3THINKER schrieb:Meiner Meinung nach, ist das Haarspalterei.
Es gibt zum Beispiel auch Firmen, die geben eigene Berechtigungen heraus, um auf dem Firmengelände Fahrzeuge bewegen zu können.
Solange Du auf einem Privatgelände oder bei Dir zuhause bist und damit niemand Drittem schadest, kannst Du König spielen oder Reichskanzler oder Imperator. Da sind Deine Möglichkeiten eigentlich nur durch Deine Phantasie beschränkt.
Du kannst Spielgeld drucken (solange es nicht mit echtem Geld verwechselt werden kann), Ausweise kreieren, Ernennungsurkunden basteln.
Alles möglich. Das findet in Form von Rollenspielen sogar recht verbreitet statt.
Aber diese Dinge haben in der realen Welt keinen Wert. Deine selbstgebastelte Fahrerlaubnis berechtigt Dich nicht, im öffentlichen Straßenverkehr ein Kraftfahrzeug zu führen. Dein "Reichsausweis" ist kein Dokument, das Dich wirksam ausweist, Dir den Grenzübertritt ermöglicht etc.
Auch wenn Du Dich als Imperator von Threethinkistan verstehst, wird niemand im realen Leben diplomatische Beziehungen zu Dir aufnehmen, Hoheitsgebiete anerkennen oder Dich - sofern Du es ernst meinst - als etwas anderes als einen Spinner betrachten.
Und diesen Unterschied zwischen Rollenspiel und echtem Leben (auch "Realität" genannt) verkennen viele Reichsbürger.
Kurzschluss schrieb:Wenn ich mich weigere, den Führerschein vorzulegen ist das das gleiche, wie wenn ich einen selbstgebastelten habe.
Ersteres ist eine Ordnungswidrigkeit (es sei denn, ich habe keinen, dann ist es eine Straftat) und letzteres kann auch eine Urkundenfälschung sein, je nach Gestaltung des "Führerscheins".