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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

1.343 Beiträge, Schlüsselwörter: Urteil, Obst, Halle (westfalen
Udvarias
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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

27.08.2014 um 08:03
Beitrag von MrSmith, Seite 52

Zur Schnüffelarbeit:

Dass Mantrailer eingesetzt wurden, weiss ich nur aus diversen Presseberichten. An den Tagen, als ich im Gericht war, wurde darüber nichts berichtet. Daher einmal die Frage an alle:

Kann sich jemand erinnern, was im Prozess zu dem Mantrailing gesagt wurde?


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Udvarias
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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

27.08.2014 um 08:37
Diskussion: Tötungsdelikt Gabriele Obst (Beitrag von maikäferchen)

Habe mal im alten Thread gesucht, insbesondere nach Posts, die unmittelbar um den Zeitpunkt des Verschwindens von GO liegen, denn zu dieser Zeit wurden wahrscheinlich noch "echte" Informationen gegeben ...

Diskussion: Tötungsdelikt Gabriele Obst (Beitrag von Singer)

Ein weiterer Post, in dem es um die allgemeine Arbeit von Mantrailern geht, das ist interessant zu lesen, um mit dem Gedanken weiter arbeiten zu können, enthält aber keine konkrete Angabe zu GO.

Hier ist die Angelegenheit etwas deutlicher umschrieben, aber immer noch unklar, ob zum Fahrrad hin Spuren führten:

Diskussion: Tötungsdelikt Gabriele Obst (Beitrag von cori0815)
Darin folgende Passage:
Gegen einen Selbstmord spricht Mackel zufolge auch, dass die Spürhunde zwar am Fahrrad angeschlagen, aber keine Spur vom Fahrrad weg gefunden haben. Die Getötete könne also nicht zu Fuß zum Fundort gelaufen sein.
FAZIT: Wir wissen es nicht!

Da hätten Richter und Verteidiger des Angeklagten besser noch einmal nachgefragt.

Wäre Frau Obst am Streit vor dem Haus MWStr 8 beteiligt gewesen, hätte man das sicherlich anhand der frischen Spuren feststellen können.


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Udvarias
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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

27.08.2014 um 08:40
@MrSmith
Beitrag von Udvarias, Seite 55

Wollte ich an Dich richten ... zum Thema

MANTRAIER


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

27.08.2014 um 12:44
Auch in die Rubrik: Nichts Genaues weiß man nicht, fällt das Abgreifen von GO.
Ihr Handy wurde am Seitenrand des Weges unter Laub gefunden, kaputt. Damals hieß
es, sie wäre evtl. draufgefallen. Wie ging dieses Abgreifen vonstatten?
Wurde sie vom Rad geholt, fiel sie hin? Das würde auch die Erdanhaftungen an ihrer Hose er-
klären - schlug man sie vielleicht bewusstlos? Sehr schade, dass man diese Erdanhaftungen
nicht daraufhin überprüft hat, von wo sie stammen? Vom Steinhausener Weg oder doch von
der Egge, wo sie gefunden wurde?
Der Gerichtsmediziner wollte auf jeden Fall nicht ausschließen, dass der Schuss in den Kopf
zur Verschleierung einer anderen Kopfverletzung erfolgte.

In diesem Fall ist irgendwie nix fix! :(


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Udvarias
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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

27.08.2014 um 15:59
Also, ich musste mir diese Fahrradgeschichte mal bildlich vorstellen ...

Vielleicht hilft es jemandem, das auch noch einmal anzusehen, darum teile ich das entstandene Kunstwerk. Wenn es nicht hilft, ist es wenigstens etwas lustig.


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

27.08.2014 um 16:42
@Udvarias
so cool - toll!! Ja, manchmal muss man die Dinge auch von der humoristischen Seite
Seite sehen, sonst wird man noch ganz gaga bei dem vielen crime hier ;)


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

27.08.2014 um 17:16
@Udvarias
Sehr anschaulich, wie ich finde. Mir stellt sich allerdings die Frage, warum hat Günther Obst das Rad bei der ersten Sichtung nicht mitgenommen bzw. warum hat er sie nicht weiter gesucht und von dem Fahrradfundort aus die Polizei gerufen und gleich dort gewartet?


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

27.08.2014 um 17:45
War es denn so? Hat er es gesehen und nicht mitgenommen?

Ich glaube ja, dass er es mitgenommen hat. Da kann zu dem ersten Zeitpunkt kein Polizist gewesen sein.

Dass das Rad beim Bauhof war, ist glaube ich eine Fehlinformation.
Das hatte die Polizei vermutet....


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Udvarias
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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

27.08.2014 um 17:54
@obskur
@MrSmith
Für die Zeichnung habe ich mich an den Informationen der Prozessbeobachter orientiert. Da stellt sich das Kuddelmuddel dar, wie es vor Gericht geschildert wurde. Dass GüO das Rad mitgenommen hatte, wurde doch nur durch einen unbedachten Nebensatz von ihm offenbar, oder irre ich?


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

27.08.2014 um 18:08
Ich bekomme es nicht mehr zusammen mit dem Rad... nur die Sichtung von ihm hatte ich nicht mehr auf dem Schirm, damit wäre er ja so gut wie raus, wenn sich das belegen lassen würde bzw. vielmehr wenn er da stehen geblieben wäre und die Polizei gleich informiert hätte.


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

27.08.2014 um 18:10
Na ausgerechnet DAS hat er aber unterlassen


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

27.08.2014 um 18:17
Ich geh jetzt nur mal von dem zeitlichem Aspekt aus... wenn Günther Obst tatsächlich 7.30 Uhr das Rad sieht und anschließend Heim geht, wo schon seine Tochter wartet (welche Zeit haben wir denn dafür?) wäre der gesamte Tatablauf überhaupt zu schaffen gewesen? Sicherlich haben wir da schonmal drüber gesprochen, scheint mir aber arg knapp, dazu müsste ja auch das Vertuschen der Tat gehören, denn später war keine Zeit mehr dafür. Incl. geliehenes Auto wegbringen.


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Udvarias
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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

27.08.2014 um 19:25
Diskussion: Tötungsdelikt Gabriele Obst (Beitrag von conita1946)

In diesem Post ist die Fahrradsache noch einmal schön zusammengefasst. Jedenfalls so, wie sie vor Gericht dargestellt wurde. Ich suche mal im alten Thread nach den Presseberichten vom 16.04./17.04.2013 , da war noch alles "frisch".


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

27.08.2014 um 19:32
Auch die Schlussfolgerung von @conita1946 ist absolut richtig.... somit bleibt eigentlich nur ein Zeitfenster bis 7.30 Uhr bis dahin muss Herr Obst alles erledigt haben.... nein das geht nicht!


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

27.08.2014 um 20:24
Hier mal mein Bericht aus dem Prozesstag:


Dann erschien der erste Polizeibeamte, der den Angeklagten am 16.04. vernommen
hatte und dadurch sollten wohl die Ungereimtheiten der Aussage des GO bekräftigt
werden, von denen die STA schon gesprochen hatte.
Es verhielt sich wohl so, dass der GO zuerst ausgesagt hatte, dass er um 7.10 Uhr
ungefähr aufgestanden sei und in der Küche und im Flur Sachen von seiner Frau
gesehen habe, aus denen zu schließen war, dass sie nicht wieder nach Hause ge-
kommen war von ihrer Zeitungsrunde. Auch ihr Fahrrad sei nicht auf der Deele ge-
wesen. Er sei dann losgegangen mit dem Hund und habe sie gesucht. Er habe dann
das am Baum abgestellte Fahrrad entdeckt, sei bis zur Laibachbrücke durch den Wald
weitergelaufen und habe ihren Namen gerufen.
Dann sei er zurückgegangen - und da hätte schon ein Polizeifahrzeug gestanden.
Dann sei er nach Hause gegangen. Es gibt aber auch noch eine Aussage von ihm, dass
er mit dem Fahrrad in den Wald gefahren sei, um seine Frau zu suchen.
Nach mehrmaliger Nachfrage erklärte er, dass er ERST zu Fuss und danach mit dem
Fahrrad im Wald gewesen sei.

-----------------

Soweit mein Bericht von damals. Der erste Polizist war also schon da als GüO von seiner
Suche zu Fuss zurückkam. Das war dann wohl, nachdem der Bauhofmitarbeiter in der
Wache angerufen hatte, dass man dieses Fahrrad gefunden habe....
Nachdem der erste Polizist jetzt von GüO hörte, dass seine Frau vermisst wurde, schlug
er Alarm bei der Wache - und dann kam ein weiterer Einsatzwagen - und ab da nahm man
die Sache sehr ernst; es wurde abgesperrt und die Untersuchungen begannen. Nur ist ab
dem Zeitpunkt völlig unklar, was DANN mit dem Fahrrad passierte. Da gibt es mehrere
Aussagen, die sich widersprechen!


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Udvarias
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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

27.08.2014 um 20:31
Das ist der Artikel aus dem HK zum 16.04.2013:

Tötungsdelikt Gabriele Obst 17.04.2013 um 09:31

Hier noch ein Artikel aus dem Haller Kreisblatt:

Großaufgebot sucht vermisste Gabriele Obst


Von Nicole Donath, Heiko Kaiser und Rolf Uhlemeier Halle. Seit den frühen Morgenstunden des gestrigen Dienstags wird die 49-jährige Gabriele Obst aus Halle vermisst. Die Zeitungsbotin des Haller Kreisblattes muss zwischen 4 und 5 Uhr verschwunden sein. Sie hatte auf ihrer Tour noch nicht alle Zeitungen verteilt. Ihr Fahrrad, mit dem sie nur bei gutem Wetter unterwegs war, und ihr Handy wurden auf dem Steinhausener Weg unterhalb der Bahnlinie gefunden. Die Polizei suchte gestern mit Hilfe eines Hubschraubers, mit Spürhunden und einer Hundertschaft nach der Ehefrau und Mutter von zwei Kindern. Bis Redaktionsschluss blieb die Suche ohne Ergebnis.

Auch wenn es bislang keinerlei Erkenntnisse über den Verbleib der Hallerin gibt, so erinnerte das Verschwinden der 49-Jährigen gestern viele Menschen an den Fall Nelli Graf, die am 14. Oktober 2011 zunächst vermisst und später ermordet aufgefunden worden war. Polizeisprecher Friedhelm Burchart erklärte: „Keine Frage, auf den ersten Blick hat das Parallelen zu dem Fall vor eineinhalb Jahren - das sehen wir auch so. Aber es gibt keine Hinweise.”

Zustellerin zwischen 4 und 5 Uhr verschwunden

Die Ermittlungen der Polizei haben bislang ergeben, dass die Hallerin in der Nacht zwischen 4 und 5 Uhr verschwunden sein muss. In der Regel startete sie ihre eineinhalbstündige Zustellungstour um 3 Uhr. Die letzte Zeitung hat Gabriele Obst gestern rund 200 Meter vom Fundort ihres Fahrrades entfernt zugestellt. Nur noch acht Exemplare fanden sich in den Packtaschen, mit denen sie die Tageszeitungen für ihren Zustellbezirk auf ihrem Fahrrad transportiert.

Bauhofmitarbeiter findet Zustellfahrrad

Ein Mitarbeiter des Haller Bauhofes soll zwischen 6.40 und 6.45 Uhr das Fahrrad der Zeitungsbotin auf dem Steinhausener Weg liegend entdeckt haben. Nach Angaben des Bauhofes hat der Mitarbeiter, der namentlich nicht genannt werden möchte, das Fahrrad mit den auffälligen Packtaschen am Rand des Waldweges in der Nähe der Straße Arrode an einen Baum gelehnt und den Bauhof gegen 7.15 Uhr telefonisch über den Fund informiert.

Ein Anruf beim Verlag, für den die Botin arbeitet, brachte zunächst kein Ergebnis. Erst um 9 Uhr konnte der Bauhof eine Mitarbeiterin erreichen und über den Fund des Zustellfahrrades informieren. Kurze Zeit später meldete sich bereits die Tochter der Vermissten und erklärte, ihre Mutter sei am Morgen nicht bei ihrer zweiten Arbeitsstelle in Bielefeld erschienen.

Polizei gegen 9.30 Uhr informiert

Da beim Verlag keine Informationen über den Verbleib der Botin vorlagen, informierte die Tochter gegen 9.30 Uhr die Haller Polizei. Wenig später, um 9.34 Uhr, benachrichtigte der zweite Arbeitgeber der Hallerin, eine Bielefelder Arztpraxis, die dortige Leitstelle darüber, dass die 49-jährige Reinigungskraft nicht wie üblich um 8 Uhr zu ihrem Dienst erschienen sei.

Zunächst wurde der Fundort des Fahrrades von der Polizei mit Flatterband abgesperrt und das Rad zur Spurensicherung in die Haller Wache gebracht. Der Bereich der Fundstelle sowie das angrenzende Waldgebiet zwischen dem Gelände der Firma Storck und der Haller-Willem-Bahntrasse wurde von Einsatzkräften und Spürhunden durchsucht.

Beamte aus Gütersloh sichern Spuren am Fundort

Gegen 13 Uhr trafen Beamte der Spurensicherung aus Gütersloh am Fundort des Fahrrades ein. Unterdessen wurden auch schon die angrenzenden Waldgebiete von Beamten durchkämmt. Später setzte die Polizei auch eine Hundertschaft und eine Hundestaffel bei der Suche ein.

In der Fläche arbeitet die Polizei zudem mit Spürhunden und setzte am Fundort einen speziell ausgebildeten Suchhund ein. Der »Mantrailer« oder auch Personenspürhund ist in der Lage, die Spur der gesuchten Person anhand von Hautschuppen zu verfolgen. An den Suchmaßnahmen beteiligten sich im Laufe des gestrigen Tages neben Einsatzkräften aus dem gesamten Kreisgebiet auch die Bereitschaftspolizei aus Recklinghausen und Köln.

Mit Hilfe der Informationen über den Zustellbezirk der 49-Jährigen, die seit zwei Jahren für das Haller Kreisblatt tätig ist und ihre Arbeit immer sehr gewissenhaft und freundlich erledigt hat, konnte die Polizei bereits gestern zahlreiche Menschen befragen.

Hinweise nimmt Dienststelle Gütersloh entgegen

Unter anderem suchten die Beamten die Anwohner der Arrode auf und ermittelten hier, wer von ihnen zu den Zeitungsabonnenten gehört, ob die Zeitung noch angekommen war oder ob die Nachbarn anderweitige Auffälligkeiten bemerkt hatten.

Hinweise zum Verschwinden von Gabriele Obst nimmt die Polizei in Gütersloh unter ` (0 52 41) 86 90 entgegen.

http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2013/04/17/grossaufgebot-sucht-vermisste-gabriele-...

Das Rad lag wohl wirklich auf dem Weg.


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

27.08.2014 um 22:51
@Udvarias

....ich verstehe nicht warum dieses Durcheinander mit dem Fahrrad überhaupt entstanden ist!!
Ich denke die Zeitungen haben sich diese Info, dass das Fahrrad zur Polizei für die Spusi gebracht wurde, sicherlich nicht aus dem Finger gesaugt.... - und das wäre völlig richtig und der normale Gang der Dinge gewesen.

Ich denke die Aussagen von GüO passen auch und zeigen - zumindest mir - , diese Aussagen können nur stimmen. Woher soll er sonst wissen, dass das Fahrrad am Baum angelehnt dort stand?

Sollte er seine Frau dort abgegriffen haben, hätte er das Fahrrad bestimmt nicht an einen Baum gelehnt und wäre nach Hause, sich umgezogen, Klamotten endgültig entsorgt, Auto gereinigt ohne Spuren davon zu hinterlassen (er konnte ja nicht ahnen, dass es erst sehr viel später als tatbeteiligtes Fahrzeug untersucht werden würde), zurück seine Frau angebl. suchen und sich ganz ruhig und unauffällig mit einem Polizisten unterhalten!! Nene, diese Version passt absolut nicht. Der Mann ist einfach gestrickt, wie wir alle im Prozess ja feststellen konnten, diese "Kaltschnäuzigkeit" trau ich ihm nicht zu.....


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

27.08.2014 um 23:00
Das Auto ist für mich eines der wichtigsten Indizien, die zeigen, dass er es nicht war und die zeigen, dass das Urteil so hätte nicht fallen dürfen. Im Urteil steht ja wohl entweder sein Auto oder ein anderes. Seins wurde im Prinzip ausgeschlossen, weil es nicht gereinigt wurde und man somit hätte Spuren von Blut und Schmauchspuren ect. hätte finden müssen und ein anderes dann bitte welches, was hat er damit gemacht in der kurzen Zeit, die er eigentlich nur zur Verfügung hatte, es musste ja wieder zurück gebracht werden, auch gereinigt und dann musste er zum Radfundort gelangen, das passt alles nicht. Und die Reifenspuren, die einzigen, die dort gefunden wurden passten auch nicht zu den Familienautos.


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Udvarias
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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

28.08.2014 um 08:04
@conita1946
Darum geht es. Es ist absolut unerklärlich wie bei einem solchen Routineeinsatz soviel durcheinander entstehen kann.

Die Informationen aus der Presse halte ich ebenfalls für wahr, stammen sie doch sicherlich von der Polizei und damit auch vom Tag des Verschwindens. Es wurde ja schnell klar, dass es sich um etwas grösseres handelt. Also ich, als einfacher Mensch, total privat mache mir dann immer schnell ein paar Notizen. Zeit, wer, wo, was. Selbst wenn solch eine Notiz nie gebraucht wird, ist sie im Zweifelsfalle sehr hilfreich. Und je öfter man das macht, desto schneller geht es. Da sollte man doch meinen, dass unsere Polizisten so etwas auch lernen. Aber weit gefehlt.

Dass solche Notizen nicht in die Ermittlungsakten kommen, ist vorstellbar. Dass aber niemand an dem Tag ein Protokoll über den Verbleib eines wichtigen Beweisstückes verfasste, 2 - 3 Zeilen, ist nicht vorstellbar.

Meine Befürchtung ist, dass diese fehlende Klarheit GüO zum Nachteil ausgelegt wurde.


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

28.08.2014 um 08:39
@obskur
Da bin ich voll bei Dir!

Ein anderer User hatte mich seinerzeit darauf aufmerksam gemacht, dass das Auto sehr klein sei. Bei Geländewagen denkt man ja oft an die heute viel gefahrenen Hausfrauenpanzer. Dieser ist aber eine kleine Ausgabe. An dem Verhandlungstag, als der Fasergutachter aussagte, wurde auch darüber gesprochen, dass die Rücksitze ausgebaut waren. Okay, dann ist die Ladefläche grösser. Höher wird das Auto dadurch aber nicht.

Stellen wir uns die Szene doch vor:

GO fällt hin - durch Überwältigung, Schlag, Angelschnur (erst einmal unwichtig)

Der Täter will sie ins Auto hieven.
Sollte sie bei Bewusstsein gewesen sein (was ich persönlich bezweifele), wird sie sich gewehrt haben. Da Abwehrverletzungen fehlen, ...
So. Wie bekommt man die korpulente Frau auf die Ladefläche? Man muss sie doch zunächst einigermassen aufrecht bis zu der Kante bekommen, denn aus dem Auto hinunterbeugen wird sicher mit einem Sturz kopfüber enden. Also: Der Täter zerrt sie, bis sie mit Kopf und Schultern über der Kante des Kofferraumes ist. Dann klettert er in das Auto und hält die schwere Last die ganze Zeit dabei fest. So und jetzt muss er aus der ungünstigen Position, im Kofferraum hockend, den gesamten Körper hochziehen. Die Frau hat sicherlich einen Zentner und 100 Pfund gewogen, sodass es eine grosse Anstrengung gewesen sein muss.

Die Spuren dieses Zerrens sollten wohl am Leichnam sichtbar gewesen sein! Davon ist aber nichts bekannt geworden!

Ergo ist diese Situation mMn so nicht gewesen!


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