenheit sich der schlimmsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte schuldig gemacht hat und viel unschuldiges Blut vergossen wurde.

Die Organisation besteht heute noch und für ihre Verbrechen an der Menschheit wurde sie bis heute noch nicht bestraft!


Was denkst du warum sich ab dem 19. Jahrhundert bis heute so viele Menschen vom Glauben an Gott, Bibel und Kirche abgewandt haben und weiter abwenden?

Was im Mittelalter geschah hat bis heute und darüber hinaus seine Auswirkungen!

Außerdem:

Sollte aus irgend einem Grund der Klerus wieder die gleiche Machtposition erhalten wie damals, könnte ich mir vorstellen, das wieder mit ähnlichen Mitteln vorgegangen werden würde wie damals. ( Ist natürlich nur spekulativ! )
Denn an der Gesinnung der Kirche hat sich in Wirklichkeit nicht viel geändert!

Gruß, Tommy


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