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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

3.810 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Bibel, Jesus, Wahrheit, Christ, Interpretation, Inspiration, Blasphemie
domitian
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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

11.03.2014 um 14:46
@Tommy57

Zu deinem Post von 00:37 h
Tommy57 schrieb:Ja, das gilt für mich genauso!

Du irrst, wenn du denkst, ich bleibe bei dem was die JZ lehren! Ich bin nicht an die Lehre der JZ gebunden. Ich glaube nur das , was ich aus der Bibel als die göttliche Lehre erkennen kann.

Wenn mein gewonnenes Verständnis aus der Bibel einer Lehre der JZ entspricht, dann nur, weil auch die JZ das gleiche Verständnis aus der Bibel bekommen haben.
Es tut mir leid, aber das glaube ich dir nun einmal nicht!
Alles was du hier schreibst entspricht zu 100% haargenau der Lehre der ZJ´ler! Mag ja sein, dass du nicht an die Lehre der ZJ´ler gebunden bist und nur das glaubst, was du aus der Bibel erkennen kannst. Aber das tun die ZJ´ler auch und sagen, sie seinen nicht an deren Lehre gebunden, sondern berufen sich nur auf das, was in der Bibel steht. In den meisten Fällen jedoch ist es die Auslegung dessen was in der Bibel steht! Und die Deine deckt sich nun mal 1:1 mit der Lehre der ZJ´ler. Und das lässt für mich nur einen Schluss zu: Dass du dein gewonnenes Bibelverständnis durch die ZJ´ler erst erworben hast und nicht eigenständig als Autodidakt dir alle diese Erkenntnisse völlig selbstständig erarbeitet hast und das diese dann zufälligerweise haargenau denen der Lehre der ZJ´ler entsprechen. Das kannste mir nicht erzählen, das glaube ich dir einfach nicht, sofern du hier diesen Eindruck vermitteln willst! Entschuldige, aber das nehme ich dir einfach nicht ab!
Tommy57 schrieb:Das heißt im Klartext: Ich untersuche die GESAMTE BIBEL und sehe in der Bibel das inspirierte Wort Gottes!
Das tun die ZJ´ler auch. Und kommen alle zum selben Ergebnis. Und du so ganz zufälligerweise auch? Wie gesagt, das kann ich beim besten Willen so nicht glauben!
Tommy57 schrieb:Gemäss 2. Tim. 3:16 ist die gesamte Bibel von Gott eingegeben. Das heißt, die Schreiber standen unter der Leitung des heiligen Geistes Gottes.
Kann so nicht stimmen, weil als der Timotheus das schrieb, gab es die Bibel in seiner jetzigen Form noch gar nicht! Da steht gar nicht die gesamte Bibel, sondern:

„Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit“

Alle Schrift? Wortwörtlich betrachtet hieße das, alles was der Mensch je in Buchstaben verfasst habe! Das kann unmöglich damit gemeint sein. Die gesamte Bibel aber auch nicht, weil es diese so noch gar nicht gab! Also bezieht sich dies auf die Schrift, die bis dahin vorlag, also nur das Alte Testament! Das ist aber eben nicht die gesamte Bibel!

Was das eigentlich heißt, dass alle Schrift von Gott eingegeben ist, kannst du nicht auf deine Eigendeutung alleinig eingrenzen, oder erweitern in dem du behauptest, die Schreiber standen unter der Leitung des Hl. Geistes Gottes. Das mag zwar grundsätzlich richtig sein, hat aber nicht unbedingt damit zutun, dass man jedes einzelne Wort als eine Art Diktat durch den Hl. Geist betrachten muss. Das war ganz sicher so nicht der Fall.
Tommy57 schrieb:Da es nur EINEN WAHREN GOTT gibt und nur einen heiligen Geist Gottes, gehe ich davon aus, das alle Berichte und Lehrpunkte, die in der Bibel stehen, wie bei einem großen PUZZLESPIEL zusammenpassen müssen, in Harmonie zueinander um ein richtiges Gesamtbild zu erhalten.
Ja du magst davon ausgehen. Ich nicht. Zwar gibt es nur einen wahren Gott und nur einen heiligen Geist Gottes, aber deswegen müssen noch lange nicht alle Berichte und Lehrpunkte die in der Bibel stehen wie bei einem großen Puzzelspiel in Harmonie zusammen passen und ein richtiges Gesamtbild ergeben. Es wäre schön, wenn es so wäre! Dafür gibt es einfach zu viele Widersprüche in der Bibel. Ich kann nur erkennen, dass jeder aus seiner Sichtweise spricht. Und wenn man alles zusammen betrachtet, kann ich zumindest etwas von dem was sich als Gesamtbild dahinter verbirgt, erahnen. Mehr aber auch nicht.
Tommy57 schrieb:Ein Puzzlespiel ist ein guter Vergleich, weil jedes Puzzleteil, ganz egal was darauf zu sehen ist, nur an einer einzigen Stelle im Puzzle richtig passt.
Eben deswegen ist ein Puzzle gar kein guter Vergleich, weil man das mit der Bibel eben so nicht machen kann. Vieles was in verschiedenen Büchern der Bibel steht, wurde von anderen Büchern übernommen, gleicht sich fast aufs Wort. Selbst Jesus gebrauchte viele Worte aus dem Alten Testament! Manche Teile passen dann eben an mehreren Stellen und damit ist der Vergleich schon mal hinfällig!
Tommy57 schrieb:Es gibt aber in Wirklichkeit nur EINEN richtigen Platz!
Ne, eben nicht, wie ich schon darlegte!
Tommy57 schrieb:Genauso ist es mit biblischen Lehrpunkten und dem Verständnis einer Aussage im Bibelbericht!
Eben nicht! Weil man diesen Vergleich nicht machen kann!
Tommy57 schrieb:Alle Schriftstellen, die zum Thema eine Aussage machen, müssen berücksichtigt werden und das Verständnis oder die Deutung, die man in einen Schrifttext legt, darf keiner anderen Aussage widersprechen. Alle Texte zusammen müssen harmonisch sein und ein Gesamtbild zum Thema ergeben.
Wer bestimmt das? Du?
Es muss erst mal gar nichts. Und ich lasse mir doch nicht vorschreiben, wie ich mit der Bibel zu arbeiten habe! Das entscheide ich selbst! Wie willst du zB. die Begebenheiten bei der Auferstehung am Grab Jesu, aus den einzelnen Evangelien unter einen Hut bringen? Wer war denn nun da wirklich anwesend? Wie viele Engel waren denn nun da? Eine solche Forderung, von wem auch immer, ist nicht erfüllbar. Wir sollten am Text selbst bleiben und wenn man Widersprüche findet, dann sind da eben auch welche. Ich sehe mich nicht dazu berufen, die Bibel glatt zu bügeln und das wollen wir hier auch nicht, sondern einfach nur darüber diskutieren!


Zu deinem Post von 03:58 h
Tommy57 schrieb:Gehen wir nun nach der Puzzlespielmethode vor um herauszufinden, wie dieser Schrifttext wirklich zu verstehen ist!
Nein, ich lasse mir von Dir nicht vorschreiben, nach welcher Methode „wir“ vorgehen! Du kannst das ja machen, ich muss das noch lange nicht! Wenn überhaupt, dann bestimmt das unser Diskussionsleiter und der bist nicht Du!
Tommy57 schrieb:Der Schrifttext nach der Elberfelder - Übersetzung 1905:

Lukas 23: 42,43

"Und er sprach zu Jesu: Gedenke meiner, [Herr] wenn du in deinem Reiche kommst! (Matthäus 16.28) 43 Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradiese sein."


Wie wir hier deutlich sehen können, haben die Übersetzer der Elberfelder Bibel 1905 die Satzzeichen so gesetzt, dass man das verstehen kann, was domitian in den Text interpretiert!

Der Übeltäter neben Jesus zeigte eine reuige Einstellung und sagte: "Gedenke meiner, (Herr ) wenn du in deinem Reich kommst!"

Und Jesus sprach zu ihm: "Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradiese sein."


Eine wichtige Untersuchung:

Als der Text in der Ursprache griechisch geschrieben wurde, gab es keine Satzzeichen wie ,:. etc.
Diese Argumente kenne ich alle! Und genau so argumentieren die ZJ´ler auch! Und ich sehe daran, dass das kein Zufall sein kann, wenn du haargenauso argumentierst! Im übrigen wusste ich, dass genau diese Erklärung von Dir kommen würde! Darauf hätte ich jede Wette abgeschlossen!
Tommy57 schrieb:Ist das Reich, in das Jesus kommt, das Paradies?
Lehrt die Bibel das Jesus "Heute", also am selben Tag, gleich nach dem körperlichen Tod im Paradies war?
Hatte der Übeltäter die Aussicht auf eine himmlische Auferstehung und konnte daher gleich heute bei Jesus im Himmel oder im Paradies sein?
Wo war Jesus in seinem Tod?
Jesus kann als vom Tode auferstandener mit einem geistigen Leib im Prinzip überall sein, möglicherweise sogar gleichzeitig. Also kann er durchaus AUCH den Schächer ins Paradies geleitet haben, so wie er es ihm versprochen hatte! Deswegen muss sein Reich nicht selbst das Paradies sein.

Die Bibel lehrt, dass Jesus ihm dieses Versprechen gegeben hat! Ob Der Schächer mit Jesus auch selbigen Tages im Paradies angekommen sind, wissen wir nicht. An sich hatte der Schächer keine Aussicht darauf, ins Paradies oder ins Himmelreich zu kommen, wegen seines verwirkten Lebens. Trotzdem gab Jesus ihm dieses Versprechen und begnadete ihn aufgrund seiner Reue und Einsicht!

Ich denke, er konnte – sonst hätte Jesus ihn belogen. Und das glaube ich nicht.
Jesus in seinem Tod? Jesus beherbergt in sich das Leben und nicht den Tod! Was ist das für eine Frage?
Tommy57 schrieb:Apostelgeschichte 2: 30,31:

"Da er nun ein Prophet war und wußte, daß Gott ihm mit einem Eide geschworen hatte, von der Frucht seiner Lenden auf seinen Thron zu setzen, 31 hat er, voraussehend, von der Auferstehung des Christus geredet, daß er nicht im Hades zurückgelassen worden ist, noch sein Fleisch die Verwesung gesehen hat. 32 Diesen Jesus hat Gott auferweckt, wovon wir alle Zeugen sind."
Na also, da hast du es doch!
Dass er NICHT im Hades zurückgelassen worden ist!
Der Hades ist eigentlich nur eine andere Bezeichnung für den Tod an sich. Und die Bibel zeigt doch gerade, dass Jesus NICHT im Hades, im Tod zurückgelassen worden ist!
Tommy57 schrieb:Jesus war im Tode nicht in einem Paradies und auch nicht in seinem Reich. Die Bibel sagt eindeutig an vielen Stellen er war im Hades.
Sagt sie ja eben gerade nicht! Er war eben NICHT im Hades zurückgelassen worden, das steht doch da ganz deutlich! Wo er war, steht da zwar nicht, aber es steht da, wo er NICHT war! Er kann also sehr wohl im Paradies gewesen sein!
Tommy57 schrieb:In Apostelgeschichte 2: 30,31 zitiert der Apostel Petrus in seiner Pfingstrede die prophetischen Worte aus Psalm 16: 10:
"Denn meine Seele wirst du dem Scheol nicht lassen, wirst nicht zugeben, daß dein Frommer die Verwesung sehe."
Scheol und Hades meinen dasselbe, es ist schlichtweg der Tod als solcher damit gemeint. Heißt also: Meine Seele wirst du im Tod nicht lassen! Abgesehen davon steht da „Seele“! :D
Ich dachte, die stirbt nach deiner Auffassung? Hier hast du dir selbst eine Bibelstelle gegeben, die besagt, dass die Seele nicht mit dem Leibe abgestorben ist!
Tommy57 schrieb:In der Bibel wird nirgendwo gesagt, dass der Scheol/Hades oder ein Teil davon ein Paradies sei, dass jemandem zur Freude diene.
Das hat ja auch niemand behauptet!
Tommy57 schrieb:Aus Prediger 9:5,10 geht eindeutig hervor, dass diejenigen, die sich im "Scheol" befinden, nicht bei Bewusstsein sind!

Prediger 9:5,10:
"Denn die Lebenden wissen, daß sie sterben werden; die Toten aber wissen gar nichts, und sie haben keinen Lohn mehr, denn ihr Gedächtnis ist vergessen."
"Alles, was du zu tun vermagst mit deiner Kraft, das tue; denn es gibt weder Tun noch Überlegung noch Kenntnis noch Weisheit im Scheol, wohin du gehst."
Das versteht sich von selbst, wenn Scheol oder Hades schlichtweg den Tod als solches meint! Das bedeutet für mich: Wenn man wirklich tot wäre, also wenn es den Tod wirklich gäbe, dann hat man kein Gedächtnis mehr, dann weiß man nichts mehr, dann ist man de Fakto nicht mehr da! Aber genau das lehrt uns die Bibel ja gerade nicht!
Tommy57 schrieb:Wann wurde Jesus auferweckt?

Jesus sagt selbst, wann er auferweckt werden würde:

Lukas 9: 22:

"Der Sohn des Menschen muß vieles leiden und verworfen werden von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten, und getötet und am dritten Tage auferweckt werden."

Jesus sagte selbst: Er wird am "dritten Tag" auferweckt werden! Aus diesem Grund konnte er nicht HEUTE mit dem Übeltäter in einem Paradies gewesen sein.
Das bezieht sich nur auf die Auferweckung seines natürlichen Menschen-Leibes!
Tommy57 schrieb:Nach Jesu Auferstehung am dritten Tag mit einem geisten Körper, war Jesus auch nicht gleich im Himmel in der Gegenwart Gottes.
Er sagte zu Maria Magdalena kurz nach seiner Auferstehung:

Johannes 20:17:
"Jesus spricht zu ihr: Rühre mich nicht an, denn ich bin noch nicht aufgefahren zu [meinem] Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sprich zu ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, und zu meinem Gott und eurem Gott."
Wie schon gesagt, ich schließe daraus, dass man mit einem geistigen Leib überall sein kann. Von Himmel steht da allerdings auch nichts, sondern davon, das Jesus noch nicht zu seinem Vater aufgefahren ist! Er ist noch nicht am rechten Platz bei seinem Vater! Damit ist etwas anderes gemeint, als noch nicht im Himmel! Den Himmel hast Du nun wieder dazu gedichtet!
Tommy57 schrieb:Jesus war also nicht HEUTE mit dem Übeltäter in einem Paradies! Es war zunächst bis zu dritten Tag Tod im Hades und danach war er 40 Tage als Geistgeschöpf in der Umgebung der Erde.
Das ist Deine Interpretation.
Nach meiner Ansicht ist nur der Leib von Jesus nach drei Tagen auferstanden, sein Geist war direkt nach seinem Hinscheiden schon auferweckt worden von Gott! Und sein Geist kann überall gewesen sein, auch mit dem Schächer im Paradies!
Tommy57 schrieb:Hatte der Übeltäter die Aussicht auf eine himmlische Auferstehung und konnte daher gleich heute bei Jesus im Himmel oder in einem Paradies sein?


Der Übeltäter erfüllte nicht einmal die Voraussetzung um später in den Himmel kommen zun können. Er war nicht "wiedergeboren", da er weder im Wasser getauft noch von Gottes heiligem Geist gezeugt worden war.
Das ist alles richtig, trotzdem wurde er von Jesus begnadigt aufgrund seiner Reue!
Tommy57 schrieb:War das Paradies, von dem Jesus zum Übeltäter sprach, irdisch oder himmlisch?
Das irdische Paradies gibt es nicht mehr, also kann es nur ein himmlisches sein!
Tommy57 schrieb:Das ursprüngliche Paradies, der Garten Eden, war irdisch und der Begriff "Paradies" bedeutete in der Ursprache ( abgegrenzter Garten, Park )
Es kann auch einen abgegrenzten Bereich, im Sinne eines schönen Gartens im Himmel geben! Im übrigen gibt es noch eine andere Erklärung für das Paradies, nämlich den Vorhof des Tempels. Der Tempel selbst war Sinnbild für den Sitz Gottes im Himmelreich und der Vorhof ist der Bereich drum herum. Würde bedeuten: Direkt bei Gott in sein Himmelreich kannst du zwar nicht mehr kommen, aber aus Gnade gewähre ich dir ein Leben nahe bei Gott im Bereich des Tempelvorhofes, das ist das Paradies.
Der Übeltäter drückte mit seinen Worten folgendes aus:

Jesus möge sich an ihn erinnern, wenn er in Zukunft als König in seinem Reich komme!
Das ist wieder Deine Interpretation, die ich nicht teile!
Tommy57 schrieb:FAZIT: Der Text aus Lukas 23: 43 kann sich im Licht der gesamten biblischen Lehre nicht auf buchstäblich HEUTE bezogen haben.
Das ist DEIN Fazit. Ich kann dieses Fazit nicht ziehen!
Tommy57 schrieb:Das HEUTE bezieht sich auf den Zeitpunkt der Aussage und nicht auf das Gesagte!
Auch das ist Deine Interpretation, ich teile sie nicht!
Tommy57 schrieb:Das ist KEINE VERDREHUNG EINER BIBLISCHEN AUSSAGE was domitian unterstellt.
Auch das ist nur DEINE Ansicht!
Was du da alles draus ableitest, geht aus dem Text gar nicht hervor! Das bestätigt eher meine Ansicht, dass bei den ZJ´lern nicht sein kann was nicht sein darf! Und dann wird eben der Bibeltext der Lehre angepasst anstatt die Lehre dem Bibeltext.

Abgesehen davon: Seid wann sprichst du mich eigentlich in der 3. Person an? Diskutieren wir hier nun miteinander, oder diskutierst du hier lediglich mit @Optimist ÜBER mich und meine Ansichten? Was soll das?




Zu deinem Post von 05:45 h

Da ist kein Schlummerland bis zum Gericht! Nach dem Tode des Leibes ist sofort der geistliche Leib vorhanden.
Tommy57 schrieb:Nein das ist nicht so!
Warum nicht?

Im hebräischen Teil der Bibel finden wir die Aussage:

Prediger 9 : 5, 10:

"Denn die Lebenden wissen, daß sie sterben werden; die Toten aber wissen gar nichts, ...
"Alles, was du zu tun vermagst mit deiner Kraft, das tue; denn es gibt weder Tun noch Überlegung noch Kenntnis noch Weisheit im Scheol, wohin du gehst."


Der Scheol ist gemäss der Aussage der hebräischen Schriften ein Ort der Ruhe und die Toten sind ohne Bewusstsein! Es gibt auch kein Tun, keine Überlegung....die Toten wissen nichts!
Das hatten wir schon, weiter oben habe ich es erklärt. Scheol und Hades ist einfach nur die Bezeichnung für den Tod an sich. Gäbe es dieses Reich der Toten wirklich, dann wären sie da ohne jegliches Bewusstsein. Wenn es den Tod also wirklich gäbe, ja dann träfe dies zu, dass wir nichts mehr wissen, dass es da kein Tun mehr gibt! Aber die Bibel lehrt ja gerade, dass es diesen Tod nicht gibt!
Tommy57 schrieb:Des weiteren lesen wir in 1. Korinther 15 folgendes:

1. Korinther 15: 22,23

"Denn gleichwie in dem Adam alle sterben, also werden auch in dem Christus alle lebendig gemacht werden. 23 Ein jeder aber in seiner eigenen Ordnung: der Erstling, Christus; sodann die, welche des Christus sind bei seiner Ankunft"


Die himmlische Auferstehung hat gemäss den inspirierten Worten des Paulus eine Ordnung:

Zuerst musste Christus auferstehen, dann die, welche dem Christus angehören, -----bei seiner Ankunft------!
Von Auferstehung steht da erst mal gar nichts, sondern von lebendig gemacht werden! Ich würde sagen: Spätestens bei seiner Ankunft bzw. Wiederkunft! Danach wäre es dann in der Tat zu spät. Denn dann folgt ja das Gericht. Aber bis dahin spätestens sollten alle Jesus Christus in sich erkannt und seine Erlösung angenommen haben!

Und Fakt ist doch, dass wir nach wie vor alle sterben müssen! Also kann das lebendig gemacht werden durch Christus nur im übertragenen Sinne gemeint sein! Der Glaube an IHN und sein Erlösungswerk am Kreuz, das ist dann das, was uns lebendig macht! Denn ansonsten wären wir alle verloren! Sowohl jetzt schon in unserem irdischen Leben und erst Recht danach!
Die "Ankunft Christi" oder anders ausgedrückt die "Wiederkunft Christi" lag zum Zeitpunkt der Niederschrift des Korintherbriefes noch in der Zukunft!

Somit konnten die verstorbenen Nachfolger Jesu zur damaligen Zeit noch nicht auferstanden sein.

Es geht hier gar nicht um verstorbene Nachfolger, es geht hier grundsätzlich um alle Nachfolger und die, die es bis zum Zeitpunkt, wo Jesus wiederkommen wird, bis spätestens da, noch werden können!
Tommy57 schrieb:Deswegen schrieb der Apostel Paulus auch folgendes:

1. Korinther 15:51 - 53
"Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden zwar nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, 52 in einem Nu, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune; denn posaunen wird es, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden.53 Denn dieses Verwesliche muß Unverweslichkeit anziehen, und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen."

Hier schreibt er über diejenigen, die zu himmlischen Leben berufen wurden:

"ein Geheimnis"; "nicht alle entschlafen", " aber alle werden verwandelt werden"!

Aber wann: " bei der letzten Posaune "!

FAZIT: Die augenblickliche Verwandlung eines physischen Körpers zu einem geistigen Körper bei der himmlischen Auferstehung findet erst ab einem bestimmten Zeitpunkt statt, erst bei der "letzten Posaune"!

Was ist zuvor? Zuvor "entschlafen" treue Christen, das heißt, sie befinden sich im Hades!
Na ob der Paulus es gerade "deswegen schreibt" weiß ich nicht. Das sehe ich im übrigen alles auch so, nur den letzten Satz teile ich nicht!

Paulus schreibt, dass nicht alle entschlafen werden. Das bedeutet im Klartext, einige Menschen werden nicht sterben! Bis zum heutigen Tage müssen allerdings alle Menschen die einst mal geboren worden sind, auch wieder sterben. Es gibt nur diese eine Ausnahme: Zum Zeitpunkt der Wiederkunft Jesu, beim Schall der letzten Posaune werden die SEINEN die dann zu diesem Zeitpunkt noch Leben, in einem Nu verwandelt werden, bekommen also direkt den geistigen Leib und werden zu Jesus in den Himmel entrückt! Und die, welche zu diesem Zeitpunkt sterben oder gerade gestorben sind, werden ebenso wieder auferweckt und bekommen dann auch diese Verwandlung in einen geistigen Leib und werden ebenso mit Jesus in den Himmel entrückt. In dem Text steht nur, dass Tote auferweckt werden. Um welche Toten es sich da handelt, wissen wir gar nicht! Und das sie vorher im Hades waren, steht da auch nicht! Das sind wieder DEINE Auslegungen, die ich nicht teilen kann!
Tommy57 schrieb:1.Thessalonicher 4:13 - 18:

" Wir wollen aber nicht, Brüder, daß ihr, was die Entschlafenen betrifft, unkundig seid, auf daß ihr euch nicht betrübet wie auch die übrigen, die keine Hoffnung haben.14 Denn wenn wir glauben, daß Jesus gestorben und auferstanden ist, also wird auch Gott die durch Jesum Entschlafenen mit ihm bringen. 15 (Denn dieses sagen wir euch im Worte des Herrn, daß wir, die Lebenden, die übrigbleiben bis zur Ankunft des Herrn, den Entschlafenen keineswegs zuvorkommen werden.16 Denn der Herr selbst wird mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes herniederkommen vom Himmel, und die Toten in Christo werden zuerst auferstehen; 17 danach werden wir, die Lebenden, die übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und also werden wir allezeit bei dem Herrn sein.18 So ermuntert nun einander mit diesen Worten. )"


Hier zeigt Paulus eindeutig, dass treue Nachfolger Jesu Christi sehr wohl "entschlafen", also im Tode ruhen.
Naja, wir müssen ja alle irgendwann mal sterben, ausser wir erleben noch seine Wiederkunft und gehören zu denen, die dann in einem Nu verwandelt werden. Also dass es entschlafene gibt, oder mit anderen Worten: Dass es Verstorbene gibt, versteht sich ja wohl von selbst. Darum kann es Paulus nicht gehen, denn das weiß jeder. Es ging ihm darum, den anderen Hoffung zu machen, dass keiner im Tode bleiben wird!

Das sie im Tode ruhen, steht da allerdings nicht, das ist wieder DEINE Interpretation!
Tommy57 schrieb:FAZIT:

Es sollte damals keine sofortige Auferstehung im Tod erfolgen sondern zuerst einmal ein "Todesschlaf" im Hades, was auch aus der übrigen Bibel über den Zustand der Toden hervorgeht! Erst während der "Ankunft des Hern" wird die himmlische Auferstehung stattfinden, zum Zeitpunkt der "Posaune" Gottes!
Auch das ist wieder nur DEIN Fazit und DEINE Interpretation! Was damals sollte oder nicht sollte und was in Zukunft sein wird, das kannst du gar nicht wissen! Ich sehe keinen Todesschlaf im Hades, ausser immerzu nur in DEINEN eigenen Auslegungen! Von einem Todesschlaf im Hades ist bei keinem deiner angeführten Bibelstellen die Rede, er kommt darin gar nicht vor! Du bist derjenige, der diesen immer hinzu dichtet!

Während der Ankunft des Herrn erfolgt allerdings eine Auferstehung, das ist richtig, nämlich der zu diesem Zeitpunkt Verstorbenen. Und eine Verwandlung ohne Tod in Bezug auf die, die dann noch Leben und zu den SEINEN gehören!



Zu deinem Post von 07:43 h
Tommy57 schrieb:Selbst wenn es so wäre, dass Jesus an vielen anderen Stellen nur sagen würde:
"Wahrlich ich sage Dir" oder ähnlich....müsste das dann nicht bedeuten, dass er an dieser Stelle NICHT das Wort HEUTE gebrauchen würde.
Schließlich kommt es ja immer darauf an, was jemand sagen will und es geht nicht einfach um eine Redewendung!
Was heißt denn wenn es „so wäre“? Es war auch laut Bibel so! Jesus sagte nirgends sonst: Wahrlich, ich sage dir „HEUTE“.

Allerdings muss das natürlich nicht heißen, dass er es an einer Stelle dann nicht doch gebrauchen könnte, aber ich finde das unlogisch, warum sollte er es denn ausgerechnet an dieser einen Stelle gebrauchen, wo er es ansonsten doch nie tat?

Aber du hast schon recht, es kommt darauf an, WAS jemand sagen will und es geht nicht einfach nur um eine Redewendung!
Das Lukasevangelium ist in griechisch geschrieben worden, doch als Jesus die obigen Worte an den Übeltäter richtete, sprach er in aramäisch, eine Form von hebräisch!

Dazu schreibt Dr. George Lamsa:
„Der aramäischen Ausdrucksweise entsprechend fällt in diesem Text der Nachdruck auf das ,heute‘, und die Übersetzung sollte folgendermaßen lauten: ,Wahrlich, ich sage dir heute: Du wirst mit mir im Paradiese sein!‘

Es ist eine Besonderheit der orientalischen Ausdrucksweise, daß man beim Geben eines Versprechens auch gleichzeitig den Tag erwähnt an dem dies geschieht. Dann ist die spätere Erfüllung auch mit aller Sicherheit gewährleistet“ (Die Evangelien in aramäischer Sicht)."
Jaja, man sucht sich immer die Leute heraus, die die eigene Meinung noch unterstreichen. Da gehen die Meinungen eben auseinander. Ich muss das nicht glauben, nur weil andere es für möglich halten! Im übrigen sagtest du oben doch noch selbst:
Tommy57 schrieb:„Schließlich kommt es ja immer darauf an, was jemand sagen will und es geht nicht einfach um eine Redewendung“
Selbst wenn es also eine besondere orientalische Redewendung oder Ausdrucksweise war, so kommt es aber eben darauf gar nicht an, sondern darum WAS Jesus sagen will! Und warum sollte Jesus diese angeblich orientalische Redewendung ausgerechnet nur an dieser einen Stelle benutzen, ich meine wenn das so üblich gewesen wäre und Jesus sich diesem Sprachbrauch bedient hätte, dann hätte er sie wohl weit öfters eingesetzt. Also gehe ich eher davon aus, dass das ein sich zurechtbiegen ist, damit wird wieder nur etwas passend gemacht, was ja sonst nicht passen würde.
Tommy57 schrieb:Gibt es dazu noch weitere Beispiele in der Bibel?
Ganz sicher gibt es da eine Menge Bibelstellen, worin das Wort "heute" vorkommt... Ist das überhaupt in diesem Zusammenhang relevant? Ich meine, leider überhaupt nicht!
Tommy57 schrieb:In den Hebräischen Schriften findet man mehrere Beispiele dieser feierlichen Formel, die das Wort „heute“ enthält (Sach. 9:12; 5. Mose 4:26, 39 )
Sacharja 9:12:
"Kehret zur Festung zurück, ihr Gefangenen der Hoffnung! Schon HEUTE verkündige ich, daß ich dir das Doppelte erstatten werde."

5. Mose 9:26,39:

"so nehme ich HEUTE den Himmel und die Erde zu Zeugen gegen euch, daß ihr gewißlich schnell aus dem Lande umkommen werdet, wohin ihr über den Jordan ziehet, um es in Besitz zu nehmen; ihr werdet eure Tage darin nicht verlängern, sondern gänzlich vertilgt werden."
"So erkenne denn HEUTE und nimm zu Herzen, daß Jehova Gott ist im Himmel oben und auf der Erde unten, keiner sonst."

Weitere 40 Fälle allein im 5. Buch Mose!
Na wenn das so üblich war und es über 40 Fälle im Alten Testament gab, wo solche Redewendungen gebraucht wurden, ist es um so verwunderlicher, dass Jesus diese dann nur ein einziges Mal gebraucht haben soll und dann ausgerechnet in seiner Sterbestunde.

Wer suchet, der findet. Mit einer Onlinebibel und Suchfunktion lassen sich ne Menge Stellen finden, die das Wort „heute“ beinhalten. Damit soll diese eine Stelle in der Jesus es mal gebrauchte wohl relativiert werden, oder was spielt es für eine Rolle, wie oft das Wort „heute“ ansonsten noch in der Bibel vorkommt? Um so verwunderlicher ist es für mich dann erst recht, warum Jesus es dann nur ein einziges Mal gebraucht haben soll. Tut mir leid, aber ich finde das alles ziemlich weit hergeholt! Es dient lediglich dazu, eine Lehre zu stützen, notfalls muss eben ein Komma in der Bibel dran glauben...


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domitian
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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

11.03.2014 um 14:52
So, hier mal alle 234 Stellen aus der Bibel, die meine Suchfunktion hergab, in denen das Wort "heute" vorkommt. Man sieht: Gar nicht so unüblich...


1.Mose 4,14
14. Siehe, du treibst mich heute aus dem Lande, und ich muß mich vor deinem Angesicht verbergen und unstät und flüchtig sein auf Erden. Und es wird geschehen, daß mich totschlägt, wer mich findet.
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1.Mose 22,14
14. Und Abraham nannte den Ort: Der HERR wird dafür sorgen! So daß man noch heute sagt: Auf dem Berge wird der HERR dafür sorgen!
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1.Mose 24,12
12. Und er sprach: O HERR, du Gott meines Herrn Abraham, laß es mir doch heute gelingen und tue Barmherzigkeit an meinem Herrn Abraham!
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1.Mose 24,42
42. Also kam ich heute zum Wasserbrunnen und sprach: O HERR, Gott, meines Herrn Abraham, wenn du doch zu meiner Reise Glück gäbest, welche ich gemacht!
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1.Mose 25,31
31. Aber Jakob sprach: Verkaufe mir heute deine Erstgeburt!
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1.Mose 25,33
33. Jakob sprach: So schwöre mir heute! Und er schwur ihm und verkaufte also dem Jakob seine Erstgeburt.
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1.Mose 30,32
32. Ich will heute durch alle deine Herden gehen, und du sollst daraus absondern alle gesprenkelten und gefleckten Schafe, auch alle schwarzen Schafe unter den Lämmern und alle gefleckten und gesprenkelten Ziegen; und das soll mein Lohn sein.
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1.Mose 31,43
43. Laban antwortete und sprach: Die Töchter sind meine Töchter und die Kinder sind meine Kinder und die Herden sind meine Herden, und alles, was du siehst, ist mein! Was kann ich nun heute diesen meinen Töchtern oder ihren Kindern tun, die sie geboren haben?
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1.Mose 31,48
48. Und Laban sprach: dieser Wall sei heute Zeuge zwischen mir und dir; darum wird er Galed genannt
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1.Mose 40,7
7. Da fragte er diese Höflinge des Pharao, die mit ihm im Gefängnis seines Herrn waren, und sprach: Warum macht ihr heute ein so finsteres Gesicht?
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1.Mose 41,9
9. Da sprach der oberste Mundschenk zum Pharao: Ich gedenke heute meiner Sünde!
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1.Mose 44,28
28. einer ist von mir weggegangen, und ich habe ihn bis heute nicht mehr gesehen, so daß ich denken muß, ein wildes Tier habe ihn zerrissen.
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1.Mose 47,23
23. Und Joseph sprach zum Volk: Ich habe euch heute samt eurem Land für den Pharao gekauft; hier ist Samen für euch, besäet das Land.
--------------------------------------------------
2.Mose 2,18
18. Und als sie zu ihrem Vater Reguel kamen, sprach er: Warum seid ihr heute so bald wiedergekommen?
--------------------------------------------------
2.Mose 5,14
14. Und die Amtleute der Kinder Israel, welche die Treiber des Pharao über sie gesetzt hatten, wurden geschlagen, und es ward zu ihnen gesagt: Warum habt ihr weder heute noch gestern euer bestimmtes Tagewerk getan wie zuvor?
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2.Mose 13,4
4. Heute seid ihr ausgezogen, im Monat Abib.
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2.Mose 14,13
13. Mose sprach zum Volk: Fürchtet euch nicht, tretet hin und sehet, was für ein Heil der HERR heute an euch tun wird; denn diese Ägypter, die ihr heute sehet, sollt ihr nimmermehr sehen ewiglich!
--------------------------------------------------
2.Mose 16,25
25. Da sprach Mose: Esset das heute, denn heute ist der Sabbat des HERRN; ihr werdet es heute nicht auf dem Felde finden.
--------------------------------------------------
2.Mose 19,10
10. Da sprach der HERR zu Mose: Geh zum Volk und heilige sie heute und morgen; und sie sollen ihre Kleider waschen
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2.Mose 32,29
29. Und Mose sprach: Füllet heute eure Hände dem HERRN, ein jeder für seinen Sohn und für seinen Bruder, daß heute der Segen über euch gegeben werde!
--------------------------------------------------
2.Mose 34,11
11. Hüte dich vor dem, was ich dir heute verbiete! Siehe, ich will vor dir her ausstoßen die Amoriter, Kanaaniter, Hetiter, Pheresiter, Heviter und Jebusiter.
--------------------------------------------------
3.Mose 8,34
34. Was man heute getan hat, das hat der HERR zu tun befohlen, um für euch Sühne zu erwirken.
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3.Mose 9,4
4. ferner einen Ochsen und einen Widder zum Dankopfer, vor dem HERRN zu opfern, und ein mit Öl gemengtes Speisopfer; denn heute wird euch der HERR erscheinen.
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3.Mose 10,19
19. Aaron aber sprach zu Mose: Siehe, heute haben sie ihr Sündopfer vor dem HERRN geopfert, und es ist mir solches widerfahren; sollte ich heute vom Sündopfer essen? Wäre es auch wohl getan in den Augen des HERRN?
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5.Mose 1,10
10. denn der HERR, euer Gott, hat euch gemehrt, und siehe, ihr seid heute wie die Sterne des Himmels an Menge.
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5.Mose 1,39
39. Und eure Kinder, von denen ihr sagtet, daß sie zum Raub werden müßten, und eure Söhne, die heute noch nicht wissen, was gut und böse ist, die sollen hineinkommen; denselben will ich es geben, und sie sollen es einnehmen.
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5.Mose 2,18
18. Du kommst heute an der Grenze der Moabiter bei Ar vorüber
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5.Mose 2,30
30. Aber Sihon, der König zu Hesbon, wollte uns nicht durch sein Land ziehen lassen; denn der HERR, dein Gott, hatte seinen Geist hartnäckig gemacht und sein Herz verbittert, daß er ihn in deine Hand gebe, wie es heute der Fall ist.
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5.Mose 4,4
4. Aber ihr, die ihr dem HERRN, eurem Gott, anhinget, lebet alle heute noch.
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5.Mose 4,8
8. Und wo ist ein so großes Volk, das so gerechte Satzungen und Rechte habe, wie dieses ganze Gesetz ist, das ich euch heute vorlege?
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5.Mose 4,20
20. Euch aber hat der HERR angenommen und aus dem eisernen Ofen, aus Ägypten, geführt, daß ihr sein Erbvolk sein solltet, wie es heute der Fall ist.
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5.Mose 4,26
26. so rufe ich heute Himmel und Erde zu Zeugen wider euch an, daß ihr gewiß bald umkommen werdet in dem Lande, wohin ihr über den Jordan ziehet, um es einzunehmen; ihr werdet nicht lange darin wohnen, sondern sicherlich vertilgt werden!
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5.Mose 4,38
38. daß er vor dir her größere und stärkere Völker, als du bist, vertriebe, und dich in ihr Land führte und dasselbe dir zum Erbteil gäbe, wie es heute der Fall ist.
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5.Mose 4,39
39. So sollst du nun heute wissen und zu Herzen fassen, daß der HERR der alleinige Gott ist oben im Himmel und unten auf Erden, und keiner sonst.
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5.Mose 4,40
40. Darum beobachte seine Satzungen und seine Gebote, die ich dir heute gebiete, so wird es dir und deinen Kindern nach dir wohl gehen, und du wirst lange leben in dem Lande, das dir der HERR, dein Gott, gibt, für alle Zeiten.
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5.Mose 5,1
5
1. Und Mose berief ganz Israel und sprach zu ihnen: Höre, Israel, die Satzungen und Rechte, die ich heute vor euren Ohren rede; lernet und behaltet sie, daß ihr sie tuet!
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5.Mose 5,3
3. Nicht mit unsern Vätern hat er diesen Bund gemacht, sondern mit uns, die wir heute hier sind und alle leben.
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5.Mose 5,24
24. Siehe, der HERR, unser Gott, hat uns seine Herrlichkeit und seine Majestät sehen lassen, und wir haben aus dem Feuer heraus seine Stimme gehört; heute haben wir gesehen, daß Gott mit den Menschen redet und sie am Leben bleiben.
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5.Mose 6,6
6. Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du auf dem Herzen tragen,
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5.Mose 6,24
24. Darum hat uns der Herr geboten, alle diese Satzungen zu halten, daß wir den HERRN, unsern Gott, fürchten und es uns wohl gehe alle Tage und wir am Leben erhalten werden, wie es heute der Fall ist.
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5.Mose 7,11
11. So sollst du nun die Gebote, Satzungen und Rechte bewahren, die ich dir heute gebiete, daß du sie tuest!
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5.Mose 8,1
8
1. Alle Gebote, die ich dir heute gebiete, sollt ihr behalten, um sie zu tun, auf daß ihr lebet und gemehret werdet und hineinkommet und das Land einnehmet, das der HERR euren Vätern geschworen hat.
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5.Mose 8,11
11. Hüte dich, daß du des HERRN, deines Gottes, nicht vergessest, so daß du seine Gebote, seine Satzungen und Rechte, die ich dir heute gebiete, nicht beobachtest;
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5.Mose 8,18
18. Sondern du sollst des HERRN, deines Gottes, gedenken; denn er ist es, der dir Kraft gibt, solchen Reichtum zu erwerben; auf daß er seinen Bund aufrechterhalte, den er deinen Vätern geschworen hat, wie es heute geschieht.
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5.Mose 8,19
19. Wirst du aber des HERRN, deines Gottes, vergessen und andern Göttern nachfolgen und ihnen dienen und sie anbeten, so bezeuge ich heute über euch, daß ihr gewiß umkommen werdet.
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5.Mose 9,1
9
1. Höre, Israel: Du wirst heute über den Jordan gehen, daß du hineinkommest, Völker zu überwältigen, die größer und stärker sind als du, große Städte einzunehmen, die himmelhoch befestigt sind,
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5.Mose 9,3
3. So sollst du heute wissen, daß der HERR, dein Gott, vor dir hergeht, ein verzehrendes Feuer. Er wird sie vertilgen und sie vor dir her unterwerfen und sie vertreiben und eilends umbringen, wie dir der HERR verheißen hat.
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5.Mose 10,13
13. daß du die Gebote des HERRN beobachtest, und seine Satzungen, die ich dir heute gebiete, zum Besten für dich selbst?
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5.Mose 10,15
15. dennoch hat der HERR allein zu deinen Vätern Lust gehabt, daß er sie liebte; und er hat ihren Samen erwählt nach ihnen, nämlich euch, aus allen Völkern, wie es heute der Fall ist.
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5.Mose 11,2
2. Und ihr sollt heute erkennen - was eure Kinder nicht wissen und nicht gesehen haben - die Zucht des HERRN, eures Gottes, und seine Majestät und seine mächtige Hand und seinen ausgereckten Arm
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5.Mose 11,8
8. Darum sollt ihr alle Gebote bewahren, die ich euch heute gebiete, daß ihr erstarket und hineinkommet und das Land erblich besitzet, in das ihr hinüberzieht, um es einzunehmen;
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5.Mose 11,13
13. Werdet ihr nun meinen Geboten fleißig gehorchen, die ich euch heute gebiete, daß ihr den HERRN, euren Gott, liebet und ihm mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele dienet,
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5.Mose 11,26
26. Siehe, ich lege euch heute vor den Segen und den Fluch:
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5.Mose 11,27
27. den Segen, wenn ihr den Geboten des HERRN, eures Gottes, die ich euch heute gebiete, gehorsam seid:
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5.Mose 11,28
28. den Fluch aber, wenn ihr den Geboten des HERRN, eures Gottes, nicht gehorsam sein werdet und von dem Wege, den ich euch heute gebiete, abtretet, so daß ihr andern Göttern nachwandelt, die ihr nicht kennet.
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5.Mose 11,32
32. So achtet nun darauf, daß ihr alle Satzungen und Rechte tut, die ich euch heute vorlege!
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5.Mose 12,8
8. Ihr sollt nicht also tun, wie wir heute hier tun, ein jeder, was ihn recht dünkt.
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5.Mose 13,18
18. insofern du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchen wirst, [und] alle seine Gebote hältst, die ich dir heute gebiete, so daß du tust, was recht ist vor den Augen des HERRN, deines Gottes.
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5.Mose 15,5
5. vorausgesetzt, daß du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchest und beobachtest alle diese Gebote, die ich dir heute gebiete, und darnach tuest.
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5.Mose 15,15
15. Und gedenke, daß du in Ägyptenland auch ein Knecht warst, und daß der HERR, dein Gott, dich erlöst hat; darum gebiete ich dir heute solches. -
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5.Mose 19,9
9. wenn du nämlich beobachten und tun wirst, was ich dir heute gebiete, daß du den HERRN, deinen Gott, liebest und in seinen Wegen wandelst dein Leben lang, so sollst du dir noch drei andere Städte zu diesen drei hinzufügen,
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5.Mose 20,3
3. Ihr zieht heute in den Kampf wider eure Feinde; euer Herz verzage nicht! Fürchtet euch nicht und erschrecket nicht und lasset euch nicht vor ihnen grauen!
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5.Mose 26,3
3. und du sollst zu dem Priester kommen, der zu der Zeit [im Amt] sein wird, und zu ihm sagen: Ich bezeuge heute vor dem HERRN, deinem Gott, daß ich in das Land gekommen bin, von dem der HERR unsern Vätern geschworen hat, daß er es uns gebe!
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5.Mose 26,17
17. Du hast dem HERRN heute zugesagt, daß er dein Gott sein soll, und daß du alle seine Satzungen, Gebote und Rechte beobachten und seiner Stimme gehorchen wollest.
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5.Mose 26,18
18. Und der HERR hat auch dir heute zusagen lassen, daß du sein Eigentumsvolk sein sollst, wie er dir verheißen hat, und daß du alle seine Gebote haltest;
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5.Mose 27,10
10. Darum sollst du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchen und seine Gebote und Satzungen halten, die ich dir heute gebiete!
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5.Mose 28,1
28
1. Es wird aber geschehen, wenn du der Stimme des HERRN, deines Gottes, wirklich gehorchst und darauf achtest zu tun alle seine Gebote, die ich dir heute gebiete, daß dich dann der HERR, dein Gott, erhöhen wird über alle Völker auf Erden.
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5.Mose 28,13
13. Und der HERR wird dich zum Haupt machen und nicht zum Schwanz; und du wirst nur zuoberst und nicht zuunterst sein, wenn du gehorchst den Geboten des HERRN, deines Gottes, die ich dir heute gebiete, daß du sie beobachtest und tust,
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5.Mose 28,15
15. Es wird aber geschehen, wenn du der Stimme des HERRN, deines Gottes, nicht gehorchst, so daß du nicht beobachtest und tust all seine Gebote und Satzungen, die ich dir heute gebiete, so werden all diese Flüche über dich kommen und dich treffen.
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5.Mose 29,10
10. Ihr alle steht heute vor dem HERRN, eurem Gott, eure Häupter, eure Stämme, eure Ältesten und eure Amtleute, alle Männer Israels;
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5.Mose 29,12
12. um einzutreten in den Bund des HERRN, deines Gottes, und in seinen Eid, den der HERR, dein Gott, heute mit dir macht,
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5.Mose 29,13
13. auf daß er dich heute einsetze als sein Volk, und daß er dein Gott sei, wie er zu dir geredet, und wie er deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob, geschworen hat.
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5.Mose 29,15
15. sondern sowohl mit euch, die ihr heute hier seid und mit uns stehet vor dem HERRN, unserm Gott, als auch mit denen, die heute nicht bei uns sind.
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5.Mose 29,18
18. Darum hütet euch, daß nicht etwa ein Mann oder ein Weib, ein Geschlecht oder ein Stamm unter euch sei, dessen Herz sich heute von dem HERRN, unserm Gott, abwende, und der hingehe, den Göttern dieser Völker zu dienen; daß nicht etwa eine Wurzel unter euch sei, die Gift und Wermut trage;
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5.Mose 29,28
28. Und der HERR hat sie aus ihrem Lande verstoßen mit Zorn, Grimm und großer Ungnade und hat sie in ein anderes Land geworfen, wie es heute der Fall ist!
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5.Mose 30,2
2. und wenn du umkehrst zu dem HERRN, deinem Gott, und seiner Stimme gehorchst, du und deine Kinder, von ganzem Herzen und von ganzer Seele, in allem, was ich dir heute gebiete;
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5.Mose 30,8
8. Du aber wirst umkehren und der Stimme des HERRN gehorchen, daß du befolgest alle seine Gebote, die ich dir heute gebiete.
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5.Mose 30,11
11. Denn dieses Gebot, das ich dir heute gebiete, ist dir nicht zu wunderbar und nicht zu fern.
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5.Mose 30,15
15. Siehe, ich habe dir heute vorgelegt das Leben und das Gute, den Tod und das Böse.
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5.Mose 30,16
16. Was ich dir heute gebiete, ist, daß du den HERRN, deinen Gott, liebest und in seinen Wegen wandelst und seine Gebote, seine Satzungen und seine Rechte haltest, auf daß du leben mögest und gemehrt werdest; und der HERR, dein Gott, wird dich segnen im Lande, darein du ziehst, um es einzunehmen.
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5.Mose 30,18
18. so verkündige ich euch heute, daß ihr gewiß umkommen und nicht lange leben werdet in dem Lande, in das du über den Jordan ziehst, um es einzunehmen.
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5.Mose 30,19
19. Ich nehme heute Himmel und Erde wider euch zu Zeugen: Ich habe euch Leben und Tod, Segen und Fluch vorgelegt; so erwähle nun das Leben, auf daß du lebest, du und dein Same,
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5.Mose 31,2
2. Ich bin heute hundertundzwanzig Jahre alt, ich kann nicht mehr aus- und eingehen; auch hat der HERR zu mir gesagt: Du sollst diesen Jordan nicht überschreiten!
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5.Mose 31,27
27. Denn ich kenne deinen Ungehorsam und deine Halsstarrigkeit. Siehe, während ich noch heute unter euch lebe, seid ihr ungehorsam wider den HERRN; wieviel mehr nach meinem Tode!
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5.Mose 32,46
46. Nehmet zu Herzen alle Worte, die ich euch heute bezeuge, daß ihr sie euren Kindern anbefehlet, damit sie darauf achten, alle Worte dieses Gesetzes zu befolgen.
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Jos 3,7
7. Und der HERR sprach zu Josua: Heute will ich anfangen, dich vor ganz Israel groß zu machen, damit sie wissen, daß, wie ich mit Mose gewesen bin, ich auch mit dir sein werde.
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Jos 5,9
9. Und der HERR sprach zu Josua: Heute habe ich die Schande Ägyptens von euch abgewälzt. Darum wurde jener Ort Gilgal genannt bis auf diesen Tag.
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Jos 8,28
28. Und Josua äscherte Ai ein und machte einen ewigen Schutthügel daraus, eine Ruine, die noch heute dort ist.
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Jos 14,10
10. Und nun siehe, der HERR hat mich leben lassen, wie er geredet hat. Und es sind nunmehr fünfundvierzig Jahre, seit der HERR solches zu Mose sagte, als Israel in der Wüste wandelte. Und nun siehe, ich bin heute fünfundachtzig Jahre alt
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Jos 14,11
11. und bin noch heute so stark, wie ich war an dem Tage, als mich Mose aussandte; wie meine Kraft damals war, also ist sie auch jetzt, zu streiten und aus- und einzuziehen.
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Jos 22,16
16. Also läßt euch die ganze Gemeinde des HERRN sagen: Was ist das für eine Untreue, die ihr an dem Gott Israels begangen habt, indem ihr euch heute von der Nachfolge des HERRN abkehret dadurch, daß ihr euch einen Altar bauet und euch heute gegen den HERRN empöret?
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Jos 22,17
17. War uns zu wenig die Versündigung mit Peor, von welcher wir heute noch nicht gereinigt sind, und um derentwillen eine Plage über die Gemeinde des HERRN kam?
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Jos 22,18
18. Und ihr wendet euch heute von der Nachfolge des HERRN ab und empöret euch gegen den HERRN, so daß er morgen über die ganze Gemeinde Israel zürnt?
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Jos 22,22
22. Der Gott der Götter, der HERR, der Gott der Götter, der HERR, er weiß, und Israel soll es auch wissen: Ist es aus Empörung oder Untreue gegen den HERRN geschehen, so helfe er uns heute nicht!
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Jos 22,29
29. Das sei ferne von uns, daß wir uns gegen den HERRN auflehnen, daß wir uns heute von der Nachfolge des HERRN abwenden und einen Altar bauen für Brandopfer, für Speisopfer und für Schlachtopfer, außer dem Altar des HERRN, unsres Gottes, der vor seiner Wohnung steht!»
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Jos 22,31
31. Und Pinehas, der Sohn Eleasars, der Priester, sprach zu den Kindern Manasse: Heute erkennen wir, daß der HERR unter uns ist, daß ihr mit dieser Tat keine Untreue an dem HERRN begangen habt! Nun habt ihr die Kinder Israel aus der Hand des HERRN errettet!
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Jos 23,14
14. Und siehe, ich gehe heute den Weg aller Welt, und ihr müßt erkennen mit eurem ganzen Herzen und mit eurer ganzen Seele, daß nicht ein Wort gefehlt hat von all dem Guten, das der HERR, euer Gott, euch versprochen hat; es ist euch alles widerfahren, und nichts ist ausgeblieben.
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Jos 24,15
15. Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so erwählet euch heute, welchem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter jenseits des Stromes gedient haben, oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr wohnt; ich aber und mein Haus, wir wollen dem HERRN dienen!
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Ri 9,18
18. während ihr euch heute wider meines Vaters Haus aufgelehnt und seine Kinder erwürgt habt, siebzig Männer auf einem Stein, und den Abimelech, den Sohn seiner Magd, über die Bürger zu Sichem zum König gemacht habt, weil er euer Bruder ist; -
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Ri 11,27
27. Ich habe nicht gegen dich gesündigt; und du tust so übel an mir, daß du wider mich streitest? Möge der HERR, der Richter, heute ein Urteil fällen zwischen den Kindern Israel und den Kindern Ammon!
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Ri 12,3
3. Als ich nun sah, daß bei euch keine Hilfe war, setzte ich mein Leben daran und zog hin wider die Kinder Ammon, und der HERR gab sie in meine Hand. Warum kommt ihr heute zu mir herauf, um wider mich zu streiten?
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Ri 15,19
19. Da spaltete Gott die Höhlung, die bei Lechi ist, so daß Wasser herausfloß; und als er trank, kehrte sein Geist wieder, und er lebte auf. Darum heißt man sie noch heute «Quelle des Anrufers»; sie ist bei Lechi.
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Ri 21,3
3. und sprachen: O HERR, Gott Israels, warum ist das in Israel geschehen, daß heute ein Stamm von Israel fehlt?
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Ri 21,6
6. Und es reute die Kinder Israel um ihren Bruder Benjamin, und sie sprachen: Heute ist ein Stamm von Israel abgehauen worden!
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Ri 21,22
22. Wenn aber ihre Väter oder ihre Brüder kommen, um mit uns zu rechten, so wollen wir zu ihnen sagen: Schenket sie uns! Denn nicht jeder hat ein Weib gewonnen im Kriege; auch habt ihr sie ihnen nicht gegeben, sonst wäret ihr heute schuldig!
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Rut 2,19
19. Da sprach ihre Schwiegermutter zu ihr: Wo hast du heute aufgelesen, und wo hast du gearbeitet? Gesegnet sei, der sich um dich gekümmert hat! Da sagte sie ihrer Schwiegermutter, bei wem sie gearbeitet hatte, und sprach: Der Mann, bei dem ich heute gearbeitet habe, heißt Boas! Naemi sprach zu ihrer Sohnsfrau:
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Rut 3,18
18. Sie aber sprach: Sei still, meine Tochter, bis du erfährst, wie die Sache ausfällt! Denn der Mann wird nicht säumen, sondern die Sache noch heute erledigen.
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Rut 4,9
9. Da sprach Boas zu den Ältesten und zu allem Volk: Ihr seid heute Zeugen, daß ich von Naemis Hand alles erkauft habe, was Elimelech, und alles, was Kiljon und Machlon gehörte.
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Rut 4,10
10. Dazu nehme ich mir Ruth zum Weibe, die Moabiterin, Machlons Weib, um den Namen des Verstorbenen auf seinem Erbteil wieder aufzurichten, damit des Verstorbenen Name nicht verschwinde aus der Mitte seiner Brüder und aus dem Tor seines Ortes. Dessen seid ihr heute Zeugen!
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1.Sam 4,3
3. Und als das Volk ins Lager kam, sprachen die Ältesten Israels: Warum hat uns der HERR heute von den Philistern lassen geschlagen werden? Laßt uns die Bundeslade des HERRN von Silo zu uns herholen, so wird er in unsre Mitte kommen und uns von der Hand unsrer Feinde retten!
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1.Sam 4,16
16. Aber der Mann sprach zu Eli: Ich komme aus dem Heer, heute bin ich aus dem Heer geflohen! Er aber sprach: Wie steht die Sache, mein Sohn?
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1.Sam 9,12
12. Sie antworteten ihnen und sprachen: Ja, siehe, er ist vor dir; eile nur, denn er ist heute in die Stadt gekommen, weil das Volk heute auf der Höhe zu opfern hat.
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1.Sam 9,19
19. Samuel antwortete dem Saul und sprach: Ich bin der Seher! Geh vor mir her zur Höhe hinauf; denn ihr sollt heute mit mir essen, und morgen will ich dich ziehen lassen; und alles, was in deinem Herzen ist, will ich dir sagen!
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1.Sam 10,19
19. Ihr aber habt heute euren Gott verworfen, der euch aus all eurem Elend und aus euren Nöten errettet hat, und habt zu ihm gesagt: Setze einen König über uns! Wohlan, so tretet nun vor den HERRN nach euren Stämmen und nach euren Tausendschaften!
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1.Sam 11,13
13. Saul aber sprach: Es soll an diesem Tag niemand sterben; denn der HERR hat heute Heil gegeben in Israel.
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1.Sam 14,28
28. Aber einer aus dem Volk hob an und sprach: Dein Vater hat das Volk hoch und teuer beschworen und gesagt: Verflucht sei der Mann, der heute etwas ißt! - Das Volk aber war müde.
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1.Sam 14,30
30. Wieviel mehr, wenn das Volk heute von der Beute seiner Feinde, die es vorfand, gegessen hätte! So aber ist die Niederlage der Philister nicht groß geworden. -
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1.Sam 14,38
38. Da sprach Saul: Es sollen alle Häupter des Volkes herzutreten und erforschen und sehen, an wem heute die Schuld liegt;
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1.Sam 15,28
28. Da sprach Samuel zu ihm: Der HERR hat heute das Königreich Israel von dir gerissen und es deinem Nächsten gegeben, der besser ist als du!
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1.Sam 18,21
21. Und Saul sprach: Ich will sie ihm geben, damit sie ihm zum Fallstrick werde und der Philister Hand über ihn komme. Und Saul sprach zu David: Mit der zweiten sollst du heute mein Tochtermann werden!
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1.Sam 20,27
27. Es begab sich aber am Tage nach dem Neumond, als Davids Platz wieder leer blieb, daß Saul zu seinem Sohne Jonatan sprach: Warum ist der Sohn Isais weder gestern noch heute zum Essen gekommen?
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1.Sam 21,5
5. Da antwortete David dem Priester und sprach: Die Weiber waren uns schon gestern und vorgestern versagt, als ich auszog; auch war der Anzug der Leute heilig; und ist auch der Weg selbst gemein, so möge er doch heute wegen des Anzugs auch für heilig gelten!
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1.Sam 22,15
15. Habe ich denn erst heute angefangen, Gott für ihn zu befragen? Das sei ferne von mir! Der König lege solches weder seinem Knecht, noch dem ganzen Hause meines Vaters zur Last; denn dein Knecht hat von alledem nichts gewußt, weder Kleines noch Großes!
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1.Sam 24,11
11. Siehe, an diesem Tage siehst du mit eigenen Augen, daß dich der HERR heute in der Höhle in meine Hand gegeben hat; man gedachte dich umzubringen, aber ich schonte deiner, denn ich sprach: Ich will meine Hand nicht an meinen Herrn legen; denn er ist der Gesalbte des HERRN!
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1.Sam 24,19
19. Und du hast heute bewiesen, daß du Gutes an mir getan hast, da der HERR mich in deine Hand gegeben und du mich doch nicht umgebracht hast.
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1.Sam 24,20
20. Und wie sollte jemand seinen Feind finden und ihn friedlich seines Weges ziehen lassen? Der HERR bezahle dir Gutes für das Gute, das du heute an mir getan hast!
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1.Sam 25,33
33. Und gesegnet sei dein Verstand, und gesegnet seist du, daß du mich heute daran verhindert hast zu kommen, um Blut zu vergießen und mir mit eigener Hand zu helfen!
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1.Sam 26,8
8. Da sprach Abisai zu David: Gott hat deinen Feind heute in deine Hand überliefert! Und nun will ich ihn doch mit einem Speerstoß an die Erde heften, daß ich es zum zweitenmal nicht nötig habe!
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1.Sam 26,19
19. So höre doch nun, mein Herr, der König, die Worte seines Knechtes: Reizt der HERR dich wider mich, so lasse man ihn ein Speisopfer riechen; tun es aber Menschenkinder, so seien sie verflucht vor dem HERRN, daß sie mich heute aus der Gemeinschaft an des HERRN Erbteil verstoßen, indem sie sagen: Geh hin, diene andern Göttern!
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1.Sam 26,23
23. Der HERR aber wird einem jeden vergelten nach seiner Gerechtigkeit und seiner Treue; denn der HERR hat dich heute in meine Hand gegeben; ich aber wollte meine Hand nicht an den Gesalbten des HERRN legen.
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1.Sam 26,24
24. Und siehe, wie heute deine Seele in meinen Augen groß geachtet gewesen, also wird meine Seele groß geachtet werden vor den Augen des HERRN, und er wird mich aus aller Trübsal erretten.
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1.Sam 27,10
10. Wenn dann Achis sprach: Wo seid ihr heute eingefallen? so sprach David: Ins Mittagsland von Juda und ins Mittagsland der Jerachmeeliter und ins Mittagsland der Keniter!
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2.Sam 3,8
8. Da ward Abner sehr zornig über diese Worte Ischbosets und sprach: Bin ich denn ein Hundskopf, der ich heute, Juda zuleide, Barmherzigkeit erweise an dem Hause deines Vaters Saul und an seinen Brüdern und an seinen Freunden und dich nicht in die Hand Davids geraten ließ? Und du wirfst mir heute ein Vergehen mit diesem Weibe vor?
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2.Sam 3,38
38. Und der König sprach zu seinen Knechten: Wisset ihr nicht, daß heute ein Fürst und ein Großer in Israel gefallen ist?
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2.Sam 4,8
8. Und sie brachten das Haupt zu David gen Hebron und sprachen zum König: Siehe, da ist das Haupt Ischbosets, des Sohnes Sauls, deines Feindes, der dir nach dem Leben trachtete! Der HERR hat heute meinem Herrn, dem König, Rache gewährt an Saul und seinem Samen.
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2.Sam 6,20
20. Als aber David umkehrte, sein Haus zu segnen, ging Michal, die Tochter Sauls, ihm entgegen und sprach: Welche Ehre hat sich heute der König Israels erworben, daß er sich heute vor den Mägden seiner Knechte entblößte, wie leichtfertige Leute sich entblößen!
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2.Sam 11,12
12. Und David sprach zu Urija: So bleibe heute auch hier, morgen will ich dir einen Auftrag geben! Also blieb Urija an jenem und am folgenden Tage zu Jerusalem.
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2.Sam 14,22
22. Da fiel Joab auf sein Angesicht und verneigte sich und segnete den König und sprach: Heute merkt dein Knecht, daß ich vor deinen Augen Gnade gefunden habe, mein Herr und König, da der König tut, was sein Knecht sagt!
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2.Sam 15,20
20. Gestern bist du gekommen, und heute sollte ich dich schon mit uns umherirren lassen, da ich hingehen muß, wohin ich kann? Kehre um und führe deine Brüder zurück; dir widerfahre Barmherzigkeit und Treue!
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2.Sam 16,3
3. Der König fragte: Wo ist denn der Sohn deines Herrn? Ziba sprach zum König: Siehe, er blieb zu Jerusalem; denn er sprach: Heute wird das Haus Israel mir das Reich meines Vaters zurückgeben.
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2.Sam 18,20
20. Joab aber sprach zu ihm: Du bist heute kein Mann guter Botschaft! An einem andern Tage magst du gute Botschaft bringen, heute aber hättest du keine gute Botschaft zu bringen; denn des Königs Sohn ist tot!
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2.Sam 18,31
31. Siehe, da kam der Kuschite und sprach: Ich bringe eine gute Botschaft, mein Herr und König! Denn der HERR hat dir heute Recht verschafft von der Hand aller, die sich wider dich auflehnten!
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2.Sam 19,5
5. Da kam Joab zum König ins Haus und sprach: Du hast heute alle deine Knechte schamrot gemacht, die heute dir und deinen Söhnen, deinen Töchtern, deinen Weibern und Kebsweibern das Leben gerettet haben;
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2.Sam 19,6
6. indem du die liebst, die dich hassen, und hassest, die dich lieben; denn du lässest heute merken, daß dir nichts gelegen ist an den Hauptleuten und Knechten! Denn ich merke heute wohl: wenn nur Absalom lebte und wir alle heute tot wären, das dünkte dich, recht zu sein!
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2.Sam 19,20
20. denn dein Knecht erkennt, daß ich gesündigt habe; und siehe, ich bin heute zuerst gekommen, vor dem ganzen Hause Joseph, um meinem Herrn, dem König, zu begegnen! -
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2.Sam 19,22
22. David aber sprach: Was habe ich mit euch zu schaffen, ihr Söhne der Zeruja, die ihr mir heute zum Satan werden wollt? Sollte heute jemand in Israel getötet werden? Weiß ich denn nicht, daß ich heute König über Israel geworden bin?
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2.Sam 19,35
35. Ich bin heute achtzig Jahre alt, wie könnte ich noch unterscheiden, was gut oder schlecht ist? Könnte dein Knecht auch schmecken, was ich äße und tränke? Könnte ich noch hören, was die Sänger und Sängerinnen singen? Warum sollte also dein Knecht dem König zur Last fallen?
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1.Kön 1,25
25. Denn er ist heute hinabgegangen und hat Ochsen und Mastvieh und viele Schafe geopfert und hat alle Söhne des Königs eingeladen und die Hauptleute, dazu den Priester Abjatar. Und siehe, sie essen und trinken vor ihm und sagen: Es lebe der König Adonia!
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1.Kön 1,30
30. ich will heute also tun, wie ich dir bei dem HERRN, dem Gott Israels, geschworen und gesagt habe: Salomo, dein Sohn, soll König nach mir sein, und er soll für mich auf meinem Throne sitzen!
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1.Kön 1,48
48. Zudem hat der König also gesagt: Gelobet sei der HERR, der Gott Israels, der mir heute einen Thronerben bestellt hat vor meinen Augen! -
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1.Kön 1,51
51. Das meldete man Salomo und sprach: Siehe, Adonia fürchtet den König Salomo; und siehe, er hält sich an den Hörnern des Altars und spricht: Der König Salomo schwöre mir heute, daß er seinen Knecht nicht mit dem Schwerte töten wolle!
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1.Kön 2,24
24. Und nun, so wahr der HERR lebt, der mich bestätigt und mich auf den Thron meines Vaters David gesetzt und mir ein Haus gemacht, wie er gesagt hat: Heute soll Adonia sterben!
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1.Kön 2,26
26. Und zu dem Priester Abjatar sprach der König: Gehe hin nach Anatot, auf deinen Acker; denn du bist ein Mann des Todes; aber ich will dich heute nicht töten, denn du hast die Lade Gottes, des HERRN, getragen vor meinem Vater David und hast mitgelitten alles, was mein Vater gelitten hat.
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1.Kön 3,6
6. Salomo sprach: Du hast deinem Knechte, meinem Vater David, große Gnade erwiesen, wie er denn vor dir gewandelt ist in Wahrheit und Gerechtigkeit und mit aufrichtigem Herzen gegen dich, und du hast ihm diese große Gnade bewahrt und ihm einen Sohn gegeben, der heute auf seinem Throne sitzt.
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1.Kön 5,7
7. Als nun Hiram die Worte Salomos hörte, freute er sich hoch und sprach: Der HERR sei heute gelobt, der David einen weisen Sohn gegeben hat über dieses große Volk!
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1.Kön 8,24
24. der du deinem Knechte, meinem Vater David, gehalten, was du ihm versprochen hast; ja, was du mit deinem Munde geredet hattest, das hast du mit deiner Hand erfüllt, wie es heute der Fall ist.
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1.Kön 8,28
28. Wende dich aber zum Gebet deines Knechtes und zu seinem Flehen, o HERR, mein Gott, daß du hörest das Flehen und das Gebet, welches dein Knecht heute vor dir tut,
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1.Kön 12,7
7. Sie sprachen zu ihm: Wirst du heute diesem Volk einen Gefallen tun und ihm zu Willen sein und sie erhören und ihm gute Worte geben, so werden sie dir dienen dein Leben lang!
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1.Kön 18,15
15. Elia sprach: So wahr der HERR der Heerscharen lebt, vor dem ich stehe, ich will mich ihm heute zeigen!
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1.Kön 18,36
36. Und um die Zeit, da man das Speisopfer darbringt, trat der Prophet Elia herzu und sprach: O HERR, Gott Abrahams, Isaaks und Israels, laß heute kund werden, daß du Gott in Israel bist und ich dein Knecht und daß ich solches alles nach deinem Wort getan habe!
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1.Kön 20,13
13. Aber siehe, ein Prophet trat zu Ahab, dem König von Israel, und sprach: So spricht der HERR: Hast du diesen ganzen großen Haufen gesehen? Siehe, ich will ihn heute in deine Hand geben, daß du erfahren sollst, daß ich der HERR bin!
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1.Kön 22,5
5. Josaphat sprach weiter zum König von Israel: Befrage doch heute das Wort des HERRN!
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2.Kön 2,3
3. Da gingen die Prophetensöhne, die zu Bethel waren, heraus zu Elisa und sprachen zu ihm: Weißt du auch, daß der HERR deinen Herrn heute über deinem Haupte hinwegnehmen wird? Er aber sprach: Ich weiß es auch; schweigt nur still!
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2.Kön 2,5
5. Da traten die Prophetensöhne, die zu Jericho waren, zu Elisa und sprachen: Weißt du auch, daß der HERR deinen Herrn heute über deinem Haupte hinwegnehmen wird? Er aber sprach: Ich weiß es auch; schweigt nur still!
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2.Kön 4,23
23. Er sprach: Warum gehst du heute zu ihm? Es ist doch weder Neumond noch Sabbat! Sie sprach: Lebe wohl!
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2.Kön 6,28
28. Von der Tenne oder von der Kelter? Und der König fragte sie: Was willst du? Sie sprach: Dieses Weib sprach zu mir: Gib deinen Sohn her, daß wir ihn heute essen; morgen wollen wir dann meinen Sohn essen!
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2.Kön 6,31
31. Und er sprach: Gott tue mir dies und das, wenn das Haupt Elisas, des Sohnes Saphats, heute auf ihm bleibt!
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2.Kön 14,7
7. Er schlug auch die Edomiter im Salztal, zehntausend [Mann] und gewann Sela im Kampfe und hieß die [Stadt] Jokteel, wie sie heute noch heißt.
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1.Chr 28,7
7. Ich will sein Königreich auf ewig gründen, wenn er fest dabei bleibt, meine Gebote und Rechte zu halten, wie es heute geschieht.
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1.Chr 29,5
5. damit golden werde, was golden, und silbern, was silbern sein soll; und zu allerlei Werk durch die Hand der Künstler. Und wer ist nun willig, heute seine Hand für den HERRN zu füllen? -
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2.Chr 6,15
15. Der du deinem Knecht David, meinem Vater, gehalten, was du ihm verheißen hast. Mit deinem Munde hattest du es geredet, und mit deiner Hand hast du es erfüllet, wie es heute der Fall ist.
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2.Chr 18,4
4. Aber Josaphat sprach zum König von Israel: Befrage doch heute das Wort des HERRN!
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2.Chr 35,21
21. Jener aber sandte Boten zu ihm und ließ ihm sagen: Was habe ich mit dir zu schaffen, König von Juda? Nicht wider dich [komme ich] heute, sondern wider ein Haus, das mit mir im Streite liegt, und Gott hat gesagt, ich solle eilen. Laß ab von [deinem Widerstand gegen] Gott, der mit mir ist, damit er dich nicht verderbe.
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Esra 9,7
7. Seit den Tagen unsrer Väter bis auf diesen Tag sind wir in großer Schuld, und um unserer Missetaten willen sind wir, unsere Könige und unsere Priester, in die Hand der Könige der Länder, in das Schwert, in die Gefangenschaft, zum Raub und in sichtbare Schmach hingegeben worden, wie es heute der Fall ist.
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Esra 9,15
15. O HERR, Gott Israels, du bist gerecht; denn [nur] wir sind übriggeblieben und entronnen, wie es heute der Fall ist. Siehe, wir sind vor deinem Angesicht in unsern Schulden, denn darum vermögen wir vor dir nicht zu bestehen!
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Neh 1,11
11. Ach, HERR, laß doch deine Ohren aufmerken auf das Gebet deines Knechtes und auf das Gebet deiner Knechte, welche begehren, deinen Namen zu fürchten, und laß es doch deinem Knechte heute gelingen und gib ihm Barmherzigkeit vor diesem Mann! - Ich war nämlich des Königs Mundschenk.
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Neh 5,11
11. Gebet ihnen heute noch ihre Äcker, ihre Weinberge, ihre Ölbäume und ihre Häuser zurück, dazu den Hundertsten vom Geld, vom Korn, vom Most und vom Öl, den ihr ihnen auferlegt habt!
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Neh 9,10
10. und hast Zeichen und Wunder getan am Pharao und allen seinen Knechten und an allem Volke seines Landes; denn du wußtest wohl, daß sie Übermut mit ihnen trieben, und du hast dir einen Namen gemacht, wie es heute der Fall ist.
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Neh 9,36
36. Siehe, wir sind heute Knechte; ja, in dem Lande, welches du unsern Vätern gegeben hast, um seine Früchte und Güter zu genießen, siehe, in dem sind wir Knechte;
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Est 1,18
18. Das werden die Fürstinnen der Perser und Meder heute schon allen Fürsten des Königs erzählen, wenn sie das Verhalten der Königin hören, woraus Verachtung und Verdruß genug entstehen wird.
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Est 5,4
4. Esther sprach: Gefällt es dem König, so komme der König heute mit Haman zu dem Mahl, das ich ihm zubereitet habe!
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Hiob 23,2
2. Auch heute noch ist meine Klage bitter; seine Hand preßt mir schwere Seufzer aus!
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Ps 2,7
7. Ich will erzählen vom Ratschluß des HERRN; er hat zu mir gesagt: «Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt -
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Ps 95,8
8. Wenn ihr heute seine Stimme höret, so verstocket eure Herzen nicht, wie zu Meriba, am Tage der Versuchung in der Wüste,
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Ps 119,91
91. nach deinen Ordnungen stehen sie noch heute; denn es muß dir alles dienen!
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Spr 7,14
14. «Ich war ein Dankopfer schuldig, heute habe ich meine Gelübde bezahlt;
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Spr 22,19
19. Damit du dein Vertrauen auf den HERRN setzest, lehre ich dich heute, ja, dich!
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Jes 10,32
32. Noch heute wird er sich in Nob aufstellen; er wird seine Hand ausstrecken gegen den Berg der Tochter Zion, die Höhe von Jerusalem! -
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Jes 38,19
19. sondern der Lebendige, ja, der Lebendige lobt dich, wie ich es heute tue. Der Vater macht den Kindern deine Treue kund.
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Jes 56,12
12. «Kommt her», sagen sie, «ich will Wein holen, da wollen wir uns mit starkem Getränk berauschen, und morgen soll es gehen wie heute, ja noch viel großartiger!»
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Jer 1,18
18. Siehe, ich mache dich heute zu einer festen Stadt und zu einer eisernen Säule und zu einer ehernen Mauer wider das ganze Land, wider die Könige von Juda, wider ihre Fürsten, wider ihre Priester und wider das Volk des Landes;
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Jer 25,18
18. nämlich Jerusalem und die Städte Judas, ihre Könige und ihre Fürsten, um sie zur Einöde, zum Entsetzen, zum Gespött und zum Fluch zu machen, wie sie es heute sind;
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Jer 32,20
20. der du große Zeichen und Wunder in Ägyptenland und bis auf diesen Tag an Israel und an andern Menschen getan und dir einen Namen gemacht hast, wie es heute der Fall ist.
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Jer 34,15
15. Nun seid ihr heute umgekehrt und habt getan, was in meinen Augen richtig ist, indem ihr Freilassung ausgerufen habt, ein jeder für seinen Nächsten, und vor meinem Angesicht einen Bund geschlossen habt in dem Hause, das nach meinem Namen genannt ist.
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Jer 40,4
4. Und nun siehe, ich löse dich heute von den Fesseln, die an deinen Händen sind; gefällt es dir, mit mir gen Babel zu ziehen, so komm! Ich will Sorge für dich tragen. Gefällt es dir aber nicht, mit mir gen Babel zu ziehen, so laß es bleiben! Siehe, das ganze Land steht dir offen; wohin es dich gut und recht dünkt zu gehen, dahin gehe!
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Jer 42,19
19. Der HERR sagt zu euch, o ihr von Juda Übriggebliebenen: Ihr sollt nicht nach Ägypten ziehen! Merkt euch wohl, daß ich es euch heute bezeugt habe.
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Jer 42,21
21. Nun zeige ich es euch heute an; wollt ihr aber nicht auf die Stimme des HERRN, eures Gottes, hören und auf alles das, was er euch durch mich sagen läßt,
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Jer 44,2
2. So spricht der HERR der Heerscharen, der Gott Israels: Ihr habt all das Unglück gesehen, welches ich über Jerusalem und alle Städte Judas gebracht habe, und siehe, sie sind heute Ruinen, und es wohnt niemand darin,
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Jer 44,6
6. Darum hat sich mein Grimm ergossen und ist mein Zorn wider die Städte Judas und die Gassen Jerusalems entbrannt, daß sie zu Trümmern und Ruinen geworden sind, wie es heute der Fall ist.
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Jer 44,22
22. Und der HERR konnte nicht länger vergeben, angesichts der Schlechtigkeit eurer Handlungen, angesichts der Greuel, die ihr verübtet; darum ist euer Land zur Wüste und zum Entsetzen und zum Fluch geworden, unbewohnt, wie es heute der Fall ist,
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Jer 44,23
23. weil ihr geräuchert und wider den HERRN gesündigt und der Stimme des HERRN nicht gehorcht habt und nicht in seinem Gesetz, in seinen Ordnungen und in seinen Zeugnissen gewandelt seid; darum ist euch dieses Unglück begegnet, wie es heute der Fall ist!
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Dan 9,7
7. Du, Herr, bist im Recht, uns aber treibt es heute die Schamröte ins Gesicht, allen Juden und Bürgern von Jerusalem und dem ganzen Israel, seien sie nah oder fern in allen Ländern, dahin du sie verstoßen hast, weil sie sich an dir vergangen haben.
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Dan 9,15
15. Nun aber, Herr, unser Gott, der du dein Volk mit starker Hand aus Ägypten geführt und dir einen Namen gemacht hast, wie du ihn heute noch trägst: wir haben gesündigt und sind gottlos gewesen.
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Sach 9,12
12. Kehret wieder zur Festung zurück, ihr, die ihr auf Hoffnung gefangen liegt! Auch heute verkündige ich, daß ich dir zwiefach vergelten will!
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Mt 6,11
11. Gib uns heute unser tägliches Brot.
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Mt 6,30
30. Wenn nun Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, also kleidet, wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr Kleingläubigen?
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Mt 16,3
3. und am Morgen: Heute kommt ein Ungewitter; denn der Himmel ist rot und trübe. Ihr Heuchler, das Aussehen des Himmels versteht ihr zu beurteilen, die Zeichen der Zeit aber nicht!
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Mt 21,28
28. Was dünkt euch aber? Ein Mensch hatte zwei Söhne. Und er ging zu dem ersten und sprach: Sohn, mache dich auf und arbeite heute in meinem Weinberg!
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Mt 27,19
19. Als er aber auf dem Richterstuhl saß, sandte sein Weib zu ihm und ließ ihm sagen: Habe du nichts zu schaffen mit diesem Gerechten; denn ich habe heute im Traume seinetwegen viel gelitten!
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Mk 14,30
30. Und Jesus spricht zu ihm: Wahrlich, ich sage dir, heute in dieser Nacht, ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen!
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Lk 2,11
11. Denn euch ist heute ein Retter geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.
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Lk 4,21
21. Er aber fing an, ihnen zu sagen: Heute ist diese Schrift erfüllt vor euren Ohren!
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Lk 5,26
26. Da gerieten alle außer sich vor Staunen, und sie priesen Gott und wurden voll Furcht und sprachen: Wir haben heute Unglaubliches gesehen!
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Lk 12,28
28. Wenn aber Gott das Gras auf dem Felde, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wieviel mehr euch, ihr Kleingläubigen!
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Lk 13,32
32. Und er sprach zu ihnen: Gehet hin und saget diesem Fuchs: Siehe, ich treibe Dämonen aus und vollbringe Heilungen heute und morgen, und am dritten Tage bin ich am Ziel.
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Lk 13,33
33. Doch muß ich heute und morgen und übermorgen reisen; denn es geht nicht an, daß ein Prophet außerhalb Jerusalems umkomme.
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Lk 19,5
5. Und als Jesus an den Ort kam, blickte er auf und sah ihn und sprach zu ihm: Zachäus, steig eilends herab; denn heute muß ich in deinem Hause einkehren!
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Lk 19,9
9. Jesus sprach zu ihm: Heute ist diesem Hause Heil widerfahren, dieweil auch er ein Sohn Abrahams ist;
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Lk 22,34
34. Er aber sprach: Ich sage dir, Petrus, der Hahn wird heute nicht krähen, ehe du dreimal geleugnet hast, daß du mich kennst!
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Lk 23,43
43. Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir, heute wirst du mit mir im Paradiese sein!
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Lk 24,21
21. Wir aber hofften, er sei der, welcher Israel erlösen sollte. Ja, bei alledem ist heute schon der dritte Tag, seit solches geschehen ist.
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Apg 4,9
9. wenn wir heute wegen der Wohltat an einem kranken Menschen verhört [und gefragt] werden, durch wen ihm geholfen worden sei,
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Apg 13,33
33. Wie auch im zweiten Psalm geschrieben steht: «Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.»
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Apg 22,3
3. Ich bin ein jüdischer Mann, geboren zu Tarsus in Cilicien, aber erzogen in dieser Stadt, zu den Füßen Gamaliels, unterrichtet mit allem Fleiß im väterlichen Gesetz, und ich war ein Eiferer für Gott, wie ihr alle es heute seid.
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Apg 24,21
21. es wäre denn wegen jenes einzigen Wortes, das ich ausrief, als ich unter ihnen stand: Wegen der Auferstehung der Toten werde ich heute von euch gerichtet!
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Apg 26,2
2. Ich schätze mich glücklich, König Agrippa, mich heute vor dir verantworten zu dürfen wegen aller Anklagen, welche die Juden gegen mich erheben,
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Apg 26,29
29. Paulus erwiderte: Ich wünschte zu Gott, daß über kurz oder lang nicht allein du, sondern auch alle, die mich heute hören, solche würden, wie ich bin, ausgenommen diese Bande!
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Apg 27,33
33. Bis es aber Tag werden wollte, ermahnte Paulus alle, Speise zu sich zu nehmen, und sprach: Es ist heute der vierzehnte Tag, daß ihr vor banger Erwartung ohne Nahrung geblieben seid und nichts zu euch genommen habt.
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Hebr 1,5
5. Denn zu welchem von den Engeln hat er jemals gesagt: «Du bist mein Sohn; heute habe ich dich gezeugt»? Und wiederum: «Ich werde sein Vater sein, und er wird mein Sohn sein»?
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Hebr 3,7
7. Darum, wie der heilige Geist spricht: «Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstocket eure Herzen nicht,
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Hebr 3,13
13. sondern ermahnet einander jeden Tag, solange es «heute» heißt, damit nicht jemand unter euch verstockt werde durch Betrug der Sünde!
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Hebr 3,15
15. solange gesagt wird: «Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstocket eure Herzen nicht, wie in der Verbitterung.»
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Hebr 4,7
7. so bestimmt er wiederum einen Tag, ein «Heute», indem er nach so langer Zeit durch David sagt, wie schon angeführt: «Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstocket eure Herzen nicht!»
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Hebr 5,5
5. So hat auch Christus sich nicht selbst die hohepriesterliche Würde beigelegt, sondern der, welcher zu ihm sprach: «Du bist mein Sohn; heute habe ich dich gezeugt.»
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Hebr 13,8
8. Jesus Christus ist gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit!
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Jak 4,13
13. Wohlan nun, die ihr saget: Heute oder morgen wollen wir in die und die Stadt reisen und daselbst ein Jahr zubringen, Handel treiben und gewinnen!
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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

11.03.2014 um 15:48
@domitian
Gehen wir nun nach der Puzzlespielmethode vor um herauszufinden, wie dieser Schrifttext wirklich zu verstehen ist!

->d:
Nein, ich lasse mir von Dir nicht vorschreiben, nach welcher Methode „wir“ vorgehen!... Wenn überhaupt, dann bestimmt das unser Diskussionsleiter ...
Auch ich finde Puzzles müssen zusammenpassen, auch wenn vielleicht manche Puzzles (vermeindlich) an verschiedenen Stellen passen können.
Aber ich stelle es nicht als Bedingung für unsere Argumentation. Mir reicht es, wenn diese – anhand der Bibel – auch im Zusammenhang mit anderen Bibelstellen in sich schlüssig ist.
Aus Prediger 9:5,10 geht eindeutig hervor, dass diejenigen, die sich im "Scheol" befinden, nicht bei Bewusstsein sind!

Prediger 9:5,10:
"Denn die Lebenden wissen, daß sie sterben werden; die Toten aber wissen gar nichts, und sie haben keinen Lohn mehr, denn ihr Gedächtnis ist vergessen."
"Alles, was du zu tun vermagst mit deiner Kraft, das tue; denn es gibt weder Tun noch Überlegung noch Kenntnis noch Weisheit im Scheol, wohin du gehst."

-->d:
Das versteht sich von selbst, wenn Scheol oder Hades schlichtweg den Tod als solches meint! Das bedeutet für mich: Wenn man wirklich tot wäre, also wenn es den Tod wirklich gäbe, dann hat man kein Gedächtnis mehr, dann weiß man nichts mehr, dann ist man de Fakto nicht mehr da! Aber genau das lehrt uns die Bibel ja gerade nicht!
Da steht doch aber, dass man in den Scheol geht? -> hier "...noch Kenntnis noch Weisheit im Scheol, wohin du gehst".
Scheol und Hades ist einfach nur die Bezeichnung für den Tod an sich. Gäbe es dieses Reich der Toten wirklich, dann wären sie da ohne jegliches Bewusstsein. Wenn es den Tod also wirklich gäbe, ja dann träfe dies zu, ... dass es da kein Tun mehr gibt! Aber die Bibel lehrt ja gerade, dass es diesen Tod nicht gibt!
Den gesitigen Tot gab es für JESUS nicht. Bei uns Menschen kann das aber anders sein, da gibt es auf alle Fälle den geistigen Tot und sh. auch meine Anmerkunge oben.
1. Korinther 15: 22,23
"Denn gleichwie in dem Adam alle sterben, also werden auch in dem Christus alle lebendig gemacht werden. 23 Ein jeder aber in seiner eigenen Ordnung: der Erstling, Christus; sodann die, welche des Christus sind bei seiner Ankunft"

Die himmlische Auferstehung hat gemäss den inspirierten Worten des Paulus eine Ordnung:
Zuerst musste Christus auferstehen, dann die, welche dem Christus angehören, -----bei seiner Ankunft------!

->d:
Von Auferstehung steht da erst mal gar nichts, sondern von lebendig gemacht werden! Ich würde sagen: Spätestens bei seiner Ankunft bzw. Wiederkunft! Danach wäre es dann in der Tat zu spät. Denn dann folgt ja das Gericht. Aber bis dahin spätestens sollten alle Jesus Christus in sich erkannt und seine Erlösung angenommen haben!
So könnte man es vielleicht tatsächlich sehen. Es heißt ja auch, dass man durch die Taufe lebendig wird und dann ewig leben wird (der Geist von einem...).
Vielleicht ist das ganze mehr im geistigen Sinne gemeint und es hat tatsächlich nichts mit der Auferstehung des geistigen LEIBES zu tun.
Andererseits hast Du hier dieses "spätestens bis zur Auferstehung" natürlich auch eigenmächtig reininterpretiert. ;) ... aber irgendwie macht es schon in meinen Augen Sinn.

Ach hier kommts ja, genau das was ich eben gemeint hatte :) :
domitian schrieb:Und Fakt ist doch, dass wir nach wie vor alle sterben müssen! Also kann das lebendig gemacht werden durch Christus nur im übertragenen Sinne gemeint sein! Der Glaube an IHN und sein Erlösungswerk am Kreuz, das ist dann das, was uns lebendig macht! Denn ansonsten wären wir alle verloren! Sowohl jetzt schon in unserem irdischen Leben und erst Recht danach!
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domitian schrieb:Während der Ankunft des Herrn erfolgt allerdings eine Auferstehung, das ist richtig, nämlich der zu diesem Zeitpunkt Verstorbenen. Und eine Verwandlung ohne Tod in Bezug auf die, die dann noch Leben und zu den SEINEN gehören!
Die müssten dann aber wirklich gerade erst gestorben sein, denn wenn es einen oder zwei Tage her wäre, wären sie ja dann doch im Hades gelandet.

Wer landet eigentlich Deiner Meinung nach im Hades?
Und was sind das für Tote, die in Offenbarung aus dem Meer kommen?
Jesus sagte selbst: Er wird am "dritten Tag" auferweckt werden! Aus diesem Grund konnte er nicht HEUTE mit dem Übeltäter in einem Paradies gewesen sein.

->d:
Das bezieht sich nur auf die Auferweckung seines natürlichen Menschen-Leibes!
Das wäre tatsächlich eine Variante.
Denn Lazarus wurde ja auch auferweckt (nach 3 oder 4 Tagen?) in seinem natürlichem Leib.
Und Jesus hatte ja seinerseits sogar noch seine Wunden zum Vorzeigen...
domitian schrieb:Wie schon gesagt, ich schließe daraus, dass man mit einem geistigen Leib überall sein kann. Von Himmel steht da allerdings auch nichts, sondern davon, das Jesus noch nicht zu seinem Vater aufgefahren ist! Er ist noch nicht am rechten Platz bei seinem Vater! Damit ist etwas anderes gemeint, als noch nicht im Himmel!
Naja, aber in der Bibel wird gesagt, Gott ist im Himmel (was immer das auch bedeutet). Und wenn Jesus sagt, er ist noch nicht zum Vater aufgefahren, dann meint er demnach "noch nicht im Himmel", oder? :)
Aber ich denke dieses Detail spielt eigentlich auch gar nicht so eine große Rolle, oder wofür sollte es das?
Jesus war also nicht HEUTE mit dem Übeltäter in einem Paradies! Es war zunächst bis zu dritten Tag Tod im Hades und danach war er 40 Tage als Geistgeschöpf in der Umgebung der Erde.

->d:
Das ist Deine Interpretation.
Nach meiner Ansicht ist nur der Leib von Jesus nach drei Tagen auferstanden, sein Geist war direkt nach seinem Hinscheiden schon auferweckt worden von Gott! Und sein Geist kann überall gewesen sein, auch mit dem Schächer im Paradies!
Sehe ich nach allen Argumenten und Fakten nun genauso.
domitian schrieb:So, hier mal alle 234 Stellen aus der Bibel, die meine Suchfunktion hergab, in denen das Wort "heute" vorkommt. Man sieht: Gar nicht so unüblich...
Ja und wie Du schon selbst zum Ausdruck gebracht hattest, das sagte meistens gar NICHT Jesus. Und wo es Jesus doch mal sagte, da passte dieses "heute" aber auch wirklich als Zeitangabe, weil dieses Ereignis wirklich heute standfand.


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

11.03.2014 um 15:56
@domitian
T:
Alle Schriftstellen, die zum Thema eine Aussage machen, müssen berücksichtigt werden und das Verständnis oder die Deutung, die man in einen Schrifttext legt, darf keiner anderen Aussage widersprechen. Alle Texte zusammen müssen harmonisch sein und ein Gesamtbild zum Thema ergeben.

-> d:
Wer bestimmt das? Du?
Es muss erst mal gar nichts. Und ich lasse mir doch nicht vorschreiben, wie ich mit der Bibel zu arbeiten habe! Das entscheide ich selbst! Wie willst du zB. die Begebenheiten bei der Auferstehung am Grab Jesu, aus den einzelnen Evangelien unter einen Hut bringen? Wer war denn nun da wirklich anwesend? Wie viele Engel waren denn nun da? Eine solche Forderung, von wem auch immer, ist nicht erfüllbar. Wir sollten am Text selbst bleiben und wenn man Widersprüche findet, dann sind da eben auch welche. Ich sehe mich nicht dazu berufen, die Bibel glatt zu bügeln und das wollen wir hier auch nicht, sondern einfach nur darüber diskutieren!
Schau mal bezüglich der vermeintlichen Widersprüche hier: Diskussion: Was steht wirklich in der Bibel? (Beitrag von Optimist)

Wäre Dir Dankbar, wenn Du - falls Du dazu antworten möchtest - das dann in dem anderen Bibelfaden postest, auch Du @Tommy57
Danke. :)


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domitian
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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

11.03.2014 um 18:18
@Optimist
Optimist schrieb:Auch ich finde Puzzles müssen zusammenpassen, auch wenn vielleicht manche Puzzles (vermeindlich) an verschiedenen Stellen passen können.
Aber ich stelle es nicht als Bedingung für unsere Argumentation. Mir reicht es, wenn diese – anhand der Bibel – auch im Zusammenhang mit anderen Bibelstellen in sich schlüssig ist.
Puzzleteile müssen schon zusammen passen. Bibelteile nicht unbedingt. Ausserdem ist die Bibel ja ohnehin nicht aus einem Guß, sondern ein Zusammentragen vieler Schriften, vieler Autoren und aus vielen verschiedenen Zeiten. Da muss nicht immer alles so zusammen passen wie bei einem Puzzlespiel.
Da steht doch aber, dass man in den Scheol geht? -> hier "...noch Kenntnis noch Weisheit im Scheol, wohin du gehst".Text
Wir müssen ja auch alle sterben! Also geht erst einmal tatsächlich jeder Tod, oder jeder geht in den Tod. Das bedeutet aber ja nicht, dass wir auch tot bleiben! Blieben wir aber tot, dann gilt das hier:

Prediger 9:5,10
"Denn die Lebenden wissen, daß sie sterben werden; die Toten aber wissen gar nichts, und sie haben keinen Lohn mehr, denn ihr Gedächtnis ist vergessen."
"Alles, was du zu tun vermagst mit deiner Kraft, das tue; denn es gibt weder Tun noch Überlegung noch Kenntnis noch Weisheit im Scheol, wohin du gehst."

Jeder muss sterben, also geht jeder in den Scheol, Hades oder in den Tod. Aber da bleibt er ja eben nicht!
Optimist schrieb:Den gesitigen Tot gab es für JESUS nicht. Bei uns Menschen kann das aber anders sein, da gibt es auf alle Fälle den geistigen Tot und sh. auch meine Anmerkunge oben.
Den leiblichen Tod gibt es für uns schonmal ziemlich gewiss. Den geistigen Tod aber eben nicht. Bei Jesus gab es auch den leiblichen Tod, nämlich am Kreuz. Aber den geistigen Tod nicht. Er zeigte uns doch, dass er auferstanden ist! Und wir werden es nach dem Tode also folglich auch!
Er selbst war der "lebendige" Beweis dafür, wenn man so wil!

Nebst dessen gibt es aber dann noch einen sogenannten 2. Tod. Aber was der so ganz eigentlich ist, da bin ich ehrlich gesagt überfragt.


Während der Ankunft des Herrn erfolgt allerdings eine Auferstehung, das ist richtig, nämlich der zu diesem Zeitpunkt Verstorbenen. Und eine Verwandlung ohne Tod in Bezug auf die, die dann noch Leben und zu den SEINEN gehören!
Optimist schrieb:Die müssten dann aber wirklich gerade erst gestorben sein, denn wenn es einen oder zwei Tage her wäre, wären sie ja dann doch im Hades gelandet.
Ja, die sind auch damit gemeint. Aber im Hades landen sowieso alle, denn das ist der Tod selbst. Das ist keine Ortschaft, keine Unterwelt, das ist einfach der Tod an sich. Aber da bleiben wir ja nicht.
Optimist schrieb:Wer landet eigentlich Deiner Meinung nach im Hades?
Und was sind das für Tote, die in Offenbarung aus dem Meer kommen?
Im Hades landen wir alle. Weil, wie schon gesagt, das ist einfach nur der Tod. Und sterben müssen wir wohl alle. Also landen wir auch alle erst einmal im Tod, aber wir bleiben nicht tot.
Was die Toten aus dem Meer sind, weiß ich nicht.



Wie schon gesagt, ich schließe daraus, dass man mit einem geistigen Leib überall sein kann. Von Himmel steht da allerdings auch nichts, sondern davon, das Jesus noch nicht zu seinem Vater aufgefahren ist! Er ist noch nicht am rechten Platz bei seinem Vater! Damit ist etwas anderes gemeint, als noch nicht im Himmel!
Optimist schrieb:Naja, aber in der Bibel wird gesagt, Gott ist im Himmel (was immer das auch bedeutet). Und wenn Jesus sagt, er ist noch nicht zum Vater aufgefahren, dann meint er demnach "noch nicht im Himmel", oder? :)
Ich mache da schon noch einen kleinen Unterschied zwischen Himmel und Gott-Vater. Wenn Jesus noch nicht an dem für ihn vorgesehenen Platz zur Rechten seines Vaters ist, kann er dennoch schon im Himmel sein. Denn der Himmel ist sehr groß und ist nicht nur auf den Tron des Vaters beschränkt. Das meine ich damit. Ist er aber zur Rechten Gottes, des Vaters einmal an seinem Platz, dann ist er natürlich auch im Himmel. Aber es gibt da sicher noch andere Bereiche des Himmels, der Tron Gottes ist nur das Allerinnerste, das Herzstück sozusagen. Da konnte Jesus noch nicht hin! In die anderen Himmelsbereiche aber sehr wohl.
Schau mal bezüglich der vermeintlichen Widersprüche hier: Diskussion: Was steht wirklich in der Bibel? (Beitrag von Optimist)

Wäre Dir Dankbar, wenn Du - falls Du dazu antworten möchtest - das dann in dem anderen Bibelfaden postest
Da ist man jetzt schon wieder woanders, das passt jetzt nicht mehr so recht. Kann ja so sein, wie "suchhund" das dargestellt hat. Kann aber auch sein, dass eben gar nicht all diese Puzzelstückchen zusammen passen, weil die Schreiber es eben aus ihrer Erinnerung und vom Hörensagen, mal so und mal anders aufgefasst haben. Und so hat eben jeder seine eigene Version. Das macht die Sache aber für mich nicht unglaubwürdiger, sondern eher glaubwürdiger.

Dass es da etwas unerhörtes gab, nämlich dass der Leichnahm Jesu nicht mehr im Grab war, das ist die eigentlich wichtige Sache! Alles andere sind Nebensächlichkeiten.

Und wenn man zB. Zeugen bei einem Verkehrsunfall vernimmt und die sind alle bis aufs Haar gleich, kommt man sehr leicht in den Verdacht, die könnten sich alle untereinander abgesprochen haben! Wenn sie aber alle zwar von einem Unfall sprechen, also der wichtigen Sache und sich dann in den Nebensächlichkeiten zum Teil widersprechen, so klingt das glaubwürdiger. Der eine sah eben ein vermeintlich grünes Auto rechts um die Ecke biegen, der andere kann sich daran aber nicht erinnern, stattdessen aber an einen Fahrradfahrer, der gerade über die Straße fuhr. Der eine weiß von einem alten Herrn mit Hut, ein anderer erinnert sich stattdessen an eine hübsche Blondine in weißem Kleid usw...

So ähnlich denke ich mir das in Bezug auf die Geschichte am Grab bei der Auferstehung. Ich kann es aber im Nachhinein wohl kaum beurteilen, weil ich ja nicht dabei war. Aber in dem wichtigen Punkt, dass der Leichnahm Jesu verschwunden ist - da sind sich alle Evangelien einig. Und das ist ja auch die Hauptbotschaft!

Wobei: Eigentlich gibt es ja auch noch andere Evangelien, die sogenannten Apokryphen. Und die sagen nicht alle dasselbe aus, wie es aus den vier Evangelien der Bibel entnommen werden kann. Aber die hat man erst gar nicht in die Bibel eingefügt. :D

So kann man dann natürlich nicht sagen: Ja seht mal, alle biblischen Evangelien sagen vom Prinzip her ja dasselbe, also muss es ja stimmen - wenn man die anderen, die etwas anderes erzählen einfach raus genommen hat bzw. erst gar nicht in die Bibel mit hinein genommen hat...


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domitian
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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

11.03.2014 um 18:26
@Tommy57

Ich muss meinen Text von heute 14.46 h etwas korrigieren, ich habe versehentlich diese Textpassage als Zitat von Dir in Kursiv ausgestellt, dieser Teil hier ist aber von mir:

"Es geht hier gar nicht um verstorbene Nachfolger, es geht hier grundsätzlich um alle Nachfolger und die, die es bis zum Zeitpunkt, wo Jesus wiederkommen wird, bis spätestens da, noch werden können!"

Danach folgt dann dieses Zitat von Dir:
Tommy57 schrieb:
Deswegen schrieb der Apostel Paulus auch folgendes:

1. Korinther 15:51 - 53
"Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden zwar nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, 52 in einem Nu, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune; denn posaunen wird es, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden.53 Denn dieses Verwesliche muß Unverweslichkeit anziehen, und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen."
Ich denke an der Bibelstelle 1. Korinther 15:51 wird man diese Passage schnell finden. Nur damit es keine Mißverständnisse gibt. Ich bitte um Entschuldigung für das Versehen!


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11.03.2014 um 21:34
@domitian
domitian schrieb:Jeder muss sterben, also geht jeder in den Scheol, Hades oder in den Tod. Aber da bleibt er ja eben nicht!
Okay, klingt schlüssig und passt zu vielen Bibelversen.
Den gesitigen Tod gab es für JESUS nicht. Bei uns Menschen kann das aber anders sein, da gibt es auf alle Fälle den geistigen Tot und sh. auch meine Anmerkunge oben.

-->d:
Den leiblichen Tod gibt es für uns schonmal ziemlich gewiss. Den geistigen Tod aber eben nicht.
Was ist mit denen, welche nicht mit Wasser und Geist getauft sind? Die sind geistig nicht lebendig.

domitian schrieb:Bei Jesus gab es auch den leiblichen Tod, nämlich am Kreuz. Aber den geistigen Tod nicht.
Ja, das meinte ich. Jesus war ohne Sünde, deshalb war er nicht von Gott getrennt. Keine Trennung von Gott und keine Sünde -> kein geistiger Tod. Denn nur die Sünde hat den Tod (geistigen Tod) zur Folge.
domitian schrieb: Er zeigte uns doch, dass er auferstanden ist! Und wir werden es nach dem Tode also folglich auch!
Nein, nicht alle Menschen werden auferstehen.
DAS hatte ich weiter oben gemeint. Vielleicht haben wir und ja auch nur missverstanden?
domitian schrieb:Nebst dessen gibt es aber dann noch einen sogenannten 2. Tod. Aber was der so ganz eigentlich ist, da bin ich ehrlich gesagt überfragt.
Könnte ich mir so vorstellen: Damit sind all Diejenigen gemeint, welche zu Lebzeiten geistig tot waren (1. Tod).
Beim physischen Tod werden sie im Hades BLEIBEN.
Beim Gericht wird der Hades zusammen mit dem Tod in den Feuerseee geworfen. Und DAS ist dann der 2. Tod. Sie sind eben für immer tot. Sie sind weder zu Lebzeiten GEISTIG auferstanden, noch werden sie später dann physisch auferstehen, bekommen also keinen geistigen LEIB.
Wer landet eigentlich Deiner Meinung nach im Hades?

-->d:
Im Hades landen wir alle. Weil, wie schon gesagt, das ist einfach nur der Tod. Und sterben müssen wir wohl alle. Also landen wir auch alle erst einmal im Tod, aber wir bleiben nicht tot.
Ja, so könnte es wirklich sein, das geben die Bibelverse her.

in der Bibel wird gesagt, Gott ist im Himmel (was immer das auch bedeutet). Und wenn Jesus sagt, er ist noch nicht zum Vater aufgefahren, dann meint er demnach "noch nicht im Himmel", oder? :)

-->d:
Ich mache da schon noch einen kleinen Unterschied zwischen Himmel und Gott-Vater. Wenn Jesus noch nicht an dem für ihn vorgesehenen Platz zur Rechten seines Vaters ist, kann er dennoch schon im Himmel sein. Denn der Himmel ist sehr groß und ist nicht nur auf den Tron des Vaters beschränkt. Das meine ich damit. Ist er aber zur Rechten Gottes, des Vaters einmal an seinem Platz, dann ist er natürlich auch im Himmel. Aber es gibt da sicher noch andere Bereiche des Himmels, der Tron Gottes ist nur das Allerinnerste, das Herzstück sozusagen. Da konnte Jesus noch nicht hin! In die anderen Himmelsbereiche aber sehr wohl.
Ja, klingt auch plausibel.
Dass es da etwas unerhörtes gab, nämlich dass der Leichnahm Jesu nicht mehr im Grab war, das ist die eigentlich wichtige Sache! Alles andere sind Nebensächlichkeiten.
....
. Aber in dem wichtigen Punkt, dass der Leichnahm Jesu verschwunden ist - da sind sich alle Evangelien einig. Und das ist ja auch die Hauptbotschaft!
sehe ich auch so.
domitian schrieb:Wobei: Eigentlich gibt es ja auch noch andere Evangelien, die sogenannten Apokryphen. Und die sagen nicht alle dasselbe aus, wie es aus den vier Evangelien der Bibel entnommen werden kann. Aber die hat man erst gar nicht in die Bibel eingefügt. :D
Und da denke ich, womit? -> mit Recht :D (aber das ist ein anderes Thema :) )


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11.03.2014 um 23:56
@Optimist
Optimist schrieb:Hier stimmt was nicht. Der Körper verwest - ist also nicht mehr existent. Es findet jedoch bei der Auferstehung eine Verwandlung statt in einen geistigen Körper. Bei einer Verwandlung muss etwas vorhanden sein, was verwandelt wird.
Hallo lieber Optimist!

Deine obige Schlussfolgerung ist auch in meinen Augen korrekt!

Die inspirierte Argumentation des Apostels Paulus in 1.Korinther 15, bei der es um die himmlische Auferstehung geht, kommt in den Versen 51 - 54 zu einem Zeitpunkt, den er die "letzte Posaune" nennt.
Erst ab diesem Zeitpunkt spricht Paulus von einer "Verwandlung"!
Hier geht es darum, dass noch lebende Christen mit himmlischer Berufung verwandelt werden!

Diese Christen sind bei der Ankunft des Herrn noch am Leben und werden verwandelt!
Sie entschlafen nicht, sondern werden als Lebende verwandelt! Ihr physischer menschlicher Leib, mit dem sie zu dem Zeitpunkt noch am Leben sind, wird in einen geistigen Körper verwandelt, sozusagen in einem Nu!

Gruß, Tommy


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12.03.2014 um 00:06
@domitian
domitian schrieb:Dass du dein gewonnenes Bibelverständnis durch die ZJ´ler erst erworben hast und nicht eigenständig als Autodidakt dir alle diese Erkenntnisse völlig selbstständig erarbeitet hast und das diese dann zufälligerweise haargenau denen der Lehre der ZJ´ler entsprechen.
Hallo domitian!

Ich habe nicht gesagt, dass ich ohne die JZ zu dem Bibelverständnis gekommen bin, dass ich heute habe!

Ich wollte aber klarstellen, dass ich meine Überzeugung in Glaubensfragen allein auf die gesamte Bibel gründe und nicht auf die Lehre einer Religionsgemeinschaft!

Sollten die JZ oder wer auch immer z. B. etwas Lehren, was die Bibel nicht lehrt, würde ich mich immer für die Bibel entscheiden, denn nur sie ist von Gott inspiriert!


Gruß, Tommy


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12.03.2014 um 01:23
@domitian
@Tommy57:Gemäss 2. Tim. 3:16 ist die gesamte Bibel von Gott eingegeben. Das heißt, die Schreiber standen unter der Leitung des heiligen Geistes Gottes.

___________________________________
@domitian:
Kann so nicht stimmen, weil als der Timotheus das schrieb, gab es die Bibel in seiner jetzigen Form noch gar nicht! Da steht gar nicht die gesamte Bibel, sondern:

„Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit“

Alle Schrift? Wortwörtlich betrachtet hieße das, alles was der Mensch je in Buchstaben verfasst habe! Das kann unmöglich damit gemeint sein. Die gesamte Bibel aber auch nicht, weil es diese so noch gar nicht gab! Also bezieht sich dies auf die Schrift, die bis dahin vorlag, also nur das Alte Testament! Das ist aber eben nicht die gesamte Bibel!

Was das eigentlich heißt, dass alle Schrift von Gott eingegeben ist, kannst du nicht auf deine Eigendeutung alleinig eingrenzen, oder erweitern in dem du behauptest, die Schreiber standen unter der Leitung des Hl. Geistes Gottes. Das mag zwar grundsätzlich richtig sein, hat aber nicht unbedingt damit zutun, dass man jedes einzelne Wort als eine Art Diktat durch den Hl. Geist betrachten muss. Das war ganz sicher so nicht der Fall.
Paulus schrieb seinen 2. Brief an Timotheus aus Rom etwa 65 n. Chr. .

Zu diesem Zeitpunkt gab es nicht nur die hebräischen Schriften sondern auch schon Teile der heutigen christlich-griechischen Schriften!

Des weiteren geht aus der Bibel eindeutig hervor, dass die Apostel und Jünger in den ersten Jahren nach Jesu Auferstehung ab Pfingsten unter einer sehr speziellen Leitung des heiligen Geistes standen und es gab z. B. die Wundergaben des Geistes. (Apg. 2: 1 - 4 )

Jesus Christus versprach seinen Jüngern, dass nach seinem Weggang der heilige Geist als besonderen Helfer wirken würde! In welcher Form?
__________________
Johannes 14: 25, 26:
"Dies habe ich zu euch geredet, während ich bei euch bin. 26 Der Sachwalter aber, der Heilige Geist, welchen der Vater senden wird in meinem Namen, jener wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe."
___________________

Der heilige Geist sollte, nach Jesu eigenen Worten, besonders als Lehrer und Erinnerer wirken und den Jüngern nach seinem Tod behilflich sein, sich an alles zu erinnern, was er ihnen gesagt hatte.


Durch diese besondere Wirkungsweise des Geistes Gottes im 1. Jahrhundert konnte der Apostel Paulus aus diesem Grund auch an die Mitchristen in der Versammlung der Stadt Thessaloniki folgendes schreiben:
________________________
1. Thessalonicher 2:13:

"Und darum danken wir auch Gott unablässig, daß, als ihr von uns das Wort der Kunde Gottes empfinget, ihr es nicht als Menschenwort aufnahmet, sondern, wie es wahrhaftig ist, als Gottes Wort, das auch in euch, den Glaubenden, wirkt."

_____________________________

Aus diesem Grund ist deine obige Schlussfolgerung nicht biblisch und entspricht nicht den Tatsachen!
Selbst wenn bis zu dem Zeitpunkt der Niederschrift des 2. Briefes an Timotheus noch nicht alle Schriften, die heute zum Kanon der christlich griechischen Schriften gezählt werden, vollendet waren, werden diese trotzdem zurecht zu den inspirierten Schriften gezählt werden können, weil Paulus "alle Schrift, die von Gott eingegeben ist" in diese seine Worte mit einschloss!
Ganz sicher bezogen sich seine Worte nicht nur auf die hebräischen Schriften oder auf das alte Testament!

Ich gebe dir Recht, dass man die von Gott inspirierten Schriften nicht unbedingt als ein "Wort für Wort Diktat", bewirkt durch den heiligen Geist, verstehen muss.

Dennoch stammen alle Erkenntnisse ( Wahrheiten der Lehre ) in Verbindung mit dem durch Christus und seinen Aposteln gelehrten christlichen Glauben, alle aus der EINEN göttlichen Quelle.

Aus diesem Grunde dürfen sich biblische Aussagen zu Lehrpunkten auch nicht widersprechen!

Die Ansichten einiger moderner Theologen, die die Meinung vertreten, dass den christlich griechischen Schriften unterschiedliche Theologien zu Grunde liegen, widerspricht der eindeutigen Lehre der inspirierten Schriften, die besagt, dass der heilige Geist Gottes die Gedanken der Schreibenden gelenkt und überwacht hat, so dass keine menschliche Weisheiten und Lehrmeinungen in die Struktur der inspirierten Lehre einfließen konnten.

Gruß, Tommy


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12.03.2014 um 01:49
@domitian
domitian schrieb:Ja du magst davon ausgehen. Ich nicht. Zwar gibt es nur einen wahren Gott und nur einen heiligen Geist Gottes, aber deswegen müssen noch lange nicht alle Berichte und Lehrpunkte die in der Bibel stehen wie bei einem großen Puzzelspiel in Harmonie zusammen passen und ein richtiges Gesamtbild ergeben. Es wäre schön, wenn es so wäre! Dafür gibt es einfach zu viele Widersprüche in der Bibel. Ich kann nur erkennen, dass jeder aus seiner Sichtweise spricht. Und wenn man alles zusammen betrachtet, kann ich zumindest etwas von dem was sich als Gesamtbild dahinter verbirgt, erahnen. Mehr aber auch nicht.
Hallo domitian!

Das oben gesagte ist DEINE persönliche Meinung zum insprierten Bibelbericht!

Der Geist Gottes inspirierte einmal den Psalmisten zu folgender Aussage:

Psalm 119: 160:

"Die Summe deines Wortes ist Wahrheit, und alles Recht deiner Gerechtigkeit währt ewiglich."

Diese insprierte Aussage gibt uns die Zusicherung, dass die Summe oder die Gesamtzahl des inspirierten Wortes Gottes WAHRHEIT ist.

Aus diesem Grunde ist das Puzzlespiel sehr wohl ein guter Vergleich!

Es ist ganz DEINE persönliche Auslegung, wenn du behauptest, dass nicht alle Berichte und Lehrpunkte harmonisch sind. Die Bibel gibt sehr wohl ein richtiges Gesamtbild, wenn man die Summe des Wortes Gottes zum Verständnis berücksichtigt!

Wenn du behauptest, dass dem nicht so ist, dann erteilst du dir die persönliche Freiheit, jeden Schrifttext nach DEINER Logik auszulegen und nach DEINEM Gutdünken zu deuten!

Das würde aber letztenendes bedeuten, dass jeder die Bibel für sich so auslegen kann wie er will!

Bei einer Diskussion um das Verständnis biblischer Wahrheit, geht dann nach deiner Auffassung derjenige als "Sieger" hervor, der am gewandtesten und schlausten argumentieren kann.


Redegewandtheit und Schlauheit führen jedoch gemäss Jesu Worten nicht zur genauen Erkenntnis der Wahrheit! Sondern Demut und aufrichtiges forschen und bitten um Gottes heiligen Geist!

Die weisen Schriftgelehrten und Pharisäer in Jesu Tagen nahmen Jesu Botschaft nicht an, obwohl sie vorgaben, sich in den Schriften bestens auszukennen!

Deswegen sagte Jesus in Verbindung mit seinen Jüngern folgendes:

Lukas 10: 21:

"In selbiger Stunde frohlockte Jesus im Geiste und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, daß du dies vor Weisen und Verständigen verborgen hast, und hast es Unmündigen geoffenbart. Ja, Vater, denn also war es wohlgefällig vor dir."


Gruß, Tommy


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12.03.2014 um 02:04
@domitian
domitian schrieb:Eben deswegen ist ein Puzzle gar kein guter Vergleich, weil man das mit der Bibel eben so nicht machen kann. Vieles was in verschiedenen Büchern der Bibel steht, wurde von anderen Büchern übernommen, gleicht sich fast aufs Wort. Selbst Jesus gebrauchte viele Worte aus dem Alten Testament! Manche Teile passen dann eben an mehreren Stellen und damit ist der Vergleich schon mal hinfällig!
Hallo domitian!

Der Vergleich mit dem Puzzlespiel bezieht sich nicht allein auf einzelne Schriftexte!
Nicht der Schriftext ist der Puzzlestein, sondern der Lehrpunkt, oder die Aussage zu einem Lehrpunkt, die in einem Schrifttext zum Ausdruck gebracht wird.

Alle Aussagen zu einem Lehrpunkt innerhalb eines Themas zusammmengefasst und aufeinander abgestimmt, ergeben dann in der "Summe" Wahrheit!

Werden die Aussagen zu einem Thema richtig abgestimmt, dann passen sie nicht an verschiedenen Stellen sondern nur an einer!

Das richtige Verständnis zu erlangen ist wirklich eine Herausforderung und ist auch ohne der Hilfe des Geistes Gottes nicht möglich!

Johannes 16: 12,13

"Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. 13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten;"


Gruß, Tommy


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12.03.2014 um 02:47
@domitian
@Tommy57
Alle Schriftstellen, die zum Thema eine Aussage machen, müssen berücksichtigt werden und das Verständnis oder die Deutung, die man in einen Schrifttext legt, darf keiner anderen Aussage widersprechen. Alle Texte zusammen müssen harmonisch sein und ein Gesamtbild zum Thema ergeben.

@domitian:
Wer bestimmt das? Du?
Es muss erst mal gar nichts. Und ich lasse mir doch nicht vorschreiben, wie ich mit der Bibel zu arbeiten habe! Das entscheide ich selbst! Wie willst du zB. die Begebenheiten bei der Auferstehung am Grab Jesu, aus den einzelnen Evangelien unter einen Hut bringen? Wer war denn nun da wirklich anwesend? Wie viele Engel waren denn nun da? Eine solche Forderung, von wem auch immer, ist nicht erfüllbar. Wir sollten am Text selbst bleiben und wenn man Widersprüche findet, dann sind da eben auch welche. Ich sehe mich nicht dazu berufen, die Bibel glatt zu bügeln und das wollen wir hier auch nicht, sondern einfach nur darüber diskutieren!
Die Vorgehensweise zum richtigen Verständnis der Bibel geht aus der inspirierten Aussage aus Psalm 119: 160 hervor! "Die SUMME deines Wortes ist Wahrheit!"

Nur wenn man von einer Inspiration der Bibel ausgeht, was eine göttliche Überwachung der Lehren, die in der Bibel erwähnt werden, einschließt, kann man davon ausgehen, dass man "Göttliche Wahrheit" erkennen kann.

Ansonsten wäre die Bibel nur ein zusammengewürfelter Haufen theologischer Ansichten von 40 verschiedenen Schreibern, die in einem Zeitraum von 1500 Jahren ihre religiösen Vorstellungen zum Besten gegeben haben.

Wenn dem so wäre, dann wäre das Lesen der Bibel bestensfalls eine intellektuelle Übung zum Verständnis unterschiedlicher Lehrmeinungen gottesgläubiger Personen aus alter Zeit!

Wenn dem so wäre, dann bräuchten wir hier auch nicht länger diskutieren, was richtig oder falsch wäre, denn dann hat letztendlich jeder und keiner Recht!

Die Bibel bringt jedoch selbst zum Ausdruck, dass sie nur EINEN AUTOR hat, nämlich den wahren Gott und dass er die Bibelschreiber angeleitet hat, seinen Vorsatz und Willen aufzuschreiben!

Unterschiedliche Auferstehungsberichte:

Es ist natürlich richtig, dass die vier Evangelienschreiber zur Auferstehung Jesu Christi, unterschiedliche Details in Verbindung mit der Auferstehung Jesu Christi hervorhoben. Das bedeutet dann aber noch lange nicht, dass sich diese vier Berichte widersprechen.

Wenn man alle vier Berichte als inspiriert betrachtet und sie ergänzend zusammenfügt, erhält man sehr wohl ein Gesamtbild, dass sich nicht widerspricht!!!

Der Geist Gottes hat offensichtlich den vier Schreibern zum Auferstehungsbericht Freiheit in der Berichterstattung eingeräumt und zwar in der Form was der Einzelne als erwähnenswert betrachtete und was nicht. Keiner hat jedoch etwas aufgeschrieben, was sich nicht ereignet hat und jeder hat auf bestimmte Einzelheiten größeren Wert gelegt als wie der andere.
Das verhält sich übrigens mit allen Teilen der Evangelienberichte so!

Die vier Berichte sind auch an unterschiedliche Leser mit verschiedenem religiösen Hintergrund gerichtet!


Wirkliche Widersprüche gibt es nicht, also Widersprüche in dem Sinne, dass der eine etwas erwähnt was nie stattgefunden hat oder dass der andere etwas erwähnt, was sich in Wirklichkeit ganz anders abgespielt hätte.

Die vier Evangelien ergänzen sich wunderbar und vermitteln uns ein Gesamtbild der Person und der Lehren Jesu und ein Gesamtbild dessen, was sich tatsächlich ereignet hat!

Das trifft auch auf den Bericht zur Auferstehung zu! Sie ergänzen sich wunderbar, wenn auch nicht jeder Schreiber genau das gleiche schilderte, da er unterschiedliche Leserschaften im Sinn hatte und Details erwähnte oder wegließ, die ihm für seinem Bericht nicht wichtig waren.

Trotzdem wurde unter Inspiration geschrieben! Das heisst, keiner hat etwas geschrieben was nicht stimmte, alle Berichte enthalten die Wahrheit und ergänzen sich.

Gruß, Tommy


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

12.03.2014 um 03:46
@domitian
@Tommy57Der Scheol ist gemäss der Aussage der hebräischen Schriften ein Ort der Ruhe und die Toten sind ohne Bewusstsein! Es gibt auch kein Tun, keine Überlegung....die Toten wissen nichts!

@domitian
Das hatten wir schon, weiter oben habe ich es erklärt. Scheol und Hades ist einfach nur die Bezeichnung für den Tod an sich. Gäbe es dieses Reich der Toten wirklich, dann wären sie da ohne jegliches Bewusstsein. Wenn es den Tod also wirklich gäbe, ja dann träfe dies zu, dass wir nichts mehr wissen, dass es da kein Tun mehr gibt! Aber die Bibel lehrt ja gerade, dass es diesen Tod nicht gibt!
Woher entnimmst du aus der Bibel, dass der "Scheol" und der "Hades" einfach nur die Bezeichnung für den Tod an sich ist?


Nach "deinem Belieben" legst du den Schrifttext aus Prediger 9:5,10 einfach so aus, als ob es Scheol und Hades gar nicht geben würde und dass diese Begriffe den Tod darstellen!


Lehrt das die Bibel wirklich oder ist das "DEINE LEHRE"?

Warum wird dann in der Bibel z. B. in Offenbarung 20: 13 - 14 die Begriffe "Tod" und "Hades" sehr wohl voneinander getrennt?

Wieso werden der "Tod" und der "Hades" in der Bibel getrennt erwähnt BEIDE in den Feuersee geworfen?

Offenbarung 20: 13,14:

"Und das Meer gab die Toten, die in ihm waren, und der Tod und der Hades gaben die Toten, die in ihnen waren, und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. 14 Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geworfen. Dies ist der zweite Tod, der Feuersee."
domitian schrieb:Wenn es den Tod also wirklich gäbe, ja dann träfe dies zu, dass wir nichts mehr wissen, dass es da kein Tun mehr gibt! Aber die Bibel lehrt ja gerade, dass es diesen Tod nicht gibt!
Wieso gibt es jetzt plötzlich den Tod nicht mehr?
Sagt das dieser Bibeleltext tatsächlich aus oder legst DU diese Interpretation hinein, weil DU dir vorstellst, dass wir eine unsterbliche Seele oder einen unsterblichen Geist in uns wohnen haben, der beim Tod des Körpers weiterlebt?

Du hast übrigens immer noch nicht biblisch bewiesen, dass die Bibel lehrt, dass der Geist, mit dem Gott den Körper des Menschen belebt hat, eigenständig ein Bewusstsein hat.

Nur weil GOTT, der Schöpfer als GEISTPERSON ein Bewusstsein hat, muss dass der GEIST, der von ihm ausgeht noch lange nicht haben.

Gott, der Schöpfer hat nämlich gemäss dem Schöpfungsbericht in 1. Mose 1 u. 2. denselben Geist auch den Tieren gegeben und derselbe Geist wirkte auch bei den Erschaffung der Pflanzenwelt.
Tiere und Pflanzen sind auch Lebewesen, wobei in der Bibel nur die Tiere als Seelen bezeichnet werden. (1. Mose 1: 20)

Sogar bevor es die belebte Schöpfung gab, wirkte der Geist Gottes auf der Erde!

1. Mose 1:2,3:

"Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis war über der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über den Wassern. 3 Und Gott sprach: Es werde Licht! und es ward Licht."


Wenn du behauptest, gemäss 1. Mose 2:7 , dass das einhauchen des "Geistes Gottes" in den leblosen Körper des ersten Menschen Adam, bedeutet, das ihm Gott auch einen geistigen Körper mit Bewusstsein verliehen hat, dann müsste die Wirkung des Geistes Gottes bei der Erschaffung der Tierseelen das gleiche bedeuten!

Warum?
Weil wir eben in Prediger 3:19,20 folgendes lesen:

"Denn was das Geschick der Menschenkinder und das Geschick der Tiere betrifft, so haben sie einerlei Geschick: wie diese sterben, so sterben jene, und EINEN ODEM ( hebräisch ruach ) haben sie alle; und da ist kein Vorzug des Menschen vor dem Tiere, denn alles ist Eitelkeit.20 Alles geht an einen Ort; alles ist aus dem Staube geworden, und alles kehrt zum Staube zurück."

Haben die Tiere gemäss deiner Vorstellung einen geistigen Körper der beim ihrem Tod weiterlebt?



Des weiteren wirkte der Geist Gottes auf die unbelebte Materie ein, wie oben aus der Bibel zitiert. Das bedeutet doch deshalb nicht, dass der Geist Gottes mit Bewusstsein in unbelebten materiellen Dingen wohnt.


Aus der gesamten Bibel geht hervor, dass Gott seinen Geist bei seinen Schöpfungswerken und auch sonst benutzte ähnlich wie ein Mensch seine Finger, seine Hand oder seine Hand mit Arm, nutzt um eine Arbeit zu verrichten.

Gottes Geist oder sein heiliger Geist ist Gottes wirksame Kraft in Aktion!

Nirgendwo wird in der Bibel gesagt, dass dieser Geist eine Person ist oder eine Persönlichkeit ist oder ein Bewusstsein hat!

Nur Gott selbst ist GEIST und ist eine GEISTPERSON.
Das heisst aber nicht, dass ER selbst mit seinem BEWUSSTSEIN in diesem Geist, der von ihm ausgeht, existiert!
______________________
1. Könige 19: 9- 12 :( Schlachter )

"Und er ging daselbst in eine Höhle hinein und blieb dort über Nacht. Und siehe, das Wort des HERRN kam zu ihm und sprach: Was willst du hier, Elia? 10 Er sprach: Ich habe heftig für den HERRN, den Gott der Heerscharen, geeifert; denn die Kinder Israel haben deinen Bund verlassen und deine Altäre zerbrochen und deine Propheten mit dem Schwert umgebracht, und ich bin allein übriggeblieben, und sie trachten darnach, mir das Leben zu nehmen! 11 Er aber sprach: Komm heraus und tritt auf den Berg vor den HERRN! Und siehe, der HERR ging vorüber; und ein großer, starker Wind, der die Berge zerriß und die Felsen zerbrach, ging vor dem HERRN her; der HERR aber war nicht im Winde. Nach dem Winde aber kam ein Erdbeben; aber der Herr war nicht im Erdbeben. 12 Und nach dem Erdbeben kam ein Feuer; aber der HERR war nicht im Feuer. Und nach dem Feuer kam die Stimme eines sanften Säuselns."
___________________________

In diesem Text kommt zum Ausdruck, wie der wahre Gott durch Wunder seine Macht gegenüber Elia demonstrierte!
Durch seinen Geist bewirkte er Wind, Erdbeben, Feuer!
Er selbst ist aber nicht darin! Sein Bewusstsein, seine Person ist nicht IN SEINEM GEIST!


Gruß, Tommy


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12.03.2014 um 04:23
@domitian
domitian schrieb:Scheol und Hades meinen dasselbe, es ist schlichtweg der Tod als solcher damit gemeint. Heißt also: Meine Seele wirst du im Tod nicht lassen! Abgesehen davon steht da „Seele“! :D
Ich dachte, die stirbt nach deiner Auffassung? Hier hast du dir selbst eine Bibelstelle gegeben, die besagt, dass die Seele nicht mit dem Leibe abgestorben ist!
Wie bereits zuvor erwähnt ist Scheol und Hades nicht der Tod, sondern der "Ort" wo sich die Toten befinden.

Wenn man die Gesamtaussage der Bibel dazu berücksichtigt, beziehen sich diese beiden Begriffe auf das "allgemeine Grab", jedoch nicht auf die Grabstätte.

Woraus entnimmst du bei dieser Bibelstelle, dass die Seele nicht mit dem Leib abgestorben ist?

Wird hier zwischen Leib und Seele unterschieden oder interpretierst du das hinein?

Seele hat in der Bibel in der Anwendung zwei Bedeutungen:

Seele = das Geschöpf ob Mensch oder Tier
Seele = das Leben, das ein Mensch oder Tier als Geschöpf besitzt.

In keinem Text der Bibel wird gesagt, dass die Seele, ganz gleich in welcher Bedeutung erwähnt, unsterblich ist.

In dem Zusammenhang ein wichtiger biblischer Lehrpunkt:

Römer 6:23:
"Denn der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unsrem Herrn."

LEBEN ist eine Gabe Gottes und kein Fluch Gottes!

Das heisst: Niemand wird von Gott gezwungen zu Leben! Hätte der Mensch in sich eine unsterbliche Geistperson, dann wäre das Leben ein unabänderlicher Zwang!

Entweder LEBEN in himmlischer Glückseligkeit oder LEBEN in einer Feuerhölle!

In einer Feuerhölle zu Leben ist aber keine Gabe mehr sondern wäre ein Fluch!

Das passt niemals zu einem Gott der Liebe!


Gruß, Tommy


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12.03.2014 um 05:03
@domitian
domitian schrieb:Sagt sie ja eben gerade nicht! Er war eben NICHT im Hades zurückgelassen worden, das steht doch da ganz deutlich!
Genau, das steht da! Doch warum beziehst du "das nicht im Hades zurückgelasssen" NICHT auf seine GEISTIGE AUFERSTEHUNG am dritten Tag?

Warum muss da vorher schon was passiert sein?

Wo wird das bitteschön gelehrt?

Lukas 23:42,43 kann man nicht als Beweistext heranziehen, weil, wie bereits wiederholt gesagt, im Urtext KEIN SATZZEICHEN steht!

Der Text kann, auf sich allein gestellt, BEIDES bedeuten!

Die JZ ler oder sonst irgendeiner, haben nicht das Komma verschoben oder weggelassen, weil nämlich im Urtext gar keines da war!!!!


Das heisst: Wenn der Text selbst nicht hergibt, was Jesus gemeint hat, dann müssten andere Schriftstellen herangezogen werden, die deutlich aussagen, dass Jesus im Tod sogleich auferstanden ist und nicht erst am dritten Tag! Wo steht das? Nirgendwo!

Übrigens: Wo wird in der Bibel gelehrt, dass Jesus mit seinem KÖRPER, mit dem er als Mensch gestorben ist, am dritten Tag wieder auferstanden ist!

Hat er diesen Körper nicht etwa geopfert?
Kann er etwas zurückfordern, was er geopfert hat??

Konnten in der Vorbildfunktion die Priester in Israel das "Opfertier nach der Opferung" zur Sündensühnung auch wieder zurücknehmen?

Beweist der Umstand, dass Jesus nach seiner Auferstehung dem Thomas in einem Fleischesleib mit Wundmahlen erschien, dass er tatsächlich mit seinem geopferten Körper am dritten Tag auferstanden ist?

Was zeigt der Bibelbericht im Zusammenhang?

Johannes 20: 19 - 27:

"Als es nun an jenem ersten Wochentag Abend geworden war und die Türen verschlossen waren an dem Ort, wo sich die Jünger versammelt hatten, aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat mitten unter sie und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch! 20 Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da wurden die Jünger froh, als sie den Herrn sahen. 21 Da sprach Jesus wiederum zu ihnen: Friede sei mit euch! Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. 22 Und nachdem er das gesagt, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfanget heiligen Geist! 23 Welchen ihr die Sünden vergebet, denen sind sie vergeben; welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten. 24 Thomas aber, einer von den Zwölfen, der Zwilling genannt wird, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. 25 Da sagten ihm die andern Jünger: Wir haben den Herrn gesehen! Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich nicht an seinen Händen das Nägelmal sehe und lege meinen Finger in das Nägelmal und lege meine Hand in seine Seite, so glaube ich es nicht! 26 Und nach acht Tagen waren seine Jünger wiederum dort und Thomas bei ihnen. Da kommt Jesus, als die Türen verschlossen waren, und tritt mitten unter sie und spricht: Friede sei mit euch! 27 Dann spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und siehe meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!"

Warum wird in diesem Bericht extra erwähnt, dass Jesus mitten unter sie kommen konnte, obwohl die Türen verschlossen waren?

Seit wann kann man mit einem matereriellen Körper durch Türen gehen?

Andere Auferstehungsberichte in den anderen Evangelien erwähnen, dass Jesus plötzlich erschien und auch wieder verschwand!

Offensichtlich hat sich Jesus, der am dritten Tag im Geiste auferstanden war, ähnlich wie die Engel, die unterschiedlichen Menschen immer wieder einmal gemäss dem Bibelbericht erschienen sind, mit einem materiellen Körper sichtbar gemacht, um zu beweisen, dass er im Geiste auferstanden war.

Nicht jedesmal ist er in einem Körper erschienen, der Wundmahle hatte und er wurde auch nicht immer gleich erkannt.

Dem Thomas hat er wegen seiner Zweifel einen Gefallen gemacht und ist ihm in einem Körper mit Wundmahlen erschienen.
Das war aber NICHT der MENSCHLICHE KÖRPER den er geopfert hatte! Jesus war nach seiner Auferstehung kein Mensch mehr, sondern ein Geistgeschöpf!


Gruß, Tommy


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

12.03.2014 um 05:22
@Optimist
@domitian
Von Auferstehung steht da erst mal gar nichts, sondern von lebendig gemacht werden! Ich würde sagen: Spätestens bei seiner Ankunft bzw. Wiederkunft! Danach wäre es dann in der Tat zu spät. Denn dann folgt ja das Gericht. Aber bis dahin spätestens sollten alle Jesus Christus in sich erkannt und seine Erlösung angenommen haben!
So könnte man es vielleicht tatsächlich sehen. Es heißt ja auch, dass man durch die Taufe lebendig wird und dann ewig leben wird (der Geist von einem...).
Vielleicht ist das ganze mehr im geistigen Sinne gemeint und es hat tatsächlich nichts mit der Auferstehung des geistigen LEIBES zu tun.
Andererseits hast Du hier dieses "spätestens bis zur Auferstehung" natürlich auch eigenmächtig reininterpretiert. ;) ... aber irgendwie macht es schon in meinen Augen Sinn.
Nein, diese DEINE Auslegung ist nicht richtig!

Der Apostel Paulus schreibt im gesamten 1. Korinther K. 15 über nichts anderes als über die Beweise der Auferstehung Jesu und was sie für Christen bedeutet.
Des weiteren beschreibt er die himmlische Auferstehung!

Das ist sein Thema im gesamten Kapitel! Auch in den Versen direkt davor ( Verse 20 +21 ) schreibt er über nichts anderes als wie über die himmlische Auferstehung!

Wie kommst du dann darauf, den Vers 22 als ein "geistiges zum Leben kommen" sozusagen aus den "geistig Toten" zu interpretieren?

Ich habe wirklich den Eindruck, du fährst gerade auf der Schiene, meinen Aussagen prinzipiell zu widersprechen nur um des widersprechens willen!?

Sollte das eventuell damit zusammenhängen, weil du prinzipiell der Lehrmeinung der JZ widersprechen möchtest, schon aus Prinzip, dann geht es dir wohl bei deiner Argumentation nicht mehr um Wahrheit!

Das würde ich sehr schade finden!

Ich widerspreche dir aber nicht um des widersprechens willen, sondern weil ich die wahre Lehre der Bibel vertreten will!

Ob sie dass dann auch ist, sei jetzt erst Mal dahingestellt, aber auf jeden Fall möchte ich das!


Gruß, Tommy


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

12.03.2014 um 10:22
@Tommy57
Inspiration der Bibel:

Die Vorgehensweise zum richtigen Verständnis der Bibel geht aus der inspirierten Aussage aus Psalm 119: 160 hervor! "Die SUMME deines Wortes ist Wahrheit!"

Nur wenn man von einer Inspiration der Bibel ausgeht, was eine göttliche Überwachung der Lehren, die in der Bibel erwähnt werden, einschließt, kann man davon ausgehen, dass man "Göttliche Wahrheit" erkennen kann.

Ansonsten wäre die Bibel nur ein zusammengewürfelter Haufen theologischer Ansichten von 40 verschiedenen Schreibern, die in einem Zeitraum von 1500 Jahren ihre religiösen Vorstellungen zum Besten gegeben haben.

Wenn dem so wäre, dann wäre das Lesen der Bibel bestensfalls eine intellektuelle Übung zum Verständnis unterschiedlicher Lehrmeinungen gottesgläubiger Personen aus alter Zeit!

Wenn dem so wäre, dann bräuchten wir hier auch nicht länger diskutieren, was richtig oder falsch wäre, denn dann hat letztendlich jeder und keiner Recht!

Die Bibel bringt jedoch selbst zum Ausdruck, dass sie nur EINEN AUTOR hat, nämlich den wahren Gott und dass er die Bibelschreiber angeleitet hat, seinen Vorsatz und Willen aufzuschreiben!
Sehe ich genauso.
Tommy57 schrieb:Nur weil GOTT, der Schöpfer als GEISTPERSON ein Bewusstsein hat, muss dass der GEIST, der von ihm ausgeht noch lange nicht haben.
Das geht auch für mich so aus der Bibel hervor. Nicht aus einem oder zwei EINZELNEN Versen, sondern aus vielen Versen und manchmal nur zwischen den Zeilen. Alle Bibelverse, die domitian schon mal gepostet hatte – also ich meine DARAUS habe ich meine Überzeugung darüber gewonnen.
Jedoch diese Bibelstellen noch mal rauszusuchen wäre bei dem Textumfang schwierig. :)
Tommy57 schrieb:Gott, der Schöpfer hat nämlich gemäss dem Schöpfungsbericht in 1. Mose 1 u. 2. denselben Geist auch den Tieren gegeben
Das ist doch aber kein Argument dafür, dass mit dem Geist keine Seele und Bewusstsein in den Menschen gekommen sein könnte? Tiere sind doch auch beseelt und haben sogar ein Bewusstsein. (nicht alle, aber es gibt welche).
Tommy57 schrieb:Sogar bevor es die belebte Schöpfung gab, wirkte der Geist Gottes auf der Erde!
Er WIRKTE auf diese Schöpfung ein, aber der Odem Gottes wurde z.B. den Steinen NICHT eingeflöst so wie das bei Adam geschah, deshalb konnten sie keine belebten Wesen werden. :)
Tommy57 schrieb:Aus der gesamten Bibel geht hervor, dass Gott seinen Geist bei seinen Schöpfungswerken und auch sonst benutzte ähnlich wie ein Mensch seine Finger, seine Hand oder seine Hand mit Arm, nutzt um eine Arbeit zu verrichten.
Gottes Geist oder sein heiliger Geist ist Gottes wirksame Kraft in Aktion!
Das ist richtig. Aber dieser Geist kann eben auch irgendwo hinEINgehen/eingeflöst werden.
Tommy57 schrieb:Nirgendwo wird in der Bibel gesagt, dass dieser Geist eine Person ist oder eine Persönlichkeit ist oder ein Bewusstsein hat!
Für mich geht aus der Bibel hervor, dass Gottes Geist (der ja belebt IST und Persönlichkeit HAT, sonst wäre es ja nicht Gottes Geist) unbelebte Materie (Adam) beleben kann.
Somit hat diese Materie einen fleischlichen und einen geistigen Körper. Dieser geistige Körper lässt sich im geistigen Sinne schon mal zu Lebzeiten durch die Sünde töten. Später stirbt dann auch der fleischlische Körper und bleibt tot.
Alle Nachkommen von Adam waren wegen der Sünde von ihm – von Anfang an geistig tot (von Gott getrennt -> Sünde tötet...).
Erst mit dem Bekenntnis zu Jesus kann man diesen Geist in sich wieder beleben (Taufe...)
Findest Du das biblisch inkorrekt?
Tommy57 schrieb:Nur Gott selbst ist GEIST und ist eine GEISTPERSON.
Das heisst aber nicht, dass ER selbst mit seinem BEWUSSTSEIN in diesem Geist, der von ihm ausgeht, existiert!
Wie kommst Du zu dieser Meinung? Wo es doch heißt, dass Adam (und E.) im Bilde Gottes geschaffen worden sind?
Meinst Du die fleischliche Hülle war im Bilde Gottes? Es kann doch dann nur der Odem gewesen sein (der ihm EINgeflöst worden war) der vom Wesen her ein Ebenbild Gottes war? Also muss doch demnach im Odem doch Persönlichkeit sein. Erkläre mir mal bitte, wie Du Dir allein diesen Fakt "im Bidle Gottes" vorstellst?

Könige 19: 9- 12 den Du als Beweismittel angabst, besagt für mich einfach nur, dass der Geist Gottes mindestens 2 Funktionen hat:
Es ist seine ausführende Kraft (wie Du schon sagtest, seine "Hand" oder "Arm"), aber diese Kraft kann eben auch beleben und dafür sorgen, dass etwas Unbelebtes mit seiner Persönlichkeit erfüllt wird (Adam).
Tommy57 schrieb:Durch seinen Geist bewirkte er Wind, Erdbeben, Feuer!
Er selbst ist aber nicht darin! Sein Bewusstsein, seine Person ist nicht IN SEINEM GEIST!
Ja, der Geist war ja – im Gegensatz zu Adam – auch nicht IM Wind, nicht IM Feuer usw., sondern er arbeitet nur MIT den Kräften...
Tommy57 schrieb:Wenn du behauptest, gemäss 1. Mose 2:7 , dass das einhauchen des "Geistes Gottes" in den leblosen Körper des ersten Menschen Adam, bedeutet, das ihm Gott auch einen geistigen Körper mit Bewusstsein verliehen hat, dann müsste die Wirkung des Geistes Gottes bei der Erschaffung der Tierseelen das gleiche bedeuten!
Also ich sehe das auch so. Nur der Unterschied des tierischen geistigen Körpers zu unserem ist der: Unserer KANN auferstehen (z.B. durch die Taufe), aber bei Tieren kann er das nicht (leider :( ).
Tommy57 schrieb:"Denn was das Geschick der Menschenkinder und das Geschick der Tiere betrifft, so haben sie einerlei Geschick: wie diese sterben, so sterben jene, und EINEN ODEM ( hebräisch ruach ) haben sie alle; und da ist kein Vorzug des Menschen vor dem Tiere, denn alles ist Eitelkeit.20 Alles geht an einen Ort; alles ist aus dem Staube geworden, und alles kehrt zum Staube zurück."
Das kann sich genauso gut NUR auf den fleischlichen Leib beziehen (dass alles an einen Ort zurückkehrt), denn es steht doch "das alles zum Staube zurück...". Der Geist (Odem) kam ja NICHT aus dem Staube, also kehrt er auch nicht in jedem Fall zu diesem zurück. Vermutlich (biblisch gesehen) tritt er nur bei MANCHEN Lebewesen mit zur Erde ein nach dem Sterben. Nämlich bei denen, welche geistig tot sind.
Denn es gibt ja auch die Bibelstelle, wo mit Fragezeichen versehen ist, ob der Geist nach oben (zu Gott) oder nach unten geht....

Also muss sich Deine angeführte Bibelstelle NICHT in jedem Falle AUCH mit auf den Odem beziehen, auch wenn in dem Vers gesagt wird, beide haben den gleichen Odem.
Denn wir wissen ja, DASS es einen Unterschied zwischen Mensch und Tier gibt, aber lt. dieses Verses scheint es KEINEN zu geben. Also muss man sich den Unterschied – der ja bezüglich des Geistes wirklich existiert – aus anderen Versen zusammensuchen. :)


Ab diesem Posting Beitrag von Tommy57, Seite 24 kam ich noch nicht zum Nachlesen, ich schicke aber meine bisherigen Gedanken schon mal ab, damit es nicht zu viel auf einmal wird. :)


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

12.03.2014 um 11:54
Berichtigung:

Das war missverständlich:
T: Nur weil GOTT, der Schöpfer als GEISTPERSON ein Bewusstsein hat, muss dass der GEIST, der von ihm ausgeht noch lange nicht haben.

-->O:
Das geht auch für mich so aus der Bibel hervor.
Ich meinte natürlich, es geht für mich aus der Bibel hervor, dass auch der Geist der aus Gott AUSGEHT, ein Bewusstsein haben kann. :)

Und DARAUF bezog sich dann die weitere Aussage von mir:
Optimist schrieb:Nicht aus einem oder zwei EINZELNEN Versen, sondern aus vielen Versen und manchmal nur zwischen den Zeilen. Alle Bibelverse, die domitian schon mal gepostet hatte – also ich meine DARAUS habe ich meine Überzeugung darüber gewonnen.
Jedoch diese Bibelstellen noch mal rauszusuchen wäre bei dem Textumfang schwierig. :)
Über den HG wird ja sogar auch gesagt, er könne traurig sein usw.
Das kann man natürlich als Sinnbild auffassen oder irgendwie anders auffassen. Jedoch im Kontext was ich im anderen Posting schrieb, kann man es genauso auffassen wie es da steht. :)

Denn nur, weil der HG auch quasi als "Handlanger" (Gottes "Arm" usw.) GEBRAUCHT wird und dieser etwas bewirkt (z.B. Wind machen usw...), ist doch nicht gesagt, dass er kein Bewusstsein haben könnte?
In meinen Augen ist es Gott selbst, der da - mittels seines "Armes" wirkt.

Wenn ein Mensch irgendwo mittels seines Armes etwas bewirkt und schafft, dann ist es doch auch der Mensch selbst, der es tat? Und dann kann man zwar nicht sagen, sein Arm sei beseelt oder hätte Bewusstsein. Aber da wir Menschen uns ja nicht mit Gottes Geist bzw. Gott vergleichen können, könnte das - was als Mensch nicht möglich ist - ja trotzdem bei Gott der Fall sein, nämlich dass sein "Arm" (HG) , was ja KEIN wirklicher Arm ist wie bei uns, tatsächlich ein Bewusstsein haben könnte.

Dass es diesbezüglich (wegen Arm usw.) einen großen Unterschied zwischen uns Menschen und Gott gibt, sieht man doch schon daran, dass unser Arm aus Fleisch und Blut besteht, der "Arm Gottes" jedoch besteht ausschließlich aus seinem GEIST.
Der HG - als Werkzeug Gottes - besteht also aus dem GLEICHEN Geist aus dem GOTT als solcher besteht. Wenn es also der GLEICHE Geist ist, warum sollte er dann nicht das GLEICHE Bewusstsein wie Gott haben können?


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

12.03.2014 um 13:19
@Tommy57
Tommy57 schrieb:T:
Römer 6:23:
"Denn der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unsrem Herrn."
Hier geht auch wieder sehr gut hervor, dass durch die Sünde offensichtlich der GEISTIGE Tod gekommen (möglich geworden) ist. Denn durch die Gnade Gottes kann man durch die Taufe bzw. Bekenntnis zu Jesus zu ewigem Leben kommen. Das ist mMn. geistig gemeint, also der Geist wird lebendig, welcher zuvor durch die Sünde tot war.
Tommy57 schrieb:Übrigens: Wo wird in der Bibel gelehrt, dass Jesus mit seinem KÖRPER, mit dem er als Mensch gestorben ist, am dritten Tag wieder auferstanden ist?
Das steht so nicht da – richtig. Er kann aber dennoch mit einem geistigen Leib auferstanden sein, aus anderen Bibelstellen geht das für mich SO hervor.
Tommy57 schrieb:Hat er diesen Körper nicht etwa geopfert?
Kann er etwas zurückfordern, was er geopfert hat??
Wir Menschen verlieren nach dem Sterben auch unseren fleischlichen Körper, bekommen dann aber später den Auferstehungskörper (geistigen Leib).
Warum sollte das bei Jesus nicht genauso sein? Bei ihm ging das halt nur schneller (schon nach 3 Tagen) :)
Tommy57 schrieb:Beweist der Umstand, dass Jesus nach seiner Auferstehung dem Thomas in einem Fleischesleib mit Wundmahlen erschien, dass er tatsächlich mit seinem geopferten Körper am dritten Tag auferstanden ist?
Nein, nicht mit seinem ALTEN fleischlichen Körper, sondern mit seinem GEISTIGEM Körper (Leib) den er vorher sicher schon hatte (geht für mich aus der Bibel hervor, dass er den schon hatte, darauf komme ich später zu sprechen).
Nur im Unterschied zu uns Menschen musste sich der geistige und/oder seelische Körper von Jesus nicht erst verwandeln, weil Jesus ja vollkommen war, was wir Menschen jedoch nicht sind.
Tommy57 schrieb:Offensichtlich hat sich Jesus, der am dritten Tag im Geiste auferstanden war, ähnlich wie die Engel, die unterschiedlichen Menschen immer wieder einmal gemäss dem Bibelbericht erschienen sind, mit einem materiellen Körper sichtbar gemacht
Das sehe ich auch so. Das ist aber kein Beleg dafür, dass Jesus nicht sofort nach seinem Tod geistig weitergelebt haben könnte und am 3. Tag mit seinem GEISTIGEN Leib auferstanden sein könnte, oder?
Dass Jesus schon zu Lebzeiten einen geistigen Leib hatte, geht aus der Bibel hervor. Es heißt doch, dass alle bekehrten Christen seinen Leib bilden, IN ihm sind...
D: ... Er war eben NICHT im Hades zurückgelassen worden, das steht doch da ganz deutlich!

-->T:
Genau, das steht da! Doch warum beziehst du "das nicht im Hades zurückgelasssen" NICHT auf seine GEISTIGE AUFERSTEHUNG am dritten Tag?
Woraus schließt Du, dass es am 3. Tag eine Auferstehung des GEISTES war und NICHT die Auferstehung seines geistigen LEIBES ?
Denn wenn "nur" wie ich annehme, die geistige-LEIBES-Auferstehung gemeint wäre, könnte Jesus sehr wohl schon bzw. NOCH geistig gelebt haben (also sein Geist) nachdem er vom Kreuz genommen worden war. Lediglich sein "geistiger Leib" war noch "schlafend".
Er sagte doch selbst, dass er seinen Geist in die Hände des Vaters gab. Wer sagt denn, dass dieser Geist tot war?
Der Apostel Paulus schreibt im gesamten 1. Korinther K. 15 über nichts anderes als über die Beweise der Auferstehung Jesu und was sie für Christen bedeutet.
Wie kommst du dann darauf, den Vers 22 als ein "geistiges zum Leben kommen" sozusagen aus den "geistig Toten" zu interpretieren?
1.Kor.15:
"22 Denn gleichwie in dem Adam alle sterben, also werden auch in dem Christus alle lebendig gemacht werden."

Auch wenn die vorhergehenden Verse von der körperlichen Auferstehung berichten (ich fasse es als Auferstehung des geistigen Leibes auf, also NICHT als Auferstehung des GEISTES, denn dieser wurde doch schon bei der Taufe lebendig gemacht)...
... so könnte doch Vers 22 trotzdem als Auferstehung des GEISTES gemeint sein, oder nicht?

Aber selbst wenn nicht, die anderen biblischen Indizien sind für mich zu erdrückend. ;)


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