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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

5.254 Beiträge, Schlüsselwörter: Deutschland, Berlin, Cannabis, Hanf, Coffe Shop

Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

13.09.2015 um 02:24
Bauli schrieb:Ich kann deinen Einwand nachvollziehen, aber verstehen tu ich ihn nicht wirklich. Vielleicht verstehst du mich, wenn du mal eine Familie hast?
Doch, ich kann ihn insofern nachvollziehen, als dass du privat damit negative Erfahrungen gemacht hast. Wäre diese Erfahrung passiert, wäre Cannabis legal gewesen? Ich höre öfter, dass Menschen erzählen, dass jemand in ihrem Umfeld süchtig geworden ist und sich sein Leben versaut hat. Nur wie hilfreich sind in dem Zusammenhang Verbote? Was macht das besser? Für mich sind solche Fälle Aufgabe der Medizin und Psychotherapie, aber nicht der Justiz.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

13.09.2015 um 07:33
@Aldaris
Aldaris schrieb:Doch, ich kann ihn insofern nachvollziehen, als dass du privat damit negative Erfahrungen gemacht hast. Wäre diese Erfahrung passiert, wäre Cannabis legal gewesen?
Hast du richtig gelesen? Eine Verwandte wurde Opfer eines Süchtigen.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

13.09.2015 um 09:47
Die immer wiederkehrende Befürchtung, würde Cannabis legalisiert in Deutschland, dann würden ,,alle oder ein Großteil anfangen, ständig zu kiffen", entbehrt rein sachlich jeglicher Grundlage.

So eine Aussage kann man seriös nicht treffen.

Schon eine Reihe anderer, als Rauschmittel geeigneter Stoffe, allen voran Alkohol und Tabak, sind legal, überall verfügbar und gesellschaftlich ziemlich akzeptiert (wobei das Rauchen seit längerer Zeit einen Akzeptanzverlust erfährt).

Trotzdem besäuft sich nicht die ganze Nation, nicht einmal die halbe oder noch weniger.
Die meisten trinken manchmal Alkohol, auf Parties oder beim Grillen oder vor dem Fernseher, wenn das Fußballspiel läuft.

Aber insgesamt sind die allermeisten Leute vernünftig genug, es dabei zu belassen, sie gehen trotzdem ganz normal, nüchtern, zur Arbeit, erledigen ihre Jobs, unternehmen was mit ihren Freunden und Familien.

Sieht man sich Länder mit erlaubtem oder halbwegs geduldetem Cannabiskonum an, zeigt sich auch da: Es ist nicht jeder am Kiffen!


Diese Spekulationen rühren lediglich von fehlendem Vertrauen in die eigenen Mitmenschen her, Unwissen und schlichter, purer Ideologie:,,Marihuna is `ne Droge! Das Bier und der Schnaps sind Genussmittel, was ganz anderes! Deshalb ist das erlaubt und Marihuna verboten!"

Es ist ohnehin lächerlich, was seit Jahrzehnten für schlicht und ergreifend falsche Angstkampagnen gegen Cannabis gefahren werden, während einem an jeder Straßenecke auf fetten Plakaten, bei der Werbung im TV oder im Kino und auch sonst bei jeder Gelegenheit erzählt wird, man BRAUCHE ganz unbedingt Alkohol (DIESES Alkoholprodukt), um Spaß zu haben, Menschen zu treffen, sich zu entspannen...


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

13.09.2015 um 09:48
Bauli schrieb:Vielleicht verstehst du mich, wenn du mal eine Familie hast?
Ich habe auch Familie und kann dich überhaupt nicht verstehen.

Ahnungslosigkeit plus Kinder ergibt eben nicht "gute Argumente"
Kc schrieb:Sieht man sich Länder mit erlaubtem oder halbwegs geduldetem Cannabiskonum an, zeigt sich auch da: Es ist nicht jeder am Kiffen!
Ich war vor zwanzig Jahren mal in Holland zu einer Studenten-Party eingeladen und hab mich gefreut wie Bolle. Auf eine Party ins Kiffer Mekka.
Auf der Scheiß Party hat dann leider keine Sau gekifft - war eine schwere Enttäuschung für mich.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

13.09.2015 um 09:54
@Bauli
Es ist natürlich immer schmerzhaft wenn ein Angehöriger zu schaden kommt insbesondere wenn es sich im leicht vermeidbare Fälle handelt. Mein bester Kumpel zb. starb weil sein Profitgieriger Chef von ihm verlangte aufs Dach zu klettern das noch vereist war.
Berauscht im Strassenverkehr ist natürlich ein Unding, egal welche Substanz!

Andrerseits sehe ich als Familienvater (50+, Sohn 33) rein gar nichts was meine Familie und die meines Sohnes durch eine Cannabis Legalisierung schaden könnte.
Im Gegenteil, gestreckte Substanzen würden stark minimiert bzw. vom Markt verschwinden, wers mal ausprobieren will, und die Jugend tut das ob legal oder illegal, käme nicht mit anderen viel gefährlicheren Drogen in Kontakt.

Ich selbst kiffe nach einem Hörsturz mit quälenden Tinnitus wieder um schlafen zu können.
Mit den vom Arzt verschriebenen Tabletten rannte ich den ganzen Tag rum wie ein Zombie.

Ausserdem sollte man sich vor Augen halten warum es eigentlich zu einem Verbot gekommen ist, das waren rein wirtschaftliche Interessen, zum teil ausgehend von der Holzindustrie. Da wurden die absurdesten Behauptungen gemacht die sich teilweise bis heute halten aber fern jeder Tatsachen sind.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

13.09.2015 um 11:07
@KellerTroll

Man kann mit mir nur über eine medizinisch kontrollierte Abgabe über nachvollziehbar dokumentierte Stellen reden.

Ich vertrete aber die Meinung und weiß auch nicht, ob ich falsch damit liege, das Kinder Cannabis als Ersatzstoff für eine verkehrte Lebensweise zu sich nehmen. Nicht so sehr aus Neugierde, sondern sie wollen dieses "Wohlgefühl", das sie in der Eltern-Kind-Beziehung nicht hatten. Ich denke auch nicht, das Kinder mit 14-18 Jahren fähig sind, konsequent darüber nachzudenken, was für sie gut ist und was nicht. Weiter vertrete ich die Meinung, das Kinder unter den von mir viel zitierten Taschengeldparagrafen fallen, wofür sie von mir nie Taschengeld bekommen hätte. ( Meine Tochter)

Der Staat verlangt von mir als Elternteil, das ich stillschweigend damit einverstanden bin, wenn die Legalisierung durchkommt, das das Kind das Geld für Drogen ausgeben darf und unter Umständen sein Leben von Betreuern diktiert wird. Ja, geht´s noch? ( Ist übrigens bei Alkohol und Tablettensucht auch so.)

Wird weiter ein Kind abhängig, schlägt sich das möglicherweise auf die schulischen Leistungen nieder. Dann sollte ich mich als Gesetzgeber fragen: Will ich das?

Die Gesellschaft lebt davon, das sie in weiten Teilen konservativ ist, sonst gäbe es keine Planung und keinen Wohlfahrtsstaat.

Ich will es mal ganz krass ausrücken: Nimmt die "Rauschgesellschaft" zu, sollten die Krankenkassen in "Rauschgesellschaft" und "Nichtrauschgesellschaft" eingeteilt werden. Das bringt mir zwar viele Buhrufe, ist aber genauso überlegenswert und konsequent. Dann würden Drogen es nämlich ganz schnell verboten werden, oder der Krankenkassensatz steigt ins Unermeßliche.

So jetzt erwarte ich viel Widerstand und Buhrufe.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

13.09.2015 um 11:22
Bauli schrieb:Der Staat verlangt von mir als Elternteil, das ich stillschweigend damit einverstanden bin, wenn die Legalisierung durchkommt, das das Kind das Geld für Drogen ausgeben darf und unter Umständen sein Leben von Betreuern diktiert wird.
Weißt du eigentlich, was für einen Unsinn du redest?

Soll Cannabis ab 12 Jahren frei gegeben werden oder eher ab 18 (wie in den Niederlanden)?
Das was du dort behauptest, ist einfach nur falsch.

Das Kinder und Jugendliche illegal an diese Droge kommen und es durch eine Legalisierung sogar ein kleines bisschen schwerer werden könnte, ist dir nicht bewusst?
Bauli schrieb:Wird weiter ein Kind abhängig, schlägt sich das möglicherweise auf die schulischen Leistungen nieder. Dann sollte ich mich als Gesetzgeber fragen: Will ich das?
Wieso kommst du dauernd mit Kindern an, was soll das?
Natürlich dürfen Kinder keine Drogen in die Hände bekommen!
Abefr was hat dieser Gemeinplatz mit einer Diskussion über eine Legalisierung zu tun?
Bauli schrieb: Nimmt die "Rauschgesellschaft" zu, sollten die Krankenkassen in "Rauschgesellschaft" und "Nichtrauschgesellschaft" eingeteilt werden. Das bringt mir zwar viele Buhrufe, ist aber genauso überlegenswert und konsequent. Dann würden Drogen es nämlich ganz schnell verboten werden, oder der Krankenkassensatz steigt ins Unermeßliche.
Das Solidarprinzip der Krankenkassen hast du auch nicht verstanden?
Soll es demnächst nur Kassen für rundum Gesunde geben?
Bauli schrieb:Die Gesellschaft lebt davon, das sie in weiten Teilen konservativ ist, sonst gäbe es keine Planung und keinen Wohlfahrtsstaat.
Den "Wohlfahrtsteil" des Staates haben wir wohl eher den weniger Konservativen zu verdanken.
Den Konservativen hingegen haben wir eine breite Verelendung der Bevölkerung durch Verarmung zu verdanken, da Konservative sich liebr nur um die Klientel MIT Geld kümmert


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

13.09.2015 um 11:49
@groucho

Zu der von mir favorisierten Regelung habe ich schn Stellung bezogen. Nur dokumentierte Abgabe.
groucho schrieb:Das Solidarprinzip der Krankenkassen hast du auch nicht verstanden?
Soll es demnächst nur Kassen für rundum Gesunde geben?
Tut mir leid, aber ich kann dir nicht folgen. Es gibt genug andere Kranke, als die noch zusätzlich mit Rauschmitteln zugedröhnten Kranken.
groucho schrieb:Den "Wohlfahrtsteil" des Staates haben wir wohl eher den weniger Konservativen zu verdanken.
Den Konservativen hingegen haben wir eine breite Verelendung der Bevölkerung durch Verarmung zu verdanken, da Konservative sich liebr nur um die Klientel MIT Geld kümmert
Wie kommst du zu dieser Auffassung? Wo kümmert sich die Krankenkasse um die Gesunden? Quelle?

Falls du es nicht weißt oder wissen willst. Die Privaten haben viele Leistungen nicht, die die gesetzlichen Kassen haben, obwohl als Ausgangspunkt eine 100%ige Vollversorgung bezahlt wird. Das nur zu deiner Info. Wähle mal die Satzungen(AGB) der gesetzlichen und privaten Krankenkassen, bevor du hier so einen Unsinn verbreitest.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

13.09.2015 um 11:51
@Bauli

Es verlangt ja niemand das Kinder darauf zugriff haben, im Gegenteil 18 sollte schon das Mindestalter sein! Aber wenn sich jüngere etwas beschaffen tun sie das mit oder ohne Verbot wenns aber nicht verboten ist, ist es auch nicht so cool.

Kinder sind immer das Totschlagargument der Politik und viele Eltern fallen darauf herein.
Man sieht das genau bei der momentanen E-Zigaretten Debatte, da könnten Millionen von Leben gerettet werden aber mit absichtlichen Falschmeldungen und angeblichen Kinder/Jugendschutz wird die Tabak und Pharmaindustrie künstlich gepuscht.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

13.09.2015 um 11:54
Bauli schrieb:Hast du richtig gelesen? Eine Verwandte wurde Opfer eines Süchtigen.
Tut mir Leid für den Fehler. Aber ich habe ein wenig das Gefühl, dass du Argumente geflissentlich ignorierst. Was glaubst du, wie kann man Süchtige besser erreichen: Wenn man sie kriminalisiert? Oder wenn man ein legales Umfeld schafft? Übrigens sollte man auch nicht vergessen, dass durch die Verbote Drogen häufig gestreckt werden. Das macht die Substanzen teils viel giftiger als den Ursprungsstoff. Außerdem kann der Konsument die Menge an Wirkstoff nicht einschätzen, was zu Überdosierungen führen kann.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

13.09.2015 um 11:58
Bauli schrieb:Man kann mit mir nur über eine medizinisch kontrollierte Abgabe über nachvollziehbar dokumentierte Stellen reden.
Und all diese werden dann zu den Drogen kings die illegal an deine Kinder verticken... :P:


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

13.09.2015 um 11:58
@KellerTroll

Nein, ich finde, wenn die Kinder mindestens die Ausbildungszeit beeendet haben, dürften sie entscheiden.

Ja,ja die E-Zigarette. -_- Die NHS in GB will jetzt prüfen, ob die E-Zigarette mit Mitteln aus der allgemeinen Kasse gefördert werden können, weil sich herausgestellt hat, das diese eigentlich zu mehr Gesundheit in der Bevölkerung führt und zu weniger Suchtempfinden. Das find ich sehr gut. Hier wird sie verteufelt, weil dem Staat die Einnahmen abgehen.

@Aldaris

Wenn man vorher weiß, das man sich in der "Beschaffungskriminalität" befindet, überlegt man sich manche Dinge vorher. Du kannst doch nicht die Statistik schönrechnen, indem du Tabus brichst?


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

13.09.2015 um 11:59
Bauli schrieb:Nein, ich finde, wenn die Kinder mindestens die Ausbildungszeit beeendet haben, dürften sie entscheiden.
Gehts hier ums Kiffen für Erwachsene oder um den Schwarzmarkt, wo sich schon heute Grundschulkinder Kiffe kaufen können?


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

13.09.2015 um 12:03
Bauli schrieb:Es gibt genug andere Kranke, als die noch zusätzlich mit Rauschmitteln zugedröhnten Kranken.
1) Wo ist der Unterschied zu dem jetzigen Zustand der Illegalität?
2) Gibt es eine ganze Menge Kranker, denen man (wie du das bei Cannabis Patienten tun willst) ihre Krankheit vor´halten könnte, weil sie auf einem "falschen" Lebenswandel beruht. (Alkoholiker, ein ganze Reihe Diabetiker, Sportler usw.)
Bauli schrieb:Wie kommst du zu dieser Auffassung? Wo kümmert sich die Krankenkasse um die Gesunden? Quelle?
ich verstehe den Zusammenhang zu meinem Zitat nicht.
In meinem Zitat geht es darum, dass gerade die Konservativen einem Wohlfahrtsstaat eher im Wege standen, als dass wir ihnen den zu verdanken haben.
Was hat das mit Krankenkassen zu tun?
Was hat das mir irgendwas außer deiner Ideologie zu tun?


Du hast nicht ein (1) sinnvolles Argument gegen eine Legalisierung gebracht.
Entweder waren es Strohmänner, die mit der Realität nichts zu tun haben (Kinder dürfen keine Drogen bekommen), die frei erfunden sind (Userzahlen gehen nach einer Legalisierung in die Höhe) oder die asozial sind (Krankenkassen).

DAS ist das Gesicht der Konservativen - aber ganz sicher nicht die Errichtung eines Wohlfahrtsstaates.
Bauli schrieb:Nein, ich finde, wenn die Kinder mindestens die Ausbildungszeit beeendet haben, dürften sie entscheiden.
da wo ich herkomme, nennt man Menschen , die eine Ausbildung beendet haben: Jugendliche


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

13.09.2015 um 12:11
@groucho
Du hast nicht ein (1) sinnvolles Argument gegen eine Legalisierung gebracht.
Entweder waren es Strohmänner, die mit der Realität nichts zu tun haben (Kinder dürfen keine Drogen bekommen), die frei erfunden sind (Userzahlen gehen nach einer Legalisierung in die Höhe) oder die asozial sind (Krankenkassen).

DAS ist das Gesicht der Konservativen - aber ganz sicher nicht die Erichtung eines Wohlfahrtsstaates.
Klar - natürlich. So einen Satz habe ich erwartet.

Ich habe genug Gründe gegen eine Legalisierung gebracht. Mußt nur zurückblättern. Und weil ein Lobbyist wie Georg Hanf - äh Georg Wurth den Grünen in die Hände spielt und die Diskussion anheizt, muß ich noch lange nicht seine Meinung vertreten. Da sind wir uns doch einig. Es gibt nämlich auch kein einziges, außer medizinisches Argument für Cannabis. -wie gesagt- dokumentiert und protokolliert.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

13.09.2015 um 12:11
Bauli schrieb:Wenn man vorher weiß, das man sich in der "Beschaffungskriminalität" befindet, überlegt man sich manche Dinge vorher. Du kannst doch nicht die Statistik schönrechnen, indem du Tabus brichst?
Wie viele Menschen überlegen sich das denn eben nicht vorher? Reizt das Verbotene nicht auch? Glaubst du, die meisten Studenten schert es wirklich, dass es verboten ist? Du musst doch mal die Realität betrachten. Und vor allem musst du eines sehen, ich sage es nochmal: Die repressive Drogenpolitik hat nichts bewirkt, zumindest nichts positives. Jetzt wird der Markt überschwemmt mit Legal Highs, das heißt mit synthetischen Cannabis-Ersatzprodukten, bei denen man die Gefahr gar nicht mehr einschätzen kann - eine Folge der Politik.

Eine erwachsene Person darf sich mit Alkohol zu kübeln, aber wenn es um Cannabis geht, droht ihm ein Strafverfahren. Das allein ist schon völlig absurd. Übrigens wenn ich von Legalisierung spreche, dann geht es mir nicht darum, dass man Cannabis demnächst im Supermarkt kaufen kann, sondern in speziellen Einrichtung wie in Colorado. Und selbstverständlich gilt der Jugendschutz!


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

13.09.2015 um 12:17
Bauli schrieb:Ich habe genug Gründe gegen eine Legalisierung gebracht. Mußt nur zurückblättern.
Kannste mal bitte in Stichpunkten ne kleine Auflistung schreiben?


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

13.09.2015 um 12:19
@Aldaris

Gut, die Gesetzeslage hinkt. Das ist unbestritten. Ich habe ja hierzu schon meine Meinung auch zu Alkohol und Tabletten geschrieben. Auch schon früher. Das ist nicht korrekt.

Die Legal highs gehören verboten. Ohne wenn und aber. Wenn ich eine in der Bundesregierung nicht kenne, ist es die aktuelle Drogenbeauftrage. Ist sicherlich eine Frau.
Aldaris schrieb:Und selbstverständlich gilt der Jugendschutz!
Dann habe ich dich mistverstanden.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

13.09.2015 um 12:22
Bauli schrieb:Die Legal highs gehören verboten.
Das Problem bei den Legal Highs ist, dass der Gesetzgeber mit Verboten nicht mehr hinterherkommt, weil ständig neue, synthetische Mischungen auf den Markt kommen: Und daran sind tatsächlich schon Menschen gestorben. Durch den Cannabis-Konsum (direkt) niemand.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

13.09.2015 um 12:32
Bauli schrieb: Es gibt nämlich auch kein einziges, außer medizinisches Argument für Cannabis
Massenhaft gibt es die - einfach mal ohne Scheuklappen un damit wachem Geist den Thread von vorne lesen.

Im Gegenteil gibt es nicht ein Argument gegen eine Legalisierung - von Konservativen Ideologien mal abgesehen.


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