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Integration in Deutschland - Top oder Flop?

1.321 Beiträge, Schlüsselwörter: Integration

Integration in Deutschland - Top oder Flop?

21.02.2019 um 20:14
Zitat von BauliBauli schrieb:Sachleistungen sind nichts Schlechtes.
Das dürfte doch vor keinem Gericht standhalten. Gerade Familien mit Kleinkindern.

Da kannste denen nicht einfach irgendwelche Windeln, Milch und Salben hinstellen.

Jedes der Kinder reagiert anders auf verschiedene Produkte. Da kommste auch nicht weit mit dem Thema Integration. Das interessiert die Kleinen nicht.

Auch Erwachsenen kann man nicht einfach irgendeinen Fraß vorwerfen, mit dem Hintergrund "Friss oder stirb!". Mir erschließt sich auch nicht, was daran die Integration verbessern soll. Ich stell mir nur mal ein Mädchen einer Einwandererfamilie vor, die mit ihren neuen Freunden nicht zur Eisdiele kann, weil sie kein Geld hat.


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Integration in Deutschland - Top oder Flop?

21.02.2019 um 20:32
@Bauli

Kannst du dir nicht vorstellen das Integration so besser funktioniert, als bei deinem Vorschlag?


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Integration in Deutschland - Top oder Flop?

21.02.2019 um 21:04
Guten Abend,

ich habe mich hier angemeldet, um hier zu diskutieren. Zum Thema: Gestern habe ich in einer Lokalität Touristen aus Kanada kennengelernt. Das waren ein Mann und seine Frau, die beide aus Italien stammen. Dann ihr Sohn, der in Kanada geboren wurde, und dessen Freund, gebürtig aus Guyana. Der Sohn der italienischen Eltern (der Vater ist aus Molise, die Mutter aus Caserta unweit von Neapel) hat auf Nachfrage erzählt, dass er, wenn Kanada und Italien in einer Sportart aufeinandertreffen, definitiv zu Kanada halten würde. Sollte vielleicht hier auch so sein.


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Integration in Deutschland - Top oder Flop?

21.02.2019 um 21:11
@Bauli
Hmm okay. Da haben wir wohl halt ganz andere Ansichten. (natürlich und hoffentlich mit gleichen Absichten, nämlich so gute und humane Integration wie möglich)
Zitat von JohnnieJohnnie schrieb:hat auf Nachfrage erzählt, dass er, wenn Kanada und Italien in einer Sportart aufeinandertreffen, definitiv zu Kanada halten würde. Sollte vielleicht hier auch so sein.
Ich erwische mich bis heute wie ich mitten in Österreich bis heute sportmässig doch eher zu Serbien halte wo ich herkomme. Das heißt aber nicht, dass ich nicht integriert bin. Möge der Bessere gewinnen sage ich immer.


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Integration in Deutschland - Top oder Flop?

21.02.2019 um 21:11
@Johnnie

Das ist halt mal so und so. Es gibt welche mit anderen Vorfahren, die würden trotzdem im Sport zu Deutschland halten. Andere dann eben zum Heimatland der Eltern oder eines Elternteils.
Was das betrifft muss man auch sehen das Kanada, aber auch die USA ein ganz anderes Verständnis zur Nationalität haben als es in Deutschland der Fall ist.


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21.02.2019 um 21:19
@Bone02943
Also ich habe auch einen Ursprung in einem anderen Land. Ich halte auch zu Deutschland beziehungsweise würde auch zu Deutschland halten, wenn sie gegen das Heimatland meiner Familie spielen würden. Im Fußball ist es bisher zu so einem Duell nicht gekommen. Wäre lustig.


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21.02.2019 um 22:34
@Johnnie
@Bone02943
@Venom

Kennt ihr den Werbevid von der WM 2014 noch?
So sehe ich gescheite Integration. Sport befeuert Integration.

Youtube: DFB - Integration
DFB - Integration



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Integration in Deutschland - Top oder Flop?

21.02.2019 um 22:41
@Gwyddion
Sport kann hervorragend die Leute zusammenbringen, da bleibt Integration nicht ausgenommen.


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Integration in Deutschland - Top oder Flop?

21.02.2019 um 22:48
@Venom

Genau. Je nach Sportart verbindet die Teilnehmer das selbe Ziel, Teamarbeit, Werte wofür ein Sport steht.

Ist wie bei mir an der Maloche, ich arbeite mit Menschen aus zig Nationen zusammen. Kollegial, fair, problemlos.
Man hat das gleiche Ziel.

Könnte man jetzt drüber nachdenken, ob man neben Sach- und Geldleistungen auf jeden Fall Sportförderung in Vereinen mehr propagiert.


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Integration in Deutschland - Top oder Flop?

21.02.2019 um 23:44
Zitat von VenomVenom schrieb:Sport kann hervorragend die Leute zusammenbringen, da bleibt Integration nicht ausgenommen.
jaja. Sport verbindet. es sei denn, man lebt in einer islamischen Republik (Iran)
Bibiana Steinhaus in kurzen Hosen bei Spiel des FC Bayern entspricht nicht den Vorgaben im Iran

Im iranischen Fernsehen gibt es nämlich strikte Vorgaben, wonach freizügig gekleideten Frauen nicht gezeigt werden dürfen. Bibiana Steinhaus freizügig auf dem Fußballplatz? Natürlich nicht, doch unter „freizügig“ gelten im Iran auch Sportlerinnen in kurzen Hosen.
das wird so nix mit der "Integration", wenn Frauenrechte beschnitten werden, wenn Frauen nicht züchtig genug bekleidet sind, wenn Mann Frauen den Handschlag verweigert oder SChüler sich von Lehrerinnen und Schulleiterinnen nix sagen lassen, weil sie Frauen verachten (gilt übrigens auch für Polizistinnen im Dienst u.a.).

https://www.tz.de/sport/fc-bayern/fc-bayern-bibiana-steinhaus-sorgt-unfreiwillig-fuer-tv-eklat-zu-viel-haut-bei-fc-bayern-spiel-zr-11772731.html

nochwas zum Thema Integration:
Integration sollte NIEMALS in Anbiederung ausarten!
da wir aber mit einem Bundespräsidenten "gesegnet" sind, der dem Mullahsstaat zu seinem 40jährigen Bestehen gratuliert, kann man sich gar nicht genug fremdschämen.
Die Gratulation von Steinmeier an ein Regime, welches Frauen unterdrückt, Homosexuelle bestraft, die shoa leugnet, Israel lieber heute als morgen mit Atombomben angreifen und vernichten würde, wo Todestrafe an der Tagesordnung sind, ist in Zukunft garantiert Integrations - abträglich.
Wer unter Einsatz seines Lebens von dort flieht wird wenig Verständnis dafür haben, dass das deutsche Staatsoberhaupt dem Schurkenstaat gratuliert.
Das deutsche Staatsoberhaupt, Frank-Walter Steinmeier, gratuliert der Regierung im Iran herzlich zum 40. Jahrestag der Islamischen Revolution, „auch im Namen meiner Landsleute“. Muss man den Bundespräsidenten wirklich an das Wesen der Islamischen Revolution erinnern?

Daran, dass der Iran heute ein staatlicher Sponsor des internationalen Terrorismus ist, Israel mit Vernichtung droht, den Holocaust leugnet, Frauen unterdrückt, Homosexuelle hinrichtet, religiöse Konversionen mit dem Tode bestraft – und einer expansiven fundamentalistischen Ideologie folgt. Ein Land, in dem Knochen gebrochen und Hälse durchgeschnitten werden. Der moralische Kompass, der die Worte eines Bundespräsidenten leiten sollte, hat in diesem Fall grob versagt. Es ist Steinmeiers erster gravierender Fehler im höchsten Staatsamt.
https://www.tagesspiegel.de/politik/glueckwuensche-an-den-iran-wo-terror-beginnt-endet-die-etikette/24024400.html

Auch Steinigungen gab es als ordentliche Strafe noch bis 2008 in dem von Herrn Steinmeier beglückwünschten Land (ist offiziell als Strafe auch nicht abgeschafft)
Herr Steinmeier, Sie können gratulieren, wem sie wollen und wenn es Hitler persönlich wäre. Aber!
#not in my name!


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Integration in Deutschland - Top oder Flop?

21.02.2019 um 23:51
Zitat von lawinelawine schrieb:jaja. Sport verbindet. es sei denn, man lebt in einer islamischen Republik (Iran)
Wir reden hier im Thread aber von Deutschland und nicht von Iran ;)


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Integration in Deutschland - Top oder Flop?

22.02.2019 um 00:50
Zitat von lawinelawine schrieb:jaja. Sport verbindet. es sei denn, man lebt in einer islamischen Republik (Iran)
Steinweitwurf zählt nicht?
Oha...
Es tut mir so leid. :cry:
:D
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:So sehe ich gescheite Integration. Sport befeuert Integration.
Ich denke da immer als erstes an Ultras die sich gerne die Schädel einschlagen und Leute die sich am liebsten gegenseitig den Hals umdrehen würden.
Ich kenne es nur so, dass sich gegenseitig nur beleidigt wird ect. außer man schaut es sich im TV an ok, sowas zeigen die natürlich nicht.
Aber ich vertraue mal auf das Urteil der vielen Menschen die meinen, Sport würde zusammenschweißen.


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Integration in Deutschland - Top oder Flop?

22.02.2019 um 01:20
Zitat von YoooYooo schrieb:Ich denke da immer als erstes an Ultras die sich gerne die Schädel einschlagen und Leute die sich am liebsten gegenseitig den Hals umdrehen würden.
Hooligans und Ultras sind was ganz anderes als das was wir meinen. Solche Idioten sind nichts anderes als schwerkriminelle Extremisten oder allgemein Schwerkriminelle.

Sport allgemein verbindet aber, ich muss da jedes Mal an Basketball denken (diese Sportart treibe ich schon seit der Kindheit)
Es gibt da nichts schöneres als wenn man einen bunten Haufen hat zum Spielen und man sich aufteilt :D


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Integration in Deutschland - Top oder Flop?

22.02.2019 um 03:20
Ultras machen auch schnell mal gemeinsame Sache, wenn es um etwas geht was alle betrifft. Derbyrivalen werden dabei sicher nicht Hand in Hand tanzen, aber wenn es um eine bestimmte Sache geht, dann steht man zusammen und gibt sich teils auch Rückendeckung.
Aber das ist an sich auch ein anderes Thema.
Sport kann auch anders zusammenschweißen.
In dem selbst Vereinssport betrieben wird. Denn in der Mannschaft haben alle ein gemeinsames Ziel, egal woher sie kommen oder an wen sie glauben.
Auf der anderen Seite aber gibt es natürlich auch teils ernste Probleme. Ich weiß aber nicht in wie weit das Sportübergreifend auf alle Sportarten zutrifft, oder sich eher auf den Fußball beschränkt. Denn rassistische, antisemitische und fremdenfeindliche Tendenzen sind mir bisher eigentlich nur aus dem Fußball bekannt.


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Integration in Deutschland - Top oder Flop?

22.02.2019 um 11:43
Zitat von RedBirdRedBird schrieb am 09.02.2019:Homo integralis ist eine Idee, die schon an der Grundstruktur unserer Persönlichkeitsbildung scheitert.
Wer zu einer Gruppe gehört, müsste diese verlassen, um sich einer neuen Gruppe anzuschließen.
Wie kommst du denn auf diesen schwachen Punkt? Integration bedeutet ja gerade nicht Wahl einer von mindestens 2 unvereinbaren Normen, denn das würde bedeuten, dass es überhaupt keine Überschneidungen zwischen eigener und fremder Kultur gäbe. Vielmehr liegt es in der Intelligenz gelungener Integration, die Vorteile diverser Kulturen herauszuarbeiten und zu verstärken und Defizite auch der eigenen Kultur aufzuzeigen und diese zu vermeiden. Wobei die permanenten Kulturschwadronisten, die die deutsche Kultur für höherwertig halten an jede andere, was zu ein eigentlichen Gründen der beiden Weltkriege gezählt hat ("ein Volk der Dichter und Denker") nicht ein einziges Werk jener "Dichter und Denker" gelesen haben, weil es ihnen zu "schwer und zu altmodisch" erscheint, da lesen sie doch lieber ihre angloamerikanischen Fantasy-Romane.

Also im Gegensatz zu dir glaube ich, man kann schon sehr gut einen individuellen Zusammenschnitt diverser Kulturmerkmale auf sich vereinigen und über die Komposition diverser Kulturanteile souverän selbst entscheiden. Das setzt aber ein Mindestmaß an Kenntnissen jener Kulturen voraus, deren Ingredienzen man verwendet.


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Integration in Deutschland - Top oder Flop?

22.02.2019 um 12:14
Zitat von RealoRealo schrieb:Wie kommst du denn auf diesen schwachen Punkt? Integration bedeutet ja gerade nicht Wahl einer von mindestens 2 unvereinbaren Normen, denn das würde bedeuten, dass es überhaupt keine Überschneidungen zwischen eigener und fremder Kultur gäbe. Vielmehr liegt es in der Intelligenz gelungener Integration, die Vorteile diverser Kulturen herauszuarbeiten und zu verstärken und Defizite auch der eigenen Kultur aufzuzeigen und diese zu vermeiden. Wobei die permanenten Kulturschwadronisten, die die deutsche Kultur für höherwertig halten an jede andere, was zu ein eigentlichen Gründen der beiden Weltkriege gezählt hat ("ein Volk der Dichter und Denker") nicht ein einziges Werk jener "Dichter und Denker" gelesen haben, weil es ihnen zu "schwer und zu altmodisch" erscheint, da lesen sie doch lieber ihre angloamerikanischen Fantasy-Romane.

Also im Gegensatz zu dir glaube ich, man kann schon sehr gut einen individuellen Zusammenschnitt diverser Kulturmerkmale auf sich vereinigen und über die Komposition diverser Kulturanteile souverän selbst entscheiden. Das setzt aber ein Mindestmaß an Kenntnissen jener Kulturen voraus, deren Ingredienzen man verwendet.
Wir reden hier von Gruppendynamik als Ganzes. Darauf kannst du keine deduktiven Rückschlüsse auf einzelne Eigenschaften ziehen, in denen die jeweiligen Gruppen womöglich übereinstimmen. Ich bin es ein bisschen Leid, das zu erklären weil es auch dieser politischen Ebene sofort als Statement gegen Migration gewertet wird. Dabei handelt es sich einfach nur um psychologische Grundlagen. Bereits eine Schulklasse bildet Grüppchen, in denen bestimmte Eigenschaften gesucht werden, in denen sich die eine Gruppe von der anderen unterscheidet. Gewisse Eigenschaften bilden sich eben in diesem Prozess erst aus. Multiplizierst du das auf die Gesellschaft, so sind wir bei der Kultur angelangt. Es ist ein distinktiver Prozess, der sich eben als solcher definiert. Der Mensch passt sich an, wenn er muss. Hat er eine Gruppe, in der er sich sicher fühlt, so bleibt er dort und wechselt nur, falls der Leidensdruck zu hoch ist. (bitte an der Stelle nicht wieder Ausnahmen nennen, Induktion ist auch nicht besser als Deduktion)
Nur weil etwas logisch vorstellbar ist, bedeutet das nicht, dass es in der Realität umgesetzt wird. Allzu oft werden politische und soziale Konzepte nach einem Menschenbild erstellt, das sich schlich nicht in der Realität wiederfindet. Das Argument „Man kann“ ist also hinfällig. Die Empirie gibt mir Recht, denn die Integration von stark unterschiedlichen Kulturen funktioniert in aller Regel nicht so, wie wir esy gerne hätten und das kann man keiner der beiden Gruppierungen zum Vorwurf machen. Im Gegenteil: Dadurch wird es noch schlimmer, denn beide Seiten radikalisieren sich. Das passiert jetzt gerade.


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22.02.2019 um 12:33
Zitat von RedBirdRedBird schrieb:Wir reden hier von Gruppendynamik als Ganzes. Darauf kannst du keine deduktiven Rückschlüsse auf einzelne Eigenschaften ziehen, in denen die jeweiligen Gruppen womöglich übereinstimmen.
Ja, der bekannte Herdentrieb. Ich sprach aber nicht von Herden, sondern von Individuen. Du willst wohl sicher Migranten keinen Individualismus und eigenes Denken absprechen wollen. Den Herdentrieb gibts übrigens auch hier. Man muss sich ihm übrigens nicht anschließen, um Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und andere Widerwärtigkeiten als "gruppendynamischen Kollateralschaden exkuliperen zu können."
Zitat von RedBirdRedBird schrieb:Das Argument „Man kann“ ist also hinfällig. Die Empirie gibt mir Recht, denn die Integration von stark unterschiedlichen Kulturen funktioniert in aller Regel nicht so, wie wir esy gerne hätten
Tja, wo es ein "wir" gibt, gibt es eben auch ein "sie". Solange der eigene kulturelle Standpunkt als unhinterfragbar und indisponibel hingestellt wird, kann man nur zu so einem Ergebnis gelangen, weil es schon immer unausgesprochen die Superiorität der eigenen national-kulturellen Einstellung als unhinterfragbaren Fakt hinstellt.
Zitat von RedBirdRedBird schrieb:Dadurch wird es noch schlimmer, denn beide Seiten radikalisieren sich. Das passiert jetzt gerade.
Wenn ich ein Immigrant hier wäre und ich würde einen Monat lang ausschließlich als mensch 2. Klasse behandelt und alle meine Einwänden würden mit dem Vermerk "wir machen das hier anders" abgebürstet, würde ich mich ganz sicher auch radikalisieren, ohne die Radikalisierung der Homefront überhaupt kennen zu müssen oder auch nur kennen zu können.


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22.02.2019 um 13:31
Zitat von RealoRealo schrieb:Ja, der bekannte Herdentrieb. Ich sprach aber nicht von Herden, sondern von Individuen. Du willst wohl sicher Migranten keinen Individualismus und eigenes Denken absprechen wollen. Den Herdentrieb gibts übrigens auch hier. Man muss sich ihm übrigens nicht anschließen, um Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und andere Widerwärtigkeiten als "gruppendynamischen Kollateralschaden exkuliperen zu können."
*seufz*
Ich hatte dir doch erklärt, dass es im Einzelfall funktionieren kann. Beim Großteil wird es nicht funktionieren, denn der Mensch IST ein Herdentier, egal wo er herkommt. Alls andere ist Schönfärberei.
Sind wir schon an der Stelle, an der du mir Relativierung von Rassismus vorwirfst? Pack den Knüppel ein. Die Wahrheit wird nicht weniger wahr, wenn sie unschöne Konsequenzen hat.
Zitat von RealoRealo schrieb:Tja, wo es ein "wir" gibt, gibt es eben auch ein "sie". Solange der eigene kulturelle Standpunkt als unhinterfragbar und indisponibel hingestellt wird, kann man nur zu so einem Ergebnis gelangen, weil es schon immer unausgesprochen die Superiorität der eigenen national-kulturellen Einstellung als unhinterfragbaren Fakt hinstellt.
Also müssen wir unsere Gruppe auflösen, damit andere hinzukommen können. Hoppla, hast du jetzt versehentlich genau das wiederholt, was ich zu Beginn geschrieben hatte?
Wenn sich eine Gruppe auflöst dominiert die andere.
Wenn sich keine Gruupe auflöst, gibt es keine Integration (kollektiv)
Wenn sie beide Gruppen auflösen gibt es auch keine Integration aber vielleicht eine Neuformierung.

Letzteres wird aber nicht passieren. Es läuft in etwa so:
"Wir müssen" (links)
"Die müssen" (rechts)

Alles Unsinn, denn keiner "muss" und keiner "wird".


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Integration in Deutschland - Top oder Flop?

22.02.2019 um 13:34
Zitat von RealoRealo schrieb:Wenn ich ein Immigrant hier wäre und ich würde einen Monat lang ausschließlich als mensch 2. Klasse behandelt und alle meine Einwänden würden mit dem Vermerk "wir machen das hier anders" abgebürstet, würde ich mich ganz sicher auch radikalisieren, ohne die Radikalisierung der Homefront überhaupt kennen zu müssen oder auch nur kennen zu können.
Relativierst du gerade islamistische Radikalisierung (Frauenverachtung, Gewalt und Judenhass )?
Ohhhh, diese Ironie.
Ich muss gerade wirklich grinsen.
Danke dafür.

Der Rechte relativiert dafür Fremdenhass.
Reicht euch die Hände.


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Integration in Deutschland - Top oder Flop?

22.02.2019 um 13:54
@Realo

Man muss sich doch nicht als 'Mensch 2. Klasse' fühlen, wenn ein Land, das einen aufnimmt nicht sämtliche Verfahrensweisen über den Haufen wirft und sich sofort in die Welt des Besuchers integriert.

Wenn ich aus welchem Grund auch immer einen Monat im Iran verbringen müsste, würde ich mich nicht radikalisieren, nur weil sie in den meisten Restaurants kein Schweinemett anbieten, weil ich auf der Straße kein Bier trinken darf und weil die Frauen nicht mir zuliebe im Minirock durch Teheran stolzieren. Dann müsste ich wohl hinnehmen, wie die Welt dort aussieht oder den Iran verlassen. Und wenn ich o.g. Dinge lautstark einfordern würde und würde so behandelt als hätte ich hohes Fieber, wäre ich einfach nur unglaublich dumm, wenn ich darauf mit Wut und dem Wunsch nach Terror reagieren würde.

Da müsste ich mir denken: Take it or leave it.


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