DearMRNewman schrieb:Eine Massenflucht ? Ja, natürlich. Wenn ich im Iran leben würde, und ein Terroristenstaat wie die USA würden die gesamte Energieversorgung wegbomben, dann würde ich sofort meine Sachen packen und versuchen mich nach Deutschland durchzuschlagen. Da gibt es nicht viel zu überlegen.
Genau das denke ich auch. Wenn Menschen durch Krieg und Zerstörung alles verlieren, bleibt ihnen oft gar nichts anderes übrig, als irgendwo Schutz und Stabilität zu suchen. Und wenn man sich die Lage im Nahen und Mittleren Osten ehrlich anschaut, sieht man ja, wie instabil viele Regionen dort selbst sind und in großen Teilen Asiens fehlt vielen Geflüchteten ja auch wiederum jede soziale Absicherung oder langfristige Perspektive. Da bleiben am Ende tatsächlich nur noch wenige Orte, an denen man sich überhaupt noch Sicherheit und ein menschenwürdiges Leben erhoffen kann und dazu zählen nun mal vor allem Europa, Kanada oder Neuseeland usw..
Und ich versuche mich wirklich in die Lage dieser Menschen hineinzuversetzen, und schon dieser Gedanke ist kaum zu ertragen. Was sie gerade fühlen und durchmachen müssen, kann man wahrscheinlich nicht einmal ansatzweise wirklich begreifen. Sie tun mir einfach nur unendlich leid.
DearMRNewman schrieb:Nur Ungarn findet er toll, weil Buddy Orban dort eisern die Stellung hält.
Gleich und gleich gesellt sich eben gern.
DearMRNewman schrieb:Das Problem dabei : Trump will auch das nicht. Er hasst es, das Europa "überrannt" wird. Er betrachtet ja bereits Großbritannien als völlig verloren, und Deutschland verachtet er auch für unsere Einwanderungspolitik.
Genau das ist doch das Absurde daran. Wer über Jahre ganze Regionen destabilisiert, darf sich hinterher nicht hinstellen und so tun, als hätten Fluchtbewegungen nichts mit dieser Politik zu tun. Die großen Migrationsbewegungen der letzten Jahre sind ja nicht einfach aus dem Nichts entstanden, wie denkt man sich das? Sondern waren auch die Folge von Kriegen und Eingriffen im Mittleren Osten, an denen die USA eine entscheidende Rolle hatten.
Und sich dann noch über die Einwanderungspolitik europäischer Länder zu empören oder den Menschen hier einzureden, sie würden überrannt werden, ist einfach nur zynisch. Erst die Ursachen geschaffen, danach empört man sich über die Folgen? Krank sowas. Für mich ist das nicht nur paradox, sondern auch moralisch völlig bankrott.
DearMRNewman schrieb:Trump und das US-Militär sind die größte Gefahr für die Sicherheit aller auf diesem Planeten.
Spätestens nach allem, was passiert ist und was aktuell passiert, sollte das inzwischen wirklich allen klar geworden sein. Ich frage mich aber, wie lange die europäischen Staaten sich aus dieser Entwicklung wohl noch halbwegs heraushalten können, mein Gefühl sagt leider, nicht mehr allzu lange.
DearMRNewman schrieb:Ich hoffe, in den USA wird bald der 25. gezogen und er wird entmachtet, denn allein schon die Ankündigung für einen Völkermord sollte ausreichen um diesen kranken Typen endlich abzusetzen.
Eigentlich hätte er schon für viele Dinge davor politisch gestoppt werden müssen. Aber er schafft es leider immer wieder, sich irgendwie herauszuwinden und trotz allem weiterzumachen....versteht auch kein Mensch.