abberline
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ja eben. Deshalb ja auch mein Reden, dass man es dann mit sowas wie "Bürger:innen" nicht noch komplizierter machen müsste.peekaboo schrieb:Was meinst du wie schwer die Deutsche Sprache allgemein für Ausländer ist? Ich mein davon gehört zu haben, daß die deutsche Sprache eine der schwersten Sprachen sein soll.
Das ist was anderes.Groucho schrieb:Hat dich das je beim Wort Freundin (resp. Freundinnen) gestört, oder nur bei neuen -innen Endungen?
Es wird ja dadurch nicht komplizierter. Zumindest nicht aus meiner Sicht. Und ich glaube, wenn ein bestimmter Ausländer das mit dem gendern noch nicht so gut drauf hat, dann nimmt ein/e Genderfreund/in ihm das bestimmt nicht übel. Kann ich mir jedenfalls so vorstellen.Optimist schrieb:Deshalb ja auch mein Reden, dass man es dann mit sowas wie "Bürger:innen" nicht noch komplizierter machen müsste.
und ein Baum ist eine Person, seit...?Seidenraupe schrieb:genau, "Baum" schließt nicht nur einhäusige, sondern sogar männliche und weibliche Bäume ein ;) (sog. zweihäusige)
Applaus....Seidenraupe schrieb:man gendert wohl in Lehrende (pl)
im singular sagt man dann einfach wieder DIE Lehrende (für eine Frau) und DER Lehrende (für einen Mann)
analog DER Radfahrende und DIE Radfahrende - je nachdem wer auf dem Rad sitzt ;)
von was bist Du denn betroffen? In wie weit diskriminiert Dich denn gendergerechte Sprache? Ich hätte gerne eine ausführliche Begründung.Seidenraupe schrieb:genau. Die Meinung JEDER betroffenen Person zählt. Auch die von Optimist, auch die von mir, auch die von Menschen, die das gegenderte Gequatsche ablehnen,
Ablehnen aus dem einfachen Grund: sie erkennen, dass der Kaiser nackt ist :)
oh, na vielen Dank, ich darf gespannt sein....Seidenraupe schrieb:Ich erklär es dir:
oder enttäuscht.Seidenraupe schrieb:Es ist und bleibt nämlich beim mitgesprochenen Gendersternchen eine gesellschaftliche Vereinbarung, dass damit alle Geschlechter gemeint sein sollen. Das könnte man natürlich auch einfacher haben -- in dem man gesellschaftl vereinbart, das beim generischen maskulinium ALLE Geschlechter mit gemeint sind.
tja, das ist schön, nur geht es nicht darum.....Seidenraupe schrieb:ICH brauche für mitmeinende Sprache keinen Doppelpunkt, kein BinnenI (weder Groß noch klein geschrieben, keinen Unterstrich, kein stummes oder gesprochenes Sternchen.
ich bewundere Deinen Mut...echt jetztSeidenraupe schrieb:Ihr, die Verfechter der pc , könnt ja weiterhin dem Kaiser herrliche Kleider aus unsichtbaren Fasern weben -- ich werde immer das Kind sein das sich traut zu sagen: Der Kaiser ist nackt
ich wüßte nicht, warum, denn sie können doch alle sprechen, wie sie wollen...Seidenraupe schrieb:wie gesagt, nehme doch Rücksicht auf die Gruppe derer, die nicht so sprechen wollen wie du. Ist doch ganz einfach.
och Danke, aber das mache ich auch ohne Deine explizite Aufforderung (Erlaubnis?)Seidenraupe schrieb:mach wie du willst.
und stell Dir vor, ich kann beides, wenn ich will, multitasking sozusagen......und danke für den hochsensiblen Umgang mit mir, ich finde es immer außerordentlich bemerkenswert, wenn man das, was man so behauptet, auch haargenau umsetzt, Appläuschen dafür.Seidenraupe schrieb:Während du meinst, sensibel mit Sprache umzugehen, gehe ich lieber sensibel mit den Menschen meines Umfeldes um. Die verkraften es, wenn ich Radfahrer sage statt Radfahrende ;) ;)
doch, aus meiner Sicht (und da bin ich ja nicht die Einzige)peekaboo schrieb:Es wird ja dadurch nicht komplizierter.
schön für dich.peekaboo schrieb:Zumindest nicht aus meiner Sicht.
übel nimmts ihn niemand, aber ist eben nicht PC.peekaboo schrieb:Und ich glaube, wenn ein bestimmter Ausländer das mit dem gendern noch nicht so gut drauf hat, dann nimmt ein/e Genderfreund/in ihm das bestimmt nicht übel
Bürgermeisterkandidat möchtest du aber nicht gendern, weil es dir zu kompliziert ist. ;)peekaboo schrieb:Es wird ja dadurch nicht komplizierter. Zumindest nicht aus meiner Sicht.
Schön für dich und für die anderen. :DOptimist schrieb:doch, aus meiner Sicht (und da bin ich ja nicht die Einzige)
Keine Frage. Jedoch denke ich, daß die deutsche Sprache generell verwirrend, respektive kompliziert für einen Ausländer ist.Optimist schrieb:Für einen Ausländer stelle ich es mir trotzdem verwirrend vor, wenn er es mal so und mal anders hört und liest.

Korrekt. Ich wüsste nicht wie ich das Wort richtig gendern sollte.zigushen schrieb:Bürgermeisterkandidat möchtest du aber nicht gendern, weil es dir zu kompliziert ist.
das ist aber nicht korrekt. Es müsste jedes Wort einzeln gegendert werden.Tussinelda schrieb:Bürgermeisterkandidat:in
Und das ist in Ordnung, aber wenn generell alle mitgemeint sind (besser: inkludiert), ist es das nicht? Okay, nehme ich so zur Kenntnis. Sinn macht es aber für mich nicht.Tussinelda schrieb:weil es um das ganze Wort geht und da sind dann alle "mitgegendert". Ich hatte es oben schon geschrieben.
Müsste es nicht, denn wie @Tussinelda schon schrieb:Optimist schrieb:Es müsste jedes Wort einzeln gegendert werden.
Tussinelda schrieb:weil es um das ganze Wort geht und da sind dann alle "mitgegendert".
peekaboo schrieb:Müsste es nicht, denn wie @Tussinelda schon schrieb:
sehe ich aber nicht so, dass die anderen Wortteile mitgegendert sind.Tussinelda schrieb:weil es um das ganze Wort geht und da sind dann alle "mitgegendert".
ja eben. Und durch diesen Heckmeck wirds noch schlimmer.peekaboo schrieb:Jedoch denke ich, daß die deutsche Sprache generell verwirrend, respektive kompliziert für einen Ausländer ist.
Was genau ist da anders als bei Bürgerin bzw. Bürger:in?Optimist schrieb:Das ist was anderes.
Das ist ja nun mal die weibliche Form von Freund.
Die weibliche Endung ist immer ein Anhängsel an die männliche Form, egal obOptimist schrieb:Bei Bürger:innen sind die Frauen nur ein Anhängsel der (angeblich) männlichen Schreibweise in Form von "innen" :D
Korrekt müsste es also heißen Bürger/Bürgerinnen
Die Lösung ist verblüffend einfach: Dann nennst du nur dieses eine gemeinte Geschlecht. ;-)zigushen schrieb:Löst auch nicht das grundsätzliche Sprachproblem. Was, wenn ich ich an einer Stelle eben nicht alle Geschlechter meine?
Finde ich nicht. Das was dazu kommt macht den Kohl jetzt auch nicht mehr fett. Obendrein gibt es ja auch viele Vereinfachungen für Ausländer, wie das Einfließen von Anglizismen, oder bestimmte Abkürzungen aus der Jugendsprache wie z.B. "LUL oder ROFL", womit das ganze ja wieder ausgeglichen wird.Optimist schrieb:nd durch diesen Heckmeck wirds noch schlimmer.
Aber wenn ich vorne nur Männer meine, aber hinten gendere, ist doch alles mitgegendert, habe ich eben gelernt.Groucho schrieb:Die Lösung ist verblüffend einfach: Dann nennst du nur dieses eine gemeinte Geschlecht. ;-)
nein, müsste es nicht. Es geht ja um die Bezeichnung an sich und die ist das gesamte Wort und das wird als Ganzes gegendert.Optimist schrieb:das ist aber nicht korrekt. Es müsste jedes Wort einzeln gegendert werden.
Also: Bürger:in meister:in kandidat:in
hilft das, was ich hier drüber geschrieben habe vielleicht um Sinn zu ergeben?zigushen schrieb:Und das ist in Ordnung, aber wenn generell alle mitgemeint sind (besser: inkludiert), ist es das nicht? Okay, nehme ich so zur Kenntnis. Sinn macht es aber für mich nicht.
ja, Du, es ist aber so.Optimist schrieb:sehe ich aber nicht so, dass die anderen Wortteile mitgegendert sind.
falsch. Wenn Du die ganze Bezeichnung am Schluss genderst, dann sind alle, die mit dieser Bezeichnung gemeint sein könnten, mitgegendert. So schwer ist das nicht.zigushen schrieb:Aber wenn ich vorne nur Männer meine, aber hinten gendere, ist doch alles mitgegendert, habe ich eben gelernt.
Doch, ist es. Denn so kann ich nicht einen Teil nicht mitgendern. Wie also vorne nur Männer benennen, wenn ich hinten pauschal alles durchgendere?Tussinelda schrieb:falsch. Wenn Du die ganze Bezeichnung am Schluss genderst, dann sind alle, die mit dieser Bezeichnung gemeint sein könnten, mitgegendert. So schwer ist das nicht.
Hatte ich hier schon erklärt:Groucho schrieb:Was genau ist da anders als bei Bürgerin bzw. Bürger:in?
Groucho schrieb:Hat dich das je beim Wort Freundin (resp. Freundinnen) gestört, oder nur bei neuen -innen Endungen?
Betonung auf "getrennt durch einen Doppelpunkt".Optimist schrieb:Da wurde aber an Freund nicht noch in dieser Form ein Anhängsel ran konstruiert, getrennt durch einen Doppelpunkt: "Freund:In"
Optimist schrieb:Bei Bürger:innen sind die Frauen nur ein Anhängsel der (angeblich) männlichen Schreibweise in Form von "innen" :D
Korrekt müsste es also heißen Bürger/Bürgerinnen
nein, das sehe ich nicht so. Ich sehe da einen ganz schönen Unterschied.Groucho schrieb:Die weibliche Endung ist immer ein Anhängsel an die männliche Form, egal ob Freundinnen, Freund:innenBürgerinnen, Bürger:innen
nein, das gibts ja so und auch so - auch ohne dem Gendern.peekaboo schrieb:Obendrein gibt es ja auch viele Vereinfachungen für Ausländer, wie das Einfließen von Anglizismen, oder bestimmte Abkürzungen aus der Jugendsprache wie z.B. "LUL oder ROFL", womit das ganze ja wieder ausgeglichen wird.
Optimist schrieb:durch diesen Heckmeck wirds noch schlimmer
doch, das kann der "Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringt".peekaboo schrieb:Das was dazu kommt macht den Kohl jetzt auch nicht mehr fett