Transistor schrieb:Zu dem anderen Post, der Ton gefällt mir gar nicht, verstehe die Wortwahl nicht. Und wenn diese Belege hier schon von dir erbracht wurden, wo ist das Problem, zumindest die Seitenzahl zu nennen?
Ist nicht schwer, du kannst den Thread durchsuchen. Die ganze Diskussion hatten wir schon mal, die dann zum Schluss mit „Aber wenn alle Veganer wären…“ genauso ins Absurde führte.
Beitrag von paxito (Seite 10)Auch wäre es doch im Kern nicht meine Aufgabe aufzuzeigen, dass Veganismus NICHT die gewünschten ökologischen Effekte hat, sondern an den Veganern zu erklären wie sie die makroökonomischen Reboundeffekte aushebeln wollen.
Wenn eine gutsituierte Gruppe in Europa etwas nicht kauft, wird es billiger - nicht weniger.
Transistor schrieb:Und ich kann auch Europa nicht mit dem Rest der Welt vergleichen. Fakt ist, bei steigender Weltbevölkerung und steigendem Fleischabsatz, wird durch mein Verhalten trotzdem weniger Fleisch produziert, das sonst noch on Top kommen würde.
Nö. Es ist nachgewiesen, dass in Entwicklungsländern die Nachfrage nach Fleisch sprunghaft mit dem Preis steigt und fällt, während sie in Industrienationen preisunabhängig recht stabil bleibt.
Transistor schrieb:Wie wandert deutsches Fleisch in andere Märkte?
Ja wie wohl, Gütertransport. Deutschland ist einer der größten Exporteure von Fleisch.
Transistor schrieb:Wird bei weniger Fleischverbrauch das Fleisch nicht teurer, statt billiger?
Der Fleisch
verbrauch sinkt global nicht, er steigt. Sinkt der Preis - ob wegen Veganern die sich das leisten können oder aus anderen Gründen - steigt er in Entwicklungsländern sprunghaft an.
Transistor schrieb:Nach deiner "ökonomischen" Logik müssten Fleischproduzenten doch im Paradies leben, weil sie nur produzieren und sich um den Absatz keine Sorgen machen müssen?
Quark, wenn du den Preis senken musst, musst du dir Sorgen machen. Das heißt aber nicht, dass die Fleischproduzenten dann ihr Gewerbe aufgeben, weil es unrentabel wird. Sie senken die Kosten und alles was du beschreibst dient am Ende genau diesem Zweck. Kosten senken zur Profitmaximierung.
Transistor schrieb:Wie sieht denn deine Lösung aus?
Sag ich immer wieder - Gesetze auf möglichst großer Ebene. Das funktioniert.
Transistor schrieb:Den Menschen vorschreiben, was sie Essen sollen?
Mindeststandards für Tierhaltung setzen sind das Gegenteil davon.
Transistor schrieb:Ist das dann keine Ausbeutung mehr?
Ich habe kein moralisches Problem damit Tiere zu töten. Das ginge auch so wie ich lebe überhaupt nicht. Sowas muss man sich leisten können, schön das es für dich funktioniert - aber es ist eine privilegierte Position aus der heraus dir das möglich ist. So wie bei mir und dem „CO2 Footprint“.
Transistor schrieb:Ich habe aber Weltweit schon lange jede Hoffnung auf eine Wendung zum besseren verloren.
Toll, du handelst also auf eine Weise die keinen Effekt hat und glaubst gleichzeitig auch nicht daran das man die Dinge verbessern kann.
Beides kann man als Haltung auf bestimmte mediale Narrative zurückführen und diese kannst du wieder zu Großkonzernen zurückführen. Der Konsument der die Verantwortung für das Handeln der Großkonzerne auf die eigene Kappe nimmt und gleichzeitig nicht glaubt das man (z.B. durch Gesetzgebung) etwas ändern könnte - bitter.
Transistor schrieb:Wenn man nichteinmal hier Respektvoll miteinander umgehen kann sehe ich mich auch bestätigt
Respekt hat nix damit zu tun. Würde ich dich nicht respektieren, würde ich dir überhaupt nicht schreiben. Klar, ich kann sehr direkt, klar und teils sicher überspitzt meine Meinung sagen. Aber die bleibt eben wie sie ist und ernsthafte Gegenargumente der Veganer gab es zu dem Thema nie.