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Die politische Entwicklung Russlands

87.513 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Russland, EU ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Die politische Entwicklung Russlands

um 20:02
Zitat von DesperadooDesperadoo schrieb:UA ~250.000 inkl Nationalgarde ohne Reservisten
Ja, und ca. 1 Mio Reservisten. Endlich wagt mal jemand die Antwort darauf.

Dagegen stand ein russisches Invasionheer von unter 150.000 mit weiteren ca. 40.000, die noch hätten nachrücken können. Der Schwerpunkt war aber die Ostukraine. An dem Angriff gegen Kiev nahmen nur 35.000 teil.

35.000 die auf Dauer gegen ca. eine Millionen bestehen sollten?
Zitat von DesperadooDesperadoo schrieb:Danke, keine weiteren Fragen, viel Spaß weiterhin!
Das ist natürlich klar.

Als es dann um die Annexion der Ostukraine ging wurde erst im September 2022 eine Mobilmachung von 300.000 durchgeführt. Also hätte kein einziger von 1 Mio aktiven Soldaten Russlands zur Annexion von Kiev bzw. der Kontrolle über die Ukraine beitragen können. Es war lediglich ein Freiwilligenheer.


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um 20:26
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Russland hat keine Annektion von Kiew oder der Gesamtukraine geplant, da das Invasionsheer viel zu klein war. Darum ging es.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Die Ukraine hätte, zumindest im Laufe der Zeit, ein Millionenheer aufbieten können. Bereits die aktive Armee war viel grüßer als die russische.

Da hätten ein paar tausend, auch ein paar zehntausend als Besatzungsmacht, um die Gesamtukraine auf Dauer militärisch zu kontrollieren, auf keinen Fall gereicht.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Vielmehr ist mit "Weglaufen" gemeint, dass der Angriff zu überraschend und überfallartig kam und somit Selenski zum Verlassen Kiews hätte veranlassen können.

Aber damit wäre dann vielleicht seine Legitimität in Frage gestellt, aber keinesfalls eine dauernde Besatzung eingerichtet oder miltärische Kontrolle über die gesamte Ukraine hergestellt. Dass eine "Marionettenregierung" dies tun könnte, ist ebenfalls absurd
Der Kreml hatte von Anfang an das Ziel die gesamte Ukraine unter die Kontrolle zu bringen, das war beispielsweise auch im Krieg 2014 der Fall.
Die Ukraine sollte handlungsunfähig und zur russischen Marionette werden, so wie das in Georgien der Fall ist, dazu muss man nicht das gesamte Gebiet besetzen. In Georgien ist nur ein kleiner Teil durch russische Truppen besetzt - Abchasien.

2022 hatte Putin verschiedene Möglichkeiten - z.B. die Ukraine durch Verrat zur Kapitulation zu zwingen, es stand schon ein Schattenpräsident bereit, der Oligarch Medwetschuk.
Außerdem hatte der Kreml die Möglichkeit die Kapitulation zu erpressen, also dass Selenski nicht bereit ist Kiew in eine Trümmerwüste zu verwandeln, sondern kapituliert oder sich wenigstens aus Kiew zurückzieht. Ohne Kiew ist die Ukraine keine Ukraine mehr.
Die letzten Jahre versucht ja der Kreml von der Ukraine die Kapitulation zu erpressen, er bombardiert so lange ukrainische Städte, bis Selenski einen Pseudo-Friedensvertrag unterschreibt.
Dafür reichen für Russland begrenzte militärische Mittel aus.
Belarus ist heute ein russischer Marionettenstaat, ohne dass dort russische Truppen gekämpft hätten.


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um 20:32
Zitat von parabolparabol schrieb:Der Kreml hatte von Anfang an das Ziel die gesamte Ukraine unter die Kontrolle zu bringen, das war beispielsweise auch im Krieg 2014 der Fall.
Nein, Russland/Kreml wollte seit Beginn des Krieges nur den Zugang zur Krim, damit einhergehend den Zugang vom Landweg.

Wozu?

Damit auf der Krim eine starke russische Militärpräsenz aufgebaut werden kann um den Mittelmeerraum kontrollieren zu können.


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um 20:44
Zitat von TanneTanne schrieb:Nein, Russland/Kreml wollte seit Beginn des Krieges nur den Zugang zur Krim, damit einhergehend den Zugang vom Landweg.

Wozu?

Damit auf der Krim eine starke russische Militärpräsenz aufgebaut werden kann um den Mittelmeerraum kontrollieren zu können.
Die Krim war dazu da den Süden der Ukraine zu erobern. Was dem Kreml ja gelungen ist, der einzige echte Erfolg, den der Kreml seit 2022 verzeichnen konnte.
Genauso wird der Kreml den Donbass nutzen um die Zentralukraine zu erobern.


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um 20:48
Zitat von parabolparabol schrieb:so wie das in Georgien der Fall ist, dazu muss man nicht das gesamte Gebiet besetzen. In Georgien ist nur ein kleiner Teil durch russische Truppen besetzt - Abchasien.
In Georgien wurde ein pro-russische Regierung gewählt, das ist ein Unterschied zur Ukraine.
Zitat von parabolparabol schrieb:2022 hatte Putin verschiedene Möglichkeiten - z.B. die Ukraine durch Verrat zur Kapitulation zu zwingen, es stand schon ein Schattenpräsident bereit, der Oligarch Medwetschuk.
Den hatte ich oben mehrfach erwähnt. Nur saß der im Gefängnis, hatte so ziemlich überhaupt keinen Rückhalt, und nachher wollte Putin ihn nicht mal gegen Gefangene austauschen.
Zitat von parabolparabol schrieb:Außerdem hatte der Kreml die Möglichkeit die Kapitulation zu erpressen, also dass Selenski nicht bereit ist Kiew in eine Trümmerwüste zu verwandeln, sondern kapituliert oder sich wenigstens aus Kiew zurückzieht.
Das wäre dann bestensfalls der regime change gewesen, zus. mit dem Friedensvertrag, der tatsächlich Teil des Plans war bzw. für den Vorbereitungen schon sehr früh anliefen. Die Gesamtübertretung der Ukraine wäre dabei natürlich nie eine Option gewesen. Selbst Russland hat dies nicht als Maximalziel ausgegeben, sondern das Maximalziel, in Bezug auf die Annektion, war die Ostukraine.
Zitat von parabolparabol schrieb:Belarus ist heute ein russischer Marionettenstaat, ohne dass dort russische Truppen gekämpft hätten.
Gab es denn dort früher eine Westanbindung zus. mit Wahlen usw.?


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Die politische Entwicklung Russlands

um 20:51
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Den hatte ich oben mehrfach erwähnt. Nur saß der im Gefängnis, hatte so ziemlich überhaupt keinen Rückhalt, und nachher wollte Putin ihn nicht mal gegen Gefangene austauschen.
Putin hat Medwetschuk im Austausch gegen mehrere Hundert kriegsgefangene ukrainische Soldaten bekommen, was die Wichtigkeit Medwetschuks für Putin zeigt.


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um 21:12
Zitat von TanneTanne schrieb:Damit auf der Krim eine starke russische Militärpräsenz aufgebaut werden kann um den Mittelmeerraum kontrollieren zu können.
Ähem das ist seit dem 19 Jahrhundert veraltet

Aber echt noch diese gehört diese These

Nein es geht um die Restaurantion der UdSSR und dazu braucht es indirekte Kontrolle über die Nachbarn

Weißrussland läuft ja, aber bei vielen anderen ex UdSSR Staaten, möchte man wieder gerne Kontrolle haben.

Die Ukraine ist natürlich das wichtigste Teilziel.




.


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um 21:17
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Ähem das ist seit dem 19 Jahrhundert veraltet.
Begründung? Wie kommst du darauf?

Wieso hat RU nicht gleich die West-Ukraine angegriffen, sondern den Osten?

Was denkst du denn was die Ziele des Kremls sind?
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Nein es geht um die Restaurantion der UdSSR und dazu braucht es indirekte Kontrolle über die Nachbarn
Das ist mir klar, wird Russland aber nicht schaffen.

Bleiben wir beim Russland-Ukraine Krieg -> Wie erklärst du dir militärisch/strategisch das Vorgehen?


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um 21:17
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:In Georgien wurde ein pro-russische Regierung gewählt, das ist ein Unterschied zur Ukraine.
Der Krieg von 2006bistbentf)
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:natürlich nie eine Option gewesen. Selbst Russland hat dies nicht als Maximalziel ausgegeben, sondern das Maximalziel, in Bezug auf die Annektion, war die Ostukraine.
Irgendwann lernst du dahinter zu blicken, was Russland offiziell sagt, und was die anderen Ziele sind.


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um 21:28
Zitat von TanneTanne schrieb:Begründung? Wie kommst du darauf?
Das Mittelmeer ist nur durch den Bosporus Maritim erreichbar.

Das schwarze Meer ist eine Badewanne, und seit dem es Flugzeuge gibt ist es eh ganz vorbei.

Bestes Beispiel, die russische schwarzmeerflotte ist ziemlich weit nach Osten verlegt worden,

Zurückgedrängt von einer Nation ohne Marine und Luftwaffe.
Zitat von TanneTanne schrieb:Wieso hat RU nicht gleich die West-Ukraine angegriffen, sondern den Osten?
Russlands hat ja den Westen angegriffen, über Belarus.

Dort hatten man natürlich nicht die ganze Armee platzieren können, das vermutlich im Vorfeld schon viel mehr Reaktion hervorgebracht hätte, eventuell reichen da die Bahnlinien nicht.

Oder anders, in der Obstukraine hatte man damals noch die donbass Milizen. , und natürlich war dort aufgrund der Bedrohung die ukrainische Verteidigung ausgebaut, während im Westen nur die Territorialverteidigung stand.

Ziel war es mit der Luftlandung, und Sturm auf Kiew, eleminierung der selensky Regierung den ganzen Widerstand möglich schnell zu beenden, sowie die Ukraine damals schon auf der Krim und im Donbas nicht bzw nur sehr schwer militärisch agieren konnte.

Großer Fehler der Russen: sie haben erwartet das die Regierung flieht, und die Ukrainischen Truppen nicht wirklich kämpfen.


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um 21:31
Zitat von TanneTanne schrieb:Bleiben wir beim Russland-Ukraine Krieg -> Wie erklärst du dir militärisch/strategisch das Vorgehen?
Korruption, falsche Einschätzung, dir Angst Putin nicht die Wahrheit zu sagen..

Arroganz, verklärtes selbstverstänis der eigenen Position.

Dazu das übliche unflexible system was schon die UdSSR Auszeichnete


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