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Keinen Cent mehr für Hochwasser-Schäden!

219 Beiträge, Schlüsselwörter: Schaden, Hochwasser

Keinen Cent mehr für Hochwasser-Schäden!

13.06.2013 um 18:37
Ashert001 schrieb:Die Lösung kann nur ein Deicherhöhung überall sein, für eine Rückverlegung ist einfach kein Platz.
Diese "Rückverlegung" haben sich die Flüsse bei Fluten wie in der jetzigen Situation aus physikalischen Gründen einfach genommen !
(Ohne zu fragen ! :D )

Jeder Deichbruch war für Viele ruinöser Schaden - für viele Andere aber zugleich rettender Segen. Das ist so.
Je weniger Gefälle vorhanden ist, desto mehr Platz brauchen Flüsse in der Breite.
Will man ihnen diese Breite nicht zugestehen,
muss man Deiche höher bauen, als es technisch möglich ist.
Oder man muss Flüsse tiefer ausbaggern, als es technisch möglich ist.


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Keinen Cent mehr für Hochwasser-Schäden!

13.06.2013 um 18:50
Nun vielleicht etwas blöd geschrieben und das Wort staatlich nicht so zutreffend. In den Hochwasserbildern sind viele Bankautomaten und Filialen abgesoffen und da stößt es mir auf, wenn diese auch Spenden zum Aufbau wollen. Willst du jetzt wissen wie der Staat die Banken rettet, siehe Finanzkrise ? So wird es dann auch beim Hochwasser sein.
Ich wollte aber nur sagen, das Spenden für einfache Bürger, wie der Nachbar nebenan und nicht für Firmen, die eh Gewinne gemacht haben gehen.
Der Hartz IV Empfänger und der Angstellte, der keine Versicherung bekam, trotz Bemühungen.
Die Versicherung verweigert einfach eine Absicherung und der Steuerzahler soll dann blechen. Finde ich nicht gut. Wo fließen denn die Spenden hin? Kommen sie 100 % an, ohne Abzug der Bürokratie ?
Und die ersten Gebäude die wieder hergerichtet werden sind doch die öffentlichen, wie das Rathaus.
Straßen und Bahnlinien müssen bestimmt auch gemacht werden. Dafür sind die Freiwilligen Spenden doch nicht gedacht, die Menschen wollen den Bürgern helfen.


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Keinen Cent mehr für Hochwasser-Schäden!

13.06.2013 um 19:15
@globetrotter

Die Welt schreibt dazu:
"Die Deutschen spenden kaum für die Flutopfer.
Das war nach 2002 noch anders. Woran liegt es ?"

http://www.welt.de/vermischtes/article117040249/Die-Gesellschaft-ist-klueger-geworden.html

Ich dagegen meine (beispielsweise) bezüglich des Spendenaufkommens:

2002 und Folgejahre hat vielleicht manch einer noch auf das Geldausgeben für seinen und auf seine Urlaubsreise in den Folgejahren verzichten können,
zugunsten der Beseitigung von Hochwasserschäden.
Man hatte noch Hoffnung.

In den letzten Jahren dagegen (vor der Flut 2013),
hatte ich schon lange kein Geld mehr übrig,
um mir überhaupt eine Urlaubsreise und Hoffnung leisten zu können.

So gehts weiter.


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13.06.2013 um 20:26
@eckhart

Der Link trifft genau dass was ich schreiben wollte und meinte.
Danke


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Keinen Cent mehr für Hochwasser-Schäden!

19.06.2013 um 09:05
Ich frage mich ja, ob ENDLICH ein Umdenken bei den politisch verantwortlichen Personen und den betroffenen Bewohnern der Regionen einsetzt, in denen die derzeitigen Fluten herrschen?

Es erstaunt mich immer wieder die unglaubliche Dummheit der Leute.

Da war schon mal vor ca. 10 Jahren schwere Flut - und wurden vernünftige Schutzmaßnahmen für die Zukunft getroffen?

NEIN!

Deiche und Schutzmauern halb fertig gebaut, dann von tollen Bürgerinitiativen gestoppt, die unbedingt einen Blick auf den Fluß von ihrer Terrasse haben wollten (welche jetzt unter Wasser steht), Überflutungsflächen praktisch gar nicht, so dass nun als Notmaßnahme Straßen AUFGERISSEN werden müssen, um dem Wasser Wege durch den versiegelten Untergrund zum Abfließen zu geben...

Aber vielleicht ist es auch schöner, hinterher zu jammern und traurig in die Kamera zu sagen, dass man alles verloren hat.

Klingt hart und gemein, ich weiss...


Aber muss man angesichts der Tatsache, dass die Flüße immer mehr begradigt und zugebaut wurden, genauso, wie Überflutungsflächen der Natur, WIDER BESSEREN WISSENS und angesichts der Tatsache, dass man aus dem letzten Hochwasser offenbar nichts gelernt hat, sagen:

,,Selbst schuld!"?

Wann setzt endlich die Intelligenz der Verantwortlichen ein und der Bewohner, dass Profit und tolle Aussicht nicht alles sind und man stattdessen dafür sorgen sollte, nicht immer wieder von Fluten getroffen zu werden?
Denn das ist doch ein permanentes Lotterie-Spiel, dem man sich da hingegeben hat, welches man nur verlieren konnte.


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def
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Keinen Cent mehr für Hochwasser-Schäden!

19.06.2013 um 09:12
Kc schrieb:Da war schon mal vor ca. 10 Jahren schwere Flut - und wurden vernünftige Schutzmaßnahmen für die Zukunft getroffen?

NEIN!
Das ist regional sehr unterschiedlich. Stellenweise hat der Schutz ganz gut funktioniert.


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19.06.2013 um 11:26
@Larry86

Wenn jetzt schon die CSU-Wähler in Deggendorf als Wutbürger und verkappte grüne Blockierer benannt werden dann frag ich mich echt, ob bei Dir eine kognitive Dissonanz vorliegt.
Nun ja, in Deutschland werden für Drohnen die nicht fliegen und die niemand will schnell mal eine halbe Milliarde Euro ausgegeben, es werden völlig sinnlose Kriege geführt und wenn mal Banken Geldprobleme haben, stehen sehr schnell so 280.000.000.000 Euro bereit. Die 100 Millionen Euro, welche Merkel für Flutopfer bereitstellen will, würden doch so Leute wie Joe Ackermann als Peanuts bezeichnen. Also, die Brotkrummen, welche unters Volk geworfen werden, damit es den Mund hält.


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25h.nox
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20.06.2013 um 01:41
mrx777 schrieb:Wenn jetzt schon die CSU-Wähler in Deggendorf als Wutbürger und verkappte grüne Blockierer benannt werden dann frag ich mich echt, ob bei Dir eine kognitive Dissonanz vorliegt.
die antideich proteste haben den gleichen hintergrund wie die s21 proteste, meine immobilie verliert an wert, das will ich nicht, scheiß doch auf die gesellschaft...


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def
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Keinen Cent mehr für Hochwasser-Schäden!

20.06.2013 um 08:23
25h.nox schrieb:scheiß doch auf die gesellschaft...
Im Endeffekt bekomm ich in jede Demo egoistische Intentionen hineininterpretiert.


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25h.nox
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20.06.2013 um 12:14
def schrieb:Im Endeffekt bekomm ich in jede Demo egoistische Intentionen hineininterpretiert.
egoistisches handeln udn das scheißen auf die gesellschaft sind 2 verschiedene dinge.

in der regel beeinträchtigen die egoismen die gesellschaft nur minimal negativ.

wenn ich aus egoistischen gründen gegen ein gesellschaftlich wichtiges und vielfach legitimiertes projekt demonstriere schade ich direkt der gesellschaft.


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def
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Keinen Cent mehr für Hochwasser-Schäden!

20.06.2013 um 14:10
25h.nox schrieb:egoistisches handeln udn das scheißen auf die gesellschaft sind 2 verschiedene dinge.
Da der Egoist ausschließlich auf sein eigenes Wohl bedacht ist scheißt er auf die Gesellschaft sofern er nicht davon profitiert...
25h.nox schrieb:in der regel beeinträchtigen die egoismen die gesellschaft nur minimal negativ.
Ich denke der Egoismus ist mit eines der Grundübel... im Endeffekt will jeder für sich das Meiste raus holen. Deshalb wollen Flutopfer Hilfen und da wohnen bleiben. Deshalb willst du das keine Hilfen mehr geleistet werden und die Leute zwangsumgesiedelt werden. Im Endeffekt scheißt du damit auf den Teil der Gesellschaft, der in hochwasserbedrohten Gebieten lebt...

Ich finde es gut das Hilfe geleistet wird ohne selbst direkt betroffen zus ein. Ich finde allerdings auch gut, dass endlich eine ernsthafte Debatte entsteht, ob man in solchen Gebieten wohnen soltle oder nicht.


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25h.nox
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20.06.2013 um 14:16
def schrieb:im Endeffekt will jeder für sich das Meiste raus holen.
in der regel aber nicht absolut gegen die gesellschaft, das will nichtmal die fdp...


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def
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Keinen Cent mehr für Hochwasser-Schäden!

20.06.2013 um 14:58
25h.nox schrieb:in der regel aber nicht absolut gegen die gesellschaft,
Weder Antideich Demos noch S21 waren/sind absolut gegen die Gesellschaft... die Betroffenen wollen dort nur ihre Meinung vertreten was zum Glück ihr gutes Recht ist.


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Keinen Cent mehr für Hochwasser-Schäden!

20.06.2013 um 21:08
Kc schrieb:Da war schon mal vor ca. 10 Jahren schwere Flut - und wurden vernünftige Schutzmaßnahmen für die Zukunft getroffen?

NEIN!
Das so zu verallgemeinern ist Unfair!
Brandenburg hat eine Menge getan, die Deiche sind fast komplett saniert worden und Überflutungsflächen wurden mit den Havelpoldern eingerichtet.
Auch in Niedersachsen die Stadt Hitzacker, in der Jezelmündung, die Regelmäßig bei jedem etwas größeren Hochwasser abgesoffen ist, hat es geschafft, entgegen der Proteste in der Bevölkerung Schutzmaßnahmen zu treffen. Das ergebnis die Altstadt ist Trocken geblieben diesmal
Ich denke es gibt noch etliche solcher Beispiele
aber natürlich auch viele negative.


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Keinen Cent mehr für Hochwasser-Schäden!

20.06.2013 um 23:00
@Missesfee

Stimmt. Manche Städte und Orte haben es hinbekommen. War also machbar.

Anderen war offenbar die tolle Aussicht auf den Fluss wichtiger - mit entsprechenden Folgen.


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Keinen Cent mehr für Hochwasser-Schäden!

20.06.2013 um 23:12
Kc schrieb:Anderen war offenbar die tolle Aussicht auf den Fluss wichtiger - mit entsprechenden Folgen
Man würde da sicher ein System hinbekommen, wo die Mauer im Boden versenkt ist und sich nur nach oben bewegt, wenn das Wasser steigt.

Aber ich sehe schon die Probleme bei der Aufteilung der Finanzierung. Nun gut, so muss halt jeder seinen eigenen Keller säubern.


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Keinen Cent mehr für Hochwasser-Schäden!

20.06.2013 um 23:13
@insideman

Machbar ist alles.

Nur wollen die Leute ja immer am liebsten Rundumschutz, der unsichtbar ist, absolut dicht hält und nichts kostet.

Den Eindruck kann man bekommen.


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Warhead
ehemaliges Mitglied

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20.06.2013 um 23:27
eckhart schrieb am 13.06.2013:Die Welt schreibt dazu:
"Die Deutschen spenden kaum für die Flutopfer.
Das war nach 2002 noch anders. Woran liegt es ?"
Jarhundertfluten gibts mittlerweile alle zwei bis drei Jahre,abzusaufen ist nichts spektakuläres mehr.
Wenn hingegen Haus und Hof von nem pyroklastischen Strom begraben werden hätte das noch einen exoitischen Orchideencharakter

@insideman
Wie wärs mit Wänden aus Styrodur


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Keinen Cent mehr für Hochwasser-Schäden!

21.06.2013 um 00:54
Ich war einen großen Teil meines Lebens ca. 1 km vom Rhein entfernt beheimatet gewesen. Bei größerem Hochwasser hatten wir meist Wasser im Keller. Im Grunde aber, gehörten wir noch zu denen die immer relativ gut wegkamen. Viele Anrainer die direkt am Rhein oder auch an der Mosel wohnen, auch die kleineren Nebenflüsse mitgerechnet, machen das mit dem Hochwasser schon seit Jahrzehnten mit. Mal weniger mal mehr. Entlang des Rheins und der Mosel steht oft bei Hochwasser die Brühe bei den Leuten bis in den ersten Stock, manchmal je nach Wohnlage noch höher. Jeder der sich das nicht vorstellen kann, es nur aus dem Fernsehen kennt, sollte sich mal an den Rhein- u. Moselufern die Markierungen ansehen wie hoch manchmal die Marke des Hochwassers war.

Was mich bei der ganze Sache etwas stört ist, bei Rhein Mosel und Nebenflüsse bleibt es beim Ooooh' wie furchtbar! Ich kann mich nicht erinnern, dass diesbezüglich bei genannten große Sammlungen und Hilfsaktionen jemals stattfanden.
Es hieß immer, wer an den Rhein und die Mosel bis fast ans Wasser zieht, weiß was er für ein Risiko eingeht. Versicherungen bezahlen dort keinen Cent.

Jetzt, wo ein Teil vom Osten abgesoffen ist, macht der Hosenanzug Wahlpropaganda und hilft seinen ehemaligen Landsleuten mit ein paar Milliönchen. Wahrscheinlich, müssen sie größere Summen auch wieder zurückzahlen.
Wäre das Hochwasser nur in Passau, Deggendorf usw. gewesen, wäre wahrscheinlich auch diese Region auf ihren Kosten bzw. Hilfe sitzen geblieben. Das war aber jetzt schlecht zu machen, besonders vor den Wahlen. Schröder hatte es ja damals vorgemacht. Au Mann, jetzt hilft ab und an sogar noch das Wetter diesen miesen Politikern.

Nun gut, dass Ganze ist ein wie hier schon vo einigen richtig geschrieben wurde, ein zweischneidiges Schwert. Hier und da werden die Mauern und Deiche mit der Zeit weiter erhöht, wenn nicht gerade ein paar Idioten mal wieder Unterschriften sammeln, weil ihre schöne Aussicht verbaut dann verbaut ist.
Andererseits wieder, die weiter Flußabwärts wohnen, keine Deiche, keine Mauern und keine genügend Auffangbecken haben, vielleicht sogar die ganze Zeit noch in etwa Glück hatten, sind auf einmal die Dummen, weil das Wasser dann verstärkt zu ihnen kommt. Das meine ich mit zweischneidigem Schwert.

Zur Politik!
Mal ein Beispiel:
Beim Braunkohleabbau in der Region Bergheim und Kerpen z. B., werden dem schwarzen Gold zu Liebe, die Kohle machts möglich, im wahrsten Sinne des Wortes, einfach Dörfer abgerissen. OK, die Menschen bekommen Entschädigungen, verlieren aber ihre Orte wo sie ein lebenlang oft gewohnt haben. Da fragt keiner nach. Da können die Bewohner dieser Region Unterschriften sammeln bis sie alt werden, denn dass Kapital lässt seine Muskel spielen und die Menschen können ihre Unterschriftenlisten auf die Toilette nageln.
Also, keine Chance dagegen anzugehen. Egal ob mit Bürgermeister oder ohne. Der jenige der sich bis zum Schluss weigert wird gewaltsam entfernt und eneignet.

Aber ein paar Unterschriftensammler hier im Osten, die schaffen es, dass keine Mauer höher gebaut wird. Das mal unabhängig davon ob es in der Betrachtung des ganzen überhaupt sinnvoll ist.

Wahrscheinlich geht das ganze nur über große Auffangbecken, Wiesen die geflutet werden können. Beispiele diesbezüglich gibt es ja inzwischen schon, wo das gut funktioniert.
Aber auch da ... schreien dann die Landwirte auf. Aber auch das kann man verstehen. Sie leben ja letztendich von ihrem Nutzland. Egal wie man es dreht, einige sind immer gegen das oder das. Einige sind immer die Looser! Da ist nun mal die Politik gefragt die vernünftige Lösungen schaffen muss. Aber ... für solche Lösungen ist kein Geld da. Lieber Milliarden den Banken in den Rachen werfen. Oder das Geld in die korruppten Länder versenken.

Zu Spende:
Ich hoffe nur ... dass auch wirklich die Betroffenen die keine Versicherung mehr aufnimmt, davon auch profitieren.
Ich denke ab und an an die Erbebenopfer von Haiti. Billionen sind von der ganzen Welt insgesamt gestiftet worden. Staaten gaben zig Millionen, von der riesigen Spendersammlung ganz zu schweigen. Der Witz ist, dass immer noch ein Großteil von betroffenen Menschen damals noch immer in Zeltstädten leben muss. Sogar oft noch nicht einmal Trinkwasser zur genüge hatte. Wo ist eigentlich das ganze Geld gelandet! Größtenteils auch im ewigen Sumpf der Verteiler bzw. Nutznieser. Im Grunde wäre das ganze ein Witz, wäre es nicht so ernst damit.

OK, ich habe aus dem Hochwasser der vielen Jahre am Rhein gelernt. Wenn auch schweren Herzens habe ich mein Elternhaus verkauft ... und bin vom Hochwasser weit genug weggezogen. Das ist zumindest eine Alternative. Ich weiß, dass funktioniert natürlich nicht bei jedem.
Ich bewundere immer die Menschen die an Rjhein und Mosel nahe am Wasser wohnen, wie profihaft und relativ ruhig immer und immer wieder diese Hochwasser bewältigen. Ohne große Spendenaufrufe.


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Keinen Cent mehr für Hochwasser-Schäden!

21.06.2013 um 23:41
Hier mal ein Link zum Fazit des Hochwassers in Sachsen:

http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/SACHSEN/Was-Sachsen-aus-der-Flut-von-2002-gelernt-hat-artikel8422161-1.php

Hier was Interessantes zum Thema kurzsichtiges Handeln und Realitätssinn von Politikern beim Hochwasserschutz:

http://www.freiepresse.de/LOKALES/VOGTLAND/OBERES-VOGTLAND//Grossbaeckerei-wird-in-der-Elsteraue-gebaut-Flut-weckt-Kriti...

All denjenigen die nicht müde werden hier ununterbrochen rumzublöken, das die Leute ja selbst dran schuld seien und das keine Schutzmaßnahmen umgesetzt wurden, weil irgendjemand dagegen geklagt hat, sei nur dieses gesagt:

Es wurden seit der Flut 2002 viele Hochwasserschutzmaßnahmen umgesetzt und die meisten davon haben diesmal ihren Wert bewiesen z.B. in Dresden, aber es gibt auch einige die überhaupt nicht funktionierten, z.B. die Hochwasserschutzmauer in Zwönitz, die das Problem noch verschlimmert hat, da durch sie die Fließgeschwindigkeit erhöht und noch größerer Schaden angerichtet wurde.

Das vieles noch nicht gebaut war lag eher daran das nicht genug Geld zur Verfügung stand bzw man sich damit Zeit gelassen hat, als das dagegen jemand geklagt hat.

Diejenigen, die gegen Hochwasserschutzmaßnahmen geklagt haben, taten das nicht weil sie Langeweile haben oder es besonders geil finden wenn die Bude unter Wasser steht, sondern weil die jeweiligen Baumaßnahmen meistens völlig nutzlos waren oder wichtige Einzelheiten außer Acht gelassen wurden. Hier mal 2 Links zu einem solchen Fall:

http://www.freiepresse.de/LOKALES/ZWICKAU/ZWICKAU/Flutopfer-in-Wilkau-Hasslau-sind-sauer-auf-Flutmauergegner-artikel8414...

http://www.freiepresse.de/LOKALES/ZWICKAU/ZWICKAU/Landesbehoerden-entlasten-Flutmauer-Gegnerin-aus-Wilkau-Hasslau-artike...

Die Poltikerbrut nutzt natürlich die Gunst der Stunde, unser Oberarschloch Tillich will mit zusammen mit der bayrischen Landesreg. eine Gesetzesinitiative einbringen, um bei Hochwasserschutzmaßnahmen das Mitspracherecht der Bürger zu beschränken und Enteignungen zu erleichtern. Die Kommunalpolitiker von CDU und FDP und ihre Freunde in den Baufirmenchefetagen freuen sich jetzt schon. Originalzitat von Plauens Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer (FDP): "Die Demokratie ist für solche Fragestellungen nicht tauglich",Zitatende.
Interessantes Demokratieverständnis nicht wahr?

Richtig am Arsch ist man wenn man zwar hochwassergefährdet ist, aber man von den Leuten die etwas daran ändern könnten, hängen gelassen wird, wie zum Beispiel hier:

http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/SACHSEN/thema-hochwasser-2013/Rochlitzer-Stadtverwaltung-kassiert-Flutopfer-ab-art...


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