martenot schrieb:Damals haben die meisten Amerikaner wahrscheinlich auch anders getickt als heutzutage. Man war viel stärker von Gefühlen und Vorstellungen von Freiheit, Entspanntheit, Lockerheit, modernem Leben geprägt.
Der heutige MAGA-Amerikaner wirkt auf mich eher verbissen, religiös, engstirnig, selbstgefällig.
Okay, mein Wissen ist vielleicht mittlerweile ein bisschen Outdated, weil ich das letzte Mal während Trump I in den USA unterwegs war. Aber meine Erfahrung ist: Es gab immer beide Gruppen und es gibt immer noch beide Gruppen.
Traditionell gibt es so ne Zweiteilung. Die weltoffenen leben in den großen Städten an der Ostküste oder Westküste und die verbissenen religiösen in der Mitte dazwischen auf den Farmen.
Was halt neu ist, ist das viele auf den Populismus von Trump reingefallen sind. Der hat halt jeden Unsinn versprochen, egal o realistisch oder nicht. Und das trifft halt auf die Unfähigkeit der Demokraten mal irgendeinen gescheiten Kandidaten aufzustellen.
Aber wenn du im Land unterwegs bist, dann ist es halt wie immer. Du triffst viele nette Leute und ein paar Ar...., so wie das eigentlich in jedem anderen Land auch der Fall ist.
Was ich immer noch am kritischsten sehe ist die grottenschlechte Ausbildung der Polizei. Alles was die in ihrer Schnellbesohlung lernen ist Leute anplärren und wenn das nix hilft auf sie zu schiessen. Sieht man ja mal wieder an dem ICE Einsatz in Minnesota. Ein deutsche Polizist hätte nie geschossen. Man hatte das Kennzeichen, man hat die Frau gesehen, also hätte man sie fahren lassen. Und wenn man was von ihr will, dann in aller Ruhe daheim eingesammelt.