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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

670 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Demokratie, Manipulation, Ökonomie ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

28.10.2016 um 16:54
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Tja, natürlich ist die Globalisierung auch einem Technischen Aspekt unterworfen. Wobei das schon immer lief. Je kürzer die Transport und Reisezeiten desto leichter lassen sich güter austauschen und die Grenzen des Marktes erweitern sich.

Eine der Letzten Innovationen war da der Seecontainer
Genau das wird unter anderem in der von mir empfohlenen Studie beschrieben (Stichwort: Supply Chain Security). Mit sowas kann man arbeiten. Das was die meisten hier anbieten ist leider meilenweit davon entfernt.


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28.10.2016 um 16:56
Gut das wären aber eher Einfluss von Technischen Fortschritt auf die Wirtschaft und Wirtschaftspolitik.

Das würde ja eher von dem Soziologischen Aspekt abweichen der hier im Vordergrund steht. Wobei ich solches Wissen als Notwendig bettrachte um überhaupt das "System" zu begreifen.


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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

28.10.2016 um 16:59
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Gut das wären aber eher Einfluss von Technischen Fortschritt auf die Wirtschaft und Wirtschaftspolitik.
Demnach zwar nicht ganz, aber zum Teil auch ja.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Das würde ja eher von dem Soziologischen Aspekt abweichen der hier im Vordergrund steht. Wobei ich solches Wissen als Notwendig bettrachte um überhaupt das "System" zu begreifen.
Aufgrund von welchem Aspekt sollte das nun nicht mehr unter Soziologie fallen? Viele Theorieschulen beschäftigen sich nur mit Rationalisierung- und Modernisierungsvorgängen innerhalb von Gesellschaft.


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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

28.10.2016 um 17:04
Sie scheint einen Interessanten Zeitraum erwischt zu haben. Aber das Konzept und sein Implikationen kann man schon die Antike zurückverfolgen (Natürlich war es da noch nicht Global im heutigen Sinne sondern Regional..
Zitat von paranomalparanomal schrieb:Aufgrund von welchem Aspekt sollte das nun nicht mehr unter Soziologie fallen? Viele Theorieschulen beschäftigen sich nur mit Rationalisierung- und Modernisierungsvorgängen innerhalb von Gesellschaft.
Naja aber die Rationalisierung der Logistik oder des Global Sourcing rationalisieren nicht zwingend die Gesellschaft.

Von mir aus können wir auch diesen Aspekt beleuchten. Ich würde nur schon vor Christus ansetzen bzw einzelne Epochen betrachten wo wir schon ganz änliche Zusammenhänge finden.


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28.10.2016 um 17:12
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Sie scheint einen Interessanten Zeitraum erwischt zu haben. Aber das Konzept und sein Implikationen kann man schon die Antike zurückverfolgen (Natürlich war es da noch nicht Global im heutigen Sinne sondern Regional..
Ja klar. Jedoch nicht in diesem Ausmaß. Wir haben is hier sozusagen mit einem Qualitätssprung zu tun.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Naja aber die Rationalisierung der Logistik oder des Global Sourcing rationalisieren nicht zwingend die Gesellschaft.
Das kommt jetzt darauf an, wie eng oder offen man "Rationalisierung" fasst.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Von mir aus können wir auch diesen Aspekt beleuchten. Ich würde nur schon vor Christus ansetzen bzw einzelne Epochen betrachten wo wir schon ganz änliche Zusammenhänge finden.
Gerade wenn es um "Neoliberalismus" gehen soll, dann würde ich eher beim zweiten WK als Ausgangspunkt ansetzen. Denn erst im Zuge dessen kann man von Business Logistics als eigene Fachdisziplin sprechen. Zudem hat man dann auch die militärischen Ursprünge der modernen Logistik mit drin.


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28.10.2016 um 19:22
Nun gut, das mag zustimmen.

Wobei aber die Verbindung zwischen Militärischer und Ziviler Logistik eher gering ist, und nur begrenzt was mit Supply Chain zu tun hat, oder geht es dir um die Problematik zwischen Geopolitischer Entscheidungen die Notwendig werden aufgrund der Globalen vernetzung ?


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29.10.2016 um 01:58
@Fedaykin
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Mmhh, und was fehlte dir da im Unterricht. Allgemeinwissen gehört nicht zwingend dazu, schon weil es sehr interessenabhängig ist.
Beispielsweise Philosophieunterricht. Kritisches Denken bedeutet, Dinge zu hinterfragen. Das lernt man in der Philosophie. Logisches Denken & Argumentieren ebenso. Auch den Ethikunterricht kann man sich dadurch sparen, so ja Ethik ein Teilbereich von Philosophie ist. Und ein Exkurs durch die politische Philosophie dürfte ebenfalls noch einmal inhaltlich einen ordentlichen Beitrag zur "Erziehung und Bildung zu mündigen, sich verantwortlich in die Gesellschaft einbringenden Persönlichkeiten" beitragen.

Falls ich da richtig informiert bin, findet mittlerweile aber ein Umdenken statt, d.h. in der Sekundarstufe II ist Philosophie in den meisten Bundesländern mittlerweile ein Pflichtfach (und ab Klasse 7 immerhin als Wahlpflichtfach belegbar).
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Bzw die Schule kann dir nicht dein Persönlichkeit und das ganze Wissen was du im Leben braucht einteilen.
Das verlangt ja auch keiner.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Lebenlanges Lernen ist mehr als nur ein Modewort.
Angesichts der vielen Verlockungen durch die Unterhaltungsindustrie dürfte es den meisten Menschen eher schwer fallen, sich neben ihrer 40h-Woche* dafür zu begeistern, sofern es sich nicht auf die bloße berufliche Weiterbildung beschränkt, auf dass am Monatsende ein bisschen mehr Geld auf dem Konto ist (um es dann wieder in Produkte und Dienstleistungen der Unterhaltungsindustrie zu investieren).

Beruf, Familie, Freunde, Hobbies, Haushalt... so oder so: viel Zeit bleibt den meisten Menschen nicht, um im Laufe ihres Lebens und abseits ihrer Berufswege auch noch zusätzliches Wissen zu erwerben. Ganz im Gegenteil: Frag' mal einen 30-Jährigen, was er aus der Schulzeit noch behalten hat, wenn es um die Fächer geht, die für sein Berufsleben keinerlei Relevanz mehr haben. Stichwort "Bulimielernen" lässt grüßen.
(Die letzte Mieterhöhung betrug 20,83 Euro - wieviel Prozent genau waren das doch gleich nochmal...?)

*Apropos... Was ist eigentlich aus Keynes' neoliberalen 'Versprechen' einer 15h-Woche geworden?!
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Spezifisches Wissen mag sein, aber wir reden ja in der Schule bzgl Vorbereitung für das Berufleben über Grundlagen gell, wie Sprache (Auch Fremdpsrachen) Mathematik, Physik, Chemie Biologie, also grundsätzliches Basiswissen um den Berufspezifischen Stoff zu verstehen.
Nur leben wir nicht, um zu arbeiten, sondern arbeiten, um zu leben. Insofern wäre es schon wünschenswert, noch ein bisschen mehr an Wissen, Fähigkeiten und Reife zu vermitteln. Und das was du meinst, ist die sog. Berufsbildungsreife, auch bekannt als Hauptschulabschluss. Wenn du meinst, das dies bereits genügt und der Rest ja auch einfach per "Education On Demand" vermittelt werden kann, na, dann gute Nacht!
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Lernen heißt meiner Meinung nach auch nicht STumpf Wissen abspeihern sondern auch das Lernen selbst zu lernen. Sprich die Methodik wie man sei Wissen erweitert.
(stimme zu)
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Also muss ich im Detail fragen. Welcher Aspekt der Schulischen Bildung kommt deiner Meinung nach zu kurz und wäre aber zwingend Notwendig?
Einen Aspekt hast du ja oben schon genannt. Der zweite wäre, dass man das, was man lernt, auch kritisch zu hinterfragen in der Lage ist (kritisches Denken). Das setzt natürlich voraus, dass man das, was man lernt, auch überhaupt verstanden hat, was wiederum auch die Fähigkeit zu logischem Denken notwendig macht (einige Menschen scheitern ja sogar schon an ganz einfachen logischen Schlussregeln wie dem Modus Ponens). Und da wir zunehmend in einer Welt der Fakten, Zahlen und Statistiken leben, bedarf es natürlich auch profunder Kenntnisse auf dem Gebiet der Mathematik. Und da sieht's ja bspw. in Deutschland, Österreich & USA ziemlich mau aus, wie @Z. hier neulich schon dargelegt hatte.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:anbei ist es schön das die Diskussion langsam den Namen verdient.
Was natürlich vor allem auch Menschen voraussetzt, die im Leben ein bisschen mehr als nur Berufsbildungsreife erreicht haben. ;)
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Genau, aber es ist nicht die Aufgabe des Staates dir deine Freizeit vorzuschreiben oder zwingend Angebote bereitzustellen bzw da sind wir in einem anderen Aspekt als Bildung/Schulpolitk
Genau genommen tut er das zum Teil sogar bereits, wenn auch unzureichend - Stichwort "Bildungsauftrag im öffentlich-rechtlichen Rundfunk".


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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

29.10.2016 um 02:12
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Genau, aber es ist nicht die Aufgabe des Staates dir deine Freizeit vorzuschreiben oder zwingend Angebote bereitzustellen bzw da sind wir in einem anderen Aspekt als Bildung/Schulpolitk
Genau genommen tut er das zum Teil sogar bereits, wenn auch unzureichend - Stichwort "Bildungsauftrag im öffentlich-rechtlichen Rundfunk". Bildungsfernsehen konkurriert nur leider mit den hirnverweichenden Inhalten der Privatsender, die wiederum ja auch mehr als eifrig um Maximierung der Einschaltungquoten (bzw. der damit einhergehenden Werbeeinnahmen) bemüht sind.
Tja, jetzt ist wieder Abstraktionsfähigkeit gefragt, ganz einfaches Modell: Ein Markt, ein Millionenpublikum von Nachfragern, zwei Anbieter, der eine buhlt um Nachfrager (Einschaltquoten, Werbeeinnahmen, Gewinn), dem anderen kann's eigtl. relativ egal sein, der eine hat einen Gewinnmaximierungsauftrag, der andere hat einen Bildungsauftrag. Welche langfristige Entwicklung wäre in diesem Modell wohl zu erwarten? Und wie ist die Marktsituation infolgedessen zu bewerten?


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29.10.2016 um 02:24
@mojorisin
Nou: Hier geht es um schlichte Allgemeinbildung, um politische Mündigkeit und Aufklärung, um bereits genannte "Bildungsdesaster" (Kreationismus in USA, Rechtsruck in Europa) zu verhindern.
mojo: Die Frage ist, wer bestimmt was ist richtig oder falsch ist?
Im ersten Fall (Kreationismus) die Naturwissenschaft, im zweiten Fall (Rechtsruck) die Geschichte.
Während es bei sozialistischen Ein-Parteien Staaten, die Partei ist, die den Ton vorgibt, haben bei sehr liberalen Staaten wie den USA, Zusammenschlüse die über großen politischen EInfluss verfügen, Einflüsse auf die Schulpolitik: [...]
Wie man sieht müssen die nicht aus der Wirtschaft kommen.
Es geht auch nicht um die Angebotssseite, sondern um die Nachfrageseite, d.h. wie Menschen das, was ihnen an Inhalten, Produkten usw. angeboten wird, vor dem Hintergrund ihres Wissens bzw. ihrer Bildung bewerten und entsprechend nachfragen. Und wenn Menschen den Kreationismus als äquivalent zur Evolutionstheorie bewerten, dann haperts ganz offenkundig in puncto naturwissenschaftlicher Bildung. Analog haperts offenkundig in puncto politischer Bildung, wenn Menschen scharenweise irgendwelchen Demagogen hinterherlaufen. In diesem Sinne wäre ich bspw. auch einer der letzten, die ein NPD-Verbot befürworten würden. Denn - wie gesagt - das Problem ist hier nicht das Angebot (etwa an politischen Inhalten, vertreten durch diese oder jene Parteien), sondern die Nachfrage.
Zitat von mojorisinmojorisin schrieb:Allerdings wird der Kreationismus von einer großen Mehrheit unterstützt.
Eben. Genau das ist der Punkt...


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29.10.2016 um 02:32
Jetzt wurde bei YouTube, wo im anderen Tab grad noch das Tutti Frutti Intro durchlief, zwischenzeitlich zu nächsten Videos gewechselt... Wer hätte gedacht, dass es Tutti Frutti sogar in der Türkei gab'...?
*https://www.youtube.com/watch?v=MzVTB74OkFo
smilie happy 100smilie sh 040tf581ff97c tc3122aad6 t55cfc7 smiley rol


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29.10.2016 um 03:20
@all
Bitte um Entschuldigung wenn sich etwas verzögert.
Hatte bis gerad eben zu tun.

@mojorisin
Ich schaue mir deine Fragen nun zum letzten mal an und prüfe was noch nicht beantwortet sein soll.

@canales
@Fedaykin
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Oder haben sich Reagan und Thatcher reformen auf Friedman bezogen?
Na ja, ein wenig selbst informieren wäre schon toll.
Die Antwort ist leicht zu beantworten.
Du beziehst dich anscheinend auf meine Aussagen hier:
Beitrag von Z. (Seite 32)

Auszug/Beispiel:
Zitat von Z.Z. schrieb:Friedmans Ideologie enthält alle 3 genannten Konzepte und ist somit eher als eine, wie von Sinn angesprochen, radikalisiert kapitalische Ideologie zu verstehen. Welche stark differenziert, bzgl. des historisch bedingten Neoliberalismus, betrachtet werden muss.
Antworten auf deine Frage oben:
Wikipedia: Reaganomics
Milton Friedman stated, "Reaganomics had four simple principles: Lower marginal tax rates, less regulation, restrained government spending, noninflationary monetary policy.
Friedman war auch zufrieden wie Reagan es umsetzte:
Economist William A. Niskanen, a member of Reagan's Council of Economic Advisers wrote that deregulation had the "lowest priority" of the items on the Reagan agenda[2] given that Reagan "failed to sustain the momentum for deregulation initiated in the 1970s" and that he "added more trade barriers than any administration since Hoover." By contrast, economist Milton Friedman has pointed to the number of pages added to the Federal Register each year as evidence of Reagan's anti-regulation presidency (the Register records the rules and regulations that federal agencies issue per year).
Noch genauer:
Wikipedia: Milton Friedman
Friedman was an advisor to Republican U.S. President Ronald Reagan[14] and Conservative British Prime Minister Margaret Thatcher.[15] His political philosophy extolled the virtues of a free market economic system with minimal intervention.
Wen hat Friedman so alles "beraten"/beeinflusst:

Thatcher[2], Becker, Laar, Greenspan, Schwartz, Bernanke, DeLong, Sowell, Stein, de Soto, Polar, Buckley, Friedman, Sumner, Reagan[3], Ron Paul, Rand, Paul Williams, Cato Institute, Pinochet and Chicago Boys, Fraser Institute
After 1950 Friedman was frequently invited to lecture in Britain, and by the 1970s his ideas had gained widespread attention in conservative circles. For example, he was a regular speaker at the Institute of Economic Affairs (IEA), a libertarian think tank. Conservative politician Margaret Thatcher closely followed IEA programs and ideas, and met Friedman there in 1978.
Friedman served as an unofficial adviser to Ronald Reagan during his 1980 presidential campaign, and then served on the President's Economic Policy Advisory Board for the rest of the Reagan Administration. Ebenstein says Friedman was "the 'guru' of the Reagan administration."[43] In 1988 he received the National Medal of Science and Reagan honored him with the Presidential Medal of Freedom. Milton Friedman is known now as one of the most influential economists of the 20th century.[44][45]
Thatcher/Thatcherismus:
Wikipedia: Margaret Thatcher#Thatcherismus
Diese hatte eine wesentliche Rolle bei der Verbreitung von Positionen des Monetarismus und eine Rücknahme staatlicher Aktivitäten zugunsten des Freien Markts. Das Zentrum selbst hält Thatchers Eintreten für den Monetarismus im Sinne Milton Friedmans für wichtiger als die Aufnahme von Thesen Friedrich August von Hayeks im Sinne der Österreichischen Schule.
......beim Thatcherismus spiele der Hayeksche volkswirtschaftliche und makroökonomische Ansatz aber eine deutlich geringere Rolle als Friedmans Monetarismus.
etc... Hoffe die Frage ist somit, auch im Sinne meines vorangehenden Post:
Beitrag von Z. (Seite 32)
...beantwortet.

Das es Hinweise gibt, dass Friedman anscheinend "psychopathische Züge" aufweist, werden wir noch näher behandeln.


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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

29.10.2016 um 09:12
Und das was du meinst, ist die sog. Berufsbildungsreife, auch bekannt als Hauptschulabschluss. Wenn du meinst, das dies bereits genügt und der Rest ja auch einfach per "Education On Demand" vermittelt werden kann, na, dann gute Nacht!
Ob die heutigen Hauptschulabgänger alle die sog. Berufsbildungsreife haben, ist doch sehr zu bezweifeln. Das hatten die Hauptschulabgänger vor 30 Jahren auch nicht alle.
Es kommt auch darauf an, ob der Hauptschulabsolvent ein Weiterbildungspotential hat.

Vieles hängt auch vom Elternhaus ab. Wenn die Eltern schon erziehungsunfähig sind, wird es schwer einen Schüler aus solch einem Milieu, für eine einfache Ausbildung zu begeistern.
Zitat von NoumenonNoumenon schrieb:Falls ich da richtig informiert bin, findet mittlerweile aber ein Umdenken statt, d.h. in der Sekundarstufe II ist Philosophie in den meisten Bundesländern mittlerweile ein Pflichtfach (und ab Klasse 7 immerhin als Wahlpflichtfach belegbar).
Ab Klasse 7 wird das wahrscheinlich nur an Realschulen und Gymnasien angeboten. Hauptschulen haben heute ganz andere Probleme.
Ganz im Gegenteil: Frag' mal einen 30-Jährigen, was er aus der Schulzeit noch behalten hat, wenn es um die Fächer geht, die für sein Berufsleben keinerlei Relevanz mehr haben. Stichwort "Bulimielernen" lässt grüßen.
(Die letzte Mieterhöhung betrug 20,83 Euro - wieviel Prozent genau waren das doch gleich nochmal...?)
Einfache Prozentrechnung sollte man aber von jedem Auszubildenen und jemand der 30 Jahre alt ist, erst recht verlangen können.
Zitat von NoumenonNoumenon schrieb:Einen Aspekt hast du ja oben schon genannt. Der zweite wäre, dass man das, was man lernt, auch kritisch zu hinterfragen in der Lage ist (kritisches Denken). Das setzt natürlich voraus, dass man das, was man lernt, auch überhaupt verstanden hat, was wiederum auch die Fähigkeit zu logischem Denken notwendig macht (einige Menschen scheitern ja sogar schon an ganz einfachen logischen Schlussregeln wie dem Modus Ponens).
Kritisches Hinterfragen ist auch so eine Sache, man muss auch wissen, was man, wie und warum hinterfragt. Das Stichwort ist "Lügenpresse" oder der "Islam". Um mal aktuelle Beispiel zu nennen. Die Menschen die du meinst, rennen den Populisten hinterher, egal wie sie heißen.
Viele Leute haben nämlich nicht gelernt über den Rand der BILD oder ihrer örtlichen Tageszeitung, die sie mit Mühe und Not noch verstehen, hinaus zu blicken.
@mojorisin
Nou: Hier geht es um schlichte Allgemeinbildung, um politische Mündigkeit und Aufklärung, um bereits genannte "Bildungsdesaster" (Kreationismus in USA, Rechtsruck in Europa) zu verhindern.
mojo: Die Frage ist, wer bestimmt was ist richtig oder falsch ist?
Zum Kreationismus:
Insbesondere die Faktoren Alter und Ausbildung bestimmen dabei die Einstellung der US-Amerikaner. So akzeptieren von den College-Absolventen etwa 40 Prozent die natürliche Auslese im Gegensatz zu 18 Prozent bei den Amerikanern ohne College-Ausbildung. Die Hälfte der Amerikaner mit einem Alter über 65 akzeptiert den Kreationismus, verglichen mit 37 Prozent bei den unter 30-Jährigen.
Wikipedia: Kreationismus#Vereinigte Staaten

Das ist doch schon sehr interessant, nur 40% der College-Absolventen in den USA akzeptieren die Evolution, das müsste eigentlich der überwiegende Teil der College-Absolventen sein.
Auch spielt der Kreationismus in Europa nur eine untergeordnete Rolle.


Zum Rechtsruck:
Zitat von NoumenonNoumenon schrieb:In diesem Sinne wäre ich bspw. auch einer der letzten, die ein NPD-Verbot befürworten würden. Denn - wie gesagt - das Problem ist hier nicht das Angebot (etwa an politischen Inhalten, vertreten durch diese oder jene Parteien), sondern die Nachfrage.
Warum soll es kein NPD-Verbot geben ?! Was bietet diese Partei für einen mündigen Bürger ?
Fremdenhass, Antisemitismus u.ä., darauf kann man getrost verzichten !

Das die AFD nur 12% oder 13% erreicht hat, daran kann man doch sehen das die deutsche Gesellschaft nicht jedem dahergelaufenen Demagogen hinterherläuft.
Zitat von NoumenonNoumenon schrieb:Denn - wie gesagt - das Problem ist hier nicht das Angebot (etwa an politischen Inhalten, vertreten durch diese oder jene Parteien), sondern die Nachfrage.
Angebot und Nachfrage darf nicht alles regeln, besonders keine politischen Parteien.
Ein Markt kann das Angebot und die Nachfrage nach Konsumgütern regeln, Löhne und Gehälter nur eingeschränkt, bestimmte Güter müssen auch einer staatlichen Kontrolle unterliegen.


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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

29.10.2016 um 09:40
Zitat von NoumenonNoumenon schrieb:Beispielsweise Philosophieunterricht. Kritisches Denken bedeutet, Dinge zu hinterfragen Das lernt man in der Philosophie..
Eigentlich nicht.
T Logisches Denken & Argumentieren ebenso. Auch den Ethikunterricht kann man sich dadurch sparen, so ja Ethik ein Teilbereich von Philosophie is
Argumentation und co fallen unter den Deutschunterricht.
t. Und ein Exkurs durch die politische Philosophie dürfte ebenfalls noch einmal inhaltlich einen ordentlichen Beitrag zur "Erziehung und Bildung zu mündigen, sich verantwortlich in die Gesellschaft einbringenden Persönlichkeiten" beitragen.
Fällt auch nicht unter Philosophie sondern wird dir im Politikunterricht beigebracht was so geht.

Die Meisten Softskills sind keine Aufgabe der Schule, asl könnte man das auch teilweise 14 und 16 Jährigen einfach Eintrichtern.
Zitat von NoumenonNoumenon schrieb:Falls ich da richtig informiert bin, findet mittlerweile aber ein Umdenken statt, d.h. in der Sekundarstufe II ist Philosophie in den meisten Bundesländern mittlerweile ein Pflichtfach (und ab Klasse 7 immerhin als Wahlpflichtfach belegbar).
Wäre mir neu diesen Kram als Pflichtfach gelten zu lassen.
Zitat von NoumenonNoumenon schrieb:ngesichts der vielen Verlockungen durch die Unterhaltungsindustrie dürfte es den meisten Menschen eher schwer fallen, si
So Philosophie, nicht von dir auf die Mehrheit der Menschen schließen, ohne valide Daten.
Zitat von NoumenonNoumenon schrieb:Apropos... Was ist eigentlich aus Keynes' neoliberalen 'Versprechen' einer 15h-Woche geworden?!
Wann hat Keynes wem was versprochen?
Zitat von NoumenonNoumenon schrieb:Nur leben wir nicht, um zu arbeiten, sondern arbeiten, um zu leben. Insofern wäre es schon wünschenswert, noch ein bisschen mehr an Wissen, Fähigkeiten und Reife zu vermitteln. Un
Wie erwähnt das liegt na jedem selber. Btw Reife kann man nicht vermitteln, das ist ein Prozess.


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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

29.10.2016 um 12:26
Philosophie ist der Anfang und das Ende eines jeden echten Denkprozesses. Fängt schon bei der Sprachphilosophie an, wo man lernt richtig zu formulieren, auf Semantik und Rhetorik zu achten usw., geht über die Logik, wo man das folgerichtige Denken und Strukturieren lernt, und hört nicht zuletzt bei komplexen Sachverhalten wie z.B. der Staatsphilosophie auf. Bei der werden dann eben ganze Herrschaftssysteme analysiert, und Gesellschaftsordnungen hinterfragt.

Ohne die Philosophie gibt es also gar keine Ordnung in der menschlichen Denke, und das widerspiegelt sich nicht zuletzt in der Argumentation eines beträchtlichen Teils der Allmyaner. Da herrscht reines Chaos, was aber durchaus auch schöpferisch sein kann. Zugegeben. ^^


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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

30.10.2016 um 09:28
@Z.
Zitat von Z.Z. schrieb:Ich schaue mir deine Fragen nun zum letzten mal an und prüfe was noch nicht beantwortet sein soll.
Da das doch etwas komplizierter scheint, helfe ich dir:

Im wesentlichen geht es um den Beitrag, bei dem du auf alle engesprochenen Punkte nicht mehr eingegangen bist.
Beitrag von mojorisin (Seite 26)

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Im ersten Punkt geht es darum das du z.B. den Prof. Mausfeld als Autoritäsargument nimmst, das abstreitest und ich dir dann den Beweis direkt liefere, aber ich kann das auch hier noch mal machen:

Hier streitest du ab das du Mausfeld als AUtoritäsargument her nimmst und mir natürlich gleich noch Unsachlichkeit unterstellst:
Der ganze Ansatz von dir ist zudem nicht sachlich es geht nicht um:

Das Argumentum ad verecundiam will unter Berufung auf eine Autorität überzeugen.

Es geht darum das hier endlich mal verstanden wird was das Thema des Threads ist.
Beitrag von Z. (Seite 24)

Später jedoch schreibst du:
Ist vollkommen übertrieben und fehlerhaft ausgeführt.
A) Ist Mausfeld selbst Prof. Psychologie und wird höchstwahrscheinlich besser wissen von was er spricht.
und:
Das sind doch einfachst zu verstehende und nachvollziehbare Aussagen, die zudem als wissenschaftliche Referenz gelten!
Prof. Mausfeld ist ausführender Lehrkörper an der UNI Hamburg!
Beitrag von Z. (Seite 26)

In einem anderen Thread kommst du und wirfst mir hier Lernresistenz vor:
Bin mit dem Neoliberalthread im Moment voll ausgefüllt.
Wäre dort allgemein etwas von...

mojorisin schrieb:
Ich habe kein Problem das zuzugeben, das bricht mir kein Zacken aus der Krone von anderen was zu lernen und zu erfahren und wenn ich was falsch sehe dann lerne ich gerne neues dazu


...zu entdecken hätte ich sicher mehr Zeit.
Widerlegt sich die Relativitätstheorie nicht selbst? (Seite 75) (Beitrag von Z.)

Was ist den das für eine Masche, Sachen zu schreiben und dann einfach abzustreiten oder abzutun als seii alles geklärt, bzw. das einfach zu ignorieren und gemütlich Gras drüber wachsen zulassen. Mit ein bisschen Charakter kann man auch mal zu seinen Fehlern stehen. Ich könnte das jetzt auch einfach ruhen lassen, aber das kristallisiert sich als so ne linke Masche raus. Ich habe mir von jetzt sooft Kommentare von dir anhören müssen wie
übertrieben, haltlos, fehlerhaft, und völlig falscher Konklusionen
und will das so nicht stehen lassen.


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Eiin anderer Punkt waren die indoktrinierten Schulbücher:
Du schriebst:
Er behauptet somit nicht das Ausbildungssystem wäre ausschliesslich als Indotrinationssystem aufzufassen, wie du hier weis machen willst, sondern würde unter einem Gesichtspunkt betrachtet, einen Teil eines solchen Systems aufweisen.
Was ja wohl nicht von der Hand zu weisen ist wenn man sich die weit im Netz verbreitet Kritiken zu Inhalten von gewissen Schulbüchern usw. usf. mal ansieht.

So geht es fleissig weiter deinen Fehleinschätzungen, bzgl. Mausfed:
Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus (Seite 26)

Nun ich habe dich gebeten, uns Beispiele und Belege für indoktrinierte Schulbücher in Deutschland zu zeigen. Dabei folge ich nur deinem Mantra:
Und ja "ganz gut", nur wo sind die Belege, für die dortig zu lesenden mM. unsachlichen Behauptungen und Unterstellungen?
Beitrag von Z. (Seite 25)

Stand bisher: Keine Belege vorhanden, Thema wurde von dir nicht mehr erwähnt (Als kleine Hilfe das du dich nicht im Prüfen verlierst)


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Dritter Punkt: Mausfelds psychologische TRicks in seinen Vorträgen:

In deinem EP schreibst du dass du MAusfelds "Schweigen der Lämmer?" analysiseren willst, und sehr bald kommen dann die großen Zahlen auf. Ich konnte dir dann aufzeigen, dass es nicht nur um die großen Zahlen ansich geht, sondern das er die Zahlen gezielt aus dem Kontext reißt und neu zusammensetzt und somit genau das macht was er kritisiert, nämlich Rekontextualisieren.
Was macht er hier: Er nimmt die Zahl der Getötenen Menschen aller Kriege in die die USA seit 1950 verwickelt waren
und reißt es aus dem Kontext. Die unterschiedlichen Hintergründe der Entstehung der Kriege haben völlig unterschiedliche weltpolitische Zusammenhänge (Korearieg und Irakkrieg sind einfach unterschiedliche Sachlagen), jedoch summiert Mausfeld einfach darüber auf, zählt die Zahl zusammen und präsentiert es als isolierten Einzelfall (Tote unter Verantwortlichkeit des USA). Er macht offensichtlich genau das was er anprangert.
Beitrag von mojorisin (Seite 23) und hier:
Beitrag von mojorisin (Seite 26)

Stand zu diesem Thema: Keine Erwähnung mehr deinerseits.

Du willst das Leute mitdiskutieren. Die stecken dann Zeit und Aufwand rein und bringen Argumente, bleiben dann aber leider auf der Strecke wenn diese Argumente nicht in dein gewünschtges Denkschema passen. Bisher kam dazu gar nichts mehr zurück.


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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

30.10.2016 um 09:51
@mojorisin
Zitat von mojorisinmojorisin schrieb:(Korearieg und Irakkrieg sind einfach unterschiedliche Sachlagen)
Das würde ich so auch nicht sehen. Bzw. es kommt drauf an, unter welchen Gesichtspunkten du das bewertest.

Ganz allgemein ging es doch in Korea darum den sowjetischen Einfluss auf Süd-Ostasien einzudämmen, während es im Irak darum ging den Einfluss im Mittleren Osten zu sichern. Erstmal zwei unterschiedliche Gründe, wenn du das meinst.

Von Mausfelds Prämisse ausgehend ist es doch aber ein und das selbe Ding, wenn es darum geht die Macht des Staates und damit den Einfluss seiner Eliten weltweit zu sichern, oder?


D.h. falls es jetzt hier genau darum ging. Hab nicht ganzen Thread gelesen, nur sporadisch rein gesehen. ^^


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30.10.2016 um 09:53
@Noumenon
Zitat von NoumenonNoumenon schrieb:Im ersten Fall (Kreationismus) die Naturwissenschaft, im zweiten Fall (Rechtsruck) die Geschichte.
Die Naturwissenschaften und die Geschichte sind wohl kaum als Entscheidungsträger anzusehen. Kreationisten erkennen natruwissenschaftlichen Erkenntnisse ja gar nicht an. Wenn nun in einem Land 80 % Kreationisten sitzen und 20% NAturwissenschaftler, kann mna davo ausgehen das auch in der Schule Kreationismus gelehrt wird. Das ganze ist noch nocht mal undemokratisch und die meisten wären auhch glücklich damit.

Daher also die Frage wer sollte deiner Meinung nach entscheiden was richtig und was faslsch ist? Wie kann man Minderheiteninteressen durchsetzen und ist das überhaupt demokratisch? Was als richtig und falsch angesehen wird entscheiden nicht die einzelnen Wissenschaften sondern Menschen und davon abhängig ihre Ansichten (siehe beispielsweise: Deutsche Physik)
Zitat von NoumenonNoumenon schrieb:Und wenn Menschen den Kreationismus als äquivalent zur Evolutionstheorie bewerten, dann haperts ganz offenkundig in puncto naturwissenschaftlicher Bildung. Analog haperts offenkundig in puncto politischer Bildung, wenn Menschen scharenweise irgendwelchen Demagogen hinterherlaufen. In diesem Sinne wäre ich bspw. auch einer der letzten, die ein NPD-Verbot befürworten würden. Denn - wie gesagt - das Problem ist hier nicht das Angebot (etwa an politischen Inhalten, vertreten durch diese oder jene Parteien), sondern die Nachfrage.
Da werden dir Kreationisten aber ganz ordentlich entgegentreten und sagen, es mangelt dir an naturwissenschaftlicher Bildung. Es ist nicht so einfach zusagen Naturwissenschaft ist richtig und der Rest ist faslch, weil das von Menschen nicht so anerkannt wird. Darum sind auch Parteien Verbote entgegen deiner Meinung wichtig, wenn auch kritisch, denn wenn mal 80% der Menschen Demagogen hinterherlaufen, dann bringt ees dir auch nichts zu sagen die sind alle nur ungebildet. Wobei auch das ein viel zu vereinfachte Ansicht ist, denn Demagogen zu unterschätzen als dumm oder ungebildet ist das gefährlichste was man machen kann. Schau dir einfach mal die Ansichten einer Frauke Petry, promovierte Chemiikerin, an, die z.B. auch auf Flüchtlinge schießen würde.


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30.10.2016 um 09:55
@Philipp
Zitat von PhilippPhilipp schrieb:Von Mausfelds Prämisse ausgehend ist es doch aber ein und das selbe Ding, wenn es darum geht die Macht des Staates und damit den Einfluss seiner Eliten weltweit zu sichern, oder?
Also ist derjenige, der einer Invasion entgegentritt der "Böse"...eigentümliche Sichtweise.
Oder hast Du vergessen dass Nordkorea mit Billigung der UDSSR und Chinas Südkorea überfallen hat?


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30.10.2016 um 09:58
@Philipp
Zitat von PhilippPhilipp schrieb:D.h. falls es jetzt hier genau darum ging. Hab nicht ganzen Thread gelesen, nur sporadisch rein gesehen. ^^
Ich habe es hier näher beschrieben:
Beitrag von mojorisin (Seite 23)
Es geht überhaupt nicht um die Begriffsbefindlichkeit "Zivile Opfer" oder "Opfer" sondern darum, dass Maufeld gezielt alle Toten den USA zuschanzt um damit seine Argumentation zu fahren. Damit macht er genau das was er eigentlich anprangert: Er verzerrt Fakten um Manipulation zu betrieben. Ich zeige das hier mal deutlich auf. Er schreibt:


De-kontextualisiere Fakten, löse sie aus ihrem eigentlichen Zusammenhang, so daß sie als isolierte Einzelfälle erscheinen.

, Seite 5.

Genau das macht er hier in folgendem Zitat:

Insgesamt sind nach offiziellen Angaben oder Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen die USA seit dem 2. Weltkrieg durch Angriffe auf andere Länder für den Tod von 20 bis 30 Millionen Menschen verantwortlich.

, Seite 7

Was macht er hier: Er nimmt die Zahl der Getötenen Menschen aller Kriege in die die USA seit 1950 verwickelt waren
und reißt es aus dem Kontext. Die unterschiedlichen Hintergründe der Entstehung der Kriege haben völlig unterschiedliche weltpolitische Zusammenhänge (Korearieg und Irakkrieg sind einfach unterschiedliche Sachlagen), jedoch summiert Mausfeld einfach darüber auf, zählt die Zahl zusammen und präsentiert es als isolierten Einzelfall (Tote unter Verantwortlichkeit des USA). Er macht offensichtlich genau das was er anprangert.

Kriege in denen die USA verwickelt waren sind alle unter verschiedenen Aspekten zu beurteilen. Das heißt nicht schönreden, aber unter dem jeweiligen Kontext zu untersuchen. Mausfeld macht auch gezielt einen Schnitt nach dem 2. Weltkrieg weil den USA die Toten am 2 WK zuzuschanzen wäre zu offensichtlich falsch. Zum Thema Unsichtbarkeit von Fakten und Vietnam habe ich hier ja schon was geschrieben:

Diskussion: Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus (Beitrag von mojorisin)



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Wissenschaftliche Analyse des Neoliberalismus

30.10.2016 um 09:59
@canales
Darum geht es nicht, und ich wollte das auch nicht werten. Wer sich da für gut oder böse hält, ist mir völlig gleichgültig in dem Fall. Es geht ja hier erstmal um die Prämisse, und wie man das alles auslegen kann, bzw. vielleicht sogar sollte um das von verschiedenen Blickwinkeln beleuchten zu können.
Ist übrigens auch egal was du persönlich für eigentümlich hältst.^^


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