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Wenn Theologie eine Wissenschaft ist, an was glauben dann Atheisten?

139 Beiträge, Schlüsselwörter: Religion, Glaube, Wissenschaft, Medizin, Atheismus, Theologie

Wenn Theologie eine Wissenschaft ist, an was glauben dann Atheisten?

28.03.2013 um 13:24
@secret98

Hier wurde schon ausreichend darüber philosophiert. Vielleicht hilft dir das ja.

Diskussion: Der Sinn des Lebens


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secret98
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Wenn Theologie eine Wissenschaft ist, an was glauben dann Atheisten?

28.03.2013 um 13:25
@Kältezeit
Hier wurde schon ausreichend darüber philosophiert. Vielleicht hilft dir das ja.

Diskussion: Der Sinn des Lebens
Danke.


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Wenn Theologie eine Wissenschaft ist, an was glauben dann Atheisten?

28.03.2013 um 13:29
@secret98
die fragen wurden wohl schon beantwortet, ich hab aber nicht alle seiten durchgelesen und geb trotzdem meinen senf dazu:

Die Theologie ist nach der Dfinition schon eine Wissenschaft, allerdings keine "empirische".
Sie mit Medizin und co. zu vergleichen ist möglich, aber blödsinnig.

Ein Atheist ist jemand der zu wissen glaubt, dass es keinen Gott oder Wesen derart gibt/geben kann.
Atheismus im weiterem Sinne fasst allerdings auch die Agnostiker mit ein.

Ein Atheist glaubt nicht automatisch an die Wissenschaft.


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Wenn Theologie eine Wissenschaft ist, an was glauben dann Atheisten?

28.03.2013 um 15:04
Cesair schrieb:Ein Atheist ist jemand der zu wissen glaubt, dass es keinen Gott oder Wesen derart gibt/geben kann.
Atheismus im weiterem Sinne fasst allerdings auch die Agnostiker mit ein.
Ein Atheist ist zuerst einmal jemand, der keine Position des Wissens oder Nichtwissens einnimmt, sondern eine Position des Nicht-Glaubens, da der Begriff des Atheismus keine Aussage über das Wissen macht.

Die Position des Wissens um die Existenz oder Nichtexistenz eines Gottes (oder von Göttern) wird mit dem Gnostizismus- bzw. Agnostizismus beschrieben.

Theismus und Atheismus beschreiben den Glauben.
Gnostizismus und Agnostizismus beschreiben das Wissen.

Macht jemand eine Aussage über die Existenz oder Nichtexistenz von Göttern, dann ist es der Gnostiker, der vorgibt, die Wahrheit über diese Behauptung zu kennen, während der Agnostiker prinzipiell annimmt, solche Behauptungen weder be- noch widerlegen zu können.

Jemand, der nicht an Gott glaubt und der Meinung ist, dass man nicht weiß (oder wissen kann) ob Gott (oder Götter) existieren, wäre somit ein agnostischer Atheist.
Es gibt auch Atheisten, die sich sicher sind, dass Gott nicht existiert, die sog. gnostischen Atheisten.

Es gibt aber auch agnostische Theisten, die nicht wissen, ob ihr Gott existiert, aber an ihn glauben, genau so wie es gnostische Theisten gibt, die die Existenz Gottes für Wahr halten und an ihn Glauben.

Das ist nicht immer ganz einfach zu beschreiben, weil der Alltagsbegriff "Glauben" mit dem theologische Begriff ineinander fließt.


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Wenn Theologie eine Wissenschaft ist, an was glauben dann Atheisten?

28.03.2013 um 15:11
@secret98

Das ist wie gesagt nicht Thema des Threads. ^^ Das könnte in die vielen Gottesthreads prima passen, also kannst Du das dort nochmal ansprechen. Also: OT!


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Wenn Theologie eine Wissenschaft ist, an was glauben dann Atheisten?

28.03.2013 um 15:52
Meine simple Antwort auf das Thread-Thema: Atheisten können an alles glauben, was nicht zwingend die Existenz eines Gottes voraussetzt. Zum Beispiel an Wiedergeburt, an Außerirdische (übrigens auch solche mit gott-ähnlichen Fähigkeiten, aber sie wären und blieben trotzdem Außerirdische), an unsichtbare Einhörner, an Liebe auf den ersten Blick und an eine Teekanne in der Umlaufbahn des Mars... weil all das (und noch viel mehr) eben auch ohne einen Gott existieren könnte. Mir gefällt auch der Spruch, daß Atheisten einfach an einen Gott weniger glauben als Monotheisten. Denn auch der Monotheist ist Atheist, wenn es alle anderen Götter als seinen eigenen betrifft...


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Wenn Theologie eine Wissenschaft ist, an was glauben dann Atheisten?

28.03.2013 um 19:28
@CarlSagan
bitte mal mit quellen belegen, das ist mir fremd!
Rao schrieb:Denn auch der Monotheist ist Atheist, wenn es alle anderen Götter als seinen eigenen betrifft...
nein.


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habe-fertig
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Wenn Theologie eine Wissenschaft ist, an was glauben dann Atheisten?

28.03.2013 um 20:23
@Cesair
Der Agnostizismus (von griechisch : a-gnoein "nicht wissen") bezeichnet die philosophische und theologische Ansicht dass die Existenz oder Nichtexistenz von Göttern (bzw. eines Gottes) entweder unbekannt oder grundsätzlich unerkennbar (d.h. weder beweisbar noch widerlegbar) ist. Im Unterschied zur starken Form des Atheismus schließt der Agnostizismus nicht grundsätzlich die Möglichkeit der Existenz eines Gottes aus.
...
Agnostiker sind sich der Grenzen des menschlichen Wissens bewusst und repräsentieren einen offenen Standpunkt der weder die Existenz von Göttern noch deren Nichtexistenz behauptet. Agnostiker sind weder Theisten noch Atheisten. Sie bestreiten die Notwendigkeit sich angesichts fehlenden Wissens in einen Glauben der einen oder anderen Richtung zu flüchten. Der agnostische Standpunkt wird von Agnostikern daher als der ehrlichste wissenschaftlichste und rationalste angesehen[...]
Quelle http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Agnostizismus.html

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Mr.Palooza
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Wenn Theologie eine Wissenschaft ist, an was glauben dann Atheisten?

28.03.2013 um 22:22
@secret98
Er sprach davon, dass Theologie genauso eine Wissenschaft sei wie Medizin oder ähnliches.
Stell dir einfach mal die Frage, was die Theologen bis jetzt erreicht haben, wenn man sie zu der Wissenschaft zählen würde? Überall gibt es Fortschritte, welche sich in unsere Welt integrieren, Autos, Computer, bessere medizinische Versorgung etc.. So, in wie fern haben Theologen bis jetzt die Welt verbessert und erweitert?
Dann dachte ich daran, wie mir mal ein Freund meiner Familie erzählt hatte, er wäre Atheist und würde folglicherweise an die Wissenschaft glauben.
Versuche über den Begriff "Glauben" nachzudenken. Warum müssen wir glauben, wenn wir auch wissen können? Wenn Wissenschaften dazu gedacht sind, Wissen zu schaffen oder eben anzuhäufen, warum muss man da glauben? Glauben ist doch etwas unsicheres, wo man nicht weiß wie, aber denkt, es könnte doch sein. Wissen ist es nicht, da weiß man, was Sache ist. Wenn die Theologen glauben und die Atheisten wissen, was haben die dann noch gemeinsam?
Wenn aber die Theologie nun auch eine Wissenschaft ist, an welche Wissenschaft glauben dann die Atheisten?
Die Theologie ist eher eine "Glaubenschaft" und keine Wissenschaft, da ihre Weltbilder aus Glauben bestehen und keinen gesicherten überprüfbaren Fakten und außerdem verändert sich die Wissenschaft, was in der Theologie nicht der Fall. Wenn irgendein theologisches Modell von irgendeinem Theologen jemals hinterfragt oder angezweifelt wird, so würde er damit seine Glaubensvorstellung und somit auch irgendwo seine Existenzgrundlage ruinieren.


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Wenn Theologie eine Wissenschaft ist, an was glauben dann Atheisten?

29.03.2013 um 00:23
@WüC

Früher war ich bei 2, heute bin ich bei 6.^^

4 wäre wohl die "joldene Mitte" und auch irgendwie jut, aber zurzeit sehe ich mehr Gründe, die gegen denn für die Existenz Gottes* sprechen, daher 6.

*wobei "Gott" zuerst einmal definiert werden müsste, bevor man sich da überhaupt irgendwie einordnen kann.

Wo ordnet sich Dawkins selber ein?


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Wenn Theologie eine Wissenschaft ist, an was glauben dann Atheisten?

29.03.2013 um 01:07
@Arikado

Zwischen 6 und 7. ;)


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panurg
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Wenn Theologie eine Wissenschaft ist, an was glauben dann Atheisten?

29.03.2013 um 01:17
@secret98
Neulich in Reli hatten wir mal wieder Zeit mit unserem Religionslehrer (Theologe) zu diskutieren.
Er sprach davon, dass Theologie genauso eine Wissenschaft sei wie Medizin oder ähnliches.
Dann dachte ich daran, wie mir mal ein Freund meiner Familie erzählt hatte, er wäre Atheist und würde folglicherweise an die Wissenschaft glauben. Wenn aber die Theologie nun auch eine Wissenschaft ist, an welche Wissenschaft glauben dann die Atheisten?
Ich dachte anfangs, du wolltest auf sowas hinaus:

Theologie ist Wissenschaft.
Atheisten glauben an Wissenschaft.
Folglich sollten Atheisten an Theologie glauben.

War aber falsch, wie ich nach Durchfliegen des threads annehme.

Trotzdem:
Mr.Palooza schrieb:Er sprach davon, dass Theologie genauso eine Wissenschaft sei wie Medizin oder ähnliches.
Daß Theologie an Hochschulen gelehrt wird, läßt sich sicherlich nicht bezweifeln. Daß Theologen andere Methoden benutzen als z.B. Mathematiker oder Pädagogen (was ja offiziell auch als Wissenschaft gilt) ist klar. Daß Medizin im Mittelalter anders betrachtet wurde als heute und sich wie jede Wissenschaft weiterentwickelt, eigentlich auch. Daß es auch kritische Theologen gibt, ist auch nichts völlig neues. Das wäre ein Gegenstand, der wissenschaftshistorisch oder soziologisch sicherlich sehr interessant wäre, aber ziemlich pillepalle, wenn man Wert darauf legt, über die Wissenschaft allgemeine Wahrheiten zu behaupten. Sowas macht keine Wissenschaft, wahrscheinlich nichtmals die aktuelle Theologie (und im Hinterkopf habe ich der Einfachheit halber dabei die christliche mit ihren vielfachen Variationen - immerhin schafft sich jeder Gläubige seinen eigenen Gott, ist ja fast (?) noch unübersichtlicher als damals die Psychoanalyse).

Ich stimme zu, daß Theologie eine Wissenschaft in diesem Sinne ist, klar.
Mr.Palooza schrieb:Dann dachte ich daran, wie mir mal ein Freund meiner Familie erzählt hatte, er wäre Atheist und würde folglicherweise an die Wissenschaft glauben.
Folglicherweise? Hat er das so gesagt? Oder meinte er nur sowas wie: >Es lassen sich die meisten Dinge besser ohne die Annahme eines Gottes erklären als mit dieser Annahme< - diese Richtung?

Der wird ja nicht an alles glauben, was das Etikett "Wissenschaft" trägt. Vielleicht meinte er bestimmte Methoden oder einfach nur die Nachvollziehbarkeit von Aussagen? Ich glaube (ja! ich glaube :-) daß es in diese Richtung geht. So wie Epikurs Theorie der verschiedenen Erklärungen (es ist egal, wie man sich Dinge erklärt, solange die Erklärung plausibel ist und man nicht auf irgendwelche Götter zurückgreifen muß, ganz kurz gesagt) oder die Materialisten des 18. Jh. (die französischen natürlich): alles, was geschieht, ist notwendig (kennst du Denis Diderot: Jaques der Fatalist?).

An "Die Wissenschaft" als heiliges Wesen glaubt niemand. Die ist etwas, was man hilfreich benutzt oder nicht, aber sie wird auch sehr vertrauensvoll in Anspruch genommen. Ich nehme z.B. an, daß 1 +1 = 2 ist, was mir immer sehr geholfen hat, um zu wissen, wieviel Geld ich im Supermarkt bezahlen muß, bevor ich an der Kasse stehe - aber den mathematischen Beweis kenne ich nicht. Kann sein, daß ich eine Ausnahme bin, aber es gibt ähnliche Sachen, die man einfach hinnimmt, weil sie funktionieren. Ohne Gebete und Riten. Und es gibt ähnliche Sachen bei jedem, doch doch.
Mr.Palooza schrieb:Wenn aber die Theologie nun auch eine Wissenschaft ist, an welche Wissenschaft glauben dann die Atheisten?
Nun, ich denke, die meisten sind sich durchaus bewußt, daß es zwar bestimmende Ursachen und entsprechende Folgen gibt, aber es kommt ihnen darauf an, die Erklärungen dafür auch wenigstens potentiell nachvollziehen zu können. Das ist jedenfalls diese Schiene über Epikur bis Holbach (Paul Thiery d´Holbach: Das System der Natur. - ist ein Buch ebenjener französischen Materialisten der Aufklärung, welches ich zu lesen sehr empfehlen würde).

Die Dinge zu verändern war dann diese Hegel- / Marx-Sache. Aber da verabschiedet man sich vom Atheismus als Glauben oder Nichtglauben und betritt das echte Leben :-)

Ich hoffe, das war nicht zu kurzgefaßt, aber das fiel mir dazu ein.

Eigentlich wurde ja eh schon alles vorher gesagt.


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threadkiller
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Wenn Theologie eine Wissenschaft ist, an was glauben dann Atheisten?

29.03.2013 um 12:40
@Kältezeit @secret98
Kältezeit schrieb: Ein wahrer Christ glaubt an einen Gott,
OT. So verstehe ich dem Begriff auch, ein Christ ist Christ wenn Jesus Christus als Gott in seinem leben vorzufinden ist, da gibst nichts zu rüteln, dann kann er auch nicht ein Atheist sein.
Kling logisch ist auch ligisch.
Natürlich gibt da sehr viele Fragen die aus verschiedener Perpektive zu betrachten sind, wie z.b
ist ein Christ ein Christ ein Christ wenn er sich selbst als Christ sieht aber in seinem Leben Jesus Christus nicht vorzufinden ist, dann ist hier etwas sehr wichtiges gefragt, in er sich selbst fragen muss "bin ich ein Christ ?" da hat auch hier niemand ihm etwas vorzureden ob er sich ein Christ so bezeichnen darf.
Kältezeit schrieb:Atheismus ist für mich auch eine Art von Glauben... das Nicht-Glauben an Gott. :)
Ich denke jetz könnn wir zum eigentlichen kommen.
Atheismus sagt das eben nicht aus wie deine persöhnliche haltung zum Gott ist, dieser Begriff schliesst auch nicht automatisch gottes existenz aus, es sagt lediglich nur das daß Gott in denem leben nicht vorzufinden ist, vom glauben oder nicht glauben steht da wirklich nichts.


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Wenn Theologie eine Wissenschaft ist, an was glauben dann Atheisten?

29.03.2013 um 13:42
@Cesair
Ich denke, @WüC ist mir da schon zuvorgekommen. :)

Ich schmeiße noch einen Wiki-Eintrag hinterher:
Wikipedia: Agnostizismus#Agnostizismus_und_Atheismus


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Wenn Theologie eine Wissenschaft ist, an was glauben dann Atheisten?

29.03.2013 um 13:45
@CarlSagan
ja aber wikipedia und der beitrag von @WüC stimmen eben nicht mit dem beitrag von dir oben überein ;)
Ein Wissenschaftler könnte eigentlich mit ruhigen Gewissen keine 7 oder 1 für sich annehmen :D


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habe-fertig
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Wenn Theologie eine Wissenschaft ist, an was glauben dann Atheisten?

29.03.2013 um 13:50
@CarlSagan
CarlSagan schrieb:Ich denke, @WüC ist mir da schon zuvorgekommen. :)
Selber schuld wenn du lieber um heidnische Osterfeuer herumtanzt anstatt hier Rede & Antwort zu stehen :D
Hab dir aber noch genug Stoff übrig gelassen.

@Cesair
Cesair schrieb:ja aber wikipedia und der beitrag von @WüC stimmen eben nicht mit dem beitrag von dir oben überein ;)
Damit hab ich gerechnet. Ist aber Quäse.
Was soll denn dMn nicht übereinstimmen?
Cesair schrieb:Ein Wissenschaftler könnte eigentlich mit ruhigen Gewissen keine 7 oder 1 für sich annehmen :D
Erraten. Genau genommen kann das kein Mensch der halbwegs ernst genommen werden will, allerdings tut man es dennoch (oftmals schlicht weil es einfacher ist und zentnerweise Nachfragen & Unverständnis vorbeugt)

[leider ist das alles furchtbar offtopic :( ]


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Wenn Theologie eine Wissenschaft ist, an was glauben dann Atheisten?

29.03.2013 um 14:22
@WüC
Osterfeuer? Als Atheist bereite ich das traditionelle Menschenopfer vor, welches dann am Zombie Jesus-Tag am Sonntag begangen wird. :D

@Cesair
Sowohl der Beitrag von WüC als auch mein Wiki-Eintrag widersprechen sich in den Definitionen nicht wirklich. Ich würde allenfalls der Conclusio im dritten Absatz des Uni-Protokolls (Agnostiker sind weder Theisten noch Atheisten) widersprechen wollen. Auch verweist das Uni-Protokoll auf den von mir verlinkten Wikipedia-Artikel.

Ich selbst würde mich als agnostischen Atheisten einstufen. Ich glaube an keinen Gott, bin aber der Einstellung zugeneigt, dass man Grundsätzlich ein solches Konstrukt weder be- noch widerlegen kann.

Obwohl ich im Grunde vielleicht doch noch eher mit dem Ignostizismus liebäugle, denn schließlich müsste man den Begriff "Gott" erst einmal klar definieren, bevor man über ihn diskutieren kann. In den meisten Fällen weiß ich wirklich nicht, was mein Gegenüber mit "Gott" überhaupt meint. Jeder macht sich da gerne sein eigenes Bild. Genau so, wie gläubige Menschen die Bibel gerne nach ihrem persönlichen Gusto auslegen.


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Wenn Theologie eine Wissenschaft ist, an was glauben dann Atheisten?

29.03.2013 um 20:47
Im Buddhismus existiert das Wort Gott nicht, was jedoch nicht heisst dass es atheistisch wäre, viele Tugenden und Anschauungen die durch diesen Glauben vermittelt werden, dienen wie im Christentum als eine moralische Stütze in der Gesellschaft. Allerdings kam mit dem Erfolg eines Glaubens auch Machtkonstrukte hinzu die auf übelste Weise missbraucht werden kann. Den Rest wisst ihr ja. Ich selbst glaube das Atheismus ein wirksames Mittel sein kann sich diesem Machtkonstrukt zu entziehen. Aber es gibt neben der Kirche auch andere Konstrukte, die als "juristische Personen" auftreten dessen Verantwortungsbereich schwer zu definieren sind. Nur weil jemand nicht an Gott glaubt heisst das noch lange nicht, dass dieser sich nicht an Tugend und Moral hält. Lieber ein tugendhafter Atheist, als ein gläubiger Tunichtgut. Eigentlich sollten Werke wie die Bibel als Ratgeber dienen und nicht als ein dogmatisches Manifest. Es wird alles immer zu wörtlich genommen. Es ist traurig, dass Menschen denken, Gott hätte was mit Kirche zu tun.

Als Moses Gott fragte: "Wer bist du"? Kam die Antwortet: "Ich bin der, der ich bin".

Ein Hinweis darauf dass jeder Versuch etwas einen Titel zu geben, der Versuch ist sich dem zu bemächtigen. Und das hat die Kirche getan. Seinen Namen bemächtigt und in den Dreck gezogen. Seit ich dem bewusst wurde, nenne ich Gott: Ursprung, Sein, Vollendung, Erleuchtung, Gegenwärtigkeit, Liebe, Einheit, die innere Stille usw.

Atheismus ist eine Form der Aussage: "Da mach ich nicht mit, neee....nicht mit mir"

Es ist ein Weg sich von geistigen Unterdrückung durch das Machtwort "Gott" zu befreien.

Die psychischen Schäden durch den Missbrauchs dieses Wortes werden noch über mehrere Generationen spürbar sein. Das Christentum, wie alle monotheistischen Kirchen brauchen mehr Atheisten, Querdenker, unbequeme Kritiker usw. Das würde der Religion nicht schaden, es würde helfen, neue Möglichkeiten zu schaffen in Frieden miteinader leben zu können ohne Angst vor Extremisten und Fundamentalisten zu haben.


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Wenn Theologie eine Wissenschaft ist, an was glauben dann Atheisten?

22.04.2013 um 17:40
@Cesair
Rao schrieb am 28.03.2013:Denn auch der Monotheist ist Atheist, wenn es alle anderen Götter als seinen eigenen betrifft...
Mr.Dextar schrieb am 27.03.2013:Nein
Ja? Kennst Du einen (z. B. christlichen oder moslemischen) Monotheisten, der sich als solchen bezeichnet und nebenbei auch noch an Osiris, Wotan, Krishna, Zeus, Chu Jung, Marduk und wie sie alle heißen, glaubt?


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Wenn Theologie eine Wissenschaft ist, an was glauben dann Atheisten?

22.04.2013 um 17:47
Wenn man es schafft sich einzureden, dass irgendwann sich ein allmächtiger Gott in drei Teile spaltete und seinen dritten Teil zur Erde schickte um eine Menschenfrau zu befruchten damit sie seinen 2. Teil gebären konnte, den er dann von den Menschen töten liess um ihn danach wieder zu sich zu holen, dann stellt der zusätzliche Glaube an Osiris, Wotan und Co doch gar kein Problem dar.


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