Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine
17.10.2026 um 16:01Magyars Vögel picken Würmer, ist dieses Bild gewollt?
Russland hält Tausende ukrainische Zivilisten in Gefangenschaft. Einen Weg nach Hause gibt es kaum.Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/ukraine/id_101484764/ukraine-schicksal-ungewiss-russland-nutzt-zivilisten-als-faustpfand.html
Russlands Krieg gegen die Ukraine zielt darauf ab, die Kontrolle über die Territorien und Bevölkerungen des einstigen Zaren- und Sowjetreichs zurückzugewinnen. Seit zwölf Jahren ist es dabei insbesondere die physische Inbesitznahme ukrainischer Bürger und ihre erzwungene Eingliederung in die russische Gesellschaft, Nation und Armee ein Ziel des Kreml. Beim russischen Expansionismus in der Ukraine geht es ebenso um Demografie wie um Geografie.
Die internationalen Hilfsorganisationen haben keinen Zugang zu den besetzten ukrainischen Gebieten, protestieren aber dagegen kaum.Fellatix schrieb:Russland unterscheidet nicht zwischen Zivilisten und Kriegsgefangenen. Genaue Schätzungen sind schwer, auch weil Moskau dem IRKK den Zugang verweigert.
Sudscha, Region Kursk – August 2024
Die italienische RAI-Journalistin Stefania Battistini und ihr Kameramann Simone Traini berichteten aus der russischen Stadt Sudscha, nachdem ukrainische Truppen sie eingenommen hatten. Russland protestierte diplomatisch gegen ihre Einreise. Die RAI rief sie aus Sicherheitsgründen vorübergehend zurück
Belgorod – Februar 2022
Zwei Journalisten des US-finanzierten Senders RFE/RL und zwei Reporter der russischen Zeitung Nowaja Gaseta wurden in Belgorod festgenommen, als sie über eine kleine Demonstration gegen den Krieg berichteten. Belgorod liegt rund 40 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt.
Evan Gershkovich vom Wall Street Journal recherchierte vor seiner Festnahme 2023 in Russland, unter anderem in Jekaterinburg und Sibirien. Er berichtete über Menschen, gesellschaftliche Entwicklungen und politische Verhältnisse vor Ort.