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Müssen wahre Tierfreunde vegan sein?

1.635 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Tiere, Ethik, Vegan ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Müssen wahre Tierfreunde vegan sein?

15.10.2026 um 12:54
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:ich finde zweiteres ist durchaus vertretbar wenn es um ethische Grundsätze geht..
Gerne. Es geht ja hier auch in erster Linie darum, das für und wider zu diskutieren, nicht darum, irgendwem etwas vorzuschreiben. Zumindest ist das von meiner Seite nicht die Intention.


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Müssen wahre Tierfreunde vegan sein?

15.10.2026 um 15:43
Zitat von HeiduaneHeiduane schrieb:Orcas machen das übrigens auch nicht aus sadistischen Gründen
Ich gehe davon aus, dass Tieren sadistische Gedanken komplett fehlen. Sie handeln gesteuert durch uralte Instinkte.


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Müssen wahre Tierfreunde vegan sein?

15.10.2026 um 17:55
Zitat von nairobinairobi schrieb:Ich gehe davon aus, dass Tieren sadistische Gedanken komplett fehlen. Sie handeln gesteuert durch uralte Instinkte.
Nö. Orcas haben ein komplexes Verhalten das zum größten Teil erlernt wird. Wie bei uns auch.
Die einzelnen Gruppen haben eigene Dialekte, eigene Jagdmethoden, teils unterschiedliche Nahrung.


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Müssen wahre Tierfreunde vegan sein?

15.10.2026 um 19:00
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb:Mozartkugeln.....Nugat....marshmallow creme :D Ich mag Süßigkeiten leider sehr und da hab ich auch wenig Lust irgendwas selbst zu machen. Gummizeugs ist auch nicht so meins, aber da gibt es, wie ich finde tatsächlich eh gute Alternativen.
Backen hingegen mach ich gerne. Brot, Kuchen oder auch Kekse mach ich öfter. Aktuell gibt es hier oft Herbstbrot, mit Äpfel, Nüssen und Rosinen :)
Marzipan ist immerhin vegan (wenn als Pralinen verarbeitet teils nicht). Nugat gibt es vegan. Wäre es da eine Alternative, statt genau der Mozartkugel der bekannten Marke eine zu finden die nix Tierisches hat, gibt es laut Internet?
Marzipan mag ich übrigens auch gerne.
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:Und allgemein möchte ich noch in den Raum werfen, dass man bei Produkten mit Kokos (auch bei nicht veganen) auf die Herkunft der Kokosmilch o.Ä. achten sollte. In Thailand zum Beispiel werden die Kokosnüsse von Affen geerntet, die ziemlich shice gehalten werden.
Dito.
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:was denkst du eigentlich über den Killerwal der die Robbe herumstößt dutzende Male bis letztendlich der Todesbiss kommt?
Ich würde einem Tier nie Vorschriften machen (einem Menschen auch nicht - da kann man nur zum Nachdenken anregen; ich werde niemandem das Schnitzel vom Teller angeln und wegwerfen ;))
Selbst habe ich aber die Möglichkeit - schonmal bzgl. des menschlichen Organismus, dann darüber hinaus, welche Lebensmittel sind erhältlich, welche Werkstoffe gibt es, obendrein die menschentypisch höhere Reflexionsfähigkeit .


Ich würde übrigens auch nicht einer Spinne den bunten Schmetterling aus Mitleid aus dem Netz klauen. Oder Vögel als grausam ansehen, weil sie einen kranken Nestling aus den Nest werfen, oder ihn zerteilen und an die Geschwister verfüttern. Die Spinne wird nunmal nicht von einer Erbse satt, die Vogeleltern können keinen Arzt aufsuchen. Als Mensch haben wir da grundsätzlich mehr Möglichkeiten, insbesondere, wer (wohl die meisten hier) entscheiden kann, ob im Supermsrkt der Griff dorthin oder dahin geht.


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Müssen wahre Tierfreunde vegan sein?

15.10.2026 um 19:24
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:Vegetarier und Veganer essen aber auch kein Wildfleisch z.b. Hirsch- oder Rehbraten obwohl die Tiere keinerlei Leid ausgesetzt waren bis sie zum Verzehr getötet wurden?
Naja, viele möchten vermutlich auch einfach nicht, dass ein Tier wegen ihnen getötet wird. Aber ich verstehe , glaube ich,deinen Gedanken.
Ich nehme mal ein anderes Beispiel. Freunde haben einen alten Hof übernommen ( betreiben keine LW) und nehmen immer mal wieder Tierschutztiere auf. Sehr scheue/ wilde Katzen, Kaninchen, Hühner....die beiden leben seid 20 Jahren vegan, sind schon immer sehr aktiv im Tierschutz....seitdem sie ihren Hof/ Hühner haben, essen sie aber gelegentlich wieder ein Ei. Sie sind damit offiziell natürlich nicht mehr vegan. In meiner kleinen Welt nehm ich sie trotzdem so wahr, weil ein Veganer ,der alle paar Wochen ein Ei isst, von Hühnern, die sie weder gewollt noch dafür angeschafft haben, den Grundgedanke trotzdem lebt. Wie gesagt, meine Definition. Und ich finde es auch schade, dass die Grenzen da oft so hart gezogen werden.
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:ich denke ich als Flexitarier tue schon etwas gegen Tierleid durch das Essen von Ersatzprodukten. das reicht für meine ethischen Wünsche und Ansprüche.. <3
Ja, ich finde auch, dass Flexitarierer ein guter Schritt ist. Generell hilft ein bewusster Umgang mit Ernährung und besonders Wertschätzung.


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Müssen wahre Tierfreunde vegan sein?

15.10.2026 um 22:35
Zitat von CachalotCachalot schrieb:Nö. Orcas haben ein komplexes Verhalten das zum größten Teil erlernt wird. Wie bei uns auch.
Die einzelnen Gruppen haben eigene Dialekte, eigene Jagdmethoden, teils unterschiedliche Nahrung.
Ja, das stimmt.
Aber haben sie auch sadistische Gedanken?
Das denke ich nicht. Es mag vielleicht manchmal so wirken, wenn sie jagen oder mit der Beute spielen. Orcas oder auch andere Spezies. Aber das ist die menschliche Interpretation.


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Müssen wahre Tierfreunde vegan sein?

16.10.2026 um 01:52
Zitat von AnimaLiberateAnimaLiberate schrieb:Ich finde es echt krass und aus ethischer Sicht zutiefst verstörend, wie hier das gigantische Leid empfindungsfähiger Lebewesen mit subjektivem Geschmacksempfinden gerechtfertigt wird. Als wäre der eigene Gaumenkitzel mehr wert als das Leben und die fundamentalen Interessen der betroffenen Tiere....
Das ist aus einer privilegierten Position heraus formuliert. Einem nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung ist es selbst dann nicht möglich ihre Ess- und Trinkgewohnheiten zu ändern, wenn die eigene Gesundheit davon massiv beeinträchtigt wird.
Wie das im Einzelfall genau gerechtfertigt wird (tatsächlich oft mit Gaumenkitzel), sagt nichts über die zu Grunde liegende Mechanismen aus.


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Müssen wahre Tierfreunde vegan sein?

16.10.2026 um 02:45
Zitat von nairobinairobi schrieb:Ich gehe davon aus, dass Tieren sadistische Gedanken komplett fehlen. Sie handeln gesteuert durch uralte Instinkte.
Es würde mich umgekehrt eher wundern, wenn diese exakt erst beim Menschen aufgetreten wären.
"Tiere" umfasst so viele Spezies, sodass viele Eigenschaften die wir besitzen wohl eher in zunehmender Komplexität aufgetreten sein werden. Z.B. der Umgang mit Beute, aber auch der mit Feinden:
Vor etlicher Zeit habe ich mal zwei Eichelhäher beobachtet, die zusammen einen dritten auf den Boden gedrückt haben und ihn rupften. Nach einiger Zeit ließen sie von ihre Opfer ab. Ob da wirklich null Gedanken in Richtung Rache, Heimzahlen, vorhanden waren? Eine gewisse Freude, den anderen leiden zu sehen?* Für möglich halte ich es schon. Ob dem so ist? Ich weiß es nicht.
*Was m.E. schon evolutionsbiologisch verständlich wäre.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Das denke ich nicht. Es mag vielleicht manchmal so wirken, wenn sie jagen oder mit der Beute spielen. Orcas oder auch andere Spezies. Aber das ist die menschliche Interpretation.
Es nachzuweisen dürfte schwierig sein. Ich finde es persönlich sehr wichtig, Tiere nicht zu vermenschlichen (auch aus einem Interesse an Biologie heraus) - einer Art einfach die Verhaltensweisen, Intentionen etc. einer anderen zuzuschreiben, sorgt oft nur dafür, ihnen Unrecht zu tun ("böse Spinne" ist da nur ein Beispiel von vielen, auch Haustieren Verhaltensweisen zuschreiben die sie niedlicher wirken lassen und dabei ihre Bedürfnisse ignorieren).
Umgekehrt muss man m.E. aber auch aufpassen ("Krone der Schöpfung" - egal ob man das nun wortwörtlich nimmt oder nur im übertragenen Sinne und gar nicht an Schöpfung etc. glaubt). Für so manches, das man bestimmten Tierarten pauschal abgesprochen hat, haben sich durch genauere Verhaltensbeobachtung, Untersuchungen wie fMRT- und Hormonmessungen eben doch ganz deutliche Hinweise gefunden, etwa, dass diese Prozesse extrem ähnlich bis im Prinzip gleich zu jenen im menschlichen Gehirn ablaufen. Das sagt immer noch nichts darüber aus, was genau empfunden wird, aber in den Fällen wird es schon eng, den entsprechenden Tierarten etwas Bestimmtes abzusprechen (z.B.: Angst, Schlafphasen mit REM und Traumsequenzen).
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb:Wie gesagt, meine Definition.
Kann dem zustimmen. Inwieweit ich jemanden der sich so verhält als vegan ansehe - würde es v.a. abhängig davon machen:
- Wird dann woanders auch Ei gegessen? Wird "relaxter" damit umgegangen, wenn irgendwo "ein bisschen" Ei drin ist, da man bereits (bestimmtes) Ei isst?
- Wie gehen diejenigen mit Hühnern um, die keine Eier mehr legen? Werden sie als weniger wert empfunden und so behandelt?
(Was ich ihnen definitiv nicht unterstelle; es wirkt mir in dieser Konstellation auch unwahrscheinlich. Bei mehreren Hühnern, jedoch nur "alle paar Wochen ein Ei" gehe ich auch davon aus dass die Eier großteils an die Hühner zurückverfüttert werden.)
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb:Ja, ich finde auch, dass Flexitarierer ein guter Schritt ist. Generell hilft ein bewusster Umgang mit Ernährung und besonders Wertschätzung.
Das, und man kann auch bei anderem was man kauft drauf achten - gerade da, wo es einem ggf. gar nicht darauf ankommt, extra was vom Tier zu haben, sondern wo es so beliebig mitgekauft würde.
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb:Und ich finde es auch schade, dass die Grenzen da oft so hart gezogen werden.
Sehe ich auch so. Darüber hinaus: Ich würde auch nicht jemanden der vegan ist automatisch als "moralisch besser" ansehen. Theoretisch könnte derjenige absolut vegan sein, sich darüber hinaus aber Tieren und Menschen gegenüber absolut mies benehmen.
Persönlich finde ich die Grenzen insbesondere da wichtig, klarzumachen, was jemand nicht im von anderen zubereiteten Essen haben will.
Das "guck mal, ist nur ein bisschen ... drin", "du kannst die Wurst runternehmen" kennst du ggf. auch.
Ebenso bei anderen Dingen (Seife vegan vs. nicht etc.) die man nicht mitkonsumieren möchte.
Durchaus auch, um eine deutliche Tendenz zu nennen, was vermieden wird und aus welchem Grund.
Auch m.E. viel zielführender, einfach ruhig das Gespräch zu suchen, sich mal ein wenig selbst an die Nase zu fassen, oder zumindest zu akzeptieren dass es Menschen gibt denen Tiere so wichtig sind, anstatt sich zu bemühen, Veganern nachzuweisen wie inperfekt sie seien unter Heranziehen von Situationen, in denen Tierleid realistisch nicht vermeidbar ist. Veganer dürften selbst wissen dass es solche Situationen gibt.
Zitat von SkepsiSkepsi schrieb:Das ist aus einer privilegierten Position heraus formuliert. Einem nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung ist es selbst dann nicht möglich ihre Ess- und Trinkgewohnheiten zu ändern, wenn die eigene Gesundheit davon massiv beeinträchtigt wird.
Wie das im Einzelfall genau gerechtfertigt wird (tatsächlich oft mit Gaumenkitzel), sagt nichts über die zu Grunde liegende Mechanismen aus.
Die Argumente waren ja bzgl. "schmeckt besser". Und ja, das darf man m.E. schon kritisieren.
Nur sehr selten lese ich z.B., dass jemand nennt, aufgrund zahlreicher so auch diagnostizierter Allergien, oder einer schweren Darmkrankheit, Angewiesensein auf künstliche Ernährung, oder aufgrund von extrem abgeschiedener Lebensweise in der nur Jagen und Sammeln möglich ist auf tierische Produkte angewiesen zu sein obwohl man diese lieber nicht konsumieren möchte. (Dies auf die Ernährung bezogen; Angewiesenheit auf ein Medikament wird durchaus bisweilen genannt.)

Falls es nicht möglich ist, ist es nunmal nicht möglich.
Stichwort: "as far as possible and practicable" - so weit wie möglich und praktikabel.
(Eiweißaufnahme sicherstellen ohne tierische Produkte, wenn keinerlei Hülsenfrüchte und Sämereien verzehrt werden dürfen, ist nicht möglich.
Sein Leben so einzuschränken dass sichergestellt werden kann niemals versehentlich ein kleines Tier zu schädigen ist nicht praktikabel.)
Dann gäbe es aber immer noch oft die Möglichkeit, bei anderem den Konsum von tierischen Produkten einzuschränken - etwa bei allem, was nicht essbar ist, oder bei Lebensmitteln, die auch tierische Produkte enthalten, jedoch nicht zur Deckung jener Nährstoffe die bei dieser Person kritisch sind beitragen. Tierisches steckt in so vielem, sodass es unwahrscheinlich ist, alle diese Produkte konsumieren zu müssen. (Bezogen auf jene Menschen, deren Zugang zu Lebensmitteln und anderen Produkten so erfolgt wie der der meisten hier wohl: selbst ausgewählt, selbst gekauft.)

Dass ich die tierischen Produkte weglassen kann, betrachte ich daher nicht als Privileg (ich kenne gesundheitliche Einschränkungen gut, bin schwerbehindert, was z.B. auch dazu führen kann, nicht in jedem Fall das Optimalste für z.B. die Natur tun zu können in Fällen in denen ein gesunder Mensch das könnte; ich kann z.B. nicht Fahrrad fahren) - was nicht heißt, dass ich ggf. ein Privileg übersehe, sondern ich sehe mich da umgekehrt vielmehr in der Pflicht, wenn ich schon die Möglichkeit dazu habe (also z.B.: alles Essen vertrage, und dieses durch Einkaufen beziehe), auch etwas zu tun.


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Müssen wahre Tierfreunde vegan sein?

16.10.2026 um 03:01
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Die Argumente waren ja bzgl. "schmeckt besser". Und ja, das darf man m.E. schon kritisieren.
Natürlich darf man das als Argument kritisieren.
Mein Punkt hierbei ist: "schmeckt besser" wird oft vorgeschoben, obwohl ganz andere Ursachen dazu führen, dass man keinen Einfluss auf seine Ernährungsgewohnheiten nehmen kann.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Dass ich die tierischen Produkte weglassen kann, betrachte ich daher nicht als Privileg
Ich hingegen sehe es als Fähigkeit, sich gedanklich differenziert mit seiner Ernährung auseinanderzusetzen und überdies noch die daraus gewonnenen Erkenntnisse in stabile Handlungen überführen zu können.

Wäre diese Fähigkeit allgemein gleich stark ausgeprägt, hätten wir eine weitaus geringe Anzahl an ernährungsbedingten Krankheiten.


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Müssen wahre Tierfreunde vegan sein?

16.10.2026 um 06:58
Zitat von nairobinairobi schrieb:Aber haben sie auch sadistische Gedanken?
Sadismuss ist komplex. Du musst dir selbst bewusst sein, das ist bei Orcas gegeben.
Du musst einen Perspektivenwechsel vornehmen können, verstehen das der andere leidet, und dich an diesem Leiden erfreuen. Ob Orcas das können wissen wir nicht.
Zitat von nairobinairobi schrieb: es mag vielleicht manchmal so wirken, wenn sie jagen oder mit der Beute spielen.
Sie spielen definitiv.
Ältere, wenn sie jüngeren das Jagen beibringen, zeigen so ein Verhalten. Das ist Training.
Erfahrene Orcas machen das aber auch wenn keine Jungtiere dabei sind.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Aber das ist die menschliche Interpretation.
Die menschliche Interpretation wäre entweder ja oder nein zu sagen.
Oder kurz, wir wissen es nicht ob sie zum Sadismus fähig sind.


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Müssen wahre Tierfreunde vegan sein?

16.10.2026 um 09:32
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Vor etlicher Zeit habe ich mal zwei Eichelhäher beobachtet, die zusammen einen dritten auf den Boden gedrückt haben und ihn rupften. Nach einiger Zeit ließen sie von ihre Opfer ab.
Das könnte Revierverhalten sein, das ist bei vielen Tieren sehr ausgeprägt.
Zitat von CachalotCachalot schrieb:Erfahrene Orcas machen das aber auch wenn keine Jungtiere dabei sind.
Sie spielen wohl gerne. Und mangels Spielsachen tun sie das dann mit Tieren?
Zitat von CachalotCachalot schrieb:wir wissen es nicht ob sie zum Sadismus fähig sind.
Stimmt, ich glaube das jedenfalls nicht.
Aber befragen können wir sie natürlich nicht, und wer weiß, ob sie die Wahrheit sagen würden? 🤷‍♀️


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Müssen wahre Tierfreunde vegan sein?

16.10.2026 um 09:36
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Wie gehen diejenigen mit Hühnern um, die keine Eier mehr legen? Werden sie als weniger wert empfunden und so behandelt?
Das definitiv nicht. Es sind wie gesagt alles Tierschutztiere. Keines wurde angeschafft um etwas "zu leisten".
Ich weiß dass sie auch zurückfüttern. Und sie haben auch ne weile Eier an eine Wildtierstation abgegeben. Für junge Eichhörnchen. Kann das sein? Bin gerade unsicher ob ich das richtig erinnere.


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Müssen wahre Tierfreunde vegan sein?

16.10.2026 um 09:52
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb:. Und sie haben auch ne weile Eier an eine Wildtierstation abgegeben. Für junge Eichhörnchen. Kann das sein?
Das kann sein, Eichhörnchen fressen gerne Eier.


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Müssen wahre Tierfreunde vegan sein?

17.10.2026 um 15:47
Zitat von paxitopaxito schrieb am 11.10.2026:Hühner erfüllen bei mir mehrere Funktionen, nicht nur Eier- und Fleischlieferant. Und die paar die ich habe erzeugen mehr Eier als meine Familie verwerten kann. Da macht es wirklich nix aus wenn die Legeleistung nachlässt.
@paxito darf man Eier bei dir abholen?


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Müssen wahre Tierfreunde vegan sein?

19.10.2026 um 06:46
Zitat von mousquetairemousquetaire schrieb:@paxito darf man Eier bei dir abholen?
Die Damen werden jetzt entweder noch in der Mauser oder schon in der Winterpause sein. Also eher keine Eier legen.


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Müssen wahre Tierfreunde vegan sein?

19.10.2026 um 07:13
@Raspelbeere

Mal eine allgemeine Frage - dir geht es darum Tierleid generell zu verhindern. Dass das nicht immer geht, man sicherlich trotzdem auch mal auf eine Ameise oä tritt, ist klar. Das lässt sich nun mal nicht verhindern, egal wie sehr man aufpaßt.

Aber was ist zb mit deinem Haustier? Du hast eine Bartagame, richtig? Ich will gar nicht bezweifeln, dass die bei dir ein gutes Leben hat. Dennoch sind wir uns doch wohl einig, dass der natürliche Lebensraum von Echsen keine Terrarien sind? Dennoch wird sie in einem solchen gehalten. Du hältst auch Zierfische und Zierinsekten. Was ist mit deren Leben? Sie werden rein aus Dekogründen gehalten, dienen der Beobachtung, was sicher faszinierend ist, aber auch nichts mit einem artgerechten Leben zu tun hat. Ebenso die Futterinsekten, die du lebend verfütterst. Wo ist der Unterschied zur zB Kuh, die gehalten wird, um sie irgendwann zu "verfüttern"? Wenn für dich alle Tiere zählen, unabhängig von Größe etc, sind das für mich extreme Widersprüche.


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