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Sachliche Diskussion zum Fall Peggy Knobloch

201 Beiträge, Schlüsselwörter: Vermisst, Peggy Knobloch, Lichtenberg
Xtralarge
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Sachliche Diskussion zum Fall Peggy Knobloch

19.11.2013 um 01:07
Es ist ja nun eigentlich doch schon sehr kurios, dass es so viele Sichtungen gegeben haben soll, aber keine einzige davon definitiv verwertbar gewesen ist. Es ist doch schon sehr verwunderlich, das Peggy sich über Stunden im oder nahe des Stadtkerns aufgehalten haben soll, aber niemand wirklich mit Ihr gesprochen hat. Selbst Kinder würden doch meines Erachtens so vehement ihre Erlebnisse, zumindest Ihren Eltern gegenüber schildern, dass diese dann den Ermittlern gegenüber die Glaubhaftigkeit untermauern müssten. Das fehlt mir hier. Keine Eltern die ganz deutlich und wiederkehrend darauf verwiesen haben, das die Aussagen Ihrer Kinder nicht ernst genommen wurden. Das trägt zumindest auch bei mir dazu bei, dass ich ernsthafte Zweifel an diesen Sichtungen habe. Scheinbar ist das Mädchen im Bus die letzte auch von den Ermittlern ernstgenommene Zeugin. Sie hat Peggy schon fast in Höhe Ihres Elternhauses gesehen. Ist es nicht eher unwahrscheinlich, dass Peggy dann auf den letzten 50 Metern zum Haus noch von einer fremden Person angesprochen oder sogar in ein Auto gezerrt wurde? Ist es nicht viel wahrscheinlicher, dass der Täter innerhalb des Gebäudes auf Peggy gewartet oder sie dort abgefangen hat? Kaum vorstellbar das zwei Sonderkommissionen so dermaßen schlecht ermittelt haben sollen. Alle Zeugen sollen als unglaubwürdig eingestuft worden sein obwohl sie reale Beobachtungen gemacht haben? Alle Zeugen sollen dann auch noch mundtot gemacht worden sein? Und selbst wenn diese Sichtungen glaubwürdig gewesen sind und real waren, spricht meines Erachtens nicht unbedingt etwas gegen einen Täter, der im blauen Haus verkehrt oder gelebt hat. Persönliche Dinge die Peggy nicht mit zur Schule hatte sind verschwunden. Möglicherweise hat das Kind nach der Schule noch einmal die Kleidung gewechselt. Fast alle Sichtungen fanden wenn sie den stattgefunden haben, meist in unmittelbarer Nähe zum Elternhaus statt. So als wenn es eine Verabredung nach dem Motto: „Bleib in der Nähe, wir wollen gleich fahren“ mit einer vertrauten Person gegeben haben könnte. Einmal heißt es die Nachbarin hätte Geräusche aus der Wohnung gehört in der Peggy lebte. U.K, der in der Mittagszeit das blaue Haus von der Vorderseite passierte, soll einmal geäußert haben, er habe aus dem Hinterhaus Hilferufe von Peggy gehört.

Ich möchte einfach einmal zusammenfassen was aus meiner Sicht auf eine Täterschaft des H.E. bzw. auf eine Mitwisserschaft der Familie B. deuten könnte.

H.E. ist ein pädophiler Triebtäter und hat mehrfach Kinder aus Peggys Umfeld missbraucht
H.E. ist häufig in Peggys direktem Umfeld gewesen
H.E. kannte die örtlichen Gegebenheiten in Lichtenberg sehr gut
H.E. ist in Peggys Nähe gewesen kurz bevor diese drastische Wesens-, Verhaltensänderungen zeigte
H.E. hat für den Tag an dem Peggy verschwunden ist, kein Alibi bzw. nur ein erlogenes Alibi
H.E. hat auch bei der Häufigkeit seiner Besuche in Lichtenberg falsche Angaben gemacht
H.E. macht eine verdächtige Bemerkung gegenüber Beamten: „Das wüsstet Ihr gerne, wo Peggy ist“
H.E. schweigt sich bis heute zum Thema Peggy aus
H.E. bezeichnete das Verhältnis zu Peggy als freundschaftlich/brüderlich/schwesterlich
H.E. hatte seine Rufnummer (Anschrift?) selbst in Peggys Schulheft hinterlassen
H.E. hat sich laut seiner damaligen Freundin nach Peggys Verschwinden sehr auffällig verhalten
H.E. trug ein Amulett und hing sowohl privat wie auch in seiner Zelle Bilder von Peggy auf
H.E. konnte die Information haben, dass Peggy am 07.05.2001 unbeaufsichtigt im Haus sein wird
H.E. war bekannt dafür Fahrzeuge ohne gültige Fahrerlaubnis zu lenken
H.E. hatte zum Tatzeitpunkt ein fahrbereites Auto zur Verfügung (ein altes Kfz seines Bruders)
H.E. hatte um Fahrzeuge bewegen zu können auch gestohlene Kennzeichen benutzt

Peggy äußerte gegenüber Ihrer Urgroßmutter, Angst vor einem „großen Freund“ zu haben
Familie B. kann sich für den Tag des Verschwindens nur gegenseitig entlastende Alibis geben.
Sogar hinter diesen Alibis stehen jedoch noch große Fragezeichen. J.B konnte lediglich anhand von abgespeicherten Daten auf seinem PC ein Alibi angeben. Produzierte Daten lassen sich jedoch spielerisch leicht durch vorherige Abänderung von Uhrzeit bzw. Datum im PC manipulieren. Ausgerechnet Suchplakate die auf dem PC des J.B. angefertigt worden sein sollen, enthalten einen Fehler im Datum. Frau A.B. soll einmal vor Zeugen geäußert haben, Sie hätte in der Mittagszeit Geräusche aus der Wohnung der K. gehört, dann will Sie aber von ca. 13 Uhr bis ca. 15.30 Uhr geschlafen haben. Nach der Abholung der Kinder vom Kindergarten gegen 16 Uhr ist dann auch wieder unklar wo Frau B. bis zum Abend gewesen ist. Herr B. soll bis zum Abend alleine in der Wohnung gewesen sein. Klar ist eigentlich nur, dass Familie B. gegen 13 Uhr vom Termin in Weiden in das blaue Haus zurückkehrte und dort auch am Abend gegen 20 Uhr von Frau K. wieder angetroffen wurde. Sogar die Abholung und Betreuung Peggys kleinerer Schwester wirft Fragen auf und scheint an diesem Tag irgendwie vom Glück abhängig gewesen zu sein.


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Sachliche Diskussion zum Fall Peggy Knobloch

19.11.2013 um 06:02
Das mit den Zeugen sehe ich wie @Xtralarge . Es war wohl nichts verwertbares dabei.
Es gibt ja noch die 60 Zeugen die angeblich Ulvi nicht auf der Bank sitzend, aber auch Peggy nicht gesehen haben.
Ich glaube da einer einzelnen Dame (die sich sicher ist und vor Gericht aussagt) und einem Kind ( das durch einen gewissen Personenkreis für unglaubwürdig erklärt wird ) mehr als 60 Personen die NICHTS gesehen haben.
Nehmen wir mal an auf der Bank saß H.E. und wurde von dieser Dame und dem Kind mit Ulvi verwechselt....
Vor lauter Übereifer Ulvi zu entlasten hätte man H.E. einen großen Dienst erwiesen.


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Blondi23
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Sachliche Diskussion zum Fall Peggy Knobloch

19.11.2013 um 13:29
@Frau.N.Zimmer

Wenn wir noch bedenken, dass Zeugen auch nervös werden können, was an dem ungewohnten Umgang mit der Polizei und der Befragesituation liegt. Dann sagt man das, was man für wahr erachtet, aber das Gehirn kann einem einfach auch aufgrund der Ähnlichkeit einen Streich spielen.


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Redjune
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Sachliche Diskussion zum Fall Peggy Knobloch

20.11.2013 um 12:51
Ich hab die Gruppe nicht mehr gefunden :D Ich wäre froh wenn ihr mir eure Meinung dazu sagt. Mir ist klar dass die Theorie bei kaum jemandem auf Gegenliebe stößt, aber im Moment erhärtet sich in mir dieser Verdacht, und jede Argumente die dagegen sprechen finde ich interessant und lesenswert.

Dinge die ich für am wahrscheinlichsten halte:

1. Peggy ist nicht mehr am Leben.
Ich mache das daran fest, dass sie spurlos verschwand und bis heute kein Lebenszeichen mehr von ihr vernommen wurde.

2. Der Tatzeitpunkt war mittags, als nach der Schule auf dem Weg nach Hause
3. Zuhause angekommen ist sie nie mehr.
Ich mache das daran fest, dass ihre Sachen nicht zu Hause waren, das Essen nicht angerührt war, trotz der Annahme dass ein Kind nach der Schule
Hunger hat. Darüber hinaus sagte ihre Mutter dass sie Angst davor hatte raus auf die Straße zu gehen, was nur dafür spricht, dass sie so schnell wie möglich
nach Hause wollte.

Mögliche Täter:

1. Ulvi.
Szenario: Ulvi machte es seinen Eltern nicht einfach. Sein Verhalten gegenüber Kindern war definitiv untragbar, jedoch wurde es immer aufgrund seiner
Behinderung abgetan und da ja aus der Sicht der Dorfbewohner nie was "schlimmeres" passierte wurde das Wohl des Täters über das Wohl der Opfer gestellt.
Eines Tages missbrauchte er jedoch Peggy, und übertrat mit dieser Tag eine unausgesprochene Grenze. Wie würden die Dorfbewohner reagieren wenn sich das rumspräche?
War nicht die Existenz der Familie von der Gaststätte abhängig und somit auch von der Gunst der Dorfleute? Peggy drohte damit, es ihrer Mutter zu erzählen. Es musste was
passieren. Die Eltern verlangten von Ulvi sich bei Peggy zu entschuldigen. Vielleicht würde die Sache nie raus kommen wenn Peggy den Mund hielt. Doch dabei ging etwas
schief. Irgendwann im Laufe des Nachmittags lies der Vater die Leiche verschwinden. Das alles passierte somit an einem Ort
an dem sich kaum Menschen aufhalten - unfreundliche Wetterlage, Wochentag, keine Ferien.
Tatort: Schlossplatz. Ich kann auf Fotos leider nicht erkennen wie die Beschaffenheit der Umgebung dieses Platzes ist. lt. Aussage hat er sie unterhalb des Turmes getötet, doch
was kommt danach? Ein Abgrund, ein Wald...? Dieses Gelände als möglichen Ablegeort für eine Leiche fände ich ideal - dazu braucht man eben auch kein Auto, nur viel Glück.
Hätte man die Leiche dort gefunden hätte es nach einem Unfall aussehen können? Ob, und wie gut man das Gelände damals abgesucht hat weiß ich nicht aber dass man 1 Jahr später
nichts mehr fand wundert mich nicht. Im Fall Koschuh sind es 4 Monate und man findet nichts mehr von ihm, bis auf das was neben den Schienen lag.

Was spricht gegen den Hallenser:
Auch wenn mir Argumentationen in diese Richtung zu wieder sind - hier kurz 2 Punkte:
1. Dass Peggy von Ulvi missbraucht wurde wissen wir. Stand auch nie zur Debatte. Aber wurde sie auch vom Hallenser missbraucht? Das wissen wir nicht. Aber wenn ein Mädchen
in dem Alter zufällig in nahem Zeitraum von 2 versch. Männern missbraucht wird die sich nicht kannten fände ich das schon extrem brutal. vielleicht will ich das auch einfach nicht glauben.

2. Dass der Hallenser vor und nach Peggy Mädchen missbrauchte stimmt. Aber er hat nie eine von ihnen getötet. Obwohl sie alle ihn ans Messer liefern könnten. Wieso also Peggy?
Jemand er so routiniert Kinder missbraucht weiss wie er den Kindern ausredet ihn zu verraten, das sieht man doch immer wieder. Die Kinder schweigen denn man würde ihnen eh nicht
glauben ect.... Was war bei Peggy anders? Das fällt im Grunde doch aus seinem "gewohnheitsmuster" ein Kind zu töten.

Ich weiß dass niemand Ulvi als Täter haben will. Aber ich wäre froh wenn man mir das sachlich ausreden könnte ;)


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Xtralarge
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Sachliche Diskussion zum Fall Peggy Knobloch

20.11.2013 um 17:10
@Redjune

Also ich kann mich da nur auf mein Bauchgefühl berufen das mir sagt, U.K. war es nicht, der Peggy verschwinden lassen oder gar getötet hat. Ausschließen möchte ich das allerdings ganz deutlich gesagt nicht. Abgesehen von den geistigen Einschränkungen des U.K., glaube ich das auch seine körperliche Konstitution und seine Motorik eher dagegen sprechen, dass er das Verbrechen so begangen haben kann, wie in der Tathergangshypothese beschrieben. Vom geistigen Niveau her, sollen hier zwei "Kinder" in etwa gleichem Alter aufeinander getroffen sein. Das mag zwar bei der Ausführung der Tat nicht unbedingt eine Rolle gespielt haben weil U.K. im Körper eines Erwachsenen steckt aber wie sah dies unmittelbar danach aus? Wie muss die mentale Verfassung des U.K. unmittelbar nach der Tat ausgesehen haben? Ein totes Mädchen lag vor ihm. Er selbst war dafür verantwortlich. Auch ein "Kind" registriert das und seine geistige Verfassung wird sich nach dem gerade erlebten dramatisch verschlechtern. Ich selbst erinnere mich, wie ich in ungefähr gleichem Alter, eine anderes Kind verletzte. Ich traf es mit dem Geschoss einer Steinschleuder am Kopf. Ich war völlig aufgelöst. Und das nicht nur einige Minuten. Kann es also tatsächlich sein, das U.K. trotz seines geistig kindlichen Niveaus nach einer solchen Tat die Übersicht behält? Zunächst an Peggy Wiederbelebungsversuche vornimmt, dann eine Zigarette raucht, anschließend Peggy versteckt und mit Zweigen abdeckt um dann seinen Vater zur Hilfe zu rufen? Anschließend soll U.K. auch noch durchs Dorf spaziert sein als wenn nichts gewesen wäre. Außerdem muss U.K. als ziemlich unsportlicher und schwerfälliger Mensch unmittelbar vor der Tat auch eine für ihn große, körperliche Leistung erbracht haben um Peggy einzufangen. Körperliche Anstrengung beim laufen und beim Kampf mit Peggy die sich gewährt haben wird. Adrenalin und Aufregung die man U.K. 30-45 Minuten später nicht mehr anmerken konnte?

Der Grund warum H.E. Peggy verschleppt oder getötet haben könnte, könnte der sein, dass er dieses Kind nicht in seiner ständigen unmittelbaren Nähe kontrollieren und zum schweigen bringen konnte. Auf sein eigenes Kind hatte er täglichen "Zugriff". Ähnlich wird es mit seiner Nichte gewesen sein, die in unmittelbarer Nähe und innerhalb seiner Familie lebte.


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20.11.2013 um 18:09
@Redjune

Ich denke ähnlich, ich meine auch er könnte die Tat so begangen haben. Man muss sehen wie er damals war und nicht wie die BI ihn schildert. Er war und ist kein kleines Kind.
So entschuldigte er z.B. den Missbrauch damit: Er hätte nicht gewusst dass man mit 9jährigen nicht ins Bett gehen darf und er hätte auch getrunken gehabt. Ein Jahr vorher hat er sich aber selbst wegen Missbrauchs eines Kindes angezeigt,wusste also wohl dass man das nicht darf und hatte gleich zwei Entschuldigungen parat.
Einen Menschen mit Ulvis Behinderung darf man nicht unterschätzen. Eine Intelligenzminderung in dem geringeren Grad wie Ulvi sie hat, bedeutet noch lange nicht zu sein wie ein Kind oder gar Schwachsinn.
Er hat die Tat nicht nur einmal gestanden, er hat die Tat mindestens 2mal nachgestellt und den Gutachter möchte ich auch nicht vergessen.
Dazu die Sache mit den Alibis, der Mann der sich bei der Mutter erkundigte welche Zeit er bestätigen soll, der mit dem Holz gab unterschiedliche Zeiten an, Eltern und Schwester haben die Alibis vor Gericht nicht bestätigt. Die grüne Decke usw. usw.
Ich tu mir echt schwer das alles auszublenden .... Vielleicht bringt ja das WAV Licht ins Dunkel :)

@Xtralarge

Bezüglich HE sind bei mir auch ein Restzeifel im Moment ist mir Ulvi einflach "schlüssiger"
Ach, ich weiß doch auch nicht wie es war... :(


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Xtralarge
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20.11.2013 um 18:16
Ich hoffe wir werden alle vor Weihnachten noch erlöst!
Das würde ich uns allen wünschen....


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20.11.2013 um 18:56
@Xtralarge
Wie meinst Du erlöst? Zweifelst Du an einem WAV ? Ich nicht , das wird schon kommen!


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Xtralarge
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20.11.2013 um 19:29
@Frau.N.Zimmer
Die schönste Erlösung wäre wohl die, dass Peggy auftaucht.
An ein WAV glaube ich auch. Allerdings wäre es sehr schön wenn dieses nicht z.B. deshalb aufgerollt würde weil plötzlich eine Zeugin auftaucht die man damals nicht kannte. Ich würde mir/uns wünschen, dass es deshalb aufgerollt wird, weil ein Tatverdächtiger die Tat gesteht und verrät wo Peggy ist.


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Blondi23
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Sachliche Diskussion zum Fall Peggy Knobloch

20.11.2013 um 20:01
@Xtralarge
@Frau.N.Zimmer

Also ich muss euch beiden erstmal Recht geben. Ulvi kann man nicht ganz ausschließen und man sollte ihn nicht unterschätzen. Was mich stutzig macht ist die Abgeklärheit, da er sich anschließend beim Holzmachen anscheinend unauffällig verhalten hat. Ich möchte an dieser Stelle meine Zweifel begründen: Ich habe mit behinderten Kindern und Jugendlichen gearbeitet und dabei auch ein teilweise extremes Gewaltpotenzial feststellen müssen, das nicht nur gegen andere, sondern auch gegen die eigene Person gerichtet war. Mir ist jedoch nie aufgefallen, dass die Kinder und Jugendlichen nach einem solchen Vorfall unauffällig und sachlich waren. Vielmehr sind sie unkontrolliert und schreien, da sie sich mit der Situation überfordert fühlen. Ich bin kein Sonderpädagoge und ich weiß, dass man diese Erlebnisse nicht auf Ulvi übertragen kann. Es soll hier nur dazu dienen, meine Zweifel zu begründen.

@Redjune

Schön, deine Theorie zu lesen. Ich kann sie nachvollziehen, möchte jedoch anmerken, dass es nicht unbedingt eine geplante Tat gewesen sein muss. Vielleicht wollte der Täter Peggy für sich haben und Peggy hat sich gewehrt. Dabei kam es zu einem "Unfall" oder aber, es wurde in diesem Moment der Entschluss getroffen, dass man Peggy umbringt, da die Besitzanprüche an dem Kind zu groß wurden. Wenn man sie nicht haben kann, kann sie keiner haben.


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Xtralarge
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20.11.2013 um 20:14
@Blondi23
Das ist eben auch meine Meinung. Ein Mensch (wohl besonders ein Kind) der gerade ein so schockierendes, emotionales Erlebnis hatte, ist garantiert auffällig. Mir fällt noch ein Verkehrsunfall mit meiner damals 7 jährigen Tochter ein. Über Stunden war das Kind komplett neben der Spur obwohl Gott sei Dank nichts schlimmeres passiert ist.


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Blondi23
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20.11.2013 um 20:18
@Xtralarge

Ja. Gut, Kinder verarbeiten sowas immer unterschiedlich. Es kann sein, dass er geschockt war und später dann alles deutlich wurde und er entsprechend reagierte. Sowas glaube ich aber eher nicht. Noch weniger glaube ich, dass er so kalt reagiert hat und einfach seiner Arbeit nachging. Dass kann ich mir einfach nicht vorstellen.


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Blondi23
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Sachliche Diskussion zum Fall Peggy Knobloch

20.11.2013 um 20:47
Euler sagte weiter, die von der Anklagebehörde genannte Zeugin könne nur jene Schulfreundin Peggys sein, die sich Jahre später erinnerte, dass sie Peggy nach dem Zeitpunkt des bislang angenommenen Verschwindens in Begleitung eines anderen Mädchens in einen roten Mercedes einsteigen sah. Euler betonte, er habe noch weit mehr neue Zeugen und Beweise, um Ulvis Schuld anzuzweifeln.
Quelle: http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/staatsanwalt-will-fall-peggy-neu-aufrollen_205975

Auf Facebook wurde übrigens diskutiert, was es mit dem Hinweis der Userin dort auf sich hat, die meinte, dass Peggy unter dem Fundament des Schützenhauses vergraben sei. Es gibt dort zwei Ansichten, die einen halten ihren Hinweis für wertvoll und die anderen sagen aus, dass dort bereits das Fundament mehrfach untersucht worden sei.

Ich halte nach wie vor nichts von dieser Theorie.


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Xtralarge
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Sachliche Diskussion zum Fall Peggy Knobloch

20.11.2013 um 21:53
Auch ich hatte die Kommentare dieser Userin damals in der Nacht verfolgt. Meine ersten Eindrücke damals, ich erinnere mich genau, verschmähte Liebe und Ärger über eine Nebenbuhlerin. Alle Kommentare gingen mal wieder sehr eindeutig gegen Peggys Mutter. Ich vermute auch eher, das an diesen Behauptungen nichts dran sein wird. RA Euler glaubt ja an eine Zeugin die Peggy in diesen roten Mercedes hat einsteigen sehen. Er äußerte wohl auch, er habe stichhaltigere Indizien vorgetragen als nun ausgerechnet diese Zeugin. Ich schließe für mich selbst nicht aus, das es ggf. die frühere Freundin des H.E. ist, die gemeint sein könnte. Ob diese tatsächlich in diesem Berg von Akten überhaupt als Zeugin erwähnt wurde, ist mir natürlich nicht bekannt. Zumindest hat Sie für mein Verständnis sehr deutliche Anspielungen gegen ihren damaligen Freund bei FB geäußert. So eindeutig, dass der Gruppenleiter der Gruppe "Kinderschänder sind nicht therapierbar" ihr deutlich in's Wort gefallen ist, und ihr sozusagen empfohlen hat den Mund zu halten und sich nicht weiter zu äußern. Merkwürdig ist übrigens auch, das in der persönlichen Freundesliste dieses Gruppenleiters u.a. auch der verurteilte Kinderschänder Roberto E. (Onkel des H.E.) zu finden ist.


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Blondi23
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20.11.2013 um 22:13
@Xtralarge

Ja, ich denke, es wird aus einer bestimmten Ecke kommen, da es Anzeichen zu geben scheint, die Ulvi entlasten könnten.


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21.11.2013 um 21:10
Hier etwas zur aktuellen Entwicklung, falls das heutige Datum des Artikels auch stimmt.

http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Fall-Peggy-wird-neu-aufgerollt-id27828592.html


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22.11.2013 um 05:48
@gurkentoni
Das ist ein alter Bericht. Drollig finde ich immer diesen Leiter der ersten Soko, hatte selbst NULL Erfolg obwohl er damals die besten Chancen hatte als alles noch " frisch" war.
Tönt jetzt aber: " Der Ulvi war es nicht " und " Eine Mutter die ihr Kind nicht sucht, weiß wo es ist" :D


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Blondi23
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22.11.2013 um 14:48
Nach diesem Artikel handelt es sich bei der neuen Zeugin um die Person, die Peggy 3 Wochen nach ihrem Verschwinden angerufen haben soll.

Quelle: http://www.radio-plassenburg.de/default.aspx?ID=7054&showNews=1336270

Stellt sich die Frage, weshalb jetzt dieser Spur nachgegangen wird, obwohl diese Aussage schon länger bekannt war. Siehe Bildartikel.


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Blondi23
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22.11.2013 um 14:50
Auf jeden Fall bin ich sehr gespannt, was das WAV bringen wird.


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22.11.2013 um 15:31
@Frau.N.Zimmer
Bist du dir sicher, dass es sich dabei um einen alten Artikel handelt? Inhaltlich ist es ja dem von @Blondi23 gleichzustellen und der ist vom 22.11.

Die neue Zeugin, von der in einigen Artikeln gesagt wird, die Polizei will keine näheren Auskünfte geben, soll nun die Anruferin sein?? Entweder ist der Artikel bzw. beide Artikel alt, denn die Info gibt es ja schon länger oder es handelt sich um eine weitere Zeugin.

Zumal in den letzten Tagen immer wieder nachzulesen ist, dass die Staatsanwaltschaft über ein WAV nachdenkt bzw. berechtigte Zweifel entstanden sind am Urteil von Ulvi. Was mich in diesem Zusammenhang stutzig macht ist, dass laut Euler der 2000 Seiten dicke Bericht sämtliche Zeugen.Abläufe usw genau rekonstruiert werden, auch mit Angabe des Fahrtenschreibers usw, der Augenmerk ausgerechnet auf diese Person fällt, aber scheinbar so von Interesse und Bedeutung ist, dass es ein Grund sei, ein WAV einzuleiten ...

Vergebt mir, ich hatte versprochen mich um eine Faktenliste zu kümmern. Im Moment ist die Zeit nur sehr knapp. Ich gelobe Besserung ...


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