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Für mehr rationales Denken

Für mehr rationales Denken

05.12.2017 um 12:05
Sungmin_Sunbae schrieb:Ich habe keine Ahnung, wie du nach all dem was ich geschrieben habe, mein Text so interpretieren kannst.
Sende- Und Empfangshorizont unterscheiden sich nunmal.
Sungmin_Sunbae schrieb:Um es abzukürzen um es nochmals deutlicher zu machen.
Es geht darum, dass man sich logisches Denken ANEIGNEN kann.
Diese kann man nutzen um Sachinhalte besser zu strukturieren.
Keine Einwände. Und auch nicht bezüglich des Restes Deines letzten Beitrags.


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Für mehr rationales Denken

15.12.2017 um 12:11
Wie schon erwähnt, liege ich auch weiterhin mit @Sungmin_Sunbae Ansicht im Einklang.

Das rationale Handeln muss in seiner Sinnhaftigkeit von etwas bestimmt werden. Im Allgemeinen würde ich dies als "Suche nach der objektiv bestmöglichen Lösung" verstehen. Dabei schließt diese alle relevanten Faktoren mit ein, wozu natürlich auch der Mensch und dessen Gefühle gehören.


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Für mehr rationales Denken

22.12.2017 um 11:04
Moin Zusammen,
Axel_Eugen schrieb am 27.11.2017:Verstehe, das kenne ich ganz gut. Wenn der Selbstschutz einsetzt, gibt man lieber auf :D
Den Ausdruck aufgeben, gefällt mir dabei nicht. Es hat etwas mit Selbstrespekt zu tun den ich mir bewahre. Ein Zitat hierzu:

„Wenn Sie nach außen nicht vertreten, wovon Sie innerlich überzeugt sind, werden Sie nach und nach zur Marionette. Andere werden Sie für ihre Zwecke einsetzen. Früher oder später geben Sie sich selbst auf. Ihre Willenskraft verkümmert. Wer äußerlich zerbricht, zerbricht irgendwann auch innerlich.“ R.Dobelli – Die Kunst des guten Lebens, Piper Verlag…so ab Seite 170.

Warum ich das hier bringe, weil ich selbst dabei irrationale Handel. „Das Prinzip ist immer teurer“ war mein ein Ausspruch einer meiner rechtswissenschaftlichen Dozenten. Seit einigen Situation, weiß ich er hatte recht, es ist mir bewusst, mein Selbstrespekt verlangt von mir hier irrationales Handeln. Es ist dabei egal ob auf Arbeit, wo es um`s Geld geht oder im Privaten Bereich, wo schnell Gefühle verletzt werden können und Freundschaften zerbrechen. An dieser Stelle gerne mal besinnen, wie wichtig einem manche Themen sind...

Zurück zum eigentlichem Thema….
Interessant zu lesen, wie sich die Diskussion entwickelt hat. Wie ich objektiv feststelle am Thema auch irgendwie vorbei, aber wohlgemerkt interessant. Einige wirklich sehr gute Anstöße dabei!
Sungmin_Sunbae schrieb am 05.12.2017:Rationalen Denken und emotionales sein, sind keine zwei voneinander getrennte dinge.
Wir sind, egal ob wie rational oder emotional handeln, immer fühlende Wesen, insofern ist das eine falsche Blickweise
Der Psychologe Frederick Shane entwickelte hierzu den Cognitive Reflection Test. Die Ergebnisse waren klar. Intuitive Menschen hinterfragen weniger und treffen mehr Impulsgesteuerte Entscheidungen. Auch ein Thema bei dem Test war Persönlichkeit und Willenskraft. Rationale Abwägen setzt den Besitz von Willensstärke voraus.
Nachweislich entscheiden die meisten Menschen (niedriger CRT-Wert) intuitiv und begründen nachträglich.
Sungmin_Sunbae schrieb am 05.12.2017:Wie soll den ein Mensch im Bezug auf rationalem Denken, wie eine "Maschine" sein, wenn dessen neuronale Netzwerke Biochemischer Natur ist ?
Sungmin_Sunbae schrieb am 05.12.2017:Ich kann also, wenn ich über mich selber im klaren bin und weiß, wie ein Mensch in gewissen dingen agiert, die dinge so miteinander rational verknüpfen, dass mein emotionalerer Teil mir dabei hilft, einfacher Informationen anzusammeln.
Soll der Mensch als Wesen auch gar nicht sein. Hätte ich hier weiter zitiert, so ist es für mich unabdingbar das der moderne Mensch sich seiner Psyche bewusst ist. Das setzt voraus Denk- und Verhaltensmuster zu kennen, die Psychologische Verhaltensforschung und deren Ergebnisse sollten teil jedes Schulunterrichts sein, aber einer gewissen Klassenstufe und reife der Schüler. Es ist eine Form der Kompotenz, mit der sich leider nicht viel Geld verdienen lässt in der heutigen Gesell- und Volkswirtschaft.
Sungmin_Sunbae schrieb am 05.12.2017:Unser Gehirn hat ein ASSOZIATIONSKORTEX, der Zugang zum limbischen System( dient der Verarbeitung von Emotionen und Triebverhalten) hat, deswegen stellt sich die Frage rationales denken vs emotionalen denken, gar nicht. Es stellt sich nur die Frage, ob wir das was wir zur Verfügung haben mitsamt der zivilisatorischen Erkenntnissen, nutzen oder nicht. Man kann sich also NICHT herausreden und dinge wie emotionale kälte postulieren, wenn man zu rational ist
Mein erster Gedanke beim lesen war das „Milgram-Experiment“ und die sozial-psychologischen Erklärungsversuche.
Sungmin_Sunbae schrieb am 05.12.2017:Weil der limbische Kortex, der fürs lernen und auch für dinge wie Gesichter erkennen zuständig ist, hier anscheinend nicht genügend belohnt .
Kann es aber sein, dass ich mit dem rationalen Denken hier weiter komme ?
Also Autodidakt, lerne ich für mich gerne. Ich Belohne mich täglich mit neu gelernten. Ist mir bewusst, ein nichtssagendes Beispiel einer einzelnen Person.

Mir ist bewusst, dass ein rein rationales Denken nicht möglich ist und teilweise auch furchtbare Konsequenzen hätte (z.B. Partnerwahl). Das Thema begann mit den Leitmedien, Schnitt kurz die Politik, Führungskräfte und ging dann in die Erklärung/Interpretation über.
Wieso ziehe ich hier ein Resümee? Die Anfangsfrage…nach mehr rationalen Denken stimme ich zu. In manchen Situationen unabdingbar, ebenso wie die emotionale Seite, das Thema/Situation entscheidet...


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Für mehr rationales Denken

22.12.2017 um 17:12
Quatermass schrieb:Interessant zu lesen, wie sich die Diskussion entwickelt hat. Wie ich objektiv feststelle am Thema auch irgendwie vorbei, aber wohlgemerkt interessant. Einige wirklich sehr gute Anstöße dabei!
Ja, so läuft es doch fast überall :D
Quatermass schrieb:Den Ausdruck aufgeben, gefällt mir dabei nicht. Es hat etwas mit Selbstrespekt zu tun den ich mir bewahre.
Das "Aufgeben" war sarkastisch gemeint. "Das Innere nach außen tragen" deute ich in Richtung Authentizität und dem Vertreten von eigenen Werten. Passt man sich an, verliert man diese wohl irgendwann und nimmt die der Umwelt an? So klingt es für mich nachvollziehbar.
Quatermass schrieb:Die Anfangsfrage…nach mehr rationalen Denken stimme ich zu. In manchen Situationen unabdingbar, ebenso wie die emotionale Seite, das Thema/Situation entscheidet...
Aber dann bitte wenigstens versuchen, die Emotionen auf Vernunft zu prüfen.


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Für mehr rationales Denken

25.12.2017 um 10:49
Quatermass schrieb:Soll der Mensch als Wesen auch gar nicht sein. Hätte ich hier weiter zitiert, so ist es für mich unabdingbar das der moderne Mensch sich seiner Psyche bewusst ist. Das setzt voraus Denk- und Verhaltensmuster zu kennen, die Psychologische Verhaltensforschung und deren Ergebnisse sollten teil jedes Schulunterrichts sein, aber einer gewissen Klassenstufe und reife der Schüler. Es ist eine Form der Kompotenz, mit der sich leider nicht viel Geld verdienen lässt in der heutigen Gesell- und Volkswirtschaft.
Darauf wollte ich auch nicht hinaus und ich würde es auch nicht für wünschenswert halten.
Mein anliegen zu diesem Thema, hat sehr viel mit Begrifflichkeiten zu tun, die man durcheinander wirft.
Mich stört es und dementsprechend versuche diese zu entwirren.
Ansonsten hast du eine beeindruckende art dich auszudrücken.
Du hast mich quasi zu tode umarmt.
So einen wie dich, könnte man bei der einen oder anderen Agenda sehr gut gebrauchen :D


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Für mehr rationales Denken

25.12.2017 um 21:35
Quatermass schrieb am 27.08.2017:Jemand der unglücklich ist, wird niemals durch Geld, Arbeit, oder durch Selbsthilfebücher sein Glück finden. Es ist eine Frage der inneren Einstellung.
Hat Glück etwas mit rationalem Denken zu tun? Das bezweifele ich stark.


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Für mehr rationales Denken

27.12.2017 um 23:20
Axel_Eugen schrieb am 22.12.2017:Ja, so läuft es doch fast überall :D
Ehrlich gesagt habe ich den Eindruck, dass bei den meisten Themen das wesentliche aus dem Blickfeld gerät. Es wird um Kleinigkeiten zerredet, viel Meinung, weniger Substanz. Nicht selten, das nach zwei Seiten lesen keine neuen Impulse für eine Diskussion kommen. Darauf zielte meine Aussage. Dem "fast" stimme ich ganz zu.
Axel_Eugen schrieb am 22.12.2017:Passt man sich an, verliert man diese wohl irgendwann und nimmt die der Umwelt an?
Ich sehe das drastischer.
Die Annahme von Werten aus der Gesellschaftlichenumwelt setzt eine Überzeugung voraus. Ist dieser nicht vorhanden führt man innerlich einen Kampf, man kann nichts annehmen, was man ablehnt. Verlieren ist dann Aufgeben. Man ist seelisch gebrochen, mit allen Konsequenzen. Scheint oft zu passieren, wenn ich mir die Steigerungsrate Psychischer Erkrankungen ansehe.
Schauspielern, ein äußerliches Theater darbieten geht je nach Situation.
Dieser Exkurs stellt nur ein Teil meiner Denkansätze dazu wieder. Ich bringe das hier mit dem Stockdale-Paradox in Verbindung...
Sungmin_Sunbae schrieb:Ansonsten hast du eine beeindruckende art dich auszudrücken.
Du hast mich quasi zu tode umarmt.
So einen wie dich, könnte man bei der einen oder anderen Agenda sehr gut gebrauchen :D
Beim nochmaligen lesen, sind mir vor allem meine Schreibfehler aufgefallen :)
Welche Agenda denn?
Bauli schrieb:Hat Glück etwas mit rationalem Denken zu tun? Das bezweifele ich stark.
Kannst du auch bezweifeln. Bitte nochmal lesen und im Kontext verstehen was ich da geschrieben habe.

Glück ist im Grunde eine Form der individuellen subjektiven Wahrnehmung. Ob Lao Tse, Platon, Sokrates und die heutigen Philosophen jeder hat seine eigene Interpretation davon, die moderne Wissenschaft kann Glücksgefühle auch mit Dopamin hervorrufen.
Nun, dass das Glück subjektiv ist, dazu finden sich bestimmt zig Gedankenexperimente bei den bewährten Suchmaschinen.


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