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Vertrauen oder Zweifeln?

79 Beiträge, Schlüsselwörter: Leben, Gott, Welt, Schicksal, Vertrauen, Zweifel, Zweifeln
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Vertrauen oder Zweifeln?

05.05.2017 um 16:34
Vertrauen auch als kleiner täglicher Luxus.
Für ein positives Lebensgefühl, es kostet ja nichts.
Andererseits, man muss ja nichts überstürzen und das Bauchgefühl beachten kostet auch nichts ;)


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Vertrauen oder Zweifeln?

05.05.2017 um 16:34
ruku schrieb:Zweifel bedeutet für mich, dass ich an etwas Gegebenem, an etwas, was zu sein scheint, nicht so recht traue.
Du kannst einem Menschen auch nur vor den Kopf gucken.
Du kannst nicht wissen, wer sie sind, was sie machen, was sie wollen.

(es wäre leichter, wenn du ansprechen würdest oder zitieren würdest, sonst kann es passieren, dass ich gar nicht mal mitkriege, dass du geantwortet hast.)
ruku schrieb:Und das betrachte ich als eine ungerechtfertigte Einstellung einem Menschen gegenüber, den ich zum ertsen Mal sehe und der mir keinen konkreten Grund liefert.
Das sehe ich nicht so. Vor Unbekanntem hüte dich, gib Acht vor Fremden.
ruku schrieb:Wenn ich sage, dass es zwischen Zweifel und Vertrauen noch andere Möglichkeiten gibt, ist damit nicht Neutralität gemeint, sondern ein Vertrauen in meine eigene Wahrnehmungen, an mein eigenes Urteilsvermögen und mein eigenes Einordnen der Dinge.
Wie willst du jemanden beurteilen, wenn du ihn gar nicht kennst?
ruku schrieb:Wir gestalten die Welt ein kleines Stück mit.
Und doch kannst du andere nicht steuern und auch fehleinschätzen.
ruku schrieb:Man kann unterscheiden zwischen einem gefühlten Schutz und einem tatsächlichen.
Kannst du das?
Wenn es jemanden gibt, den du noch gar nicht einschätzen kannst?


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adeodata
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Vertrauen oder Zweifeln?

12.05.2017 um 18:08
@Wandermönch


Jemand der Vertraut,ist überzeugt.Jemand der überzeugt ist,glaubt die Wahrheit zu kennen.Solch einer wird letztendlich enttäuscht werden,weil die Wahrheit,die man glaubt zu kennen,fast immer subjektiver Natur ist.

Deshalb sollte man so lange zweifeln,bis die Wahrheit nicht mehr subjektiv sein kann. 


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Vertrauen oder Zweifeln?

12.05.2017 um 18:47
adeodata schrieb:Jemand der Vertraut,ist überzeugt.
Nicht unbedingt.
Man kann auch vertrauen, ohne zu wissen.

Vertrauen beinhaltet ja schon im Grunde, dass man nicht weiß. Deswegen vertraut man ja und sagt nicht etwa "Es ist so sicher, wie der Aufgang der Sonne" oder ähnliches. Sonst bräuchte man nicht zu vertrauen, sondern man wüsste es gleich, als wäre man im Besitz einer in die Zukunft schauenden Zeitmaschine.

Man weiß es nicht und vertraut, da man es nicht wissen kann.

Man kann natürlich als Strategie, um sich vor Enttäuschungen zu schützen, lieber nicht vertrauen.
Aber ist das gut für einen selbst?
Es kommt natürlich auch darauf an, worum es genau geht.
Es gibt Dinge, wo Schaden angerichtet werden kann.
Ich würde auch z.B. nicht jedem gleich meine Wohnungsschlüssel geben, den ich eben gerade kennengelernt habe, aber wenn es um eine seelische Verletzung geht, eine zwischenmenschliche Enttäuschung, dann finde ich, dass das Bedürfnis, sich hierbei zu schützen, mehr Schaden anrichtet, als das es was nützen würde.
Klar, man kann sich dadurch noch mehr vor zwischenmenschlichen Verletzungen schützen, aber man müsste dann auch berücksichtigen, was alles einem entgeht, weil man immer vorsichtig ist.
Das Positive, das man nicht erlebt, findet in der Regel keine Berücksichtigung, weil man es nicht mitbekommt.

Ich habe es, glaube ich, auch schon oben in einem meiner Beiträge angeschnitten:
Man gestaltet die "Welt" (sein direktes Umfeld) auch ein Stück mit, d.h. wenn ich den Menschen vertraue, dann sind die Reaktionen nicht selten auch anders, als sie es wären, wenn ich den Menschen nicht gezeigt hätte, dass ich ihnen vertraue.

Natürlich kann man mich dabei seelisch verletzen.
Aber ist das so schlimm?

Über Zweifel möchte ich mich nicht auslassen, denn ich finde, der Ausdruck wird hier nicht in seinem Wortsinn gebraucht.


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adeodata
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Vertrauen oder Zweifeln?

12.05.2017 um 19:09
@ruku
ruku schrieb:Nicht unbedingt.
Man kann auch vertrauen, ohne zu wissen.

Vertrauen beinhaltet ja schon im Grunde, dass man nicht weiß. Deswegen vertraut man ja und sagt nicht etwa "Es ist so sicher, wie der Aufgang der Sonne" oder ähnliches. Sonst bräuchte man nicht zu vertrauen, sondern man wüsste es gleich, als wäre man im Besitz einer in die Zukunft schauenden Zeitmaschine.
Glaubt man den nicht zu wissen,wem man vertraut oder in was man vertauen schenkt?

Wie kannst du da meinen,man vertaut ohne zu wissen.Ein Beispiel:


Jemand vertraut Gott.Dieser jemand glaubt Gott zu kennen und vertraut diesem.Dieser jemand könnte ohne seinen glauben an einen Gott,gar nicht vertrauen.Ohne zu glauben,man wisse etwas,gebe es gar keinen Grund fürs Vertrauen oder Misstrauen.

Zweites Beispiel:

Jemand vertraut seinem Freund.Dieser jemand glaubt sein Freund zu kennen und vertraut diesem.Ohne zu wissen,wer sein Freund ist,könnte derjenige nicht vertrauen.

Wie du sehen kannst,geht dem vertrauen immer geglaubtes wissen voraus.
ruku schrieb:Man weiß es nicht und vertraut, da man es nicht wissen kann.
Vertrauen tut man nur,wenn man Erwartungen hegt.Erwartungen hegt man,weil man etwas will.Jemand der Erwartungen hegt,weil er etwas will,muss vertrauen um nicht enttäuscht zu werden.Wie wir beide aber wissen:

Man bekommt nicht alles,was man will.Und so ist die Enttäuschung vorprogrammiert.


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Vertrauen oder Zweifeln?

12.05.2017 um 20:24
@adeodata
adeodata schrieb:emand der Erwartungen hegt,weil er etwas will,muss vertrauen um nicht enttäuscht zu werden.Wie wir beide aber wissen:

Man bekommt nicht alles,was man will.Und so ist die Enttäuschung vorprogrammiert.
Das ist ja eine etwas farale Einstellung. Ich würde z.B. erwarten, das mich mein Partner beim Tandemsprung aus den Wolken zuverlässig sichert und das er das gleiche tut beim Besteigen eines 1500m hohen Berges. Dein Tip zieht wenn es um Erwartungen geht, die nicht in die Kategorie Zuverlässigkeit fallen, wo es um Leben und Tod geht oder um überzogene Erwartungen an das Leben, ansonsten ist Vertrauen immer die oberste oder erste Priorität, besonders in Partnerschaften jeglicher Art.


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adeodata
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Vertrauen oder Zweifeln?

13.05.2017 um 02:33
@KL21


Geht es nicht immer um Leben und Tod?!Oder warum erwartet man,das ein Freund einen beim Tandemsprung,zuverlässig, sichert?Oder an sich selbst glaubt,sich selbst vertraut,wenn man einen 1500m Berg besteigt?

Man zieht ein nutzen aus dem Vertrauen in Partnerschaften,aus dem Vertrauen in sich Selbst.Das ist im Grunde Energie Verschwendung.Denn letztendlich wird das,was passieren wird,eh passieren.Ob man nun vertraut,misstraut oder beides umgeht.


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Lunata
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Vertrauen oder Zweifeln?

13.05.2017 um 06:38
ruku schrieb:Man weiß es nicht und vertraut, da man es nicht wissen kann.
Man hat ja auch einen Instinkt und Intuition :)


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Lunata
ehemaliges Mitglied

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Vertrauen oder Zweifeln?

13.05.2017 um 06:45
adeodata schrieb:Vertrauen tut man nur,wenn man Erwartungen hegt.Erwartungen hegt man,weil man etwas will.Jemand der Erwartungen hegt,weil er etwas will,muss vertrauen um nicht enttäuscht zu werden.Wie wir beide aber wissen:

Man bekommt nicht alles,was man will.Und so ist die Enttäuschung vorprogrammiert.
Hm, angenommen du befindest dich in einer zwielichten Gegend und jemand muss dir den Weg zeigen. Hier hast du deinen Instinkt, um abzuwägen, ob du einer sich anbietenden Person vertraust bzw. inwieweit du dieser vertraust. Auch ist hierbei wichtig, wie gross das Risiko ist, das du eingehst, was widerum auch mit Selbstvertrauen zu tun hat (z.B. das Vertrauen, dass eine evtl. auch zwielichte Person dennoch hilfreich sein kann oder man sich im Falle des Falles, dass es sich als trügerisch erweist, auf die eigenen Fähigkeiten verlassen oder auf diese vertrauen kann).

Jemand, der an Gott oder die Engel glaubt, würde vlt. vorher beten, dass einem das richtige wegweisende Signal gesendet wird (egal in welcher Form - dadurch ist man auch aufmerksam) und dass man geschützt durchkommt.


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Vertrauen oder Zweifeln?

13.05.2017 um 11:44
Vertrauen bedeutet für mich nur, dass ich eine Chance vergebe und Zweifel, dass ich die Chance nicht vergebe.
Das heißt bei mir nicht, dass ich fest davon ausgehe oder gar irgendetwas weiß.
Wissen tute ich es erst, wenn es bestätigt ist, heißt, nach dem es passiert ist und man nicht mehr vertrauen braucht.


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Vertrauen oder Zweifeln?

13.05.2017 um 12:21
Wie ich das handhabe?

Nach einer  Kindheit, in der ich meist eher zu viel vertraute (nach Kommentar meiner Eltern) gewöhnte ich mir langsam den Glauben ab und wurde Agnosrtiker.

Das bedeutet, obwohl ich wo es funktioniert viel mit meinen Sinnen mache, besteht für mich doch die Möglichkeit, dass mein Leben eine Art Traum ist, mein Bewusstsein in einer Matrix spielt.

Was soll´s? Ich praktiziere was sich funktionierend zeigt, wo ich mich engagieren kann, wo Austausch stattfindet, beachte aber auch Anzeichen für die Möglichkeit einer Illusion.


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Vertrauen oder Zweifeln?

13.05.2017 um 15:16
adeodata schrieb:wenn man einen 1500m Berg besteigt?
Wenn man nicht allein ist, dann muss man sich auf sich selbst, aber auch auf den Anderen verlassen können, das ist völlig ok, amsonsten braucht man gar keine Anderen. Es kommt also immer auf die Situation an. Das man zuerst ansich selbst glauben muss, sollte, versteht sich doch von selbst.


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Vertrauen oder Zweifeln?

13.05.2017 um 16:27
@Wandermönch so geht es mir auch oft. oder ging es mir. Immer vertraut und gegeben und am ende stehst du da und der Schmerz sitzt tief.. Am besten sich selber vertrauen.


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adeodata
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Vertrauen oder Zweifeln?

13.05.2017 um 17:22
@KL21



Muss man an sich selbst glauben?Wer ist man denn?


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Vertrauen oder Zweifeln?

13.05.2017 um 19:31
adeodata schrieb:Muss man an sich selbst glauben?Wer ist man denn?
Kannst es ja mal ausprobieren und dann kannst du mir sagen wie es dir ergangen ist. Wer an das was er tut nicht glaubt, kann es am Besten gleich sein lassen. Man ist die Person, die man eben ist, was man sonst noch ist kann ich hier nicht alles auflisten, dazu reicht der Platz hier und meine Zeit nicht aus.


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Vertrauen oder Zweifeln?

13.05.2017 um 19:34
Du bist das, was du denkst was du bist, das kannst du dir ja selbst beantworten. @adeodata


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adeodata
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Vertrauen oder Zweifeln?

14.05.2017 um 11:30
@KL21


Wie ist es mir ergangen:

Ich habe es sein gelassen und mir ging es weder gut,noch schlecht.

Eine Person glaubt,vertraut und zweifelt ständig an sich.Es ist wie in einer Achterbahnfahrt,ein hoch und runter.
Trotzdem danke für deine Zeit.


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Vertrauen oder Zweifeln?

14.05.2017 um 18:19
mitras schrieb am 09.02.2013:Zweifeln hingegen ist ein Zeichen von geistiger Unreife - das ist hier nicht abwertend zu verstehen, ein junger Mensch ist geistig noch unreif und der Zweifel ist ihm eine wertvolle Hilfe, so ist das zu verstehen.
Ich zweifle, dass Du die volle begriffliche Bandbreite des Wortes "Zweifel" erfasst hast.
Bin ich jetzt geistig unreif?


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Vertrauen oder Zweifeln?

15.05.2017 um 07:01
Ich bin Zweifler, bin nicht mal sicher ob ich wirklich existiere oder z.B. ein Programm in einer Matrix bin oder eine Figur einer anderen Geschichte, kenne meine Rolle kaum und handle instinktiv.

Wo ich innerhalb der untrer uns gehandelten Realität experimentieren kann, finde ich Experimente, unm die Frage nach der Wirklichkeit zu lösen, ber gerade in Beziehungen sind Experimente heikel, sie können der anderen Seite als Misstrauen oder Frechheit erscheinen.

Meine emotionalen Empfindungen werden dadurch kaum beeinflusst.


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