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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

10.629 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Deutschland, Berlin, Cannabis ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

26.11.2021 um 01:35
Zitat von Anti_VenomAnti_Venom schrieb:Rauchen will ich nicht, wenn dann würde ich meinen Vaporizer wieder auspacken :D Meinst du mit God-Mode in sedierend entspanntem Zustand?
Absolut sedierend, ausgeglichen, entspannt und chillig, quasi der Idealzustand, den sich jeder Menschens herbeisehnt.Klar, pack deinen Vaporizer aus und wer weiß, vielleicht trifft man sich mal back on the street. :D
Zitat von Anti_VenomAnti_Venom schrieb:Erwarte dann aber unter anderem Leute aus meinem Umfeld, dass die hin und da zu euch fahren um "zu sehen wie Deutschland so ist" :troll:
Naja, Cannabistourismus wird es geben, äquivalent zum Cannabistourismus gen Holland, wir feiern das ja auch sehr.Leben und leben lassen, ihr seid herzlich willkommen um unsere Wirtschaft anzukurbeln. ;)


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

26.11.2021 um 06:19
Zitat von cejarcejar schrieb:Ich ahbe Deinen Ausführungen gefolgt, bist Du aufgezeigt hast, das Du keine Ahnung hats Was Zero-Zero bedeutet.
Der Name Zero Zero bezeichnet den Grad der Durchsiebung. Meist handelt es sich um die erste Durchsiebung, bei dem nur das feine Harzdrüsenkopfpulver durch das Sieb rieselt.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

26.11.2021 um 07:29
Habe Jahrgang 1961, vor 35 Jahren wurde der eine Türkenschit mit hoher Potenz Zero Zero genannt. Mittlerweile nennt man jeden besseren Müll Zero Zero. Damit wird also auch eine Qualität benannt die mitunter als solches angenommen wird bei vermeintlich besserer Ware, die gerne mal mit Medikamente beimischen aufgeputscht wird. Lasst euren gekauften Pot mal chemisch analysieren danach wird sich, wäre besser, der Eine wie Andere einen anderen Dealer suchen.

Zero Zero Qualität bedeutet das Blütenmaterial wird als ganzes genutzt, wird nicht durchsiebt.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

26.11.2021 um 07:58
Zitat von Anti_VenomAnti_Venom schrieb:Denn ich bin kein guter "Wirt" für THC, hat gesundheitliche Gründe und Vorerfahrungen damit
Ich wünsche mir so sehr ich könnte mit der Legalisierung eine Alternative für das fast tägliche Biertrinken haben. Aber mit meiner diagnostizierten Psychose (schon vor 15Jahren, vermutlich durch Drogenmix von Crystal und Weed) wird mir mein Psycho-Doc wahrscheinlich davon abraten, selbst wenn ich ne Sorte kaufe die wenig THC und viel CBD hat.. :-/

EDIT: Als ich drüber nachdachte, dass vielleicht Apotheker mir Marihuana nicht verkaufen würden weil ich Neuroleptika bekomme war ich innerlich schon ziemlich schräg drauf. Mit den Lizenzgeschäften jetzt werden die das wohl nicht wissen..


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26.11.2021 um 08:01
Zitat von PhhuPhhu schrieb:In den USA ist Marihuana ein Milliarden-Dollar-Markt, und immer mehr Bundesstaaten legalisieren den Verkauf. Doch der weit verbreitete Cannabis-Anbau besonders in Gewächshäusern verbraucht viele Ressourcen - für Beleuchtung, Lüftung und die richtige Temperatur.

Laut Schätzungen macht der Cannabis-Anbau in den USA bereits etwa ein Prozent des gesamten Stromverbrauchs des Landes aus. "Innerhalb eines Jahres werden in den Vereinigten Staaten etwa 15 Millionen Tonnen Kohlendioxid durch die Indoor-Produktion von Cannabis ausgestoßen.
liest sich irgendwie so, als ob die den anbau in ein negatives licht rücken wollen...bauen die dort sonst keine anderen pflanzen indoor an? salat, tomaten gurken etc.? -.-

wenn deswegen zuviel strom verbraucht wird, dann bleibt noch outdoor die oldschool variante unter der sonne so wie seit anbeginn...indoor unter lampen ist in erster linie ein nebenprodukt der prohibition quasi der geist den die verbots schmocks damals riefen.


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26.11.2021 um 08:25
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Gibt es bei diesen Berufsgruppen tägliche Alkoholkontrollen? Falls nicht, warum ist das so und warum fängst du wegen Cannabis an sowas zu fordern?
Ich kann nur von den ÖPNV in München berichten, da gibt es unangemeldete Alkohol Kontrollen, es ist der Vorgesetzte, Betriebsrat und ein Betriebsarzt dabei. "Auffällige" werden auch zudem von Gutachter als Passagier im Verkehr beobachtet.
Ansonsten:
Es existieren normalerweise zwei Situationen, in denen ein Betriebsarzt einen Drogentest durchführen könnte:

1. Als Teil des Einstellungsverfahrens, wenn sich ein Bewerber auf eine Stelle im Unternehmen bewirbt
2. In einem bestehenden Arbeitsverhältnis in regelmäßigen Abständen oder wenn der Verdacht einer Drogenabhängigkeit im Raum steht, welche die Eignung des Beschäftigten infrage stellt
Quelle: https://www.arbeitsrechte.de/betriebsarzt-drogentest/


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26.11.2021 um 08:27
Zitat von EZTerraEZTerra schrieb:bauen die dort sonst keine anderen pflanzen indoor an? salat, tomaten gurken etc.? -.-
naja, das kann man nun wirklich nicht vergleichen. das eine sind Grundnahrungsmittel und Canabis ist ein Freizeitvergnügen ohne das man auskommen könnte?
Zitat von EZTerraEZTerra schrieb:wenn deswegen zuviel strom verbraucht wird
könnte man ja auch schauen wie viel Milch ausschließlich für Schokolade produziert wird und was das an CO2 ausstößt, wenn man einen vielleicht besseren Vergleich haben möchte.
Zitat von EZTerraEZTerra schrieb:dann bleibt noch outdoor die oldschool variante unter der sonne so wie seit anbeginn...indoor unter lampen ist in erster linie ein nebenprodukt der prohibition quasi der geist den die verbots schmocks damals riefen
ich dachte Indoor ist hauptsächlich gut um die Ertragsmenge stark zu steigern. Welche Outdoor-Plantage kann schon über Wochen 12h Sonne täglich anbieten?


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26.11.2021 um 09:28
Zitat von TripaneTripane schrieb:Wegen der Steuereinnahmen, die dem Staat ansonsten entgehen würden.
1. Nicht jeder hat den Platz und 2. kann man durch Saatgut, Stecklinge Steuern generieren, ausserdem den Anbau meldepflichtig gestalten und dafür eben Gebühren verlangen. Ist ja auch in Kanada so. Dort funktionierts ja wohl auch, wird es bei euch dann auch.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

26.11.2021 um 09:49
@EZTerra
Zitat von EZTerraEZTerra schrieb:wenn deswegen zuviel strom verbraucht wird, dann bleibt noch outdoor die oldschool variante unter der sonne so wie seit anbeginn...indoor unter lampen ist in erster linie ein nebenprodukt der prohibition quasi der geist den die verbots schmocks damals riefen.
Das eher nicht.
Der Wasserverbrauch der canabispflanzen outdoor ist ziemlich hoch.
Kommen sicher auch noch Insektizide dazu.
Cannabispflanzen benötigen doppelt das Wasser, um Weintrauben anzubauen. Der Anbau von Cannabis kann zur Entwaldung, Zerstörung von Lebensräumen, Flussumleitung und Bodenerosion führen.
Quelle:https://de.innerself.com/living/health/food-and-nutrition/herbs-and-supplements/24056-ten-pros-and-cons-of-legalizing-cannabis.html

Nicht nur legal werden in Kalifornien Cannabispflanzen angebaut.
Viele Tiere sterben deshalb. Auch die Umwelt wird geschädigt.
Mittlerweile wurden an den Hanfpflanzungen etwa 50 verschiedene synthetische Giftstoffe gefunden. Cannabispflanzer setzen diese Chemikalien ein, um Nager und andere Tiere davon abzuhalten, die zuckerhaltigen jungen Pflanzentriebe zu fressen, an Bewässerungsschläuchen zu knabbern oder auf der Suche nach Nahrung in die Camps der Pflanzer einzudringen. Akut wirkende Rodentizide verursachen Nervenschäden und innere Blutungen. Die Tiere ertrinken buchstäblich in ihrem eigenen Blut oder stolpern so lange umher, bis sie schließlich selbst gefressen werden und dadurch das Gift an Räuber wie Eulen oder Fischermarder weitergeben, die auf höheren Ebenen der Nahrungskette stehen.
Quelle: https://www.spektrum.de/news/drogenkrieg-im-hinterland/1499837

Na dann noch etwas Tabak dazu...


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

26.11.2021 um 10:00
Zitat von PhhuPhhu schrieb:Der Wasserverbrauch der canabispflanzen outdoor ist ziemlich hoch.
Hast wohl noch nicht vom Naturphänomen Regen gehört, der fällt ja gratis vom Himmel. Das ganze könnte auch über eine Regenwasserzisterne laufen, die dann im temperierten Glashaus genutzt wird.
Es gibt da keine Unterschiede zum Anbau von Tomaten.
Zitat von PhhuPhhu schrieb:Kommen sicher auch noch Insektizide dazu.
Sicher? Dazu würde ich gern eine Quelle sehen, denn das würde ja wohl in den Buds drin stecken, die nachher geraucht oder anders konsumiert werden. Da habe ich schon Bedenken, dass das gesund ist udn so verkauft werden darf.
Zitat von PhhuPhhu schrieb:Mittlerweile wurden an den Hanfpflanzungen etwa 50 verschiedene synthetische Giftstoffe gefunden. Cannabispflanzer setzen diese Chemikalien ein, um Nager und andere Tiere davon abzuhalten, die zuckerhaltigen jungen Pflanzentriebe zu fressen, an Bewässerungsschläuchen zu knabbern oder auf der Suche nach Nahrung in die Camps der Pflanzer einzudringen. Akut wirkende Rodentizide verursachen Nervenschäden und innere Blutungen. Die Tiere ertrinken buchstäblich in ihrem eigenen Blut oder stolpern so lange umher, bis sie schließlich selbst gefressen werden und dadurch das Gift an Räuber wie Eulen oder Fischermarder weitergeben, die auf höheren Ebenen der Nahrungskette stehen.
Das Problem hat man aber nur im "Hinterland" auf einer überwachten lizensierten Plantage werden wohl kaum tausende Tiere herumwuseln.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

26.11.2021 um 10:12
Wie schon mehrmals in den Raum geworfen und erwähnt, während in Deutschland wahrscheinlich Cannabis legalisiert wird lehnen bei uns die Großparteien eine Legalisierung ab inkl. SPÖ, die Grünen sind entweder ordentlich zwiegespalten oder einfach nur ein Mitläufer der ÖVP, es bleiben die NEOS die für die Legalisierung sind und selbst die würden es wahrscheinlich nicht riskieren all-or-nothing zu gehen wegen Cannabis, MFG weiß ich nicht und es ist fraglich ob sie tatsächlich bei der nächsten Nationalratswahl ins Parlament ziehen.

https://www.derstandard.at/story/2000131427373/deutschland-legalisiert-cannabis-in-oesterreich-stellt-sich-die-frage-derzeit
In Österreich ist die Position der Parteien im Umgang mit Cannabis seit Jahren festgefahren: Die Grünen und die Neos sind in der Drogenpolitik liberaler und traten bereits für eine Entkriminalisierung (Grüne) bzw. eine Liberalisierung (Neos) ein.

Am anderen Ende steht die FPÖ, die eine Legalisierung stets komplett ablehnte und Cannabis als Einstiegsdroge sieht. Dagegen waren aber auch immer SPÖ und ÖVP – eine Legalisierung hat es deswegen nicht in das Koalitionsprogramm von Türkis-Grün geschafft. "Leider", wie Justizministerin Alma Zadić in einem Interview zum Amtsantritt hinzufügte.
Bzgl. der SPÖ heißt es zudem
Auch die Liberalisierung bei den Nachbarn ändert an diesen Positionen nichts. Die SPÖ lässt sich vom Kurswechsel der "großen Schwester" in Deutschland nicht beeinflussen: "Aus gesundheitspolitischen Gründen halten wir eine völlige Liberalisierung des privaten Konsums von Cannabis nicht für zielführend", sagt Gesundheitssprecher Philip Kucher.

Während die Parteijugend auf eine Legalisierung pocht – die SJ Niederösterreich startete im August eine Onlinepetition –, betont Kucher, man wolle "am österreichischen Weg 'Therapie statt Strafe' festhalten". Der sozialdemokratische Gesundheitssprecher verweist auf "weitreichende Regelungen", die diesbezüglich 2016 unter der SPÖ-geführten Regierung geschaffen worden seien.
Was den Gesundheitssprecher von den NEOS angeht heißt es
Für Neos-Gesundheitssprecher Gerald Loacker ist das zu wenig. Die Pinken fordern seit Jahren eine Legalisierung – neben den Einnahmen, die der Staat damit hätte, gehe es dabei auch um Schutz: "Wir fordern eine Legalisierung vor allem wegen der Qualitäts- und der Alterskontrolle." Der Kunde wisse dann auch, was er oder sie bekommt – der THC-Gehalt ist angegeben. Das Ziel von Dealern sei hingegen, Konsumentinnen und Konsumenten zu "hartem Zeug" zu bringen: "Weil auch Dealer wie Unternehmer denken und das verkaufen wollen, wo der Deckungsbeitrag am höchsten ist – das ist bei härteren Drogen der Fall."
Zu guter Letzt heißt es im Artikel, dass der Druck auf Österreich steigen wird sobald Cannabis in Deutschland legalisiert wurde, jedenfalls der Meinung nach von Neos-Mandatar Loacker und Sucht- und Drogenkoordinator der Stadt Wien, Ewald Lochner.


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26.11.2021 um 10:57
@Anti_Venom
Danke für die Zusammenfassung :) Seit die Grünen sich als Mitläuferpartei entwickelt haben, wie du es erwähnt hast bin ich nun eher von den Neos überzeugt, die sollten damit dann aber auch bei der nächsten Nationalratswahl ausdrücklich damit Wahlwerbung betreiben, so wie in D. Dort sieht man ja, dass dieses Konzept erfolgreich war.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

26.11.2021 um 11:22
Zitat von Anti_VenomAnti_Venom schrieb:Großparteien
Da wollt ich noch einhaken aber, dann war die Zeit shcon um zum editieren. Von den Großparteien wird wsl bald nicht mehr viel übrig sein, die SPÖ hat die letzten Jahre massiv an Wählerstimmen verloren, auch wenns jetzt Umfragen gibt wo sie wieder dazu gewinnt.
Nach dem Skandal Kurz nehme und dem schlechten Krisenmanagement während Corona wird die ÖVP auch große Verluste erlitten.
Was bleibt dann noch? Die FPÖ- nach Strache quasi nonexistent. Die Neos sind bisher ein unbeschriebenes Blatt, was ihnen durchaus zum Vorteil gereichen kann.


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

26.11.2021 um 13:27
Zitat von PhhuPhhu schrieb:Das eher nicht.
Der Wasserverbrauch der canabispflanzen outdoor ist ziemlich hoch.
Kommen sicher auch noch Insektizide dazu.

Cannabispflanzen benötigen doppelt das Wasser, um Weintrauben anzubauen. Der Anbau von Cannabis kann zur Entwaldung, Zerstörung von Lebensräumen, Flussumleitung und Bodenerosion führen.

Quelle:https://de.innerself.com/living/health/food-and-nutrition/herbs-and-supplements/24056-ten-pros-and-cons-of-legalizing-cannabis.html

Nicht nur legal werden in Kalifornien Cannabispflanzen angebaut.
Viele Tiere sterben deshalb. Auch die Umwelt wird geschädigt.

Mittlerweile wurden an den Hanfpflanzungen etwa 50 verschiedene synthetische Giftstoffe gefunden. Cannabispflanzer setzen diese Chemikalien ein, um Nager und andere Tiere davon abzuhalten, die zuckerhaltigen jungen Pflanzentriebe zu fressen, an Bewässerungsschläuchen zu knabbern oder auf der Suche nach Nahrung in die Camps der Pflanzer einzudringen. Akut wirkende Rodentizide verursachen Nervenschäden und innere Blutungen. Die Tiere ertrinken buchstäblich in ihrem eigenen Blut oder stolpern so lange umher, bis sie schließlich selbst gefressen werden und dadurch das Gift an Räuber wie Eulen oder Fischermarder weitergeben, die auf höheren Ebenen der Nahrungskette stehen.

Quelle: https://www.spektrum.de/news/drogenkrieg-im-hinterland/1499837

Na dann noch etwas Tabak dazu...
tja, sowas kommt dabei raus, wenn man die natur nicht einfach machen lässt und sich alles auf natürliche weise einpendeln lässt...


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26.11.2021 um 14:01
Es wird ja auch immer nur von Strecktmitteln gesprochen. Aber warum sollte jemand der für den Schwarzmarkt anbaut seine Pflanzen nicht einfach mit Insektiziden, auch die Buds, einnebeln? Dürfte den Stress sparen sich überhaupt mit Schädlingen beschäftigen zu müssen.


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26.11.2021 um 14:06
@Hatmaker
Zitat von HatmakerHatmaker schrieb:Das Problem hat man aber nur im "Hinterland" auf einer überwachten lizensierten Plantage werden wohl kaum tausende Tiere herumwuseln.
Ja die wuseln draußen wie drinnen.
Miniermotten, locken Fliegen und Ameisen an. Blattläuse können auch noch Viren und Bakterien transportieren. Auch sie locken Ameisen an...



Man versucht teilweise das Problem mit Bio zu beheben.

Aber Bioprodukte sind teuer.
Natürlich werden medizinische Cannabis Produkte strenger getest.
Aber das Reinheitsgebot gilt nicht.
In Colorado haben ein Cannabis-Patient und ein Cannabis-Konsument den Produzenten von Pestizid belastetem Gras verklagt. Im September hatte die Marijuana Enforcement Division (MED) zwei Chargen Cannabis aus dem Handel nehmen lassen, bei denen das Pestizid “EW20” gefunden wurde. EW20 enthält Myclobutanil, das auch in zahlreichen bei uns zugelassenen Fungiziden enthalten ist. Myclobutanil gilt als schwach giftig und ist sowohl in der Landwirtschaft als auch im Hobbygarten eines der am häufigsten verwendeten Spritzmittel gegen Mehltau und andere Pilze. Doch für den Anbau von Cannabis hat die MED die Chemo-Keule aus gutem Grund nicht zugelassen. Beim Verbrennen von Myclobutanil entsteht Blausäure.
Quelle: https://hanfjournal.de/2015/10/15/klage-wegen-pestizid-belastetem-gras/


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26.11.2021 um 14:08
Zitat von PhhuPhhu schrieb:Aber das Reinheitsgebot gilt nicht.
Gute Idee sowas einzuführen analog zum Bier,
also wir hätten ja schon einige Ideen im Forum :D

Andererseits haben THC haltige Pflanzen auch Blüten, die wie du sagst, selbst als Insektizide wirken, ausserdem bleiben sie in den Trichomen kleben und verusachen so keinen Schaden so wie ein Wildtier bspw Fraß.


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26.11.2021 um 14:17
Zitat von HatmakerHatmaker schrieb:Seit die Grünen sich als Mitläuferpartei entwickelt haben, wie du es erwähnt hast bin ich nun eher von den Neos überzeugt, die sollten damit dann aber auch bei der nächsten Nationalratswahl ausdrücklich damit Wahlwerbung betreiben, so wie in D. Dort sieht man ja, dass dieses Konzept erfolgreich war.
Die NEOS finde ich sogar gut als Oppositionspartei und in Wien habens mich auch überrascht. Das Ding ist aber, dass viele Linke die NEOS nicht wählen wollen, trotz Position zu Cannabis. Warum? Weil sie allergisch auf Neoliberalismus sind, hat man auch in Wien gesehen als Ludwig Koalition mit denen startete. Ich finds lustig wie da vorausgesagt wurde, dass die SPÖ an Stimmen vll sogar massiv verlieren wird in Wien. Und jetzt sind wir bei 46% laut der letzten Umfrage die ich sah.
Zitat von HatmakerHatmaker schrieb:Von den Großparteien wird wsl bald nicht mehr viel übrig sein, die SPÖ hat die letzten Jahre massiv an Wählerstimmen verloren, auch wenns jetzt Umfragen gibt wo sie wieder dazu gewinnt.
Nach dem Skandal Kurz nehme und dem schlechten Krisenmanagement während Corona wird die ÖVP auch große Verluste erlitten.
Was bleibt dann noch? Die FPÖ- nach Strache quasi nonexistent. Die Neos sind bisher ein unbeschriebenes Blatt, was ihnen durchaus zum Vorteil gereichen kann.
Die haben Stimmen verloren, aber die sind immer noch bei 25, 24 und 18 Prozent laut der letzten Umfrage. Die Grünen bei 13, Neos bei 10 und MFG bei 5 Prozent.
Das wird ja noch spannend die nächsten Jahre, wobei die Großparteien wahrscheinlich auch dann nach wie vor das Sagen haben werden.


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26.11.2021 um 14:30
Zitat von LookAtTheMoonLookAtTheMoon schrieb:Es wird ja auch immer nur von Strecktmitteln gesprochen. Aber warum sollte jemand der für den Schwarzmarkt anbaut seine Pflanzen nicht einfach mit Insektiziden, auch die Buds, einnebeln? Dürfte den Stress sparen sich überhaupt mit Schädlingen beschäftigen zu müssen.
wird vermutlich auch so gemacht...die streckmittel (brix zb.) sollen aber eigentlich das gewicht erhöhen und bei gras was eigentlich nicht so harzig ist und nicht so gut riecht, den konsumenten mehr harz und einen tollen duft suggerieren...


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Legalisierung v. Cannabis - Der erste Schritt ist getan?

26.11.2021 um 16:55
Was ist eigentlch das günstigste Cannabis in den Niederlanden, 7€ das Gramm? Sollten sich die Preise auch in DE nach einer Legalisierung so gestalten könnte ich damit gut leben. Ich denke ein Preis bis 7€ kann sich fast jeder leisten und das wäre auch der derzeitige Schwarzmarktkurs in Westdeutschen Städten.

Ich hoffe einfach das es eine große Auswahl von vielen Sorten geben wird und man das für sich passende finden kann und nicht mehr nehmen muss was gerade verfügbar ist.

In Thailand kann gerade jeder eine Lizens kaufen und kommerziell anbauen, nicht nur Big Pharma, da hätte ich richtig Bock drauf. Leider habe ich nur Erfahrung mit dem Anbau von Gemüse und die Thais sind auch nicht allzu großzügig mit der Vergabe von Visas.


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