parabol schrieb:Weil der West-Donbass bis heute von der Ukraine kontrolliert wird und so den Weg versperrt, und deshalb will Putin den West-Donbass haben.
Also du meinst, der Plan war, bis 2027 oder 2028 im West-Donbass zu sein - von dort wären es nur noch wenige Jahre bis Kiev?
Jetzt heißt es aber:
Fedaykin schrieb:Spezialoperation weil es in 7 Tagen vorbei sein sollte.
Erkennt Ihr nicht einen gewissen Widerspruch...??
ine Analyse des RUSI im November 2022 kam zum Schluss, dass die russischen Streitkräfte zum Kriegsbeginn im Raum Kiew über eine Übermacht von 12:1 verfügten.[18]
Quelle:
Wikipedia: Schlacht um Kiew (2022)Wenn man dort nachschaut, heißt es:
The Russian deception plan largely succeeded, and the Russians achieved a 12:1 force ratio advantage north of Kyiv.
Quelle:
https://www.rusi.org/explore-our-research/publications/special-resources/preliminary-lessons-conventional-warfighting-russias-invasion-ukraine-february-july-2022Es geht also darum, dass die Russen auf einen Überraschungsangriff gesetzt haben, bevor sich das größere und überlegenere ukrainische Heer formieren konnte - diese Überlegenheit bezieht sich aber nur auf den Vormarsch im Norden von Kiev, nicht auf die Schlacht um Kiev selber.
Da die gesamte Operation nur wenige Tage dauern sollte, bleibt bei deiner Vorstellung, die folgende Frage zurück, auf die du dich beharrlich weigerst zu antworten:
Panaetius schrieb am 13.02.2026:Also du meinst, wenn die russische Armee durch einen Überraschungsangriff in Kiev einzieht, den Kopf des Selenski im Triumph aufführt, und Medwedtschuk zum "ewigen Diktator" ausruft, der dann ein Drittel des Staatsgebiets permanent an Putin überschreibt, dann rufen 44 Millionen Ukrainer (ok - von denen wären einige dann ja Russen ... oder so) - ohne irgendwelchen äußeren Zwang - "Yippie" und die gesamte Armee der Ukraine sagt: "Wir wollen in Zukunft lieber mit Putin gegen die NATO ziehen, als unsere Freunde und Verwandten im Osten vor grausamer Ermordung und Vergewaltigung zu schützen"? Es ist egal, dass wir gestern noch alle in die NATO reinwollten. Und wenn Putin dann wieder abzieht, lässt er eine Besatzungsgarnison dar, und das ist es dann gewesen. Stellst du es dir etwa so vor? Oder wie sonst?
Warum möchtest du nicht sagen, was nach den ca. 7 Tagen geschehen sollte?
Obwohl du das hier sagst:
Fedaykin schrieb:Du verstehst immer noch nicht wie das abläuft..
Zwar sagt man, dass nicht alles, was hinkt, ein Vergleich ist, aber diese Formulierung trifft nur auf den Fall des 2. Golfkrieges zu, wo es zumindest um einen regime change ging.
In den anderen von dir genannten Fällen gab es überhaupt keinen regime change, und es war auch keiner geplant. Also kein Hinken, da kein Vergleich.
Nehmen wir mal das hier:
Fedaykin schrieb:Weißrussland läuft ja, aber bei vielen anderen ex UdSSR Staaten, möchte man wieder gerne Kontrolle haben.
Lukaschenko regiert dort als Präsident bzw. Diktatur seit 1994, es gibt keine freien Wahlen (aber wer das sagt wird verhaftet), und seine Politik ist die des sehr engen Anschlusses an Russland.
Wie "vergleicht" sich das jetzt mit der Ukraine Stand Anfang 2022??
Vielleicht kommst du ja noch selber drauf...