Fedaykin schrieb:Die Preisfrage ist, reden wie über High Tech Waffen, oder ist es er so das die Alltagstechnik v leicht adaptiert werden kann für Waffen.
Das ist vielleicht wirklich die Frage des Preises, aber nicht das Thema von dem ich es habe. Du kannst dich am Gebrauch des Wortes "HighTech" störten, aber das ändert auch nix daran das nun eben Waffen, die Funktional an diejenigen der etablierten Waffenhersteller heranreichen, von "jederman" gebaut werden können.
Und zwar mit Funktionen die vor kurzem noch im Monopol der etablierten Waffenhersteller war. Herschaftswissen halt. Propritär und außerhalb des Zugriffs von Jederman.
Das ist nicht mehr die Attentäter-Bombe früher Jahrunderte, nicht mehr eine missbrauchte Flinte. Das ist eine nun eine ganz andere Liga.
Röhrich schrieb:In Deutschland dürfte niemand Drohnen mit Sprengstoffen einfach so ohne Genehmigung zusammenbasteln, sollten wir aber in einem großen Krieg geraten, dann sieht das vermutlich wieder anders aus.
Es geht auch weniger darum was man darf, sondern was möglich ist. Und mit welcher Einstiegshürde. Und da hat sich eben unglaublich viel getan in den letzten ca. 10 Jahren.
Röhrich schrieb:Da macht man mit einem Leo 1 oder T62 dann richtig Landgewinne.
Ihr denkt viel zu kurz und viel zu sehr auf Quadcopter fixiert. Zu der Klasse des Jederman-Wissens gehören auch Landdrohnen, Wasserdrohnen, Hacking Tools (nur zur Erinnerung, vor ca. 10 Jahren wurde das NSA Arsenal veröffentlicht), Spionage, Geolokalisierung usw. viel ehemaliges Herschaftswissen ist nun in der public domaine. Das Putin ja in Russland das Internet ausschaltet ist Sicherheitslücken in Haustürkameras geschuldet, Sicherheitslücken die nun in der public domaine sind.
Das beeinflusst nicht nur den Kriesgsverlauf in der Ukraine, sondern auch die Art von möglichen Terrorattacken, von Anschlägen gegen Personen, der Technologie die die organisierte Kriminalität einsetzen kann (z.B. UBoote und Drohnen für den Kokainschmuggel) usw. usf.
Jedimindtricks schrieb:Die implemention dieser ganzen Komponenten ist die Zukunft. Software ,, sensoren , Updates, Artillerie. Electronic warfare , kill chain und co
Als schönes Beispiel: Es gibt alleine in der Ukraine ca. 100 Millionen internetfähiger Kameras, Millionen von Mikrophonen und Luftdruckmesser (Smartphones). Wer zuerst einen guten Teil dieser Sensoren für sich nutzen kann, kann damit als erster ein Drohnen- und Explosionsdetektor schaffen, OHNE Millionen für teures propertiäres Equipment ausgeben zu müssen.
https://www.idmt.fraunhofer.de/de/Press_and_Media/press_releases/2025/Drohnen-akustisch-erkennen.html