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Seele, Bewusstsein, Leben nach dem Tod

1.374 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Seele, Leben Nach Dem Tod ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Seele, Bewusstsein, Leben nach dem Tod

01.03.2024 um 22:01
Zitat von off-peakoff-peak schrieb:Wie meinte Heinz Erhardt doch noch so schön pragmatisch kurz und knackig? "Sie dürfen nicht alles glauben, was sie so denken." ;)
Stimmt. Und wild wird es, wenn geglaubt wird ohne zu denken.


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Seele, Bewusstsein, Leben nach dem Tod

02.03.2024 um 06:35
Zitat von gagitschgagitsch schrieb am 27.02.2024:Naja Wissenschaft und Mathe sind nicht Glauben.
Natürlich nicht, aber es gibt eben besagte Schnittmengen. Wissenschaft und Glaube sind miteinander verwoben. Haben beide Hoffnung als Ursprungsmotiv. Wollen etwas finden. Sind teils darin verliebt. Träumen und visionieren. Sind mal mehr, mal weniger geblendet. Besonders bei Themen die sehr weit weg von einer objektiven Betrachtungsweise stehen. Wie zb. auch bei einem "Außerhalb des Universums".

Glaube ist per Definition ein Fürwahr halten, ohne tatsächlichen objektiven Abgleich. Demnach in der Essenz schon fern einer reinen methodischen Begründung.
Wissenschaft wiederum ohne Glauben, Träumen, Visionieren, wäre auf der anderen Seite wahrscheinlich nicht dort, wo sie heute mit ihren Erkenntnissen steht.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb am 27.02.2024:Es wäre grundsätzlich aber auch mal gut von eine Glaubenden zu lesen, dass sein Glaube wirklich auch nicht auf etwas Realistischem beruht,
Auf der einen Seite hast du sicher recht, da Gläubige öfter mal sehr überzeugt sind von ihren Gedanken. Besonders wenn der Glaube stark gelebt wird, oder sogar Mittelpunkt des Lebens darstellt. Auf der anderen Seite, warum sollte ein Gläubiger, wenn er seinen Glauben beschreibt, immer auch einen Hinweis auf die Definition des Glaubens mitliefern?

Aber ich verstehe was du meinst. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird bei einem beschriebenen Glauben hier im Board, eher weniger darauf geachtet, dass beim Wording ein Tenor von "einem Möglichen" die Rede ist, und vielmehr das "ist so" rausgeholt wird.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Stimmt. Und wild wird es, wenn geglaubt wird ohne zu denken.
Denken tun sie alle. Die Frage ist, wie gut von mehreren Seiten beleuchtet, und wie emotionale subjektive Erfahrungen in diesen Gedanken gewertet und eingegliedert werden.


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Seele, Bewusstsein, Leben nach dem Tod

07.03.2024 um 10:45
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb am 02.03.2024:Natürlich nicht, aber es gibt eben besagte Schnittmengen. Wissenschaft und Glaube sind miteinander verwoben. Haben beide Hoffnung als Ursprungsmotiv. Wollen etwas finden. Sind teils darin verliebt. Träumen und visionieren. Sind mal mehr, mal weniger geblendet. Besonders bei Themen die sehr weit weg von einer objektiven Betrachtungsweise stehen. Wie zb. auch bei einem "Außerhalb des Universums".
Da sehe ich weniger Schnittmengen als du. Hoffnung hat mMn nicht in der Mathematik zu suchen. Mathe rechnet und beweist bzw will beweisen. Glaube will glauben bzw denkt schon zu wissen. Träumen und Visionieren, wie du es schreibt, ist in der Mathematik mMn nicht möglich, da du Grundlagen bekannt und anwendbar sind. Im Glauben, kann alles konstruiert werden ohne jegliche Grundlage.

Dennoch mag ich sagen, das mathematisch nicht alles berechnet wurde und die Mathematik nicht vollständig alles erklärt.

Mathe ist logisch, Glauben ist unlogisch, dass ist für mich der größte Unterschied.
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb am 02.03.2024:Auf der einen Seite hast du sicher recht, da Gläubige öfter mal sehr überzeugt sind von ihren Gedanken. Besonders wenn der Glaube stark gelebt wird, oder sogar Mittelpunkt des Lebens darstellt. Auf der anderen Seite, warum sollte ein Gläubiger, wenn er seinen Glauben beschreibt, immer auch einen Hinweis auf die Definition des Glaubens mitliefern?
Nicht unbedingt definieren, aber begründen, warum er das oder jenes glaubt und auf welcher Grundlage, wäre schon sehr interessant. Das kommt fast nie, und wenn eine Antowrt auf den Glauben kommt, ist sie doch oft, "ich glaube halt daran..."
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb am 02.03.2024:Denken tun sie alle. Die Frage ist, wie gut von mehreren Seiten beleuchtet, und wie emotionale subjektive Erfahrungen in diesen Gedanken gewertet und eingegliedert werden.
Gut gesagt. Ich denke, dass Subjektivität schädlich zur Bewertung von Sachverhalten jedweder Art ist. Denn Subjektivität ist mMn immer undeutlich da einseitig.


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Seele, Bewusstsein, Leben nach dem Tod

07.03.2024 um 12:08
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Träumen und Visionieren, wie du es schreibt, ist in der Mathematik mMn nicht möglich, da du Grundlagen bekannt und anwendbar sind. Im Glauben, kann alles konstruiert werden ohne jegliche Grundlage.
Ich schrieb deswegen allgemein Wissenschaft und Glauben. Beides wird von Menschen getragen. Wissenschaft hat Methode. Was wäre besser geeignet um einen Traum wahr werden zu lassen, wenn nicht nach einer Methode? Denk an manch Pioniere der Wissenschaft, Erfinder usw.
Es braucht manchmal den Glaube etwas zu finden. Besonders wenn es um Wissen geht. Auch wenn nicht immer das gefunden wird, was man gesucht hat.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Nicht unbedingt definieren, aber begründen, warum er das oder jenes glaubt und auf welcher Grundlage, wäre schon sehr interessant. Das kommt fast nie, und wenn eine Antowrt auf den Glauben kommt, ist sie doch oft, "ich glaube halt daran..."
Glaube ist allgemein sehr persönlich. Oft mit sehr starken emotionalen Momenten, so dass es wahrscheinlich nicht wenige gibt, welche denken, dass ihre Worte nicht ihren Erfahrungen gerecht werden können.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Ich denke, dass Subjektivität schädlich zur Bewertung von Sachverhalten jedweder Art ist. Denn Subjektivität ist mMn immer undeutlich da einseitig.
Kann man so nicht sagen. Eine zb. gut geschulte Intuition, bei allen Sachverhalten raus zu lassen, könnte schnell schädlich werden. Selbst das Einseitige hat seine Momente.


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Seele, Bewusstsein, Leben nach dem Tod

07.03.2024 um 13:16
Zitat von gagitschgagitsch schrieb am 27.02.2024:Das Fette von dir sehe ich genau so, aber vorab ging es ja darum nicht das subjektive Empfinden auf Grund der Situation zu bewerten sondern, der Tod wurde, wenn ich mich richtig erinnere nach so viel Text, selbst bewertet. Und das geht mMn nach nicht.
Was soll daran nicht gehen? Ist 'ne stinknormale Bewertung so wie "Krankheiten sind schlecht", "Unfälle sind schlecht" und Dergleichen.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb am 27.02.2024:Nein, Blödsinn oder völlig falsch verstanden. Wenn ich sage, dass Ereignisse oder Gegenstände oder irgendwas anderes mMn nicht einfach so zu bewerten als gut oder böse sind, hat es nichts damit zu tun, wie jemand dies empfindet.

Der iene findet Katze doof, oder Ratten, oder Unwetter oder den Tod. Aber alles das ist subjektiv und rein persönliches Empfinden. Dennoch kann jedes Beispiel nicht bewertet werden, wenn man vom subjektiven Befinden absieht.
Okay, wenn du das so sagst.... wo genau siehst du denn dann aber den Unterschied zwischen der Aussage "Subjekt S bewertet Sachverhalt T als schlecht" und der Aussage "Subjekt S empfindet Sachverhalt T als schlecht"...?
Zitat von gagitschgagitsch schrieb am 27.02.2024:Es wäre grundsätzlich aber auch mal gut von eine Glaubenden zu lesen, dass sein Glaube wirklich auch nicht auf etwas Realistischem beruht, sondern ggf nur ein Konstrukt der Gedanken ist, die Wissenschaft zum Beispiel sagt stehts, dass es auch noch mehr gibt. Somit ist Erkenntnis des nicht vollständigen wissen nur auf der Seite der Wissenschaft und der Glauben, naja der glaubt halt, woran auch immer.
Als ob die Grenze zwischen Glauben und Wissen so scharf wäre, wie suggiert. Nur allzu häufig in der Geschichte hatten die Menschen auch geglaubt, zu wissen. Und genau umgekehrt wird doch wohl eher ein Schuh daraus: Die Erkenntnis, dass unser Wissen nicht vollständig ist, ist doch geradezu eine notwendige Voraussetzung, um überhaupt erst glauben zu können.


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Seele, Bewusstsein, Leben nach dem Tod

08.03.2024 um 14:37
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:Ich schrieb deswegen allgemein Wissenschaft und Glauben. Beides wird von Menschen getragen. Wissenschaft hat Methode. Was wäre besser geeignet um einen Traum wahr werden zu lassen, wenn nicht nach einer Methode? Denk an manch Pioniere der Wissenschaft, Erfinder usw.
Es braucht manchmal den Glaube etwas zu finden. Besonders wenn es um Wissen geht. Auch wenn nicht immer das gefunden wird, was man gesucht hat.
Ok da gehe ich grundsätzlich so mit, würde es aber nicht als Glaube, sondern eher als Ideenreichtum und Fantasie bezeichnen, die dann zur Forschung führt?!
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:Glaube ist allgemein sehr persönlich. Oft mit sehr starken emotionalen Momenten, so dass es wahrscheinlich nicht wenige gibt, welche denken, dass ihre Worte nicht ihren Erfahrungen gerecht werden können.
stimmt.
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:Kann man so nicht sagen. Eine zb. gut geschulte Intuition, bei allen Sachverhalten raus zu lassen, könnte schnell schädlich werden. Selbst das Einseitige hat seine Momente.
Ja das wird so sein, ich vermute daher wir deine und meine Meinung im Mittel beides stimmen. :)
Zitat von NoumenonNoumenon schrieb:Was soll daran nicht gehen? Ist 'ne stinknormale Bewertung so wie "Krankheiten sind schlecht", "Unfälle sind schlecht" und Dergleichen.
Du missverstehst mich. Unfälle sind schlecht, ja, aber Sie sind nicht böse. Der Tod ist nicht böse und wenn überhaupt nur schlecht für die betroffenen und dessen hinterbliebenen. In der Debatte vor einigen Tagen ging es doch darum den Tod zu werten und daran halte ich fest, habe ich ein Problem mit. Denn der Tod ist ein Ereignis, was nicht als gut oder schlecht zu werten ist. Die Umstände dazu sind natürlich meist persönlich emotional. Aber wenn jemand stirbt den ich kenne ist es schlecht für ihn, seine Familie und ggf mich, aber der Tod an sich ist deswegen nicht schlecht oder böse. Andersherum ist der Tod nicht gut, nur weil der sterbende vorher gelitten hat in irgendeiner Form.

Zusammenfassend kannst du mMn nur deine Emotion zum Tod(Ereignis) persönlich werten sonst aber nichts.
Zitat von NoumenonNoumenon schrieb:Okay, wenn du das so sagst.... wo genau siehst du denn dann aber den Unterschied zwischen der Aussage "Subjekt S bewertet Sachverhalt T als schlecht" und der Aussage "Subjekt S empfindet Sachverhalt T als schlecht"...?
Genau in dem Unterschied der worte, wenn ich dein Beispiel nehme! Es zu bewerten oder es als solches abzutun oder zu empfinden ist mMn was völlig unterschiedliches. Ein rotes Auto finde ich persönlich toll oder eben nicht, aber es ist deswegen nicht toll oder schlecht. Empfindung und Bewertung sind bei Ereignissen oder Gegenständen 2 paar Schuhe.
Zitat von NoumenonNoumenon schrieb:Als ob die Grenze zwischen Glauben und Wissen so scharf wäre, wie suggiert. Nur allzu häufig in der Geschichte hatten die Menschen auch geglaubt, zu wissen.
Ja ich stimme zu. die Grenze ist nicht immer deutlich, vor allem in Grenzbereichen die noch nicht wissenschaftlich erforscht werden konnten, aus welchen Gründen auch immer.
Zitat von NoumenonNoumenon schrieb:nd genau umgekehrt wird doch wohl eher ein Schuh daraus: Die Erkenntnis, dass unser Wissen nicht vollständig ist, ist doch geradezu eine notwendige Voraussetzung, um überhaupt erst glauben zu können.
Das sehe ich anders. Glauben kann man immer, egal was und wieviel man weiß. Wissen erlangen oder zugeben etwas nicht zu wissen, hat mit Glauben nichts zu tun.

Glauben ist für Viele halt Trost und Schutz. Auch Schutz vor den Nicht alles Wissen. Da unterscheiden sich die Menschen halt in verschiedene Gruppen und deren Denk- und Glaubensansätzen.


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Seele, Bewusstsein, Leben nach dem Tod

26.12.2025 um 17:44
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb am 23.02.2024:
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb am 23.02.2024:Darum bin ich relativ sicher, Mathematik ist schon echt ganz weit unten gegeben.
Gut möglich. Könnte aber auch sein, dass da auch jedwede uns bekannte Formen sich auflösen, Zahlen und das Zählen an sich obsolet machen, da dort die Gesamtheit jeder Form des Universums innewohnt.
Tut mir leid, kann ich Dir nicht folgen, klingt ein wenig zu viel nach Esoterik für mich. Oder Deine Vorstellung der Dinge korreliert so wenig mit der meinen, dass ich nicht greifen kann, was Du genau meinst.


Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb am 23.02.2024:Wie würdest du Gott berechnen wollen?
Auch das ist schwer zu greifen, erstmal ist die Frage, gibt es Gott, warum ihn berechnen, kann man ihn berechnen, wenn es ihn gibt und auch wenn es ihn nicht gibt? Kann man etwas, das nicht existiert berechnen? Oder dann eben berechnen, dass es ihn nicht gibt?

Ich kann zumindest zeigen, dass die übliche bekannte Definition von Gott zu einem Widerspruch führt. Dafür nehme ich nicht mal das mit dem Stein, sondern etwas, das ich mir selbst mal überlegt habe.

Wenn Gott alles weiß, weil ist ja allmächtig und so kann man es ja immer lesen und hören, weiß Gott nicht nur, was er gestern gedacht und getan hat, sondern auch, was er morgen denken und tun wird. Und auch übermorgen und überübermorgen. Damit ist Gott dann determiniert, im Denken wie Handeln, er kann morgen nichts anderes machen, als das er weiß, das er machen und denken wird. Und das gilt so ja schon für immer. In dem Sinn wäre Gott nur ein "Buch" in dem ganz viel steht und das ist statisch. Passt wenig zu dem, was einige sich da so vorstellen.


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Seele, Bewusstsein, Leben nach dem Tod

29.12.2025 um 07:56
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Passt wenig zu dem, was einige sich da so vorstellen.
Ein unbewegter Beweger.

In deinem Vergleich gehst du von einer Bindung der Zeit aus, einem "Morgen", von begrenzten Formen wie Wissen. Dementsprechend fällt dein Denken ein Urteil, eine Rechnung, eine ungleiche Form über etwas, von dem jegliche Form kommen könnte. Ähnlich statisch und beweglich wie du, wird auch Gott sein können. Du bist nicht nur ein Buch.


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Seele, Bewusstsein, Leben nach dem Tod

29.12.2025 um 16:04
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:Ein unbewegter Beweger.
Ja, ich kenne das Bild, auch Ursache ohne Ursache. Das sind nur Worte, es fehlt eine Logik, ...


Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:In deinem Vergleich gehst du von einer Bindung der Zeit aus, einem "Morgen", von begrenzten Formen wie Wissen. Dementsprechend fällt dein Denken ein Urteil, eine Rechnung, eine ungleiche Form über etwas, von dem jegliche Form kommen könnte. Ähnlich statisch und beweglich wie du, wird auch Gott sein können.
Habe ich Deinen Glauben angekratzt?

Also, was Du schreibst, sind weiter nur Worte ohne jede Logik für mich, dass ist wie, alles ist möglich. Da trifft dann Esoterik auf Magie und freut sich auf Religion. Philosophie hat aber noch was mit Logik zu tun, Du greifst auch meine Aussage nicht auf, mein Argument, mein Beispiel, im Grunde sagst Du nur, ja, ähm, kann aber auch ganz anders sein, beliebig.


Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:Du bist nicht nur ein Buch.
Habe ich auch nie behauptet, lese einfach meinen Beitrag noch einmal in Ruhe nach, könnte besser werden. ;)


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Seele, Bewusstsein, Leben nach dem Tod

30.12.2025 um 06:08
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Habe ich Deinen Glauben angekratzt?
Ja total. Du hast eine riesige Kerbe, durch dein kleines banales Beispiel, in meinen fluiden Glauben geschlagen. Scherz beiseite.

Hier wurde weder eine esoterische, noch eine magische Aussage getätigt. Es ging um Gott. Verlier nicht den Fokus.
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Philosophie hat aber noch was mit Logik zu tun, Du greifst auch meine Aussage nicht auf, mein Argument, mein Beispiel, im Grunde sagst Du nur, ja, ähm, kann aber auch ganz anders sein, beliebig.
Logik ist ein Instrument. Nicht alle Instrumente der Philosophie sind für alle Fragen geeignet.
Schon Aristoteles sagt: "Es ist unmöglich, dass der Beweis ins Unendliche fortschreite, denn dann gäbe es keinen Beweis."
Oder Kant: "Zu jeder Bedingung ist wiederum eine höhere Bedingung notwendig, und so führt die Vernunft den Regress ins Unendliche."

Und du gehst in die Philosophie und... Naja... kommst mit einem abgewandelten "Stein" Beispiel aus der Grundschule. Und schreist nach Logik. Made my Day.


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Seele, Bewusstsein, Leben nach dem Tod

30.12.2025 um 18:56
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:Hier wurde weder eine esoterische, noch eine magische Aussage getätigt. Es ging um Gott. Verlier nicht den Fokus.
‎ㅤ
Ich habe den Fokus nicht verloren, Dir nur erklärt, dass Du ihn mal finden sollst:
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Also, was Du schreibst, sind weiter nur Worte ohne jede Logik für mich, dass ist wie, alles ist möglich. Da trifft dann Esoterik auf Magie und freut sich auf Religion.
Findet sich genau in dem Satz, den Du nicht zitiert hast, der steht vor dem, den Du zitierst hast, und da findet sich auch das passende Wort zu meiner Kritik, habe es mal unterstrichen.


Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Philosophie hat aber noch was mit Logik zu tun, Du greifst auch meine Aussage nicht auf, mein Argument, mein Beispiel, im Grunde sagst Du nur, ja, ähm, kann aber auch ganz anders sein, beliebig.
Logik ist ein Instrument. Nicht alle Instrumente der Philosophie sind für alle Fragen geeignet.
So weit so gut ...

Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:
  • Schon Aristoteles sagt: "Es ist unmöglich, dass der Beweis ins Unendliche fortschreite, denn dann gäbe es keinen Beweis."
  • Oder Kant: "Zu jeder Bedingung ist wiederum eine höhere Bedingung notwendig, und so führt die Vernunft den Regress ins Unendliche."

Und du gehst in die Philosophie und ...
Ja, genau, und da hast Du Dich an einem Strohmann versucht und verrissen, so schaut es aus. Ich dachte da kommt nun noch was, also mit Substanz, so zur Sache, aber nein, da ist die Luft schon raus.


Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:... kommst mit einem abgewandelten "Stein" Beispiel aus der Grundschule.

Nun wird es ja interessant, also den Strohmann verrissen, versuchst Du Dich nun an einem "Argumentum ad ridiculum":
Die Reductio ad ridiculum (lateinisch für „Appell an das Lächerliche “) ist ein rhetorisches Mittel, ein logischer Fehlschluss und eine Argumentationsform, bei der versucht wird, ein Argument ins Lächerliche zu ziehen, wodurch es gleichzeitig wahr und falsch wird.

Die Reductio ad ridiculum ist ein Argumentum ad hominem , ein Argumentum ad passiones, das dazu genutzt werden kann, sich selbst auf Kosten anderer zu profilieren und ein Vorurteil zu befriedigen. Im Gegensatz zur Reductio ad absurdum wird die Reductio ad ridiculum angewendet, wenn ein stichhaltiges Argument vorliegt.



Der Appell an den Spott findet sich häufig in Form des Vergleichs eines vielschichtigen Sachverhalts oder Arguments mit einem lächerlich alltäglichen Ereignis oder einer anderen irrelevanten Sache, basierend auf komödiantischem Timing oder Wortwitz.

Dies ist eine rhetorische Taktik, die das Argument oder die Position des Gegners verspottet, um beim Publikum eine starke emotionale Reaktion hervorzurufen (wodurch es sich um einen emotionalen Appell handelt) und etwaige kontraintuitive Aspekte des Arguments hervorzuheben, sodass es töricht und dem gesunden Menschenverstand widersprechend erscheint.

Dies geschieht typischerweise, indem die repräsentative Grundlage des Arguments auf eine unbarmherzige und simplifizierende Weise verhöhnt wird. Die Person, die diese Taktik anwendet, ist in ihrer Argumentation oft sarkastisch.
Quellen: Wikipedia: Reductio ad ridiculum, Wikipedia: Appeal to ridicule (translated with DeepL)

Fangen wir vorne an, als ich mir das mal überlegt habe, lange ist es her, kannte ich das mit dem Stein glaub ich noch nicht so, dass es mir präsent war, auch ist die Basis ja eine ganz andere. Was aber eh keine Rolle spielt, Du greifst weder meine Aussage dazu auf, noch das mit dem Stein. Stattdessen versucht das lächerlich zu machen und mich gleich mit. Ist ja Pillepalle, Grundschule, Kindergarten, mit was kommst Du denn da nun an, so ist ja hier Dein Versuch.

Der Hintergrund ist ganz klar, Du weißt keine Antwort auf die Aussage, versuchst nun eine rhetorische Taktik, um diese Schwäche zu kaschieren, ohne etwas sachlich zu erwidern. Ich will mal sagen, auch das war nun rhetorisch nicht der Burner. ;)

Geben wir Dir aber mal mehr Hintergrund, die erste Aussage war ja von mir, ich verwies selbst auf das mit dem Stein, dass hast Du nun versucht lächerlich zu machen, anstatt sachlich in einen Dialog zugehen. Warum Du das so machst, wirst Du schon wissen, ich vermute eben, Du hast hier einfach keine echten Argumente. Aber zum Punkt, beide Aussagen, die von mir und die mit dem Stein sind eine Variante des Omnipotenz-Paradoxons (Allmachtsparadoxon), das die Grenzen der göttlichen Allmacht hinterfragt.

Es hat mittelalterliche Wurzeln und geht mindestens auf das 10. Jahrhundert zurück. Ja, kommt nicht aus der Grundschule, hat echt einen tiefen philosophischen Hintergrund. :D

  • Die frühesten Formulierungen, die logische Absurditäten in Bezug auf Gottes Allmacht thematisieren, stammen von Saadia Gaon (882–942), einem jüdischen Philosophen, der sich fragte, ob Gottes Omnipotenz auch Widersprüche umfassen kann.

  • Die spezifische Version mit dem Stein wird oft Averroes (Ibn Rushd, 1126–1198), einem islamischen Philosophen, zugeschrieben, der es im 12. Jahrhundert diskutierte. Er baute auf früheren Ideen auf und analysierte, ob Gott logisch Unmögliches tun kann.

  • Später wurde es von Thomas von Aquin (1225–1274) weiterentwickelt, der ähnliche Paradoxa (z. B. ein Dreieck, dessen Winkel nicht 180 Grad ergeben) behandelte und argumentierte, dass Allmacht keine logischen Widersprüche einschließt.

  • Vorläufer gibt es bereits bei Pseudo-Dionysius dem Areopagiten (vor 532), der fragte, ob Gott sich selbst verneinen kann, und bei Augustinus von Hippo (354–430), der Omnipotenz als Fähigkeit definierte, alles zu tun, was dem eigenen Willen entspricht, ohne innere Widersprüche.

So was aber auch, tja, Du kennst es wohl nicht, Du verstehst es wohl nicht, Du weißt ganz sicher aber nichts sinnvolles darauf zu erwidern und versuchst es darum dann lächerlich zu machen.


Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:Und schreist nach Logik. Made my Day.
Wieder versuchst Du es mit Rhetorik, wieder scheiterst Du, ich habe nicht geschrienen, ich habe ganz sachlich was dazu geschrieben, wieder versuchst Du es zu überzeichnen, behauptest, ich hätte geschrienen, weil das dann ja impliziert, ich würde wissen, ich habe Unrecht und muss darum schreien.

Also, wenn dann hast Du Dir hier Deinen Tag gemacht (auch das ist wieder was in Richtung ad hominem), ganz alleine, Du hast Dir eine Blöße gegeben, Du hast logisch versagt, philosophisch, rhetorisch und auch moralisch. Aber wenn Du meinst, Du hast nun was so richtig gerissen, dann gratuliere ich Dir, ich weiß ja nicht, was Deine Ziel ist, mit dem Kopf gegen die Wand bis es blutet? So im übertragenen Sinne? ;)



Weißt Du, ich habe gesehen, dass ich Dir auf einen alten Beitrag nicht geantwortet habe, und hab das hier eben nachgeholt, ohne Häme, ganz sachlich, ich konnte Dir nur nicht zustimmen und habe ganz normal nachgefragt. Du kommst damit wohl nicht so richtig auf der Sachebene klar, ist natürlich schade, also für Dich.


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Seele, Bewusstsein, Leben nach dem Tod

31.12.2025 um 10:26
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Ja, genau, und da hast Du Dich an einem Strohmann versucht und verrissen, so schaut es aus.
Das ist kein Strohmann. Da sind aufgezeigte Grenzen wo Logik (wenig bis) nichts mehr bringt. Dort ist Substanz zu finden. Auch wenn es paradox klingt.

Der Rest hat, fernab dem ganzen ridiculus expelliarmus zeug, für meinen Geschmack zu viel... hm.. avada kedavra vibes? Wie auch immer, zu viel negativen vorgestellten Userbezug. Den ich aber nicht, wie du jetzt bei mir, aufbröseln werde... Hoffe es gibt nochmal lockere Tage bei dir.


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Seele, Bewusstsein, Leben nach dem Tod

31.12.2025 um 18:31
Nun gut mal ein paar Worte vorweg, ich habe mir den Dialog von uns, nochmal durchgelesen, wo es wie anfing. Es kann sein, dass Du Dich durch Aussagen von mir provoziert gefühlt hast, wobei das gar nicht in meiner Absicht lag.

Die Aussage mit "Esoterik", sollte nicht bedeuten, Du gehst in die Esoterik oder würdest so "argumentieren", das war nur ein Feedback, wie es auf mich wirkt. Ich persönlich kann damit eben wenig anfangen, so "formuliert".

Und die Frage, ob ich Deinen Glauben angekratzt habe, war auch ehrlich gemeint und sollte nicht provozieren.

Es mag also sein, dass wir beide den anderen missverstanden haben und darum auch etwas aus der Rolle gefallen sind. Du fühlst Dich provoziert, wirst "sarkastisch" und ich sehe dafür keinen Grund und reagiere dann auch entsprechend. Ich sage nicht, so ist es gewesen, ich sage, es könnte ja so gewesen sein.

Gehen wir mal davon aus, und ich versuche es nochmal mit diesem Hintergrund, heißt auch, lege nicht jedes Wort auf die Goldwaage, ich meine ja die Dinge in der Regel nicht persönlich.


Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Ja, genau, und da hast Du Dich an einem Strohmann versucht und verrissen, so schaut es aus.
Das ist kein Strohmann.
Eben, sag ich ja, Du bist daran gescheitert. ;) Ich schreibe gleich warum ich den Eindruck habe.


Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:Da sind aufgezeigte Grenzen wo Logik (wenig bis) nichts mehr bringt. Dort ist Substanz zu finden. Auch wenn es paradox klingt.
Das klingt gar nicht paradox für mich, das sind ja gute Aussagen, von großen Geistern, es war ja nun eine philosophische Diskussion, ich argumentiere, und - so eben mein Eindruck - Du gehst nicht darauf ein. Im Gegenteil versuchst Du das mit "Logik ist überbewertet" vom Tisch zu wischen. Die Frage zu Gott berechnen, kam dazu ja auch noch von Dir. Natürlich hat Logik Grenzen und es gibt auch noch ganz andere "Logiken" und dazu noch Gödel, ist mir ja alles nicht unbekannt.

Aber da schneidest Du dann die Diskussion mit ab, da ist dann Ende und da kommt kein wirkliches Argument von Dir.

Ich habe Deine Aussage ja aufgegriffen, Gott berechnen, bin ja etwas darauf eingegangen, Du hast dann meine Antwort versucht lächerlich zu machen. Du weichst - meiner Meinung - nach da aus, wo es eigentlich doch losgeht.




Meine Aussage war ja damals:
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb am 23.02.2024:Die Frage ist, ob wirklich nichts im Sinne von gar nichts, existieren kann. Ich habe darüber mal eine ganze Weile gegrübelt, ist schon etwas her, aber im Grunde denke ich, dass das so nicht möglich ist.

Vor allem dann auch nicht, wenn nun was existiert. Ist schon weit unten, dass da nichts existiert und dann "aus" dem Nichts was kommt. Denn ohne irgendetwas ist ja auch keine Zeit, keine Veränderung, man kann also nicht sagen, ja da war ganz lange Nichts und dann ist was entstanden. Das Nichts ist zeitlos und kann gar nicht existieren, und in dem Sinne müsste immer etwas sein.

Und dann kann man fragen, was wäre das ...

Darum bin ich relativ sicher, Mathematik ist schon echt ganz weit unten gegeben.
Darauf kommt dann von Dir:
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb am 23.02.2024:Gut möglich. Könnte aber auch sein, dass da auch jedwede uns bekannte Formen sich auflösen, Zahlen und das Zählen an sich obsolet machen, da dort die Gesamtheit jeder Form des Universums innewohnt. Wie würdest du Gott berechnen wollen?
Und darauf bin ich eingegangen.


Nun kommt von Dir:
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:In deinem Vergleich gehst du von einer Bindung der Zeit aus, einem "Morgen", von begrenzten Formen wie Wissen. Dementsprechend fällt dein Denken ein Urteil, eine Rechnung, eine ungleiche Form über etwas, von dem jegliche Form kommen könnte. Ähnlich statisch und beweglich wie du, wird auch Gott sein können. Du bist nicht nur ein Buch.
Das ist mir ja nicht unbekannt, statisch und dynamisch, ich sehe das Blockuniversum in der Physik, für mich ist das nur eine Frage der Perspektive, was statisch ist, kann auch dynamisch erscheinen.

Was Du damit aber nun auch sagst, es gibt ja keine Antwort, nicht mal im Ansatz, auf das Omnipotenz-Paradoxons, das ich angesprochen habe. Bedenke mal, nicht ich fragte Dich, wie Du Gott siehst und "berechnen" wollen würdest, das kam ja von Dir. Und nach einer Antwort von mir, brichst Du das ab, gehst nicht wirklich sachlich auf das Argument ein, Du sagst ja, ach, Gott und das alles, dass könnte doch schon irgendwie so sein. Wo ist da nun eine echte Aussage, wo die Substanz, was der Kern?

Das hab ich hinterfragt und konstruktiv kritisiert. Und dann fand ich das mit dem Kindergarten und "Made my Day" einfach nur noch daneben, provokative und echt unsachlich.


Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:Der Rest hat, fernab dem ganzen ridiculus expelliarmus zeug, für meinen Geschmack zu viel... hm.. avada kedavra vibes? Wie auch immer, zu viel negativen vorgestellten Userbezug. Den ich aber nicht, wie du jetzt bei mir, aufbröseln werde... Hoffe es gibt nochmal lockere Tage bei dir.
Das ist alles ganz locker, mir ist das zu viel Potter, also dann mal, komme er gut ins neue Jahr ... ;)


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Seele, Bewusstsein, Leben nach dem Tod

02.01.2026 um 08:48
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:was der Kern?
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Aber da schneidest Du dann die Diskussion mit ab, da ist dann Ende und da kommt kein wirkliches Argument von Dir.
Der Kern ist, dass ab manchen Ebenen nichts zu berechnen ist. Weder durch gedankliche Experimente um Gott, noch durch die reine Wahrnehmung von Licht indem wir zu den Sternen schauen.
Es ist ähnlich wenn man in sich selbst reist. Erst ist es meist gedankliches Rauschen, vielleicht kann man die Emotionen und Mechanismen dahinter ausmachen. Aber umso tiefer man geht, umso diffuser und scheinbar willkürlicher scheint es zu werden. Am Ende ist Stille, die nicht berechnet werden kann und nicht berechnet werden muss.

Die Aussage "wie würdest du Gott berechnen wollen?", war kein Aufruf zum Rechnen, sondern sollte verdeutlichen dass ab manchen Ebenen einfach Schluss ist.
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Was Du damit aber nun auch sagst, es gibt ja keine Antwort, nicht mal im Ansatz, auf das Omnipotenz-Paradoxons, das ich angesprochen habe.
Ich habe dir gesagt, dass die Operatoren deiner paradoxen Gleichung sich an Parameter wie Zeit udgl. im menschlichen Maßstab binden, es aber um Gott geht. Nebenbei muss Gott, wahrscheinlich so wenig wie auch du, nicht immer "machen und denken". Weswegen ich recht wenig davon halte. Was soll ich da nun mehr drauf eingehen... Wenn du tatsächlich Gott näher verstehen willst, meine persönliche Empfehlung, geh in einen Klartraum, spiele mit der Zeit(!), erschaff Entitäten oder neue Gesetzmäßigkeiten, spiele Gott, verlier dich nicht. Und der wichtigste Punkt, enjoy. Schalte mal ab. Gedanklich.

Die schwierigste Weisheit der Philosophie ist vielleicht die Einsicht, dass es nichts gibt, woran man sich innerlich festhalten kann, und dass genau darin Freiheit liegt.
"Freiheit beginnt dort, wo das Denken aufhört, sich an ein inneres Bild, eine Erfahrung oder ein Werden zu klammern, denn jedes Festhalten ist bereits die Fortsetzung von Angst in der Zeit." <3


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Seele, Bewusstsein, Leben nach dem Tod

02.01.2026 um 18:03
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:... was der Kern? ... Aber da schneidest Du dann die Diskussion mit ab, da ist dann Ende und da kommt kein wirkliches Argument von Dir.
Der Kern ist, dass ab manchen Ebenen nichts zu berechnen ist.
Gut, das mag so sein oder auch nicht, denn wie auch immer, ging es in meiner Aussage gar nicht darum etwas zu berechnen.


Schauen wir noch mal weiter zurück, bis fast an dem Anfang unseres Dialoges:
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb am 20.02.2024:Das bestreite ich, ohne Universum mag es keine Naturgesetze geben, aber die Mathematik ist meiner Meinung nach hyper-universell, existiert immer und außerhalb von Raum und Zeit.
Darum ging es, es ging um die Existenz von Etwas, und ich habe die Position vertreten, dass Mathematik außerhalb von Raum und Zeit existiert, auch ohne Universum. Hab es auch ein wenig versucht zu begründen.


Du hast genau das zitiert, schauen wir noch mal eben auf Deine Antwort:
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb am 23.02.2024:Was am Ende aber auch nur ein Glaube bleibt. Sofern es, überspitzt dargestellt, nicht ein Mensch schafft außerhalb des Universums zu stehen. Mathematik versucht mit abstrakten logischen Mitteln, etwas auf Eigenschaften und Muster zu untersuchen. Solange dieses Etwas aber weder Zahlen noch andere messbare Hinweise bietet, es auch keine Rückschlüsse auf ein Außerhalb von diesem Universum gibt, dürfte eine scheinbar logische Betrachtungsweise in Wahrheit schlichtes Wunschdenken sein.

Im Grunde eine ähnliche Vorgehensweise im Denken wie ein Gläubiger, der durch die imposante Natur, der Flora und Fauna, für ihn scheinbar logische Rückschlüsse auf einem Gott sieht. ...
Tja, da hätte mir das im Grunde schon auffallen können, Glaube, Gott, ... die Richtung hab ich nicht erwartet und somit übersehen.


Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:Weder durch gedankliche Experimente um Gott, noch durch die reine Wahrnehmung von Licht indem wir zu den Sternen schauen. Es ist ähnlich wenn man in sich selbst reist. Erst ist es meist gedankliches Rauschen, vielleicht kann man die Emotionen und Mechanismen dahinter ausmachen. Aber umso tiefer man geht, umso diffuser und scheinbar willkürlicher scheint es zu werden. Am Ende ist Stille, die nicht berechnet werden kann und nicht berechnet werden muss.
Das ist alles ganz nett, gut und schön, aber passt nicht zu dem was ich schrieb.

Und davon abgesehen bleibe ich bei meiner Aussage, dass das für mich zu esoterisch klingt, religiös, und nach einem Ende, das bewegt sich dann nichts mehr, und Du schreibst ja auch, vom Ende, da wo Stille ist. Darum ging es mir nie, darum konnte ich auch das was Du geschrieben hast, wohl nicht einordnen, es war ja nicht einzuordnen.


Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:Die Aussage "wie würdest du Gott berechnen wollen?", war kein Aufruf zum Rechnen, sondern sollte verdeutlichen dass ab manchen Ebenen einfach Schluss ist.
Ja, und Bananen sind oft grünlich und werden gelb, Du sagst etwas, auf ein Zitat von mir, was gar nicht dazu passt. Wie gesagt, ich wollte nie was rechnen.


Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Was Du damit aber nun auch sagst, es gibt ja keine Antwort, nicht mal im Ansatz, auf das Omnipotenz-Paradoxons, das ich angesprochen habe.
Ich habe dir gesagt, dass die Operatoren deiner paradoxen Gleichung sich an Parameter wie Zeit udgl. im menschlichen Maßstab binden, es aber um Gott geht.
Das es im Beispiel von mir um Gott geht, war ja klar und nun unstrittig. Aber nur, weil Du "Gott" als Begriff in den Thread gepresst hast. Vermutlich als Aufhänger. Ich wollte keine Diskussion um oder über Gott führen und habe das auch nicht getan. Es ging mir nicht um Gott, es ist eine alte philosophische Frage, kommt nicht aus dem Kindergarten, ich habe das aufgegriffen, den Begriff, ohne zu erkennen, in welche Richtung das wohl gehen soll.

Da steckt dann ja auch "implizit" schon wieder eine Aussage drin, Gott steht über allen, über Raum und Zeit und jeder Logik, egal was wer fragt, für Gott gelten keine Regeln, keine Gesetze, zumindest kann ich das da so schon riechen. ;) Und nein, an so einer Debatte hab ich kein Interesse.


Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:Nebenbei muss Gott, wahrscheinlich so wenig wie auch du, nicht immer "machen und denken". Weswegen ich recht wenig davon halte.
Ja, wahrscheinlich, mutmaßlich, Du glaubst und dann hältst Du von etwas anderem, als jenes was Du eben glaubst, recht wenig. Suboptimale Basis für einen Dialog im Bereich Philosophie.


Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:Was soll ich da nun mehr drauf eingehen. Wenn du tatsächlich Gott näher verstehen willst, meine persönliche Empfehlung, geh in einen Klartraum, spiele mit der Zeit(!), erschaff Entitäten oder neue Gesetzmäßigkeiten, spiele Gott, verlier dich nicht. Und der wichtigste Punkt, enjoy. Schalte mal ab. Gedanklich.
Oh man, also, danke, ich habe kein Wort von Gott gesagt gehabt, Du fingst mit Deiner Frage an. Ich bin darauf kurz eingestiegen, verstand aber den Kontext nicht, nun ist klar, es gab keinen zum Verstehen. Offenbar wolltest Du das Thema ändern, mir oder wem auch immer was über Gott erzählen, oder einfach nur so was über Gott erzählen, keiner hat da aber nach gefragt. Ich will auch keine Meditationsanleitung oder was auch immer das nun werden sollte. Ich mache schon seit meiner Jugend luzide Träume, ob man das nun Gott spielen nennen muss, nun ja, Deine Träume, Deine Sache.

Also, ich war nicht auf eine Lebensberatung aus. Wenn Du so was im Kopf hast, dann noch Deine Bilder von Gott und nun "gutes" tun willst, und einfach so was in einen Thread schreibst, mich oder wen dazu zitierst, es Dir aber gar nicht um das ging, was Thema war, sondern Du nur einen minimalen Aufhänger suchst, und selbst wenn es den nicht gibt, dann los legst, wirst Du wohl kaum verstanden werden können.

Du magst das total gut gemeint haben und auch weiter meinen, Deine Motive mögen ehrenhaft, philanthropisch und uneigennützig sein, will ich alles nicht in Abrede stellen, aber das war ganz sicher nicht das Gespräch, das ich glaubte zu führen, meine Aussage war ja doch recht klar.


Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:Die schwierigste Weisheit der Philosophie ist vielleicht die Einsicht, dass es nichts gibt, woran man sich innerlich festhalten kann, und dass genau darin Freiheit liegt.

"Freiheit beginnt dort, wo das Denken aufhört, sich an ein inneres Bild, eine Erfahrung oder ein Werden zu klammern, denn jedes Festhalten ist bereits die Fortsetzung von Angst in der Zeit."
Wie auch immer, ganz im Ernst, dass ist was für einen Blog, ganz sicher war es nicht das, was ich von einem Dialog hier erwarte, Lebensweisheiten und gute gemeinte Ratschläge. Keine Ahnung, ernsthaft, was das so soll.


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Seele, Bewusstsein, Leben nach dem Tod

02.01.2026 um 18:46
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Keine Ahnung, ernsthaft, was das so soll.
Mehr hab ich für dich nicht. Du wolltest was aufkochen aus nem Februar letzten Jahres. Ich bin auch kein guter Gesprächspartner für dich. Dazu fehlt mir die Geduld.
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Ich mache schon seit meiner Jugend luzide Träume, ob man das nun Gott spielen nennen muss, nun ja, Deine Träume, Deine Sache.
Dann frage ich mich was du darin geträumt hast, dass trotzdem solche "paradoxen" Beispiele bringst... Aber gut. Gönn dir.


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Seele, Bewusstsein, Leben nach dem Tod

02.01.2026 um 20:04
@Flitzschnitzel

ich wollte nichts aufkochen, da war eine Antwort offen. Meine Beispiel mögen für Dich paradox sein, was aber nicht bedeutet, dass sie es allgemein auch sind. Ich denke wir haben eine ganz andere Vorstellung von "Gott", meine ist nicht so religiös geprägt, bei Dir kann ich das aber nicht wissen. Aber ich kann Dir als ehrliches Feedback sagen, dass es so auf mich wirkt.

Ich gehe da viel mehr philosophisch an den Begriff heran, nicht religiös.

Und was ich geträumt habe, oder träume, wenn ich luzid träume willst Du wissen? Ich weiß, ich bin alles, nichts ist da, was nicht ich bin, ich bin der Himmel, die Luft, der Wald, der Weg, die Wiese, die Vögel die zwitschern und auch das Zwitschern, ich bin jede Person in meinem Traum, welche ich treffe. Und ich philosophiere mit diesen.

Denn auch mit dem Wissen, alles zu sein, kann ich nicht einfach die Perspektive wechseln, ich kann nicht in eine andere Person springen, nicht in den Vogel, die Wiese, oder der Weg sein. Auch da gibt es Grenzen und die lote ich eben aus. Ich will schauen, wie weit eine andere Person ein Bewusstsein hat, das mir aktuell nicht zugängig ist.

Und ja, ich kenne das Bild, auch aus Meditation, dass das Universum nur der Traum von Gott sein könnte, aber das ist eine andere Sache.


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Seele, Bewusstsein, Leben nach dem Tod

03.01.2026 um 07:52
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Denn auch mit dem Wissen, alles zu sein, kann ich nicht einfach die Perspektive wechseln, ich kann nicht in eine andere Person springen, nicht in den Vogel, die Wiese, oder der Weg sein. Auch da gibt es Grenzen und die lote ich eben aus. Ich will schauen, wie weit eine andere Person ein Bewusstsein hat, das mir aktuell nicht zugängig ist.
Die Grenzen in einem Traum werden fast nur von der eigenen Vorstellungskraft getätigt... Natürlich kannst du ein Vogel sein. Sogar ein ganzer Schwarm, ein Baum, oder ein einfacher Stein. Dadurch wird man aber natürlich nicht tatsächlich wissen wie es ist zB. ein Vogel zu sein, aber es eröffnet die Möglichkeit es auf mancher Ebene zu erahnen. Umso mehr Wissen man über einen Vogel aus der realen Welt hat, umso "echter" wirkt es in der geträumten Simulation, wenn man zu einem wird. Und wie in jeder Simulation, kann man damit weiter arbeiten.
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Ich will schauen, wie weit eine andere Person ein Bewusstsein hat, das mir aktuell nicht zugängig ist.
Wenn man das Bewusstsein eines anderen messen will, benutzt man zwangsläufig das eigene als Maßstab. Damit prüft man weniger, wie weit der andere ist, sondern wie weit die eigenen Projektionen reichen. Bedenke, sobald du versuchst, das Bewusstsein eines anderen zu testen, hast du es bereits auf etwas Reduzierbares degradiert. Obwohl Bewusstsein nichts quantifizierbares ist.

Bewusstsein im Kern als Struktur, ist bei allen gleich. Gewahrsein, die Tatsache für Erfahrung, das Erleben an sich, usw. sind im Kern bei uns allen identisch. Das ist zwar (noch?) nicht empirisch durch Maschinen nachweißbar oder widerlegbar, logisch und philosophisch mit klaren Definitionen aber durchaus begründbar.
Auch wenn das Erleben, das Gewahrsein, die Möglichkeit für Erfahrung, wiederum auf verschiedenen Ebenen unterschiedlich ausgeprägt zu sein scheinen, sind sie als Grundpfeiler da. Es sind fast "nur" die Bewusstseinsinhalte, die uns Fremd erscheinen, und Fremd werden lassen. Wenn ich also wissen will, inwieweit der Gegenüber Bewusstsein hat, was mir fehlt, dann reden wir über Bewusstseinsinhalte die scheinbar fehlen.


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