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Montags-Mahnwachen

6.110 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Krieg, Verschwörung, Frieden ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Montags-Mahnwachen

28.06.2014 um 14:20
Zitat von rockandrollrockandroll schrieb:weiterhin alles Gute für das österreichische Proletariat. Hoffentlich kommt es nie in die Verlegenheit wieder auf die Barikaden gehen zu müssen
Das österreichische Proletariat hat in seiner Geschichte einmal zu den Waffen gegrffen. Nicht das kommunistische, sondern das sozialdemokratische.

Und zwar im Februar 1934 zur Wiederherstellung der parlamentarischen Demokratie, nachdem die Ständefaschisten die Parlamentsabgeordneten mit Polizeigewalt am Zutritt zum Parlament gehindert hatten und per Notverordnung regierten.


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Montags-Mahnwachen

28.06.2014 um 14:22
Zitat von NarrenschifferNarrenschiffer schrieb:Und zwar im Februar 1934 zur Wiederherstellung der parlamentarischen Demokratie, nachdem die Ständefaschisten die Parlamentsabgeordneten mit Polizeigewalt am Zutritt zum Parlament gehindert hatten und per Notverordnung regierten.
Wurden ja niedergekämpft, dasselbe passiert gerade in der Ostukraine.


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Montags-Mahnwachen

28.06.2014 um 14:22
@rockandroll

Trotzdem - es wird unüberschaubar.

@FF

Nein, das habe ich nicht verdrängt. Ich war viel zu jung. Daher habe ich das auch nicht so in Erinnerung. Ich kann mich nur an die überall angebrachten Plakate erinnern.


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28.06.2014 um 14:23
@Bauli
da hast du Recht. Liegt aber halt auch am technischen Fortschritt


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Montags-Mahnwachen

28.06.2014 um 14:24
@Narrenschiffer
gut für sie. Weiter so, wie gesagt. Immer schön für seine Rechte einstehen, dann muss sich die Geschichte auch nicht wiederholen


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Montags-Mahnwachen

28.06.2014 um 19:28
Und wegen eines Benefizkonzerts deutscher Musiker soll auf einmal Frieden sein? Du willst doch nur für lau die Hosen etc pp. sehen. ;)
So ein Quatsch, aber es wird doch Zeit, das einfach mal ein paar Altrocker/Hippies, etc. mal aus der Versenkung kommen und für den Frieden, gegen Atomwaffen, gehen TTIP oder sonstiges Konzerte geben oder wenigsten mal ne Rede halten, aber die sind inzwischen wohl alle absolut neutral und hängen eben zu voll, haben es also nicht nötig, bzw. wollen niemand auf die Füße treten.

Auch die linken Gruppen wie bspw. eben Antifa, Linkspartei, die Grünen, etc. halten sich da auffällig raus momentan aus Allem.

Ab und zu hört man einen kleinen Muchser vielleicht, aber das war es dann auch schon wieder.

Dabei könnten die anstatt immer nur gegen alle Demos, weil angeblich "neurechts" zu sein, selbst mal eine gute Demo die Maßen anzieht auf die Beine stellen, aber nichts kommt.

Daher bin bzw. war ich froh darüber, das überhaupt mal welche Mumm beweisen und sowas auf die Beine gestellt haben, das da am Ende wieder eine bunte Hippiebewegung ohne richtige Führung draus geworden ist, die sich gerade selbst zerlegt, daran sind die Macher selbst schuld.

Schade wie gesagt bei guten Demos gegen Dinge die uns alle angehen dürften wären sicher einige auch der Leser hier im Forum dabei.


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Montags-Mahnwachen

28.06.2014 um 19:36
Was denn für Opfer ?


warum sind offenbar deutsche Opfer bspw. minderwertiger als Andere?

Das ist doch Quatsch ! Klingt wie von PI-News ?!
Ich weiß einfach von keiner Straße die in den letzten 30 Jahren umbenannt wurde mit dem Namen eines Opfers mit deutschem Namen, das sieht einfach so aus, als gäbe es nur noch Opfer rechter Gewalt, aber nicht von Gewalt aus anderen Schichten.

Warum ist das so?

Die Polizistin wurde ja (bis Heute alles nicht klar bewiesen) angeblich auch von den Rechten ermordet, da schreit aber kein Mensch nach einer Kiesewetterstraße, das ist schon seltsam.

Mir ist auch nichts davon bekannt, das es in Berlin bspw. eine Jonnystraße gibt oder Ähnliches, immer wenn Täter aus anderem Umfeld kommen gibt es keine Umbennungen von Straßen, Plätzen, etc. es gibt auch keine Lichterketten, keine Straßenfeste. etc..

Kannst Du oder jemand Anderes mir bitte erklären warum nicht?

Sind das alles Opfer 2. Klasse, sind nur die Opfer rechter Täter für Dich Opfer erster Klasse für die es sich lohnt was zu machen?

Das ist nicht sehr schön, jedes Opfer ist eben ein Opfer zu viel und man sollte keinen Personenkult um bestimmte Leute bilden, einfach alle Opfer gleich behandeln.


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Montags-Mahnwachen

28.06.2014 um 20:49
@Kompasskalle
Zitat von KompasskalleKompasskalle schrieb:Auch die linken Gruppen wie bspw. eben Antifa, Linkspartei, die Grünen, etc. halten sich da auffällig raus momentan aus Allem.
Man muss nur die Augen aufmachen:

6026154665Original anzeigen (0,2 MB)
Ostermarsch Berlin 2014

JWP8306
Ostermarsch Hamburg 2014

hamburg demo wasserwerfer dpa
1. Mai 2014 Hamburg

Dresden20-e1392491041203Original anzeigen (0,2 MB)
Dresden Nazi frei 2014

2423948821600391highRes14864E00DD0E8F6E
Freiheit statt Angst Berlin 2013

 cid 6E56E1AF-DD24-4FB5-AA04-B81447625D4Original anzeigen (0,3 MB)
Friede Freiheit Brot, Kiel 2014


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Montags-Mahnwachen

28.06.2014 um 20:57
Zitat von SubcomandanteSubcomandante schrieb:Man muss nur die Augen aufmachen
Ist doch alles nichts aktuelles und nichts halbes und ganzes.

Sowas muss regelmäßig und geordnet passieren mit immer mehr Leuten dabei, der Ansatz der Mahnwachen ist daher schon richtig es jeden Montag zu veranstalten, nur wie gesagt, da es eine reine Hippieveranstaltung wird in letzter Zeit und immer weniger normale Mittelklassemenschen mitdemonstrieren, wird sich die Sache von selbst erledigen.

Scheinbar tanzen da wirklich nur noch Hippies rum in letzter Zeit, schade kann man da nur sagen.

Hauptsache die Menschen gehen schön zur Fanmeile (Brot und Spiele) dann ist schon gut, damit lenkt man prima von den Problemen der Welt ab.


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Montags-Mahnwachen

28.06.2014 um 21:46
@Kompasskalle
Zitat von KompasskalleKompasskalle schrieb:Ist doch alles nichts aktuelles und nichts halbes und ganzes.
Ähm, so lange ist das nicht her (abgesehen von FsA).
Wie gut wöchentliche Mahnwachen laufen sieht man aktuell an den Montagsmalern, es werden immer weniger.
Du suchst eine regelmäßige, wöchentliche Veranstaltung?
Gibt es, nur hat Mährholz denen den Platz und den Tag geklaut:
http://www.bundesweite-montagsdemo.com/

Was ist denn was Ganzes, was Großes? Was schwebt Dir vor? Jebsens Marsch auf Berlin?
Zitat von KompasskalleKompasskalle schrieb: für den Frieden, gegen Atomwaffen, gehen TTIP
Die europaweiten Aktionstage gegen TTIP waren im Mai, da gab es einiges an Veranstaltungen.
http://wiki.piratenpartei.de/TTIP-Aktion-Zeitstrahl (Archiv-Version vom 19.08.2014)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/ttip-250-festnahmen-bei-demonstration-in-bruessel-a-969696.html
Gab sogar in Konstanz ne Demo
0b9b94c883
Konstanz 2014


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Montags-Mahnwachen

28.06.2014 um 21:51
Nicht, dass es man nicht bereits wusste, hier mal eine graphische Übersicht der Montagsmaler-Connection:

cjtf3bvbOriginal anzeigen (0,6 MB)
https://www.facebook.com/GenFM


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Montags-Mahnwachen

28.06.2014 um 22:30
Zitat von BauliBauli schrieb:Aber das mit den Stasi-Systemen bekommt man wohl nie mehr aus diesen Köpfen raus, wenn man bedenkt, das sich die Telekom in den Folgejahren diese Abhörspione zu eigen gemacht hat und einstellte, indem sie eigenen Mitarbeiter überwachen liess und sich die Ex-DDRler sich dafür f r e i w i l l i g rekrutieren liessen.
Ist das wiedergegebenes Wahnmachen-Geschwurbel?Oder stammt dies aus einer Quelle, für die man sich nicht fremdschämen muss ?

Denn ich weiß:

"Rund 2,2 Millionen Ostdeutsche, etwa 14 Prozent der Gesamtbevölkerung, arbeiteten am 3. Oktober 1990, dem Tag der Einheit, bei staatlichen DDR-Institutionen. Viele quittierten den Staatsdienst von sich aus, weil sie damit rechnen mußten, nach den Regeln des Einigungsvertrags geschaßt zu werden. Danach ist ein "wichtiger Grund für eine außerordentliche Kündigung insbesondere dann gegeben, wenn der Arbeitnehmer für das frühere Ministerium für Staatssicherheit tätig war und deshalb ein Festhalten am Arbeitsverhältnis unzumutbar erscheint"."
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13691144.html

Dieser außerordentliche Kündigungsgrund wurde bei der Deutschen Bundespost-Telekom ab 1990 über ein Jahrzehnt lang in wiederholten Säuberungsaktionen gegen ehemalige Stasi-Mitarbeiter und IMs besonders gründlich angewendet.

Kennzeichen eines gut funktionierenden Kapitalismus ist es allerdings,
dass man sich der gefeuerten Stasi Leute gern sofort wieder bedient,
wenn diese ihre eigene Sicherheitsfirma, Wirtschaftsdetektei usw. gegründet haben
.
Ein feiner, aber gravierender Unterschied.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/spitzelaffaere-telekom-schnueffler-arbeiteten-frueher-fuer-die-stasi-a-556502.html

So muß Kapitalismus.


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Montags-Mahnwachen

28.06.2014 um 23:32
@Kompasskalle
Zitat von KompasskalleKompasskalle schrieb:Die Polizistin wurde ja (bis Heute alles nicht klar bewiesen) angeblich auch von den Rechten ermordet, da schreit aber kein Mensch nach einer Kiesewetterstraße, das ist schon seltsam.
Nur mal so Interesse halber, nach welchem NSU Opfer ist denn ne Straße benannt worden?
Den Angehörigen der Toten wurde stattdessen jahrelang erzählt, die Morde wären geschehen wegen mafiösen Verstrickungen, Drogengeschäften etcpp. Fühlt sich bestimmt toll an, wenn man gerade seinen Vater durch Mord verloren hat und da sitzen Polizei und Staatsanwalt und reden von Drogen- und/oder Waffengeschäften.


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Montags-Mahnwachen

29.06.2014 um 00:14
Zitat von SubcomandanteSubcomandante schrieb:Nicht, dass es man nicht bereits wusste, hier mal eine graphische Übersicht der Montagsmaler-Connection:
Das sind ja die puren Eliten der Szene. Fehlen noch Michael Vogt, Jo Conrad und Peter Fitzek. :D


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Montags-Mahnwachen

29.06.2014 um 00:25
@eckhart

Du sagst doch selber: Kennzeichen eines gut funtionierenden Kapitalismus......Aber es sind dieselben Leute sie wieder für die Telekom gearbeitet haben. Was habe ich denn falsches gesagt, oder regt dich auf, das das ein Wessi so offen sagt????


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Montags-Mahnwachen

29.06.2014 um 01:19
@Kompasskalle
Manchmal ist weniger mehr, das gilt auch für Demonstrationen. Nur weil man jede Woche demonstriert bedeutet es noch lange nicht das man deswegen erfolgreicher ist. Im Gegenteil, bei so etwas wie den Mahnwachen routiniert sich zumindestens in den Innenstädten der grosstädte der Anblick und die Menschen fangen an es zu ignorieren, einigen wird es auch nerven. es ist manchmal besser einmal in ein oder zwei Monaten etwas richtig grosses zu veranstalten, was wesentlich mehr bewirken kann. Die Mahnwachen waren bisher nicht sehr erfolgreich und sie schrumpfen....


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29.06.2014 um 01:20
ERST mit den Inhalten auseinandersetzen - DANN auf die Strasse gehen. SO wird demonstriert!


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29.06.2014 um 01:23
@Paradigga
Vollste Zustimmung,


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29.06.2014 um 01:44
Ja damals gab es aber noch etliche Künstler die sich generell für Frieden, gegen Aufrüstung, gegen Atomkraft, etc. einsetzten, wer bitte schön von den satten Künstler Heute schert sich darum noch einen Dreck, kein einziger.
Wenn man das gesehen hat

Youtube: JOSEPH BEUYS - SONNE STATT REAGAN
JOSEPH BEUYS - SONNE STATT REAGAN


verzichtet man auf die Kunst
Zitat von KompasskalleKompasskalle schrieb:Hauptsache die Menschen gehen schön zur Fanmeile (Brot und Spiele) dann ist schon gut, damit lenkt man prima von den Problemen der Welt ab.
WM ist alle vier Jahre für ein paar Wochen,die komplexen Probleme dieser Welt sind auch nach der WM noch so präsent das es einem täglich um die Ohren dröhnt,also was soll das.Ich hatte mal nen Newsreader,wie ein Maschinengewehr ging das in einem fort...
Streik der Kupferminenkumpel in Chile,zehn Tote bei Bulleneinsatz in Ascunsion gegen Landlose,CocaCola Arbeiter besetzen Betrieb,Slum in Djakarta für neue Autobahn plattgemacht,schwere Strassenschlachten uswusf
Der Grossteil dieser sozialen Kämpfe geht total unter in den Massen an Nachrichten und wird von keinem Sender gesendet und keiner Gazette gedruckt.
Ok,zwischen vielen miesen und ner Menge echter Horrornachrichten gibts immer mal wieder gute News,manchmal auch noch bessere.
Nach mehreren Monaten Newsreader nimmt man überhaupt keine guten Nachrichten mehr wahr,nur noch die miesen,man stumpft ab und wird immer deprimierter,wenn man das Spielchen nicht unterbricht wartet am Ende selbst für den optimistischsten und engagiertesten Zeitgenossen der Newsbournout mit totaler Depression
Zitat von KompasskalleKompasskalle schrieb:Auch die linken Gruppen wie bspw. eben Antifa, Linkspartei, die Grünen, etc. halten sich da auffällig raus momentan aus Allem.
Wenn sich Nationalisten auf ihren Schlachtfeldern gegenseitig die Birne wegschiessen ist das aus antifaschistischer Sicht nur zu begrüssen,aber damit lassen sie es ja nicht bewenden,sie machen noch ne Menge Sachen kaputt,nehmen Zivilisten als Geiseln und vergewaltigen Frauen
Zitat von KompasskalleKompasskalle schrieb:Mir ist auch nichts davon bekannt, das es in Berlin bspw. eine Jonnystraße gibt oder Ähnliches, immer wenn Täter aus anderem Umfeld kommen gibt es keine Umbennungen von Straßen, Plätzen, etc. es gibt auch keine Lichterketten, keine Straßenfeste. etc..
Die Person nach der die Strasse benannt wird muss mindestens fünf Jahre tot sein,so einfach ist das.
Da Jonny für Stadt und Land noch nicht allzu viel geleistet hat wie der hier

Youtube: Rudi-Dutschke-Strasse - Umbenennung der Kochstrasse
Rudi-Dutschke-Strasse - Umbenennung der Kochstrasse
Zitat von KompasskalleKompasskalle schrieb:Mir ist auch nichts davon bekannt, das es in Berlin bspw. eine Jonnystraße gibt oder Ähnliches, immer wenn Täter aus anderem Umfeld kommen gibt es keine Umbennungen von Straßen, Plätzen, etc. es gibt auch keine Lichterketten, keine Straßenfeste. etc..

Kannst Du oder jemand Anderes mir bitte erklären warum nicht?
Aktive Antifaschisten bekommen eine Strassenumbenennung,vermehrt KünstlerInnen die von den Nazis umgebracht wurden,viele Bezirke haben es sich zum Ziel gemacht nur noch weibliche Straßennamen zuzulassen bis eine Parität mit den männlichen besteht


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Montags-Mahnwachen

29.06.2014 um 01:49
Zitat von WarheadWarhead schrieb:WM ist alle vier Jahre für ein paar Wochen
Man darf dabei aber nicht die Bundesliga, die Champions League, den DFB-Pokal und was es nicht sonst noch für Wettbewerbe gibt, vergessen, wo auch jedes Wochenende bzw. an jedem Spieltag Millionen von Menschen das Prinzip von Brot und Spielen zelebrieren.


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