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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

26.081 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Russland, Ukraine, Kriegsverbrechen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

25.09.2026 um 18:22
Doch,
ich hab aufgepasst, wenn Du den Kanal von Macronomist verfolgst, dann kannst Du feststellen, dass die Ukraine - im Vergleich zu 2025 - zwar einige Gebiete zurückerobern konnte, dass die Gebietsgewinne der Russen aber trotzdem immer noch etwas größer sind. Und auf beiden Seiten reicht es nicht aus, die Front nennenswert zu verschieben.

realradioactiveman


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

25.09.2026 um 18:28
Zitat von RRMRRM schrieb:Doch,
ich hab aufgepasst, wenn Du den Kanal von Macronomist verfolgst, dann kannst Du feststellen, dass die Ukraine - im Vergleich zu 2025 - zwar einige Gebiete zurückerobern konnte, dass die Gebietsgewinne der Russen aber trotzdem immer noch etwas größer sind. Und auf beiden Seiten reicht es nicht aus, die Front nennenswert zu verschieben.
Und wenn du etwas Intelligenteres verfolgtest als den Macronomisten, dann wüsstest du, dass Gebietsgewinne gar nicht das primäre Entscheidungskriterium sind.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

25.09.2026 um 19:40
Zitat von RRMRRM schrieb:Und auf beiden Seiten reicht es nicht aus, die Front nennenswert zu verschieben.
Ob der Krieg an der Front gewonnen wird ist fraglich. Aktuell haben weder Russland noch die Ukraine militärisch das Format die andere Seite nennenswert einzudrücken. Das sind alles „nur“ lokale Verschiebungen auf taktischer Ebene.
Ich glaube der Krieg endet damit das einer der Beiden dennKrieg nicht mehr aufrecht erhalten kann. Bei der Ukraine dass die Bevölkerung nicht mehr kann/will. Wirtschaftlich, auf Grund der Unterstützung aus dem Ausland, wohl eher weniger kritisch.
Bei Russland sehe ich es umgekehrt. Die Bevölkerung wird murren und es werden wieder welche ins Ausland flüchten, aber zu einer Revolte wird es eher nicht kommen. Aber die wirtschaftlichen Folgen für Russland sind jetzt schon enorm. Russland wird nicht in 2026 oder 27 pleite sein. Aber es wird immer schwieriger für das Land. Das könnte eine Revolte der 1. und 2. Garde auslösen. Wenn deren Geld weniger wird. Und wenn immer mehr Privatpersonen und Firmen bankrott gehen.


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25.09.2026 um 19:53
@Cachalot,
ja, genau das ist die Schraube, an der wir noch drehen können. Und es wäre nebenbei auch der gewaltlose, zivile Widerstand, den @paxito sich gewünscht hat. Weitere Hilfen für die Bevölkerung der Ukraine und konsequentere Sanktionen gegen Russland, bis dann hoffentlich Russland die Lust an der Fortsetzung des Krieges verliert.

realradioactiveman


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

25.09.2026 um 20:20
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Welche denn, die sich gegen einen Angriffskrieg gerichtet haben?
Bestes Beispiel ist wieder die Ukraine selbst. Zu Beginn des Angriffskrieges haben dort im ganzen Land Zivilisten in Akten des passiven Widerstands den Vormarsch der Russen massiv verlangsamt. Wäre das nicht geschehen, wäre die Ukraine vermutlich gefallen.
Zitat von QuironQuiron schrieb:Und wo es nicht funktioniert hat, z.B. Tian An Men. Es kann funktionieren, es kann aber auch misslingen, je nachdem, wie gewissenlos der jeweilige Gegner zuschlägt
Ich habe bewusst Beispiele von Gegnern gebracht die mit extremer Härte vorgegangen sind. Das ausgerechnet Putin nun noch viel schlimmer als Hitler Deutschland oder die UdSSR ist - ich bezweifle es.
Ansonsten @LL, ich hab keine Lust mehr das zu diskutieren, da es sich endlos im Kreis dreht und schon öfter Thema war. Sorry, aber exakt diese Diskussion habe ich sowohl im Forum als auch in der realen Welt einmal zu oft geführt und festgestellt das es vollkommen sinnlos ist. Wer glauben will, das russische, militärische Aggression nur mit militärischer Aggression beantwortet werden kann, der glaubt das - egal was ich sage. Und ich wiederum würde eher den Freitod wählen, als bei sowas mitzuwirken. Gibt also keine Basis.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

25.09.2026 um 20:24
Zitat von paxitopaxito schrieb:Bestes Beispiel ist wieder die Ukraine selbst. Zu Beginn des Angriffskrieges haben dort im ganzen Land Zivilisten in Akten des passiven Widerstands den Vormarsch der Russen massiv verlangsamt. Wäre das nicht geschehen, wäre die Ukraine vermutlich gefallen.
Oder sie wären verendet wie viele ukrainische Zivilisten in Butscha.

Du kannst doch nicht im ernst meinen, dass Zivilisten gegen die russischen Invasoren etwas zu melden hätten. Man denke nur an die tausenden verschleppter Kinder.


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25.09.2026 um 20:35
@Bone02943
Zitat von paxitopaxito schrieb:Ansonsten @LL, ich hab keine Lust mehr das zu diskutieren, da es sich endlos im Kreis dreht und schon öfter Thema war.
Akzeptier das Bitte. Das artet sonst aus und am Ende kassiere ich noch Verwarnung, Ban oä wegen Derailing. Einfach zur Kenntnis nehmen, das Pazifismus ne legitime Gegenposition ist, gerade in einer Zeit wo die ganze Welt trötet „wer Frieden will muss für den Krieg rüsten“ oder ähnlichen Kram. Und nochmal: ich sehe mich nicht in der Position die Ukrainer zu belehren. Die haben ihre Entscheidung getroffen und das ist ihr gutes Recht.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

25.09.2026 um 20:41
Als Beispiel für gewaltfreien Widerstand wird oft genannt,
dass Straßenschilder abmontiert werden, um dem Angreifer die Orientierung zu erschweren. Das ist in der Ukraine auf Anweisung der Regierung unmittelbar nach dem Einmarsch der Russen geschehen.

Das Massaker von Butscha konnte weder durch den gewaltfreien Widerstand noch durch militärische Gegenwehr verhindert werden. Es ist daher sinnlos das gegeneinander stellen zu wollen.

Ohne den gewaltfreien Widerstand hätte der russische Vormarsch allerdings bis nach Kiew hineingehen können. Insofern sollte man das auf gar keinen Fall abtun oder unterschätzen.

realradioactiveman


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

25.09.2026 um 21:19
Zitat von RRMRRM schrieb:Ohne den gewaltfreien Widerstand hätte der russische Vormarsch allerdings bis nach Kiew hineingehen können. Insofern sollte man das auf gar keinen Fall abtun oder unterschätzen.
Das die russischen Truppen nicht bis nach Kiev vordringen konnten, so wie es wohl geplant war, lag vorallem aber an der millitärischen gegenoffensive.
So auch an den Kämpden um den Flugplatz Hostomel.


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25.09.2026 um 21:24
Zitat von paxitopaxito schrieb:Die Letten, Esten und Litauer haben in der singenden Revolution über Jahre für ihre Freiheit gekämpft. In der Endphase - ich glaube 90/91 - versuchte die UdSSR dann die Proteste mit militärischer Gewalt niederzuschlagen. Es gab einige Tote und Verletzte.
Gewaltloser Widerstand heißt nicht, das es kein Risiko gibt, keine Toten gibt, gerade bei einem aggressiven Gegenspieler wie Russland. Die gibt es. Die gibt es aber natürlich auch beim militärischen Widerstand.
1. Das war der Blutsonntag von Vilnius.

2. Obwohl die Sowjetunion näher an einer Status Quo Macht war (anders als das heutige Russland), galt auch für die Sowjetunion: Die singenden Menschen im Baltikum spielten für den Kreml ebenso wenig eine Rolle wie die sog. Montagsdemonstration in der ehemaligen DDR. Das ist mittlerweile aus den Akten des Kremls bekannt. Wer daran glaubt (dass die Montagsdemonstrationen eine Rolle spielten) hat von Geschichte keine Ahnung. Wer den Untergang des sowjetischen Imperiums studieren will, kann dies tun. Geht aber nicht in Kurzform.

3. Noch zu Anlass von Gorbatschows Tod wurde in Deutschland dahingehend geschichtsgeklittert.
40 Prozent, man muss sich das einmal vorstellen, die Deutschen streiten um zwei Prozent – 40 Prozent ihres Bruttosozialprodukts gab die Sowjetunion Mitte der achtziger Jahre für Verteidigung aus. Damit lebte sie meilenweit über ihre Verhältnisse. Was insbesondere ein Mann erkannte – und gnadenlos ausnutzte.

Gorbatschows großer Gegenspieler war der amerikanische Präsident. Ronald Reagan, in Deutschland als „ehemaliger Schauspieler“ bespöttelt, von der Friedensbewegung, aus der die Grünen hervorgingen, als Militarist verunglimpft, hielt dagegen:
Quelle: https://www.focus.de/panorama/welt/kommentar-steinmeiers-und-baerbocks-nachrufe-auf-gorbatschow-grenzen-an-geschichtsklitterung_id_138178340.html

4. Eine solche Haltung ist zudem hochnäsig und arrogant gegenüber Ostmitteleuropa. Nachhilfe zu Deutschlands "Verstelltem Blick" gibts von Thomas Urban.
Als Russland die Ukraine angriff, war das politische Berlin überrascht und „enttäuscht“, während man sich in vielen osteuropäischen Hauptstädten in der eigenen Skepsis bestätigt sah: Die Bundesrepublik agierte in einer Mischung aus naiver Gesundbeterei und arroganter Missachtung all jener Warnzeichen, die es seit langem gegeben hatte.

Währenddessen wurde hierzulande ein „Offener Brief“ veröffentlicht, der hauptsächlich gegen den Westen polemisierte und von „Russlands Sicherheitsbedürfnis“ raunte – unterschrieben hatten unter anderem Antje Vollmer, Gerhard Schröder, Erhard Eppler, Otto Schily und Roman Herzog, Zustimmung kam sowohl von der Linkspartei wie von der AfD (...)

Thomas Urban, Jahrgang 1954 und langjähriger Korrespondent der „Süddeutschen Zeitung“ in Warschau, Moskau und Kiew, lässt nun in seinem Buch „Verstellter Blick. Die deutsche Ostpolitik“ die Geschichte dieses verhängnisvollen Versagens noch einmal im Detail Revue passieren. Nicht hämisch-besserwisserisch und schon gar nicht – wie die vom jetzigen Bundespräsidenten gern benutzte Selbstexkulpierungsformel lautet – „im Licht der gegenwärtigen Ereignisse“.

Urbans konzises Buch, das besonders auf dem Blick der Osteuropäer auf Deutschland fokussiert, ist nämlich bereits vor Russlands erneutem Überfall auf die Ukraine in Druck gegangen.

Es steht dabei in der Nachfolge von Timothy Garton Ashs 1993 erschienener großer Studie „Im Namen Europas“, die schon ganz frühzeitig auf jene fatale Kontinuität deutscher Ostpolitik aufmerksam gemacht hatte, die sowohl vor wie nach 1989 auf die hehren Vokabeln „Verständigung“, „Versöhnung“, „Friedensprojekt“ und „Willy Brandt“ rekurrierte – all das jedoch über die Köpfe von Millionen Osteuropäern hinweg und nicht selten auch zur Irritation in westeuropäischen Ländern.
Quelle: https://www.deutschlandfunkkultur.de/thomas-urban-deutsche-ostpolitik-rezension-100.html

5. Wer friedlich demonstrieren will, kann das tun vor der chinesischen Botschaft, da China die russischen Kriegsanstrengungen aktiv unterstützt und da ohne Chinas Unterstützung Russland schon längst hätte kapitulieren müssen.

Sonst, 6., kann ich nur noch mal auf die längere Analyse verweisen. Da wird das alles ganz gut analysiert und erklärt:

https://understandingwar.org/research/defense-of-europe/the-russian-military-campaign-against-europe-current-objectives-and-efforts/

Russland verfolgt 4 Großziele.
The Kremlin has long considered itself to be in a protracted conflict with the West and is waging this conflict in support of several longstanding grand strategic aims, which have remained largely the same throughout Putin’s rule.[2] ...

Reestablish Russia as a great power, which requires subjugating Ukraine and Belarus: For all the Kremlin’s varied justifications for its invasion of Ukraine and soft annexation of Belarus, the Kremlin rejects the reality that Belarus and Ukraine are legitimate states and independent peoples, and its efforts proceed from the conviction that Russia will not be whole until Ukraine and Belarus are brought back under Moscow’s control.[3] ...

Regain dominant influence over the former Soviet states, specifically including the Baltics and Moldova: Putin desires dominant influence over the former Soviet states. His aims go beyond suzerainty — the control of the foreign affairs of a vassal state while allowing it sovereign internal authority — and into direct influence over aspects of the internal policies of post-Soviet states, which the Kremlin views as rightful parts of its sphere of influence.[4] ...

Establish a world order in which US influence is diminished, NATO’s unity is broken, and Russia has decisive influence: ...

Preserve Putin’s regime: Putin is an autocrat, and his paramount strategic objective is his own personal survival — and by extension, the survival of his regime. Putin relies on a complex series of narratives to justify his continued rule and to deflect criticism of Russia’s problems onto the West by claiming that the West is waging a coherent, aggressive campaign to keep Russia down, and to argue that Putin himself is the only man who can lead Russia in this conflict.[7]
Dies erklärt dann auch die gegen Europa gerichteten Aktionen.
Russian Objectives Against Europe and Current Lines of Effort

The Kremlin is conducting a series of coordinated, mutually supporting kinetic and cognitive campaigns against Europe in pursuit of its strategic objectives. ISW assesses that the Kremlin is conducting a series of overlapping campaigns to achieve at least two overarching strategic objectives in the Ukrainian and European theaters:
Quelle: https://understandingwar.org/research/defense-of-europe/the-russian-military-campaign-against-europe-current-objectives-and-efforts/

Dies wird dann in der Analyse alles sehr detailliert ausgeführt. Wer es verstehen will, dem wird da ganz gut weitergeholfen.

Wer es kürzer mag. Bei der letzten UN Vollversammlung nahm auch der polnischen Außenminister Sikorski die Haltung und Propaganda Russlands Punkt für Punkt auseinander, und das in nur 6-7 Minuten. Anhörenswert.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

25.09.2026 um 21:28
Zitat von FellatixFellatix schrieb:Wer es kürzer mag. Bei der letzten UN Vollversammlung nahm auch der polnischen Außenminister Sikorski die Haltung und Propaganda Russlands Punkt für Punkt auseinander, und das in nur 6-7 Minuten. Anhörenswert.
Und hier noch in kurz:

https://www.zdfheute.de/video/polen-aussenminister-sikorski-ukraine-krieg-russland-statement-reel-video-100.html


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25.09.2026 um 21:46
Zitat von paxitopaxito schrieb:des Angriffskrieges haben dort im ganzen Land Zivilisten in Akten des passiven Widerstands den Vormarsch der Russen massiv verlangsamt. Wäre das nicht geschehen, wäre die Ukraine vermutlich gefallen.
Ähem nein, der hat den Vormarsch nicht verlangsamt.

W9 kommen diese Mythen her?
Zitat von paxitopaxito schrieb:Wer glauben will, das russische, militärische Aggression nur mit militärischer Aggression beantwortet werden kann, der glaubt das - egal was ich sage. Und ich wiederum würde eher den Freitod wählen, als bei sowas mitzuwirken. Gibt also keine Basis.
Das stimmt,

Deine Beispiele taugen leider nicht weil nicht nei einer eine Invasion abgewehrt, noch eine Besatzung aufgehoben wurde


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

25.09.2026 um 22:09
Zitat von FellatixFellatix schrieb:2. Obwohl die Sowjetunion näher an einer Status Quo Macht war (anders als das heutige Russland), galt auch für die Sowjetunion: Die singenden Menschen im Baltikum spielten für den Kreml ebenso wenig eine Rolle wie die sog. Montagsdemonstration in der ehemaligen DDR
Hm, deswegen schickte die UdSSR die Panzer, Soldaten, Elite Einheiten, OMON und Truppen des MWD. Weil es sie nicht interessierte. Klingt plausibel.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Ähem nein, der hat den Vormarsch nicht verlangsamt.
W9 kommen diese Mythen her?
https://www.rand.org/pubs/research_reports/RRA2034-1.html
Lies dir die Studie durch, danach hat die ukrainische Zivilgesellschaft - aus einem Kern heraus der 2014 entstand - entscheidend daran mitgewirkt das die russische Invasion scheiterte.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

25.09.2026 um 22:30
Zitat von paxitopaxito schrieb:Lies dir die Studie durch, danach hat die ukrainische Zivilgesellschaft - aus einem Kern heraus der 2014 entstand - entscheidend daran mitgewirkt das die russische Invasion scheiterte.
Entscheidend aber hat die ukrainische Armee den Vorstoß der Russen auf Kiev gestoppt.
Und es ist bis heute die Armee, die den Russen den Vormarsch unmöglich macht.

Zivílisten hätten dies so nicht gekonnt, sie wären verendet wie in Butscha oder von den Russen verschleppt wie wohl tausende ukrainische Kinder.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

25.09.2026 um 22:40
Zitat von paxitopaxito schrieb:Zivilgesellschaft - aus einem Kern heraus der 2014 entstand - entscheidend daran mitgewirkt das die russische Invasion scheiterte
Ja aber nicht pazifistisch durch singen und klatschen


Schön das Cover zeigt. Den Bau einer Panzersperre.

.und so steht es auch. In dem PDF, Aufklärungsarbeit, drohnenbau, und ja vielleicht auch Straßenblockaden auf lokalen Level.

Du verwechselt aber die Tätigkeit der Zivilisten mit pazifischen handeln, oder gar als Alternative


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

26.09.2026 um 13:12
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Entscheidend aber hat die ukrainische Armee den Vorstoß der Russen auf Kiev gestoppt.
Entscheidend waren beide - und trennen kann man das eh nicht sauber. Etwa die Dammsprengung von Irpin (? war das Irpin?).
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Du verwechselt aber die Tätigkeit der Zivilisten mit pazifischen handeln, oder gar als Alternative
Du verwechselst pazifistischen Widerstand mit Kumbaja singen.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

26.09.2026 um 13:56
Zitat von paxitopaxito schrieb:Du verwechselst pazifistischen Widerstand mit Kumbaja singen.
Wie gesagt das war Kombination mit der Armee.

Und jetzt erzähl wie das eine Invasion aufhalten sollte

Selbst wenn die Panzer Straußenblockaden umfahren sind.

Wie gesagt im 8000 Jahre Zivilisationsgeschichte finde ich mehr Beispiele das der bewaffnete widerstand erfolgreich war.
Zitat von paxitopaxito schrieb:Etwa die Dammsprengung von Irpin (? war das Irpin?).
War eine Militärische Aktion


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26.09.2026 um 18:23
Es gibt eine beeindruckende Auflistung des gewaltfreien Widerstandes ->

https://versoehnungsbund.de/sites/default/files/2022-11/Ukraine%20Gewaltfrier%20Ziviler%20Widerstand%20Study%20Deutsche%20Fassung%20November%202022%20de.pdf

Wer sich auf einen russischen Einmarsch hier bei uns vorbereiten will, findet da sicherlich einige Anregungen.

In der Ukraine hatte dieser gewaltfreie Widerstand den Zweck, den Vormasch der Russen solange aufzuhalten, bis der militäriische Widerstand sich organisieren konnte.

Jetzt befinden wir uns zunehmend in der Situation, dass der miltitärische Widerstand der Ukraine ebenfalls für sich allein nicht in der Lage ist, einen Sieg zu erringen, sondern nur Zeit verschaffen kann, bis die Sanktionen - also eine Form der gewaltfreien Aktion - hoffentlich zum Zusammenbruch der russischen Wirtschaft führen.

realradioactiveman


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

26.09.2026 um 20:16
Zitat von RRMRRM schrieb:genau das ist die Schraube, an der wir noch drehen können. Und es wäre nebenbei auch der gewaltlose, zivile Widerstand, den @paxito sich gewünscht hat.
Dann dreh mal schön! Solche Schrauben ziehen nichts an, sondern drehen ins Leere, wenn der Feind sich nicht beeindrucken lässt. Putin lässt sich noch nicht mal von russischen Verlusten beeindrucken.

Dass es Russland schlecht geht, sieht man an der Umwandlung von Geburtskliniken in Russland in Lazarette für verwundete Soldaten. Das erinnert mich an Deutschland unter Hitler: eine Volksschule nach der anderen wurde zum Lazarett an der Ostfront bevor die Ostfront fiel.

Ich bin den Ukrainern mit ihren Fern-Sanktionen sehr dankbar, dass sie gegen das imperialistische Russland kämpfen und den russischen Treibstoff wegbomben. Nur das hilft plus Bombardierung der russischen Waffenfabriken. Und den europäischen, amerikanischen, australischen. asiatischen und afrikanischen Politikern bin ich sehr dankbar, dass sie die Ukraine unterstützen.

Am Ende setzt sich durch, wer die Kunst des Krieges beherrscht, wozu auch gehört, dass man den Frieden immer im Sinn dabei hat.


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26.09.2026 um 21:02
Klare Worte:
"Wir sind verhandlungsbereit, aber Russland muss diese Aggression beenden."

-> https://www.zdfheute.de/politik/wadephul-interview-treffen-lawrow-ukraine-krieg-russland-100.html

realradioactiveman


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